DE1211811B - Diktatgeraet fuer magnetisierbare Aufzeichnungstraeger mit Fuehrungsrillen - Google Patents
Diktatgeraet fuer magnetisierbare Aufzeichnungstraeger mit FuehrungsrillenInfo
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- DE1211811B DE1211811B DET22207A DET0022207A DE1211811B DE 1211811 B DE1211811 B DE 1211811B DE T22207 A DET22207 A DE T22207A DE T0022207 A DET0022207 A DE T0022207A DE 1211811 B DE1211811 B DE 1211811B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/48—Disposition or mounting of heads or head supports relative to record carriers ; arrangements of heads, e.g. for scanning the record carrier to increase the relative speed
Landscapes
- Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)
Description
- Diktatgerät für magnetisierbare Aufzeichnungsträger mit Führungsrillen Die Erfindung bezieht sich auf ein Diktatgerät iür magnetisierbare Aufzeichnungsträger mit Führungsrillen für den zur Aufzeichnung bzw. Abtastung dienenden aus den Rillen in eine Endlage aushebbaren Hör/Sprechkopf.
- Bei nach dem Magnettonverfahren arbeitenden Diktatgeräten werden häufig runde oder blattförmige Aufzeichnungsträgerfolien verwendet, die mit Rillen zur Führung der Magnetkopfpolschuhe versehen sind. Die Sprachinformation wird dann also im Boden der Rillen aufgezeichnet. Es ist aber auch bekannt, in den Führungsrillen einen an der Tonkopfhalterung federnd befestigten Stift gleiten zu lassen und die Aufzeichnung auf den Rillenstegen vorzuel nehmen. Wenn, was oft vorkommt, ein Diktat länger ist ils die Aufzeichnungskapazität einer Folie oder wenn ein Diktat bevorzugt geschrieben werden soll, das womöglich nicht am Anfang einer Folie beginnt, müssen der Schreibkraft entsprechende Hinweise gegeben werden, was im allgemeinen durch Zettel geschiebt, die an die Folie angesteckt oder mittels Büroklammern befestigt werden.
- Das Beschriften und Anbringen eines Zettels erfordert zusätzlich Zeit und kann vergessen werden. Die Zettel können außerdem verlorengehen, so daß die Schreibkraft gezwungen ist, durch Abhören längerer Teilstücke der Aufzeichnung die entsprechende Reihenfolge mehrerer Folien bzw. den Anfang eines bestimmten Diktats inmitten einer Folie zu ermitteln. Die hierfür aufzuwendende Zeit geht zu Lasten der Arbeitsleistung.
- Die Erfindung zeigt, wie sich bei einem Diktatgerät für magnetisierbare Aufzeichnungsträger mit Führungsrillen für den zur Aufzeichnung bzw. Abtastung dienenden, aus den Rillen in eine Endlage aushebbaren Hör/Sprechkopf der zeitliche Aufwand für das Markieren und Auffinden des Diktatinhaltes der Folie verringern läßt. Gemäß der Erfindung ist mit der Halterung des Hör/Sprechkopfes ein parallel zu diesem einspeisbarer, bei Aufnahme für die Dauer höchstens eines Trägerumlaufes einsctaltbarer und mit dem Hör/Sprechkopf umschaltbarer weiterzr Magnetkopf verbunden, der so breit ist, daß er mit seinem Arbeitsluftspalt mehrere der die Rillen bildenden Stege überstreicht, wobei die Verbindung so ausgebildet ist, daß der weitere Magnetkopf bei aus den Rillen ausgehobenem Hör/Sprechkopf im Eingriff mit den Stegen bleibt.
- Wird der zusätzliche Magnetkopf bei Beginn jedes Diktates mit eingeschaltet, so erfolgt über einen Umlauf des Aufzeichnungsträgers in breiter Spur auf den Rillenstegen zusätzlich die Aufzeichnung des üblicherweise am Anfang des Diktates angegebenen Betreffs oder der Anschrift des Empfängers. Soll dann später aus mehreren Diktaten ein bestimmtes herausgesucht werden, so wird das Gerät auf Wiedergabe geschaltet und der Hör/Sprechkopf aus den Rillen ausgehoben. Bei dann eingeschaltetem Zusatzkopf kann man durch Hin- und Herschieben des die Magnetköpfe tragenden Tonarmes mit dem zusätzlichen, auf den Stegen gleitenden Magnetkopf dann den ganzen Aufzeichnungsträger schnell »überfliegen« und den gewünschten Text bzw. dessen Anfang rasch wiederfinden.
- Es kommt also nicht darauf an, sofort erkennbar zu machen, in genau welcher Rille der angezeigte Text aufgezeichnet wurde, sondern es soll durch eine Grobauswahl die Suche nach dem Diktatanfang auf einen sehr kleinen Bereich auf dem Aufzeichnungsträger begrenzt werden. Bei geschickter Bedienung schließen die erfindungsgemäßen Mittel nicht aus, daß gleich beim ersten Versuch der Diktatanfang actroffen wird, da die Lautstärke der Markierung dann am größten ist, wenn alle besprochenen Stege m it dem Markierungskopf im Eingriff sind und in diesem Falle ja auch der Hör/Sprechkopf über der zugehöri-,gen Rille stehen muß.
