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DE1210018B - Winderhitzer fuer Hochoefen - Google Patents

Winderhitzer fuer Hochoefen

Info

Publication number
DE1210018B
DE1210018B DEC23698A DEC0023698A DE1210018B DE 1210018 B DE1210018 B DE 1210018B DE C23698 A DEC23698 A DE C23698A DE C0023698 A DEC0023698 A DE C0023698A DE 1210018 B DE1210018 B DE 1210018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dome
wind
heater
cold wind
stone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC23698A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Wind
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHAMOTTE IND
Original Assignee
CHAMOTTE IND
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHAMOTTE IND filed Critical CHAMOTTE IND
Priority to DEC23698A priority Critical patent/DE1210018B/de
Publication of DE1210018B publication Critical patent/DE1210018B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B9/00Stoves for heating the blast in blast furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Winderhitzer für Hochöfen Die Erfindung betrifft einen von unten beheizten Winderhitzer mit in diesem eingebauten Brennschacht und mit von unten einzuführendem Kaltwind, wobei beim Einführen des Kaltwindes die gemauerte Steinkuppel einer Druckbelastung ausgesetzt ist.
  • Sowohl der Kaltwind wie auch das Breungas oder der Heißwind, die auf der anderen Seite in den Winderhitzer strömen, sind in ihrer Strömungsrichtung wohl zunächst gleichsinnig, jedoch dann gegensinnig zueinander gerichtet, und es ergibt sich infolge der innewohnenden Strömungsenergie ein Drückstau, der von der Steinkuppel aufzunehmen ist.
  • Um der Wärmeausdehnung der Ausmauerung Rechnung zu tragen, ist außerdem zwischen der Steinkuppel und dem äußeren Blechmantel bei Winderhitzern ein ausreichender Zwischenraum vorgesehen. Dieser Zwischenraum steht zwar durch das Loch im Schlußstein der Steinkuppel mit dem Cowperinneren in Verbindung. Da aber durch dieses Loch das Thennoelement zur Messung der Kup#C-temperatur hindurchgeführt wird, bleibt nur ein schmaler Ringraum übrig. Je höher nun die Winddrücke werden, desto schwieriger wird der Druckausgleich zwischen dem Kuppelinneren und dem beschriebenen Zwischenraum. Ein solcher Druckausgleich ist jedoch unbedingt erforderlich, damit die Steinkuppel nicht gesprengt wird.
  • Man hilft sich daher in der Weise, daß man den Kaltwindschieber nur ganz allmählich öffnet. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die Cowperumstellung außerordentlich viel Zeit, z. B. 3 bis 5 Minuten, beansprucht. Man hat auch schon statt des Schlußsteines einen Körper lose eingesetzt, der sich wie ein Ventil nach oben anheben kann, wenn der Druckunterschied zwischen dem Kuppelinneren und dem Zwischenraum eine gewisse Größe überschreitet.
  • Alle diese Maßnahmen kommen nicht mehr in Frage, wenn die Winddrücke nach den neuesten Bestrebungen noch weiter ansteigen und z. B. Werte von etwa 3 atü erreichen. Der Kaltwind strömt bei derartigen Druckverhältnissen mit einer solchen Geschwindigkeit in den Cowper ein, daß er stoßartig auf die Steinkuppel wirken muß. Diese stoßartige Beanspruchung wird von keiner Steinkuppel aufgehalten. Auch der Einsatz des ventilartig gestalteten Schlußsteines als Hilfsmittel versagt.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die bei höheren Winddrücken auftretende stoßartige Beanspruchung der Steinkuppel herabzusetzen oder überhaupt gänzlich zu vermeiden. Die Lösung dieser Aufgabenstellung wird dadurch erreicht, daß ein Gegendruck erzeugt wird, der der Druckwelle des Windes aus dem Gitterwerk gegen die Steinkuppel entgegenwirkt, so daß nach der Erfindung vorgeschlagen wird, daß an die unten in den-Winderhitzer mündende Kaltwindleitung zwischen einem außerhalb liegenden Kaltwindschieber und dem Winderhitzermantel eine aufwärts führende Hilfsleitung angeschlossen ist, die tangential in den von dem Blechmantel der Winderhitzerkuppel und der Steinkuppel gebildeten Zwischenraum mündet.
  • Es ist wohl die Ausführung eines Winderhitzers bekannt, der ähnlich wie der der Erfindung von unten beheizt wird (britisches Patent 387 070). Ein Druckausgleich ist aber hier nicht möglich. Bei dem auf der Spitze dieses Winderhitzers angebrachten Stutzen handelt es sich um eine Leitung, die dazu dient, aus einem Doppelblechmantel, der den Winderhitzer umgibt, Luft für den Brenner anzusaugen, die diesem dann während der Heizperiode als vorgewärmtes Medium zugeführt wird. Die Möglichkeit, während der Windperiode auf die Steinkuppel von oben her einen Druck auszuüben, der als Gegendruck gegen jenen gedacht ist, der unter der Kuppe] herrscht, ist nicht gegeben.
  • Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird erreicht, daß durch die tangentiale Anordnung der Hilfsleitung eine Vermischung zumindest mit der bereits über der Kuppel liegenden Heißluft erfolgt. Im übrigen ergibt sich dadurch, daß die Hilfsleitung im Querschnitt wesentlich geringer ist als die Hauptwindleitung, eine Erhöhung der Geschwindigkeit in der Hilfsleitung, die dazu führt, daß der Druckausgleich oberhalb der Kuppel schneller herbeigeführt wird als unterhalb der Kuppel. Nur ein bestimmtes Maß an Kaltluft kann zugeführt werden, und zwar gerade nur so viel, bis sich ein gewisser Druckausgleich eingestellt hat. Denn in dem Raum oberhalb der Kuppel befindet sich ein bestimmtes Luftvolumen, das einen gewissen Druck hat. Auf der anderen Seite wird der Hauptwindstrom durch den Winderhitzer nach oben getrieben, und mit einer gewissen Verzögerung stellt sich unterhalb der Kuppel der gleiche Druck ein wie oberhalb der Kuppel. Ist dieser Zustand erreicht, erfolgt kein Austausch mehr zwischen diesen beiden Räumen, der im übrigen noch dadurch, daß in der öffnung zwischen dem Raum -über der Kuppel und dem unterhalb der Kuppel ein Thermoelement eingebaut ist, keineswegs gefördert, sondern gehindert wird. Diese öffnung wirkt als eine Art Bremse.
  • Ist der Druckausgleich geschaffen, tritt keine Bewegung und kein Austausch von Kaltwind mehr ein. Selbst wenn das für das Thermoelement vor-. gesehene Loch nicht - wie allgemein üblich - abgedichtet sein sollte, könnte, bevor die Druckwelle von unten die Kuppel erreicht, aber auch.nur eine geringe Menge Luft, und zwar keine Kaltluft, sondern nur die sich über der Kuppel befindliche Luftauf das Thermoelement einwirken. Hierbei kann es sich zeitlich um Größenordnungen von nur etwa einer halben Minute handeln, um den Druckausgleich herzustellen, und dann wird auch wieder die richtige Temperatur erreicht.
  • Durch geeignete Wahl des Querschnitts der Hilfsleitung ist es ohne weiteres möglich, zu erreichen, daß in..dem Zwischenraum sehr schnell ein ausreichender Gegendruck erzeugt wird, und zwar schneller als die Druckwelle des Windes aus dem Gitterwerk gegen die Steinkuppel stößt. - In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Winderhitzers dar-,gestellt. Der Winderhitzer hat den bekannten Blechmantel 1 mit der Zuführungsleitung 2 für Kaltwind, der Leitung 3 für Brenngas und der Heißwindleitung 4. Die Ausmauerung umfaßt in bekannter Weise den Brennschacht 5, das Gitterwerk 6 und ist oben durch die Steinkuppel 7 mit einem nicht besonders dargestellten Schlußstein abgeschlossen. Die Hilfsleitung ist als Leitung 8 dargestellt. Sie ist an die Kaltwindleitung 2 hinter dem Kaltwindschieber möglichst bogenförmig angeschlossen und mündet tangential in die Winderhitzerkuppel zwischen Blechmantel 1 und Steinkuppel 7.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Von unten beheizter Winderhitzer mit in diesem eingebauten Brennschacht und mit von unten einzuführendem Kaltwind, wobei beim Einführen des Kaltwindes die gemauerte Steinkuppel eine'r Druckbelastung ausgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an die unten in den Winderhitzer mündende Kaltwindleitung zwischen einem außerhalb liegenden Kaltwindschieber und dem Winderhitzermantel eine aufwärts führende Hilfsleitung(8) angeschlossen ist, die tangential in den von dem Blechmantel(1) der Winderhitzerkuppel und der Steinkuppel(7) gebildeten Zwischenraum mündet. - In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschrift Nr. 863 663; britische Patentschrift Nr. 387 070; USA.-Patentschrift Nr. 992 884.
DEC23698A 1961-03-21 1961-03-21 Winderhitzer fuer Hochoefen Pending DE1210018B (de)

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DE1210018B true DE1210018B (de) 1966-02-03

Family

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DE (1) DE1210018B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2285457A1 (fr) * 1974-09-20 1976-04-16 Wurth Anciens Ets Paul Perfectionnements aux cowpers

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US992884A (en) * 1909-11-20 1911-05-23 Karl L Landgrebe Stove for blast-furnaces and the like.
GB387070A (en) * 1930-11-22 1933-02-02 Dougree Marihaye Sa Honeycomb structure for heat recuperating apparatus of the cowper type
DE863663C (de) * 1950-12-28 1953-01-19 Otto & Co Gmbh Dr C Winderhitzer mit oberer Beheizung

Patent Citations (3)

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