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Blinklichtsignaleinrichtung Die Erfindung betrifft eine Blinklichtsignaleinrichtung,
insbesondere zur Fahrtrichtungsanzeige an Fahrzeugen, mit mehreren untereinander
parallelgeschalteten Blinkleuchten, einem im Versorgungsstromkreis der Leuchten
liegenden, durch einen Taktgeber betätigbaren Unterbrecher und mindestens einer
den Betriebszustand der Blinkleuchten anzeigenden, durch einen Transistor gesteuerten
Kontrollampe sowie mit einer einzigen, für die Blinkleuchten und die Kontrollampen
gemeinsamen Betriebsstromquelle.
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Es sind bereits Blinkleuchtsignaleinrichtungen bekannt, bei denen
die den Betriebszustand der Blinkleuchten anzeigenden Kontrollampen mit den Blinkleuchten
in Reihe geschaltet sind und damit cr e ,I ichzeitig mit diesen aufleuchten.
Sollen jedoch mehrere, gleichzeitig betriebene Blinkleuchten von einem zentralen
Prüfplatz derart überwacht werden, daß jeder einzelnen Blinkleuchte oder jeweils
einigen, in einer Gruppe zusammengefaßten Blinkleuchten je eine Kontrollampe
zugeordnet ist, so kann dies mit Hilfe der. bekannten Einrichtungen nur erreicht
werden, wenn von jeder Blinkleuchte eine gesonderte Leitung zum Prüfplatz führt.
Das ist insbesonders bei Signaleinrichtungen auf Kraftfahrzeugen mit Anhängern sehr
nachteilig, weil erfahrungsgemäß Kabelschäden die Hauptursache für Kurzschlüsse
an der elektrischen Anlage des Fahrzeugs bilden.
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Es ist bereits bekannt, mehrere in Kaskade angeordnete und im Schalterbetrieb
arbeitende Transistoren einem Verbraucher vorzuschalten und untereinander mit Hilfe
von in der Verbindungsleitung zwischen dem Emitter und der Basis des nachgeordneten
Transistors lieaenden Widerständen zu koppeln. Solche Transistorschaltungen werden
in Zweipu'nktre-lern verwendet und benötigen zur Vermeidung eines bei gesperrten
Transistoren möglichen Reststromes eine von der Betriebsstromquelle unabhängige
Stromquelle, die jedoch beim Betrieb auf Kraftfahrzeugen in der Regel nicht zur
Verfügung steht. Es sind auch bereits Transistorschwingschaltungen bekanntgeworden,
in welchen ein mit einer Transformatorrückkopplung versehener Transistor dazu dient,
in einer zum Transfon-nator gehörenden Sekundärwicklung eine gegenüber der Speisestromquelle
erhöhte Spannung zum Betrieb einer Neonleuchte zu erzeugen, wobei eine vom Leuchtenstrom
nicht durchflossene Fotozelle in der Basiszuleitung des Transistors angeordnet ist,
welche in Abhängigkeit von der jeweiligen Tageshelligkeit nach Art des Dämmerungsschalters
die Schwingschaltung in Betrieb setzt. Eine Kontrolle der im Takt der selbsterregten
Schwingung blinkenden Neonleuchte auf ihre betriebsmäßige Funktion ist bei dieser
bekannten Anordnuna nicht vorgesehen.
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Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine mehrere untereinander
parallelgeschaltete Blinkleuchten enthaltende Blinklichtsignaleinrichtung zu schaffen,
bei der eine Kontrolle jeder einzelnen der voneinander räumlich aetrennt anbringbaren
Blinkleuchten auf ihren Betriebszustand ohne erhöhten Installationsaufwand möglich
ist.
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Die Lösung dieser Aufgabe basiert auf dem allgemeinen Erfindungsgedanken,
eine zum Blinkleuchtenstrom proportionale Spannung zur Betäti-,gung eines spannungsabhängigen
Schalters zu ver-D wenden, der die Kontrollampen schaltet. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß ein in Reihe mit den Blinkleuchten liegender Steuerwiderstand
vorgesehen ist, an dem in an sich bekannter Weise die Steuerelektrode (Basis oder
Emitter) des die Kontrollampe schaltenden Transistors angeschlossen ist.
