[go: up one dir, main page]

DE1212059B - Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton

Info

Publication number
DE1212059B
DE1212059B DEA45425A DEA0045425A DE1212059B DE 1212059 B DE1212059 B DE 1212059B DE A45425 A DEA45425 A DE A45425A DE A0045425 A DEA0045425 A DE A0045425A DE 1212059 B DE1212059 B DE 1212059B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
trihydrate
hexafluoroacetone
liquid
flask
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA45425A
Other languages
English (en)
Inventor
William Joseph Cunningham
Cyril Woolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell International Inc
Original Assignee
Allied Chemical Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allied Chemical Corp filed Critical Allied Chemical Corp
Publication of DE1212059B publication Critical patent/DE1212059B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C49/00Ketones; Ketenes; Dimeric ketenes; Ketonic chelates
    • C07C49/04Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C49/16Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms containing halogen
    • C07C49/167Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms containing halogen containing only fluorine as halogen
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/34Halogenated alcohols
    • C07C31/40Halogenated alcohols perhalogenated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C49/00Ketones; Ketenes; Dimeric ketenes; Ketonic chelates
    • C07C49/04Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C49/16Saturated compounds containing keto groups bound to acyclic carbon atoms containing halogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C07c
Deutsche Kl.: 12 ο -10
1212059
A45425IVb/12o
Ö.März 1964
10. März 1966
Hexafluoraceton, CF3COCF3, ist eine bekannte Verbindung, die nach bekannten Verfahren hergestellt und beispielsweise zur Herstellung von Hexafluorbisphenol A der Formel
HO
OH
das seinerseits in fluorhaltige Polycarbonate umgewandelt wird, verwendet wird. Auch Pentafluorchloraceton, CF3COCF2Cl5 ist eine bekannte Verbindung, die nach bekannten Verfahren hergestellt wird. Sie kann beispielsweise bei ziemlich niedrigen Temperaturen mit starkem Alkali hydrolysiert werden, wobei das Alkalisalz der Trifluoressigsäure entsteht, das durch Ansäuern mit Schwefelsäure in die Trifluoressigsäure, CF3COOH, ein Produkt des Handels, übergeführt wird.
Unter normalen Bedingungen ist Hexafluoraceton eine gasförmige Verbindung vom Kp. —27°C und F. etwa —129 0C, und Pentafluorchloraceton ist eine gasförmige Verbindung vom Kp. + 8 ° Cund F.—133 ° C. Sowohl Hexafluoraceton als auch Pentanuorchloraceton werden als komprimierte Gase gelagert und transportiert, was die Verwendung verhältnismäßig kostspieliger Druckbehälter erforderlich macht.
Die Erfindung beruht auf der Entdeckung, daß die Trihydrate des Hexafluoracetons und Pentafluorchloracetons stabile Verbindungen sind, die bei Atmosphärendruck innerhalb des Temperaturbereiches zwischen ihrem Schmelzpunkt von unter O0C (—11 bzw. —5°C) und ihrem Siedepunkt (etwa 105°C) wasserweiße Flüssigkeiten sind, und daß jedes dieser beiden Ketone in der Form seines Trihydrats gelagert, transportiert, durch Rohrleitungen befördert, gepumpt oder in anderer Weise ebenso bequem wie Wasser gehandhabt werden kann. An der Verwendungsstelle kann jedes dieser fluorierten Ketone dann in einfacher Weise in praktisch reiner Form aus den Trihydraten gewonnen werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß man a) das Keton oder das Ketonmonohydrat mit einer für die Trihydratbildung ausreichenden Menge Wasser umsetzt oder b) das Ketonmonohydrat auf mindestens 40°C erhitzt.
Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von
Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton
Anmelder:
