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DE1208463B - Selbsttaetige Spannungsausgleichseinrichtung fuer die Foerderseile einer Mehrseilaufzugs-einrichtung fuer Bergwerke - Google Patents

Selbsttaetige Spannungsausgleichseinrichtung fuer die Foerderseile einer Mehrseilaufzugs-einrichtung fuer Bergwerke

Info

Publication number
DE1208463B
DE1208463B DEA33221A DEA0033221A DE1208463B DE 1208463 B DE1208463 B DE 1208463B DE A33221 A DEA33221 A DE A33221A DE A0033221 A DEA0033221 A DE A0033221A DE 1208463 B DE1208463 B DE 1208463B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
bearings
ropes
mines
pulley
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA33221A
Other languages
English (en)
Inventor
Desmond Mulock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anglo American Corp of South Africa Pty Ltd
Original Assignee
Anglo American Corp of South Africa Pty Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anglo American Corp of South Africa Pty Ltd filed Critical Anglo American Corp of South Africa Pty Ltd
Priority to DEA33221A priority Critical patent/DE1208463B/de
Publication of DE1208463B publication Critical patent/DE1208463B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/28Other constructional details
    • B66D1/40Control devices
    • B66D1/48Control devices automatic
    • B66D1/50Control devices automatic for maintaining predetermined rope, cable, or chain tension, e.g. in ropes or cables for towing craft, in chains for anchors; Warping or mooring winch-cable tension control
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/06Arrangements of ropes or cables
    • B66B7/10Arrangements of ropes or cables for equalising rope or cable tension

