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DE1211925B - Verwendung eines im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafaser hergestellten Filterpapiers als Abscheidermedium - Google Patents

Verwendung eines im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafaser hergestellten Filterpapiers als Abscheidermedium

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Publication number
DE1211925B
DE1211925B DEF31107A DEF0031107A DE1211925B DE 1211925 B DE1211925 B DE 1211925B DE F31107 A DEF31107 A DE F31107A DE F0031107 A DEF0031107 A DE F0031107A DE 1211925 B DE1211925 B DE 1211925B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
filter paper
esparto
fiber
fibers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF31107A
Other languages
English (en)
Inventor
Leslie Alexander Dow
Arthur Reino Fredrickson
Robert Decatur Parsons
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fram Corp
Hollingsworth and Vose Co
Original Assignee
Fram Corp
Hollingsworth and Vose Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fram Corp, Hollingsworth and Vose Co filed Critical Fram Corp
Publication of DE1211925B publication Critical patent/DE1211925B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G31/00Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by methods not otherwise provided for
    • C10G31/09Refining of hydrocarbon oils, in the absence of hydrogen, by methods not otherwise provided for by filtration
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H11/00Pulp or paper, comprising cellulose or lignocellulose fibres of natural origin only
    • D21H11/12Pulp from non-woody plants or crops, e.g. cotton, flax, straw, bagasse
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H27/00Special paper not otherwise provided for, e.g. made by multi-step processes
    • D21H27/08Filter paper

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtering Materials (AREA)

