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DE1210743B - Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Waeschezentrifugen - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Waeschezentrifugen

Info

Publication number
DE1210743B
DE1210743B DEA40571A DEA0040571A DE1210743B DE 1210743 B DE1210743 B DE 1210743B DE A40571 A DEA40571 A DE A40571A DE A0040571 A DEA0040571 A DE A0040571A DE 1210743 B DE1210743 B DE 1210743B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
laundry
drum
insert
insert base
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA40571A
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ateliers Robatel and Mulatier
Original Assignee
Ateliers Robatel and Mulatier
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ateliers Robatel and Mulatier filed Critical Ateliers Robatel and Mulatier
Publication of DE1210743B publication Critical patent/DE1210743B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/02Bowl construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Wäschezentrifugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Wäschezentrifugen, bei der ein mit einem zentrischen Konus versehener Einsatzboden von einem Zylinder umgeben ist, der in Verbindung mit den festen radialen Trennwänden des Einsatzbodens abschnittförmige Kammern umgrenzt, in welche die Wäsche vor dem Einsetzen des Bodens in die Schleudertrommel einaebracht wird.
  • Beim Beschicken von Wäschezentrifugen sind zwei Probleme von Bedeutung: Die gleichförmige Verteilung des Schleudergutes und das möglichst schnelle Beschicken und Entleeren der Schleudertronimel. Insbesondere bei Naßwäsche stehen sich die Lösungen dieser beiden Probleme insoweit entgegen, als die gleichförmige Verteilung der Wäsche in der Schleudertrommel eine erhebliche Sorgfalt und damit auch einen erheblichen Zeitaufwand erfordert, wodurch die Beschickungszeit relativ lang wird.
  • Es ist eine Vorrichtung zur Beschleunigung des Beschickens und Entleerens bei Wäschezentrifugen bekannt, die einen im mittleren Teil entsprechend der Ausbildung des Trommelbodens konisch hochgezogenen, als Trägerplatte dienenden Einsatzboden aufweist, auf die ein als Füllmantel dienender Zy- linder mit abnehmbarem Deckring aufsetzbar ist der gleichzeitig die Schleudertrommel abdeckt. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden Trägerboden und Füllmantel mit der Wäsche zum Einsetzen und Herausnehmen am Deckel aufgehängt, wobei nach dem Einsetzen der Zylinder aus der Schleudertrommel herausgezogen werden muß. Es muß also die aus Einsatzboden, Zylinder und Deckel bestehende Vorrichtung zu einer Einheit verbunden werden, diese Verbindung nach dem Einsetzen gelöst werden, und die einzelnen Teile der Vorrichtung müssen wieder herausgezogen werden. Durch das Herausziehen wird die Wäsche teilweise mit-enommen und erfährt eine Umschichtun-, die zu Unwuchten in der Schleudertrommcl führen kann. Zum Herausheben der Wäsche muß der TrägerbGden durch eine besondere Befestigungsanordnung mit dem Deckel verbunden und ausaehoben werden.
  • Abaesehen davon, daß durch die mit Verbindungsvorrichtungen versehene melirteili-e Anordnung die bekannte Vorrichtung kompliziert, störanfällig, und kotsspielig ist, erfordert ihre Handhabung auch eine erhebliche, normalerweise von ungelernten Kräften nicht ohne weiteres aufzubringende Sorgfalt und brin-' eine erhebliche Unfall-efahr mit sieh.
  • Es ist die der Erfindunc, ztiorunde lie-ende Aule C, C Gabe, eine in einem derartieren Einsatzboden zu vere C wendende Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Wäschezentrifugen so auszubilden, daß das Einsetzen der bereits eingeschichteten Wäsche mit dem Einsatzboden in die Schleudertrommel sowie das Herausnehmen der zentrifugierten Wäsche mit nur zwei Einzelteilen und ohne zusätzliche Verriegelungselemente auf einfache Weise möglich ist. Gemäß der Erfindun- wird dies dadurch erreicht, daß die Öse zum Anheben und Absenken der Vorrichtung an dem zentrischen Konus angeordnet ist und der den Füllmantel bildende Zylinder einen Innendurchmesser aufweist, welcher etwa gleich dein Innendurchmesser der Schleudertrommel ist, so daß beim Einsetzen des Einsatzbodens in die Schleudertrommel der Zylinder vom oberen Rand der Schleudertrommel zurückgehalten wird, während die Wäsche mit dem Einsatzboden in die Schleudertrommel absinkt.
  • Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung kann also wie bei der bekannten Vorrichtun- das Einschichten der Wäsche außerhalb der Zentrifuge vor-Genommen werden, während das Beschicken und das Entleeren durch einfaches Absenken der Vorrichtung in die Schleudertrommel bzw. einfaches Herausziehen des Einsatzbodens aus der Schleudertrommel nach Anhaken eines Hebezeuges an der am zenfrischen Konus angebrachten Öse erfolgt.
  • Der Zylinder wird zweckmäßigerweise an se;nem oberen Rand mit einer Umbördeluna versehen, die C auf den radialen Trennwänden des Einsatzbodens aufruht, so daß der Zylinder durch den Einsatzboden angehoben wird, wenn beide Teile nicht durch die Wäschemasse in dem keilfönnigenHohlraum zwischen dem Zylinder und dem Konus des Einsatzbodens ausreichend verbunden sind.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläuterL In dieser zeigt F i g. 1 einen Axialschnitt durch die Vorrichtung, die zum Einschichten der Wäsche außerhalb der Zentrifuge auf einem Wagen abgesetzt ist, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemäß F i g. 1 nach dem Abheben vom Wagen und F i g. 3 einen Axialschnitt durch die Schleudertrommel mit aufgesetzter Vorrichtung während des Absenkens des Einsatzbodens in die Schleudertrommel.
