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DE1209691B - Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine Schachtfeuerung - Google Patents

Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine Schachtfeuerung

Info

Publication number
DE1209691B
DE1209691B DEV22821A DEV0022821A DE1209691B DE 1209691 B DE1209691 B DE 1209691B DE V22821 A DEV22821 A DE V22821A DE V0022821 A DEV0022821 A DE V0022821A DE 1209691 B DE1209691 B DE 1209691B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
combustion
filling
fuel
outlet opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV22821A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinrich Vorkauf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEV22821A priority Critical patent/DE1209691B/de
Publication of DE1209691B publication Critical patent/DE1209691B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/12Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel being fed to the combustion zone by free fall or by sliding along inclined surfaces, e.g. from a conveyor terminating above the fuel bed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/011Combustion apparatus for solid fuel with fuel shaft for steam boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Brennstoffbeschickungseinrichtung für eine Schachtfeuerung Die Erfindung betrifft eine aus innerhalb eines bestimmten Winkelbereiches hin- und herdrehbaren sektor- oder halbkreisfönnigen Drehschiebern gebildete Brennstoffbeschickungseinrichtung am übergang vom Füllschacht zum Brennschacht für eine Schachtfeuerung zur Verbrennung von festen Brennstoffen, welche aus einem Füllschacht einem darunterliegenden, an zwei gegenüberliegenden Seiten von Stehrosten begrenzten und von der Verbrennungsluft annähernd waagerecht durchströmten Brennschacht zugeführt werden, der von einem die Brennstoffsäule abstützenden Rost unten abgeschlossen wird, nach Patent 1138 501.
  • Gemäß dem Hauptpatent sind am Einlauf in den Brennschacht Drehschieber angeordnet, die sowohl einen Druck auf die Brennstoffsäule als auch - bei entgegengesetzter Drehbewegung - eine Schürwirkung auf den am vorderen Stehrost lagernden Brennstoff ausüben. Durch die Drehschieber wird nicht nur zusammenbackender oder zusammensinternder Brennstoff aufgebrochen, sondern es erfolgt zugleich eine gewisse Brennstoffzutellung zum Brennschacht. Hierbei liegen Brenn- und Füllschacht etwa lotrecht übereinander. Bei einer derart ausgebildeten Feuerung besteht nun aber die Gefahr, daß aus der Brennzone des Brennschachtes die Glut hochsteigt und auf den im Füllschacht lagernden Brennstoff übergreift.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Gefahr auszuschalten, d. li. ein Hochbrennen der Glut aus dem Brennschacht in den Füllschacht zu verhindern.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Auslauföffnung des Füllschachtes gegenüber der Einlauföffnung des unmittelbar anschließenden Brennschachtes lotrecht versetzt angeordnet ist. Man erreicht hierdurch eine Abknickung im Lauf des Brennstoffes, wobei an dieser Abknickunasstelle die Brennstoffbeschickungseinrichtung angeordnet ist. Auf diese Weise wird etwa aufsteigender Glut der Weg versperrt und die Gefahr eines übergreifens auf den Füllschacht weitgehend ausgeschaltet.
  • Vorzugsweise kann die rückwärtige Begrenzung der Auslauföffnung des Füllschachtes annähernd lotrecht über dem Lufteintritts-Stehrost angeordnet sein. Auf diese Weise erhält man eine Abknickuno, um zweimal 90', was die Sperrwirkung gegenüber der Glitt wesentlich erhöht. Ferner wird angestrebt, mittels der Brennstoffbeschick-ungseinrichtung die Auslauföffnun- des Füllschachtes zu verschließen. Auf diese Weise wird nicht nur eine noch bessere Ab- dichtung gegen etwa aufsteigende Glut erreicht, sondern die Beschickungseinrichtung kann auch genaue Brennstoffmengen dem Brennschacht zuteilen, was eine größere Beweglichkeit in der Feuerführung entsprechend dem jeweiligen Leistungsbedarf des z. B. zur Feuerung gehörigen Kessels ermöglicht. Andererseits kann nun auch der Brennschacht mit einer ererine,eren Brennstoffüllung gefahren werden, was bei bisher bekannten Schachtfeuerungen nicht möglich war.
  • Zur besseren Abdichtung einerseits und Verminderung der Glutwirkung an der Einlaufstelle andererseits wird vorgeschlagen, den Brennschacht oben auf annähernd ganzem Querschnitt von einer gekühlten Wand abzuschließen, die teilweise in einem der Beschickungseinrichtung angepaßten Kreisbogen verläuft. Diese Wand soll mit ihrem tiefsten Punkt nur wenig höher oder annähernd in gleicher Höhe zur Achse der Drehschieber liegen.
  • Schachtfeueiungen mit einer Abknickung im Füllschacint wurden bereits bekannt. Jedoch ist hierbei nicht eine Versetzung von Füll- und Brennschacht vorgenommen, sondern die Abknickung liegt im oberen Teil des Füllschachtes, teils um einen auf-Z, Oresetzten Füllbunker etwaiger Strahlungswärrne aus dem Schacht zu entziehen, teils um einen Brennstoffreaelschieber einbauen zu können und eine Möglichkeit zum Schüren von oben zu schaffen.
  • Ferner ist es bekannt, bei einer Brennstoffzuführungseinrichtung mit Schaufelrad für das Verfeuern leicht brennbarer Rückstände, wie Sägemehl und Hobelspäne, in einem an den Ausscheider angeschlossenen und zum Verbrennungsraunt führen-C den Fallrohr an einer Knickstelle desselben das Gehäuse des Schaufelrades an einer Seite offenzulassen, um so eventuell hochschlagende Flammen nach außen abzuleiten.
  • Auch wurde eine Schachtfeuerung mit einer Brermstoffbeschickungseinrichtung bekannt, bei der der Beschickungskanal, in dem der Brennstoff entgast, gezündet und teilweise verbrannt wird, fast waagerecht zum Brennschacht oder schräg aufwärts führend neben dem Brennschacht angeordnet ist. Hierbei trennt der Beschickungs- und Zündkanal den Brennschacht vom Vorratsbunker oder Füllschacht, so daß die Gefahr des Hochbrennens der Glut in den Füllschacht nicht besteht.
  • Die Zeichnung, die einen lotrechten Längsschnitt durch eine Schachtfeuerung mit Beschickungseinrichtung darstellt, zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Aus dem Füllschacht 1 wird der Brennstoff dem Brennschacht 2 zugeführt, welcher an gegenüberliegenden Seiten von den Stehrosten 3 und 4 und unten von dem Rost 5 begrenzt wird. An den Stehrost 4 schließt sich ein Ausbrennraum 6 an, in dem sämtliche aus der Feuerung austretenden Gase bei möglicher Zugabe von Zweitluft gemischt und verbrannt werden. Durch die Öffnung 7 treten die Gase in nachgeschaltete Heizflächen ein.
  • An dem übergang von Füllschacht zum Brennschacht ist eine Brennstoffbeschickungseinrichtung angeordnet, welche aus sektor- oder halbkreisförmigen Drehschiebern 8 besteht, die mit ihrer Druckfläche (gestrichelt dargestellt) einen Druck auf die im Brennschacht ruhende Brennstoffsäule und mit einer Schürnase (wie in ausgezogenen Linien dargestellt) eine Schürwirkung auf den Brennstoff ausüben.
  • Erfindungsgemäß ist die Auslauföffnung 9 des Füllschachtes gegenüber der Einlauföffnung 10 des Brennschachtes lotrecht versetzt angeordnet. Hierbei liegt die rückwärtige Begrenzung 11 der Auslauföffnung 9 annähernd lotrecht über dem Lufteintritts-Stehrost 3. Wie gestrichelt dargestellt, ist die Auslauföffnung 9 von der Brennstoffbeschickungseinrichtung 8 verschließbar. Der Brennschacht 2 wird oben auf annähernd ganzem Querschnitt von einer gekühlten Wand 12 abgeschlossen, die in ihrem Teil 12' in einem der Beschickungseinrichtung angepaßten Kreisbogen verläuft. Der tiefste Punkt 12" dieser Wand liegt im Beispiel wenig höher als die Achse 13 der Drehschieber 8 ' so daß hier eine scharfe -Umlenkung und ein gekÜhlter Abschluß des Brennschachtes nach oben entsteht.