Allied Chemical Corporation, New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. I. Ruch, Patentanwalt,
München 5, Reichenbachstr. 51
Als Erfinder benannt:
William Joseph Cunningham, Rockaway, N. J.;
Cyril Woolf, Morristown, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. März 1963 (263 430),
vom 24. Mi 1963 (297220) ■
as Der Ausdruck »Keton« soll im folgenden entweder Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton oder beides bedeuten.
Vorzugsweise sind das Keton und Wasser die einzigen Reaktionsteilnehmer.
Die Verfahren zur Herstellung der Trihydrate jedes der Ketone entsprechen sich weitgehend. In Anbetracht dessen wird die Erfindung im folgenden hauptsächlich im Zusammenhang mit den Methoden zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton besprochen.
Bei einer bevorzugten Durchführungsform des Verfahrens der Erfindung wird Hexafluoraceton in die zur Bildung des Trihydrats erforderliche Menge an Wasser eingeführt. Das Hexafluoraceton kann in Form eines Gases in das Wasser eingeleitet werden, wird jedoch vorzugsweise als Flüssigkeit umgesetzt. Hexafluoraceton wird von Wasser leicht absorbiert. Die Umsetzung ist exotherm, und die Temperatur kann daher in einfacher Weise durch Regulieren der Zugabegeschwindigkeit von Hexafluoraceton zu dem Wasser gesteuert werden. Die Reaktionstemperaturen werden bei Atmosphärendruck vorzugsweise bei 5 bis 800C, insbesondere 15 bis 600C gehalten.
Wenn etwa 1 Mol Hexafluoraceton mit 3 Mol Wasser umgesetzt wird, besteht die Reaktionsmasse fast vollständig aus flüssigem Hexacfluoraetontrihydrat. Dieses Produkt kann ohne weitere Behandlung
609 537/417
3 4
gelagert werden. An der Verwendungsstelle kann gekühlten Kondensationsfalle am oberen Ende des praktisch reines Hexafluoraceton gewonnen werden, Halses verwendet. Etwa 92,5 g (5,144 Mol) Wasser indem man das Trihydrat, vorzugsweise langsam, in wurden in den Kolben eingebracht, und unter koneinen Gaserzeuger, der ein geeignetes Entwässerungs- stantem Rühren wurde Hexafluoracetondampf in die mittel, wie konzentrierte Schwefelsäure oder Phos- 5 Kondensationsvorrichtung eingeleitet, wo es sich phorpentoxyd, enthält, einleitet. Durch Kontakt mit kondensierte und von wo es als Flüssigkeit in das dem Entwässerungsmittel wird die Verbindung de- Wasser tropfte. Auf diese Weise wurden innerhalb hydratisiert, und gasförmiges Hexafluoraceton wird in etwa 6 Stunden etwa 577 g (3,48 Mol) Hexafluoraceton Freiheit gesetzt. in den Kolben eingeleitet und in dem Wasser ab-
Dabei disproportioniert das Hexafluoracetonmono- io sorbiert. Während der Zugabe des Hexafluoracetons hydrat nach der Gleichung: erwärmte sich der Kolbeninhalt auf etwa 40°C. Zu
diesem Zeitpunkt enthielt der Kolben etwa 680 g 3 CF3COCF3 · H2O flüssiges Material, und das Molverhältnis Hexafluor-
> 2 CF3COCF3 + CF3COCF3 · 3 H2O aceton zu Wasser betrug etwa 1:1,48. Der Inhalt des
15 Kolbens wurde in zwei etwa gleiche Teile aufgeteilt,
In entsprechender Weise disproportioniert auch das von denen jeder etwa 1,74 Mol Hexafluoraceton und Pentafluorchloracetonmonohydrat. etwa 2,57 Mol Wasser enthielt. Dem ersten Anteil
Zu diesem Zweck wird das Monohydrat auf eine von etwa 344 g wurden in einem geeigneten, mit einer Temperatur von etwa 4O0C erhitzt, bei der das Mono- Kondensationsfalle, wie oben, ausgestatteten Kolben hydrat schmilzt. Beim weiteren Erwärmen und ao weitere 157 g (0,95 Mol) Hexafluoraceton in der oben Temperaturerhöhung wird Hexafluoraceton entwickelt. beschriebenen Weise zugesetzt, wonach kein Hexa-Beim Verdampfen aller bei Temperaturen unter etwa fluoraceton mehr absorbiert wurde. Die Temperatur 105°C siedenden Bestandteile verbleibt in dem Gefäß in dem Kolben betrug etwa 15 bis 30°C, und der eine konstant bei etwa 105° C siedende Lösung, die Kolbeninhalt bestand aus einer etwas feuchten Masse aus flüssigem Hexafluoracetontrihydrat besteht. 25 aus langen, nadelartigen weißen Kristallen, die Hexa-