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Durch die Verwendung des in der gemeinsamen Zuleitung zu sämtlichen
Blinkleuchten liegenden Steuerwiderstandes ergibt sich eine sehr einfache Leitungsführung,
die es ermöglicht, eine für sämtliche Blinkleuchten -emeinsame Kontrolleinrichtung
zu schaffen, die jeweils eine einer einzelnen oder mehreren Blinkleuchten zugeordnete
Kontrollampe und einen dieser vorgeschalteten Transistor enthält, wobei die Kontrolleinrichtung
nur eine einzige zum Verhindungspunkt des Steuerwiderstandes und des Unterbrechers
führende Leitung benötigt.
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Eine zweckmäßige Ausbildung einer erfindungsgemäßen Blinklichtsignaleinrichtung
erhält man, wenn der Kontrolltransistor mit seiner Basis an den
in
Reihe mit den Blinkleuchten und dem Unterbrecher liegenden SteueWiderstand angeschlossen
ist und mit seinem Emitter auf nahezu konstanter Spannung liegt.
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In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Emitter des
Kontrolltransistors - an den Emitter eines als Emitterfolger arbeitenden
Transistors angeschlossen ist, dessen Kollektor mit dem Steuerwiderstand und dessen
Basis mit dem'Abgriff eines Spannungsteilers verbunden ist, welcher in Reihe mit
der Kontrollampe an der Betriebsspannung liegt.
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Eine weitere Blinklichtsignaleinrichtung erhält man gemäß der Erfindung,
wenn der Kontrolltransistor mit seinem Emitter an den in Reihe mit den Blinkleuchten
und dem Unterbrecher liegenden Steuerwiderstand angeschlossen ist und mit seiner
Basis am Abgriff ein-es an der Betriebsspannung liegenden Spannungsteilers liegt.
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Bei einer Blinklichtsignaleinrichtung mit mehreren Kontrollampen,
von denen jede den Betriebszustand von jeweils einer einzelnen unter mehreren, in
einer Gruppe zusammengefaßten, gleichzeitig betriebenen Blinkleuchten anzeigt,'
wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß jede Kontrollampe, durch einen ihr zugeordneten
Kontrolltransistor geschaltet wird, wobei die Transistorvorspannuhgen so gewählt
sind, daß der erste Kontrolltrahsistor bei Aüäfall der ersten Blinkleuchte bzw.
einer der Blink16uchten aus der ersten Gruppe, der zweite Kantrolltraft#istor beim
Ausfall der zweiten Blinkleuchte bzw. einer der Blinkleuchten aus der zweiten Gruppe,
der n-te. Kontrolltransistor bei Ausfall der n-ten Blinkleuchte bzw. einer'der Blinkleuühten
aus der n-ten Gruppe seinen Betriebszustand ändert.
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Diese Blinklichtsignaleinrichtungen benötigen, auch wenn sie mehrere
Köntrollampen aufweisen, für 'alle Blinkleuchten nur eine gemeinsame Hinleitung,
in der dei Steuerwiderstand liegt. Sofern zwei getrennt betätigbare Blinkleuchtengruppen,
bei-,spielsweise zur Fahrtrichtungsanzeige an Fahrzeugen vorgesehen sind, müssen
seffistverständlich getrennte Leitungen bis zum Fahrtrichtungsschalter führen.
