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DE1211929B - Photographischer Sucher mit Einspiegelung der Bildfeldumrahmung - Google Patents

Photographischer Sucher mit Einspiegelung der Bildfeldumrahmung

Info

Publication number
DE1211929B
DE1211929B DEV19652A DEV0019652A DE1211929B DE 1211929 B DE1211929 B DE 1211929B DE V19652 A DEV19652 A DE V19652A DE V0019652 A DEV0019652 A DE V0019652A DE 1211929 B DE1211929 B DE 1211929B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
viewfinder
mirror
roof
frame
block
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV19652A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Friedrich Papke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voigtlander AG
Original Assignee
Voigtlander AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voigtlander AG filed Critical Voigtlander AG
Priority to DEV19652A priority Critical patent/DE1211929B/de
Priority to CH1021461A priority patent/CH388100A/de
Priority to GB3637561A priority patent/GB1001054A/en
Publication of DE1211929B publication Critical patent/DE1211929B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

  • Photographischer Sucher mit Einspiegelung der Bildfeldumrahmung Die Erfindung bezieht sich auf photographische Sucher mit eingespiegelter Bildfeldumrahmung. Sie dient der Lösung der Aufgabe, für den Sucher und Entfernungsmesser möglichst geringen Raumbedarf vorzusehen. Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß im Sucherkörper zwei im Winkel zueinander und dabei entgegengesetzt geneigt zur optischen Achse des Suchers stehende, in einer dem Suchereinblick zugekehrten Dachkante einander benachbarte teildurchlässige Planspiegel vorgesehen sind, jedem von denen je seitlich außerhalb dieses Sucherkörpers ein einzuspiegelnder Rahmenteil zugeordnet ist, wobe=i die Beleuchtungsstrahlengänge dieser Rahmenteile über Umlenkspiegel und durch kollimatorartig wirkende Abbildungselemente den teildurchlässigen Planspiegeln so zugeleitet und in das einblickende Auge geführt werden, daß der eingespiegelte Rahmen aus von zwei Seiten her je etwa zur Hälfte sich ergänzenden Teilen gebildet ist.
  • Zur Durchführung dieser Erfindung besteht der Sucherkörper selbst aus zwei prismatischen Teilen. Er ist dabei als blockförmiger Quader aufgebaut. Der dem Objekt zugekehrte Klotz besitzt einen dem einblickenden Auge zugekehrten dachförmigen Vorsprung, und der andere, dem Auge zugekehrte Klotz bes'tzt eine entsprechende keilförmige Aussparung. Beide Sucherteile sind im Bereich dieses genannten Daches miteinander verkittet und tragen dort die teildurchlässigen Spiegel. Die erwähnten Umlenkspiegel verlaufen etwa parallel zu den genannten Dachkantflächen des Sucherklotzes. An den Sucherkörper sind im Bereich der seitlichen Uinlenkspieg7el Linsen angekittet, welche die Abbildung des einzuspiegelnden Rahmens im Unendlichen bewirken. Die die teildurchlässigen Spiegel tragenden Dachkantflächen des Sucherkörpers stehen normalerweise etwa rea@twinl;li@; zueinander. Der von ihnen einges,ai!o@seiie Winkel kann jedoch auch bis auf etwa l20° erweitert ausgebildet sein. Die Dachkante selbst liegt vorzugsweise in der optischen Achse des Suchers.
  • Der cinzuspiegelnde Rahmen kann in Form von D@@rchb:echun@@en der Kamerakappe gebildU sein, in welche der Sucher einzubauen ist. Man kann aber auch statt dessen am Sucherausblick eine Glasplatte anordnen. die so groß ist, daß sie die einzuspiegelnden Marken außerhalb des eigentlichen Sucherkörpers trägt. Diese Marken sind in diesem Falle durch mit der Glasplatte verbundene Masken ausgebildet. Die Umlenkspiegel können ebenfalls mit dem Sucherkörper fest verbunden sein. Es ist mög_ lieh, den Sucher als einen für sich herzustellenden Bauteil auszubilden, der dann nur in der Kamerakappe zu montieren und zu justieren ist. Zu diesem Bauteil gehören dann die beiden erwähnten prismenteiligen Sucherklötze, welche in der dachförmigen Kittfläche die teildurchlässigen Spiegel tragen, weiter die die einzuspiegelnden Rahmen tragende, am Sucherausblick angekittete Glasplatte und die die am augenseitigen Klotz schräg angekitteten Umlenkspiegel sowie die genannten abbildenden Linsen an den Seitenflächen des Suchers.