Flüssiges Trihydrat kann auch durch Umsetzung fluoraceton und Wasser in einem Molverhältnis von von Ketonmonohydrat mit einer zur Bildung des etwa 2,69 bis etwa 2,57 enthalten und einen Schmelz-Trihydrats ausreichenden Menge an Wasser her- punkt von etwa 40 "Chatten,
gestellt werden.
Ferner kann Hexafluoracetontrihydrat aus Hexa- 30 b) Herstellung von Hexafluoracetontrihydrat
fluoracetonmonohydrat durch Erhitzen auf mindestens (Verfahren der Erfindung)
etwa 40°C erhalten werden. . , , _. .. .
Hexafluoracetontrihydrat kann aus dem Dispro- a> durch Disproportionierung
portionierungsgemisch gewonnen werden, indem man Der Kolbenhals wurde mit einer Destillationsdas Gemisch auf wenig unter 105°C erwärmt, als 35 kolonne mit Kühlkopf verbunden, und bei allmäh-Kopffraktion Hexafluoraceton und als Sumpfprodukt lichem Erwärmen des Kolbeninhalts bis zu einer das Ketontrihydrat mit konstantem Siedepunkt von Temperatur wenig unter etwa 105 0C ging ein Gas etwa 105° C erhält. Ein sehr reines Produkt kann durch über, das bei Kondensation in einer Trockeneisfalle vollständiges Verdampfen und Kondensieren des etwa 196 g (1,18 Mol) einer wasserweißen Flüssigkeit Sumpfproduktes erhalten werden. Enthält das rohe 40 bildete. Das während der Destillation aus der Trihydrat überschüssiges Wasser, so kann dieses Destillationskolonne austretende Gas wurde einer ■durch fraktionierte Destillation als Kopfprodukt Infrarotanalyse unterworfen, wobei die C = O-Gruppe erhalten werden. und auch das übrige Spektrogramm von Hexafluor-
Das flüssige Ketontrihydrat eignet sich als Mittel aceton gefunden wurde. Das beim Kühlen des Gases zur Gewinnung des Ketons aus einem dieses ent- 45 gebildete Kondensat wurde für sich destilliert. Sein haltenden unreinen Gas. Beispielsweise kann in Siedepunkt lag bei—27°C, d.h. war der von wassernicht beanspruchter Weise ein Gas, das Hexafluor- freiem Hexafluoraceton.
aceton und gasförmige Verunreinigungen enthält, bei Nachdem kein Hexafluoraceton mehr vom Kopf
einer geeigneten Temperatur in das flüssige Trihydrat der Destillationskolonne abzog, wurde die Kolonne geleitet werden, wobei das Hexafluoraceton so lange 50 noch am Rückfluß auf 105° C erhitzt. Beim Abziehen aus dem Gas absorbiert wird, bis das Ketonmono- von Produkt von der Kolonne blieb die Temperatur, hydrat gebildet ist. Dieses kann dann, wie oben einschließlich der Temperatur des flüssigen Kolbenbeschrieben, in wasserfreies Hexafluoraceton und inhalts, während der gesamten Destillation, bis der Ketontrihydrat disproportioniert und letzteres erneut Kolben praktisch trocken und leer war, bei etwa zurückgeführt werden. 55 105° C. Dabei ging ein Gas über, das durch Konden-
Die obigen Ausführungen gelten entsprechend sation bei etwa Zimmertemperatur etwa 146 g (0,65MoI) auch für Pentafluorchloraceton, wobei im wesentlichen einer wasserweißen Flüssigkeit ergab. Diese Flüssigkeit nur die verschiedenen physikalischen Konstanten enthielt gemäß Analyse durch kernmagnetische Reder Verbindungen berücksichtigt werden müssen. sonanz 52,95 Gewichtsprozent Fluor und 2,68 Ge-
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von 60 wichtsprozent Wasserstoff (berechnet für Hexafluor-Beispielen näher erläutert. acetontrihydrat 51,8 bzw. 2,73%). Aus diesen
Werten errechnet sich eine Zusammensetzung von
Beispiel 1 etwa 71,1 % Hexafluoraceton und 24,1 °/0 Wasser
VTT+11 TTa χ 1.Jj. (berechnet etwa 75,5 bzw. 24,5%). Für die Formel
a) Herstellung von Hexafluoracetonmonohydrat 6 CF3COCF3 · xH20 errechnet sich χ aus den Analysenm nicht beanspruchter Weise we£eQ für 3 Wass*rstoff zu 2>92 und aus den Analysen-
Als Apparatur wurde ein Einhalskolben mit einem werten für Fluor zu 2,73. Das Infrarotabsorptions-Magnetrührer und einer mit Trockeneis—Aceton spektrum zeigte die Abwesenheit von freiem Wasser;

