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DE1209819B - Steuervorrichtung fuer das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen - Google Patents

Steuervorrichtung fuer das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen

Info

Publication number
DE1209819B
DE1209819B DEB54884A DEB0054884A DE1209819B DE 1209819 B DE1209819 B DE 1209819B DE B54884 A DEB54884 A DE B54884A DE B0054884 A DEB0054884 A DE B0054884A DE 1209819 B DE1209819 B DE 1209819B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure medium
valve
pressure
clutch
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB54884A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Villeroy Crane
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EW Bliss Co Inc
Original Assignee
EW Bliss Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EW Bliss Co Inc filed Critical EW Bliss Co Inc
Publication of DE1209819B publication Critical patent/DE1209819B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/14Control arrangements for mechanically-driven presses
    • B30B15/142Control arrangements for mechanically-driven presses controlling the brake or the clutch

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen, bei der die Kupplung durch einen vom Druckmittel beaufschlagten Betätigungskolben entgegen der Kraft einer Feder einrückbar ist, wobei die Druckmittelzufuhr zum Kupplungszylinder des Betätigungskolbens über ein Ventil erfolgt und das von der Kupplung übertragene Drehmoment durch öffnen eines mit dem Kupplungszlinder in Verbindung stehenden ventilgesteuerten Druckmittelauslasses fortscheitend absenkbar ist.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art hat der Druckmittelauslaß des Kupplungszylinders einen bestimmten beschränkten Querschnitt und daher ist der Zeitverlauf der Druckabsenkung vom beaufschlagten Volumen des Kupplungszylinders abhängig. Dieses Volumen schwankt mit dem Abnutzungsgrad der Kupplungsbeläge in weiten Grenzen. Es hat seinen Kleinstwert bei neuen Kupplungsbelägen und kann nach starker Abnutzung der Beläge auf ein Vielfaches seines ursprünglichen Wertes ansteigen. Das bedeutet, daß es nicht möglich ist, eine bestimmte Zeit-Druck- und damit auch Zeit-Drehmoment-Abhängigkeit einzustellen und aufrechtzuerhalten. Bei neuen Kupplungsbelägen nimmt das übertra-ene Drehmoment nach öffnen des Druckmittelauslasses rasch ab. Mit der Abnutzung der Kupplungsbeläge ist eine ständige Verringerung der Geschwindiakeit des Drehmomentabfalls verbunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesem Mangel abzuhelfen und eine Steuervorrichtung zu schaffen, mittels deren der zeitliche Verlauf der Verringerung des von der Kupplung übertragenen Drehmoments unbeeinflußt vom Abnutzungszustand der Kupplungsbeläge, d. h., unabhängig vom Volumen des Kupplungszylinders gehalten wird.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Steuervorrichtung der eingang s C geschilderten Axt durch die Kombination folgender Merkmale gelöst.
  • a) Der Druckmittelauslaß hat einen ausreichenden öffnungsquerschnitt, um den Aufbau eines Rückdruckes zu verhindern und ist mittels eines Kolbenschiebers absperrbar, der in einer Ventilkammer frei verschiebbar angeordnet ist; b) die Ventilkammer ist auf der einen Seite mit dem Kupplungszylinder und auf der anderen Seite mit einem Steuerventil durch Druckleitungen verbunden; e) das erste Steuerventil hat eine Steuerkammer konstanten Volumens, die bei Einrücken der Kupplung unter den gleichen Druck wie der Kupplungszylinder gesetzt wird und mit einer Drosselstelle in Verbindung gebracht wird, wenn das von der Kuppplung übertragene Drelimoment abgesenkt werden soll, so daß das Maß der Druckmittelausströmung aus der Steuerkammer das Maß der Druckabsenkung im Kupplungszylinder und eine dementsprechende Drehmomentminderung in vorgegebener Weise bestimmt, wobei gleichzeitig oder vorher die Druckbeaufschlagung der Steuerkammer konstanten Volumens und des Kupplungszylinders mit Hilfe von Steuerventilen unterbrochen wird.
  • Die Erfindung gewährleistet einen von Ab- nutzungserscheinungen der Kupplung, unabhängigen, stets gleichbleibenden Schutz der Presse vor arbeitshubabhängigen überlastungen.