  • Man kann diesen erfindungsgemäßen Suchertyp gleichzeitig auch als Entfernungsmesser ausbilden, darüber hinaus kann man ihn dazu verwenden, urr die Zeigerstellung eines Belichtungsmessers od. dgl. cinzuspiegeln. Für diesen Zweck ist es notwendig. außer den feststehenden Umlenkspiegeln für die Einspiegelung des Bildbegrenzungsrahmens auf der einen Seite des Suchers noch einen schwenkbaren Spiegel für den Meßstrahl anzuordnen und diesem Strahl ein Austrittsfernster gegenüberzustellen. Auf der anderen Seite des Suchers ist nur der schon erwähnte fes=siehende Spiegel angeordrsei. Er ist aber so lang. das durch ihn nicht nur der Einspie'elungsstrahlenganc des einen Rahmenteiles, sondern auch noch der Beleu^litun--ssira'ilengang des Belichtungsmesserwird. Die Dachkante der beiden im Sucherkörper durch Kittung vereinigten prismenförmi2erl 'feile liegt im Falle einer solchen Ausbildung des erfindungsgemäßen Suchers asymmetrisel@ zur optischen Achse des Suchers, und zwar so, daß der dem schwenkbaren Spiegel für den Meßstrnhl zuackehrte teildurchlässige Spiegel länger ist als der ai_cersseitice, nur dein feststehenden Umlenkspiegel zugekehrte t°_ldurchlässige Spiegel. Auch auf dieser Seite muß ein Austrittsfenster in der Kamerakappe ,#-org#2sehen sein. Er ist auch als Meßsucher, also ?n Verbindung mit einem Entfernungsmesser verwendbar.
  • Zur weiteren Klarstellung der Erfindung werden nachfolgend drei Ausführungsbeispiele an Hand von schematischen Zeichnungen erläutert.
  • F i g.1 stellt einen erfindungsgemäßen Sucher dar, dessen beide teildurchlässige Spiegel etwa im rechten Winkel zueinander stehen; in F i g. 2 ist der Sucher als zusammenhängender, im ganzen montierbarer Bauteil ausgebildet, dessen teildurchlässige Spiegel als beispielmäßige Ausführung in einem Winkel von etwa 120° zueinander geneigt sind; F i g. 3 zeigt die Anwendung eines erfindungsgemäßen Suchers in Kombination mit einem Entfernungsmesser und einer Einspiegelungsvorrichtung für die Zeigerstellung eines Belichtungsmessers. Hier liegt die Dachkante der Verkittungsflächen beider Sucherklötze asymmetrisch zur optischen Achse.
