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DE1209046B - Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Waerme schrumpfbare Umhuellungen auf Packungen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Waerme schrumpfbare Umhuellungen auf Packungen

Info

Publication number
DE1209046B
DE1209046B DEW33825A DEW0033825A DE1209046B DE 1209046 B DE1209046 B DE 1209046B DE W33825 A DEW33825 A DE W33825A DE W0033825 A DEW0033825 A DE W0033825A DE 1209046 B DE1209046 B DE 1209046B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
chamber
hot air
fan
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW33825A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Siegel
Seymour Zelnick
Lloyd Barton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weldotron Corp
Original Assignee
Weldotron Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US170764A external-priority patent/US3116394A/en
Priority claimed from US170629A external-priority patent/US3200561A/en
Application filed by Weldotron Corp filed Critical Weldotron Corp
Publication of DE1209046B publication Critical patent/DE1209046B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B53/00Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging
    • B65B53/02Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat
    • B65B53/06Shrinking wrappers, containers, or container covers during or after packaging by heat supplied by gases, e.g. hot-air jets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Wärme schrumpfbare Umhüllungen auf Packungen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Wärme schrumpfbare Umhüllungen auf Packungen mit einer ein Gebläse und eine Heizvorrichtung aufweisenden Einrichtung, die einen Heißluftstrom gegen eine auf einer Drehscheibe angeordnete Packung richtet.
  • Es ist bekannt, zum Aufschrumpfen von Umhüllungen auf Packungen letztere auf einem Förderband durch ein Gehäuse hindurchzuführen, an dessen Oberseite Heißluft einströmt. Die in dem Gehäuse zirkulierende Heißluft überstreicht die obere Seite sowie die Seitenflächen der Packungen, jedoch nicht deren Unterseite, die auf dem Transportband aufliegt.
  • Diese Anordnung ist daher nur begrenzt zum Aufschrumpfen von Umhüllungen auf Packungen anwendbar, die keine Beheizung der Unterseite erfordern.
  • Es ist ferner bekannt, auf mit beispielsweise Nahrungsmitteln gefüllten Behältern eine Folie als Abschlußdecke aufzuschrumpfen. Die Aufschrumpfung der Folie erfolgt hier am Umfangsrand des Behälters, der zu diesem Zweck auf einer Drehscheibe ninläuft wobei ein von einem Gebläse mit einer Heizvorrichtung erzeugter Heißluftstrom gegen den Rand des Behälters mit der Folie gerichtet ist. Es können mit dieser Vorrichtung also nur Umhüllungen an den Ränder von Packungen aufgeschrumpft werden, da der Wirkungsbereich des Heißluftstrome; auf diese Randzone beschrtinkt ist.
  • Bei Heißve!siebelvorrichtunge;l für Packungen ist es ferner bekannt, in der Art von Förderbändern angeordnete Drahtgitter zu verwenden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichttlng zum Aufschrumfea von Umhüllungen auf Packungen zu schaffen, bei der der Heißluftstrom sämtliche Flächen der Umhüllung der Packung umstreichen kann und bei der die Strömung der Heißluft so gelenkt wird, daß die Vorrichtung einen minimalen HeizenerEgieverbratlch hat.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung die Drehscheibe eine Halterung aufweist, die die Packung in der Weise hält, daß Heißluft gegen die Seitenflächell die obere und untere Deckfläche der Packungsumhullung strömen kann, und daß eine Heißluftaufnahmevorriclltung mit einem Einlaß in der Nähe der Drehscheibe vorgesehen ist, die die auf die Packung zur Einwirkung gebrauchte Luft aufnimmt und sie zurück in den Einlaß des Gebläses richtet.
