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DE1209876B - Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor - Google Patents

Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor

Info

Publication number
DE1209876B
DE1209876B DEL49619A DEL0049619A DE1209876B DE 1209876 B DE1209876 B DE 1209876B DE L49619 A DEL49619 A DE L49619A DE L0049619 A DEL0049619 A DE L0049619A DE 1209876 B DE1209876 B DE 1209876B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
motor
release
shutter
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL49619A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Naumann
Willi Wiessner
Hans Reiter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DEL49619A priority Critical patent/DE1209876B/de
Publication of DE1209876B publication Critical patent/DE1209876B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor für die Verschlußauslösung sowie die Verschlußspannung und den Filmtransport.
  • Es sind bereits fotografische Kameras bekannt, an die ein Antriebsmotor ansetzbar ist. Bei den meisten dieser Geräte bewirkt der angesetzte Motor nur die Verschlußspannung und den Filmtransport. Es sind aber auch Konstruktionen bekannt, bei denen der Motor zusätzlich die Verschlußauslösung übernimmt. Eine derartige bekannte Kamera ist sowohl für Handauslösung als auch für Motorauslösung eingerichtet. Letztere dient insbesondere der Fernauslösung, bei der durch Schließen eines Kontaktes im Bedienungskabel der Motor zum Anlaufen gebracht wird, der zunächst die Kamera auslöst und später dann den Verschluß wieder aufzieht und den Film transportiert.
  • Bei angeschlossenem Fernbedienungskabel ist somit an zwei Stellen des Gerätes die Verschlußauslösung möglich, nämlich am Kameraauslöser selbst und auch am Fernbedienungskontakt. Bei Verschlußauslösung durch Betätigung des Kameraauslösers bewirkt der Motor nach vollendetem Verschlußablauf lediglich den Filmtransport und den Verschlußaufzug, während bei der Verschlußauslösung durch Betätigung des Fernbedienungskontaktes der Motor über geeignete Getriebeglieder zunächst die Verschlußauslösung ausführt und danach den Filmtransport und den Verschluß neu spannt.
  • Diese zwei Möglichkeiten der Verschlußauslösung können vor allem den technisch weniger versierten Benutzer verwirren und zu Verwechslungen Anlaß geben. Es wird daher bei fotografischen Kameras mit ansetzbarem Motorgehäuse mit Motor und Getriebe und mit einem motorgehäuseeigenen Betätigungsmittel für die Verschlußauslösung vorgeschlagen, am Motorgehäuse eine Sperre für den kameraseitigen Verschlußauslöser vorzusehen, die im Zusammenwirken mit kameraseitig angeordneten Bauelementen bei angesetztem Motor diesen kameraseitigen Auslöser gegen Betätigung sperrt.
  • Erfindungsgemäß besteht die motorgehäuseseitige Sperre aus einem fest angeordneten Zapfen, der bei an die Kamera angesetztem Motor in eine Öffnung im Kameraboden greift und dort die Auslösebewegung des Verschlußauslösers bzw. eines mit diesem getrieblich verbundenen Schiebers, einer Stange od. dgl. blockiert.
  • Der Kameraboden ist an der Stelle der Öffnung mit einer Verdickung versehen, in deren Zentrum die Öffnung eingearbeitet ist. In diese Öffnung ragt etwa bis zur Hälfte ihrer axialen Länge das untere Ende des Auslöseschiebers bzw. der Auslösestange. Sie führt sich in dieser sie engumschließenden öffnung und gleitet bei Verschlußauslösung durch Betätigung des kameraseitigen Auslösers darin auf und nieder.
  • Bei angesetztem Motor ragt der Zapfen des Motorgehäuses von unten in diese Öffnung und blockiert die Bewegung der Auslösestange und damit den Verschlußauslöser selbst. Das ständige Hineinragen des unteren Auslösestangenendes in die Öffnung verhindert auch bei abgenommenem Kameramotor das Eindringen von Staub und sonstigen Fremdkörpern in das Kamerainnere.
  • Für die motorische Auslösung des Verschlusses ist in bekannter Weise ein Stößel vorgesehen, der motorgehäuseseitig gelagert ist und bei Betätigung des motorgehäuseseitigen Auslösers vom Motor bzw. einem zwischengeschalteten Getriebe bewegt wird. Auch dieser Stößel ragt bei angesetztem Motorgehäuse durch eine Öffnung in das Kamerainnere und wirkt dort mit dem Auslösemechanismus des Verschlusses funktionell zusammen. Diese zweite Öffnung ist in der gleichen Weise gegen das Eindringen von Staub und Schmutz in die Kamera gesichert wie die bereits beschriebene.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung am Ausführungsbeispiel einer Kamera mit angesetztem Motor dargestellt. Die Figur ist teilweise geschnitten.
  • An ein Kameragehäuse 1 ist ein Motorgehäuse 2 angesetzt und wird in dieser Lage mittels einer von außen bedienbaren Schraube 3 gehalten. Orientierungsstifte 4 und 5 sichern die richtige Relativlage der beiden Gehäuse zueinander.
  • Die Kamera besitzt ein Objektiv 6, einen Durchsichtssucher 7 sowie einen Auslöseknopf B. Letzterer ist einstückig mit einer Auslösestange 9, die in Führungen 10 und 11 des Kameragehäuses 1 gehalten ist. In ihrer Nichtgebrauchsstellung reicht das untere Ende der Stange 9 bis etwa zur Mitte der Führung 11. Die Stange 9 besitzt einen Bund 12, an dem ein um eine Achse 13a schwenkbarer Auslösehebe113 unter der Kraft einer nicht dargestellten Feder anliegt. Dieser Auslösehebe113 wirkt direkt auf den Verschluß ein, dergestalt, daß bei seiner Drehung entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers der Verschluß ausgelöst wird. Eine Feder 14 ist bestrebt, die Auslösestange 9 stets in ihre Nichtgebrauchsstellung zu drücken.