Claims (1)

  1. die Abwesenheit der Carbonylgruppe zeigte, daß kein aceton. Danach wurde der Rückstand weiterfraktioniert
    nicht gebundenes Keton anwesend war; die An- und am Kopf der Destillationskolonne eine bei etwa
    Wesenheit von Fluoratomen; die Anwesenheit von 105 bis 1060C konstant siedende klare Flüssigkeit
    Hydroxylgruppen, und daß das Material eine symme- (81 g) erhalten.
    irische Verbindung mit Wasserstoffbrücken über 5 Die kernmagnetische Resonanz ergab einen Fluor-Sauerstoffatome war. Die Verbindung kann durch die gehalt von 39,8 % gegenüber einem theoretischen Formel Wert von 40,2 °/0 für CF3COCF2Cl · 3 H2O.
    OH Beispiel 3
    I ίο Etwa 36 g (2,0 Mol) Wasser und etwa 400 g (2,2 Mol)
    CF3 · C · CF3 · 2 H2O Pentafluorchloraceton wurden im wesentlichen wie
    I im Beispiel 2, a) beschrieben miteinander umgesetzt.
    OH IQ dem Kolben bildete sich eine etwas feuchte Masse
    von Kristallen vom F. etwa 260C, die Pentafluor-
    wiedergegeben werden, wobei 2 Wassermoleküle über 15 chloraceton und Wasser im Molverhältnis etwa 1,1:1,
    Wasserstoffbrücken gebunden sind. Außerdem wurde d. h. praktisch dem Monohydrat entsprechend, ent-
    durch Destillieren des Produktes in Gegenwart von hielten. Diese Masse wurde wie im Beispiel 2, b)
    konzentrierter Schwefelsäure quantitativ Hexafluor- erwärmt und destilliert, wobei etwa 260,8 g (theoretisch
    aceton gewonnen. Hexafluoracetontrihydrat ist unter 279 g) eines Materials vom Kp. 80C und etwa 163 g
    normalen Bedingungen in allen Mengenverhältnissen ao eines Materials vom Kp. 105,50C erhalten wurden,
    mit Wasser mischbar. Das spezifische Gewicht etwa Beim Destillieren der bei 105° C übergehenden Fraktion
    1,6 g/cm3, F. etwa —11°C. blieb die Temperatur des Kolbens konstant bei etwa
    o\ j t. TT j j.· · 1050C, das Material war während der ganzen Destil-
    ß) durch Hydratisierung Μοη ^ und die Destiliation konnte fortgesetzt
    Zu dem zweiten Anteil des Rohprodukts, d. h. etwa 25 werden, bis der Kolben praktisch trocken und leer war. 336 g flüssigem Material, das etwa 1,74MoI Hexa- Das Infrarotabsorptionsspektrum dieser Fraktion fluoraceton und etwa 2,57 Mol Wasser enthielt, zeigte die Abwesenheit von freiem Wasser, die Abwurden bei Zimmertemperatur etwa 46 g (2,56 Mol) Wesenheit von Carbonylgruppen, die Anwesenheit Wasser zugesetzt. Dabei wurde eine wasserweiße von Fluoratomen und die Anwesenheit einer verFlüssigkeit erhalten, die Hexafluoraceton und Wasser 30 hältnismäßig breiten 0,3^-Hydroxylabsorption im in einem Molverhältnis von etwa 1,74 zu etwa 5,13, 3^-Bereich. Daraus folgt, daß es sich um eine d.h. dem Trihydrat entsprechend, enthielt. Die definierte Verbindung, nämlich um Pentafluorchlor-Flüssigkeit destillierte bei einem konstanten Siede- acetontrihydrat handelt.
    punkt von etwa 1050C, bis der Kolben praktisch Das Trihydrat absorbiert bei 9,24 μ und hat vertrocken und leer war, woraus sich ergab, daß die 35 mutlich die Struktur
    destillierende Flüssigkeit gleich der war, die als OH
    konstant bei etwa 1050C siedender Rückstand im 1
    Beispiel 1, b, α, erhalten wurde, was auch durch pp r ^17 p, - „ n
    Infrarotanalyse bestätigt wurde. ^3' V' ^2^1'z "2^
    40 OM
    Beispiel2 Oti
    xTTxll η*.α ti * 1.Ji wobei 2 Wassermoleküle über Wasserstoffbrücken
    a) Herstellung von Pentafluorchloracetonmonohydrat b ^ ^ Dag ΤΛ dfat . unter {
    m nicht beanspruchter Weise Bedingungen eine wasserweiße Flüssigkeit, Kp. 105
    Etwa 195 g Pentafluorchloraceton wurden in einen 45 bis 1060C. Sie ist in allen Mengenverhältnissen mit mit Trockeneis—Aceton gekühlten Kolben konden- Wasser mischbar, Dichte bei 25°C etwa 1,63, F. etwa siert, und etwa 18 g Wasser wurden allmählich zu- —5°C.
    gesetzt. Bei Beendigung der Zugabe von Wasser,
    während der die Temperatur wenig über O0C betrug, Patentansprüche:
    war eine etwas feuchte Masse aus weißen Kristallen 50 1. Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von
    gebildet, die Pentafluorchloraceton und Wasser im Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton, d a-
    Molverhältnis 1,07:1, d.h. praktisch dem Mono- durch gekennzeichnet, daß man
    hydrat entsprechend, enthielt. Dieses Material hatte a) das Keton oder das Ketonmonohydrat mit
    einen Schmelzpunkt von 26,0 bis 26,5° C. einer für die Trihydratbildung ausreichenden
    ,. „ , .. _ . „ ,, . . ., , . 55 Menge Wasser umsetzt oder
    b) Herstellung von Pentafluorchloracetontnhydrat fe) dag |:etonmonohydrat auf mindestens etwa
    (Verfahren der Erfindung) 40oC erflitzt
    Der Kolbenhals wurde mit einer Destillations- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
    kolonne mit Kühlkopf verbunden. Beim Erhitzen zeichnet, daß man das Verfahren unter a) bei
    des Kolbeninhalts auf wenig unter etwa 1050C 60 5 bis 8O0C, vorzugsweise 15 bis 6O0C, durchführt.
    (die Feststoffe schmolzen wenig über 26 bis 27 0C)
    ging ein Gas über, das durch Kondensieren in einer In Betracht gezogene Druckschriften:
    Trockeneisfalle etwa 112 g (theoretische Ausbeute 121 g) USA.-Patentschrift Nr. 2 870 211;
    einer wasserweißen Flüssigkeit ergab. Die Infrarot- Can. J. Chem., 33, 1955, S. 453 bis 457, referiert in
    analyse dieser Flüssigkeit zeigte die C = O-Gruppe 65 chemical Abstracts, 50, 1956, Spalte 3465 f, g;
    und auch im übrigen das bekannte Spektrum von Doklady Akad. Nauk SSSR, 132, 1960, S. 123 bis
    Pentafluorchloraceton. Der Siedepunkt lag bei 80C, 126, referiert in chemical Abstracts, 54, 1960, Spalte dem Siedepunkt von wasserfreiem Pentafluorchlor- 20841a.
    609 537/417 3.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEA45425A 1963-03-07 1964-03-06 Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton Pending DE1212059B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US26343063A 1963-03-07 1963-03-07
US29722063A 1963-07-24 1963-07-24
US591034A US3374273A (en) 1963-03-07 1966-10-31 Fluoro compounds and synthesis thereof

