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DE1210960B - Regel- oder Absorberstabantrieb - Google Patents

Regel- oder Absorberstabantrieb

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Publication number
DE1210960B
DE1210960B DEL40070A DEL0040070A DE1210960B DE 1210960 B DE1210960 B DE 1210960B DE L40070 A DEL40070 A DE L40070A DE L0040070 A DEL0040070 A DE L0040070A DE 1210960 B DE1210960 B DE 1210960B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
hydraulic
drive
absorber rod
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL40070A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Acher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL40070A priority Critical patent/DE1210960B/de
Publication of DE1210960B publication Critical patent/DE1210960B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C7/00Control of nuclear reaction
    • G21C7/06Control of nuclear reaction by application of neutron-absorbing material, i.e. material with absorption cross-section very much in excess of reflection cross-section
    • G21C7/08Control of nuclear reaction by application of neutron-absorbing material, i.e. material with absorption cross-section very much in excess of reflection cross-section by displacement of solid control elements, e.g. control rods
    • G21C7/12Means for moving control elements to desired position
    • G21C7/16Hydraulic or pneumatic drive
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Nuclear Reactors (AREA)

Description

  • Regel- oder Absorberstabantrieb Die Erfindung bezieht sich auf einen Regel- oder Absorberstabantrieb für Kernreaktoren, insbesondere für Siedewasserreaktoren, bei dem ein pneumatischer und hydraulischer Antrieb mit einer mechanischen Steuervorrichtung versehen ist, die konzentrisch in einer Baulänge mit dem hydraulischen oder pneumatischen Antrieb vereinigt ist, und bei dem der Hydraulikkolben fest mit dem Stab verbunden ist.
  • Es ist ein Regelstabantrieb für Kernreaktoren bekanntgeworden, bei dem ein pneumatischer bzw. hydraulischer Antrieb konzentrisch mit einer mechanischen Steuervorrichtung vereinigt ist. Dabei sind beide Systeme in einer Baulänge unter dem Reaktordruckgefäß angeordnet. Als Kraftübertragungsmittel für die Hydraulik oder Pneumatik dient das gleiche Medium, das im Reaktorkern als Kühl- bzw. Moderatormittel Verwendung findet.
  • Ferner ist ein Antrieb bekannt, bei dem zwischen dem hydraulischen oder pneumatischen System einerseits und dem Reaktordruckgefäß andererseits spaltförmige Öffnungen bestehen, so daß während des Betriebes das Reaktorkühlmittel in einem Kreislauf ständig durch die Verbindungen und das Antriebssystem strömt.
  • Beide bekannte Antriebe erfüllen jedoch bezüglich der Sicherheit bei Notabschaltungen nicht alle an sie zu stellenden Anforderungen.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen Regel-oder Absorberstabantrieb zu schaffen, der auch bei Notabschaltungen schnell und sicher funktioniert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mechanische Steuervorrichtung aus einer feststehenden Zahnstange mit zwei gegeneinander um eine halbe Zahnlänge versetzten Zahnreihen, aus mittels mehrerer Federn an die Zähne der Zahnstange angepreßter Klauen, die beweglich am Kolben des hydraulischen Antriebes befestigt sind, sowie einer im hydraulischen System axial feststehenden um ihre Längsachse in beiden Richtungen drehbare Schaltstange besteht, welche mit zwei Längsnuten versehen ist, die in die Führungsleisten der Klauen eingreifen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in F i g. 1 ein Schaltschema für den Regel- oder Absorberstabantrieb mit einem Absorberstab in einem Reaktorkern schematisch dargestellt; F i g. 2 zeigt schematisch eine Ausführung eines Regel- oder Absorberstabes; in F i g. 2 a ist der untere Teil für den Regelstabantrieb nach F i g. 2 dargestellt; F i g. 3 a und b sind Schnitte