CH535073A - Einrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen - Google Patents
Einrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden ProbenröhrchenInfo
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Description
In bekannten mechanisierten Anlagen zur diskreten Behandlung und / oder Analyse von Flüssigkeitsproben mussten bisher zur Beschickung von Zentrifugen die
Probenröhrchen einzeln oder reihenweise z.B. den Probenvorbereitungsgeräten, automatischen Analysegeräten, Fraktionensammlern, Probengebern, Probennehmern od.
den Transporteinrichtungen zu solchen Geräten von Hand entnommen und einer Zentrifuge übergeben und an schliessend von Hand wieder zurückgeführt werden.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Einrich tung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen, welche es ermöglicht, die Proben innerhalb einer Reihe von Prozessabläufen ohne manuellen Eingriff zu zentrifugieren und die Beschickung der Zentrifugen automatisch durchzuführen.
Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Probenröhrchen aus wenigstens einer der Zentrifuge zugeordneten Transportbahn in Behältnisse der Zentrifuge absenkbar und aus diesen in die Transportbahn anhebbar sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Beschickungseinrichtung in Verbindung mit einer vertikalachsigen Zentrifuge;
Fig. 2 bis 4 veschiedene Formen der Transportbahn und Anordnungen derselben bezüglich der Zentrifugenbehältnisse zur Erzielung unterschiedlicher Entnahmemöglichkeiten.
Die Fig. 1 zeigt eine vertikalachsige Zentrifuge mit einem Motor 1 und einem auf der Motorachse 2 sitzenden
Träger 3, an dessen Aussenseite hülsenförmige Behältnisse 4 um horizontale, tangential zur Drehbewegungsrichtung des Trägers 3 verlaufende Achsen 5 in radialen Schlitzen 6 schwenkbar gelagert sind. Im Stillstand der Zentrifuge hängen die Behältnisse 4, wie gezeigt, nach unten, während sie im Betrieb der Zentrifuge durch die Zentrifugalkraft nach aussen in die mit dünnen Linien gezeichnete Horizontallage geschwenkt werden. Der Träger 3 besitzt entweder einzelne Arme, an deren Enden die Behältnisse aufgehängt sind, oder er besteht aus einem runden Teller, an dessen Umfang eine Vielzahl von Be hältnissen gleichmässig verteilt angeordnet sind.
Die Proben röhrchen 7 sind in unten offenen Transporthülsen 8 längs einer festen, durch Schienen 9, 10 bzw.
11, 12 gebildeten Bahn geführt. welche im Bereich der Zentrifuge oberhalb der Behältnisse 4 derselben verläuft.
Die Schienen 9, 10, 11 und 12 ruhen auf einer Platte 13, auf welcher die Transporthülsen 8 stehen und während des Transports gleiten. Die in die Transporthülsen 8 eingesetzten Probenröhrchen 7 stehen auf ihrem Transport zur Zentrifuge ebenfalls auf dieser Platte 13.
Oberhalb der Behältnisse 4 ist jedoch die Platte 13 mit zwischen den Schienen 9, 1() bzw. 11, 12 liegenden Öffnungen 14 versehen, durch welche die Probenröhrchen in die Behältnisse 4 absenkbar sind. Dazu dient je ein vertikal beweglicher Hubstempel 15, der im Stillstand der Zentrifuge sich durch eine Öffnung im Boden des betreffenden Behältnisses 4 und die Öffnung 14 in der Platte 13 von unten bis zur Bahnebene der Probenröhrchen 7 erstreckt (linke Seite in Fig. 1). In dieser Lage des Hubstempels 15 können die nicht für die Zentrifuge bestimmten Probenröhrchen 7 ungehindert über die durch den Kopf des Hubstempels verschlossene Öffnung 14 in der Platte 13 hinweggleiten.
Wie der rechte Teil der Fig. 1 zeigt, lässt sich der Hubstempel 15 zur Beschickung der Zentrifuge mit Probenröhrchen bis unter den Boden der Behältnisse 4 absenken. Das auf dem Hubstempel 15 stehende Probenröhrchen 7 gelangt dabei durch die Öffnung 14 in der Platte nach unten in das Behältnis 4, in welchem es durch den Rand 16 der Bodenöffnung gehalten wird.
Nach dem Zentrifugieren stösst der Hubstempel 15 das Probenröhrchen 7 von unten wieder aus dem Behältnis 4 nach oben durch die Öffnung 14 in der Platte 13 auf die Ebene der Transportbahn in eine bereitstehende Transporthülse 8. Der Hubstempel 15 ist teleskopartig geführt und wird z.B. durch eine hydraulische Antriebsvorrichtung 17 betätigt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 verläuft die die Transporthülsen 8 führende Transportbahn, welche z.B.
durch eine Nut 18 in einer Platte 19 gebildet ist, im Kreis um die Achse 20 einer beispielsweise nach Fig. 1 ausgebildeten Zentrifuge. Sofern nun die Zentrifuge ebensoviele, im Kreis angeordnete Behältnisse zur Aufnahme der Probenröhrchen aufweist, als mit Probenröhrchen bestückte Transporthülsen sich auf der Kreisbahn befinden, und ferner ein Kranz von gemeinsam betätigbaren Hubstempeln in entsprechender Anzahl vorhanden sind, lassen sich sämtliche (im vorliegenden Beispiel 23) im Kreis befindlichen Probenröhrchen gleichzeitig der Zentrifuge übergeben und nach dem Zentrifugieren in die Transportbahn zurückführen. Dabei ist mit Sicherheit gewährleistet, dass die vorgewählte Reihenfolge der Proben unverändert erhalten bleibt.