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Weitere Einzelheiten- und- zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung
werden an Händ von sieben in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbei--spielen
näher beschrieben und erläutert. Es zeigt F i g. 1 - das - Schaltbild
eilier Blinklichtsignaleinrichtung'mit zwei Blinkleuchten und einer Kantrolllampe,
F i g. 2 das Schaltbild einer Blinklichtsignaleinrichtung mit mehreren Blinkläuchten
und zwei'Kontrollampen zur Fahrtrichtungsänzeige an einerh Kraftfahrzeug mit Anhänger,
F i g. 3 das Schaltbild einer Blinklichtsignaleinrichtuno, mit mehreren B.Iinkleuchten
und einer Kontröllampe zür Fahi-trichtungsänzeige'an ein.#m Kraftfaht:keug und F
i k.'4 bi# 7 je ein Schaltbild von weiteren Bhnklichtsignaleinrichtungen
iiiit mehreren Blinkle-dehten und mehreren Konfrollkieisen. ' -
Die Blinklichtgiknaleidrichtung
nach F i g. 1 enthält zwei parallelgeschaltete' Blinkleuchten 10,
die in Reihe mit eineih Unt6rbre'cherkontakt 11 und einem Steuerwiderftand
12'an der( Klemmen einei BetriebsstromqubIle 13 liegen.' An -dem Verbinduhgspunkt
des Unterbrechdrkontaktes ltmit dem Steuerwiderstand 12 ist die Basis eines Kontrolltraüsistors
14 vom pnp-Typ angeschlossen, dessen Emitter am Abgriff eines über der Betriebsspannung
liegenden Spannungsteilers 15, 16 liegt. In der Kollektorzuleitung des Kontrolltransistors
14 ist eine Kontrollläffi#C-17 ang'eördü#i.' "' ' « ', .; # I Die §ign'a#leinirichtuno,
wirkt in folgender Weise: Im Takt mit dem durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten
Taktgeber betätigten, sich schließenden und* öffnenden Unterbrecherkontakt
11
blinken die Blinkleuchten 10 auf und erlöschen. Der beim Aufleuchten
fließende Leuchtenstrom verursacht am Steuerwiderstand12 einen Spannungsabfall,
der um die Emitter-Basis-Spannung des Transistors 14 größer als die, am Spannungsteiler
15, 16
abgegriffene Emittervorspannung ist. Damit wird der Transistor14
während der Blinkzeiten der Blinkleuchten-10 in seinen stromleit6iiädn'Zustand gesteuert,
und die Kontrollampe 17 blinkt im Takt der Blinkleuchtän10 mit.
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Fällt eine der beiden Blinkleuchten10 beispielsweise wegen Fadenbruchs
oder Leitungsschadens aus, so kann am Steuerwiderstand 12 während der Blinkzeiten
nur noch die halbe Spannung abgenommen werden. Diese Spannung ist jedoch kleiner
als tä die Emittervorspannung' so daß -der Traiisi§tor14 in seinem- Sperizes ildvärhdrrt
iiüd die Käntrolllampe 17 dunkel bleibt.
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Die Blinklichtsignaleinrichtung nach F i g. 2 ist zur Fahrtrichtungsänzeige
an einem Kraftfahrzeug mit Anhänger bestimmt. Sie enthält acht Blinkl#uchfen, von
denen die Leuchten 21 bis '24' an der linken Fahrzeugseite, die Leuchten
25 bis 28 an der rechten Fahrzeugseite montiert sind. Die Leuchten
23 bis-'26 befinden sich am Motorfahrzeug, di6 restlichen am Anhänger. Sämtliche
Blinkleuchten 21 bis 28 sind paralle.1 geschaltet und können über einen. Fahrtrichtungsschalter
29 in den mit dem Unterbrecheikontakt 11 und dem Steuerwiderstand
12 gebildeten Betriebsstromkreis eingeschaltet werden. Dabei schaltet der Fahrtrichtungsschalter
29 in seiner Stellung 30 die Blinkleuchten 21 bis 24, in seiner
Stellürig 31 di# Blinkleuähten 25 bis 28 ein. 'Parallei# zu
dem aus dem Kontrolltransistor 14,- dem Spanr#tiiigsteiler 1 5,
16
und der Kontrollampe i7 bestehenden ersten Konrollkreis entsprechend F ig.
1 igt'beim zweiten Ausführungsbeispiel ein zweiter Kohtrollkreis angeordnet,
der aus einem Kontrolltransistor 32, einem Spannungsteiler 33, 34
und einer Kontrollampe 35
besteht. Die Basen der Transistoren 14 und
32 sind direkt miteinander verbunden.
