DE1204261B - Modulationsbetaetigte Schaltvorrichtung fuer ein UEbertragungssystem mit Impulslagemodulation - Google Patents
Modulationsbetaetigte Schaltvorrichtung fuer ein UEbertragungssystem mit ImpulslagemodulationInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 36/06
Nummer: 1 204 261
Aktenzeichen: M 53431 VIII a/21 al
Anmeldetag: 3. Juli 1962
Auslegetag: 4. November 1965
Die Erfindung betrifft eine modulationsbetätigte Schaltvorrichtung für ein Übertragungssystem, die
verhindern soll, daß von einem Impulslagemodulator ausgehende Impulse unmoduliert in den Sender gelangen.
Es sind bereits zahlreiche Vorschläge gemacht worden, um bei Signalübertragungsanlagen das Ausstrahlen
der Trägerwelle bei fehlender Modulation zu verhindern. Alle diese bekannten Einrichtungen verwendeten
jedoch mechanische Relais, die den Nachteil der zu großen Ansprechzeiten haben. Es gibt auch
schon Vorrichtungen, die die Ausstrahlung der Trägerwelle immer dann beseitigen, wenn keine Modulationsänderungen
auftreten. Solche Vorrichtungen sind in ihrer Anwendung jedoch sehr beschränkt.
Die erfindungsgemäße Schaltvorrichtung vermeidet die vorgenannten Nachteile und ist gekennzeichnet
durch einen Torkreis mit zwei Eingängen und einem Ausgang, von denen der eine Eingang eine Reihe von
lagemodulierten Impulsen empfängt, die, wenn sie eine ao
Information enthalten, eine veränderliche Lage mit Bezug auf eine Bezugslage haben und dadurch den
Grad der Modulation widerspiegeln, und einen mit dem anderen Eingang des Torkreises verbundenen
Sperrimpulsgenerator, der dem Torkreis Sperrimpulse zuführt, welche derart synchronisiert sind, daß sie zur
Zeit irgendwelcher Impulse in der Bezugslage auftreten und welche mindestens so breit sind wie die
Impulse der Reihe von lagemodulierten Impulsen, wobei der Torkreis keinen Ausgang liefert, wenn ein
Impuls der Reihe von lagemodulierten Impulsen auf Grund seiner Koinzidenz mit einem Sperrimpuls sich
in der Bezugslage befindet, während der Torkreis lagemodulierte Impulse durchläßt, wenn zwischen ihnen
und einem Sperrimpuls keine Koinzidenz vorhanden ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung enthält die Schaltvorrichtung einen Zeitgeber, der die
Synchronisierung des Sperrimpulsgenerators mit der Bezugslage bewirkt, und einen Kreis, der das Arbeiten
des Sperrimpulsgenerators im Falle einer Modulation verhindert. Hierzu ist vorzugsweise ein Gleichrichter
vorgesehen, der beim Vorhandensein eines Modulationssignals eine Ausgangsspannung liefert, welche das
Arbeiten des Sperrimpulsgenerators verhindert, so daß keine Sperrimpulse erzeugt werden, wenn ein Modulationssignal
vorhanden ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist im Torkreis eine Diode angeordnet, die normalerweise
einen lagemodulierten Impuls durchläßt und mit einem Kreis zusammenarbeitet, der bei Vorhandensein eines
Sperrimpulses an die Diode eine sie sperrende Vor-Modulationsbetätigte Schaltvorrichtung
für ein Übertragungssystem mit
Impulslagemodulation
für ein Übertragungssystem mit
Impulslagemodulation
Anmelder:
Martin Marietta Corporation, Maryland, Md.
(V. St A.)
Vertreter:
Dr. E. Wiegand .
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Patentanwälte,
Hamburg 1, Ballindamm 26
Als Erfinder benannt:
Charles Henry Schulman, Orlando, Fla.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 5. September 1961
(136 075)
V. St. v. Amerika vom 5. September 1961
(136 075)
spannung anlegt, so daß bei einer Koinzidenz zwischen dem Sperrimpuls und dem lagemodulierten Impuls der
letztere nicht durchgelassen wird.
Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und den Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise
veranschaulicht sind. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Rechteckdiagramm einer erfindungsgemäß ausgebildeten modulationsbetätigten Schaltvorrichtung
als Teil einer Impulslagemodulationsschaltung,
Fig. 2 ein Zeitdiagramm zur Erläuterung der Beziehungen
zwischen den Zeitgeberimpulsen, einer von dem Impulslagemodulator synchron zu den Zeitgeberimpulsen
erzeugten Sägezahnwelle, der im unmodulierten Zustand eingenommenen Lage der Impulslagemodulation
und des von der Vorderflanke der Zeitgeber-Rechteckwelle erzeugten Sperrimpulses und
Fig. 3 ein Schaltbild des Sperrimpulsgenerators, der Torschaltung und des Gleichrichters in der erfindungsgemäßen
Schaltung.
