Vorzugsweise aus Gummi od. dgl. bestehender Federbalg für Luftfederungen
an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf einen
vorzugsweise aus Gummi od. dgl. bestehenden Federbalg für Luftfederungen an Fahrzeugen,
insbesondere Kraftfahrzeugen, bei dem die Balganschlüsse von Wulstringen an Dichtplatten
od. ä. gehalten werden und bei dem die Durchmesser an den beiderseitigen Balganschlüssen
gleich groß sind.Preferably made of rubber od. The like. Existing bellows for air suspension
on vehicles, in particular motor vehicles. The invention relates to a
preferably made of rubber or similar bellows for air suspension on vehicles,
in particular motor vehicles, in which the bellows connections from bead rings to sealing plates
or the like and in which the diameter of the bellows connections on both sides
are the same size.
Die Erfindung besteht darin, daß der an die Balganschlüsse angrenzende,
sich in der Ruhelage der Federung von der Mantelfläche der SVulstringe abhebende
Teil der Balgwände in der genannten Lage gegenüber der Federungsrichtung des Balges
einen Winkel von höchstens 30°, vorzugsweise jedoch von höchstens 10°, bildet.The invention consists in that the adjacent to the bellows connections,
lifted off from the outer surface of the S bulge rings in the rest position of the suspension
Part of the bellows walls in the above-mentioned position opposite the direction of suspension of the bellows
forms an angle of at most 30 °, but preferably of at most 10 °.
Bei bekannten Federbälgen bilden die an die Balganschlüsse angrenzenden,
sich in der Ruhelage der Federung von der Mantelfläche der Wulstringe abhebenden
Teile der Balgwände gegenüber der Federungsrichtung einen Winkel von etwa 90°. Hieraus
folgt, daß sich im mittleren Federungsbereich der Winkel zwischen Balgwand und Federungsrichtung,
gemessen am Federweg, stark ändert und ein erhebliches Anwachsen der Federkraft
verursacht, weil dieser Winkel den Kraftanteil bestimmt, den die Balgwandung über
ihren Anschluß an dem Wulstring zu der Gesamtfederkraft beiträgt. Demgegenüber verändert
sich bei einem Balg nach der Erfindung der Winkel zwischen Balgwand und Federungsrichtung
in einem mittleren Federungsbereich nur unerheblich, so daß eine auch für insbesondere
Personenkraftwagen ausreichende weiche Federung erzielt wird.In known spring bellows, the bellows adjacent to the bellows connections
stand out in the rest position of the suspension from the outer surface of the bead rings
Parts of the bellows walls form an angle of approximately 90 ° with respect to the direction of suspension. From this
it follows that in the central suspension area the angle between the bellows wall and the suspension direction,
measured by the spring travel, changes sharply and a considerable increase in the spring force
caused because this angle determines the proportion of force that the bellows wall over
their connection to the bead ring contributes to the total spring force. In contrast, changed
in the case of a bellows according to the invention, the angle between the bellows wall and the direction of suspension
in a middle suspension area only insignificant, so that one also for in particular
Passenger cars sufficient soft suspension is achieved.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können bei einem Federbalg,
bei dem die Balganschlüsse auf einem gegenüber dem größten Balgdurchm-.sser kleineren
Durchmesser liegen, die Mantelflächen der Wulstringe, an denen die Balgwände in
Ruhelage der Federung nicht anliegen, parallel zur Federungsrichtung des Federbalges
verlaufen.According to a further feature of the invention, in a bellows,
in which the bellows connections are smaller than the largest bellows diameter
Diameter lie, the outer surfaces of the bead rings, on which the bellows walls in
The suspension is not in the rest position, parallel to the direction of suspension of the bellows
get lost.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es
zeigt F i g. 1 einen von Wulstringen an Dichtplatten gehaltenen Federbalg in einer
bekannten Ausführungsform, F i g. 2 demgegenüber einen von Wulstringen an Dichtplatten
gehaltenen Federbalg nach der Erfindung, bei dem die Balganschlüsse auf einem gegenüber
dem größten Balgdurchmesser kleineren Durchmesser liegen, und F i g. 3 einen von
Wulstringen an Dichtplatten gehaltenen Federbalg, bei dem die Balganschlüsse auf
einem gegenüber dem kleinsten Balgdurchmesser größeren Durchmesser liegen. Die Federbälge
1, versteift durch Gürtelringe 2, sind an ihren beiden Balganschlüssen 3 von Wulstringen
4 gegen Dichtplatten 5 gehalten.In the drawing, the invention is shown by way of example. It
shows Fig. 1 a bellows held by bead rings on sealing plates in a
known embodiment, FIG. 2, on the other hand, one of bead rings on sealing plates
held bellows according to the invention, in which the bellows connections on one opposite
the largest bellows diameter are the smaller diameter, and F i g. 3 one of
Bead rings on sealing plates held bellows, in which the bellows connections
a larger diameter than the smallest bellows diameter. The bellows
1, stiffened by belt rings 2, are at their two bellows connections 3 of bead rings
4 held against sealing plates 5.