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Paralief zum- Unterbrecherkontakt 11 und zum Steuerwiderstand12
liegt-ein Vorheizwiderstand36. Dieser Widerstand heizt 13ei eingelegtem Fahrtrichtungsschalter
29 die Blinkleuchten während der Blmkpaüsen vor, damit h -Beginn der Blibkzeiten
nicht-ein durch den hiedrigen. Xaltwiderstand der Leuchttn- bedingter zu starker',
die Kontrolle verfälschehder LeuchtenstromIließen kann.
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Die Emitterv*orspannungen der Transistoren 14 und 32 sind so
eingestellt, daß beide Transistoren stromleitend sind, wenn -alle vier einer Fahrtrichtungsanzeige
zügeordneten Blinkleuchten Mil Betrieb sind. BeiAusfall einer Blinkleucht6 reicht
der durch den Leuchtenstrom verursächte Spannungsabfall am Steuerwiders'tand
12 jedoch nicht mehr aus, um den Tiansistor stromleitend zu halten. Die Koxiträll-'
lampe 17erlischt. Dagegen ist'die* am Spanüungsteiler.33,34 ab' egriffene Emiitervor,%pannung
des Tran-9
sistors 32 so aewählt, daß der Transistor
32 beim Ausfall der ersten und einer zweiten Blinkleuchte stromleitend bleibt,
beim Ausfall einer dritten Blinkleuchte aber in seinen Sperrzustand übergeführt
wird.
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Diese Kontrollschaltung hat den Vorteil, das Kraftfahrzeug mit und
ohne Anhänger betreiben zu können, ohne daß an den Kontrollkreisen Änderungen vorgenommen
werden müssen. Wird das Kraftfahrzeug mit Anhänger betrieben, so müssen beide Kontrollampen
17 und 35 im Takt mit den Blinkleuchten 21 bis 24 bzw. 25 bis
28 leuchten, wenn keine Störung an den Leuchten vorliegt. Wird das Kraftfahrzeug
dagegen ohne Anhänger betrieben, so leuchten nur die Blinkleuchten 23 und
24 bzw. 25
und 26 gleichzeitig auf. Ihre Betriebsbereitschaft wird
durch die Kontrollampe 35 angezeigt. Fällt eine der genannten Leuchten aus,
so erlischt auch die Kontrollampe 35.
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Die Blinksignaleinrichtung nach F i g. 3 zeichnet sich gegenüber
den beiden ersten Ausführungsbeispielen durch eine auf den Kontrolltransistor wirkende
Rückkopplung aus. Diese Rückkopplung wirkt sich besonders dann vorteilhaft aus,
wenn mehrere Kontrollkreise parallel geschaltet sind, die nacheinander ansprechen
sollen. Sie soll im folgenden an dem einfachsten Beispiel mit einem einzigen Kontrollkreis
erläutert werden. Gleiche oder gleichwirkende Schaltelemente- sind auch hier wie
in den Ausführungsbeispielen nach F i g. 1 und F i g. 2 mit den gleichen
Bezugszeichen wie dort versehen. Statt des Steuerwiderstandes lZ ist ein Steuerwiderstand
40 mit Kaltleitereigenschaft vorgesehen, dessen Temperaturkennlinie derjenigen der
Blinkleuchten entspricht. Damit wird zu Begin der Blinkzeiten, trotz des durch den
niedrigen Kaltwiderstand der Leuchten bedingten starken Leuchtenstroms kein erhöhter
Spannungsabfall an dem Steuerwiderstand hervorgerufen.
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An Stelle des im Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 verwendeten
Teilwiderstandes 16- des Spannungsteilers 15, 16 ist in der Anordnung
nach F i g. 3 die Emitterelektrodenstrecke eines als Emitterfolger arbeitenden
Transistors 43 vorgesehen, dessen Basis an den Verbindungspunkt eines aus einem
veränderbaren Widerstand 44 und einem temperaturabhängigen Widerstand 45 bestehenden.
Spannungsteilers angeschlossen ist, der in Reihe mit der Kontrollampe
17 an der Betriebsspannung liegt Der temperaturabhängige Widerstand 45 ist
ein, Kaltlciter. Dadurch sinkt bei steigenden Betriebstempßratu ren das Basispotential
des Transistors 43, so daß durch die Erniedrigung des Innenwiderstandes des Transistors
43 bei erhöhten Temperaturen das ' Emitterpotential. des Trans istors 14
nicht verändert, wird.