  • Mittels einer derartigen Vorrichtung ist das Aufschrumpfen einer Umhüllung auf Packungen unter- schiedlicher Form und Größe in besonders zweckmäßiger und wirtschaftlicher Weise möglich, da einmal der Heißluftstrom auf alle Seiten der Packungen einwirkt und zum anderen die Heißluft nach dem Überstreichen der Packung wieder in das Gebläse zurückgeführt und auf diese Weise ein geschlossener Wärme kreislauf erreicht wird. Die Vorrichtung ist dadurch vielseitig und kostensparend einsetzbar.
  • Patentschutz wird jedoch nur für die erfindungsgemäße Gesamtkombination der teilweise an sich bekannten Merkmale beansprucht.
  • Im folgenden wird an Hand eines Ausführungsbeispieles die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung, F i g. 2 einen senkrechten Schnitt längs der Linie 2-2 nach F i g. 1, F i g. 3 einen horizontalen Schnitt längs der Linie 3-3 nach der Fig. 2, F i g. 4 einen horizontalen Schnitt längs der Linie 44 der F i g. 2, F i g. 5 einen senkrechten Schnitt im vergrößerten Maßstab längs der Linie 5-5 nach F i g. 2, Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 nach Fig. 5, F i g. 7 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform einer Heizvorrichtung für die erfindung gemäße Vorrichtung, F i g. 8 eine Seitenansicht der Heizvorrichtung nach F i g. 7 in vergrößertem Maßstab und F i g. 9 ein elektrisches Schaltdiagramm für die Steuerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • Der Deutlichkeit halber wird zwar nahezu die ganze Vorrichtung und ihre Funktion beschrieben. Der Patentschutz soll sich aber nur auf die Erfindung gemäß den Ansprüchen erstrecken, weil z. B. die Maßnahmen nach F i g. 7 bis 9 nicht Gegenstand der Erfindung sind.
  • In den Figuren weist die Vorrichtung 10 ein hohles Grundteil 12, eine horizontale umlaufende Drehscheibel4, die über der Oberfläche 16 des Grundteiles versetzt ist, und eine Heizvorrichtung 18 auf, die über der Oberfläche des Grundteiles in der Nähe der Drehscheibe an einer Seite davon angebracht ist und einen kontinuierlichen Heißluftstrom auf die Packung P aufbringt, während sich diese Packung auf der Drehscheibe dreht. Der Motor 20 zur Drehung der Drehscheibe ist in dem hohlen Grundteil 12 befestigt und ist mit der Antriebswelle 22 der Drehscheibe verbunden. Wie gezeigt, ist die Drehscheibe kreisförmig ausgebildet, und eine Reihe von Drähten aufnehmenden Bauteilen 24 ist längs des Umfanges der Drehscheibe im Abstand angeordnet. Diese Bauteile haltern eine gitterförmige Haltefläche 26. Die Packung, deren Umhüllung durch Wärme aufgeschrumpft werden soll, wird auf der Oberseite der Haltefläche so angeordnet, daß die Bodenfläche der Packung über der Oberseite der Drehscheibe im Abstand angeordnet ist, damit die aufgeheizte Luft unter der Packung hindurchströmen kann. Benachbarte Teile der Haltefläche sind seitlich voneinander im Abstand angeordnet, so daß ein großer Teil der Bodenfläche der Packung der beheizten Luft ausgesetzt ist. Die Drehscheibe 14 ist so ausgebildet, daß Heißluft von der Heizvorrichtung 18 gegen die Seiten der Packungsumhüllung und zwischen die Umhüllung und die gitterförmige Haltefläche 26 strömt.
  • Die Heizvorrichtung 18 weist ein längliches hohles Gehäuse 28 auf, das etwa rechteckförmigen Querschnitt besitzt und mit einer Lufteinlaßöffnung 30 versehen ist, die durch ein Gebläse 32 eingeführt wird.