  • In F i g.1 ist der prinzipielle Aufbau eines Suchers gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Der eigentliche Sucher besteht aus einem zweiteiligen Glaskörper, wobei Teilt dem Objekt zugekehrt ist und mit seinem dem einblickenden Auge 9 zugekehrten dachförmigen Teil 10 gegen den Teil 2 gekittet ist, der seinerseits eine prismatische Form hat und mit seiner dem Dach 10 des Körpers 1 entsprechenden Aussparung 20 des Körpers 2 ergänzend angepaßt ist. Beide Teile 1 und 2 bilden zusammen einen planparallelen quaderförmigen Glasblock. Mit 100 ist der Sucherausblick dieses Klotzes bezeichnet, mit 200 der Suchereinblick. 700 ist die Kamerakappe, in die der Sucher eingebaut wird. Bei 7 und 70 sind die beiden U-förmigen Durchbrechungen der Kamerakappe angedeutet, die den einzuspiegelnden Rahmen bilden. Sie ergänzen sich im Sucherbild zum Rechteck, das die leuchtende Bildfeldumrahmung abgibt. Entweder die Prismenflächen 3 und 4 des Glaskörpers 1 oder die entsprechenden Flächen 30, 40 des Glaskörpers 2 sind teildurchlässig verspiegelt. Sie stehen im Beispielsfalle in etwa 90° gegeneinander geneigt, und die Dachkante liegt in der optischen Achse des Suchers. An den Seitenflächen 21 und 22 des Körpers 2 ist, auf der Zeichnung gesehen, rechts und links je eine plankonvexe Linse 5 und 6 angekittet. Die rechts dargestellte Linse 6 hat die Aufgabe, den Rahmenteil ? über den Spiegel 8 ins Unendliche abzubilden, so daß er dem Auge 9 im Bildfeld erscheint. Auf der linken Seite der F i g. 1 sind symmetrisch dazu angeordnet die Marke bzw. der Rahmenteil 70 und der Spiegel 80. Durch diese Anordnung wird der Strahlengang so geführt, daß der Rahmen von zwei Seiten her je zur Hälfte eingespiegelt wird und im Bildfeld einen ganzen, vorzugsweise geschlossenen Rahmen erscheinen läßt.
  • Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß die die Einspiegelung ins Unendliche vornehmenden Linsen 5 und 6 näher an das Auge herangerückt angebracht werden können, daß sie außerdem kleiner ausgebildet sein können, als wenn der Rahmen, wie bisher bekannt, von einer Seite her im ganzen eingespiegelt wird, daß sie weiter weniger störende Aberrationen zeigen, als wenn sie größer wären, und daß schließlich der Platzbedarf der Anordnung dadurch kleiner gehalten ist, daß der einzuspiegelnde Rahmen in seinen beiden Teilen um den Sucherausblick herumgelegt werden kann. Der Winkel der Dachflächen zueinander beträgt bei diesem Ausführungsbeispiel etwa 90°; die Neigung der Spiegel 8 und 80 verläuft etwa parallel zu diesen Dachflächen. Mit 14 ist die optische Achse des Suchers bezeichnet.
  • In der F i g. 2 ist eine zu F i g.1 etwas abgewandelte, im grundsätzlichen Aufbau aber sehr ähnliche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Suchers dargestellt. Gleichartige Bauteile sind hier mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie bei F i g.1. Bei dieser Ausführung sitzt der einzuspiegelnde Rahmen 7, 70 auf einer durchsichtigen Glasplatte 11, auf der im Beispielsfalle Masken 17,170 angebracht sind. Die Glasplatte 11 ist mit dem Körper 1 fest verkittet, so daß der Sucher mit dem einzuspiegelnden Rahmen zusammen eine bauliche Einheit bildet, die gesondert hergestellt und erst dann montiert wird. Diese Einheit umfaßt weiter auch hier die an den Teil 2 seitlich angekitteten Linsen 5 und 6. Außerdem sind die seitlichen Einlenkspiegel8 und 80 in diesem Falle mit ihren dem Suchereinblick 200 zugekehrten verlängert ausgebildeten Enden mit dem unteren prismatischen Sucherteil t fest verbunden. Zu diesem Zweck hat der Klotz 2 gegen seine hinteres, dem Auge 9 zugekehrtes Ende hin Abschrägungen 12,13 erhalten, gegen welche die Spingel 8, 80 fest angekittet sind. Die Kittflächen 3 und 4 zwischen den beiden prismatischen Klötzen 1 und 2 besitzen hier eine Neigung gegeneinander, die einen größeren Winkel als 90° einschließen, beispielsweise bis zu etwa 120°. Da es schwierig ist, eine Hohlecke zu polieren, was in beiden Fällen der F i g. 1 und 2 beim augenseitigen Klotz 2 an sich notwendig wäre, können die zu verkittenden Flächen 30 und 40 des Körpers 2 in an sich bekannter Weise nur roh bearbeitet ausgeführt bleiben, wenn die Verkittung mit einem Kitt vorgenommen wird, der den gleichen Brechungsindex hat wie das Material des Körpers 2. Wie im Beispiel nach F i g.1 ist auch hier nach F i g. 2 ein symmetrisch zur optischen Achse 14 des Suchers angeordneter Aufbau der Sucherteile vorgesehen.