- Man kann auch nachträglich auf den Rillenstegen noch Hinweise wie »Eilt sehr« usw. aufzeichnen, dann muß allerdings der Hör/Sprechkopf abgehoben sein oder durch einen zusätzlichen Schalter abge-ZD schaltet sein.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es ist mit 1 der Hör/Sprechkopf eines Dikta#gerätes bezeichnet, dessen Polschuhe 2 in den Rillen 3 eines Aufzeichnungsträgers 4 geführt werden. Der Hör/Sprechkopf 1 ist in einem Tonarm 5 gelagert und durch eine nicht dargestellte Handhabe unter Drehung um eine horizontale Achse 6 aus den Rillen 3 aushebbar. Bei dieser Anordnung kann der Tonarm starr an einer vertikalen Drehachse angeordnet werden. Am Tonarm 5 ist seitlich mittels einer Blattfeder 7 ein zusätzlicher Magnetkopf 8 befestigt, der so breit ist, daß sein Arbeitsluftspalt sich über fünf oder mehr der durch die Rillen 3 gebildeten Stege 9 erstreckt.
- Die Wicklung des Magnetkopfes 8 ist zweckmäßigerweise zur Wicklung des Magnetkopfes 1 parallel geschaltet, so daß er wie dieser wahlweise auf Aufnahme oder Wiedergabe umschaltbar ist. Der zusätzliche Magnetkopf 8 wird dann mit dem Betriebswahlschalter zur Wirkung gebracht. Wenigstens bei Schaltung auf Aufnahme müssen Mittel, beispielsweise ein Verzögerungsrelais, vorgesehen sein, die den zusätzlichen Magnetkopf nach spätestens einer Umdrehung des runden Aufzeichnungsträgers 4 abschaltin. Die Einschaltung des zusätzlichen Magnetkopfes 8 kann aber auch durch einen besonderen Schalter erfolgen, wenn man auch zusätzliche Bemerkungen auf den Rillenstegen aufzeichnen will. Dann ist jedoch erforderlich, gleichzeitig den Hör/Sprechkopf 1 abzuschalten, um zu vermeiden, daß versehentlich die im Rillenboden erfolgte Aufzeichnung gelöscht wird, bzw. bei der Wiedergabe mit abgehört wird.
- Bei der angenommenen Breite des Magnetkopfes 8 über fünf Stege kann eine Zusatzaufzeichnung bei einer Verschiebung des Magnetkopfes 8 über neun Stege hinweg abgehört werden, und demzufolge kann sich auch der zugehörige Diktatanfang nur in einer von neun Rillen befinden.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Diktatgerät für magnetisierbare Aufzeichnungsträger mit Führungsrillen für den zur Aufzeichnung bzw.
- Abtastung dienenden, aus den Rillen in eine Endlage aushebbaren Hör/Sprechkopf, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Halterung des Hör/Sprechkopfes (1) ein parallel zu diesem einspeisbarer, bei Aufnahme für die Dauer höchstens eines Trägerumlaufes einschaltbarer und mit dem Hör/Sprechkopf umschaltbarer weiterer Magnetkopf (8) verbunden ist, der so breit ist, daß er mit seinem Arbeitsluftspalt mehrere der die Rillen (6) bildenden Stege (5) überstreicht, wobei die Verbindung so ausgebildet ist, daß der weitere Magnetkopf (8) bei aus den Rillen ausgehobenem Hör/Sprechkopf (1) im Eingriff mit den Stegen (5) bleibt. . 2.
- Diktatgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Magnetkopf (8) mittels einer Blattfeder (7) an einem Tonarm bebefestigt ist, der nur parallel zum Aufzeichnungsträger schwenkbar ist und in dem der Hör/Sprechkopf (1) senkrecht zum Aufzeichnungsträger schwenkbar gelagert ist. 3. Diktatgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die bei über den Bereich des Aufzeichnungsträgers hinaus seitlich ausgeschwenktern Tonarm beide Magnetköpfe zwangläufig anheben.
- 4. Diktatgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter vorgesehen ist, mit dem der weitere Magnetkopf wahlweise bei gleichzeitiger Abschaltung des Hör/Sprechkopfes einschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Radio Mentor 1155, S. 20 bis 26.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET22207A DE1211811B (de) | 1962-05-26 | 1962-05-26 | Diktatgeraet fuer magnetisierbare Aufzeichnungstraeger mit Fuehrungsrillen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET22207A DE1211811B (de) | 1962-05-26 | 1962-05-26 | Diktatgeraet fuer magnetisierbare Aufzeichnungstraeger mit Fuehrungsrillen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1211811B true DE1211811B (de) | 1966-03-03 |
Family
ID=7550447
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET22207A Pending DE1211811B (de) | 1962-05-26 | 1962-05-26 | Diktatgeraet fuer magnetisierbare Aufzeichnungstraeger mit Fuehrungsrillen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1211811B (de) |
-
1962
- 1962-05-26 DE DET22207A patent/DE1211811B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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