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Die Blinklicht.signaleinrichtung nach F i g. 3. wirkt folgendermaßen:
Zunächst wird der Fahrtnchtungsschalter 29; in eine seiner beiden Schaltstellungen,
beispielsweise die Stellung 30 gelegt. Wird. nun. der Unterbrecherkontakt
11 durch einen in der Zeichnung nicht dargestellpn Kontaktgeber geschlossen,
so springt das Basispotential des Transistors 14 auf einen Wert. von -
1,5 V, wenn man als Bezugspotential das Potenial des Pluspoles der Batterie
-13 mit 0 Volt annimmt. Das Basispotential, des Transistors 43 beträgt
bei, kalter Kontrollampe. 1-7 etw, a - 0,7 V. Damit stellt sich am
Emitter des Transistors 14 ein Potential von etwa - 1 V ein, und der Transistor
14 wird_ dUrch den Spannungsabfall am Steuerwiderstand 40, in seinen stromleitenden
Zustand gesteuert. Mit dem Aufeleuchten der Kontrollampe 1,7 erhöht sich
deren Widerstand, so daß das Potential an der Basis des Transistors 43 auf etwa
- 0,5 V absinkt. Damit er7 niedrigt sich auch das Emitterpotential des Transistors
14 auf - 0,8 V, so daß der Kontrolltransistor 14. stärker- stromleitend wird.
Durch die Emitterfolgeschaltung tritt also eine Rückkopplungswirkung ein.
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Erlischt während der Blinkzeiten eine der. ein,-eschalteten Blinkleuchten,
so sinkt das Basispotential des Transistors 14 auf etwa - 0,75 V und der
Transistor 14 sperrt. Mit dem Erlöschen der Kontrolllampe 17- springt auch
das Basispotential des Transistors. 43 und das Emitterpotential des Transistors
14 um jeweils O#2 V in negativer Richtung, so daß die Sperrwirkung des Transistors
14 erhöht wird.
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Bei der Blinklichtsignaleinrichtung nach F i g, 4 wird jede
der drei Blinkleuchten 50, 51 und 5,2 durch eine der Kontrollainpen
5-3, 54 oder 55 überwacht. Die Blinkleuchten 50 bis
52 sind parallel geschaltet und liegen, in Reihe mit dem Unterbrecherkontakt
11
und dem Steuerwiderstand 12 im Betriebsstromkreis. Die Kontrolltransistoren
56, 57 und: 5.8 liegen mit, ihren Ernittern gemeinsam am Abgriff des
durch den Widerstand 15.- und den als Emitterfolger. arbeitenden Transistor.43
gebildeten Spannungsteilers. Jede der Basen der Kontrolltransistoren 56 bis
58: ist an den Abgriff eines eigenen_ Spaiinungsteilers 59, 60 mit
dein Teilerverhältnis 1 : 16. bzw. 61, 62 mit dem Teilerverhältnis
1 : 9 bzw-. 63# 64 mit dem. Teilerverhältnis 1 -. 5 angeschlossen.-
Diese Spannungsteiler liegen in Reihe mit einer Diode 65 und dem Steußrwiderstand
12 an der Betriebsspannung, Der Verbindungspunkt der Spannungsteiler mit der Diode
65. ist mit dem Verbindungspunkt des Unterbrecherkonfaktes 11 mit
den Blinkleuchten 50 bis 52, durch einen Kondensator
66 und einen mit diesem in Reihe liegenden, Widerstand 67 verbunden.
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Der Spannungsteiler, ar) dem die Basis des Transistors 43 liegt, wird
durch. den veränderharen Widerstand 44, den temperaturabhängigen Widerstand 45 und
die drei parallelgeschalteten, jeweils mit einer der Kontrollampen 53,
54, 55 in Reihe liegenden Teilwiderstände 68, 69, 7-0- gebildet.
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Der Kondensator 66 lädt sich in den Blinkpausen über die Blinkleuchten
50# bis 52), den Widerstand 67-, die Diode.65- und den Steuerwiderstand 12
annähernd. auf die. Ratten',espannung von 12 Volt, auf.