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Selbsttätige Spannungsausgleichseinrichtung für die Förderseile einer Mehrseilaufzugseinrichtung für Bergwerke Die vorliegende Erfindung bezieht sich ausschließlich auf Aufzüge bzw. Förderanlagen, wie sie in Minenschächten benutzt werden, wobei ein einzelner Förderkorb durch mehrere Seile oder Kabel getragen wird. Bei diesem System können die Vielfachseile um eine einzelne vielrinnige Trommel oder um mehrere Trommeln gewickelt werden, oder sie können um ein Reibungsantriebsrad geschlungen werden, wie z. B. beim Koepe-System.
  • Die Benutzung von Vielfachseilen bringt die Aufgabe mit sich, die Zugkraft der einzelnen Seile zu vergleichmäßigen. Unterschiede in der mechanischen Spannung können ihre Ursache haben in unbeabsichtigten Unterschieden im Seilzugdurchmesser der Trommeln oder des Antriebsrades oder in unsymmetrischer Seilaufspulung, wenn mehrere Lagen auf die Trommel gewickelt werden, oder in ungleicher Dehnung der Seile.
  • Bei langen Windungen können kleine Fehler im Seilzugdurchmesser bei der Herstellung oder durch ungleiche Abnutzung im Gebrauch eine Neigung der Seilenden bei Vielfachaufzugsystemen zu einer Verschiebung um mehrere Fuß, d. h. in der Größenordnung eines Meters, bewirken. Bei einem Trommelaufzug kann dies zu schwerwiegenden Fehlverteilungen der Seilspannungen führen, jedoch ist auch im Falle von Reibungsaufzügen die Wirkung von gleicher Bedeutung, da über den ganzen Windungsumfang ein übermäßiger Seilschlupf auf den Haspelwindun-Oren auftritt, was eine ernsthafte und sich steigernde unterschiedliche Reibungsabnutzung bewirkt.
  • Es sind schon Vorrichtungen vorgeschlagen worden, um ungleiche Seillängen auszugleichen, wie z. B. die in der britischen Patentschrift 664 686 beschriebene Einrichtung. Hierbei sind zwei Hauptseilrollen mechanisch miteinander verbunden, damit die Rollen in senkrechter Ebene abhängig von verschiedenen Seilspannungen verschoben werden können. Der Nachteil einer solchen Einrichtung liegt darin, daß der waagerechte Abstand zwischen den beiden Rollen sich verändert, wenn diese sich auf- und abwärts bewegen, weil sie mit einem mechanischen Hebelsystem verbunden sind, das beim Ansprechen Winkelbewegungen ausführt. Dies bedeutet, daß auch der Abstand zwischen den Seilen sich jeweils verändert, dadurch eine unerwünschte Querbeschleunigung eintreten und in tiefen Schächten, z. B. von 6000 Fuß (2000 Meter) dies zur Folge haben könnte, daß die Seile durch peitschenartigen seitlichen Anstoß ausschwingen und sich miteinander verschlingen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß bei einer selbsttätigen Spannungsausgleichseinrichtung für die Förderseile einer Mehrseilaufzugseinrichtung für Bergwerke, bei welcher für jedes Seil eine Umlenkseilscheibe vorgesehen ist und die Seile an einen einzelnen Förderkorb angeschlossen sind, wobei die Lager der Umlenkseilscheiben so gegeneinander abgestützt sind, daß sie die im Sinne eines Ausgleiches von Seilspannungsunterschieden ihre Höhenlage gegeneinander verändern, die Abstützung der in festgelegten senkrechten Ebenen nur aufwärts und abwärts beweglichen Lager jeder Umlenkseilscheibe gegen die Lager der übrigen Umlenkseilscheiben über ein hydraulisches System erfolgt, durch welches die Seilrollen in festgelegten senkrechten Ebenen nur aufwärts und abwärts bewegt werden. Vorzugsweise werden dabei die Seilrollenwellen von Lagern getragen, die in Kreuzköpfen befestigt werden, welche einem gemeinsamen hydraulischen System zugeordnet sind und sich in senkrechten Führungen bewegen, so daß auch die mit ihnen verbundenen Haspelwellen sich nur senkrecht bewegen können.
  • Durch wechselweises Heben und Senken der die Kreuzköpfe betätigenden hydraulischen Druckkolben kann die gegenseitige Höhenlage der Umlenkscheiben in senkrechter Richtung den Bedürfnissen entsprechend geändert werden, ohne daß der waagerechte Abstand dadurch beeinflußt wird. Auf diese Weise erhalten die Seile durch die Regelung keinen Queranstoß und arbeiten weitestgehend störungsfrei bzw. ohne Flatterbewegungen.
  • Zur besseren Erläuterung der Erfindung wird diese an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des oberen Teiles eines Förderkopfgetriebes mit einer. Spannungsausgleicheinrichtung gemäß der Erfindung und F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der F i g. 1, teilweise weggebrochen.
  • Jeder Haspel 3 trägt ein Seil 4, das an.einem gemeinsamen Förderkorb verankert ist, und die Haspeln werden zwischen Seitenrahmen 5 getragen. Zusammen bieten die Seitenrahmen 5 eine Plattform für Kolbenanordnungen 6, von denen jede einen stationären Kolbenzylinder 7 und einen in dem Zylinder beweglichen Kolben 8 enthält.
  • Wie in F i g. 1 dargestellt, sind die Seitenrahmen abwärts geschlitzt, wie bei 9 gezeigt, und bilden dadurch Führungen für Kreuzköpfe 10 und Gehäuselager für die Haspelwellen 11. Jeder Kreuzkopf ist an einem Verbindungsstab 12 angeschlossen, welcher nach oben austritt und mit dem oberen Ende des Kolbens 8 gekuppelt ist. Eine Bewegung des Kolbens aufwärts oder abwärts im Zylinder 7 wird benutzt, um über die Verbindungsstäbe 12 eine ähnliche Bewegung auf die Haspel zu übertragen.