aus der F i g. 2 a; F i g. 3 c ist ein Teilschnitt aus der F i g. 3b. In F i g. 1 ist im Reaktordruckgefäß 1 ein Reaktorkern 2 mit einem Regel- oder Absorberstab 3 angeordnet, wobei am unteren Teil des Reaktordruckgefäßes 1 in einem Antriebsgehäuse 4 ein Hohlkolben 5 des hydraulischen Antriebsystems dargestellt ist. Der Hohlkolben 5 ist mit dem Absorberstab 3 fest verbunden. Oberhalb des Hohlkolbens 5 befindet sich der Bremsraum 6, welcher mit dem Reaktorgefäß 1 durch düsen- oder spaltförmige Öffnungen verbunden ist. Vom Bremsraum 6 zum Raum 7, der sich unterhalb des Hohlkolbens 5 befindet, sind entlang desselben ebenfalls spalt- oder düsenförmige Öffnungen vorhanden. Der durch den Kern erzeugte Dampf wird durch die Dampfabführungsleitung 8 auf einen in der F i g. 1 nicht dargestellten Wärmetauscher oder auf eine Turbine gegeben. Über die Leitung 9 wird das Kondensat aus dem Wärmetauscher oder aus der Turbine dem untersten Reaktorraum zugeführt. Ein Teil des in der Leitung 9 befindlichen Kondensats kann über ein Ventil 10 dem Regelatabantrieb zugeführt werden. Auf Grund des in der Leitung 9 gegenüber dem Reaktor herrschenden überdrucks bildet sich ein Kreislauf aus der Leitung 9 über Ventil 10 durch die Räume 7 und 6 sowie durch die entsprechenden spaltförmigen Öffnungen zum Reaktorgefäß 1 aus. Durch den ständigen Kühlmitteldurchfluß durch die Hydraulik wird eine Temperaturangleichung bewirkt. Soll der Regelstab langsam eingefahren werden, so wird mit Hilfe der Pumpe 11 aus der Leitung 9 Kondensatflüssigkeit über das Ventil 12 in die Hydraulik geführt, wodurch der Hohlkolben 5 aufwärts bewegt wird. Alle übrigen Ventile, die aus dem Schema ersichtlich sind, sind für diesen Regelvorgang geschlossen.
  • Soll eine Schnellabschaltung erfolgen, so wird durch nicht näher dargestellte Schaltmittel ein im Drucktank 13 befindliches Gaspolster zur Expansion gebracht und treibt eine in diesem Drucktank befinliche Flüssigkeit, die dem Moderatormittel entspricht, über ein für diesen Zweck geöffnetes Ventil 14 in die Hydraulik und bewirkt damit ein Schnelleinfahren des Hohlkolbens 5 und damit des Regelstabes 3. Für diesen Schnellabschaltprozeß werden alle übrigen Ventile geschlossen. Eine zweite Einfahrmöglichkeit, welche von der oben beschriebenen unabhängig ist, besteht darin, daß an den Bremsraum 6 eine Leitung über ein Ventil 15 mit einem Flüssigkeitstank 16 verbunden ist, in dem ein gegenüber dem Reaktorsystem niedrigerer Druck herrscht, beispielsweise Atmosphärendruck. Wird das Ventil 15 zum Einfahren des Stabes geöffnet, so wird auch gleichzeitig das Ventil 10 geöffnet, während alle übrigen Ventile geschlossen sind. In dem Raum 6 bildet. sich somit ein dem Drucktank 16 entsprechender niedriger Druck aus, während im Raum 7 ein Überdruck herrscht; infolgedessen kann der Hohlkolben 5 durch den im Raum 7 befindlichen Überdruck in das Reaktorgefäß eingefahren werden. Da das Ventil 10 geöffnet ist, kann die entsprechend notwendige Menge der Antriebsflüssigkeit aus der Leitung 9 nachströmen. Das Ausfahren des Regel- oder Absorberstabes erfolgt im.Normalbetrieb mit Hilfe der Schwerkraft. Darüber hinaus ist jedoch noch die Möglichkeit gegeben, die Abwärtsbewegung mit Hilfe der Hydraulik zusätzlich zu bewirken.
  • - Aus der Leitung 9 wird für diesen Fall durch die Pumpe 11-Kondensatflüssigkeit angesaugt und über ein Ventil 17 dem Bremsraum 6 zugeführt, der dadurch eine Abwärtsbewegung des Hohlkolbens 5 bewirkt. Für diesen Fall muß das Ventil 10 geöffnet werden, während alle übrigen im Schema dargestellten Ventile geschlossen bleiben. Der gleich Vorgang kann mit Hilfe eines Ventils 18 und des Tanks 16 erfolgen. Wird das Ventil 18 geöffnet, so ergibt sich im Raum 7 ein Unterdruck, der die Abwärtsbewegung des Hohlkolbens bewirkt. Für diesen Prozeß bleiben alle übrigen Ventile geschlossen. Für diesen Vorgang wird die Pumpe 11 nicht benötigt.