Eine modulationsbetätigte Schaltvorrichtung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung besteht im wesentlichen
aus einem Sperrimpulsgenerator 11 und einem
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von dem Generator 11 betätigten Torkreis 12. Wie weise mit einem Abstand von 62,5 Mikrosekunden.
die Fig. 1 zeigt, ist der Torkreis 12 so angeordnet, Dieser Abstand wird festgelegt durch den Auslösedaß
er die Übertragung der lagemodulierten Impulse pegel des Schmittschen Kippkreises des Impulslagevon
dem Impulslagemodulator 14 zum Ausgang ver- modulators 14. Die vorstehenden Einzelheiten des
hindern kann. Der Sperrimpulsgenerator 11 ist dabei 5 Impulslagemodulators dienen nur zur Schaffung eines
so ausgelegt, daß er den Torkreis 12 so betätigt, daß besseren Überblickes, sie bilden keinen Teil der vorImpulse
nur bei vorhandener Modulation durchge- liegenden Erfindung. Das Kapitel 17 des Buches
lassen werden, damit der Sender beispielsweise in »Modulation Theory« von H. S. B1 a c k im Verlag
erwünschter Weise während der normalen Sprech- Van Nostrand, 1953, erläutert eine größere Anzahl
pausen keine Ausgangsspannung liefert. io von Impulslagemodulationsvorrichtungen, mit denen
Der Impulslagemodulator 14 kann einen Sägezahn- sich die vorliegende modulationsbetätigte Schaltvorgenerator,
einen Addierkreis, einen Schmittschen Kipp- richtung betätigen läßt.
kreis und einen Differenzierkreis aufweisen, wobei die Wie sich später noch ausführlicher zeigen läßt, kann
Ausgangsspannung des Impulslagemodulators einem der Sperrimpulsgenerator 11, z. B. ein monostabiler
sprachgesteuerten Schalter zugeführt wird, der die 15 Multivibrator sein, der bei Fehlen einer Modulation
Ausgangsspannung nur durchläßt, wenn ein Eingangs- eine Reihe von zeitlich genau festgelegten Ausgangstonfrequenzsignal
vorhanden ist. Der (nicht dargestell- impulsen zum Torkreis 12 liefert, um durch zeitliches
te) Sägezahngenerator liefert eine lineare Sägezahn- Zusammenfallen mit den lagemodulierten Impulsen
welle und wird bezüglich seiner Frequenz mit einem den Durchgang den letzterwähnten Impuls durch den
Zeitgeber 15 gesteuert. Die von dem Zeitgeber erzeug- 20 Torkreis hindurch zur Ausgangsstufe des (nicht darten
Impulse sollten mit einer Frequenz auftreten, die gestellten) Senders zu verhindern. Wie aus Fig. 3 zu
etwa 2V2- bis 3mal so groß ist wie die höchste zu erzeu- ersehen, arbeitet der Torkreis 12 vorzugsweise mit
gende Tonfrequenz. Zweckmäßigerweise wird man einer doppelten Spannungsquelle, die —18 und
diese Tonfrequenz auf 8 kHz festlegen. Die Rechteck- +18 Volt liefern kann. Dieses Merkmal ist jedoch
welle des Zeitgebers kann mit einem Sinuswellen- 25 keineswegs zwingend für die vorliegende Erfindung,
oszillator erzeugt werden, der einen Schmittschen Des weiteren ist es «vorzuziehen, den Sperrimpuls-Kippkreis
auslöst, der dann als Ausgang eine Recht- generator 11 zwischen +18 Volt und Masse einzueckwelle
liefert, deren Vorder- und Hinternanken sich schalten, an Stelle der üblicheren Ausbildung, bei der
genau bestimmen lassen. Dieser Schmittsche Kipp- der Emitterwiderstand an Masse gelegt und Kollektorkreis
wird gesondert vorgesehen und ist nicht identisch 30 und Basiswiderstände an —18 Volt angeschlossen
mit dem Schmittschen Kippkreis, den man in dem werden. Die bevorzugte Anordnung verwendet beque-Impulslagemodulator
verwendet. merweise eine Schaltung, bei der der Ausgang des
Die Impulse aus dem Zeitgeber sorgen dafür, daß Gleichrichters 13 mit dem Sperrimpulsgenerator 11
der Sägezahngenerator des Impulslagemodulators verbunden ist, da die beiden Klemmen der Diode 19
einen Entladekreis betätigt, dessen Ausgangssignal 35 bei fehlender Modulation auf dem gleichen Potential
eine Sägezahnwelle ist. Das Ausgangssignal eines gehalten werden müssen. Dies muß so sein, weil die
Tonfrequenz-Verstärkers wird der Sägezahnwelle in differenzierten Impulse aus dem Zeitgeber über die
einem ohmschen Addierkreis hinzugefügt, um dann Diode 19 laufen müssen, um den Sperrimpulsgenerator
die Summe dieser Signale dem vorerwähnten Schmitt- auslösen zu können. Da der Anschlußpunkt 44 bei
sehen Kippkreis des Impulslagemodulators zuzufüh- 40 fehlender Modulation auf Massepotential liegt, ist es
ren, so daß die Ausgangsstufe des Schmittschen Kipp- erforderlich, daß der Anschluß 47 ebenfalls auf Massekreises
leitend wird, wenn bei fehlender Modulation potential liegt. Die gleich großen Potentiale für diese
der Sägezahn seinen Mittelwert überläuft oder der zwei Anschlußstellen 44 und 47 erhält man durch die
bei vorhandener Modulation einen anderen Wert Verwendung der zuvor beschriebenen Anschlüsse an
erreicht, der abhängig ist von der Amplitude der 45 +18 Volt und Masse. Eine solche Anordnung ermög-Modulation.