  • In weiterer Ausglestaltung der Erfindung ist das druckmittelauslaßseitige Ende der Ventilkammer des den Druckmittelauslaß steuernden Kolbenschiebers mit der einen Seite einer an den Druckspeicher angeschlossenen Ventilkammer verbunden, in der ein weiterer Kolbenschieber frei verschiebbar angeordnet ist und deren andere Seite über eine Druckleitung mit einem zweiten Steuerventil verbunden ist. Vorzugsweise hat dabei der weitere Kolbenschieber an der mit dem zweiten Steuerventil verbundenen Seite der Ventilkammer eine größere Druckmittelangriffsfäche als an der der Ventilkammer des den Druckmittelauslaß steuernden Kolbenschiebers zugekehrten Seite und ist er über das zweite Steuerventil wechselweise an den Druckspeicher oder eine Druckmittel-.entlüftung anschließbar.
  • Die Verstellung der Steuerventile erfolgt zweckmäßig in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit von der Umdrehung der Kurbelwelle der Presse. Die Steuerventile können vorteilhafterweise Magnetventile und mittels nockenbetätigter Relais schaltbar sein.
  • Die Erfindung wird an Hand der folgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, teilweise im Schnitt, F i g. 2 eine schematische Darstellung der Endschalter zur Betätigung der erlmdung emäßen Voresg richtung und F i g. 3 ein Zeitdiagramm, das eine bevorzugte Art der Zuordnung der verschiedenen Bauteile der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2 darstellt.
  • In F i g. 1 ist eine bei Pressen übliche kombinierte Kupplungs- und Bremseinrichtung 10 schematisch in einem Teilschnitt gezeigt. Sie weist einen Bremsteil 12 mit einer unverschieblichen Bremsbacke 14 und einer Gleitbackp,16 auf, die mit einem dazwischenliegenden, mit dem Rahmen 20 der Presse drehfest verbundenen Rahmenteil 18 zusammenwirken. Der Kupplungsteil 22 enthält eine unverschiebliche Kupplungsbacke 24, die zusammen mit der Gleitbacke 16 an einem mit dem Schwungrad 28 drehfest verbundenen Teil 26 angreifen kann. Die Gleitbacke 16 wird noniialerweise unter Federdruck gegen das Rahmenteil 18 gedrückt, um die Kurbelwelle 30 zu bremsen und in Ruhestellung zu halten, Ein in einem Kupplungszylinder 32 sitzender Kolben 34 kann die Gleitbacke 16 außer Eingriff mit dem Rahmenteil 18 und in Eingriff mit dem Schwungradteil 26 der Kupplung bringen. Die Brems- und Kupplungsbakken sind zweckmäßigerweise mit Reiblängen versehen, um einen zuverlässigen Eingriff sicherzustellen und das Drehmement zu übertragen oder die Kurbelwelle abzubremsen. Die vorstehend beschriebenen Einzelteile sind bekannt.
  • Mittels eines Druckspeichers 36 wird der Zylinder 32 mit Druckmittel versorgt. Obwohl zur Erläuterung eine, pneumatische Anlage gezeigt ist, kann ebensogut mit flüssigeni Druckmittel gearbeitet werden. Der einzige Unterschied besteht darin, daß bei einer hydraulischen Anlage der Druckmittelauslaß in einem geschlossenen Kreislauf liegt, so daß das flüssige Druckmittel zu dem Druckbehälter zurückgeführt wird. Bei der pneumatischen Anlage ist dagegen der Druckmittelauslaß mit der Atmosphäre verbunden.
  • Der Weg des Druckmittels von dem Druckspeicher 36 zu dem Kupplungszylinder 32 verläuft folgendermaßen. Das Druckmittel wird von dem Speicher 36 der Leitung 38 zugeführt. Der Ventilschaft 40 eines magnetisch betätigten Steuerventils 42 wird so bewegt, daß Druckmittel durch die Leitung 44 in die Kammer 46 eines frei verschiebbaren Kolbenschiebers 48 eintritt, woraufhin der Ventilschaft 50 eines magnetisch betätigten Steuerventils 52 derart verlagert wird, daß dem Druckmittel der Zutritt zu einer Leitung 54 gesperrt und die Kammer 56 eines frei verschiebbaren Kolbenschiebers 58 vom Druck entlastet wird. Der Kolbenschieber 48 sperrt dann den Druckmittelauslaß 60, und das Ventil 56, 58 wird infolge des Drucks in der Leitung 62 geöffnet, so daß Druckmittel über den Vcntilsitz 64 in die Leitung 66 und damit in den Kupplungszylinder 32 gelangt.
