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DE1210335B - Steuereinrichtung fuer ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes stufenloses Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Steuereinrichtung fuer ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes stufenloses Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE1210335B
DE1210335B DES57217A DES0057217A DE1210335B DE 1210335 B DE1210335 B DE 1210335B DE S57217 A DES57217 A DE S57217A DE S0057217 A DES0057217 A DE S0057217A DE 1210335 B DE1210335 B DE 1210335B
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DE
Germany
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piston
speed
pressure
control device
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57217A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anciens Etablissements Panhard et Levassor SA
Original Assignee
Anciens Etablissements Panhard et Levassor SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Anciens Etablissements Panhard et Levassor SA filed Critical Anciens Etablissements Panhard et Levassor SA
Publication of DE1210335B publication Critical patent/DE1210335B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/66Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing specially adapted for continuously variable gearings
    • F16H61/664Friction gearings
    • F16H61/6648Friction gearings controlling of shifting being influenced by a signal derived from the engine and the main coupling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes stufenloses Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes stufenloses Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der einem Servomotor zum Verstellen des Wechselgetriebes Druckflüssigkeit über einen Verteiler zuführbar ist, auf dessen bewegliches Organ in einer Richtung eine dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportionale Kraft einwirkt und das in der anderen Richtung über mindestens eine Feder unter der Einwirkung des Beschleunigungsorganes der Brennkraftmaschine steht.
  • Die Bedienungserleichterungen, die heute von den Käufern von Kraftwagen verlangt werden, machen unter anderem die Verwendung von stufenlosen Wechselgetrieben mit selbsttätig veränderlichem Übersetzungsverhältnis wünschenswert. Entsprechend dem Verlauf des von der Brennkraftmaschine abgegebenen drehzahlabhängigen Drehmoments muß ein solches Getriebe auf ein größeres übersetzungsverhältnis ins Langsame eingestellt werden, wenn die Drehzahl abnimmt, und umgekehrt. Zum Einstellen des Getriebes auf das jeweils verlangte Übersetzungsverhältnis wird bei derartigen Anlagen oft ein Servomotor vorgesehen, der hydraulisch angetrieben und dessen Wirkung mittels einer besonderen Einrichtung gesteuert wird. Steuereinrichtungen dieser Art besitzen im wesentlichen einen verteilenden Steuerschieber, der in der Leitung vom Servodruckerzeuger zum Servomotor liegt und auf den in einer Richtung eine dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportionale Kraft und in der anderen Richtung die Kraft einwirkt, die der Kraftwagenführer zum Betätigen des Beschleunigerorgans aufbringt. Zwischen das letztere und den Steuerschieber ist ein Federglied geschaltet, das eine vom Betätigungsweg des Beschleunigerorgans abhängige und mit ihm wachsende Kraft der drehzahlabhängigen Kraft entgegengesetzt, somit die Steuerung auch abhängig vom Motordrehmoment macht und das Betätigen des Beschleunigerorgans auch dann ermöglicht, wenn der Steuerschieber unter einer großen drehzahlabhängigen Gegenkraft steht.
  • In den bekannten Steuereinrichtungen wird der Steuerschieber in der vorbeschriebenen Weise durch eine drehzahlabhängige Kraft und die dieser entgegenwirkende, mittels des Beschleunigerorgans (Gaspedals) und einer zwischengeschalteten Feder übertragenen Fußkraft des Kraftwagenführers im Gleichgewicht gehalten. Diese Einrichtungen erfordern bei hohen Drehzahlen der Brennkraftmaschine eine erhebliche Fußkraft, die weit über der Kraft liegt, die bei den üblichen Kraftfahrzeugen ohne selbsttätige Getriebesteuerung von den relativ schwachen Rückzugfedern des Drosselklappenbetätigungsgestänges ausgeübt wird. Verkleinert man die Fußkraft aber durch Wahl günstigerer Hebelverhältnisse oder durch ähnliche Mittel, so ergibt sich bei kleinen Drehzahlen eine zu geringe Verstellkraft für den Steuerschieber, die die Genauigkeit in der Steuerung des stufenlosen Wechselgetriebes unerträglich vermindert.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, den erwähnten Nachteil zu vermeiden, weil es vor allem bei lange dauernden Fahrten mit hoher Geschwindigkeit für den Kraftwagenführer ermüdend ist, das Beschleunigungsorgan mit großem Kraftaufwand in der Volllast-Stellung festzuhalten.
