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DE1211686B - Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Rechteckimpulsfolge mit linearem Anstieg derAmplitude - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Rechteckimpulsfolge mit linearem Anstieg derAmplitude

Info

Publication number
DE1211686B
DE1211686B DET28597A DET0028597A DE1211686B DE 1211686 B DE1211686 B DE 1211686B DE T28597 A DET28597 A DE T28597A DE T0028597 A DET0028597 A DE T0028597A DE 1211686 B DE1211686 B DE 1211686B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
collector
diode
capacitor
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET28597A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Heinz Harder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET28597A priority Critical patent/DE1211686B/de
Publication of DE1211686B publication Critical patent/DE1211686B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K5/00Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
    • H03K5/156Arrangements in which a continuous pulse train is transformed into a train having a desired pattern

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Rechteckimpulsfolge mit linearem Anstieg der Amplitude Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Rechteckimpulsfolgen mit linear ansteigender Amplitude.
  • Derartige Impulsfolgen können beispielsweise bei der Aufnahme von Hysteresekurven von magnetischen Werkstoffen Verwendung finden. Hierbei ist besonders an ein Prüfverfahren gedacht, wie es in dem Aufsatz von Endres und Apfel, »Der Ferritkern in der Speichertechnik«, veröffentlicht in der Zeitschrift »Der Fernmeldeingenieur«, 17, Heft 5, 1963, beschrieben ist.
  • Bei dieser Meßmethode kommt es vor allem darauf an. daß die Einzelimpulse eine konstante Amplitude aufweisen. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ist es in vorteilhafter Weise möglich, diese Forderung sehr genau einzuhalten.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand einer Zeichnung näher erläutert.
  • F i g. 1. zeigt das Prinzipschaltbild einer erfindungsgemäßen Anordnung, F i g. 2 den zeitlichen Verlauf der Spannung an einigen Punkten der Schaltung.
  • Die Schaltungsanordnung nach F i g. 1 weist einen ersten Transistor T1 auf, der über einen Emitterwiderstand R 4 mit Bezugspotential 0 V verbunden ist. Die Basis des Transistors T1 erhält ihre Vorspannung über einen Spannungsteiler, bestehend aus einem Widerstand R 3 und einer Diodengruppe D 2, die den Transistor dauernd leitend hält. Der Kollektor des Transistors T1 ist mit der einen Belegung eines Kondensators C verbunden, dessen zweite Belegung am Bezugspotential 0 V liegt. Ein zweiter Transistor T2, dessen Basis einen ersten Steuereingang E1 der Anordnung bildet, liegt über einen Emitterwiderstand R 2 an Betriebsspannung -U. Sein Kollektor ist mit dem des ersten Transistors T1 verbunden. Parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors T2 liegt eine Zenerdiode Z in Reihe mit einer Klammerdiode D3. Der Verbindungspunkt der Kathoden der Zenerdiode Z und der Klammerdiode D3 liegt über einen Widerstand R5 am Bezugspotential O V. Ein zweiter Steuereingang E2 der Anordnung ist mit den Basen eines dritten, T3, und eines vierten Transistors T4 verbunden. Der Kollektor des Transistors T3 ist mit den Kollektoren des ersten und zweiten Transistors T 1 und T 2 direkt verbunden, sein Emitterwiderstand R 6 liegt am Bezugspotential 0 V, ebenso der Emitter des Transistors T4 über einen Widerstand R8. Der Kollektor des Transistors T 4 ist über eine Diode D 6 mit dem Ausgang A der Anordnung, über einen Widerstand R 9 mit Betriebsspannung - U und über einen Widerstand R 10 mit Bezugspotential 0 V verbunden. Die mit den Kollektoren des ersten bis dritten Transistors T 1 bis T 3 verbundene Belegung des Kondensators C ist über die Parallelschaltung eines Widerstandes R11 und eines Kondensators C1 mit der Basis eines fünften Transistors T5 verbunden, dessen Emitter an Betriebsspannung -U und dessen Kollektor über einen Widerstand R12 am Bezugspotential liegt. Außerdem ist der Kollektor des Transistors T 5 über eine Diode D 5 mit dem Ausgang A der Anordnung verbunden, von dem ein Widerstand R13 an Bezugspotential 0 V führt. In der Schaltung nach F i g. 1 sind die Transistoren T 2 und T 5 vom npn-Typ, die übrigen Transistoren sind vom pnp-Typ. Die Anoden der Dioden D 5 und D 6 sind dem Ausgang A der Anordnung zugewandt.
