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DE1208506B - Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln - Google Patents

Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln

Info

Publication number
DE1208506B
DE1208506B DEB60527A DEB0060527A DE1208506B DE 1208506 B DE1208506 B DE 1208506B DE B60527 A DEB60527 A DE B60527A DE B0060527 A DEB0060527 A DE B0060527A DE 1208506 B DE1208506 B DE 1208506B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
template according
degrees
angle
divided
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB60527A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Bockhorni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN BOCKHORNI
Original Assignee
EUGEN BOCKHORNI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN BOCKHORNI filed Critical EUGEN BOCKHORNI
Priority to DEB60527A priority Critical patent/DE1208506B/de
Publication of DE1208506B publication Critical patent/DE1208506B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/20Curve rulers or templets

Landscapes

  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln Die Erfindung betrifft eine Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln mit zwei senkrecht aufeinanderstehenden Kanten und einer dritten gekrümmten Kante.
  • Es sind Winkelmesser bekannt, bei denen auf einer kreisförmig ausgebildeten Schablone ein kreisförmige oder kreisausschnittförmige, direkt in Winkelgraden ,geeichte Skala angebracht ist. Diese bekannten Winkelmesser haben insbesondere den Nachteil, daß ein Unterteilung eines Winkels in zwei oder mehr Teile nur auf dem Umweg über eine Rechnung erfolgen kann.
  • Weiter ist bereits ein mit einer geradlinigen Skala versehener Winkelmesser bekannt, bei dem die in Winkelgraden geeichte Skala jedoch keinen konstanten Maßstab besitzt, da die Winkelteilung aus der Projektion einer kreisförmigen Skala gewonnen ist. Auch bei diesem bekannten Winkelmesser ist wegen der nicht linearen Skala eine graphische Winkelteilung nicht möglich.
  • Ziel der Erfindung ist eine zum Zeichnen und Teilen von Winkeln geeignete Schablone, bei der die Winkelablesung auf einer gradlinigen, gleichmäßig unterteilten Skala erfolgen kann.
  • Hierzu sieht die Erfindung bei einer Schablone der eingangs genannten Gattung vor, daß die gekrümmte Kante der Funktion folgt, wobei x und y entlang je einer der aufeinander senkrecht stehenden Kanten von dem den Nullpunkt bildenden Eckpunkt aus gemessen sind und c eine beliebige Maßstabskonstante ist.
  • Diese Kurve läßt sich auch als der geometrische Ort aller Punkte ausdrücken, bei denen der Winkel des vom Ursprung aus gezogenen Strahles proportional dem entlang der x- bzw. y-Kante gemessenen x- bzw. y-Wert ist.
  • Bei dieser Ausbildung stellt also eine der geradlinigen Kanten, und zwar, wie die genauere Diskussion der obigen Funktion zeigt, die längere, eine geradlinige, lineare Winkelskala dar, wobei der gesuchte Winkel dadurch gefunden wird, daß von dem betreffenden Punkt auf z. B. der y-Achse parallel zur .--Achse bis zum Rand der Schablone gefahren wird. Indem dieser Punkt mit dem Ursprung der Schablone verbunden wird, wird der gesuchte Winkel gezeichnet.
  • Dadurch, daß bei der Schablone gemäß der Erfindun@.i der gesuchte Winkel auf einer gleichmäßig unterteilten geradlinigen Skala aufgesucht wird, ist es ohne weiteres möglich, jeden beliebigen Winkel durch Anwendung des Streckensatzes in beliebig viele Teile zu unterteilen. Somit erübrigt sich der mühsame und mit Fehlermöglichkeiten behaftete Umweg über eine Rechnung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Schablone gemäß der Erfindung wird die y-Seite der Schablone in neun jeweils 10 Winkelgraden entsprechende Teile geteilt. Wird die y-Seite 9 cm lang gewählt, braucht die Schablone selbst keinerlei Einteilung aufzuweisen, sondern kann auf üblichem Millimeterpapier ohne weiteres angewandt werden.
  • Die y-Seite kann auch in zehn innerhalb 10 amerikanischen Graden entsprechende Teile geteilt sein. Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung eräutert, deren einzige Figur eine Draufsicht einer Ausführungsform der Schablone gemäß der Erfindung zeigt, wobei zur Erläuterung einige Hilfslinien und Bezeichnungen eingetragen sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung ist die y-Kante der Schablone in neun Teile unterteilt, welche jeweils 10 Winkelgraden entsprechen. Die Einteilung könnte natürlich auch anders gewählt werden, z. B. könnte eine Eichung im Bogenmaß erfolgen, so daß der maximale y-Wert nicht 90, sondern bete agen würde.