  • Erfindungsgemäß ist, ausgehend von der eingangs erwähnten Steuereinrichtung, die Aufgabe durch die Anordnung zweier Kolben gelöst, zwischen denen die Feder abgestützt ist und deren jeder an einer Stirnfläche unter einem dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportionalen Flüssigkeitsdruck steht, wobei der erste als Betätigerkolben mit dem Beschleunigungsorgan und der zweite mit dem beweglichen Organ des Verteilers mechanisch zusammenwirkt; und die Flüssigkeitsdruckbelastungen beider Kolben einander und der Druckkraft der Feder entgegengerichtet sind.
  • Es ist zwar bei einer der eingangs erwähnten Bauart ähnlichen Steuereinrichtung, allerdings für die Umschaltung eines zweigängigen Stufenwechselgetriebes und nicht abhängig von der Maschinendrehzahl, sondern von der Fahrgeschwindigkeit bekannt, die dem Quadrat einer Drehzahl (Abtriebsdrehzahl) etwa proportionale Kraft in Form eines entsprechenden Flüssigkeitsdruckes auf einen Kolben eines Verteilers einwirken zu lassen, der dem erwähnten zweiten Kolben gemäß der Eifindung entspricht, jedoch ist ein dem Betätigerkolben der Erfindung entsprechendes, flüssigkeitsdruekbelastetes Teil nicht vorhanden. Diese bekannte Steuereinrichtung hat somit ebenfalls den erwähnten Nachteil der erheblichen Fußkraft am Beschleunigungsorgan.
  • Ferner ist Gegenstand eines älteren Patentes eine Steuereinrichtung für das selbsttätige Schalten eines Stufenwechselgetriebes mit einem auf die Drosselstellung ansprechenden, einen der Stellung des Beschleunigungsorgans entsprechenden Druck erzeugenden Ventil, bei der dieser Druck einem Teil des von der Drosselstellung abhängigen Ventils zugeleitet wird, um dessen Bewegung in eine Lage zu unterstützen, in der erhöhter Druck herrscht. Diese ältere Einrichtung dient dazu, die vom Fahrer auf das Beschleunigungsorgan auszuübende Kraft zu unterstützen, d: h. die Fußkraft herabzusetzen. Die Einrichtung ist jedoch im einzelnen abweichend von der Erfindung ausgebildet.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist der mit dem beweglichen Verteilerorgan zusammenwirkende zweite Kolben als Steuerkolben in der einen Richtung vom drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck und in' der entgegengesetzten Richtung von- einem Druckstück belastet, das seinerseits unter der Kraft steht, die vom Beschleunigungsorgan und vom drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck auf den Betätigerkolben ausgeübt wird, wobei diese Kraft mittels der genannten Feder und eines Federtellers auf das Druckstück übertragen wird, und es ist zwecks Beaufschlagung des Steuerkolbens und des Betätigerkolbens mit dem drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck eine Verbindungsleitung vorgesehen, mittels der die hinter den beiden Kolben liegenden Zylinderräume an die zum Steuerdruckerzeuger führende Leitung angeschlossen sind.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausbildung der Erfindung ist dadurch gegeben, daß der Zylinder des Betätigerkolbens, die Feder sowie der Federteller einander koaxial in dem nach unten mittels eines Flansches abgeschlossenen Oberteil und der Zylinder des Steuerkolbens im oben offenen Unterteil eines die Einrichtung aufnehmenden Gehäuses angeordnet sind und daß der Flansch ein gegenüber dem Unterteil offenes Sackloch aufweist, in dem das Verteilerorgan axial beweglich und nach unten herausragend sitzt und in: das die Zweige der mittels des letzteren absperrbaren, den Servomotor mit seinem Druckerzeuger verbindenden Leitung münden, sowie ein Durchgangsloch besitzt, in dem das Druckstück parallel zur Achse der Kolben axial beweglich geführt ist.
  • Von besonderem Vorteil ist die Ausbildung der Erfindung derart, daß das Verteilerorgan als zwischen den genannten Leitungszweigen befindliches Tellerventil ausgebildet ist sowie einen hohlen und in Höhe des zum Servomotor führenden Leitungszweigs seitlich geöffneten Schaft besitzt, dessen offenes Ende bei Berührung mit dem Steuerkolben von diesem verschlossen ist; und daß der vor dem Steuerkolben befindliche Zylinderraum einen Auslaß besitzt, durch den die vom Kolben des Servomotor verdrängte Flüssigkeit in eine Rücklaufleitung gelangt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend beschrieben und in der Zeichnung dargestellt. Hierzu zeigt F i g. 1 die Anordnung eines stufenlosen Geschwindigkeitswechselgetriebes mit der Steuereinrichtung, F i g. 2 den lotrechten Schnitt durch die in F i g. 1 vereinfacht dargestellte Steuereinrichtung in größerem Maßstab.