Während der rücklaufenden Teile des licht auch eine unmittelbare Ankopplung des Sperr-Sägezahnes
wird die Ausgangsstufe in den nichtleiten- impulsgenerators 11 an den Torkreis 12.
den Zustand zurückgeführt, so daß der Zyklus erneut Wie aus dem Zeitdiagramm der Fig. 2 zu ersehen, anlaufen kann. Auf diese Weise liefert der Schmittsche kann das Ausgangssignal des Zeitgebers 15 eine Recht-Kippkreis ein Ausgangssignal mit Impulsbreitenmodu- 5° eckwelle sein, deren eine Flanke verwendet wird, den lation. Der Beginn eines jeden Impulses fällt zeitlich Sägezahngenerator des Impulslagemodulators 14 ausmit der Rücklaufzeit des Sägezahnes zusammen und zulösen, während man die andere Flanke dazu verdie Breite eines jeden Impulses ist der Amplitude des wendet, den Sperrimpulsgenerator gemäß der vor-Tonfrequenzsignals zu dem bestimmten Zeitpunkt liegenden Erfindung auszulösen. Wie aus der letztam Ende des Impulses proportional. Es ist offensicht- 55 erwähnten Figur ebenfalls zu ersehen, fallen die lieh, daß bei fehlender Modulation das Ende der positiv anwachsenden Teile der Sägezahnwelle mit den breitenmodulierten Impulse an einer festen Stelle negativ anwachsenden Teilen der Rechteckwelle zeitgegenüber den Impulsen aus dem Torkreis auftritt. lieh zusammen. Die Vorderflanken der Sperrimpulse Die Umwandlung von impulsbreitenmodulierten Si- fallen zeitlich mit den positiv anwachsenden Teilen gnalen in impulslagemodulierte Signale erfolgt in dem 60 der Uhr-Rechteckwelle zusammen. Auf diese Weise (nicht dargestellten) Differentiator des Impulslage- bewirkt der Uhrkreis, daß der Sägezahngenerator und modulators, dessen schmaler Ausgangsimpuls zeitlich der Sperrimpulsgenerator in der geforderten Weise am Ende eines jeden impulsbreitenmodulierten Signals synchron laufen.
den Zustand zurückgeführt, so daß der Zyklus erneut Wie aus dem Zeitdiagramm der Fig. 2 zu ersehen, anlaufen kann. Auf diese Weise liefert der Schmittsche kann das Ausgangssignal des Zeitgebers 15 eine Recht-Kippkreis ein Ausgangssignal mit Impulsbreitenmodu- 5° eckwelle sein, deren eine Flanke verwendet wird, den lation. Der Beginn eines jeden Impulses fällt zeitlich Sägezahngenerator des Impulslagemodulators 14 ausmit der Rücklaufzeit des Sägezahnes zusammen und zulösen, während man die andere Flanke dazu verdie Breite eines jeden Impulses ist der Amplitude des wendet, den Sperrimpulsgenerator gemäß der vor-Tonfrequenzsignals zu dem bestimmten Zeitpunkt liegenden Erfindung auszulösen. Wie aus der letztam Ende des Impulses proportional. Es ist offensicht- 55 erwähnten Figur ebenfalls zu ersehen, fallen die lieh, daß bei fehlender Modulation das Ende der positiv anwachsenden Teile der Sägezahnwelle mit den breitenmodulierten Impulse an einer festen Stelle negativ anwachsenden Teilen der Rechteckwelle zeitgegenüber den Impulsen aus dem Torkreis auftritt. lieh zusammen. Die Vorderflanken der Sperrimpulse Die Umwandlung von impulsbreitenmodulierten Si- fallen zeitlich mit den positiv anwachsenden Teilen gnalen in impulslagemodulierte Signale erfolgt in dem 60 der Uhr-Rechteckwelle zusammen. Auf diese Weise (nicht dargestellten) Differentiator des Impulslage- bewirkt der Uhrkreis, daß der Sägezahngenerator und modulators, dessen schmaler Ausgangsimpuls zeitlich der Sperrimpulsgenerator in der geforderten Weise am Ende eines jeden impulsbreitenmodulierten Signals synchron laufen.