  • Eine rechteckförmig ausgebildete Auslaßöffnung 34 ist für die abströmende Heißluft vorgesehen, und die Auslaßöffnung ist am gleichen Ende der Heizvorrichtung 18 wie die Einlaßöffnung 30 angebracht. Eine zylindrisch ausgebildete rohrförmige Heizkammer 36 ist an ihren Enden im Gehäuse 28 über Bügel 38 und 40 gehalten, wobei die äußere Oberfläche der Heizkammer von den Seitenwandungen des Gehäuses 28 einen Abstand aufweist, so daß die Heizkammer von einem die Luft vorheizenden Raum 42 umgeben ist.
  • Die Heizkammer ist an ihren entgegengesetzten Enden offen. Diese Enden stellen einen Einlaß 44 und einen Auslaß 46 für die Luft dar. Eine Abschirmung 48 umschließt das Einlaßende 44 der Heizkammer und ist gegenüber diesem im Abstand versetzt. Die Kammer enthält elektrische Widerstandsheizelemente (Fig.5 bis 8), und die Abschirmung weist einen Verbinder 50 für die Zuführleitungen 52 auf. Die Abschirmung 48 und die Drähte 52 werden durch die Umhüllung 54 bedeckt, die mit einer Öffnung 56 für die Drähte ver- sehen ist. Während des Betriebs des Gebläses 32 tritt die Luft, die beheizt werden soll, in die Heizvorrichtung 18 durch den Einlaß 30 ein und strömt durch den Vorheizraum42 in Richtung des Einlasses 44 der Heizkammer 36. Bei diesem Durchgang wird die einströmende Luft durch die Wärme beheizt, die von der Heizkammer 36 übertragen wird, ferner auch durch Wärme, die in den Seitenwandungen des Gehäuses 28 vorhanden ist. Diese Vorheizung der Luft stellt nicht nur eine wirksame und wirtschaftliche Methode der Beheizung der einströmenden Luft dar, sondern trägt zusätzlich dazu bei, die Seitenwandungen des Gehäuses kühl zu halten, so daß die Notwendigkeit der Isolierung dafür entfällt. Die vorbeheizte Luft gelangt in die Heizkammer 36 über den Einlaß 44 und strömt in Längsrichtung über die darin enthaltenen elektrischen Widerstandsdrähte, wo sie auf die geeignete Temperatur gebracht und aus der Kammer durch den Auslaß 46 und durch eine Leitung 58, die durch das Übergangsglied 60 gebildet wird, wieder herausgeführt wird. Von der Heizvorrichtung 18 gelangt die Luft in Form eines kontinuierlichen Stromes beheizter Luft durch den Auslaß 34. Der Luftstrom durch die Vorrichtung 18 erfolgt im Gegenstromprinzip.
  • Nach den F i g. 5 und 6 weist die Heizkammer 36 mehrere Heizelemente 62 auf, die übereinandergestapelt untergebracht sind. Jedes Heizelement besitzt ein hohles zylindrisches Bauteil64, das an den entgegengesetzten Enden offen ist. Ein Ende des Bauteiles 64 hat einen inneren Durchmesser, der etwas größer ist als der Außendurchmesser seines entgegengesetzten Endes, so daß das kleinere Ende eines Bauteiles einfach in das entgegengesetzte größere Ende des benachbarten Beuteiles 1 eingesetzt und eine Heizkammer 36 aus einer beliebigen Anzahl von Heizelementen 62 ausgebildet werden kann. Die Heizkapazität der Heizkammer kann dabei einfach über einen weiten Bereich geändert werden, so daß verschiedene Wärmemengen zum Schrumpfen der Umhüllungen von Packungen verschiedener Größen zur Verfügung stehen.
  • Jedes Heizelement weist einen spiralförmig gewickelten Widerstandsdraht 66 auf, der, wie in F i g. 5 gezeigt, die Form einer abgebogenen Schleife hat. Die Enden des Drahtes sind mit den isolierten Anschlüssen 68 verbunden, die am zylindrischen Bauteil 64 angebracht sind. Zwei Rahmenbauteile 70 sind in geeigneter Weise miteinander und mit dem zylindrischen Bauteil 64 verbunden und halten den Draht 66 in seiner Lage. Der Draht verläuft durch die Öffnungen72, die mit Isolierbuchsen 88 versehen sind, um den Draht66 gegenüber den Rahmenteilen zu isolieren.
