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DE1210305B - Vorrichtung zum Herstellen der Platten von Schnitt-, Biege-, Praege- und Ziehwerkzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen der Platten von Schnitt-, Biege-, Praege- und Ziehwerkzeugen

Info

Publication number
DE1210305B
DE1210305B DEN24777A DEN0024777A DE1210305B DE 1210305 B DE1210305 B DE 1210305B DE N24777 A DEN24777 A DE N24777A DE N0024777 A DEN0024777 A DE N0024777A DE 1210305 B DE1210305 B DE 1210305B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
tool
plates
stamping
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN24777A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Neumeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEN24777A priority Critical patent/DE1210305B/de
Publication of DE1210305B publication Critical patent/DE1210305B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/20Making tools by operations not covered by a single other subclass
    • B21D37/205Making cutting tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen -der Platten von Selüiitt=, Biege=; Präge- üiid ZiehWefkäeixgen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen der Platten von Schnitt-, Biege-, Präge= und Ziehwerkzeugen aus gieß-, spritz- oder preßbarem Werkstoff.
  • Das Ausschneiden und bildsame Formen von Teilen aus Blech oder sonstigen Werkstoffen erfordert bei der Massenherstellung Spezialwerkzeuge Diese sind je nach ihrer Ausführung in bezug auf Arbeitsgenauigkeit und Leistung unterschiedlich und verursachen bei ihrer Herstellung entsprechend unterschiedliche Kosten: Es sind einfache Werkzeuge, z, B, Schnittwerkzeuge; insbesondere die sogenannten Freischnitte bekannt Weiter gibt es Plattenführungsschnitte. Diese erfordern eine exakte Führung des Stempels. Deshalb ist über der Schnittplatte eine zweite Stahlplatte, die Führungsplatte; befestigt, die in einem Durchbruch den Stempel führt, wobei der Durchbruch genau dem Umriß des Stempels entspricht. Die Führungsplatte ist von der Schnittplatte durch Führungsleisten distanziert, damit der zu trennende Werkstoff in den Zwischenraum eingeschoben werden kann. Bei Plattenführungsschnitten mit mehreren Stempeln, den Folgeschnitten5 auch bei Verbundwerkzeugen, werden diese im Stempelkopf gehalten, der aus der Stempelhalteplatte und der Stempelkopfplatte besteht.
  • Bei diesen Werkzeugen bestehen die Platten zum Halten und Führen sowie zum bildsamen Formen und Ausschneiden aus Baustahl bzw. einem besonderen Werkzeugstahl. Diese sind mit Durchbrüchen versehen, die genau den Stempelumrissen entsprechen. Die hierzu erforderlichen Arbeiten können nur von spezialisierten Werkzeugmachern durchgeführt werden, wobei neben hochwertigen Werkzeugmaschinen auch exakt ausgeführte Handarbeit erforderlich ist. Der Aufwand zum Herstellen von den bei Werkzeugen bisher üblichen Platten umfaßt Zerspanungsmethoden, wie Sägen, Bohren, Stoßen, Fräsen, Feilen und Schleifen, die wiederum bei besonders komplizierten Stempelumrissen genaueste Paßarbeit und eine besondere Arbeitstechnik erfordern. Es versteht sich, daß der hierzu erforderliche Kostenaufwand nicht gering ist.
  • Es ist ein Verfahren bekannt, bei welchem schon z. B. die Durchbrüche der Führungsplatten grob ausgearbeitet und anschließend mit einer Masse ausgegossen werden. Dieses Verfahren erfordert jedoch noch einen erheblichen Aufwand an spanabhebender Bearbeitung.
  • Bei einem anderen bekannten Verfahren wird eine als Matrize dargestellte Schnittplatte in eine Gießform eingesetzt, Schnittstempel werden in die Matrizen-2 entsprechend der beim Schneiden erforderlichen tiiidringtiefe in einer in Arbeitsrichtung gegen Verschieben ,gesicherten Lage eingesteckt, und die aus der Matrize vorstehenden Abschnitte der Schnittstempel werden mit einer sie zusammenhaltenden lasse unigossen und bilden daher mit dieser platteni8rmigen blasse ein einziges Werkzeug. Es wird zwar hier diese Stempelhalteplatte durch Umgießen, insbesondere im Preß- oder Spritzgußverfahren, vorzugsweise - äus Zinkspritzguß, hergestellt, wobei die Matrizendurchbrüche zur Aufnahme der Schnittstempel dienen, in denen sie als Kerne beim Gießen, Spritzen oder Pressen eingesetzt und in derjenigen Stellung ausgerichtet sind, die die Schnittstempel im Werkzeug einnehmen; jedoch besteht auch hier der Nachteil, daß die den Stempelumrissen entsprechenden Durchbrüche der als Matrize dargestellten Schnittplatte mit den üblichen, sehr kostspieligen Zerspanungsmethoden ausgearbeitet werden müssen.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art, wobei die Platten Durchbrüche zur Aufnahme oder Führung der Werkzeugstempel haben und die Vorrichtung einen Formkasten oder eine Matrize zur Aufnahme des Werkstoffes sowie eine Halterung mit Durchbrüchen aufweist, die mit den Plattendurchbrüchen übereinstimmen und in denen die als Kerne beim Gießen, Spritzen oder Pressen dienenden Werkzeugstempel in derjenigen Stellung spielfrei ausgerichtet sind, die die Werkzeugstempel im fertigen Werkzeug einnehmen. Gemäß der Erfindung besteht die Halterung aus mindestens zwei Schablonen, die in einem, der Dicke der herzustellenden Platten entsprechend, gegenseitigen Abstand angeordnet sind.
