DE1212144B - Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen konstanter Amplitude - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen konstanter AmplitudeInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 36/02
Nummer: 1212144
Aktenzeichen: T 26565 VIII a/21 al
Anmeldetag: 11. Juli 1964
Auslegetag: 10. März 1966
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen, insbesondere Radarsendeimpulsen,
konstanter oder variierender Folgefrequenz und konstanter Amplitude mittels einer der
Folgefrequenz entsprechend entladbaren Laufzeitkette.
Beispielsweise durch die deutsche Auslegeschrift 1 168 953 ist eine derartige Schaltungsanordnung bekannt,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß neben einer Hauptentladevorrichtung für die Laufzeitkette ίο
eine Hilfsentladevorrichtung vorgesehen ist, die mittels einer zeitselektiven Schaltung auslösbar ist, deren
Auslösezeitpunkt durch den Vergleich einer der zeitselektiven Schaltung zugeführten Sägezahnspannung
und einer von der Aufladespannung abgeleiteten Bezugsspannung bestimmt wird, und daß der Arbeitswiderstand
der Hilfsentladevorrichtung groß gegenüber dem Belastungswiderstand der Laufzeitkette gewählt
ist, so daß nach erfolgter Zündung der Hilfsentladevorrichtung eine Zündung der Hauptentladevorrichtung
bei einem bestimmten vorgegebenen Wert der Entladespannung erfolgt.
F i g. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung dieser bekannten Art. Mit 1 ist hierbei eine Laufzeitkette bezeichnet,
die über eine mit einem entkoppelnden Glied kombinierte Diode 2 und einen Transformator
3 aus einem Wechselspannungsnetz aufgeladen und über ein Thyratron 4 und den Lastwiderstand
5 in an sich bekannter Weise entladen wird. Der Lastwiderstand 5 ist beispielsweise das Magnetron
eines Radarsenders, dessen Impulsfolgefrequenz durch die nicht gezeigten Steuermittel des Thyratrons
4 bestimmt wird. Um die Ausgangsimpulse der Laufzeitkette 1 mit konstanter Amplitude unabhängig
von Schwankungen der über den Transformator 3 zugeführten Versorgungsspannung zu erzeugen, ist
bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 eine zusätzliche Hilfsentladevorrichtung mit dem Thyratron
6 und dessen Entladewiderstand 7 vorgesehen. Diese Hilfsentladevorrichtung wird aus einer Vergleichsschaltung
8 gesteuert, deren einem Eingang sägezahnförmige Impulse aus dem Generator 9 und
deren anderem Eingang eine aus der Ladespannung aus der Laufzeitkette 1 mittels der Spannungsteilerwiderstände
10 und 11 abgeleitete Spannung zügeführt werden. Das Thyratron 6 wird jeweils vor der
Zündung des Thyratrons 4 gezündet. Die Phase der vom Sägezahngenerator 9 erzeugten Impulse ist relativ
zum Eingangssignal des Transformators 3 einstellbar.
Die zeitselektive Auslösung der Hilfsentladevorrichtung bei der Erzeugung eines konstanten Lade-Schaltungsanordnung
zum Erzeugen von
Impulsen konstanter Amplitude
Impulsen konstanter Amplitude
Anmelder:
Telefunken
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Helmut Voigt, Ulm/Donau-Wiblingen
pegels der Laufzeitkette dieser bekannten Schaltungsanordnung ist in der Praxis jedoch relativ schwer
ausreichend genau realisierbar, da bei dieser zeitselektiven Auslösung vorgefühlt werden muß, wann
die Entladung erfolgen muß, um bei einer durch den Vorwiderstand der Hilfsentladevorrichtung definiert
ablaufenden Entladung den jeweils gewünschten Energiepegel an der Laufzeitkette zu erhalten. Dieser
Nachteil tritt besonders stark bei der Erzeugung einer gegebenenfalls statistisch variierenden Impulsfolgefrequenz
mittels der bekanten Schaltungsanordnung in Erscheinung.