erscheint, wobei die Impulse nicht betrachtet werden, Der Differenzierkreis 16 besteht aus einem RC-die
der Zeit der Sägezahnrücksprünge entsprechen 65 Glied, welches von einem Kondensator 17 und einem
würden. Auf diese Weise erscheinen bei fehlender veränderbaren Widerstand 18 gebildet wird. Dieses
Modulation die lagenmodulierten Signale stets in .RC-Glied dient dazu, die Rechteckwelle aus dem Zeitfester Entfernung von den Zeitgeberimpulsen, beispiels- geber in einen Impuls umzuwandeln, der dazu dient,
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den Sperrimpulsgenerator 11 zu einem Zeitpunkt aus- Ruhezustand wieder ein, da nun über den Widerstand24
zulösen, zu dem die Zeitgeberrechteckwelle positiv kein Strom mehr fließt. Auf diese Weise ergibt sich als
anwächst. Diese Rechteckwelle ist durch Sehaltungs- Ausgang am Kollektor des Transistors 22 ein positiver
maßnahmen so ausgebildet, daß sie eine gute Sym- Impuls, dessen Dauer von dem zuvor erwähnten RC-metrie
aufweist und der positiv anwachsende Teil 5 Glied abhängt. Auf diese Weise werden synchron zu
erzeugt ist, bevor die Mitte des Zeilsignals erreicht der Uhrwelle am Anschluß 28 positive Impulse zugeist.
Auf diese Weise entsteht der Sperrimpuls vor der führt, die dazu dienen, die unmodulierten Sender-Erzeugung
des Senderimpulses, und es ist sicher- impulse zu sperren, die sonst nicht nur zur Betätigung
gestellt, daß ein unmodulierter Senderimpuls zeitlich des Torkreises weitergegeben würden. Normalerweise
etwa in der Mitte des Sperrimpulses auftritt. Beispiels- io kehrt die Spannung am Kollektor des Transistors 22
weise kann die Unterteilungsperiode 125 Mikrosekun- augenblicklich zum Ruhewert zurück, da der Kondenden
andauern, wobei der vergleichsweise breite Sperr- sator 25 über den Widerstand 24 aufzuladen ist, so
impuls zusammen mit dem positiv anwachsenden Teil daß an Stelle des erwünschten Rechteckimpulses, wie
des Zeitgeberwellenzuges etwa 57 MikroSekunden ihn die Fig. 2 zeigt, ein Impuls mit flacher Hinternach
dem Beginn des Zeitsignals auftritt. Die Mitte 15 flanke erzeugt würde. Um dies zu verhindern, sind
des 1 Mikrosekunden langen Senderimpulses liegt die Diode 26 und der Widerstand 48 vorgesehen,
dann etwa 62,5 Mikrosekunden hinter dem Beginn Unmittelbar bevor der Sperrimpulsgenerator in seinen
der Zeitwelle. Die Länge des Sperrimpulses kann Ruhezustand zurückkehrt, liegen der Kollektor des
beispielsweise 10 Mikrosekunden betragen. Das Poten- Transistors 22 und der Anschlußpunkt 47 etwa auf
tiometer 27 gibt die Möglichkeit, die Länge dieses 20 dem gleichen positiven Potential. Bei Rückkehr zum
Impulses einzustellen. Ruhezustand wird die Spannung am Kollektor des
Die Symmetrie des Zeitgeberwellenzuges läßt sich Transistors 22 augenblicklich zu Null, um die Diode 26
mit einem (nicht dargestellten) Potentiometer ein- in Sperrichtung vorzuspannen, da der Anschlußregeln,
welches die Vorspannung des vorerwähnten punkt 47 auf dem gleichen positiven Wert verbleibt,
(nicht dargestellten), im Zeitgeber verwendeten Schmitt- 25 bis der Kondensator 25 wieder aufgeladen ist. Der
sehen Kippkreises verändern. Indem man auf diese Kondensator 25 wird nun über den Widerstand 48
Weise den positiv anwachsenden Teil der Zeitgeber- wieder aufgeladen, so daß der erwünschte Impuls am
Rechteckwelle einregelt, kann der Sperrimpuls so Kollektor des Transistors 22 entsteht,
gelegt werden, daß der nichtmodulierte Senderimpuls Wie zuvor erwähnt, dient der Torkreis 12 zur Ab-
mit der gewünschten Stelle, üblicherweise der Mitte 30 sperrung der Senderimpulse, wenn diese zeitlich mit