Claims (2)

  1. - Patentansprüche. 1, Aus innerhalb eines bestimmten Winkelbereiches hin- und herdrehbaren sektor- oder halbkreisförmigen Drehschiebern gebildete Brenn--toffbeschickungseinrichtung am übergang vom Füllschacht zum Brennschacht für eine Schachtfeuerung zur Verbrennung von festen Brennstoffen, welche aus einem Füllschacht einem darunterliegenden, an zwei gegenüberliegenden Seiten von Stehrosten begrenzten und von der Verbrennungsluft annähernd waagerecht durchströmten Brennschacht zugeführt werden, der von einem die Brennstoffsäule abstützenden Rost unten abgeschlossen wird, nach Patent 1138 501, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung (9) des Füllschachtes (1) gegenüber der Einlauföffnung (10) des unmittelbar anschließenden Brennschachtes (2) lotrecht versetzt angeordnet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Begrenzung (11) der Auslauföffnung (9) des Füllschachtes (1) annähernd lotrecht über dem Lufteintritts-Stehrost (3) liegt. 3. Einrichtung nach Ansprach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslauföffnung (9) des Füllschachtes (1) von der Brennstoffbeschickungseinrichtung verschließbar ist. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennschacht (2) oben auf annähernd ganzem Querschnitt von einer gekühlten Wand (12) abgeschlossen ist, die mit einem Teil (121) in einem der Beschickungseinrichtung entsprechenden Kreisbogen verläuft. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennschacht (2) oben abschließende Wand (12) mit ihrem tiefsten Punkt (12") annähernd in gleicher Höhe wie die Achse (13) der Drehschieber oder wenig höher liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 404 971; österreichische Patentschrift Nr. 196 993.
DEV22821A 1962-07-23 1962-07-23 Brennstoffbeschickungseinrichtung fuer eine Schachtfeuerung Pending DE1209691B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE404971C (de) * 1921-11-09 1924-10-24 Doellken & Co G M B H W Brennstoffzufuehrungsvorrichtung mit Schaufelrad fuer das Verfeuern leicht brennbarer Rueckstaende (Saegemehl und Hobelspaene)
AT196993B (de) * 1954-12-06 1958-04-10 Vorkauf Heinrich Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung fester, leicht backender oder blähender Brennstoffe

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE404971C (de) * 1921-11-09 1924-10-24 Doellken & Co G M B H W Brennstoffzufuehrungsvorrichtung mit Schaufelrad fuer das Verfeuern leicht brennbarer Rueckstaende (Saegemehl und Hobelspaene)
AT196993B (de) * 1954-12-06 1958-04-10 Vorkauf Heinrich Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung fester, leicht backender oder blähender Brennstoffe

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