  • Um Luft aus dem Kupplungszylinder abzulassen, wird der Ventilschaft 50 des Steuerventils 52 nach unten bewegt, so daß Druckmittel aus der Leitung 68 in die Leitung 54 gelangt, wobei der Kolbenschieber 58 gegen den Sitz 64 gedrückt wird,'weil die auf die größere Fläche am rechten Ende 70 des Kolbenschiebers 58 wirkende Kraft des Druckmittels in der Leitung 54 den auf die kleinere Fläche 72 am linken Ende des Kolbenschiebers ausgeübten Druck überwindet. Ist die Verbindung des Kupplungszylinders 32 mit dem Druckspeicher durch Aufsitzen des Kolbenschiebers 58 unterbrochen, wird der Ventilschaft 40 des Steuerventils 42 so bewegt, daß er die Druckmittelzufuhr von der mit dem Druckspeicher 36 verbundenen Leitung 74 unterbricht und, im Falle einer pneumatischen Vorrichtung, das Druckmittel aus dem Kupplungszylinder 32 und der Steuerkammer 76 in die Außenluft (Atmosphäre) entlüftet. Das praktisch konstante Volumen der Steuerkammer 76 führt in Verbindung mit dem gewählten Querschnitt der Drosselstelle 78 zu einem vorbestimmten zeitlichen Druckabfall hinter dem Ventil 46, 48.
  • Wenn der Druck in der Steuerkammer 76 mit vorbestimmter Geschwindigkeit abfällt, stellt sich ein Druckausgleich an den gegenüberliegenden Enden des frei beweglichen Kolbenschiebers 48 ein. Nimmt der Druck auf der linken Seite des Kolbenschiebers 48 ab, bewirkt der Druck im Kupplungszylinder 32, daß der Kolbenschieber 48 sich von dem Ventilsitz 79 löst, wodurch Luft über den Druckmittelauslaß 60 abströmt. Die Geschwindigkeit des Druckabfalls im Kupplungszylinder 32 ist daher eine direkte Funktion des vorbestimmten Druckabfalls in der Steuerkammer 76. Wenn die Steuerkammer 76 voll entlüftet ist, ist der Kupplungszylinder 32 ebenfalls voll entlüftet. Damit die Vorrichtung in der vorgesehenen Weise arbeitet, muß der Öffnungsquerschnitt des Druckmittelauslasses 60 so groß sein, daß dort kein Rückdruck entsteht. Indem also ein genaues Gleichgewicht zwischen den Drücken auf den gegenüberliegenden Seiten des Kolbenschiebers 48 aufrechterhalten wird, erfolgt die Druckverminderung im Kupplungszylinder 32 proportional zu dem vorbestimmten Druckabfall in der Steuerkammer 76, und zwar unabhängig von der Abnutzung der Kupplungsbeläge und der dadurch bedingten Änderung der aus dem Zylinder 32 abzuführenden Druckmittelmenge.
  • Die F i g. 2 und 3 zeigen schematische Darstellungen der zur Betätigung der Steuerventile 42, 52 mit den Magnetspulen 80 bzw. 82 verwendeten Schalteinrichtung. Außerdem stellen sie schematisch drehbar einstellbare Zeitsteuernocken dar, die die notwendigen Schalter 84, 86, 88, 90 und 92 betätigen. Die Nocken 84A, 86A, 88A, 90A und 92A sind auf einer Nockenwelle 81 starr angebracht, die mittels einer Kette 94 von der Kurbelwelle 30 der Presse (F i g. 1) her angetrieben wird. Vor Beginn eines Arbeitsspiels werden die Magnetspulen 80 und 82 der Steuerventile 42 und 52 stromlos gemacht und aus den Leitungen 68 und 54 ausströmendes Druckmittel hält den Kolbenschieber 58 auf dem Ventilsitz 64. Die Steuerkammer 76 und die Leitung 44 stehen über die Drosselstelle 78, der Kupplungszylinder 32 über die Leitung 66 und den Druckmittelauslaß 60 mit der Außenluft in Verbindung.