des Sperrimpulses zeitlich zusammenfällt. dem Sperrimpuls zusammenfallen, den der Sperr-
Die zwischen dem Differenzierkreis 16 und dem impulsgenerator 11 erzeugt. Es wird nunmehr die
Generator 11 angeordnete Diode 19 dient dazu, eine Arbeitsweise des Torkreises 12 beschrieben. Wenn
Übertragung der negativ anwachsenden Teile der keinerlei Impulse an den Torkreis gelangen, entsteht
differenzierten Zeitgeberimpulse zum Sperrimpuls- 35 ein Stromfluß von der +18 Volt Spannungsquelle
generator zu verhindern. Für den Fall, daß zu nach- über Widerstand 29 und Diode 39. Dieser Strom teilt
folgend noch zu beschreibenden Zwecken ein Gleich- sich am Anschlußpunkt 32, wo dann ein Teil des
richter 13 verwendet wird, hat diese Diode eine noch Stromes über die Diode 33 nach Masse und der übrige
wichtigere Aufgabe. Bei dieser Diode 19 kann es sich Teil des Stromkreises über den Widerstand 34 zum
um die Type IN653 handeln. 4° negativen Pol der Spannungsquelle fließt. Die Span-
Der Sperrimpulsgenerator 11 verwendet Vorzugs- nung am Anschlußpunkt 32 ist etwa Null und weicht
weise Transistoren 21 und 22, obwohl auch eine von diesem Wert nur durch den in Durchlaßrichtung
Elektronenröhrenschaltung vorgesehen sein kann. Bei auftretenden Spannungsfall an der Diode 33 oder um
den Transistoren 21 und 22 handelt es sich um PNP- etwa 0,5 Volt ab. Ebenfalls ist die Spannung am
Transistoren der Type 2N501. Der Transistor 21 leitet 45 Anschlußpunkt 35 etwa Null und weicht von diesem
normalerweise, da seine Basis über den veränderlichen Wert nur um den in Durchlaßrichtung gemessenen
Widerstand 27 an Masse liegt. Spannungsfall an den Dioden 33 und 31 ab. Dieser
Bei Zufuhr eines differenzierten Zeitgeberimpulses Spannungsabfall liegt in der Regel bei etwa 1 Volt,
zur Basis des Transistors 21, hört dieser auf zu leiten, Die Spannung am Anschlußpunkt 28 ist in diesem
so daß sich dann durch Aufhören des Stromflusses 50 Zustand ein etwas im Negativen liegender Wert, der
durch den Transistor 21 die Spannung am Wider- durch den von den Widerständen 24, 36 und 37 gebilstand
23 vermindert und der Transistor 22 eine ver- deten Spannungsteiler bestimmt wird. Da anfänglich
minderte Vorspannung erhält und leitend wird. Wenn angenommen wurde, daß am Torkreis keinerlei Einder
Transistor 22 leitet, fließt ein Strom durch den gangsimpulse anliegen, befindet sich der Transistor 22
Widerstand 24, durch den der Kollektor des Transi- 55 im leitenden Zustand, so daß er in diesem Zustand die
stors 22 positiver wird. Der Kollektor bleibt in diesem Arbeitsweise des von den Widerständen 24, 36 und 37
positiveren Zustand so lange, bis der Kondensator 25 gebildeten Spannungsteilers nicht beeinträchtigt. Da
seine Ladung genügend weit geändert hat, um den der Anschlußpunkt 28 negativ ist und der Anschluß-Transistor
21 wieder leitend zu machen. Diese erfor- punkt 32 auf Massepotential liegt, ist die Diode 38
derliche Zeit ist abhängig von dem Kondensator 25 60 in Sperrichtung vorgespannt, was erwünscht ist, wenn
und dem Potentiometer 27. Wenn der Transistor 21 lagemodulierte Impulse demTorkreis zugeführt werden,
wieder leitend wird, fließt über den Widerstand 23 Führt man dem Torkreis über den Kondensator 39
aus der +18 Volt Spannungsquelle zusätzlicher Strom. einen negativen Senderimpuls zu, gelangt der Anschluß-Dieser
zusätzliche Strom erhöht die Spannung an den punkt 35 auf ein Potential, welches um den Wert dieses
Emittern beider Transistoren, so daß die Vorspannung 65 negativen Impulses negativer ist. Da die Diode 31 auf
des Transistors 22 erhöht und der Transistor 22 nicht- Grund der an der positiven Seite der Diode angelegten