  • Der Heizdraht 66 kann elektrisch beliebig angeschlossen sein. Wenn drei Heizelemente 62 vorgesehen sind, können die Drähte 66 mit einer Dreiphasenleitung dadurch verbunden sein, daß jeder Draht 66 an einem Leitungspaar liegt. Sind sechs Heizelemente 62 vorgesehen, kann jedes Paar von Drähten 66 aus einem Paar von Heizelementen parallel an ein Leitungspaar des Dreiphasensystems gelegt werden. Die Heizdrähte können jedoch auch in beliebiger anderer Weise elektrisch geschaltet sein.
  • Die F i g. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform einer Heizkammer 36', der zwei spiralförmig gewickelte elektrische Widerstandsdrähte 74 und 76 aufweist, die die Form einer Spirale besitzen, welche in Längsrichtung durch das hohle, rohrförmige Gehäuse 78 mit offenem Ende reichen. Der Heizdraht 76 umgibt den Draht 74, urd die Enden der Drähte 74 und 76 sind an Anschlüsse 80 und 82 gelegt, die in geeigneter Weise am Gehäuse 78 befestigt und gegenüber diesem isoliert sind. Die Drähte werden im Gehäuse auf Rahmentei1en 84 gehalten, die mit dem Gehäuse verbt?ndeil und mit ()ffnungen 86 versehen sind. Die oeffnungen weisen Isolierbuchsen 88 auf, die die Drähte gegenüber den anderen Teilen der Heizt kammer isolieren.
  • Die Heizvorrichtung 18 ist einstellbar auf dem Grundbauteil 12 angebmeht, so daß die Richtung des Heißluftstromes einfach verschiedenen Größen von Packungen anpaßbar ist.
  • Vorzugsweise soll der Luftstrom so gerichtet sein, daß er auf die Seite der Packung an einer Stelle auftrifft die etwas unterhalb der Deckfiäche liegt und nachfolgende Teile der Seite der Packung werden dadurch beheizt. daß die Packung auf der Drehscheibe 14 gedreht wird. Indem ein konzenirierter Heißluftstrom auf die Seite der Packung genehtet wird, die etwas unterhalb der Deckfläche liegt, nehmen die Ecken und die Oberkanten der Packung die größte Wärmemenge auf, und das Material der Umhüllung schrumpft an diesen Stellen stärker als an anderen Teilen der Umhüllung, die weniger Wärme aufnehmen.
  • Die größere Schrumpfung an den Ecken und den Oberkanten der Packung zieht das Material der Umhüllung an den anderen Teilen der Packung ein, wobei eine geringe oder gar keine Anhäufung von Material an den Kanten der Packungen auftritt, so daß die Umhüllung der Packung sauber iind straff gespannt ist.