Beim in der genannten deutschen Auslegeschrift gezeigten Ausführungsbeispiel einer derartigen Schaltungsanordnung
sind in den Entladevorrichtungen Thyratrone vorgesehen; die Löschung des Thyratrons
der Hilfsentladevorrichtung erfordert die nicht gezeigte Überwindung zusätzlicher technischer Schwierigkeiten.
Ein weiterer prinzipieller Nachteil der bekannten Schaltungsanordnung liegt darin, daß eine Energievernichtung
zur Stabilisierung eines Energiepegels voraussetzt, daß immer ein höherer Energiebetrag
vernichtet werden muß, als normalerweise durch die natürlichen Spannungsschwankungen der Stromversorgung
bedingt wäre. .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die zumindest die
gleichen Aufgaben löst wie die bekannte Schaltungsanordnung, jedoch deren Nachteile vermeidet.
Die Erfindung geht somit aus von einer Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen, insbesondere
Radar-Sendeimpulsen, konstanter oder variierender Folgefrequenz und konstanter Amplitude
mittels einer der Folgefrequenz entsprechend entladbaren Laufzeitkette, wobei neben einer Hauptentladevorrichung
für die Laufzeitkette eine Hilfsentladevorrichtung vorgesehen ist und die Hilfsentlade-
. - . 609 537/355
vorrichtung mittels einer Vergleichsschaltung auslösbar ist. Die zur Lösung der der Erfindung zugrunde
liegenden Aufgabe vorgeschlagenen Schaltungsanordnung dieser Art ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfsentladevorrichtung als Ventil eine steuerbare Hochvakuumröhre, beispielsweise
eine Tetrode oder'Pentode, mif "einem- anodenseitigen
Entladewiderstand enthält, daß die Vergleichsschaltung eine von der augenblicklichen Ladespannung
der Laufzeitkette abhängige Spannung mit einer stabilisierten Spannung entgegengesetzter Polarität vergleicht,
wozu parallel zur Hauptentladevorrichtung zwei Reihenschaltungen vorgesehen sind, von denen
die eine die mit der Hauptentladevorrichtung gleichsinnig geschaltete Hochvakuumröhre mit einem
anodenseitigen Entladewiderstand und die andere eine Bezugsspannungsquelle mit einem ah deren
negativen Pol angeschlossenen ohmschen Spannungsteiler enthalten, und wozu der Verbindungspunkt der Widerstände des ohmschen Spannungsteilers
an das Steuergitter der Hochvakuumröhre angeschlossen ist, und daß der Entladewiderstand derart
bemessen ist, daß die - Hochvakuumröhre bei völliger öffnung den vollen Entladestrom zieht.
An Hand der Fi g. 2 sei im folgenden ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung zu deren
näheren Erläuterung im einzelnen beschrieben. Gleiche Bezugsziffern kennzeichnen in F i g. 2 gleiche
Bausteine wie in Fig. 1.
An den einen Anschluß der Sekundärwicklung des Transformators 3 ist bei der Schaltungsanordnung
nach F i g. 2 an Stelle der Diode 2 (F i g. 1) eine Gleichrichterschaltung aus zwei eingangsseitig parallel
liegenden, jedoch entgegengesetzt gepolten Gleichrichtern 2' und 12 vorgesehen, die zweckmäßig
Halbleiterdioden sind. Wie aus Fi g. 2 ersichtlich, ist das Thyratron 6 durch eine Hochvakuumröhre 13,
beispielsweise eine Tetrode oder eine Pentode, ersetzt, deren Arbeitswiderstand mit 7' bezeichnet ist.
Diese Hochvakuumröhre wird im Sinne einer Hilfsentladung von einer Vergleichsschaltung gesteuert,
die einen Vergleich der augenblicklichen Ladespannung der Laufzeitkette 1 mit einer stabilisierten Spannung
entgegengesetzter Polarität durchführt, wozu — wie gezeigt — zweckmäßig die Widerstände 14,
15 und 16, die gegebenenfalls einstellbar sein können, und die Spannungsstabilisatorröhre 17 sowie der
Kondensator 18 vorgesehen sind.