  • In der F i g. 2 befindet sich der Regel- oder Absorberstabantrieb in einem Gehäuse 4, welches mit dem Reaktordruckgefäß 1 verbunden ist. Der Hohlkolben 5 befindet sich im Gehäuse 4 und ist über den Hohlkolbenschaft 19 mit dem Absorberstab 3 verbunden. Oberhalb des Hohlkolbens 5 befindet sich der Bremsraum 6, während sich unterhalb des Hohlkolbens 5 und in dem Hohlkolbenschaft 19 der Raum 7 befindet. Die F i g. 2 gibt eine Stabstellung im ausgefahrenen Zustand wieder, dabei befindet sich der Regelstab 3 in unterster Stellung und trennt den Raum 6 mit Hilfe einer konischen Dichtung 20 vom Reaktorraum ab. Die Dichtung 20 ermöglicht den Aus- oder Umbau des Regelstabantriebs durch Lösen einer Schraube 21, ohne daß die Reaktorflüssigkeit abgelassen werden muß. Innerhalb des hydraulischen Antriebsystems ist eine an sich feststehende Zahnstange 22 mit zwei gegeneinander um halbe Zahnlängen versetzte Zahnreihen 23 und 24 versehen. Am unteren Ende des mit dem Absorberstab 3 verbundenen Hohlkolbens 5 sind zwei Klauen 25 und 26 beweglich befestigt, welche mittels mehrerer Federn 27 (F i g. 3 a) gegen die beiden Zahnreihen 23, 24 der Zahnstange 22 wirken. Im hydraulischen System ist eine axial feststehende wechselseitig drehbare Schaltstange 28 angeordnet, welche mit zwei Längsnuten 29, 30 versehen ist. Die Führungsleisten 31, 32 der Klauen 25, 26 greifen in die Längsnuten 29, 30 ein.
  • Die F i g. 2 a schließt an F i g. 2 bei Z-Z an und ist mit Ausnahme des Teilschnittes E, F, G, H und K in gleicher Schnittlage E, F, G; H, I und J. Der Teilschnitt E, F, G, H, K stellt die- Teile der Positionen 22, 25, 28 und 5 in Ansicht dar, die in F i g. 2 a im Schnitt wiedergegeben sind. In sämtlichen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet. Die Bewegung der Schaltstange 28 erfolgt mit Hilfe eines wechselseitig hydraulisch betätigbaren Kolbens 33,. wobei dessen Bewegung mit Hilfe einer im Kolben eingefrästen Zahnreihe 34 auf einen Zahnkranz 35 der Schaltstange 28 übertragen wird. Der wechselseitig betätigbare Kolben 33 (F i g. 3 b) besitzt für den Antrieb der Schaltstange 28 zwei Zuführungen 36 und 37 zu einem nicht näher dargestellten Drucktank, wobei beide Zuführungen mit Rückschlagventilen 38 sowie 39 versehen sind, so daß die Antriebsflüssigkeit für den Kolben 33 nur in das Absorberstabantriebsystem (Raum 6 und 7) fließen kann. Zwischen dem Kolben 33 und dem benachbarten hydraulischen Absorberstabantriebsystem befinden sich Leckagen, so daß bei einer wechselseitigen Betätigung des Kolbens 33 die in dem jeweils gegenüberliegenden Teil des Kolbens befindliche Flüssigkeit in das hydraulische System des Absorberstabantriebsystems abgeführt werden kann.