leitend gemacht wird. Zu diesem Zeitpunkt nimmt positiven und der an der negativen Seite der Diode
der Kollektor des Transistors 22 seinen ursprünglichen angelegten negativen Spannung leitend ist, gelangt der
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Anschlußpunkt 32 auf ein Potential, welches um den wert des Wellenzuges auf. Während des negativen
Betrag des einlaufenden Impulses negativer ist. Dies Teiles des Wellenzuges wird die Spannung am Konheißt,
daß der Torkreis 12 ein Ausgangssignal liefert, densator 14 mit der Quellen-(Modulations-)spannung
da die Ausgangsklemme des Torkreises auf dem gleichen in Reihe geschaltet, so daß der Kondensator 42 über
Pegel liegt, wie der Anschlußpunkt 32. Die Diode 38 5 die Diode 43 auf eine Gleichspannung aufgeladen
hat keinerlei Einwirkung, solange die Amplitude des wird, die gleich dem Scheitel-Scheitel-Wert des Wellen-Ausgangsimpulses
nicht den Wert übersteigt, der der zuges gleich ist. Diese Gleichspannung wird der Diode 19
Ruhespannung am Anschlußpunkt 28 entspricht. über das Potentiometer 18 zugeführt, um die Diode 19
Die Arbeitsweise des Torkreises 12 soll nun in Ver- in Sperrichtung vorzuspannen. Wenn also der Gleichbindung
mit einem vom Sperrimpulsgenerator 11 io richter 13 ein Eingangssignal empfängt, wird die Di-
erzeugten Sperrimpuls betrachtet werden, der vor der ode 19 in Sperrichtung gesperrt, so daß die differen-
Zufuhr eines Senderimpulses am Anschlußpunkt 28 zierten Zeitgeberimpulse, die an der Anschlußstelle 44
erscheint. Es muß bemerkt werden, daß der in dieser erscheinen, nicht weitergehen können, um den Sperr-
Weise erzeugte Sperrimpuls an dem Torkreis eintrifft, impulsgenerator 11 auszulösen. Ohne diese differenbevor
der Senderimpuls am Tor einläuft, weil in der 15 zierten Zeitgeberimpulse wird der Sperrimpulsgenera-
zuvor betrachteten Weise die Zeitgeber-Rechteckwelle tor 11 nicht mehr ausgelöst und dem Torkreis 12
symmetrisch ausgebildet wurde. Der Anschlußpunkt28 keine Sperrimpulse zugeführt. Auf diese Weise gelangen
ändert nun sein Potential von seinem negativen Wert sämtliche Senderimpulse unabhängig von ihrer zeit-
auf einen positiven Wert, da der positive Sperrimpuls liehen Lage zum Sender. Bei den Dioden 43 und 45
zugeführt wird. Hierdurch kommt die Diode 38 zum 2° handelt es sich vorzugsweise um Germaniumdioden
Leiten und entnimmt dann einen zusätzlichen Strom der TypelN277, die bei vergleichsweise niedriger
über die Diode 33. Der Strom aus dieser Diode kommt Spannung zum Leiten kommen, so daß der Gleich-
von den Dioden 31 und 38. Das Potential am Anschluß- richter 13 bei geringeren Modulationspegeln arbeiten
punkt 32 bleibt etwa auf Null. Wenn nun ein Sender- kann, als es bei der Verwendung von Siliziumdioden
impuls zugeführt wird, welcher gleichzeitig mit dem 25 möglich wäre.
Sperrimpuls auftritt, wird der Anschlußpunkt 35 Bei Aufhören der Modulation kann die in dem
wieder wie zuvor negativer. Der Anschlußpunkt 32 Kondensator 42 gespeicherte negative Gleichspannung
kann jedoch nicht dem Senderimpuls folgen, da er von dem Kondensator über den veränderlichen Widerdurch
den Stromfluß durch die Diode 33, die als stand 46 entladen werden. Diese Beseitigung der
Ergebnis des vom Sperrimpuls gelieferten Stromes 3° Ladung vom Kondensator 42 vermindert die Spanleitet,
auf dem Wert Null gehalten wird. Auf diese nung am Anschlußpunkt 44, so daß die differenzierten
Weise entsteht am Torkreis keine Ausgangsspannung, Zeitgeberimpulse über die Diode 19 weitergeleitet
so daß der Senderimpuls nur die Aufgabe erfüllt, die werden können, um wieder Sperrimpulse zu erzeugen.
