DE1209691B - Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine Schachtfeuerung - Google Patents
Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine SchachtfeuerungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
- Brennstoffbeschickungseinrichtung für eine Schachtfeuerung Die Erfindung betrifft eine aus innerhalb eines bestimmten Winkelbereiches hin- und herdrehbaren sektor- oder halbkreisfönnigen Drehschiebern gebildete Brennstoffbeschickungseinrichtung am übergang vom Füllschacht zum Brennschacht für eine Schachtfeuerung zur Verbrennung von festen Brennstoffen, welche aus einem Füllschacht einem darunterliegenden, an zwei gegenüberliegenden Seiten von Stehrosten begrenzten und von der Verbrennungsluft annähernd waagerecht durchströmten Brennschacht zugeführt werden, der von einem die Brennstoffsäule abstützenden Rost unten abgeschlossen wird, nach Patent 1138 501.
- Gemäß dem Hauptpatent sind am Einlauf in den Brennschacht Drehschieber angeordnet, die sowohl einen Druck auf die Brennstoffsäule als auch - bei entgegengesetzter Drehbewegung - eine Schürwirkung auf den am vorderen Stehrost lagernden Brennstoff ausüben. Durch die Drehschieber wird nicht nur zusammenbackender oder zusammensinternder Brennstoff aufgebrochen, sondern es erfolgt zugleich eine gewisse Brennstoffzutellung zum Brennschacht. Hierbei liegen Brenn- und Füllschacht etwa lotrecht übereinander. Bei einer derart ausgebildeten Feuerung besteht nun aber die Gefahr, daß aus der Brennzone des Brennschachtes die Glut hochsteigt und auf den im Füllschacht lagernden Brennstoff übergreift.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Gefahr auszuschalten, d. li. ein Hochbrennen der Glut aus dem Brennschacht in den Füllschacht zu verhindern.
- Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Auslauföffnung des Füllschachtes gegenüber der Einlauföffnung des unmittelbar anschließenden Brennschachtes lotrecht versetzt angeordnet ist. Man erreicht hierdurch eine Abknickung im Lauf des Brennstoffes, wobei an dieser Abknickunasstelle die Brennstoffbeschickungseinrichtung angeordnet ist. Auf diese Weise wird etwa aufsteigender Glut der Weg versperrt und die Gefahr eines übergreifens auf den Füllschacht weitgehend ausgeschaltet.
- Vorzugsweise kann die rückwärtige Begrenzung der Auslauföffnung des Füllschachtes annähernd lotrecht über dem Lufteintritts-Stehrost angeordnet sein. Auf diese Weise erhält man eine Abknickuno, um zweimal 90', was die Sperrwirkung gegenüber der Glitt wesentlich erhöht. Ferner wird angestrebt, mittels der Brennstoffbeschick-ungseinrichtung die Auslauföffnun- des Füllschachtes zu verschließen. Auf diese Weise wird nicht nur eine noch bessere Ab- dichtung gegen etwa aufsteigende Glut erreicht, sondern die Beschickungseinrichtung kann auch genaue Brennstoffmengen dem Brennschacht zuteilen, was eine größere Beweglichkeit in der Feuerführung entsprechend dem jeweiligen Leistungsbedarf des z. B. zur Feuerung gehörigen Kessels ermöglicht. Andererseits kann nun auch der Brennschacht mit einer ererine,eren Brennstoffüllung gefahren werden, was bei bisher bekannten Schachtfeuerungen nicht möglich war.
- Zur besseren Abdichtung einerseits und Verminderung der Glutwirkung an der Einlaufstelle andererseits wird vorgeschlagen, den Brennschacht oben auf annähernd ganzem Querschnitt von einer gekühlten Wand abzuschließen, die teilweise in einem der Beschickungseinrichtung angepaßten Kreisbogen verläuft. Diese Wand soll mit ihrem tiefsten Punkt nur wenig höher oder annähernd in gleicher Höhe zur Achse der Drehschieber liegen.
- Schachtfeueiungen mit einer Abknickung im Füllschacint wurden bereits bekannt. Jedoch ist hierbei nicht eine Versetzung von Füll- und Brennschacht vorgenommen, sondern die Abknickung liegt im oberen Teil des Füllschachtes, teils um einen auf-Z, Oresetzten Füllbunker etwaiger Strahlungswärrne aus dem Schacht zu entziehen, teils um einen Brennstoffreaelschieber einbauen zu können und eine Möglichkeit zum Schüren von oben zu schaffen.
- Ferner ist es bekannt, bei einer Brennstoffzuführungseinrichtung mit Schaufelrad für das Verfeuern leicht brennbarer Rückstände, wie Sägemehl und Hobelspäne, in einem an den Ausscheider angeschlossenen und zum Verbrennungsraunt führen-C den Fallrohr an einer Knickstelle desselben das Gehäuse des Schaufelrades an einer Seite offenzulassen, um so eventuell hochschlagende Flammen nach außen abzuleiten.
- Auch wurde eine Schachtfeuerung mit einer Brermstoffbeschickungseinrichtung bekannt, bei der der Beschickungskanal, in dem der Brennstoff entgast, gezündet und teilweise verbrannt wird, fast waagerecht zum Brennschacht oder schräg aufwärts führend neben dem Brennschacht angeordnet ist. Hierbei trennt der Beschickungs- und Zündkanal den Brennschacht vom Vorratsbunker oder Füllschacht, so daß die Gefahr des Hochbrennens der Glut in den Füllschacht nicht besteht.