Description

  • Verwendung eines im wesentlichen aus Espartound,'oder Yuccafaser hergestellten Filterpapiers als Abscheidermedium Die Erfindung bezieht sich auf das Abscheiden von Wasser aus einem flüssigen Kohlenwasserstoff. Zu diesem Zweck kann die Erfindung auf verschiedenen Gebieten der Technik verwendet werden, insbesondere um aus Kohlenwasserstoffen bestehenden Kraftstoff, wie Vergaserbrennstoff und Düsenkraftstoff von Fahrzeugen, vor allem Luftfahrzeugen, von Wasser zu befreien, bevor er in die Tanks eines Luftfahrzeuges gepumpt wird.
  • Es ist bekannt, daß Wasser als Luftfeuchtigkeit und aus anderen Quellen in den Treibstoff eindringt. Wenn ein Flugzeug in großen Höhen geflogen wird, wo die Temperatur weit unter Null liegt, so kann das Wasser in dem Treibstoff gefrieren. Dies kann sehr gefährlich werden, denn wenn nur eine kleine Menge Wasser in dem Treibstoff vorhanden ist und dieses Wasser gefriert, so kann es die Strömung des Treibstoffes zu dem Motor oder sonstigem Triebwerk blockieren und bewirken, daß das Triebwerk aussetzt.
  • Die Flüssigkeitsabscheider, die zur Zeit allgemein verwendet werden, um Vergaserbrennstoff und andere Treibstoffe von mit ihnen mechanisch vermengtem Wasser zu befreien, weisen meist zwei Stufen auf: erstens einen Tröpfchenbildner, der dazu dient, Schmutz aus dem Treibstoff zu entfernen und kleine Teilchen von in dem Treibstoff enthaltenen Wasser zu großen Tröpfchen zusammenzuziehen, und zweitens ein Abscheidermedium, das den Treibstoff durchläßt, jedoch die Wasserteilchen zurückhält. Diese Abscheider oder Filter sind geeignet, um Vergaserbrennstoff von Wasser zu befreien, und viele dieser Abscheider haben eine Durchströrngeschwindi2keit von etwa ? 2?01/min oder mehr.
  • Bei neuzeitlichen Flugzeugen wird jedoch an Stelle von Benzin Düsentreibstoff verwendet, und Düsentreibstoff' ist schwerer von mechanisch mit ihm vermengtem Wasser zu befreien. Daher arbeiten Abscheider, die nun zum Entfernen von Wasser aus Vergaserbrennstoff verwendet werden, nicht zufriedenstellend, um Wasser schnell aus Düsenkraftstoff, beispielsweise JP-5, zu entfernen.
  • Die Erfindun- strebt demgegenüber insbesondere an, eine Durchfußgeschwindigkeit beim Abscheiden von Wasser aus schwerem Treibstoff, beispielsweise JP-5, zu schaffen, die wesentlich größer ist als die Strömungsgeschwindigkeit pro Flächeneinheit des bis jetzt besten, in Zweistufen-Flüssigkeitsabscheider verwendeten Filterpapiers, um bei Flugzeugen und anderen Verbraucheranlagen, bei denen große Mengen Düsentreibstoff verwendet werden, ein schnelles Nachtanken mit solchem Treibstoff zu ermöglichen. Die z. B. in solchen Flüssigkeitsabscheidern verwendete erste Abscheider- oder Tröpfchenbildnerstufe wirkt ziemlich zufriedenstellend sowohl bei Düsentreibstoff als auch bei Vergaserbrennstoff. Die Schwierigkeiten treten bei den Elementen der zweiten Stufe auf, die den Treibstoff durchlassen, jedoch das Wasser zurückhalten sollen, da diese Elemente der zweiten Stufe den Düsenkraftstoff so langsam durchlassen, daß sie den heutigen Erfordernissen des Nachtanl_ens nicht gerecht werden.
  • Bei den obenerwähnten zweistufigen Flüssigkeitsabscheidern ist in den bekannten Ausführ ungen als erste A'oscheiderstufe ein Filtermedium, meist aus Glasfasern, vorgesehen, das nicht nur die Aufgabe hat, das Wasser aus dem durchgehenden flüssigen Kohlenwasserstoff zu Tröpfchen zusammenzuziehen, sondern auch die Aufgabe, Verunreinigungen aus der Strömung zu entfernen, die sich sonst auf der Oberfläche des Filtermediums der zweiten Stufe stark störend absetzen würden. Erst wenn diese Tropfenbildung und Ausscheidung von Schmutzbestandteilen geschehen ist, strömt der Kohlenwasserstoff bei den bekannten Ausführungen zu der zweiten Filterstufe, einem sogenannten Abscheidereinsatz, der im allgemeinen aus einem gewöhnlichen Papierfilter aus Cellulosefasern besteht und die Wassertröpfchen zurückhält, d. h. nur noch den dann nun vollständig ge-und pro Quadratmeter Filteroberfläche) strebt die reinigten Wasserstoff durchtreten läßt. Abgesehen von der obengenannten Begrenzung der Durchströmgeschwindigkeit (Flüssigkeitsmenge pro Zeiteinheit Erfindung auch an, diesen umständlichen zweistufigen Aufbau zu ersparen.