  • Der Transistor T1 ist ständig leitend. Er dient als Konstantstromquelle. Durch den Spannungsabfall an der Diodengruppe D2 erhält seine Basis eine negative Vorspannung. Durch seinen Emitterwiderstand R 4 wird der Kollektorstrom bestimmt. Dieser fließt über die Diode D 3 und die Zenerdiode Z nach Detriebsspannung -U. Die an einem Punkt B mit dem Kollektor des Transistors T1 verbundene Belegung des Yondensators C liegt etwa auf der von der Zenerdiode Z vorgegebenen Spannung. Et/ird der Transistor T2 über den Eingang E1 der Anordnung an seiner Basis mit langen Rechteckimpulsen angesteuert, so zieht er einen stark eingeprägten, durch seinen Emitterwiderstand R2 regelbaren Kollektorstrom. Dieser überwiegt den Kollektorstrom des Transistors T l. Die Spannung am Punkt B sinkt ab, und die Diode D 3 sperrt. Da die Kollektorströme der Transistoren T 1 und T 2 gut eingeprägt sind, wird der Kondensator C durch den konstanten Differenzstrom negativ aufgeladen. Die Spannung steigt linear an. Der Eingangswiderstand R 11, der der Basis des Transistors T5 vorgeschaltet ist, macht dessen Eingangswiderstand so groß, daß die Linearität des Spannungsanstieges an dem Kondensator C nicht beeinträchtigt wird.
  • An dem Eingang E2 der Anordnung liegt ständig eine Folge kurzer Rechteckimpulse. Die Transistoren T 3 und T 4 sind mit ihren Basisanschlüssen parallel geschaltet. Über den Emitterwiderstand R 6 des Transistors T3 wird dessen Kollektorstrom so eingestellt, daß er zusammen mit dem Kollektorstrom des Transistors T 1 entgegengesetzt gleich dem Kollektorstrom des Transistors T2 wird. Damit wird für den Kondensator C bei leitendem Transistor T3 Lade- und Entladestrom gleich, und die Spannung am Punkt B bleibt auf dem erreichten Wert. Der Spannungsteiler aus den Widerständen R 9 und R 10 ist so ausgelegt, daß die Spannung an dem gemeinsamen Punkt der beiden Widerstände die gleiche ist wie an dem dem Bezugspotential 0 V abgewandten Ende des Widerstandes R 13 bzw. am Kollektor des Transistors T 5, solange an dem Eingang E 2 kein Steuersignal anliegt. Diese Spannung steht dann auch am Ausgang A. Bei Ansteuerung des Transistors T2 über den Steuereingang E 1 der Anordnung wird der Punkt B negativer, die Spannung am Widerstand R 12 wird positiver, die Diode D 5 sperrt, das Potential am Ausgang A der Anordnung bleibt unverändert. Bei der Ansteuerung des Eingangs E2 wird der Transistor T4 leitend, und das Potential am Verbindungspunkt der Widerstände ; R9 und R10 steigt nahezu bis auf die Basisspannung des Transistors T 4 an. Jetzt wird die Diode D 6 ge- sperrt und die Diode D 5 leitend, am Ausgang erscheint der erste Impuls. Wenn die Ansteuerung des Eingangs E2 beendet ist, nimmt der Ausgang A der Anordnung wieder die durch den Spannungsteiler aus den Widerständen R 9 und R10 gegebene Spannung an. Die Transistoren T 3 und T 4 sind wieder gesperrt. Die Spannung am Punkt B wird weiter negativ, die an dem Widerstand R12 positiv, die Diode D 5 ist gesperrt. Bei der nächsten Ansteuerung des Eingangs E2 hat die Spannung an dem Kollektorwiderstand R12 des Transistors T 5 einen höheren Wert erreicht, und der jetzt am Ausgang A der Anordnung auftretende Impuls besitzt eine größere Amplitude als der vorhergehende.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Anordnung liegen darin, daß Lade- und Entladeströme für den Kondensator trotz der für Transistor-Schaltung üblichen niedrigen Betriebsspannung sehr hochohmig eingeprägt werden. Durch das Feststehen der Spannung am Punkt B während des Ausgangsimpulses ist ein ebenes Impulsdach gewährleistet. Dadurch braucht die Impulsbreite nicht mehr klein gegenüber dem Impulsabstand zu sein, sondern es ist jedes beliebige Impuls-Pausen-Verhältnis möglich.