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Wird der Unjerbrecherkontakt 11 durch den in der Zeichnung
nicht dargestellten Taktgeber geschlossen, so fließt, weiin alle drei Blinkleuchte.n
50,
5-1. und 52 in Betrieb, sind# zunächst- ein starker Leuchte
nstrom, der an, drni Steuerwiderstand 12 einen Spannungsabfall. von, etwa
6 Volt verursacht.
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D-ami#. springt die Spannung am Kondensator. 66.
im
' A - ugenblick der, Schließung des, Unterbrecherkonrtaktes 11 um
etwa 6 Volt: in positiver Richtung und. verschiebt die Basispotentiale der
Transistoren 5.6,
57 un& 58 kurzzeitig, ebenfalls zu positiven
Werten. Der Kondensator 66. e,4tlädt sich Über. die Spannungsteiler
59, 60 und 61,62 und 63 , 64, die Blinkleuchten 50- bis-
5Z und den- Widersländ- 67# wobei, dir, Zeitkonstante der Entladung im. wesentlichen
durch die Weite des Kondensators-,66 und, des Widerstandes 67,4pstimmt, wird;
Sie ist so. gewählt, daß -sie mit, der Zeitdguer vom Elq##halten
der., BlinkIpuchten biszum
Erreichen eines konstanten Leuchtenstromeis
übereinstimmt. Erst von dem Zeitpunkt ab, in dem am Steuerwiderstand 12 eine konstante
Spannung von 1,5 Volt abfällt, werden die-Kontrolltransistoren
56 bis 58 angesteuert. Diese verzögerte Einstellung der Steuerspannung
an den Basen der Kontrolltransistoren ist notwendig, da der Spitzenstrom beim Einschalten
einer bzw. zweier kalter Blinkleuchten größer sein kann als der stationäre Leuchtenstrom
durch zwei bzw. drei heiße Blinkleuchten. Dadurch würde aber, zumindestens kurzzeitig,
eine falsche Steuerspannung vorgetäuscht.
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Die Basisspannung des Transistors43 beträgt bei nicht leuchtenden
Kontrollampen 53 bis 55 und bei Normaltemperatur - 1,3 Volt
und die Emittervorspannung der Kontrolltransistoren 56 bis 58 infolgedessen
- - 1,8 Volt. Dieser Wert ändert sich beim Aufleuchten aller drei Kontrollampen
auf - 1,5 Volt, beim Aufleuchten nur zweier Kontrollampen auf - 1,6
Volt und beim Aufleuchten nur einer KontroRampe auf - 1,7 Volt, da die Kontrollampen
Kaltleiter sind.
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Die Basisspannungen der Kontrolltransistoren 56,
57 und
58 betragen, wenn sich der Kondensator 66
auf - 1,5 Volt aufgeladen
hat, auf Grund der oben angegebenen Spannungsteilerverhältnisse - 2,1 Volt
am Transistor 56, - 2,6 Volt am Transistor 57 und - 3,0 Volt
am Transistor 58. Folglich sind alle drei Transistoren stromleitend, und
die Kontrollampen 53, 54 und 55 leuchten im Takt mit den Blinkleuchten
50, 51 und 52 auf. Durch den Rückgang der Emittervorspannung
der Kontrolltransistoren 56 bis 58 auf - 1,5 Volt werden diese
noch stärker in ihren stromleitenden Betriebszustand gesteuert.
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Fällt eine der Blinkleuchten 50 bis 52 im Betrieb aus,
so sinkt die Spannung am Steuerwiderstand 12 auf - 1 Volt ab. Dadurch sinken
auch die Basisspannungen der Kontrolltransistoren 56, 57 und 58
auf
- 1,6 Volt bzw. - 2,1 Volt bzw. - 2,6 Volt. Die Differenz zwischen
der Basis- und der Emitterspannung am Transistor 56 reicht nun nicht mehr
aus, um den Transistor 56 stromleitend zu halten; er kehrt in seinen Sperrzustand
zurück. Die Kontrolllampe 53 erlischt und zeigt damit den Ausfall der ersten
Blinkleuchte an.