  • Bei Beginn eines normalen Arbeitsspiels muß sich der Wählschalter 96 in Einschaltstellung befinden, und der Anlaßschalter 98 muß geschlossen sein. Das Steuerrelais CR 1 wird sofort über die Leitung 102, den Anlaßschalter 98, den Wählschalter 96, den Ruhekontakt 2A. die Einschaltknöpfe 104 und die Leitung 106 erregt und über den normalerweise geschlossenen Schalter 88 und den jetzt geschlossenen Arbeitskontakt 1 A gehalten. Werden die Einschaltknöpfe 104 gedrückt, so wird das Steuerrelais CR 2 über den geschlossenen Kontakt 1B erregt. Der Schalter 84, der von Beginn des Arbeitsspiels an durch den Nocken84A geschlossen ist, hält über den geschlossenen Kontakt2B das RelaisCR2 angezogen. Da der Schalter 90 durch den Nocken 90 A geschlossen wird, wird das Relais CR 3 sofort erregt. Sind beide RelaisCR2 und CR3 erregt, so schließen die Kontakte 3 A, 2 C, 2 D und 3 B, und die Magnetspule 80 wird erregt. Auch die Kontakte 3 C und 3D schließen, und die Magnetspule 82 wird erregt.
  • Druckmittel gelangt somit von dem Druckspeicher 36 aus über die Leitung 38, die Leitung 62, vorüber an dem Ventilsitz 64 und durch die Leitung 66 in den Kupplungszylinder 32. über die Kupplungsbakken 16., 24 erfolgt die Einkupplung, und der Arbeitshub beginnt. Bei Annäherung an das Werkstück wird der Schalter 90 durch den Nocken 90A aeöffnet. und das Relais CR3 fällt sofort ab.
  • Die Arbeitskontakte 3 A, 3 B, 3 C und 3D öffnen, und die beiden Magnetspulen 80 und 82 werden stromlos. Der Kolbenschieber 58 legt sich, wie früher beschrieben, gegen den Ventilsitz 64 an, und der Druck im Kupplungszylinder 32 beginnt den Kolbenschieber 48 von dem Ventilsitz 79 abzuheben. Die Bewegung des Kolbenschiebers 48 wird durch die Geschwindigkeit der über die Drosselstelle 78 erfolgenden Entlüftung gebremst und damit gesteueft Das Maß der Ausströmung aus der Steuerkammer steuert so das Maß der Druckverminderung in dem Kupplungszylinder und die damit verbundene Verminderuno, des Drehmoments in einer vorbestimmten Weise.
  • Kurz vor dem Ende des Preßhubs wird der Schalter 92 ceschlossen und das Relais CR 3 von neuein erregt. Ungefähr zur gleichen Zeit wird der Schalter 86 geschlossen. Der Schalter 86 liegt parallel zu dem Schalter 84 und bildet einen Sicherheitsfaktor, denn wenn einer der Schalter 84 und 86 zu diesem Zeitpunkt ausfällt, sichert der andere Schalter vollen Druck im Kupplungszylinder 32 und abgestimmte Leistung am Werkstück. Der Endschalter 92 hält die Magnetspulen 80 und 82 erregt, bis der Schalter 86 C c ae(ren Ende des Arbeitsspiels geöffnet wird. Danach , C C werden die Macnetspulen 80 und 82 für die restliche Zeit des Arbeitsspiels stromlos gemacht.
