DE1212491B - Schneidmaschine - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
- B26D1/00—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
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- B26D1/06—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates
- B26D1/08—Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates of the guillotine type
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B26d
Deutsche Kl.: lib-I
Nummer: 1212491
Aktenzeichen: K 52360 VII b/11 b
Anmeldetag: 2. März 1964
Auslegetag: 17. März 1966
Gegenstand der Erfindung ist eine Schneidmaschine mit einem ersten, auf einem feststehenden
Sockel angeordneten Messer und einem zweiten, an einem vertikal beweglichen Maschinenteil angeordneten
Messer, wobei der bewegliche Maschinenteil 5 an zwei am Sockel befestigten Säulen geführt ist.
Bei bekannten Maschinen dieser Art sind dieSäulenführungen am beweglichen Maschinenteil durch mit
möglichst wenig Spiel auf die Säulen passende Führungsbüchsen gebildet. Diese Bauart setzt voraus,
daß sowohl der Achsabstand als auch die Achsparallelität sowohl der Säulen als auch der Führungsbüchsen
sehr genau eingehalten werden, wobei außerdem eine genaue Oberflächenbearbeitung der
Säulen und Führungsbüchsen erforderlich ist, um ein Klemmen der Führungen des beweglichen Maschinenteils
auf den Säulen bei dem entgegen Federwirkung erfolgenden Niederdrücken des das vertikale
Messer tragenden beweglichen Maschinenteils zu verhindern. Diese Bedingungen setzen nicht nur so
eine genaue Fertigung der einzelnen Maschinenelemente, sondern auch eine exakte Montage dieser
Elemente voraus. Auch damit kann aber nicht verhindert werden, daß sich nach längerem Gebrauch
der Maschine zwischen den Führungen und den Säulen unerwünschtes, zum Klemmen des beweglichen
Maschinenteils führendes Spiel einstellt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Schneidmaschine der genannten Art, bei
welcher obige Nachteile vermieden werden können. -30 Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemäße Schneidmaschine
dadurch gekennzeichnet, daß die am beweglichen Maschinenteil vorgesehenen Säulenführungen
in der durch die beiden Säulenachsen gelegten Vertikalebene, nicht aber quer dazu, horizontales
Spiel aufweisen. Damit wird erreicht, daß der das Vertikalmesser tragende, bewegliche Maschinenteil
quer zu seiner Bewegungsebene genau geführt ist, während er zufolge des genannten Spiels in seiner
Bewegungsebene d. h. in Richtung der Messerkante eine kleine für den Schneidvorgang aber unwesentliche
Bewegung ausführen kann. Demzufolge müssen Abstand und Parallelität der Säulen in der Säulenachsenebene
nicht mehr aboslut genau sein und eine Feinbearbeitung der quer zu dieser Ebene liegenden
Führungsflächen am beweglichen Maschinenteil ist nicht erforderlich. Auch die Montage der Säulen
wird dadurch erheblich vereinfacht. Es besteht nun auch die Möglichkeit die Säulenführungen am beweglichen
Maschinenteil aus einem Stück mit diesem durch Spritzguß herzustellen, da der zum einwandfreien
Ausformen des Gußteils erforderliche Anzug Schneidmaschine
Anmelder:
Kobler & Co., Zürich (Schweiz)
Vertreter:
Dipl.-Phys. H. Schroeter, Patentanwalt,
München 25, Lipowskystr. 10
Als Erfinder benannt:
Victor Kobler,
Werner Kobler, Zürich (Schweiz)
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 18. April 1963 (4983)
der Führungen an den gegenüber den Säulen Spiel aufweisenden Führungsflächen vorgesehen werden
kann; eine Nachbearbeitung dieser Flächen ist nicht erforderlich. Zweckmäßig sind Mittel vorgesehen,
um das in Richtung der Schneidkanten mögliche Spiel des vertikal beweglichen Maschinenteils nach
dem Montieren der Teile einstellen bzw. wenigstens zum Teil wieder aufheben zu können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, es zeigt
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Säulenachsen der Maschine,
F i g. 2 a einen Querschnitt nach der Linie H-II in F i g. 1 einer ersten Variante der Säulenführung, und
Fig. 2b einen Schnitt analog Fig. 2a einer zweiten Variante der Säulenführung.
In F i g. 1 der Zeichnung ist 1 der Sockel der Schneidmaschine, auf dem in nicht gezeichneter
Weise ein erstes, horizontales Messer angeordnet ist. In zwei durchgehenden Bohrungen 2 des Sockels 1
sind zwei vertikale Führungssäulen 3 a, 3 b mit Preßsitz eingesteckt. Diese Säulen 3 α, 3 b besitzen eine
abgesetzte, durchgehende Bohrung 4 a bzw. 4 b, an deren Absetzung das untere Ende einer Schraubenfeder
5 α bzw. Sb abgestützt ist. Auf den Säulen 3 α,
3 b sitzen Führungsbüchsen 6 a, bzw. 6b, die aus einem Stück mit einem kastenförmigen Messerbalken
7 bestehen. An der Frontseite dieses Messerbalkens 7 ist in nicht gezeichneter Weise ein zweites,
mit seiner Schneidkante in einer zur Säulenachsenebene parallelen Ebene liegendes Messer befestigt.
