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DE1211119B - Anwendung eines Rohrluppen-Schraegwalzwerks zum Anspitzen des Blocks - Google Patents

Anwendung eines Rohrluppen-Schraegwalzwerks zum Anspitzen des Blocks

Info

Publication number
DE1211119B
DE1211119B DEK37623A DEK0037623A DE1211119B DE 1211119 B DE1211119 B DE 1211119B DE K37623 A DEK37623 A DE K37623A DE K0037623 A DEK0037623 A DE K0037623A DE 1211119 B DE1211119 B DE 1211119B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolling mill
rollers
billet
point
rolling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK37623A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Quambusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Kocks GmbH and Co
Original Assignee
Friedrich Kocks GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Kocks GmbH and Co filed Critical Friedrich Kocks GmbH and Co
Priority to DEK37623A priority Critical patent/DE1211119B/de
Publication of DE1211119B publication Critical patent/DE1211119B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B19/00Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
    • B21B19/02Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially diagonally to the axis of the work, e.g. "cross" tube-rolling ; Diescher mills, Stiefel disc piercers or Stiefel rotary piercers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Anwendung eines Rohrluppen-Schrägwalzwerks zum Anspitzen des Blocks Bei der Herstellung nahtloser Rohre ist es oft zweckmäßig, angespitzte Rohrluppen als Ausgangsmaterial zu verwenden. Dadurch wird beispielsweise beim Pilgern. der Rohrluppen das Anpilgem erleichtert und verkürzt. Da die zum Auswalzen besonders auf Pilgerwalzwerken bestimmten Rohrluppen überwiegend auf Schrägwalzenwerken hergestellt werden, hat man vorgeschlagen, das Schrägwalzwerk auch zum Anspitzen zu verwenden und für diese Operation die Walzen auf vergrößerten Anstellwinkel und verkleinerten Abstand an der engsten Stelle zu bringen. Gemäß dem bekannten Vorschlag geschieht dies dann, wenn die Luppe das Schrägwalzwerk nahezu durchlaufen hat. Sie wird also am rückwärtigen Ende angespitzt.
  • Die Erfindung geht von dem bekannten Gedanken aus, das Anspitzen auf dem zum Walzen der Luppe dienenden Schrägwalzwerk durch Vergrößern des Walzenanstellwinkels und Verkleinern des Abstandes an der engsten Stelle zu bewirken, jedoch abweichend vom Bekannten in der Weise, daß das Anspitzen zu Beginn des Walzens der Luppe und demgemäß an deren Vorderende geschieht. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung zum Anspitzen des einlaufenden Blocks die Anwendung eines Rohrluppen-Schrägwalzwerks vor, dessen schwenkbare Walzenlager unter der Wirkung von Krafterzeugem stehen, die bestrebt sind, die Walzen auf vergrößerten Anstellwinkel und verkleinerten Abstand an der engsten Stelle zu schwenken.
  • Ein Schrägwalzwerk, das für diesen Zweck anwendbar ist, dessen schwenkbare Walzenlager also unter der Wirkung von Krafterzeugem stehen, die bestrebt sind, die Walzen auf vergrößerten Anstellwinkel und verkleinerten Abstand an der engsten Stelle zu schwenken, ist bekannt. Bei diesem Walzwerk bestehen die Krafterzeuger aus Federn, die unter Vorspannung stehen und so angeordnet sind, daß ihre Kraft zunehmen würde, wenn die Walzen unter der Wirkung des Walzdrucks geschwenkt werden. Wird ein in dieser Weise gestaltetes Walzwerk für das Anspitzen der Rohrluppe am vorderen Ende verwendet, dann nimmt die Umschaltung der Walzen von ihrer Anfangslage in die Lage, die sie nach dein Anspitzen während des Auswalzens des Blocks einnehmen, eine gewisse Zeit in Anspruch. Um diese Zeit möglichst herunterzusetzen, wird ein zur erfindungsgemäßen Anwendung bestimmtes Schrägwalzwerk bevorzugt mit Krafterzeugern versehen, deren Kraft bei überwindung durch den Walzdruck annähernd konstant bleibt oder sinkt. Denn dann gehen die Walzen, wenn der Walzdruck eine bestimmte Größe erreicht hat, augenblicklich in die neue Stellung über. Krafterzeuger mit solchen Eigenschaften können mechanischer Art sein. Besonders geeignet sind jedoch Krafterzeuger, die aus hydraulischen Zylinderkolbenantrieben bestehen, welche unter konstanten Druck gesetzt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. Es zeigen F i g. 1 und 2 je eine nicht angespitzte und eine angespitzte Rohrluppe, F i g. 3 und 4 schematische Darstellungen eines Schrägwalzwerks im Längsschnitt durch die Walzenlager und F i g. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in F i g. 4. Um klarzustellen, was mit dem Anspitzen von Rohrluppen gemeint ist, zeigt F i g. 1 eine nicht angespitzte und F i g. 2 eine angespitzte Rohrluppe. Die Herstellung der Verjüngung 6 an der Luppe 7 nach F i g. 2 geschieht bisher auf einer besonderen Vorrichtung nach dem Walzen der Rohrluppe.
  • Das in F i g. 3 bis 5 vereinfacht und schematisch ,gezeichnete Schrägwalzwerk enthält zwei Walzen 8 von der in derartigen Walzwerken üblichen Gestalt auf Wellen 9, die in Lagern 10 drehbar sind. Der Walzenantrieb ist zur Vereinfachung fortgelassen. Die Drehachsen der Walzen liegen abweichend von der auch insoweit vereinfachten Darstellung in F i g. 3 und 4 entgegengesetzt geneigt zur Zeichenebene, wie dies in F i g. 5 zum Ausdruck kommt.
  • Die Walzenlager 10 sind um Zapfen 11 schwenkbar gelagert, die gemäß F i g. 5 in Gleitschuhe 12 ragen, welche ihrerseits im Hauptrahmen 13 des Walzwerks auf Schienen 14 verschiebbar sind, und zwar in F i g. 5 senkrecht zur Zeichenebene. Jedes Lager 10 hat daher im Rahmen 13 einen Freiheitsgrad der Drehung um eine in F i g. 5 parallel zur Zeichenebene liegende Achse und einen Freiheitsgrad der Verschiebung senkrecht dazu. Bei der Verschiebung ist das Lager 10 zwischen Gleitplatten 15 im Rahmen 13 geführt. An jedem Lager 10 ist über den Bolzen 16 eine Zugstange 17 angelenkt, an der eine. nicht. gezeichnete Zugfeder angreift. Ferner ist jedes Lager 10 an zwei beiderseits der Zugstange 17 angeordneten Spindeln 18 und 19 abgestützt. Die Zugkräfte der Zugstangen 17 und die entgegengesetzten Stützkräfte der Spindeln 18, 19 sind durch Pfeile angedeutet. NEttels der Spindeln könne i die - Lager 1 - =d 'damit die Walzen 8 beliebig zueinander eingestellt werden, - Während die Spindeln,19 unmittelbar- an den Lagern 10 anliegen, sind zwischen die Spiiidälü 19 und die Lager 10 Kolben 20 in Zylindern 21 geschaltet. Die Zylinder sind an eine konstanten hydraulischen Druck liefernde, nicht gezeichnete Druckquelle angeschlossen. Der Druck sucht die Lager in der Stellung nach F i g.. 3 -zu halten, die durch nicht gezeichnete, die Sch,#ehkÜng der Lager nach. innen begreinzende Anschläge bestimmt ist. In dieser Stellung, die die Walzen vor Beginn- der Herstellung der Luppe einnehmen, liegen die Walzenachsen nicht mehr in einander parallelen Ebenen, sondern windschief zueinander. Der Anstellwinkel zwischen den Walzenflächen 22 wird dadurch erhöht und der Walzenabstand an der engsten Stelle 23 verringert. Läßt man in dieser Stellung der Walzen einen Block 24 einlaufen, so bildet sich an seinem Vorderende eine kegelige Ver-Jungung. Hat der Block ungefähr die Stellung nach F i g. 3 erreicht, ist seine vordere Stimfläche also im Bereich der engsten Stelle 23 angelangt, so werden die Walzen in ihre Normalstellung gemäß F i g. 4 gebra#Iit, so -daß sich das weitere Auswalzen in der üblichen Weise,vollzieht und aus dem Block 24 unter der Wirkung des üblichen Dornes 25 eine Rohrluppe entsteht, die in Gestalt der Verjüngung 6 angespitzt ist. I Die Umschaltung der Walzen von der Stellung i#aeb F i g. 3 in die St#llun-g nach"FJ- g. -4 Iämmt dadurch zustande, daß der mif--deni-._4,indringen des Blockes 24 zwischen die Walzen zunehmende Walzdruck der Kraft der Kolben 20 entgegmw-irkt.und sieschließlich überwindet. Der -Druck in -,jen. Zylindem 21, wird so eingestellt, d*aß-die--Umschälttiüg det'Walidii in die Stellung nach F i g. 4 geschieht, wenn das Anspitzen beendet ist. Die in Fig. 3 gezeigte Phase liegt kurz vor, diesem Augenblick. Zur Begrenzung der Schwenkbewegung nach außen dienen die an die Zy- linderstirnwände anschlagenden Kolben 20.

Claims (3)

  1. Patentansprüche. 1. Anwendung eines lkohrluppeii-Schrägwalzwerks, dessen schwenkbare Walzenlager unter der Wirkung von Xrafterzeugern stehen, die bestrebt sind, die Walzen auf ve#größ * ert.en Anstellwinkel -und verkleinerten Abstand an der engsten Stelle ,zu schwenken, zum Anspitien. des einlaufenden Blocks.
  2. 2. Zur Anwendung nach Anspruch 1 bestimm. tes Scbrägwalzwerk,'-dadurch gekennzeichnet, daß es mit Krafterzeugem versehen ist, deren Kraft bei überwindung durch, den Walzdrack annähernd konstant bleibt oder sinkt., 3. Sc ' hrägwalzwerk nach Anspruch2,'äadurcÜ gekennzeichnet, dA die-I.Krafterz8ug.er aus .- hy- draulischen Zylinderkolbenantrieben (20, 21). bestehen, die unter konstanten Druck gesetzt werden.
  3. In Betra:cht gezogene Druckschriften:-, Deutsche Patentschriften Nr. 967 763- 854 637., 236655.-
DEK37623A 1959-04-29 1959-04-29 Anwendung eines Rohrluppen-Schraegwalzwerks zum Anspitzen des Blocks Pending DE1211119B (de)

Priority Applications (1)

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DEK37623A DE1211119B (de) 1959-04-29 1959-04-29 Anwendung eines Rohrluppen-Schraegwalzwerks zum Anspitzen des Blocks

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DEK37623A DE1211119B (de) 1959-04-29 1959-04-29 Anwendung eines Rohrluppen-Schraegwalzwerks zum Anspitzen des Blocks

Publications (1)

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DE1211119B true DE1211119B (de) 1966-02-24

Family

ID=7221083

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK37623A Pending DE1211119B (de) 1959-04-29 1959-04-29 Anwendung eines Rohrluppen-Schraegwalzwerks zum Anspitzen des Blocks

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3809272A1 (de) * 1987-03-27 1988-10-13 Sumitomo Metal Ind Verfahren zum herstellen nahtloser rohre durch lochen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE236655C (de) *
DE854637C (de) * 1943-05-11 1952-11-06 Westdeutsche Mannesmannroehren Schraegwalzwerk
DE967763C (de) * 1943-08-25 1957-12-12 Mannesmann Ag Anstellvorrichtung fuer die Walzen in Schraegwalzwerken

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DE3809272A1 (de) * 1987-03-27 1988-10-13 Sumitomo Metal Ind Verfahren zum herstellen nahtloser rohre durch lochen
DE3809272C5 (de) * 1987-03-27 2008-02-21 Sumitomo Metal Industries, Ltd. Schrägwalzwerk

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