  • Aus den F i g. 2 a, 3 b und 3 c ist eine zweite Sicherheitsvorrichtung ersichtlich, welche von der ersten unabhängig arbeitet. Ein hydraulisch betätigbarer Kolben 40, welcher mit Rasten 41 versehen ist, wirkt auf eine Zahnstange 42, die am unteren Ende des Hohlkolbens 5 fest angeordnet ist und welche nur dann durch den Kolben 40 festgehalten werden kann, wenn der Druck im zugehörigen Schnellabschalttank 13 (F i g.1) nach einer erfolgten Schnellabschaltung auf den Reaktordruck abgefallen ist. Da die Hydraulik der zweiten Sicherheitsvorrichtung mit der Hydraulik für das Schnelleinfahren des Regelstabes 3 über eine Leitung 43 mit einem nicht dargestellten Magnetventil verbunden ist, kann das Ausfahren des Absorberstabes 3 aus dem Reaktorkern 2 nur dann erfolgen, wenn im Schnellabschalttank 13 ein genügend hoher Druck vorhanden ist. Die Zahnstange 42 der zweiten Sicherheitsvorrichtung befindet sich in der Zuführungsleitung 44 des hydraulischen Systems. Am unteren Ende der Zahnstange 42 befindet sich ein Magnet 45 zur Stabstellungsanzeige. Ihm gegenüber sind mehrere in einer Reihe angeordnete Empfangsglieder 46, beispielsweise magnetische Empfangsglieder, gelagert. Die Leitungen, die in der F i g.1 durch Ventile 10, 12, 14 und 18 gekennzeichnet sind, führen in die in F i g. 2 a dargestellte Zuführungsleitung 44. Die durch die Ventile 15 und 17 gekennzeichneten Leitungen gehen in die Leitung 47 (F i g. 2 a) über.
  • Die Bewegung des Absorberstabes erfolgt beim Einfahren des Absorber- oder Regelstabes nach dem hydraulischen Prinzip, während das Ausfahren des Regelstabes aus dem Reaktorkern mittels einer kombinierten Wirkungsweise zwischen einem hydraulischen und einem mechanischen Prinzip erfolgt. Die Sicherung gegen ein Zurückfallen des Absorberstabes wird gemäß der Erfindung durch die Zahnstange 22 mit den Klauen 25 und 26 bewirkt. Eine Rückführung des Stabes kann nur mit Hilfe der reversierbar wirkenden Schaltstange 28 erfolgen, welche auf die Klauen 25 und 26 wirkt, die gegen die Zahnstange 22 eingerastet sind. Zur weiteren Sicherung gegen ein vollständiges Zurückfallen ist die Zahnstange 22 und sind die Klauen 25 und 26- so angeordnet, daß der Absorberstab 3 nur eine halbe Zahnlänge abwärts gleiten kann, wenn die Schaltstange 28 eine solche Bewegung freigibt. Außerdem kann die obengenannte zweite Sicherheitsvorrichtung mit der Zahnstange 42 in jeder beliebigen Stellung des Steuerstabes 3 ebenfalls zum Einsatz gebracht werden, indem das nicht dargestellte Magnetventil in der Leitung 43 betätigt wird. Dadurch wird die unter Druck des Drucktanks 13 stehende und auf den Kolben 40 wirkende Flüssigkeit in einen nicht näher dargestellten Behälter abgelassen, so daß der Kolben durch die Federn 52 gegen die Zahnstange 42 zum Eingriff kommt. Die mechanisch wirkende Sicherheitseinrichtung ist innerhalb des hydraulischen Antriebs untergebracht.
  • Zur hydraulischen Abbremsung des in Bewegung befindlichen Kolbens 5 mit Regelstab 3 dient der Bremsraum 6. Die in Bremsraum 6 sich befindende Flüssigkeit wird durch den Spalt zwischen Hohlkolbenschaft 19 und Führungsbüchse 50 gedrängt. Kurz vor Ende der Hubbewegung stößt der Kolben 5 auf eine Büchse 51 auf, während der Druck unter dem Hohlkolben 5 bzw. im Hohlkolbenschaft 19 durch einen Schlitz 48 oberhalb der Büchse 50 zum Reaktordruckgefäß durch die Zahnstange 22 freigegeben wird. Der Schlitz 48 wird unterhalb der Buchse 50 von der Zahnstange 22 überdeckt. Die den bewegten Massen verbleibende kinetische Energie wird durch Flüssigkeitsverdrängung mittels der vom Hohlkolben 5 bewegten Buchse 51 aufgefangen. Hiermit wird erreicht, daß der im Drucktank 13 ständig vorhandene Druck nicht dem jeweiligen Reaktorbetriebsdruck angepaßt werden muß, da eine stets ausreichende Bremsung erzielt wird, unabhängig davon, bei welchem Reaktorbetriebsdruck eine Schnellabschaltung erfolgt. Diese Bremsung ist auch dann wirksam, wenn die Schnellabschaltung durch Öffnen des Ventils 15 (F i g. 1) bewirkt wird, wie bereits oben beschrieben.