  • Es ist ferner im Kameragehäuse eine zweite Auslösevorrichtung angeordnet, die dazu bestimmt ist, bei der motorischen_Verschlußauslösung in Tätigkeit zu treten. Diese Auslösevorrichtung besteht aus einer längsverschiebbaren Stange 15, einer ebenfalls längsverschiebbaren Stange 16 sowie aus einem zweiarmigen Verbindungshebel 17, der beide Stangen in geeigneter Weise, z. B. über die Langlöcher 18,19 in den Stangen miteinander verbindet. Ein Bund 20 an der Stange 16 sowie eine Druckfeder 23. sind bestrebt, diese Auslösevorrichtung immer in der Nichtgebrauchslage zu halten. Durch einen Bund 22 an der Stange 15 wird der Verschiebeweg der Stangen mittels der Feder jedoch einseitig begrenzt.
  • Die Stange 16 besitzt an ihrem oberen Ende einen Haken 23, mit dem sie über den Auslösehebe112 greift und mit ihm in Wirkverbindung tritt. An das Motorgehäuse 2 ist ein Motor 24 angeflanscht, .dessen Abtriebsritze125 im Gehäuseinnern mit einem Zahnradgetriebe, bestehend aus den Zahnrädern 26, 27,28 in getrieblicher Verbindung steht. Das Zahnrad 28 besitzt eine Axialkurve 28 a, die bei Drehung des Zahnrades einen Stift 29 betätigt, der bei an die Kamera angesetztem Motor in diejenige Öffnung des Kamerabodens greift, in welcher auch die Stange 15 endet.
  • Außerdem ist das Motorgehäuse mit einem festen Zapfen 30 versehen, der dazu bestimmt ist, von unten in die Öffnung zu greifen, in der die Auslösestange 9 endet. Beim Ansetzen des Motors gelangt sowohl der Zapfen 30 unter die Auslösestange 9 als auch der Stift 29 unter die Stange 15. Es ist daher bei angesetztem Motorgehäuse 2 einmal die Auslösestange 9 und damit das kameraseitige Verschlußlösemittel überhaupt blockiert, während eine getriebliche Verbindung zwischen dem Motorgetriebe und dem Auslösehebel12 hergestellt ist. Der Kameraverschluß kann in diesem Zustand nur durch Betätigen des Auslöseknopfes 31 am Motorgehäuse 2 ausgelöst werden, der seinerseits einen Kontakt im M otorstromkrcis schließt. In bekannter und daher nicht dargestellter und nicht näher beschriebener Weise wird dabei der Motor 24 in Drehung versetzt, wobei das Zahnrad 28 mit seiner Axialkurve 28 a zunächst den Stift 29 nach oben verschiebt und über die Stangen 15,16 den Auslösehebe112 betätigt, um danach auch in ebenfalls bekannter Weise den Filmtransport und die erneute Verschlußspannung durchzuführen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Fotografische Kamera mit einem wahlweise ansetzbaren Motorgehäuse mit Motor und Getriebe für die Verschlußauslösung, die Verschlußspannung und den Filmtransport, das ein motorgehäuseeigenes Betätigungsmittel für die Verschlußauslösung besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß am Motorgehäuse eine Sperre für den kameraseitigen Verschlußauslöser vorgesehen ist, die im Zusammenwirken mit kameraseitig angeordneten Bauelementen bei angesetztem Motor diesen kameraseitigen Auslöser gegen Betätigung sperrt.
  2. 2. Fotografische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre aus einem fest angeordneten Zapfen (30) besteht, der bei an die Kamera angesetztem Motor in eine öffnung im Kameraboden greift und die Auslösebewegung des Verschlußauslösers (8) bzw. eines mit diesem getrieblich verbundenen Schiebers, einer Stange (9) od. :dgl. blockiert.
  3. 3. Fotografische Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseschieber bzw. die Auslösestange (9) mit ihrem unteren Ende in eine allseitig geschlossene Führung (11) des Kamerabodens ragt, in die bei angesetztem Motor der am Motorengehäuse (2) fest angeordnete Zapfen (30) greift. In Betracht gezogene Druckschriften>: Deutsche Auslegeschrift Nr.1111007.
DEL49619A 1964-12-28 1964-12-28 Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor Pending DE1209876B (de)

Priority Applications (1)

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DEL49619A DE1209876B (de) 1964-12-28 1964-12-28 Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor

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DEL49619A DE1209876B (de) 1964-12-28 1964-12-28 Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor

Publications (1)

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DE1209876B true DE1209876B (de) 1966-01-27

Family

ID=7273075

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DEL49619A Pending DE1209876B (de) 1964-12-28 1964-12-28 Fotografische Kamera mit ansetzbarem Motor

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DE (1) DE1209876B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111007B (de) * 1958-11-18 1961-07-13 Balda Kamerawerk Rudolf Gruete Kamera mit Motoraufzug

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111007B (de) * 1958-11-18 1961-07-13 Balda Kamerawerk Rudolf Gruete Kamera mit Motoraufzug

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