  • Mit 1 ist der Einsatzboden bezeichnet, der das Profil der Schleudertrommel aufweist. Der Einsatzboden ist mit drei radialen Trennwänden versehen. An der Spitze des zentrischen Konus trägt er eine Öse 3, die zur Handhabung mittels eines Hebezeuges bestimmt ist. Der Einsatzboden ist von einem Zy- linder 4 umgeben, der oben eine Umbördelung 4a nach innen aufweist, die sich auf die oberen Kanten der radialen Trennwände 2 auflegen kann. Der Einsatzboden 1 mit dem Zylinder 4 wird auf einem Wagen 5 aufgesetzt, der mit Rädern 6 versehen ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird angenommen, daß der Zylinder 4 ein wenig höher ist als der Einsatzboden und daß sein unterer Rand sich an einem Absatz des Wagens 5 zentriert. Diese Ausbildung ist aber nicht unbedingt notwendig, da die Zentrierung des Zylinders 4 bereits durch die Trennwände 2 gesichert ist. Der Vorteil der Anordnung nach F i g. 1 besteht darin, ein Verschieben der Vorrichtung auf dem Wagen 5 zu verhindern.
  • Die zu zentrierende Wäsche kann leicht in die Kammern eingeschichtet werden, die durch die Trennwände 2 im Inneren des Zylinders umgrenzt werden. Diese Arbeit kann unabhängig von der Zentrifuge erfolgen. Ist die Wäsche eingeschichtet, so wird der Wagen in die Nähe der Zentrifuge gefahren, und es wird der Haken 7 eines Hebezeuges in die Öse 3 eingehängt. Der Einsatzboden 1 mit dem Zy- linder 4, der durch die Umbördelung 4a mitgenommen wird, wird mit der Wäsche vom Wagen 5 abgehoben. Das Ganze wird über die Schleudertrommel 8 gebracht und abgesenkt, bis der Zylinder 4 genau auf dem oberen Rand der Trommel 8 aufliegt (wobei der nicht abgebildete Deckel der Zentrifuge vollständig geöffnet ist). Alsdann wird der Haken 7 weiter abgesenkt. Unter dem Einfluß des Gewichtes der Wäsche 9, die auf dem Einsatzboden 1 aufruht, sinkt dieser in das Innere der Sehleudertrommel 8 ab, wobei die Wäsche 9 an den glatten inneren Wänden des Zylinders 4 abgleitet, der von dem oberen Rand der Schleudertrommel. 8 zurückgehalten wird. Sobald der Einsatzboden 1 auf dem zentrischen Konus 10 der Schleudertrommel aufsitzt, kann der Zylinder 4 abgenommen und der Deckel der Zentrifuge geschlossen werden, worauf der Schleudervorgang beginnen kann.
  • Ist der Schleudervorgang beendet, so genügt es, den Einsatzboden anzuheben, um die geschleuderte Wäsche aus der Schleudertrommel in der Form von drei Massen, die nahezu kompakt sind, zu lösen. Der Einsatzboden, der auf diese Weise dann frei ist, kann wieder zum Beschicken mit Wäsche verwendet werden.
  • Man kann unter Umständen eine Einrichtung vorsehen, um die Zentrierung des Zylinders 4 auf dem oberen Rand der Schleudertrommel 8 zu erleichtern. Zum Beispiel kann der Ring mit einem etwas kleineren Durchmesser versehen werden und einen in das Innere der Schleudertrommel eingreifenden Rand aufweisen. In Abänderung kann der Rand der Schleudertrommel selbst einen konischen Einlauf besitzen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Wäschezentrifugen, bei der ein mit einem zentrischen Konus versehener Einsatzboden von einem Zylinder umgeben ist, der in Verbindung mit den festen radialen Trennwänden des Einsatzbodens abschnittförinige Kammern umgrenzt, in welche die Wäsche vordem Einsetzen des Bodens in die Schleudertrommel eingebracht wird, d adurch gekennzeichnet, daß die Öse (3) zum Anheben und Absenken der Vorrichtung an dem zentrischen Konus angeordnet ist und der Zylinder (4) einen Innendurchmesser aufweist, welcher etwa gleich dem Innendurchmesser der Schleudertrommel (8) ist, so daß beim Einsetzen des Einsatzbodens in die Schleudertrommel der Zylinder vom oberen Rand der Schleudertrommel zurückgehalten wird, während die Wäsche mit dem Einsatzboden in die Schleudertrommel absinkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (4) an seinem oberen Rand mit einer Umbördelung (4a) versehen ist, die auf den radialen Trennwänden (2) des Einsatzbodens (1) aufruht, so daß der Zy- linder durch den Einsatzboden angehoben wird, wenn beide Teile nicht durch die Wäschemasse in dem keilförmigen Hohlraum zwischen dem Zylinder (4) und dem Konus des Einsatzbodens ausreichend verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1100 579.
DEA40571A 1961-10-09 1962-06-29 Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Waeschezentrifugen Pending DE1210743B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1210743X 1961-10-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1210743B true DE1210743B (de) 1966-02-10

Family

ID=9675328

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA40571A Pending DE1210743B (de) 1961-10-09 1962-06-29 Vorrichtung zum Beschicken und Entleeren von Waeschezentrifugen

Country Status (1)

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DE (1) DE1210743B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100579B (de) * 1957-10-14 1961-03-02 Poensgen G M B H Geb Waescheschleuder mit herausnehmbarem Traeger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100579B (de) * 1957-10-14 1961-03-02 Poensgen G M B H Geb Waescheschleuder mit herausnehmbarem Traeger

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