  • Sucher des erfindungsgemäßen Aufbaues gestatten außerdem eine Weiterbildung in der Weise, daß sich bei ihnen eine Einspiegelung beispielsweise eines EntfernungsmesseKstrahles oder auch einer Belichtungsmesser-Zeigerstellung oder beider gleichzeitig vornehmen läßt.
  • Ein Beispiel dafür ist in F i g. 3 dargestellt. Wiederum sind in der Zeichnung gleiche oder gleichartige Elemente, wie sie in F i g.1 und 2 vorhanden sind, mit gleichen Bezugszeichen versehen worden.
  • Diese F i g. 3 zeigt einen Meßsucher mit den Merkmalen der Erfindung, wobei außer dem Meßstrahl auch noch ein Instrumentenzeiger, beispielsweise der Zeiger eines Belichtungsmessers, ins Bildfeld eingespiegelt wird. Der eigentliche Sucher besteht, ähnlich wie in den vorangegangenen Figuren, aus den Prismen 1 und 2. Die Kante 304 des dachförmigen Prismas ist hier jedoch seitlich verschoben, so daß ein unsymmetrischer Aufbau der teildurchlässigen Spiegelflächen 3 und 4 zur optischen Achse 14 des Suchers entsteht. Die Einspiegelung der Rahmenteile 7 und 70 geschieht in ähnlicher Weise, wie bei den F i g.1 und 2 vorbeschrieben, über die Spiegel 18 und 80, wobei die Linsen 5 und 6 die Marke bzw. die Rahmenhälften 7, 70 etwa im Unendlichen abbilden. Der Spiegel 38 spiegelt den durch das in der Kamerakappe 700 angebrachte Fenster 36 eintretenden Meßstrah137 in den Sucher in der Weise ein, daß dieser Strahl sowohl an dem Spiegel 80 als auch ün der Linse 5 vorbeigeht. also keine weitere Spiegelung und auch keine Abbildung durch die Linse 5 erfährt. In dem zentralen unsymmetrischen Teil des teildurchlässigen Spiegels 3 wird dieser Strahl 37 in das Auge 9 gelenkt. Er überlagert sich dort mit d:.m durch die teildurchlässigen Spi-gel 3, 4 hindurchtretenden Strahl des Sucherbildes, so daß in bei Entfernungsmessern an sich bekannter Art ein Doppelbild entsteht, das durch Verschwenken des Spiegels 38 zur Deckung gebracht werden kann. Außer der an sich bekannten Verschwenkbarkeit des Spiegels 38 können selbstverständlich andere Schwenk- oder Ablenkmittel für den Strahl 37 vorgesehen sein, wie sie beim Bau von photographischen Entfernungsmessern allgemein üblich und bekannt sind. Auf der rechten Seite der F i g. 3 befindet sich neben dem Rahmen 7 ein weiteres Fenster 34 in der Kamerakappe 700, das gleichfalls über den Spiegel 18 und die Linse 6 sowie den teildurchlässigen Spiegel 4 den dort eintretenden Beleuchtungsstrahlengang des Belichtungsmesserzeigers 33 in das Auge 9 lenkt. Vor diesem Fenster 34 spielt der im Inneren der Kamerakappe 700 befindliche Zeiger 33 des Beiichtungsniessers 32, dessen Drehachse 31 im Beispielsfall parallel zur optischen Achse 14 liegt.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: I. Photographischer Sucher mit Einspiegelung der Bildfeldumrahmung, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß im Sucherkörper zwei im Winkel zueinander und dabei entgegengesetzt geneigt zur optischen Achse (l.4) des Suchers stehende, in einer dem Suchereinblick zugekehrten Dachkante einander benachbarte teildurchlässige Planspiegel (3, 4) vorgesehen sind, jedem von denen je seitlich außerhalb dieses Sucherkörpers ein einzuspiegelnder Rahmenteil (7, 70) zugeordnet ist, wobei die Beleuchtungsstrahlengänge dieser Rahmenteile über Umlenkspiegel (8, 80) und durch kollimatorartig wirkende Abbildungselemente (5, 6) den teildurchlässigen Planspiegeln (3, 4) so zugeleitet und in das einblickende Auge (9) geführt werden, daß der eingespiegelte Rahmen aus von zwei Seiten her je etwa zur Hälfte sich ergänzenden Teilen gebildet ist.