  • Kurz nach Be 'ginn des Rückhubes der Presse wird der normalerweise geschlossene Schalter 88 geöffnet, und das Relais CR 1 wird stromlos "emacht, wobei die Kontakte 1 A und 1 B öffnen. Dadurch wird gewährleistet, daß, falls die Einschaltknöpfe zu dieser Zeit nicht losgelassen sind, die Presse das Arbeitsspiel nicht wiederholt, ehe die Knöpfe losgelassen und erneut gedrückt worden sind. Vor dem Ende des Arbeitsspiels wird der Schalter 88 wieder geschlossen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Steuervorrichtung für das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen, bei der die Kupplung durch einen vom Druckmittel beaufschlagten Betätigungskolben entgegen der Kraft ,einer Feder einrückbar ist, wobei die Druckmittelzufuhr zum Kupplungszylinder des Betätigungskolbens über ein Ventil erfolgt und das von der Kupplung übertragene Drehmoment durch Öffnen eines mit dem Kupplungszylinder in Verbindung stehenden ventilgesteuerten Druckmittelauslasses fortschreitend absenkbar ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Der Druckmittelauslaß (60) hat einen ausreichenden Öffnungsquerschnitt, um den Aufbau eines Rückdrucks zu verhindern und ist mittels eines Kolbenschiebers (48) absperrbar, der in einer Ventilkammer (46) frei verschiebbar angeordnet ist; b) die Ventilkammer (46) ist auf der einen Seite mit dem Kupplungszylinder (32) und auf der anderen Seite mit einem ersten Steuerventil (42) durch Druckleitungen verbunden; c) das erste Steuerventil (42) hat eine Steuerkammer (76) konstanten Volumens, die bei Einrücken der Kupplung unter den gleichen Druck wie der Kupplungszylinder (32) gesetzt wird und mit einer Drosselstelle (78) in Verbindung gebracht wird, wenn das von der Kupplung übertragene, Drehmoment abgesenkt werden soll, so daß das Maß der Druckmittelausströmung aus der Steuerkammer das Maß der Druckabsenkung im Kupplungszylinder und eine dementsprechende Drehmomentminderung in vorgegebener Weise bestimmt, wobei gleichzeitig oder vorher die Druckbeaufschlagung der C c# Steuerkammer konstanten Volumens und des Kupplungszylinders mit Hilfe von Steuerventilen (42, 52) unterbrochen wird.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das druckmittelauslaßseitiae Ende der Ventilkammer (46) des den Druckmittelauslaß (60) steuernden Kolbenschiebers (48) mit der einen Seite einer an den Druckspeicher (36) angeschlossenen Ventilkammer (56) verbunden ist, in der ein weiterer Kolbenschieber (58) frei verschiebbar angeordnet ist und deren andere Seite über eine Druckleitung mit einem zweiten Steuerventil (52) verbunden ist. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der weitere Kolbenschieber (58) an der mit dem zweiten Steuerventil (52) verbundenen Seite der Ventilkammer (56) eine größere Druckmittelangriffsfläche als an der der Ventilkammer (46) des den Druckmittelauslaß (60) steuernden Kolbenschiebers (48) zugekehrten Seite hat und über das zweite Steuerventil wechselweise an den Druckspeicher (36) oder eine Druckmittelentlüftung anschließbar ist. 4. Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Steuerventile (42, 52) in an sich bekannter Weise in Ab- hängigkeit von der Umdrehung der Kurbelwelle (30) der Presse erfolgt. 5. Steuervorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß die Steuerventile (42, 52) Magnetventile sind. 6. Steuervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, . daß die Steuerventile (42, 52) mittels nockenbetätigter Relais CR1, CR2, CR3 schaltbar sind. - In Betracht gezogene Druckschrifte n: Französische Patentschriften Nr. 1161527, 1161986.
DEB54884A 1958-09-22 1959-09-22 Steuervorrichtung fuer das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen Pending DE1209819B (de)

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DEB54884A Pending DE1209819B (de) 1958-09-22 1959-09-22 Steuervorrichtung fuer das Druckmittel einer Reibungskupplung von Pressen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4420940A1 (de) * 1993-09-22 1995-03-23 Minster Machine Co Mechanische Stanzpresse mit einem Antriebsscheibenadapter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1161527A (fr) * 1955-10-10 1958-09-01 Bliss E W Co Embrayage à surcharge pour presse
FR1161986A (fr) * 1955-12-05 1958-09-08 Eumuco Ag Fuer Maschinenbau Accouplement à friction avec commande par huile sous pression de l'organe d'accouplement, notamment pour presses, cisailles et machines similaires

Patent Citations (2)

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