  • Die Erfindung ermöglicht auch, besondere Einsätze aus anderen Werkstoffen, die bessere Festigkeitseigenschaften besitzen, in die Platten gleich mit einzubetten. Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Anfertigungszeit der Werkzeuge wesentlich verkürzt. und diese mit weniger Aufwand an spezialisierten Arbeitskräften und hochwertigen Maschinen hergestellt werden können,- wodurch sich die Zeitspanne bis zum Werkzeugzusammenbau beträchtlich verringert. Ferner läßt sich mit den Schablonen und Gießkästen oder Spritzguß- oder Preßwerkzeugen eine beliebige Anzahl von Platten herstellen, wodurch die Anfertigung von Ersatz- bzw. Zweitwerkzeugen vereinfacht und Reparaturen -und Änderungen billiger und schneller ausgeführt werden können als bisher. Da dem Werkzeugbau eines Betriebes besondere Bedeutung zukommt, tritt bei Anwendung der Erfindung eine beträchtliche Kapazitätserweiterung ein, und es werden im Zusammenhang damit im volkswirtschaftlichen Interesse beste Voraussetzungen für eine Rationalisierung und Standardisierung geschaffen.
  • Die Erfindung ist an. Hand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g.1 die teilgeschnittene Ansicht eines Folgeschnittwerkzeuges, F i g. 2 und 3 ein Herstellungsverfahren zum Ausführungsbeispiel nach F i g.1.
  • Bei dem nach F i g.1 dargestellten Werkzeug sind ein Schnittstempell und ein -Vörlocher2 in. eine erfindungsgemäß, beispielsweise aus Gießharz, hergestellte Stempelhalteplatte 3 eingesetzt und mit einer einen Einspann zapfen 5 tragenden Kopfplatte 4 mit den üblichen, nicht dargestellten Befestigungsmitteln verbunden. Eine ebenfalls erfindungsgemäß, beispielsweise aus Gießharz, hergestellte Führungsplatte 6 und eine mit einem Einsatz 7 versehene Schnittplatte 8 sind zusammen mit Leisten 9 mit den üblichen, nicht dargestellten Mitteln befestigt.
  • Die Platten 3, 6, 8 sind nach dem in F i g. 2 und 3 gezeigten Verfahren angefertigt, und zwar derart; daß .der Schnittstempel 1, der Vorlocher 2, der Einsatz 7, welcher, bei Verwendung von Stahlhärte besitzenden, gieß-, spritz- oder preßbarem Werkstoff entfällt, und nicht dargestellte Befestigungsmittel in Verbindung mit drei Schablonen 10 in einen Gießkasten 11 eingesetzt. und die Zwischenräume 12,13,14 mit Gießharz ausgefüllt werden. Nach dem Gießen wird der Gießkasten 11 geöffnet und die Platten 3, 6, 8 werden von den Schablonen 10, dem Stempel t und dem Vorlocher 2 und nicht dargestellten Befestigungsmitteln getrennt. Hierauf erfolgen Zusammenbau und Fertigstellung des Werkzeuges.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zum Herstellen der Platten von Schnitt-, Biege-, Präge- und Ziehwerkzeugen aus gieß-, spritz- oder preßbarem Werkstoff, wobei die Platten Durchbrüche zur Aufnahme oder Führung der Werkzeugstempel haben und die Vorrichteng einen Formkasten oder eine Matrize zur Aufnahme des Werkstoffes sowie eine Halterung mit Durchbrüchen aufweist, die mit den Plattendurchbrüchen übereinstimmen und in denen die als Kerne beim Gießen, Spritzen oder Pressen dienenden Werkzeugstempel in derjenigen Stellung spielfrei ausgerichtet sind, die die Werkzeugstempel im fertigen Werkzeug einnehmen, d adurch gekennzeichnet, daß die Halterung aus mindestens zwei Schablonen (10) besteht, die in einem der Dicke der herzustellenden Platten entsprechenden, gegenseitigen Abstand angeordnet sind: In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 895 505; - Zeitschrift Blech, März 1957, S.15,16; American Machinist,14. Dezember 1959, S.127 bis 129.
DEN24777A 1964-04-11 1964-04-11 Vorrichtung zum Herstellen der Platten von Schnitt-, Biege-, Praege- und Ziehwerkzeugen Pending DE1210305B (de)

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DE1210305B true DE1210305B (de) 1966-02-03

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ID=7343162

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895505C (de) * 1944-05-24 1953-11-02 Aeg Verfahren zur Herstellung von Schneidpressenwerkzeugen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895505C (de) * 1944-05-24 1953-11-02 Aeg Verfahren zur Herstellung von Schneidpressenwerkzeugen

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