  2. 2. Sucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sucherkörper als blockförmiger Quader aufgebaut ist und aus zwei prismatischen Teilen (l. und 2) besteht, deren einer, nämlich der dem Objekt zugekehrte Teil (1), mit einem dem einblickenden Auge (9) zugekehrten dachförmigen Vorsprung (10) und deren anderer, dem Auge zugekehrter Teil (2), mit einer diesem Dach entsprechenden Aussparung (20) versehen sind, wobei beide Sucherteile (1, 2) im Bereich dieses genannten Daches (3, 4 und 30, 40) miteinander verkittet sind und dort die teildurchlässigen Spiegeltragen.
  3. 3. Sucher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigungen der Umlenkspiegel (8, 80) etwa parallel zu den in den Dachkantflächen (3, 30 und 4, 40) liegenden teildurchlässigen Spiegeln des Sucherklotzes verlaufen.
  4. 4. Sucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einzuspiegelnde Rahmen mit seinen beiden sich zueinander ergänzenden Teilen (7, 70) außerhalb des Sucherausblickes (100), und zwar um letzteren herum angeordnet ist.
  5. 5. Sucli°r nuwl? Ansptich4, dadurch gekennzeichnet, daß der einzuspiegelnde Rahmen von Darchbrechungen (7, 70) der Kamerakappe gebildet ist.
  6. 6. Sucher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, da?) der einzuspiegelnde Rahmen (7, 70) auf einer r.it dem dem Objekt zugekehrten Teil (1) des Sucherkörpers verbundenen durchsichtigen Platte (11) angebracht ist.
  7. 7. Sucher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der objektseitigen Glasplatte (11) des Suchers Masken (17, 170) angebracht sind. B.
  8. Sucher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dein augenseitigen Sucherteil (2) seitlich je eine plankonvexe Linse (5, 6) an gekittet ist, deren jede den entsprechenden Rahmenteil (70, 7) über den entsprechenden Spiegel (80, 8) im Unendlichen abbildet.
  9. 9. Sucher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich vom Sucherblock (1, 2) angeordneten Umlenkspiegel (8, 80) an ihren dem Suchereinblick (200) zugekehrten Enden mit dem augenseitigen Prismenteil (2) des Sucherkörpers (1, 2) verbunden sind.
  10. 10. Sucher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der augenseitige Prismenklotz (2) des Sucherkörpers (1, 2) gegen den Suchereinblick (200) hin sich verjüngende Abschrägungen (12, 13) besitzt, gegen welche die verlängerten Enden der Umlenkspiegel (8, 80) angekittet sind.
  11. 11. Sucher nach Anspruch 1, 2, 6, 8, 9, 10, dadurch gekennzeichnet, daß der aus den beiden miteinander verkitteten und die teildurchlässigen Spiegel in den Dachflächen (3, 30, 4, 40) tragenden pr.'.*siraiischen Klötzen (1, 2) gebildete Sucherblock zusammen mit der den einzuspiegelnden Rahmen (7, 70) tragenden Glasplatte (11), den die Einspiegelung bewirkenden Linsen (5, 6) und den am augenseitigen Klotz (2) gehaltenen Umlenkspiegeln (8, 80) eine bauliche Einheit bildet.