  • In F i g. 1 ist ein Gaspedal (Beschleunigungsorgan) 1 über Lenker 2 mit einem Hebel 3 verbunden, welcher an der Achse der Drosselklappe 4 befestigt ist.
  • Die Lenker 2 sind mit dem einen Ende 5 eines zweiarmigen Hebels 6 einer Steuereinrichtung 7 verbunden, welche in F i g. 2 vergrößert dargestellt ist.
  • Diese Einrichtung enthält im wesentlichen einen Steuerkolben 8, dessen Unterseite unter einem Flüssigkeitsdruck steht, welcher dem Quadrat der Drehzahl der Brennkraftmaschine 40 etwa proportional ist. Die Druckflüssigkeit wird durch einen von der Maschine 40 angetriebenen Steuerdruckerzeuger 28 geliefert und in der Leitung 9 auf die Unterseite des Steuerkolbens 8 übertragen.
  • Der Steuerkolben 8 ist flüssigkeitsdicht in einem Zylinder 10 verstellbar. Die Oberseite des Steuerkolbens 8 steht unter der abwärtsgerichteten Druckkraft wenigstens eines Druckstücks 11, welches selbst durch Federn 12 und 13 nach unten gedrückt wird, die sich gegen einen mit dem oberen Ende des Druckstücks 11 in Berührung stehenden Federteller 14 legen. Der von den Federn ausgeübte Druck ist um so größer, je mehr ein Finger 15, welcher den zweiten Arm des zweiarmigen Hebels 6 bildet, der bei 16 an dem Gehäuse der Steuereinrichtung 7 schwenkbar gelagert ist, einen Betätigerkolben 17 herunterdrückt, welch letzterer sich gegen das obere Ende der Feder 13 legt und nach einer gewissen Abwärtsbewegung auch mit dem oberen Ende der Feder 12 in Berührung kommen kann. Die Federn 12 und 13 werden so um so stärker zusammengedrückt, je stärker das Gaspedal 1 heruntergedrückt und die Drosselklappe weiter geöffnet wird. Bei Aufwärtsbewegung hebt der Steuerkolben 8 ein als Tellerventil ausgebildetes Verteilerorgan 18 an, nachdem er die axiale Öffnung 19 des im Ventilschaft befindlichen Kanals 20' geschlossen hat, welcher eine zu dem Servomotor 24, 25, 26 führende Leitung 20 mit einem Auslaßkanal21 verbindet. Bei angehobenem Verteilerorgan 18 ist die Leitung 20 mit einer Leitung 22 verbunden, welche zu einem Servodruckerzeuger 23 führt.
  • Bei der Aufwärtsbewegung des Steuerkolbens 8 gelangt daher die Druckflüssigkeit von dem Servodruckerzeuger 23 durch die Leitung 22 zu dem Verteilerorgan 18 und durch die Leitung 20 in die Kammer 24 des Zylinders des Servomotors, so daß dessen Differentialkolben 25 nach rechts verstellt wird. Die gegenüberliegende Seite des Differentialkolbens 25, welche infolge des Vorhandenseins der Kolbenstange 45 eine kleinere Nutzfläche hat, ist dem in der Kammer 26 des Servomotors herrschenden Druck ausgesetzt, welche von dem Servodruckerzeuger 23 durch die Leitungen 22 und 27 unmittelbar mit Flüssigkeit gespeist wird. Bei der Abwärtsbewegung des Steuerkolbens 8 wird der Differentialkolben 25 des Servomotors nach links verschoben, da dann die Kammer 26 unter dem von dem Servodruckerzeuger 23 gelieferten Druck steht, während die Kammer 24 über den axialen Kanal 20' des Verteilerorgans 18 mit der Auslaßleitung 21 in Verbindung steht.
  • Es ist somit nur ein einziges Ventil für die Zufuhr und die Abfuhr der Druckflüssigkeit vorgesehen und dadurch jede Verzögerung zwischen den Bewegungen des Kolbens 25 in entgegengesetzten Richtungen vermieden.