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Der zusätzliche Ausfall einer zweiten Blinkleuchte wird durch Erlöschen
der Kontrollampe 54 angezeigt. Der Leuchtenstrom der in diesem Fall noch allein
im Betrieb bleibenden Blinkleuchte verursacht am Steuerwiderstand 12 nur noch einen
Spannungsabfall von - 0,5 Volt. Dementsprechend stellen sich an den Basen
der Kontrolltransistoren 56, 57 und 58
Potentiale von - 1,1
Volt bzw. - 1,7 Volt bzw. - 2,2 Volt ein. Bei einer Emittervorspannung
von - 1,8 Volt sind nun die Transistoren 56 und 57 gesperrt,
der Transistor 58 jedoch noch stromleitend. Somit blinkt nur noch die Kontrollampe
55 int Takt mit der letzten betriebenen Blinkleuchte. Fällt auch diese aus,
so sind bei den Basisspannungen von - 0,7 Volt bzw. - 1,2 Volt bzw.
- 1,7 Volt alle drei Kontrolltransistoren 56, 57 und 58 gesperrt,
und alle drei Kontrollampen 53, 54 und 55 bleiben dunkel.
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Im Gegensatz zu den ersten vier Ausführungsbeispielen leuchten bei
der Blinklichtsignaleinrichtung nach F i g. 5 die Kontrollampen
60, 61 und 62 während der Dunkelphase der Blinkleuchten
63 bis 66
auf. Der Ausfall einer der Blinkleuchten wird durch Dauerlicht
der Kontrollampe 60 angezeigt. Die Emit-C ter der die Kontrollampen
60 bis 62 schaltenden KontrolltKansistoren 67 bis
69 sind gemeinsam an den Verbindungspunkt P des Unterbrecherkontaktes
11 mit dem Steuerwiderstand 12 angeschlossen. Ihre Basen liegen an dem Abgriff
je eines Spannungsteilers 70, 71 bzw. 72, 73 bzw. 74,
75. Diese Spannungsteiler liegen in Reihe mit einer gemeinsamen Diode
76 an der Betriebsspannung. Die Diode 76
dient in bekannter Weise zur
Kompensation des Temperatureinflusses auf die Vorspannung der Kontrolltransistoren
67 bis 69.
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Bei geöffnetem Unterbrecherkontakt 11 sind die Kontrolltransistoren
67 bis 69 stromleitend, und die Kontrollampen 60 bis
62 leuchten auf. Die Teilerverhältnisse der Spannungsteiler 70, 71
bzw. 72, 73
bzw. 74, 75 sind so gewählt daß alle drei Kortrolltransistoren
sperren, wenn beim Schließen des Unterbrecherkontaktes 11 alle vier Blinkleuchten
63 bis 66 aufleuchten. Fällt eine der Blinkleuchten ün Betrieb aus,
so reicht die am Steuerwiderstand 12 abfallende Spannung nicht mehr aus, um den
Transistor 67 zu sperren. Die Kontrollampe 60 zeigt dann Dauerlicht.
Dagegen werden die beiden Transistoren 68 und 69 nicht gesperrt, und
die Kontrollampen 61
und 62 blinken im Gegentakt zu den restlichen
drei betriebenen Blinkleuchten auf.
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Analog zur Arbr-itsweise der bereits beschriebenen Blinklichtsignaleinrichtungen
wird der Transistor 68
bei Ausfall einer zweiten Blinkleuchte und der Transistor
69 bei Ausfall einer dritten Blinkleuchte in seinen stromleitenden Betriebszustand
gesteuert.
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Die Blinklichteinrichtung nach F i g. 6 unterscheidet sich
von der Einrichtung nach F i g. 5 im wesentlichen dadurch, daß jedem der
Kontrolltransistoren 67
bis 69 ein weiterer Transistor 80 bzw.
81 bzw. 82 nachgeschaltet ist, der die ihm zugeordnete Kontrollampe
schaltet. Statt der Diode 76 ist eine Glühlampe, 83
vorgesehen, die
einerseits mit den Spannungsteilern 70, 71 bzw. 72, 73 bzw. 74,
75 und andererseits mit einem Widerstand 84 in Reihe an der Betriebsspannung
liegt. Die Glühlampe 83 dient, ebenso wie die Diode 76 beim fünften
Ausführungsbeispiel# zur Spannungskompensation in Abhängigkeit von der Betriebstemperatur.