609 538/22
Im Innern des Messerbalkens 7 ist der gleichzeitig der Geradführung des Balkens dienende Antriebsmechanismus
für den Messerbalken 7 vorgesehen; der Mechanismus besitzt zwei um die Achsen 8 bzw. 9 sich drehende Zahnradhebel 10 bzw. 11.
Diese Zahnradhebel stehen mit ihren inneren Hebelarmen miteinander im Eingriff, während ihre äußeren
Hebelarme in die Verzahnungen 12 a, 12 b der Säulen 3 α bzw. 3 b eingreifen. Mit der Achse 8 ist
über den Zahnradhebel 10 ein Mitnehmerhebel 13 starr verbunden. Außerhalb des Balkens 7 ist an der
Achse 8 ein Handhebel 14 befestigt. Wird nun dieser Handhebel nach unten gedrückt, dann bewirkt dies
durch die Verschwenkung der gezahnten Hebel 10 und 11 eine Verschiebung des Balkens 7 in der
gleichen Richtung, was den Schervorgang bewirkt.
Die Anstellwinkel und dementsprechend auch die Länge der Zahnradhebel 10, 11 sind in der Zeichnung
der Übersichtlichkeit halber übertrieben, d. h. vergrößert dargestellt. Bei der praktischen Ausführung
der Maschine sind sie so- bemessen, daß beim Betätigen des Handhebels 14 ein Zwang auf die
Säulen 3 α, 3 b nicht ausgeübt wird.
Gemäß der in F i g. 2 a im Querschnitt gezeigten Ausführung besitzen die Säulen 3 a, 3 b runden
Querschnitt, während die Führungsbohrung 15 a, ISb
der Säulen 3 a, 3 b in Richtung der Säulenachsenebene länglichen Querschnitt aufweisen. EHe in Querrichtung
(bezüglich der Ebene durch die Säulenachsen) genau in die Führungsbohrungen 15 a, 15 b
passenden Säulen 3a, 3b besitzen somit in der Säulenachsenebene horizontales Spiel (das in der
Zeichnung aus Übersichtlichkeitsgründen übertieben groß gezeichnet ist). Während die ebenen Breitseiten
16 der Führungsbohrungen zueinander und zur Säulenachsenebene parallel sind, verlaufen die halbzylindrischen
Schmalseiten 17 dieser Bohrungen nach unten leicht konisch auseinander; dies erleichtert das
Abziehen des Balkens 7 nach dem Gießen von den Kernen für die Führungsbüchsen. Wie aus der Zeichnung
leicht ersichtlich, ist das in der Säulenachsenebene geschaffene Spiel zwischen den Säulen 3 a, 3 b
und den Führungswänden 17 durch den beidseitigen Eingriff der Zahnradhebel 10, 11 in die Zahnungen
12 a, 12 & der Säulen auf das stets notwendige Zahnspiel begrenzt. Um dieses Spiel noch regulieren zu
können, sind in der Außenwand der Führungsbüchsen 6 a, 6 b je eine Stellschraube 18 angeordnet.
Zum Montieren des Messerbalkens 7 mit seinem Antriebsmechanismus auf den Säulen 3 a, 3 b steht somit
das ganze vorgesehene Zahnspiel zur Verfügung, wobei die Stellschrauben 18 nach dem Montieren
eine Reduktion dieses Spiels auf das unbedingt notwendige Maß gestatten.
Bei der in Fig. 2b gezeigten Variante besitzen die Säulen 3 α, 3 δ quadratischen Querschnitt, während
die Führungsbüchsen 6 a, 6 b bzw. ihre Bohrungen 15 a, 156 rechteckigen Querschnitt besitzen. Die in
Querrichtung genau in diese Führungsbüchsen 6 a, 6 b passenden Säulen besitzen somit auch hier in der
Säulenachsenebene das erforderliche Spiel, welches durch das Zahnspiel des Antriebsmechanismus begrenzt
ist und nach der Montage des Messerbalkens mittels der Stellschrauben 18 auf das gewünschte
Maß reduziert werden kann.