  • Die Befestigungsvorrichtung 90 für die Heizvorrichtung 18 ermöglicht eine Einstellung der Lage der uslaßöffnung 34 der Vorrichtung gegenüber dem Drehteller 14 t;nd der Packung sowohl in Längs- als auch in Vertilvalliclltu:lg zum Drehteller, ferner ermöglicht sie eine Drehung der Vorrichtung 18 in einer senkrechten Ebene. Illsbesondere weist die Befestigungsvorrichtu:lg 90. die an jeder Seite der Vorrichtung 18 vorgesehen ist, einen l.-förmigen Bügel 92 mit einem senkrechten Schenkel, der einen senkrechten Schlitz 94 enthält, und einem horizontalen Schenkel, der mit einem iu Längsrichtung verlaufenden Schlitz 96 versehen ist, auf. Ein nicht dargestellter Ansatz erstreckt sich von der Deckfläche 16 des Grundteiles 12 durch einen Schlitz 96 nach oben, und eine Befestigunosschraube9X hält den Bügel 92 am Grundteil. Durch den Schlitz 94 greift eine ebenfalls nicht dargestellte Nase deren Ende an einer Befestigungsplatte ]00 angebracht ist. Das andere Ende der Nase weist eine Befestigungsschraube 102 auf. Die Heizvorrichtung 18 ist bei 104 drehbar am einen Ende der Befestigungsplatte 100 angebracht. und das esltgegengesetzte Ende der Befestigungsplatte enthält einen bogenförmigen Schlitz 106, durch den ein nicht dargestellter Ansatz reicht, der mit der Heizvorrichtung 18 verbunden ist. Der Ansatz besitzt eine Befestigungsschraube 108. Die w förmig ausgebildeten Bügel 92 halten die Befestigungsplatten 100, die ihrerseits die Heizvorrichtung 18 aufnehmen.
  • Um die Heizvorrichtung 18 und die Gffnung 34 in Längsrichtung zur Drehsc1neibe 14 zu verschieben, braucht nur die Befestigungsschraube 98 gelöst zu werden, die ermöglicht, daß die Bügel 92 und infolge dessen auch die Vorrichtung 18 in Längsrichtung zur Drehscheibe hin und von dieser weg bewegt werden können. Um die Heizvorrichtung 18 in senkrechter Richtung zur Drehscheibe zu verschieben. wird die Befestigungsschraube 102 gelöst, wodurch die Heizvorrichtung und die Platten 100 sich in senkrechter Richtung frei bewegen können. Während der in Vertikal- und in Längsrichtung erfolgenden Einstellbewegung bleibt die Befestigungsmutter 108 in ihrer gesperrten Stellung. Soll die Heizvorrichtung 18 in einer senkrechten Ebene gedreht werden, wird die Befestigungsmutter 108 gelöst, so daß die Vorrichtung sich um die Drehzapfen 104 drehen kann. Während dieser Schwenkbewegung bleiben die Platten 100 ortsfest, da sie an Arrnen 92 befestigt sind.
  • Gegenüber der Heizvorrichtung 18 ist seitlich von der Drehscheibe eine Heißluftaufnahmevornchtung 110 im Verlauf des Heißluftstromes vorgesehen, so daß letzterer gesammelt wird, nachdem er über die Packung geführt und auf den Einlaß 112 des Gebläses 32 zurückgeführt worden ist. Die Saugwirkung die durch das Gebläse ausgeübt wird, unterstützt die Abführung der Luft aus dem Auslaß 34 über die Packung P und in die Heißluftaufnahmevorrichtung 110. Auf diese Weise tritt nur ein geringer oder gar kein Verlust an Heißluft auf, nachdem die Luft über die Packung geströmt ist. Die Heißluftaufnahmevorrichtung 110 erstreckt sich seitlich über die Drehscheibe nach unten auf den Grundteil 12 der Einrichtung zu. Sie ist hohl ausgebildet und stellt einen Durchtrittsweg 114 dar, der die Einlaßöffnung 116 der Vorrichtung mit dem offenen Ende 118 einer Leitung 120 im Grundteil 12 der Vorrichtung verbindet. Das andere Ende der Leitung ist mit dem Einlaß 112 des Gebläses 32 verhunden. Es sind Vorkehrungen getroffen, um eine Packung automatisch zu entfernen, wenn die Umhüllung aufgeschrumpft ist. Insbesondere ist ein Schwer.karm 122 in der Nähe der Drehscheibe 14 etwas oberhalb der gitterförmigen Halteflächen schwenkbar angebracht, der von der in den F i g. 1 und 4 gezeigten Stellung im Uhrzeigersinn um 90 quer zur Drehscheibe verschoben werden kann, so daß er die Packung erfaßt und sie vom Drehteller in den Schacht 124 schiebt, wobei er sich dann im Gegenuhrzeigersinn um 90 über die Drehscheibe zurück in die ursprüngliche Stellung bewegt. Diese Rückführbewegung tritt automatisch ein, wenn eine bestimmte Drehung der Drehscheibe für die Wärmeschrumpfung erfolgt ist.