  • Die beiden Ziele der Erfindung werden gleichzeitig durch Verwendung eines Filtermaterials erreicht, das im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafasern besteht, und zwar in einer besonderen, weiter unten behandelten Art der Verwendung.
  • Es ist bekannt, ein aus diesen beiden Faserarten und gegebenenfalls Zuschlägen von anderen Fasern hergestelltes Filterpapier, und zwar mit Faserdurchmessern, die in einem Bereich von 6 bis 14 #t liegen, in einem Filter lediglich zum Abscheiden von schwebenden Festkörperchen aus strömenden Gasen zu verwenden. Dabei waren die Ziele der Erfindung für die Abscheidung von Wasser aus flüssigem Kohlenwasserstoff weder gestellt, noch sind sie ohne Abweichungen von der Zusammensetzung und dem Aufbau eines solchen Filterpapiers befriedigend erreichbar.
  • Gegenüber der vorgenannten bekannten Art der Verwendung eines solchen Filterpapiers, das im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafasern besteht, werden die Ziele der Erfindung durch die Verwendung eines solchen Filterpapiers, jedoch mit einem Faserdurchmesser von mindestens 8 und höchstens 12 1, und 1,5 mm Faserlänge, das auf der Papiermaschine hergestellt und in an sich bekannter Weise wasserabstoßend imprägniert ist und dessen Poren einen wirksamen Durchmesser von höchstens 50 #t besitzen, als Abscheidermedium zum Abscheiden von Wasser aus einem hindurchgeleiteten flüssigen Kohlenwasserstoff erreicht.
  • Bei der bekannten Verwendung des im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafasern bestehenden Filterpapiers und seiner Herstellung auf der Papiermaschine wurden die genannten, innerhalb eines weiteren Bereichs von Faserdurchmesser liegenden Fasern und auch die Porosität nach Maßgabe der gewünschten Abscheidung von schwebenden Feststoffen aus strömenden Gasen gewählt. Für die Zwecke der Wasserabscheidung aus flüssigem Kohlenwasserstoff hat sich jedoch gezeigt, daß gute Abscheidung bei gleichzeitig großen Durchflußmengen nur dann erreichbar sind, wenn man die Faserdurchmesser auf den Bereich von 8 bis 12 #t beschränkt, auch die Faserlänge beachtet und etwa in der Größe von 1,5 mm wählt und vor allem auch die Porosität bei der Herstellung des Papiers auf der Papiermaschine beachtet und auf einen wirksamen Durchmesser von höchstens 50 R, einstellt. Ganz überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei gleichzeitiger Innehaltung der vorgenannten Bedingungen - in Verbindung mit der an sich bekannten wasserabstoßenden, bei der bekannten Verwendung eines solchen Filterpapiers nicht vorgesehenen Imprägnierung - nicht nur eine sichere vollständige Wasserabscheidung erreicht wird, sondern auch ein einziger Filtereinsatz aus solchem Filterpapier an Stelle des vorgenannten üblichen zweistufigen Aufbaues für eine gleichzeitige Abscheidung von Wasser und Verunreinigungsteilchen ausreicht und dennoch eine Strömungsgeschwindigkeit des flüssigen Kohlenwasserstoffes in Liter pro Flächeneinheit und Minute erreichbar ist, die auch bei schweren Treibstoffen, wie JP-5, fünfmal so groß ist wie bei den besten bisher verwendeten Zweistufen-Flüssigkeitsfiltern.
  • Man mißt diese Durchlässigkeit zwecks entsprechender Einstellung der Papiermaschine im allgemeinen als Durchlässigkeit des Filterpapiers für Luft nach den von F r a z i e r aufgestellten Normen nach den ASTM-Standards 1952, Tei17, in Liter pro Minute und Quadratmeter Filterpapierfläche. In analoger Weise kann man für die Zwecke der Wasserabscheidung die Durchlässigkeit des erfindungsgemäß verwendeten Filterpapiers für einen flüssigen Kohlenwasserstoff bei gegebenem Differenzdruck beiderseits des Filterpapiers, für den ein Filter eingestellt ist, untersuchen, und erhält dann für das erfindungsgemäße Filterpapier und für Durchtritt von Treibstoff JP-5 eine Durchlässigkeit von mehr als 8101/min/m= bis zu etwa 9501/min/m'.