- Die Zeichnung, die einen lotrechten Längsschnitt durch eine Schachtfeuerung mit Beschickungseinrichtung darstellt, zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
- Aus dem Füllschacht 1 wird der Brennstoff dem Brennschacht 2 zugeführt, welcher an gegenüberliegenden Seiten von den Stehrosten 3 und 4 und unten von dem Rost 5 begrenzt wird. An den Stehrost 4 schließt sich ein Ausbrennraum 6 an, in dem sämtliche aus der Feuerung austretenden Gase bei möglicher Zugabe von Zweitluft gemischt und verbrannt werden. Durch die Öffnung 7 treten die Gase in nachgeschaltete Heizflächen ein.
- An dem übergang von Füllschacht zum Brennschacht ist eine Brennstoffbeschickungseinrichtung angeordnet, welche aus sektor- oder halbkreisförmigen Drehschiebern 8 besteht, die mit ihrer Druckfläche (gestrichelt dargestellt) einen Druck auf die im Brennschacht ruhende Brennstoffsäule und mit einer Schürnase (wie in ausgezogenen Linien dargestellt) eine Schürwirkung auf den Brennstoff ausüben.
- Erfindungsgemäß ist die Auslauföffnung 9 des Füllschachtes gegenüber der Einlauföffnung 10 des Brennschachtes lotrecht versetzt angeordnet. Hierbei liegt die rückwärtige Begrenzung 11 der Auslauföffnung 9 annähernd lotrecht über dem Lufteintritts-Stehrost 3. Wie gestrichelt dargestellt, ist die Auslauföffnung 9 von der Brennstoffbeschickungseinrichtung 8 verschließbar. Der Brennschacht 2 wird oben auf annähernd ganzem Querschnitt von einer gekühlten Wand 12 abgeschlossen, die in ihrem Teil 12' in einem der Beschickungseinrichtung angepaßten Kreisbogen verläuft. Der tiefste Punkt 12" dieser Wand liegt im Beispiel wenig höher als die Achse 13 der Drehschieber 8 ' so daß hier eine scharfe -Umlenkung und ein gekÜhlter Abschluß des Brennschachtes nach oben entsteht.
Claims (2)
- - Patentansprüche. 1, Aus innerhalb eines bestimmten Winkelbereiches hin- und herdrehbaren sektor- oder halbkreisförmigen Drehschiebern gebildete Brenn--toffbeschickungseinrichtung am übergang vom Füllschacht zum Brennschacht für eine Schachtfeuerung zur Verbrennung von festen Brennstoffen, welche aus einem Füllschacht einem darunterliegenden, an zwei gegenüberliegenden Seiten von Stehrosten begrenzten und von der Verbrennungsluft annähernd waagerecht durchströmten Brennschacht zugeführt werden, der von einem die Brennstoffsäule abstützenden Rost unten abgeschlossen wird, nach Patent 1138 501, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung (9) des Füllschachtes (1) gegenüber der Einlauföffnung (10) des unmittelbar anschließenden Brennschachtes (2) lotrecht versetzt angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Begrenzung (11) der Auslauföffnung (9) des Füllschachtes (1) annähernd lotrecht über dem Lufteintritts-Stehrost (3) liegt. 3. Einrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung (9) des Füllschachtes (1) von der Brennstoffbeschickungseinrichtung verschließbar ist. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennschacht (2) oben auf annähernd ganzem Querschnitt von einer gekühlten Wand (12) abgeschlossen ist, die mit einem Teil (121) in einem der Beschickungseinrichtung entsprechenden Kreisbogen verläuft. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennschacht (2) oben abschließende Wand (12) mit ihrem tiefsten Punkt (12") annähernd in gleicher Höhe wie die Achse (13) der Drehschieber oder wenig höher liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 404 971; österreichische Patentschrift Nr. 196 993.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV22821A DE1209691B (de) | 1962-07-23 | 1962-07-23 | Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine Schachtfeuerung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1209691B true DE1209691B (de) | 1966-01-27 |
Family
ID=7580122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV22821A Pending DE1209691B (de) | 1962-07-23 | 1962-07-23 | Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine Schachtfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1209691B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE404971C (de) * | 1921-11-09 | 1924-10-24 | Doellken & Co G M B H W | Brennstoffzufuehrungsvorrichtung mit Schaufelrad fuer das Verfeuern leicht brennbarer Rueckstaende (Saegemehl und Hobelspaene) |
| AT196993B (de) * | 1954-12-06 | 1958-04-10 | Vorkauf Heinrich | Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung fester, leicht backender oder blähender Brennstoffe |
-
1962
- 1962-07-23 DE DEV22821A patent/DE1209691B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE404971C (de) * | 1921-11-09 | 1924-10-24 | Doellken & Co G M B H W | Brennstoffzufuehrungsvorrichtung mit Schaufelrad fuer das Verfeuern leicht brennbarer Rueckstaende (Saegemehl und Hobelspaene) |
| AT196993B (de) * | 1954-12-06 | 1958-04-10 | Vorkauf Heinrich | Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung fester, leicht backender oder blähender Brennstoffe |
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