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel in bezug auf die Anordnung von Transportbahnen zur Zentrifuge ähnlich demjenigen nach Fig. 1. An den Enden der vier angedeuteten Trägerarm 21, 22, 23 und 24 befindet sich je ein Behältnis zur Aufnahme eines Probenröhrchens.
so dass gleichzeitig je zwei Probenröhrchen aus den beiden Transportbahnen 25 und 26 an den Stellen 27 entnommen und der Zentrifuge zugeführt werden können.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist bei einem zweiarmigen Träger 3 je ein Probenröhrchen an den Stellen 30 den beiden Transportbahnen 28 und 29 entnehmbar.
Mit der beschriebenen Einrichtung lässt sich:die Beschickung von Zentrifugen automatisieren und so das Zentrifugieren von Proben in die Reihe weiterer, automatisch ablaufender Prozesse einfügen.
Die erfindungsgemässe Einrichtung kann bei entsprechender Ausbildung auch zum Beschicken von horizontalachsigen Zentrifugen verwendet werden.
PATENTANSPRUCH
Einrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Probenröhrchen (7) aus wenigstens einer der Zentrifuge (1 bis 4) zugeordneten Transportbahn (9, 10 bzw. 11, 12) in Behältnisse (4) der Zentrifuge absenkbar und aus diesen in die Transportbahn anhebbar sind.
UNTERA NSPRUCH
Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Probenröhrchen (7) in unten offenen Transporthülsen (8) längs einer festen Bahn (9, 10 bzw.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.In bekannten mechanisierten Anlagen zur diskreten Behandlung und / oder Analyse von Flüssigkeitsproben mussten bisher zur Beschickung von Zentrifugen die Probenröhrchen einzeln oder reihenweise z.B. den Probenvorbereitungsgeräten, automatischen Analysegeräten, Fraktionensammlern, Probengebern, Probennehmern od.den Transporteinrichtungen zu solchen Geräten von Hand entnommen und einer Zentrifuge übergeben und an schliessend von Hand wieder zurückgeführt werden.Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Einrich tung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen, welche es ermöglicht, die Proben innerhalb einer Reihe von Prozessabläufen ohne manuellen Eingriff zu zentrifugieren und die Beschickung der Zentrifugen automatisch durchzuführen.Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Probenröhrchen aus wenigstens einer der Zentrifuge zugeordneten Transportbahn in Behältnisse der Zentrifuge absenkbar und aus diesen in die Transportbahn anhebbar sind.Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine erfindungsgemässe Beschickungseinrichtung in Verbindung mit einer vertikalachsigen Zentrifuge; Fig. 2 bis 4 veschiedene Formen der Transportbahn und Anordnungen derselben bezüglich der Zentrifugenbehältnisse zur Erzielung unterschiedlicher Entnahmemöglichkeiten.Die Fig. 1 zeigt eine vertikalachsige Zentrifuge mit einem Motor 1 und einem auf der Motorachse 2 sitzenden Träger 3, an dessen Aussenseite hülsenförmige Behältnisse 4 um horizontale, tangential zur Drehbewegungsrichtung des Trägers 3 verlaufende Achsen 5 in radialen Schlitzen 6 schwenkbar gelagert sind. Im Stillstand der Zentrifuge hängen die Behältnisse 4, wie gezeigt, nach unten, während sie im Betrieb der Zentrifuge durch die Zentrifugalkraft nach aussen in die mit dünnen Linien gezeichnete Horizontallage geschwenkt werden. Der Träger 3 besitzt entweder einzelne Arme, an deren Enden die Behältnisse aufgehängt sind, oder er besteht aus einem runden Teller, an dessen Umfang eine Vielzahl von Be hältnissen gleichmässig verteilt angeordnet sind.Die Proben röhrchen 7 sind in unten offenen Transporthülsen 8 längs einer festen, durch Schienen 9, 10 bzw.11, 12 gebildeten Bahn geführt. welche im Bereich der Zentrifuge oberhalb der Behältnisse 4 derselben verläuft.Die Schienen 9, 10, 11 und 12 ruhen auf einer Platte 13, auf welcher die Transporthülsen 8 stehen und während des Transports gleiten. Die in die Transporthülsen 8 eingesetzten Probenröhrchen 7 stehen auf ihrem Transport zur Zentrifuge ebenfalls auf dieser Platte 13.Oberhalb der Behältnisse 4 ist jedoch die Platte 13 mit zwischen den Schienen 9, 1() bzw. 11, 12 liegenden Öffnungen 14 versehen, durch welche die Probenröhrchen in die Behältnisse 4 absenkbar sind. Dazu dient je ein vertikal beweglicher Hubstempel 15, der im Stillstand der Zentrifuge sich durch eine Öffnung im Boden des betreffenden Behältnisses 4 und die Öffnung 14 in der Platte 13 von unten bis zur Bahnebene der Probenröhrchen 7 erstreckt (linke Seite in Fig. 1). In dieser Lage des Hubstempels 15 können die nicht für die Zentrifuge bestimmten Probenröhrchen 7 ungehindert über die durch den Kopf des Hubstempels verschlossene Öffnung 14 in der Platte 13 hinweggleiten.Wie der rechte Teil der Fig. 1 zeigt, lässt sich der Hubstempel 15 zur Beschickung der Zentrifuge mit Probenröhrchen bis unter den Boden der Behältnisse 4 absenken. Das auf dem Hubstempel 15 stehende Probenröhrchen 7 gelangt dabei durch die Öffnung 14 in der Platte nach unten in das Behältnis 4, in welchem es durch den Rand 16 der Bodenöffnung gehalten wird.Nach dem Zentrifugieren stösst der Hubstempel 15 das Probenröhrchen 7 von unten wieder aus dem Behältnis 4 nach oben durch die Öffnung 14 in der Platte 13 auf die Ebene der Transportbahn in eine bereitstehende Transporthülse 8. Der Hubstempel 15 ist teleskopartig geführt und wird z.B. durch eine hydraulische Antriebsvorrichtung 17 betätigt.Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 verläuft die die Transporthülsen 8 führende Transportbahn, welche z.B.durch eine Nut 18 in einer Platte 19 gebildet ist, im Kreis um die Achse 20 einer beispielsweise nach Fig. 1 ausgebildeten Zentrifuge. Sofern nun die Zentrifuge ebensoviele, im Kreis angeordnete Behältnisse zur Aufnahme der Probenröhrchen aufweist, als mit Probenröhrchen bestückte Transporthülsen sich auf der Kreisbahn befinden, und ferner ein Kranz von gemeinsam betätigbaren Hubstempeln in entsprechender Anzahl vorhanden sind, lassen sich sämtliche (im vorliegenden Beispiel 23) im Kreis befindlichen Probenröhrchen gleichzeitig der Zentrifuge übergeben und nach dem Zentrifugieren in die Transportbahn zurückführen. Dabei ist mit Sicherheit gewährleistet, dass die vorgewählte Reihenfolge der Proben unverändert erhalten bleibt.Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel in bezug auf die Anordnung von Transportbahnen zur Zentrifuge ähnlich demjenigen nach Fig. 1. An den Enden der vier angedeuteten Trägerarm 21, 22, 23 und 24 befindet sich je ein Behältnis zur Aufnahme eines Probenröhrchens.so dass gleichzeitig je zwei Probenröhrchen aus den beiden Transportbahnen 25 und 26 an den Stellen 27 entnommen und der Zentrifuge zugeführt werden können.Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist bei einem zweiarmigen Träger 3 je ein Probenröhrchen an den Stellen 30 den beiden Transportbahnen 28 und 29 entnehmbar.Mit der beschriebenen Einrichtung lässt sich:die Beschickung von Zentrifugen automatisieren und so das Zentrifugieren von Proben in die Reihe weiterer, automatisch ablaufender Prozesse einfügen.Die erfindungsgemässe Einrichtung kann bei entsprechender Ausbildung auch zum Beschicken von horizontalachsigen Zentrifugen verwendet werden.PATENTANSPRUCHEinrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Probenröhrchen (7) aus wenigstens einer der Zentrifuge (1 bis 4) zugeordneten Transportbahn (9, 10 bzw. 11, 12) in Behältnisse (4) der Zentrifuge absenkbar und aus diesen in die Transportbahn anhebbar sind.UNTERA NSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass die Probenröhrchen (7) in unten offenen Transporthülsen (8) längs einer festen Bahn (9, 10 bzw. 11, 12) geführt sind, welche im Bereich der Zentrifuge (1 bis 4) oberhalb der Behältnisse (4) derselben verläuft, und dass vertikal bewegliche Hubstempel (15) vorgesehen sind, welche im Stillstand der Zentrifuge sich durch öffnungen im Boden der Behältnisse und öffnungen (14) im Boden (13) der Transportbahn von unten bis zur Bahnebene der Proben röhrchen erstrecken und zusammen mit darauf stehenden Probenröhrchen bis unter den Boden der Behältnisse, in denen die Probenröhrchen gehalten werden, absenkbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH920672A CH535073A (de) | 1972-06-19 | 1972-06-19 | Einrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH920672A CH535073A (de) | 1972-06-19 | 1972-06-19 | Einrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH535073A true CH535073A (de) | 1973-03-31 |
Family
ID=4349495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH920672A CH535073A (de) | 1972-06-19 | 1972-06-19 | Einrichtung zur Beschickung einer Zentrifuge mit Flüssigkeitsproben enthaltenden Probenröhrchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH535073A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1972
- 1972-06-19 CH CH920672A patent/CH535073A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |