DE1209134B - Vorrichtung zur Vakuumbehandlung fluessiger Metalle - Google Patents
Vorrichtung zur Vakuumbehandlung fluessiger MetalleInfo
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- DE1209134B DE1209134B DEST22368A DEST022368A DE1209134B DE 1209134 B DE1209134 B DE 1209134B DE ST22368 A DEST22368 A DE ST22368A DE ST022368 A DEST022368 A DE ST022368A DE 1209134 B DE1209134 B DE 1209134B
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Description
- Vorrichtung zur Vakuumbehandlung flüssiGer Metalle Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur V@iktiumLeliandlun@y flüssiger Metalle. Es ist bekannt, größere Mengen Stahl nach der Erschmelzung einem Vakuum auszusetzen, um hierdurch den Gasgelialt zu vermindern. So hat man die sogenannte Pfai)ne!iciit#yasuir7 durchgeführt, bei der die Pfanne mit cinci- Haube «bedeckt wird, die an eine Vakuunierzeti-tnigsania`Tc angeschlossen ist. Der Nachteil tliesei- Pl'anii--nent#zasu:ig besteht darin, daß sich immer auf dem Stahl eine Schicht Schlacke befindet, die bei Ent`asung störend wirkt. Enthält die Schlacke Bestardteile,@die den Stahl verschlechtern, wie z. B. Phosphor, kann durch die Vakuumbehandlung Phosphor in den Stahl zurückgebracht werden. Auch greift die Schlacke das Futter der Pfanne an und besonders die Steine der Stopfenstange. Ein weiterer Nachteil der Pfannenentgasung ist darin zu sehen, daß eine hohe Flüssigkeitssäule vorliegt, die einen @@roßen ferrostatischen Druck ausübt, der der Entgasun@@ entgegensteht. Wird stark gashaltiges Material behandelt, so vergrößert sich durch die Isochwirkun- das Volumen derart. daß überditnensionierte Pfannen verwendet werden müssen.
- Man hat auch die sogenannte Gießstrahlentgasung vorgeschlagen, bei der der Stahl in einem Strahl in das Vakuum eingeführt wird. Hierbei wird der Strahl auf Grund des Gasgehaltes in zahlreiche Tröpfchen aufgeteilt, die auf Grund der kleinen Diffusionswege eine Entgasung in kürzester Zeit gestatten. Ein Nachteil ist darin zu sehen, daß der Strahl zu stark versprüht und die Tröpfchen zu klein werden. Bei der neueren Entwicklung der Metallentgasung geht man zu immer niedrigeren Torrwerten über. Je niedriger aber die Drücke werden, desto stärker versprüht der Stahl im Vakuum. Auch "eht man dazu über, nicht mehr beruhigtes, sondern unberuhigtes, stark sauerstoffhaltiges flüssiges Metall dem Vakuum auszusetzen. Hierdurch tritt ein so starkes Versprühen auf, daß die Temperaturverluste zu hoch werden. Auch werden kleinste flüssige Metallteile vom Saugstrom erfaßt und in die Vakuumleitung gebracht, die hierdurch leicht zerstört werden kann.
- Um die geschilderten Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß der auf dem Deckel der Pfanne befindliche Einfüllbehälter mit einem tief in die Pfanne eintauchenden Einflußrohr versehen wird. Das durch das Einflußrohr strömende Metall steigt auf diese Weise langsam vom Boden der Pfanne her nach oben, wobei durch die entstehende Wirbelung immer wieder neue Metallschichten an die Oberfläche gelangen und mit dem Vakuum in Berührung kommen, so daß auf diese Weise ohne Tröpfchenbildung eine gute Entgasung erzielt wird. Vor allem wird hierbei auch die Schlacke zurückgehalten, so daß diese der Vakuumbehandlung nicht entgegensteht. Mit einer solchen Vorrichtung ist es möglich, auch unberuhigte Stähle bei tiefsten erreichbaren Torrwerten, z. B. bei 0,05 Torr, zu behandeln.
- Das Einflußrohr wird vorteilhaft aus feuerfestem Werkstoff gefertigt und vakuumdicht ausgeführt. Die Strömungsquerschnitte am Ein- und Austritt des Einflußrohres werden so gewählt, daß in Verbindung mit dem einlaufenden Metall immer ein Vakuumverschluß gewährleistet wird. Mit Rücksicht auf den ferrostatischen Druck muß bei der Behandlung von Stahl nach Beendigung des Eingießens das Einflußrohr mindestens 1,3 m tief in die Schmelze eintauchen.
- In der Zeichnung ist schematisch eine Vorrichtung zur Vakuumbehandlung von flüssigen Metallen gemäß der Erfindung dargestellt.
- Die Pfanne 1 ist mit einem Deckel 2 versehen, auf dem sich ein Einfüllbehälter 3 befindet. Dieser Behälter 3 ist mit einem tief in die Pfanne 1 tauchenden Einflußrohr 4 versehen, das vorteilhaft aus feuerfestem Werkstoff hergestellt ist. Beim Abstich wird das flüssige Metall in den Einfüllbehälter 3 geleitet und kann durch das Einflußrohr 4 in die Pfanne gelangen. Der Deckel 2 ist mit einem Anschlußstutzen 5 versehen, der zu der Vakuumerzeugungsanlage führt. Beim Einfüllen steigt unter Wirbelbildung das flüssige Metall in der Pfanne hoch und wird auf diese Weise laufend entgast, ohne daß hierbei die Schlacke störend wirken kann, da diese in dem Einfüllbehälter 3 zurückgehalten wird.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Vakuumbehandlung flüssiger Metalle in einer Pfanne mit einem einen Einfüllbehälter aufweisenden Pfannendeckel, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Deckel (2) der Pfanne (1) befindliche Einfüllbehälter (3) mit einem tief in die Pfanne (1) tauchenden Einflußrohr (4) versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus feuerfestem Werkstoff bestehende Einflußrohr (4) vakuumdicht ist.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einflußrohr (4) bei der Behandlung von Stahl nach Beendigung des Eingießens etwa 1,3 m in die Schmelze eingetaucht ist.
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE1209134B true DE1209134B (de) | 1966-01-20 |
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1281466B (de) * | 1966-02-01 | 1968-10-31 | Bbc Brown Boveri & Cie | Giessstrahlentgasungsgeraet fuer Metallschmelzen |
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Families Citing this family (1)
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| IT1153176B (it) * | 1982-08-26 | 1987-01-14 | Franco Zanardi | Procedimento per la fabbricazione di ghisa sferoidale e macchina per l'applicazione del procedimento stesso |
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1964
- 1964-07-08 DE DEST22368A patent/DE1209134B/de active Pending
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Also Published As
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| BE657119A (de) | 1965-04-01 |
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