  • Dieser automatische Betrieb wird nunmehr im folgenden in Verbindung mit F i g. 9 näher erläutert.
  • Der Schwenkarm 122 wird von einem Umkehrmotor 126 angetrieben, der auf dem Grundteil 12 der Einrichtung befestigt ist. Ein Ende des Armes ist mit der Anfliebswelle 1128 des Motors verbunden. Tn der Normalsteflung des Armes, die in den F i g. 1 und 4 gezeigt ist, greift das entgegengesetzte Ende des Armes in das Betätigungsglied eines Grenzschaltens 130 ein, so daß in dieser Stellung die Kontakte des Schalters 130 geöffnet sind, wie die F i g. 9 zeigt. Ein weiterer Grenzschalter 132 mit normalerweise offenen Kontakten ist in den Bewegungsverlauf des Schwenkarmes 122 eingeschaltet, so daß er von dein Arm betätigt wird, wenn letzterer eine Drehung um 90' im Uhrzeigersinn ausführt, wobei die Kontakte des Schalters 132 geschlossen werden. Ein weiterer Grenzschalter 134 spricht auf die Drehung der Drehscheibe 14 an. Insbesondere ist die Antriebswelle des Motors 20, die die Drehscheibe antreibt, mit einem Nocken 136 versehen, der eine Erhöhung 138 besitzt, ferner ist ein weiterer Nocken 140 vorgesehen, der eine Vertiefung 142 entgegengesetzt zu der Erhöhung 138 aufweist. Der Nocken 136 steuert den Betrieb des Betätigungsteiles für die Kontakte 144 des Schalters 134. In der stationären Stellung der Drehscheibe sind die Kontakte 144 offen und die Kontakte 146 geschlossen, wie in F i g. 9 gezeigt ist. Die Steuerung und der Betrieb der Vorrichtung werden nunmehr im einzelnen erläutert.
  • Die Packung, deren Umhüllung durch Wärmeeinwirkung aufgeschrumpft werden soll, wird auf die stillstehende Drehscheibe 14 gelegt und der Anlaßknopf 148 gedrückt. Nunmehr fließt Strom von der Leitung L1 über die Leitung 150, den Anlaßknopf 148, die Leitungen 152, 154 und 156, den Motor 20, die Leitungen 157 und 158 und die Leitung L2. Der Motor wird erregt, und die Drehscheibe beginnt umzulaufen. Das Relais 160 wird durch einen Strom erregt, der über die Leitung L1, die Leitung 150, den Druckknopf 148, die Leitungl52, die Leitung 162, das Relais 160, die Leitungen 164 und 158 und die Leitung L2 fließt. Sobald die Drehscheibe 14 angelaufen ist, schließen die Kontakte 144 des Schalters 134, und die Kontakte 146 des Schalters öffnen. Ein Schließen der Kontakte 144 bewirkt das Schließen eines Haltestromkreises für das Relais 160, so daß dieses Relais eingeschaltet bleibt, auch wenn der Anlaßknopf 148 losgelassen wird. Der Haltestromkreis kann wie folgt ausgebildet sein: Leitung1, Leitung 150, geschlossene Kontakte a, b des Relais 160, Leitung 166, geschlossene Kontaktel44 des Schalters 134, Leitungen 168, 154 und 162, Relais 160, Leitungen 164 und 158 und Leitungen L2.