Es versteht sich, daß bei der Variante nach Fig. 2a Säulen mit quadratischen oder rechteckigem
Querschnitt vorgesehen sein können und ebenso könnte bei der Variante nach Fig. 2b der
Bohrungsquerschnitt der Führungsbüchsen jenem der Variante nach F i g. 2 a entsprechen. Wesentlich ist
nur, daß die Säulen bezüglich der Säulenachsenebene quer praktisch spielfrei, in der genannten Ebene jedoch
relativ großes horizontales Spiel aufweisen. Damit sind relativ weite Herstellungstöleranzeh * zulässig,
die Montage, ist einfach, der Messerbalken läßt sich aus einem Stück mit den Führungsbüchsen
ίο als Spritzguß-Stück herstellen, ohne daß eine Nachbearbeitung
der Führungsflächen erforderlich wäre, und trotzdem ist zufolge der genauen Querführung
des Messerbalkens ein einwandfreies Schneiden möglich. Die Kerne für die Führungsbüchsen sind mit
Rippen in Form von Keilnuten versehen, durch welche die Schlitze 6 c bzw. 6d für den Durchtritt
der Zahnradhebel 10, 11 erzeugt werden.
Wenn, wie beim beschriebenen Beispiel, der Messerbalken 7 durch seinen Zahnradhebelmechanismus
eine spezielle Parallelführung aufweist, so ist ein wenig Spiel in Richtung der Messerkante ohne
weiteres zulässig, da der Balken auf den Säulen nicht verkanten kann. Die Stellschrauben 18 dienen dann
vor allem dazu, das Spiel der Zahnradhebel gegenüber den Zahnungen der Säulen gleichmäßig auf
beide Seiten zu verteilen. Fehlt jedoch eine solche Parallelführung, d. h. wird z. B. der Messerbalken
mittels eines in seiner Längsmitte angreifenden Nockens eines am Sockel gelagerten Betätigungshebeis
nach unten gedrückt, so darf die Säulenführung praktisch kein Spiel aufweisen, da sonst die
einzig durch diese Säulen gewährleistete Parallelführung des Balkens nicht gegeben ist. In diesem Fall
dienen die Stellschrauben 18, die unter Umständen paarweise einander diametral gegenüberliegend an
jeder Führungsbüchse vorgesehen sein können, zur Aufhebung des ursprünglichen vorhandenen Spiels
der Säulen in ihren Führungsbüchsen.
Claims (9)
1. Schneidmaschine mit einem ersten auf einem Sockel horizontal angeordneten Messer
und einem zweiten an einem vertikal beweglichen Maschinenteil angeordneten Messer,. wobei der
bewegliche Maschinenteil an zwei am Sockel befestigten
parallelen Säulen geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die am beweglichen
Maschinenteil vorgesehenen Säulenführungen in der durch die beiden Säulenachsen gelegten
Vertikalebene, nicht aber quer dazu, horizontales Spiel aufweisen.
2. Schneidmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulenführungen am beweglichen
Maschinenteil (7) durch je eine Führungsbüchse (6 a, 6 b) gebildet sind, die zur genannten
Vertikalebene durch die Säulenachsen parallele Führungsflächen (16) aufweisen.
3. Schneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenquerschnitt jeder
Führungsbüchse (6 a, 6 b) an den Breitseiten durch zwei parallele Gerade begrenzt ist, die an
den Schmalseiten des Querschnitts durch Gerade oder Bogenstücke miteinander verbunden sind.
4. Schneidmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (3 α, 3 b) runden
oder rechteckigen Querschnitt aufweisen.
5. Schneidmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Säulen (3 er, 3 b) in
entsprechende Sockelöffnungen (2) eingepreßt sind.
6. Schneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Messerbalken (7)
ausgebildete bewegliche Maschinenteil und die Säulenführungsbüchsen (6 a, 6 b) aus einem
Spritzguß-Stück bestehen.
7. Schneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmalseiten (17) der
Bohrung (15 a, 15 b) der Führungsbüchsen (6 a, 6 b) nach unten konisch auseinanderlaufen.
8. Schneidmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand der Führungsbüchsen (6 a, 6 b) mit ihrer Achse in der Säulenachsenebene
liegende Stellschrauben (18) zur Regulierung des genannten Spiels vorgesehen sind.
9. Schneidmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in dem als Messerbalken (7)
ausgebildeten beweglichen Maschinenteil ein dem Balken als Parallelführung dienender Antriebsmechanismus
(8 bis 14) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 819 056.
Deutsche Patentschrift Nr. 819 056.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 538/22 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1212491X | 1963-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1212491B true DE1212491B (de) | 1966-03-17 |
Family
ID=4563285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK52360A Pending DE1212491B (de) | 1963-04-18 | 1964-03-02 | Schneidmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1212491B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819056C (de) * | 1949-05-31 | 1951-10-29 | Kobler & Co | Schneidmaschine zum OEffnen von Briefumschlaegen und zum Schneiden von Papier |
-
1964
- 1964-03-02 DE DEK52360A patent/DE1212491B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819056C (de) * | 1949-05-31 | 1951-10-29 | Kobler & Co | Schneidmaschine zum OEffnen von Briefumschlaegen und zum Schneiden von Papier |
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