Diode 31 in Sperrichtung vorzuspannen. Der Torkreis Da nun die Modulation aufgehört hat, liegen die
liefert keine Ausgangsspannung, und der Sender wird 35 Senderimpulse wieder in Koinzidenz mit den Sperrnicht
freigegeben, so daß die Hochfrequenzenergie impulsen und sperren den Torkreis. Es ist erkennbar,
nicht in das Übertragungsmedium abgestrahlt wird, daß durch entsprechende Einstellung des Widerwenn
Senderimpuls und Sperrimpuls zeitlich zusam- Standes 46 die Länge der Modulationspause, die
menfallen. Bei den Dioden 31, 33 und 38 kann es sich erforderlich ist, um den Sperrimpulsgenerator außer
um die Type 1N658 handeln. 4° Betrieb zu setzen, auf einen optimalen Wert eingestellt
Bei Zufuhr der lagemodulierten Senderimpulse zum werden kann.
Torkreis besteht die Koinzidenz mit den Sperrimpulsen Das Potentiometer 18 dient dazu, die Amplitude
nicht mehr, da die lagemodulierten Impulse in zeit- der differenzierten Zeitgeberimpulse und damit den
licher Beziehung gegenüber den fest angeordneten Gleichspannungspegel (einen bestimmten Modulations-
Sperrimpulsen versetzt sind. Die Senderkodierimpulse 45 pegel entsprechend) so einzuregeln, daß die Diode
können daher frei durch den Torkreis zum Senaer ausreichend in Sperrichtung vorgespannt wird, um
gelangen. eine Auslösung des Sperrimpulsgenerators zu ver-
Im normalen Verlauf einer Modulation können hindern. Mit anderen Worten, das Potentiometer 18
jedoch einige der lagemodulierten Senderimpulse zeit- bestimmt, bei welchem Modulationspegel die Sperrlich
mit den Sperrimpulsen zusammenfallen. Hier- 5° impulse nicht mehr erzeugt werden. Im allgemeinen
durch kann ein zu beanstandender Verlust von Sender- wird die Einregelung so vorgenommen, daß, wenn die
impulsen entstehen, der zu einer Verzerrung an der Modulation eine so große Amplitude hat, daß die
Empfangsseite führt. Um dies zu verhindern, ist es lagemodulierten Impulse aus der Koinzidenzlage mit
erwünscht, die Erzeugung der Sperrimpulse zu unter- den Sperrimpulsen herauskommen, die von der Modrücken.
Dies erfolgt gemäß der vorliegenden Erfin- 55 dulation über den Gleichrichter 13 abgeleitete Gleichdung
mit dem Gleichrichter 13 und der Diode 19. spannung gerade ausreichend ist, um die Diode 19 in
Bei dem Gleichrichter 13 handelt es sich Vorzugs- Sperrichtung vorzuspannen. Es sei noch erwähnt, daß
weise um einen Halbwellen-Spannungsverdoppler der für eine Übertragung von Daten eine Gleichrichterdargestellten
Art. Dieser Gleichrichter erzeugt eine anordnung nicht benötigt wird.
Gleichspannung, deren Vorzeichen dem Auslösesignal 60 Die Größe der Modulation, die benötigt wird, um des Sperrimpulsgenerators, mit dem der Torkreis die Schaltvorrichtung 10 zu betätigen, ist eine Funkwährend der Modulationsperiode außer Betrieb gesetzt tion der Breite der Sperrimpulse (die mit dem Potentiowird, entgegengesetzt ist. Eine Wellenform, die der meter 27 eingestellt wird) und der Amplitude der tatsächlichen Modulation entspricht und die, wie im differenzierten Zeitgeberimpulse, die das Potentio-Falle einer Tonfrequenz, generell sinusförmig sein 65 meter 18 festlegt. Für tonfrequente Anwendungen in kann, wird über den Kondensator 41 zugeführt. Wäh- Bereichen mit niedrigem Störpegel ist die zur Betätirend des positiven Teiles des Wellenzuges lädt sich der gung erforderliche Modulation klein (kleine Sperr-Kondensator 41 über die Diode 45 auf den Scheitel- impulse; kleine differenzierte Zeitgeberimpulse), wäh-
Gleichspannung, deren Vorzeichen dem Auslösesignal 60 Die Größe der Modulation, die benötigt wird, um des Sperrimpulsgenerators, mit dem der Torkreis die Schaltvorrichtung 10 zu betätigen, ist eine Funkwährend der Modulationsperiode außer Betrieb gesetzt tion der Breite der Sperrimpulse (die mit dem Potentiowird, entgegengesetzt ist. Eine Wellenform, die der meter 27 eingestellt wird) und der Amplitude der tatsächlichen Modulation entspricht und die, wie im differenzierten Zeitgeberimpulse, die das Potentio-Falle einer Tonfrequenz, generell sinusförmig sein 65 meter 18 festlegt. Für tonfrequente Anwendungen in kann, wird über den Kondensator 41 zugeführt. Wäh- Bereichen mit niedrigem Störpegel ist die zur Betätirend des positiven Teiles des Wellenzuges lädt sich der gung erforderliche Modulation klein (kleine Sperr-Kondensator 41 über die Diode 45 auf den Scheitel- impulse; kleine differenzierte Zeitgeberimpulse), wäh-
rend bei Vorhandensein von hohen Störpegeln größere Modulationen benötigt werden, um die Schaltvorrichtung
zu betätigen, so daß dann auch breite Sperrimpulse und große differenzierte Zeitgeberimpulse
benötigt werden.