  • Die Zylinder der Kolbenanordnungen sind Teil eines geschlossenen Strömungssystems, welches die Rohrleitung 14 einschließt, die die Zylinder miteinander verbindet. Das System enthält ferner einen Ölbehälter 15, eine Rohrleitung 16, die in die Zuleitung 14 führt, eine Ergänzungspumpe 17 in der Rohrleitung 16 und eine Leckwasserrücklaufleitung 18. Bezugszeichen 19 bedeuten Luftauslaßventile oder Zapfhähne.
  • Es ist Vorsorge getroffen, um das Verhalten jedes Seiles laufend zu überwachen. Die dargestellten Mittel bestehen aus einer Kette 20, die jedem Seil 12 zugeordnet und über eine Laufrolle 21 geführt ist und ein Ausgleichsgewicht 22 trägt. Das Laufrad 21 ist auf einer Welle 23 befestigt, welche eine Anordnung, wie z. B. einen Selsyn-Motor 24, -antreibt, der an einen Anzeiger 25 angeschlossen ist, welcher eine unmittelbare Ablesung der relativen Seillänge ermöglicht. Die beiden Anzeigehaspeln, eine für jedes Seil 4, sind im Blickfeld der Bedienungsperson des Aufzugs angeordnet, so daß jederzeit der Zustand des Seiles zu erkennen ist.
  • Zusätzlich sind Schutzmittel vorgesehen, um anzuzeigen und anzusprechen, wenn die Dehnung irgendeines Seiles den festgelegten Wert überschreitet. Diese Mittel enthalten ein Paar von Grenzschaltern 26, 27 für jede der Haspeln, die auf dem gleichen Rahmen 5 befestigt sind. Manschetten bzw. Schaltnocken 24' sind auf den Stäben 12 vorgesehen, um die Schaltkontakte der Schalter 26, 27 zu betätigen, wenn die Haspelverschiebung einen vorher festgelegten Höchstwert überschreitet.
  • Die Betätigung des Schalters löst eine Warneinrichtung, z. B. eine Sirene 29, aus.
  • Der Pumpenmotor 30 wird durch Schaltmittel 31 im Behälter 15 gesteuert, welche durch den Ölspiegel desselben betätigt werden. Wenn der Ölspiegel im Behälter 15 einen festgelegten oberen Wert überschreitet, z. B. durch die Rückkehr des Leckwassers durch die Leitung 18, so wird die Ergänzungspumpe 17 wirksam, um die Verluste in den Kolben wieder zu ersetzen. Die Pumpe ist eine Druckpumpe und wird durch die Schalteinrichtung 31 zum Stillstand gebracht, wenn der Spiegel auf einen festgelegten unteren Pegel abgesunken ist. Durch diese Mittel wird der in dem hydraulischen System, bestehend aus den Kolbenanordnungen und der Leitung 14, enthaltene Ölvorrat genau konstant gehalten.
  • Wenn -im Betrieb die Spannung, z. B. in dem linken Seile, zu irgendeinem Zeitpunkt diejenige im rechten Seil überschreiten sollte, so besteht für das linke Seil die Neigung, den zugehörigen Kolben 8 im Zylinder 7 abwärts zu schieben. Gleichzeitig bewirkt der ölftuß vom linken Zylinder in den rechten Zylinder ein Anheben des rechten Kolbens, bis ein Gleichgewichtszustand der Spannungen erreicht wird. Dieser Seilausgleich wird dauernd selbsttätig aufrechterhalten.
  • Ein Vorteil der beschriebenen Einrichtung besteht darin, daß sie ein brauchbares Mittel bietet, das die Nutzlast, die in dem Förderkorb gehoben wird, genau zu messen und zu integrieren-gestattet. In den Zeichnungen bestehen die Mittel, um dies zu erreichen, aus einer Zweigleitung 32 des hydraulischen Systems mit Anschluß an ein Instrument 33, welches den Flüssigkeitsdruck in dem System mißt und unmittelbar als Maß für die durch den Förderkorb angehobene Last registriert.
  • Zur Vereinfachung der Darstellung sind nur zwei Haspeln gezeigt, jedoch kann das System 3, 4 oder irgendeine Zahl von Seilhaspeln umfassen.
  • Es bestehen noch weitere Ausführungsmöglichkei= ten, die sich in Einzelheiten voneinander unterscheiden, aber nicht von dem Grundgedanken der Erfindung abweichen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Selbsttätige Spannungsausgleichseinrichtung für die Förderseile einer Mehrseilaufzugseinrichtung für Bergwerke, bei welcher für jedes Seil eine Umlenkseilscheibe vorgesehen ist und die Seile an einen einzelnen Förderkorb angeschlossen sind, wobei die Lager der Umlenkseilscheiben so gegeneinander abgestützt sind, daß sie die im Sinne eines Ausgleiches von Seilspannungsunterschieden ihre Höhenlage gegeneinander verändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der in festgelegten senkrechten Ebenen nur aufwärts und abwärts beweglichen Lager jeder Umlenkseilscheibe gegen die Lager der übrigen Umlenkseilscheiben über ein hydraulisches System erfolgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lager (10, 10) für die Welle (11) jeder Umlenkseilscheibe (3) in vertikal geführten Kreuzköpfen (9, 9) befestigt sind, welche paarweise je einem der Kolben (2) des hydraulischen Systems zugeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 850 515, 699 728; französische Patentschrift Nr.1179 098; britische Patentschrift Nr. 664 686; USA.-Patentschrift Nr. 1565 646; »Glückauf«, Heft 51/52, Jahrgang 1953, S.1253 bis 1265.
DEA33221A 1959-11-09 1959-11-09 Selbsttaetige Spannungsausgleichseinrichtung fuer die Foerderseile einer Mehrseilaufzugs-einrichtung fuer Bergwerke Pending DE1208463B (de)

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