  • Bei der Herstellung eines solchen Filterpapiers aus Esparto- und/oder Yuccafasern können diese mittels übflicher Einrichtungen aus einer wäßrigen Aufschwemmung durch Entwässern und Zuführung eines Luftstromes in Form eines Papierbogens oder einer fortlaufenden Faserbahn möglichst gleichmäßiger Dicke mit der gewünschten maximalen Porengröße niedergeschlagen werden. Dabei ist die Dicke dieser Faserschicht nicht von kritischer Bedeutung, und es braucht das herzustellende Papier nicht dicker zu sein als er erforderlich ist, um ihm die gewünschte Festigkeit und Porosität zu verleihen, z. B. zwischen 0,25 bis 8 mm, vorzugsweise etwa 0,5 mm. Die Ausgangsfasermasse kann zu der Esparto- und/oder Yuccafaser gewünschtenfalls bis zu 30 Gewichtsprozent Zuschlagsfasern anderer Art enthalten, vorzugsweise aber weniger, weil mit der Menge der Zuschlagfasern die Durchlässigkeit des Filterpapiers abnimmt. Solche Zuschlagsfasern können z. B. Baumwollinterfasern oder Holzfasern sein, die zur Verstärkung des Papiers auch größere Länge und/oder größeren Durchmesser als die Esparto- und/oder Yuccafasern haben können. Die Durchflußeigenschaften des Papiers können wie üblich verbessert werden, indem man die letztgenannten Fasern kaustifiziert, so daß sie eine bleibende Kräuselung erhalten und dadurch die Porosität in dem vorgeschriebenen Rahmen erhöht wird.
  • Die wasserabstoßende Imprägnierung des von der Papiermaschine in üblicher Weise erhaltenen Filterpapiers geschieht gleichfalls in üblicher Weise, z. B. durch Behandlung mit Phenolformaldehyd oder mit einem Epoxyharz oder einem sontigen geeigneten Kunstharz, z. B. Silicon bw. Siliconharz, wobei die Faserbahn zugleich erhöhte Festigkeitseigenschaften erhält. Man kann für diese Behandlung etwa 0,5 bis 3 % Silicon und etwa 15 bis 30 % Phenolformaldehyd oder sonstiges Harz verwenden, bezogen auf das Gesamtfertiggewicht der Faserbahn. Das verwendete Harz soll in Wasser und in dem mit dem Filterpapier in Berührung kommenden flüssigen Kohlenwasserstoff praktisch unlöslich sein. Das Siliconharz trägt dazu bei, die am Filterpapier zusammengezogenen Wassertröpfchen unter der Wirkung ihres Eigenge- Wichtes und unter der Waschwirkung des zu filternden Flüssigkeitsstromes leicht von der Faserbahn abzulösen.
  • Die Konzentration der wäßrigen kaustischen oder Beizlösung, die zum Kaustifizieren der Espartofasern verwendet wird, kann zwischen 18 und 22 Gewichtsprozent schwanken, während die Temperatur, bei der die Kaustifizierung ausgeführt wird, zwischen 15 und 30,5° C liegt. Die Dauer der Kaustifizierung besitzt keine kritische Bedeutung. Die Behandlung ist im allgemeinen nach 3 Stunden beendet; es können jedoch auch längere Behandlungsdauern angewendet werden. Der Waschvorgang kann fortgesetzt werden, bis der pH-Wert des Breis auf unter 9 gesunken ist. Dieser Vorgang kann durch Verwendung einer kleinen Menge Säure beschleunigt werden, unter der Bedingung, daß der endgültige pH-Wert der Pülpe nicht geringer als etwa 6 ist.
  • Lediglich zur Veranschaulichung der an sich bekannten Herstellung eines für die Zwecke der erfindungsgemäßen Verwendung geeigneten Filterpapiers sei das nachstehende Beispiel angegeben. Beispiel Ein drehbarer Zellstoffkocher wurde mit etwa 1225 kg an der Luft getrockneter Espartopülpe gefüllt. Dann wurden etwa 1700 150 %iges Beiz- oder Kaustifizierungsmittel (liquid caustic) (gleich etwa 1310 kg trockenem Kaustifizierungsmittel) und etwa 3 9751 Wasser in den Kocher eingebracht. Der Kocher wurde dann bei Zimmertemperatur 3 Stunden in Drehung versetzt und das kaustifizierte Material herausgenommen.