  • Wenn die Drehscheibe 14 eine bestimmte Drehung ausgeführt hat, die im dargestellten Ausführungsbeispiel eine ganze Umdrehung ist, werden die Kontakte 144 des Schalters 134 geöffnet; dadurch wird der Erregerstromkreis zum Motor 20 geöffnet und die Drehung der Drehscheibe eingestellt, gleichzeitig werden die Kontakte 146 des Schalters 134 geschlossen, was eine Erregung des Relais 170 über die normalerweise geschlossenen Kontakte c, ddes Relais 172 bewirkt.
  • Der Erregerkreis für das Relais 170 verläuft wie folgt: Leitung L1, Leitung 174, geschlossene Kontakte 146 des Schalters 134, Leitung 176, Relais 170, Leitung 178, geschlossene Kontakte c, d des Relais 172, Leitungen 180 und 182 und Leitung2. Eine Erregung des Relais 170 schließt die normalerweise offenen Kontakte e, f des Relais, wodurch der Motor 126 erregt wird und den Schwenkarm 122 betätigt, um die Packung zu entfernen. Die Erregerschaltung für den Motor 126 kann wie folgt ausgelegt sein: Leitung L1, Leitung 184, die jetzt geschlossenen Kontakte e, f des Relais 170, Leitungen 186, 188, 190 und 192, normalerweise geschlossene Kontakte g, h des Relais 194, Leitung 196, Motor 126, Leitungen 198 und 200, normalerweise geschlossene Kontakte i, j des Relais 194, Leitung 202 und Leitung L2.
  • Der Schwenkarm 122 dreht sich im Uhrzeigersinn, wie den F i g. 1 und 4 zu entnehmen ist, und schwenkt über die Drehscheibe, wobei die Packung von der Drehscheibe in den Schacht 124 gestoßen wird. Am Ende des Hubes werden die Kontakte des Grenzschalters 132 geschlossen, der die Relais 172 und 194 erregt. Die Erregerschaltung für diese Relais kann wie folgt ausgelegt sein: Leitung L1, Leitung 184, geschlossene Kontakte e, f des Relais 170, Leitung 204, jetzt geschlossene Kontakte des Grenzschalters 132 Leitung 206, über das Relais 194 und die Leitungen 208 und 202 zur Leitung L2 und über das Relais 172 und Leitungen 210, 212 und 214 zur Leitung2. Die Erregung des Relais 194 kehrt die Stellungen der beweg- lichen Kontaktej und h um, so daß die Kontakte und l des Relais 194 geschlossen werden und die Richtung des Stromdurchflusses durch den Motor 126 umgekehrt wird, was eine Umkehr der Drehrichtung des Motors zur Folge hat. Der Schwenkarm 122 dreht sich dann im Gegenuhrzeigersinn, wie in den F i g. 1 und 4 gezeigt, und kehrt in seine Ausgangsstellung zurück. Die Rückkehrbewegung des Schwenkarmes 122 gibt den Schalterl32 frei, so daß dessen Kontakte öffnen, das Relais 194 wird jedoch auf Grund des Haltestromkreises über die jetzt geschlossenen Kontakte m, n des Relais 172 nicht entregt. Dieser Haltestromkreis verläuft in der Weise: Leitung L1, Leitung 184, geschlossene Kontakte e, f des Relais 170, Leitungen 186 und 188, Leitung216, geschlossene Kontakte m, n des Relais 172, Leitungen 218, 210 und 208, Relais 194, Leitung 202 und Leitung L2. Die Kontakte e, f des Relais 170 bleiben geschlossen, da das Relais über die geschlossenen Kontakte des Schalters 130 erregt wird. Der Stromkreis besteht aus: Leitung1, Leitungl74, geschlossene Kontakte 146 des Schalters 134, Leitung 176, Relais 170, Leitungen 178 und 220, geschlossene Kontakte des Schalters 130, Leitung 182 und Leitung L2. Wenn der Schwenkarm 122 in seine ursprüngliche Ausgangsstellung zurückkehrt, wird das Betätigungsglied des Schalters 130 durch den Arm beaufschlagt, und die Kontakte des Schalters öffnen sich und entregen das Relais 170, so daß die Kontakte e, f des Relais geöffnet werden und der Motor 126 stillgesetzt wird. Die Vorrichtung nimmt nunmehr den Zustand für einen weiteren Bewegungsablauf ein.