Der Widerstand?' ist zweckmäßig so zu bemessen, daß die Röhre 13 bei ihrer Öffnung den vollen
Entladestrom der Hilfsentladevorrichtung ziehen kann.
Es ist im Gegensatz zur Schaltungsanordnung nach F i g. 1 bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 2
nicht mehr notwendig, erne zeitselektive, gewissermaßen vordenkende Auslösung der Hilfsentladung
zu bewirken, so daß auch bei statistisch variierender Impulsfolgefrequenz der erzeugten Impulse konstante
Energiepegel an der Laufzeitkette erzeugt werden.
Die Dimensionierung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erfolgt nach an sich bekannten Regeln zweckmäßig so, daß bei der kleinsten Spannung infolge Spannungsschwankungen, die in der Sekundärwicklung des Transformators 3 auftreten können, gerade noch der gewünschte Energiepegel an
Die Dimensionierung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erfolgt nach an sich bekannten Regeln zweckmäßig so, daß bei der kleinsten Spannung infolge Spannungsschwankungen, die in der Sekundärwicklung des Transformators 3 auftreten können, gerade noch der gewünschte Energiepegel an
ίο der Laufzeitkette 1 vorhanden ist.
Die Anwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erfolgt besonders vorteilhaft bei Impuls-Radargeräten
mit Sektortastung, bei denen ein Laufzeitketten-Modulator zur Erzeugung der Sendeimpulse
vorgesehen ist und die nur vorgegebene azimutale Winkelbereiche des von ihrer Antenne jeweils
überstrichenen Bereichs abtasten," wodurch ansonsten starke Hochspännungsschwankungen im
Modulator auftreten, die nach bekannter Art die Verwendung von Clipperschaltungen und/oder Funkenstrecken
zum Schutz des Modulators und seiner Magnetfeldröhre bedingen würden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Impulsen, insbesondere Radar-Sendeimpulsen, konstanter oder variierender Folgefrequenz und konstanter Amplitude mittels einer der Folgefrequenz entsprechend entladbaren Laufzeitkette, wobei neben einer Hauptentladevorrichtung für die Laufzeitkette eine Hilfsentladevorrichtung vorgesehen ist und die Hilfsentladevorrichtung mittels einer Vergleichsschaltung auslösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsentladevorrichtung (7', 13) als Ventil eine steuerbare Hochvakuumröhre (13), beispielsweise eine Tetrode oder Pentode, mit einem anodenseitigen Entladewiderstand (7') enthält, daß die Vergleichsschaltung eine von der augenblicklichen Ladespan-.40 nung der Laufzeitkette abhängige Spannung mit einer stabilisierten Spannung entgegengesetzter Polarität vergleicht, wozu parallel zur Hauptentladevorrichtung (4) zwei Reihenschaltungen vorgesehen sind, von denen die eine die mit der Hauptentladevorrichtung gleichsinnig geschaltete Hochvakuumröhre mit einem anodenseitigen Entladewiderstand (7') und die andere eine Bezugsspannungsquelle (17) mit einem an deren negativen Pol angeschlossenen ohmschen Spannungsteiler (15, 16) enthalten, und wozu der Verbindungspunkt der Widerstände des ohmschen Spannungsteilers an das Steuergitter der Hochvakuumröhre angeschlossen ist, und daß der Entladewiderstand derart bemessen ist, daß die Hochvakuumröhre bei völliger Öffnung den vollen Entladestrom zieht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 537/355 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
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Family Applications (1)
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| US5202894A (en) * | 1990-02-08 | 1993-04-13 | Commissariat A L'energie Atomique | Electric supply device for one or more metal vapor lasers using an electric power charging circuit with a variable inductor to provide a variable charging gradient |
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1964
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1965
- 1965-07-09 GB GB2922165A patent/GB1107127A/en not_active Expired
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