  • Da der Druck in der Kammer 33 des Zylinders 10 unterhalb des Steuerkolbens 8 dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportional ist und der auf die Oberseite des Steuerkolbens 8 ausgeübte Druck von der Stellung des Gaspedals 1 abhängt, entspricht jeder Lage des Gaspedals 1 eine Drehzahl der Maschine, bei welcher sich die beiden auf den Steuerkolben 8 wirkenden entgegengesetzten Kräfte das Gleichgewicht halten. Dies bedeutet, daß, sobald die Maschine diese Drehzahl zu überschreiten sucht, die Druckflüssigkeit den Kolben 25 des Servomotors nach rechts verschiebt, während bei einer Abnahme der Maschinendrehzahl der Kolben 25 nach links verstellt wird.
  • Das stufenlose Geschwindigkeitswechselgetriebe, über welches das von der Maschine 40 gelieferte Moment auf die nicht dargestellten angetriebenen Räder mittels der Abtriebswelle 41 übertragen wird, kann beliebig ausgebildet sein. Ein einfaches derartiges Wechselgetriebe ist in F i g. 1 dargestellt. Es enthält ein Reibrad 42, welches unmittelbar von der Maschine 40 angetrieben wird und ein Reibrad 43 antreibt, welches auf dem mit Nuten versehenen Ende 41 a der Abtriebswelle 41 verschiebbar ist. Die Verstellung des Reibrads 43 auf dem Ende 41 a der Abtriebswelle 41 erfolgt durch einen Finger 44, welcher von der Kolbenstange 45 des Servomotorkolbens 25 getragen wird und in. eine Nut 46 einer mit dem Reibrad 43 drehfest verbundenen Muffe 47 eingreift. Bei Verstellung des Kolbens 25 nach links wird daher das Übersetzungsverhältnis des Getriebes ins Langsame immer größer, während es bei Verstellung des Kolbens 25 nach rechts immer kleiner wird. Die vorstehend beschriebene Anordnung arbeitet selbsttätig. Wenn der Fahrer des Fahrzeugs schnell anfahren will, drückt er das Gaspedal 1 vollständig herunter. Der nach unten gedrückte Steuerkolben 8 gibt die Öffnung 19 frei,, so daß die Kammer 24 mit der Auslaßleitung 21 in Verbindung gesetzt ist, wodurch der Kolben 25 nach links verschoben und demzufolge ein großes übersetzungsverhältnis ins Langsame eingestellt wird. Die Maschine erreicht schnell eine der größten erzeugten Leistung entsprechende Drehzahl. In diesem Augenblick wird die Kraft aus dem dem Quadrat der Maschinendrehzahl proportionalen Flüssigkeitsdruck höher als die von dem Gaspedal 1 herrührende Kraft, so daß der Steuerkolben 8 aufwärts verschoben wird und die Öffnung 19 verschließt sowie das Verteilerorgan 18 öffnet. Die Druckflüssigkeit gelangt dann von dem Servodruckerzeuger 23 zu der Kammer 24 des Servomotors, so daß dessen Kolben 25 nach rechts verstellt und das. Übersetzungsverhältnis des Getriebes ins Langsame herabgesetzt wird. Dieses Verhältnis hat stets einen solchen Wert, daß die Maschine mit 5000 U/min laufen kann, wobei sie das größte Moment abgibt. Sobald die Drehzahl der Maschine abzunehmen sucht, verändert die Steuereinrichtung das übersetzungsverhältnis, so daß die Maschine wieder die vorgeschriebene Drehzahl annimmt. Wenn der Fahrer langsam anzufahren wünscht, drückt er das Gaspedal 1 weniger herunter, z. B. nur um ein Viertel oder ein Drittel des der vollen Öffnung der Drösselklappe 4 entsprechenden Hubes. Sobald die Maschine die entsprechende, gegenüber der vorerwähnten Höchstleistungsdrehzahl kleinere Drehzahl erreicht, wird das Übersetzungsverhältnis ins Langsame selbsttätig herabgesetzt, bis das widerstehende Moment dem dieser Öffnung der Drosselklappe 4 entsprechenden Antriebsmoment das Gleichgewicht hält.