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Wärme schrumpfbare Umhüllungen auf Packungen mit einer ein Gebläse und eine Heizvorrichtung aufweisenden Einrichtung, die einen Heißluftstrom gegen eine auf einer Drehscheibe angeordnete Packung richtet, dadurch gekennzeichn e t, daß die Drehscheibe (14) eine Halterung (26) aufweist, die die Packung(P) in der Weise hält, daß Heißluft gegen die Seitenflächen, die obere und untere Deckfläche der Packungsumhüllung strömen kann, und daß eine Heißluftaufnahmevorrichtung (110) mit einem Einlaß (116) in der Nähe der Drehscheibe (14) vorgesehen ist, die die auf die Packung zur Einwirkung gebrachte Luft aufnimmt und sie zurück in den Einlaß des Gebläses (32) richtet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß (116) der Heißluftaufnahmevorrichtung (110) und das Gebläse (32) auf diametral gegenüberliegende Seiten der Drehscheibe (14) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die eingewickelten Packungen aufnehmende Drehscheibe (14) eine gitterförmige Haltefläche(26) für die Packungen aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung (18) eine rohrförmige Kammer (36) mit zahlreichen elektrischen Heizelementen aufweist, die längs des Verlaufes des Heißluftstromes durch die Kammer angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmige Kammer (36) aus zahlreichen rohrförmigen Abschnitten (62) mit offenen Enden gebildet ist, die Ende an Ende angeordnet sind, so daß die Kammer je nach der Anzahl der aneinandergefügten Abschnitte verschieden lang sein kann.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatisch gesteuerte Vorrichtung zum Drehen der Drehscheibe (14) über eine vorbestimmte Zeitdauer vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die umhüllte Packung mittels eines Schwenkarms (122) automatisch von der Halterung (26) nach einer vorbestimmten Zeit geschoben wird.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung eine äußere Kammer (18), an die das Gebläse (32) angeschlossen ist, und eine innere Kammer (36) mit einem Raum (42) zwischen den beiden Kammern aufweist, der einen Luftdurchtritt zwischen den Kammern ermöglicht, wobei die äußere Kammer an beiden Enden geschlossen und die innere Kammer an beiden Enden offen ist, und das Gebläse mit der äußeren Kammer an einer Stelle im Durchflußweg zwischen den beiden Enden der inneren Kammer so verbunden ist, daß Luft von dem Gebläse in den Durchtrittsweg zuerst zum einen Ende der inneren Kammer strömt und schon auf diesem Weg beheizt und dann während des Durchflusses durch die innere Kammer weiter beheizt wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftrückführweg durch eine Leitung unterhalb der rotierenden Drehscheibe vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 114 734; USA.-Patentschriften Nr. 2 357 786, 2 878 821, 2906627, 2976655.
DEW33825A 1962-02-02 1963-02-01 Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Waerme schrumpfbare Umhuellungen auf Packungen Pending DE1209046B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US170764A US3116394A (en) 1962-02-02 1962-02-02 Heater
US170629A US3200561A (en) 1962-02-02 1962-02-02 Apparatus for shrinking wrappers of packages

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1209046B true DE1209046B (de) 1966-01-13

Family

ID=588383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW33825A Pending DE1209046B (de) 1962-02-02 1963-02-01 Vorrichtung zum Aufschrumpfen von durch Waerme schrumpfbare Umhuellungen auf Packungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1209046B (de)

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DE1114734B (de) 1956-10-02 1961-10-05 Herbert William Brock Verfahren zur Verpackung von Stueckware, insbesondere von Lebensmitteln, z. B. Biskuits, in thermoplastische Kunststoffolie

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