  12. 12. Sucher nach Anspruch 1, 2 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (30, 40) der 1°il= 1i des augenseitigen Prismenklotzes (2) des Sucherkörpers nur roh bearbeitet ausgeführt und durch einen Kitt mit den Dachflächen (3, 4) des objektseitigen Prismenklotzes (1) verbunden sind, dessen Brechungsindex dem des Materials des erstgenannten Klotzes (2) gleicht.
  13. 13. Sucher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kittflächen (3, 4 und 30, 40) angeordneten, dachförmig zueinander stehenden teildurchlässigen Spiegel miteinander eiwa einen rechten Winkel bilden, wobei die Dachkante in der optischen Achse (14) des Suchers steht (F i g.1).
  14. 14. Sucher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kittflächen (3, 4 und 30, 4.0) angeordneten, dachförmig zueinander stehenden teildurchlässigen Spiegel miteinander einen Winkel bilden, der im Bereich von etwa 90° bis etwa 120° liegt, wobei die Dachkante in der optischen Achse (14) des Suchers steht.
  15. 15. Sucher nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für die Einspiegelung eines Entfern»ngsmesserstrahles oder einer Belichtual.asin rsser-Zeigerstellung od. dgl. oder beider gleichzeitig die Kante (304) des dachförmigen objektseitigen Prismas (1) des Sucherblockes und die Nutkante des gegengekitteten augenseitigen Prismas (2) zur optischen Achse (14) des Suchers seitlich so verschoben angeordnet sind, daß die teildurchlässigen Spiegelflächen (3, 4) im Sucherkörper unsymmetrisch liegen.
  16. 16. Sucher nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß außer den beidseits neben dem Sucherblock (1, 2) angeordneten feststehenden Spiegeln (18, 80) für die mittels abbildender Linsen (5, 6) bewirkte Einspiegelung der Bildfeldumrahmungsteile (7, 70) auf der einen Sucherseite für den Meßstrahl des Entfernungsmessers ein besonderer schwenkbarer Spiegel (38) ebenfalls außerhalb des Sucherblockes (1, 2) angeordnet ist, dessen Strahl dem zugehörigen, schräg im Sucherkörper stehenden, teildurchlässigen Spiegel (3) und über ihn dem einblickenden Auge (9) so zugeleitet wird, daß er sowohl am Umlenkspiegel (80) wie auch an der Linse (5) vorbeigeht, während auf der dieser Anordnung gegenüberliegenden Seite des Sucherkörpers (1, 2) nur ein feststehender Spiegel (18) angeordnet ist, der sowohl den Strahlengang der Einspiegelung des Teilrahmens (7) als auch den Beleuchtungsstrahlengang eines Belichtungsmesserzeigers (33) od. dgl. über die zugehörige Linse (6) dem entsprechenden teildurchlässigen Spiegel (4) des Sucherkörpers und über ihn dem einblickenden Auge (9) zuleitet.
  17. 17. Sucher nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abdeckkappe (700) der Kamera, in die er eingebaut wird, außer den die einzuspiegelnde Bildfeldumrahmung bildenden beiden U-förmigen Ausstanzungen (7, 70) auf jeder Vorderseite je eine weitere Fensterausstanzung angebracht ist, deren eine (36) dem Schwenkspiegel (38) für den Entfernungsmesserstrahl (37) zugeordnet ist, und deren andere (34) dem feststehenden Spiegel (18) auf der anderen Sucherseite so zugeordnet und bemessen ist, daß durch sie der Beleuchtungsstrahlengang des Zeigerausschlages des Belichtungsmessers (32) hindurchtreten kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr.1067 683; deutsches Gebrauchsmuster Nr.1704 261.
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CH1021461A CH388100A (de) 1960-11-15 1961-09-01 Photographischer Sucher mit Einspiegelung der Bildfeldumrahmung
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1704261U (de) * 1952-08-08 1955-08-04 Kodak Ag Spiegelsucher galileischer bauart fuer photographische und kinematographische kameras.
DE1067683B (de) * 1958-03-12 1959-10-22 Voigtlaender Ag Messsucher fuer photographische Zwecke

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GB1001054A (en) 1965-08-11
CH388100A (de) 1965-02-15

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