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Die Transistoren 67 und 80 bzw. 68 und
81 bzw. 69 und 82 sind so geschaltet, daß die Emitter-Kollektor-Strecke
des Kontrolltransistors mit der Emitter-Basis-Strecke des nachgeschalteten Transistors
parallel geschaltet ist, so daß beide Transistoren gegenphasig arbeiten. Die, in
den Kollektorzuleitungen der Transistoren 80, 81 und 82 liegenden
Kontrollampen 60 bis 62 leuchten also in Phase mit den Blinkleuchten
63 bis 66 auf. In Anologie zur Wirkungsweise der vorhergehenden Ausführungsbeispiele
blinken alle drei Kontrollampen 60 bis 62 auf, wenn die vier Blinkleuchten
63 bis 66 in Betrieb sind. Bei Ausfall einer der Blinkleüchten erlischt
die Kontrolllampe 60, bei zusätzlichem Ausfall einer zweiten Blinkleuchte
erlischt auch die Kontrollampe 61, und bei drei gleichzeitig außer Betrieb
gesetzten Blinkleuchten bleibt auch die Kontrollampe 62 dunkel, da dann jeweils
der entsprechende Kontrolltransistor stromleitend ist und seinen nachges-chalteten
Transistor sperrt.
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Bei der Blinklichtsignaleinrichtung nach Fig. 7
ist ein in Reihe
mit den Blinkleuchten 63 bis 66 liegender Steuerwiderstand
90 parallel zum Unterbreg cherkontakt 11 angeordnet. Die mit ihrem
Emittern
gemeinsam am Verbindungspunkt des Steuerwiderstandes
90 mit den Blinkleuchten 63 bis 66 liegenden Kontrolltransistoren
91, 92 und 93 sind vom npn-Typ. Ihre Kollektorzuleitungen enthalten
die Kontrollampen 60 bis 62 und führen zum Pluspol der Batterie
13. Gleiche, oder gleichwirkende Schaltelemente wie in den vorhergehenden
Beispielen sind auch hier mit den dort verwendeten Bezugszeichen versehen. Der Steuerwiderstand
90, der hier hochohrnig ist, wirkt gleichzeitig als Vorheizwiderstand für
die Blinkleuchten 63 bis 66, Bei geöffnetem Unterbrecherkontakt
11 fällt am Steuerwiderstand 90
infolge des durch die Blinkleuchten
63 bis 66 fließenden Dunkelstroms eine Spannung ab, durch die die
Kontrolltransistoren 91 bis 93 in ihren stromleitenden Zustand gesteuert
werden. Damit leuchten die Kontrollampen 60 bis 62 in Gegenphase zu
den Blinkleuchten 63 bis 66 auf. Wird der Unterbrecherkontakt
11 durch den in der Zeichnung nicht dargestellten Kontaktgeber geschlossen,
so springt das Emitterpotential der Transistoren 91 bis 93 auf das
Pluspotential der Batterie 13. und die Transistoren sperren.
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Fällt eine der Blinkleuchten aus, so reicht der durch den Dunkelstrom
verursachte Spannungsabfall am Steuerwiderstand 90 nicht mehr aus, um den
Transistor 91 in seinen stromleitenden Betriebszustand zu steuern. Der Transistor
91 sperrt, und die Kontrollampe 60 erlischt. In der bereits mehrfach
beschriebenen Weise erlöschen auch die Kontrolllampen 61 und 62 bei
Ausfall einer zweiten bzw. dritten Blinkleuchte.
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Selbstverständlich lassen sich die Blinklichtsignaleinrichtungen nach
F i g. 4 bis 7 auch zur Fahrtrichtungsanz-eige an Kraftfahrzeugen
verwenden, wenn die Blinkleuchten in zwei je einer Fahrtrichtung zugeordnete
Gruppen aufgeteilt werden und zwischen die Blinkleuchten und den Unterbrecherkontakt
11
ein Fahrtrichtungsschalter eingefügt wird.