  • In F i g. 2 sind die Spannungsverläufe an den beiden Eingängen El, E 2 sowie am Punkt B und am Ausgang A der Anordnung dargestellt. F i g. 2 a zeigt den Verlauf der Spannung am ersten Steuereingang E1 der Anordnung. Die Steuerspannung besteht aus langen Rechteckimpulsen und wechselt zwischen der Spannung - U und einem positiveren Potential. F i g. 2b zeigt den Verlauf der Spannung am zweiten Steuereingang E 2 der Anordnung. Es handelt sich um eine Folge kurzer Rechteckimpulse, deren Spannung zwischen 0 V und einem negativen Potential wechselt.
  • F i g. 2 c zeigt den Spannungsverlauf am Punkt B der Anordnung. Diese Spannung ist aus horizontalen und linear zu negativeren Werten ansteigenden Teilstücken zusammengesetzt. Die am Ausgang A der Anordnung entstehende Spannung ist in F i g. 2 d dargestellt. Es entsteht eine Folge von Rechteckimpulsen mit linear ansteigender Amplitude.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Rechteckimpulsfolgen mit linear ansteigender Amplitude mit einem ersten als Konstantstromquelle dienenden Transistor, der einen Kondensator, der zwischen seinem Kollektor und Bezugspotential liegt, auf ein durch eine Klammerdiode vorgegebenes Potential auflädt und mit einem zweiten Transistor, der einen gegenüber dem ersten komplementären Leitfähigkeitstyp besitzt und dessen Kollektor mit dem des ersten Transistors direkt verbunden ist und der bei Ansteuerung an einer Basis mit Impulsen entsprechender Polarität den Kondensator mit einem durch seinen Emitterwiderstand gegebenen konstanten Strom entlädt, dadurch gekennzeichnet, da ß ein dritter Transistor (T3) vorhanden ist, dessen Kollektor mit den Kollektoren des ersten und zweiten Transistors (TI und T2) direkt verbunden ist, der an seiner Basis mit gegenüber den Impulsen, die der Ansteuerung des zweiten Transistors (T2) dienen, kurzen Impulsen angesteuert wird und in leitendem Zustand einen solchen Strom zieht, daß die Ströme des ersten und zweiten Transistors (T1 und T2) dadurch kompensiert wurden und das Potential am Kondensator (C) erhalten bleibt, daß ein vierter Transistor (T4) vorhanden ist, dessen Basis mit der des dritten (T3) direkt verbunden ist, dessen Kollektor über eine erste Diode (D 6) mit dem Ausgang (A) der Schaltungsanordnung verbunden ist, die bei leitendem Transistor (T4) gesperrt ist und bei gesperrtem Transistor (T4) über einen zwischen Bezugspotential (0 V) und Betriebsspannung (- U) liegenden Spannungsteiler aus Widerständen (R 9, R 10) leitend gehalten wird, und daß ein fünfter Transistor (T5) vorhanden ist, dessen Basis mit den Kollektoren des ersten bis dritten Transistors (T1 bis T3) und mit der einen Belegung des Kondensators (C) verbunden ist und dessen Kollektorpotential über eine zweite Diode (D 5) an den Ausgang (A) der Schaltungsanordnung gelangt, solange die erste Diode (D6) gesperrt ist.
DET28597A 1965-05-15 1965-05-15 Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer Rechteckimpulsfolge mit linearem Anstieg derAmplitude Pending DE1211686B (de)

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