  • Zur Einstellung der Zeitdauer, während welcher die Maschine das Fahrzeug in Gang bringt, ist eine Schraube 29 mit einer Gegenmutter 30 an einem Ansalz 6 a des Hebels 6 vorgesehen. Diese Schraube gibt der Feder 13 eine Vorspannung, welche auf den Steuerkolben 8 übertragen wird und diesen herunterdrückt, so daß die Kammer 24 des Servomotors mit der Auslaßleitung 21 verbunden und der Kolben 25 des Servomotors nach links (F i g. 1) in die Stellung verstellt wird, in welcher das übersetzungsverhältnis ins Langsame unendlich ist. Das Fahrzeug wird daher nicht angetrieben. Beim Herunterdrücken des Gaspedals 1 nimmt einerseits die Drehzahl der Maschine zu, so daß auch der mittels der Leitung 9 auf den Steuerkolben 8 übertragene Druck, welcher dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportional ist, zunimmt, und andererseits wird der von der Feder 13 auf @ den Steuerkolben 8 übertragene Druck vergrößert. Je nach Stellung des Gaspedals 1 läuft dann der oben beschriebene Steuervorgang an. Es ist zu bemerken, maß; da dann das übersetzungsverhältnis ins Langsame noch in der Nähe des Wertes Unendlich liegt, es im Gegensatz zu den Verhältnissen bei den üblichen selbsttätigen Kupplungen möglich ist, ohne weiteres Herunterdrücken des Gaspedals sehr steile Steigungen (natürlich mit sehr geringer Geschwindigkeit) zu befahren.
  • Zur Erzielung einer guten Empfindlichkeit der Vorrichtung kamt der Steuerkolben 8 z. B. eine Fläche von etwa 4 cm2 haben, und der dem Quadrat der Maschinendrehzahl proportionale Druck kann z. B. 10 kg/cm2 betragen; wenn die Maschine mit 5000 U/min läuft. Dieser Druck beträgt dann Q;4:00 kg/cm2, wenn die Drehzahl 100d U/min beträgt. Die Kraft der Federn 13 und 12 kann dann zwischen 1,6 kg für eine Drehzahl der Maschine von 1000 U/min und 40 kg für eine Drehzahl von 5000 U/min liegen. Dies entspricht einem sehr starken auf das Gaspedal 1 auszuübenden. Druck, welcher auf langen Strecken sehr ermüdend werden kann.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, ist der Betätigetkolben 17 so ausgebildet, daß seine Oberseite mit dem Gehäuse der Einrichtung 7 zusammen eitle flüssigkeitsdichte ringförmige Kammer 31 bildet. Diese Kammer 31. @ steht über einen Kanal 32 mit der Kammer 33 unter dem Steuerkolben 8 in Verbindung. Die Ringfläche des Betätigungskolbens 17 in der Kammer 31 ist kleiner als die des Steuerkolbens 8, aber um so größer, je mehr .der auf das Gaspedal auszuübende Druck verringert werden soll.
  • Das Verhältnis derjenigen Flächen der beiden Kolben 8 und 17, die dem drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck ausgesetzt sind, kann somit je nach der gewünschten Entlastung des Gaspedals 1 festgelegt werden. Wenn -eine geringe Beschleunigung erhalten werden soll, braucht dann nur ein geringer Druck auf das Gaspedal 1 ausgeübt zu werden, um es herunterzudrücken, während, wenn eine sehr große Beschleunigung erhalten werden soll, das Gaspedal seiner Abwärtsbewegung einen Widerstand entgegensetzt, da die Drehzahl der Brennkraftmaschine nicht sofort bei Öffnung der Drosselklappe 4 zunimmt.