  • Von der so hergestellten kaustifizierten Espartomasse wurden etwa 544 kg (Trockengewicht) in einen Mahlholländer gegeben und mit warmem Wasser bis zu einem pH-Wert von 7 bis 9 gewaschen. Den gewaschenen kaustifizierten Espartofasern wurden etwa 61 kg (Trockengewicht) Baumwollinterpülpe (in Schichtform) zugesetzt und in dem Holländer zerkleinert, wobei sich dessen Mahlwalze in angehobener Stellung befand. Der erhaltene Faserbrei wurde dann durch eine Jordanmaschine, deren Stopfen entfernt war, und auf den Draht einer Fourdriniermaschine geleitet, wo ein Band aus ineinander verfilzten, ungeordnet verteilten Espartofasern hergestellt wurde, das ungefähr 0,4 mm dick war und ein Grundgewicht von etwa 100 g/m= (500 Faserblätter in der Größe von 61 - 92 cm) besaß. Das Produkt enthielt 90 Gewichtsprozent kaustifizierte Espartofasern und 10 Gewichtsprozent Baumwollinterfasern.
  • Das vorstehend beschriebene Faserblatt wurde dann mit einer Phenolharzlösung behandelt, die Siliconharz enthielt, um das Faserblatt hydrophob zu machen. Dabei wurde eine übliche Sättigungsapparatur verwendet. Das Band kann dabei durch ein Sättigungsbad, durch eine Umkehrsättigungswalze oder eine sonstige Sättigungsvorrichtung geführt werden. Das wärmehärtende Phenol-Formaldehydharz, das unter dem Namen Synco 262 BD in Form einer konzentrierten Alkohollösung im Handel ist, wurde bis zu der angemessenen Sättigungskonzentration mit 91%igem Isopropylalkohol verdünnt. Das Siliconharz, ein Methyl-Wasserstoff-Polysiloxan, das von der Firma Advance Coatings unter dem Namen Silicon 5345 in Form einer 50% Feststoffe enthaltenden Emulsion in Wasser in den Handel gebracht wird, wurde der verdünnten Phenolharzlösung direkt zugesetzt. Nach der Sättigung wurde das gesättigte Band in einem mit heißer Luft betriebenen Druckluftofen getrocknet, bis der Gehalt an flüchtigen Bestandteilen 5 bis 10% betrug. Eine in der vorstehenden Weise behandelte Faserbahn enthält 20 bis 2511/o Phenol-Formaldehydharz und 2 bis i % Silicon.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verwendung eines in an sich bekannter Weise im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafasern mit mindestens 8 und höchstens 121t Faserdurchmesser und etwa 1,5 mm Faserlänge auf der Papiermaschine hergestellten und in an sich bekannter Weise wasserabstoßend imprägnierten Filterpapiers, dessen Poren einen wirksamen Durchmesser von höchstens 5014 besitzen, als Abscheidermedium zum Abscheiden von Wasser aus einem hindurchgeleiteten flüssigen Kohlenwasserstoff. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift A 19480 IV c / 23 b (bekanntgemacht am B. 12. 1955); britische Patentschrift Nr. 713 814; französische Patentschriften Nr. 1104 608, 1083869, USA.-Patentschrift Nr. 2 708 982.
DEF31107A 1959-06-01 1960-04-28 Verwendung eines im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafaser hergestellten Filterpapiers als Abscheidermedium Pending DE1211925B (de)

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DEF31107A Pending DE1211925B (de) 1959-06-01 1960-04-28 Verwendung eines im wesentlichen aus Esparto- und/oder Yuccafaser hergestellten Filterpapiers als Abscheidermedium

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB713814A (en) * 1951-05-26 1954-08-18 Bosch Gmbh Robert Improvements in liquid filters, especially fuel filters
FR1083869A (fr) * 1952-08-20 1955-01-13 Faudi Feinbau Filtre à liquides, utilisable en particulier pour éliminer l'eau des carburants
US2708982A (en) * 1947-07-08 1955-05-24 Thomas J Mcguff Filter media
FR1104608A (fr) * 1953-10-12 1955-11-22 Fram Corp Cartouche destinée à éliminer les impuretés contenues dans des hydrocarbures liquides

Patent Citations (4)

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