  • Der Regel- und Absorberstabantrieb eignet sich auch für gasgekühlte Reaktoren. In diesen Fällen erfolgt der Stabantrieb mit dem gasförmigen Kühl-oder Moderatormittel.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Regel- oder Absorberstabantrieb für Kernreaktoren, insbesondere für Siedewasserreaktoren, bei dem ein pneumatischer oder hydraulischer Antrieb mit einer mechanischen Steuervorrichtung versehen ist, die konzentrisch in einer Baulänge mit dem hydraulischen oder pneumatischen Antrieb vereinigt ist, und bei dem der Hydraulikkolben fest mit dem Stab verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Steuervorrichtung aus einer feststehenden Zahnstange (22) mit zwei gegeneinander um eine halbe Zahnlänge versetzten Zahnreihen (23, 24), aus mittels mehrerer Federn (27) an die Zähne der Zahnstange angepreßter Klauen (25, 26), die beweglich am Kolben .des hydraulischen Antriebes befestigt .sind, sowie einer im hydraulischen System axial feststehenden, um ihre Längsachse in beiden Richtungen drehbare Schaltstange (28) besteht, welche mit zwei Längsnuten (29, 30) versehen ist, die in die Führungsleisten (31, 32) der Klauen (25, 26) eingreifen.
  2. 2. Regel- oder Absorberstabantrieb nach Anspruch 1, daduch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Schaltstange (28) mittels eines wechselseitig hydraulisch betätigbaren Kolbens (33) erfolgt, wobei dessen Bewegung mit Hilfe einer im Kolben (33) eingefrästen Zahnreihe (34) auf einen Zahnkranz (35),der Schaltstange (28) übertragen wird.
  3. 3. Regel- oder Absorberstabantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der wechselseitig betätigbare Kolben (33) für den Antrieb der Schaltstange (28) zwei Zuführungen (36, 37) zu einem Drucktank besitzt, wobei beide Zuführungen je mit Rückschlag- und Schaltventilen (38, 39) versehen sind, so daß die Antriebsflüssigkeit für den Kolben (33) nur in das Absorberstabantriebsystem fließen kann.
  4. 4. Regel- oder Absorberstabäntrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kolben (33) und dem benachbarten hydraulischen Absorberstabantriebsystem Leckagen vorhanden sind, so daß bei einer wechselseitigen Betätigung des Kolbens (33) die in dem jeweils gegenüberliegenden Teil des Kolbens befindliche Flüssigkeit in das hydraulische System des Absorberstabantriebsystems geführt wird.
  5. 5. Regel- oder Absorberstabantrieb für Kernreaktoren, insbesondere für Siedewasserreaktoren, bei dem ein pneumatischer oder hydraulischer Antrieb mit einer mechanischen Steuervorrichtung versehen ist, die konzentrisch in einer Baulänge mit dem hydraulischen oder pneumatischen Antrieb vereinigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen ist, die aus einem hydraulisch betätigbaren, mit Rasten (41) versehenen Sicherheitskolben (40) besteht, der auf eine mit dem Regel- oder Absorberstab starr verbundene Zahnstange (42) wirkt.
  6. 6. Regel- oder Absorberstabantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, mittels derer die Sicherheitsvorrichtung betätigt wird, wenn der Druck in einem zugehörigen Schnellabschalttank (13) auf den Reaktordruck abgefallen ist.
  7. 7. Regel- oder Absorberstabantrieb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (42) der zweiten Sicherheitsvorrichtung sich in der Zuführungsleitung (44) des hydraulischen oder pneumatischen Antriebsystems befindet und daß am unteren Ende der Zahnstange (42) ein Magnet (45) zur Stabstellungsanzeige angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1091246; französische Patentschrift Nr. 1231554.
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