  • Durch die Erfindung ist der wesentliche Fortschritt erzielt, daß für die Einwirkung auf die Steuereinrichtung eines von einer Brennkraftmaschine angetriebenen stufenlosen Wechselgetriebes kaum mehr Kraft aufzuwenden ist, als für die Bedienung des Gaspedals ohnehin gebraucht wird.- Dadurch ist nicht nur eine erhebliche Bedienungserleichterung, sondern auch die überaus feinfühlige Betätigung der Einrichtung gewährleistet. Darüber hinaus ist es ohne weiteres möglich, das Ausmaß der Entlastung des Kraftwagenführers nach Wunsch dadurch zu ändern, daß man das Verhältnis der Kolbenflächen je nach gewünschter Entlastung festlegt. Schließlich genügt es, nur ein einziges Ventil für die Zufuhr der Druckflüssigkeit zum Servomotor und für die Abfuhr aus ihm vorzusehen. Dies verbilligt nicht nur die Steuereinrichtung und macht sie weniger störanfällig, sondern bringt den für den Betrieb der Einrichtung wesentlichen Vorteil, daß die Zeitkonstante für den Kraftrichtungswechsel im Servomotor praktisch verschwindet.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Steuereinrichtung für ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes stufenloses Wechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der einem Servomotor zum Verstellen des Wechselgetriebes Druckflüssigkeit über einen Verteiler zuführbar ist, auf dessen bewegliches Organ in einer Richtung eine "dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportionale Kraft einwirkt und das in der anderen Richtung über mindestens eine Feder unter der Einwirkung desBeschleunigungsorgans der Brennkraftmaschine steht, g e k e n n -@zeichnet durch zwei Kolben (S, 17), zwischen denen die Feder (12, 13) abgestützt ist und von denen jeder an einer Stirnfläche unter einem dem Quadrat der Maschinendrehzahl etwa proportionalen Flüssigkeitsdruck steht, wobei der erste als Betätigerkolben (17) mit dem Beschleunigungsorgan (1,- 2) und der zweite (8) mit dem beweglichen Organ (18) des Verteilers mechanisch zusammenwirkt, und die Flüssigkeitsdruckbelästungen- beider. Kolben (8, 17). einander und der Druckkraft der- Feder (12, 13) entgegengerichtet sind.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der- mit dem -beweglichen Verteilerorgan (18) zusammenwirkende zweite Kolben (8) als Steuerkolben in der einen Richtung vom drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck und in der entgegengesetzten Richtung von einem Druckstück (11) belastet ist, das seinerseits unter der Kraft steht, die vom Beschleunigungsorgan (1) und . vom drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck auf den Betätigerkolben (17) ausgeübt wird, wobei diese Kraft mittels der genannten Feder (12, 13) und eines Federtellers (14) auf das Druckstück (11) übertragen wird, und daß zwecks Beaufschlagung des Steuerkolbens (8) und des Betätigerkolbens (17) mit dem drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruck eine Verbindungsleitung (32) vorgesehen ist, mittels der die hinter den beiden Kolben liegenden Zylinderräume (31, 33) an die zum Steuerdruckerzeuger (28) führende Leitung (9) angeschlossen sind.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (7) des Betätigerkolbens (17), die Feder (12, 13) sowie der Federteller (14) einander koaxial in dem nach unten mittels eines Flansches abgeschlossenen Oberteil und der Zylinder (10) des Steuerkolbens (8) im oben offenen Unterteil eines die Einrichtung aufnehmenden Gehäuses angeordnet sind und daß der Flansch ein gegenüber dem Unterteil offenes Sackloch aufweist; in dem das Verteilerorgan (18) axial beweglich und nach unten herausragend sitzt und in das die Zweige (20, 22) der mittels des letzteren absperrbaren, den Servomotor (24, 25, 26) mit seinem Servodruckerzeuger (23) verbindenden Leitung münden, sowie ein Durchgangsloch besitzt; in dem das Druckstück (11) parallel zur Achse der Kolben (8, 17) axial beweglich geführt ist.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerorgan (18) als zwischen den genannten Leitungszweigen (20, 22) befindliches Tellerventil ausgebildet ist sowie einen hohlen (19, 20') und -in Höhe des zum Servomotor (24, 25; 26) führenden Leitungszweiges (20) seitlich geöffneten Schaft besitzt, dessen offenes Ende (19) bei Berührung mit dem Steuerkolben (8) von diesem verschlossen ist, und daß der vor dem Steuerkolben (8) befindliche Zylinderraum einen Auslaß (21) besitzt; durch den die vom Kolben (25) des Servomotors verdrängte Flüssigkeit in eine Rücklaufleitung gelangt.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, däß zwecks Belastung des Betätigerkolbens (17) durch die auf das Beschleunigerorgan (1) ausgeübte Kraft ein mit diesem starr gekuppelter zweiarmiger Hebel (6) am Gehäuseoberteil angelenkt (16) ist, dessen Lastarm (15) im Sinne des drehzahlabhängigen Flüssigkeitsdruckes auf den Betätigerkolben einwirkt.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Hebel (6) Mittel (29, 30) zum Ändern der Vorspannung der Feder (12, 13) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 572 002, 906 300, 949 445; deutsche Auslegeschrift E 7817 U/63 c (bekanntgemacht am 27. 9. 1956). In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1066 437.
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