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1212059B true DE1212059B (de) 1966-03-10

Family

ID=27401600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA45425A Pending DE1212059B (de) 1963-03-07 1964-03-06 Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3374273A (de)
BE (1) BE644654A (de)
DE (1) DE1212059B (de)
GB (1) GB1013897A (de)
NL (1) NL6402358A (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3620666A (en) * 1968-04-01 1971-11-16 Allied Chem Process for chemically texturing polyester fibers
CA2405850A1 (en) * 2001-03-14 2002-10-10 Tetsuo Asakura Method for producing fiber and film of silk and silk-like material
JP5034784B2 (ja) * 2007-08-29 2012-09-26 セントラル硝子株式会社 ヘキサフルロアセトン水和物の脱水方法

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2870211A (en) * 1954-12-15 1959-01-20 Allied Chem Production of halofluoroacetone hydrate

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2617836A (en) * 1951-04-18 1952-11-11 Minnesota Mining & Mfg Production of olefinic c4f8

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2870211A (en) * 1954-12-15 1959-01-20 Allied Chem Production of halofluoroacetone hydrate

Also Published As

Publication number Publication date
US3374273A (en) 1968-03-19
BE644654A (de) 1964-07-01
NL6402358A (de) 1964-09-08
GB1013897A (en) 1965-12-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2223541B2 (de) Verfahren zur Reinigung eines Essigsäure enthaltenden Produktstroms
DE1793328A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Isobutylen
DE1942264C3 (de) Polyfluorsulfonsäuren und deren Sulfonate, Verfahren zur Herstellung der Polyfluorsulfonate, sowie Verwendung der genannten Verbindungen als oberflächenaktive Mittel
DE1212059B (de) Verfahren zur Herstellung des Trihydrats von Hexafluoraceton oder Pentafluorchloraceton
DE1693027B2 (de) Verfahren zur Herstellung von e-Caprolacton oder von Methyli-caprolactonen
DE2252571A1 (de) Verfahren zur herstellung von di-4-chlorphenylsulfon
EP0112497B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkanphosphonigsäureestern
DE1244149B (de) Verfahren zur Herstellung von Fluoracetonen durch Zersetzen von Halogenwasserstoff-Fluoraceton-Komplexen
DE3026846A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1,2-dimethyl-5-nitroimidazol
DE1468344C3 (de) Methylthio-chlor-zimtsäuren und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0359956B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von 1,3-Diaminopropanol-2
CH372655A (de) Verfahren zur Herstellung von Sorbinsäure
DE2060259A1 (de) Phenyl-vinyl-phosphonsaeuren,sowie Verfahren zu deren Herstellung
DE1194852B (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphonsaeuren oder deren Salzen mit mindestens zwei Phosphoratomen im Molekuel
DE906454C (de) Verfahren zur Herstellung von Chlormethylmethylaether
DE877446C (de) Herstellung von Pyrophosphat-Perhydrat
DE1643491C3 (de) Macrocyclische Polyether und deren Verwendung als Kationenkomplexbildner
DE2608186C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Guanidinomethylperhydroazocinsulfat
DE2907671C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines kristallisierten basischen Aluminiumchlorids oder- bromids
DE1443577A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Glykolmonoestern
DE2521293A1 (de) Verfahren zur herstellung von diphenylamin
AT160399B (de) Verfahren zur Anlagerung von Kohlenoxyd an Alkohole, Ester, Äther, Olefine sowie an andere organische Verbindungen, die zu Alkoholen hydrolysierbar sind.
DE122466C (de)
DE1543894C (de) 2,3-Dimethy 1-5-tert-butylphenol, seine Verwendung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1121607B (de) Verfahren zur Herstellung von unreinem und reinem Bis-(tetrachloraethyl)-disulfid