Wie die vorstehende Beschreibung gezeigt haben dürfte, ist die erfindungsgemäße modulationsbetätigte
Schaltvorrichtung besonders gut geeignet, die Übertragung von modulationsfreien lagemodulierten Impulsen
zu verhindern, und dabei trotzdem in der Lage, nahezu augenblicklich einen erfindungsgemäß ausgebildeten
Sender in Betrieb zu nehmen, wenn eine Sprach- oder Datenmodulation zugeführt wird.
Die Erfindung ist in einem weiten Bereich anwendbar, so daß die vorliegende Erfindung keineswegs auf
die vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt ist, sondern sich im Rahmen der nachfolgenden Patentansprüche
anwenden läßt.
Claims (4)
1. Modulationsbetätigte Schaltvorrichtung für ein Übertragungssystem, die verhindern soll, daß
von einem Impulslagemodulator ausgehende Impulse unmoduliert in den Sender gelangen, gekennzeichnet
durch einen Torkreis mit zwei Eingängen und einem Ausgang, von denen der eine Eingang eine Reihe von lagemodulierten
Impulsen empfängt, die, wenn sie eine Information enthalten, eine veränderliche Lage mit Bezug auf
eine Bezugslage haben und dadurch den Grad der Modulation widerspiegeln, und einen mit dem
anderen Eingang des Torkreises verbundenen Sperrimpulsgenerator, der dem Torkreis Sperr-
impulse zuführt, welche derart synchronisiert sind, daß sie zur Zeit irgendwelcher Impulse in der
Bezugslage auftreten, und welche mindestens so breit sind wie die Impulse der Reihe von lagemodulierten
Impulsen wobei der Torkreis keine Ausgangsspannung liefert wenn ein Impuls der Reihe von lagemodulierten Impulsen auf Grund
seiner Koinzidenz mit einem Sperrimpuls sich in der Bezugslage befindet, während der Torkreis
lagemodulierte Impulse durchläßt, wenn zwischen ihnen und einem Sperrimpuls keine Koinzidenz
vorhanden ist.
2. Modulationsbetätigte Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Zeitgeber,
der die Synchronisierung des Sperrimpulsgenerators mit der Bezugslage bewirkt, und einen Kreis, der
das Arbeiten des Sperrimpulsgenerators im Falle einer Modulation verhindert.
3. Modulationsbetätigte Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen
Gleichrichter, der beim Vorhandensein eines Modulationssignals eine Ausgangsspannung liefert,
welche das Arbeiten des Sperrimpulsgenerators verhindert, so daß keine Sperrimpulse erzeugt
werden, wenn ein Modulationssignal vorhanden ist.
4. Modulationsbetätigte Schaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch
eine im Torkreis angeordnete Diode, die normalerweise einen lagemodulierten Impuls durchläßt, und
einen Kreis, der beim Vorhandensein eines Sperrimpulses an die Diode eine sie sperrende Vorspannung
anlegt, so daß bei einer Koinzidenz zwischen dem Sperrimpuls und dem lagemodulierten
Impuls der letztere nicht durchgelassen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 720/379 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US136075A US3161829A (en) | 1961-09-05 | 1961-09-05 | Device for preventing transmission of pulse position modulated energy in absence of modulator input |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1204261B true DE1204261B (de) | 1965-11-04 |
Family
ID=22471166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM53431A Pending DE1204261B (de) | 1961-09-05 | 1962-07-03 | Modulationsbetaetigte Schaltvorrichtung fuer ein UEbertragungssystem mit Impulslagemodulation |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3161829A (de) |
| CH (1) | CH428847A (de) |
| DE (1) | DE1204261B (de) |
| GB (1) | GB947679A (de) |
| NL (1) | NL282865A (de) |
Families Citing this family (4)
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|---|---|---|---|---|
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| US4246573A (en) * | 1978-05-05 | 1981-01-20 | Kiss Laszlo A | Protection system for electronic gear |
| EP0099370A1 (de) * | 1982-01-15 | 1984-02-01 | FISCHER, Preben | Verfahren und vorrichtung zum messen und angeben der geschwindigkeit eines wasserfahrzeuges |
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- 1962-07-11 CH CH834362A patent/CH428847A/de unknown
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