  • Wie gesagt muß die Einteilung nicht in Zentimetern erfolgen; jedoch braucht bei der Wahl einer Zentimetereinteilung die Schablone selbst nicht beschriftet zu werden.
  • Aus der obenerwähnten Funktion ergibt sich bei Einsetzen der Randbedingung y (x = 0) = 90, daß zu wählen ist.
  • Nunmehr läßt sich die gekrümmte Kante der Schablone ohne weiteres aus der obigen Funktion berechnen. Die Kurve schneidet die x-Achse bei In die Zeichnung ist beispielsweise eingezeichnet, wie ein Winkel 10' oder 60' aufgefunden werden kann. Zunächst wird von dem mit 10 bzw. 60 bezeichneten Punkt der y-Achse eine Parallele zur x-Achse bis zum Schnittpunkt mit der Randkurve gezogen. Alsdann wird von dem Schnittpunkt der Strahl zum Ursprung der Schablone gezeichnet. Dieser Strahl ist der eine Schenkel des- gesuchten Winkels, dessen anderer Schenkel durch die x-Achse gebildet wird.
  • Soll ein Winkel geteilt werden, so- kann dies mit Hilfe des Streckensatzes ohne weiteres dadurch geschehen, daß vom Ursprung aus ein Strahl unter einem nicht zu großen Winkel zur y-Achse gezogen wird. Auf diesem Strahl werden in bekannter Weise so viele Strecken abgeteilt, in wieviel Teile der betreffende Winkel unterteilt werden soll. Alsdann wird die Verbindungslinie von dem dem zu unterteilenden Winkel entsprechenden Punkt der y-Achse zu dem Endpunkt des unterteilten Strahles gezogen. Danach werden durch Parallelverschiebung die zu dieser Verbindungslinie parallelen, durch die einzelnen Teilungen auf dem Strahl verlaufenden Geraden gezogen. Die Schnittpunkte dieser Geraden mit der y-Achse geben die einzelnen Teilwinkel an, welche durch das oben geschilderte Verfahren ohne weiteres sofort gezeichnet werden können.
  • Es ist klar, daß die Schablone gemäß der Erfindung durch die Möglichkeit, einen zu zeichnenden Winkel auf einer geradlinigen linearen Skala aufzusuchen, gegenüber den bekannten Winkelmessern all die Vorteile bietet, die mit dem Aufsuchen von Größen auf derartigen Skalen und der Unterteilung solcher Skalen verbunden sind.
  • Die Schablone gemäß der Erfindung kann eine millimeterpapierartige Einteilung aufweisen, wodurch ihr Gebrauch beträchtlich erleichtert wird. Die senkrecht aufeinander stehenden Linien einer derartigen Einteilung verlaufen dabei parallel zu den beiden senkrecht aufeinanderstehenden Kanten der Schablone. Auch eine Einteilung in eine Anzahl zur x-Achse paralleler Geraden entsprechend den gestrichelten Linien in der Figur genügt, um ohne weitere Hilfsmittel jeden Winkel zeichnen zu können. Die Schablone gemäß der Erfindung läßt sich sehr billig im Stanzverfahren aus Polymethylmethacrylat oder einem sonstigen Kunststoff herstellen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln mit zwei senkrecht aufeinanderstehenden Kanten und einer dritten gekrümmten Kante, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Kante der Funktion folgt, wobei x und y entlang je einer der aufeinander senkrecht stehenden Kanten von dem den Nullpunkt bildenden Eckpunkt aus gemessen sind und c eine beliebige Maßstabskonstante ist.
  2. 2. Schablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die y-Seite in neun jeweils 10 Winkelgraden entsprechende Teile geteilt ist.
  3. 3. Schablone nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die y-Seite 9 cm lang ist.
  4. 4. Schablone nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone eine millimeterpapierartige Einteilung aufweist, deren gerade Linien parallel zu jeweils einer der senkrecht aufeinanderstehenden Kanten verlaufen.
  5. 5. Schablone nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine nur parallel zur kürzeren Kante verlaufenden Geraden bestehende Einteilung aufweist.
  6. 6. Schablone nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die y-Seite in zehn jeweils 10 amerikanischen Graden entsprechende Teile geteilt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 736 358.
DEB60527A 1960-12-16 1960-12-16 Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln Pending DE1208506B (de)

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Publications (1)

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DE1208506B true DE1208506B (de) 1966-01-05

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ID=6972858

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DEB60527A Pending DE1208506B (de) 1960-12-16 1960-12-16 Schablone zum Zeichnen und Teilen von Winkeln

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR736358A (fr) * 1931-08-24 1932-11-23 Rapporteur

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR736358A (fr) * 1931-08-24 1932-11-23 Rapporteur

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