Während bei der bekannten Ausführungsform eines Federbalges nach F
i g. 1 die an die Balganschlüsse 3 angrenzenden, sich in der Ruhelage der Federung
von der Mantelfläche 6 der Wulstringe 4 abhebenden Teile der Balgwände 7 in der
genannten Lage mit der Federungsrichtung 8 unter einem Winkeln" von 90° stehen,
bilden die an die Balganschlüsse 3 nach den F i g. 2 und 3 angrenzenden, sich in
der Ruhelage der Federung von der Mantelfläche 6 der Wulstringe 4 abhebenden Teile
der Balgwände 7 in der genannien Lage gegenüber der Federungsrichtung 8 einen Winkel
x von höchstens 30°. Bei mittleren Federungsbewegungen der Federbälge 1 nach den
F i g. 2 und 3 ändert sich der Winkel a im Verhältnis zum Federweg sehr wenig.While in the known embodiment of a bellows according to F
i g. 1 the adjacent to the bellows connections 3, are in the rest position of the suspension
from the lateral surface 6 of the bead rings 4 lifting parts of the bellows walls 7 in the
mentioned position with the suspension direction 8 at an angle "of 90 °,
form the to the bellows connections 3 according to the F i g. 2 and 3 adjoining, in
the rest position of the suspension from the lateral surface 6 of the bead rings 4 lifting parts
of the bellows walls 7 in the stated position with respect to the suspension direction 8 at an angle
x of at most 30 °. With medium suspension movements of the bellows 1 according to the
F i g. 2 and 3, the angle a changes very little in relation to the spring travel.
Die geringe Änderung des Winkels a kann sich somit nicht in einem
starken Anwachsen der Federkraft und deshalb in großer Härte der Feder auswirken.The small change in the angle a can therefore not result in a
strong increase in the spring force and therefore result in great hardness of the spring.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 liegen in Ruhelage der Federung
die Balgwände 7 nicht an den Mantelflächen 6 der Wulstringe 4 an,
weil die Mantelflächen parallel zur Federungsrichtung 8 verlaufen. Bei Federungsbewegungen
wird damit erzielt, daß die neben einer großen Veränderung des Winkels a außerdem
für die Bestimmung der Federkraft maßgebndP Grundfläche des Federbalges sich nicht
verändert, weil sich die Balgwände nicht auf einem zunehmend größeren Durchmesser
an der Mantelfläche des Wulstringes abstützen können.
In Anwendungsfällen,
bei denen mit zunehmender Federung eine gewisse Verstärkung der Federkraft erwünscht
ist, kann die Mantelfläche 6 der Wulstringe, gegebenenfalls auch die der Dichtplatten
5, konisch ausgebildet sein, damit die Grundfläche des Federbalges, mit der dieser
am Wulstring anliegt, größer wird.In the embodiment according to FIG. 2, when the suspension is in the rest position, the bellows walls 7 do not rest on the lateral surfaces 6 of the bead rings 4 because the lateral surfaces run parallel to the springing direction 8. With spring movements it is achieved that the base area of the bellows does not change, in addition to a large change in the angle α, which is decisive for the determination of the spring force, because the bellows walls cannot be supported on the outer surface of the bead ring on an increasingly larger diameter. In applications where a certain increase in the spring force is desired with increasing suspension, the outer surface 6 of the bead rings, optionally also that of the sealing plates 5, can be conical so that the base area of the bellows with which it rests on the bead ring becomes larger.
Selbstverständlich können bei einem Federbalg auch nur an einem Ende
die an die Balganschlüsse angrenzenden Balgwände mit der Federungsrichtung des Balges
einen Winkel von 30°, vorzugsweise von höchstens 10°, bilden.Of course, a bellows can also only be used at one end
the bellows walls adjoining the bellows connections with the direction of spring of the bellows
form an angle of 30 °, preferably of at most 10 °.