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DE1165222B - Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben

Info

Publication number
DE1165222B
DE1165222B DED32253A DED0032253A DE1165222B DE 1165222 B DE1165222 B DE 1165222B DE D32253 A DED32253 A DE D32253A DE D0032253 A DED0032253 A DE D0032253A DE 1165222 B DE1165222 B DE 1165222B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
new
upper rope
old
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED32253A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Fast
Dipl-Ing Pal Frenyo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
Priority to DED32253A priority Critical patent/DE1165222B/de
Publication of DE1165222B publication Critical patent/DE1165222B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/02Installing or exchanging ropes or cables

Landscapes

  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenförderanlagen in Bergwerksbetrieben Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenförderanlagen und ist sowohl für Turmfördermaschinen als auch für Flurfördermaschinen anwendbar.
  • Es sind Verfahren zum Auswechseln des Oberseils bekannt, bei denen die Antriebskraft der Fördermaschinen zum Aufbringen der neuen Seile auf den Seilträger benutzt wird. Beispielsweise ist es bei einer Flurfördermaschine mit einfach umschlungener Treibscheibe bekannt, die Fördermaschine zum Seilauflegen zu benutzen, wobei während des Auflegevorgangs das Seil unter Verwendung von Hilfsrollen mehrmals über die Treibscheibe geschlungen wird (deutsche Patentschrift 276 843).
  • Dieses Verfahren zum Seilauflegen kann auch zum Auswechseln der Seile verwendet werden. Hierbei wird zunächst ein Hilfsseil mehrfach um die Treibscheiben und Hilfsrollen geschlungen, an welchen das aufzulegende Seil befestigt wird. Die Fördermaschine arbeitet zusammen mit den Hilfsrollen als Friktionswinde, mittels welcher das neue Seil auf den Seilträger aufgelegt wird, so daß es dann mit dem oberhalb der Rasensohle abgefangenen Teil des alten Seiles verbunden werden kann. Dann wird das alte Seil von dem in seiner tiefsten Stellung befindlichen Förderkorb gelöst und mit Hilfe der Treibscheibe das neue Seil in den Schacht hinabgelassen und anschließend mit dem unteren Förderkorb verbunden.
  • Bei einem weiteren Verfahren, bei dem ebenfalls die Antriebskraft der Fördermaschine zum Aufbringen des neuen Seiles auf den Seilträger benutzt wird, ist in der Mitte zwischen der untersten Sohle und der Rasenhängebank eine Seilwechselsohle vorgesehen. Das neu aufzulegende Seil wird in die Seilwechselsohle gebracht. Die in der Mitte des Schachtes auf gleicher Höhe stehenden Förderkörbe werden abgefangen, so daß das alte Seil von beiden Körben gelöst werden kann. Auf der Seite des neu aufzulegenden Seiles wird das Ende des alten Seiles mit dem Anfang des neuen Seiles verbunden, während auf der gegenüberliegenden Seite eine Seiltrommel zum Aufwickeln des alten Seiles angeordnet ist, auf welche der Anfang des alten Seiles geführt wird.
  • Mit Hilfe der Fördermaschine wird nun durch das über die Koepescheibe laufende alte Seil das neue Seil aufgelegt. Dieses Verfahren ist infolge hoher Kosten unwirtschaftlich und kann daher nur in Ausnahmefällen angewandt werden, wenn günstige Gebirgsverhältnisse vorliegen und nicht weiter abgeteuft wird.
  • Die bekannten Verfahren zum Auswechseln der Förderseile mittels auf die Treibscheibe aufgesetzter Seilmagazine weisen erhebliche Nachteile auf. Die Magazine zum Aufwickeln der Seile erfordern bei den ständig zunehmenden Teufen und den damit immer größeren Seillängen und wachsenden Seildurchmessern immer mehr Raum, so daß die Magazinaufbauten große Dimensionen und beachtliche Gewichte annehmen.
  • Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, den Antriebsmotor ebenfalls stärker auszulegen, zumal er noch das Gewicht des in den Schacht herabgelassenen Seiles und des Gefäßes halten muß. Bei dem Auswechselverfahren von einer Seilwechselsohle aus ist zwar eine größere Bemessung der Antriebsleistung der Fördermaschine nicht erforderlich, weil das Förderseil stets durch ein entsprechendes Gegengewicht ausgeglichen ist. Doch ist dieses Verfahren aus den erwähnten Gründen sehr teuer, da das Ausschießen der Seilwechselsohle einen erheblichen Kostenaufwand erfordert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Auswechseln der Oberseile zu schaffen, welches die genannten Nachteile vermeidet und bei dem insbesondere keine besonderen, mit großem Kostenaufwand verbundenen Sonderanlagen, wie z. B. eine Seilwechselsohle, Seilmagazine, Hilfsrollen, Auflegewinden und verstärkte Fördermaschinen, erforderlich sind.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein die Antriebskraft der Fördermaschine zum Aufbringen der neuen Seile auf den Seilträger benutzendes Verfahren zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenförderanlagen, welches erfindungsgemäß die nachstehenden zeitlich aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte aufweist: I. Das eine Gefäß bzw. der eine Förderkorb wird in die unterste Stellung gefahren und das zuvor auf die tiefste Sohle gebrachte neue Oberseil an das untere Ende des alten Oberseiles angeschlagen.
  • 1I. Das untere Gefäß bzw. der untere Förderkorb wird, das neue Oberseil von seiner Trommel abrollend, in die oberste Stellung gefahren; nach Festlegung der Gefäße bzw. Förderkörbe wird das alte Oberseil von den Gefäßen bzw. Förderkörben getrennt und sein oberes Ende mittels eines für das Laufen über die Treib- und Ablenkscheibe geeigneten Verbinders mit dem oberen Ende des neuen Oberseiles verbunden.
  • III. Bis zum völligen Abrollen des neuen Oberseiles von seiner Trommel und zum Freihängen seines unteren Endes wird weitergetrieben und das alte Oberseil nach Verkürzen auf etwa Unterseillänge mit seinem unteren Ende an das untere Ende des neuen Oberseiles angeschlagen.
  • IV. Anschließend wird im bisherigen Treibsinne weitergetrieben, bis die Enden des neuen Oberseiles über den Gefäßen bzw. Förderkörben anstehen, an die sie dann angeschlagen werden.
  • V. Abschließend wird das untere Ende des alten Oberseiles von dem neuen Oberseil gelöst, an die auf der untersten Sohle befindliche leere Seiltrommel angeschlagen, durch Treiben in nunmehr entgegengesetzter Richtung das alte Oberseil herabgelassen, aufgewickelt und zuletzt sein oberes Ende vom neuen Oberseil gelöst.
  • Bei diesem Verfahren hat die Fördermaschine das Gewicht des neuen Oberseiles zusätzlich zu heben. Ist dieses Gewicht größer als die Nutzlast, so wird man entsprechende Totgewichte in dem dem aufzulegenden Seil gegenüber befindlichen Gefäß unterbringen, um das übergewicht zu verringern.
  • In weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vorgeschlagen, daß bei dem Anschlagen des neuen Oberseiles an das mit dem in die unterste Stellung gefahrenen Gefäß oder Förderkorb verbundene Ende des alten Oberseiles ein überstehendes Endstück des neuen Oberseiles von mindestens solcher Länge frei bleibt, daß es nach Einfahren dieses Gefäßes bzw. Förderkorbes in die oberste Stellung unter Einspannung eines besonderen, für das Laufen über die Seilscheiben geeigneten Verbinders die Umschlingung der Treibscheibe ermöglicht.
  • Zur Ausübung des einen für das Laufen über die Treib- und Ablenkscheibe geeigneten Verbinder benutzenden erfindungsgemäßen Oberseilauflegeverfahrens wird gemäß einem Merkmal der Erfindung eine zur Verbindung des neuen Oberseiles mit dem alten Oberseil bestimmte Brückenklemmvorrichtung vorgeschlagen, von welcher die jedem Seilende zugeordnete Klemme um eine Achse schwenkbar ist, wobei beide Achsen durch ein Laschenpaar parallel in festem Abstand voneinander gehalten sind. Dabei können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die beiden Achsen der Brückenklemmvorrichtung als Bolzen mit auf den Treib- und Ablenkscheiben laufenden Rollen ausgebildet sein.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Brückenklemmvorrichtung besteht vor allem darin, daß die zu verbindenden Teile nicht geknickt werden und ohne Beschädigung der Treibscheibe über dieselbe geführt werden können. In weiterer Ausbildung der erfindungsgemäßen Brückenklemmvorrichtung wird für Mehrseilförderung vorgeschlagen, die Bolzen an ihren Enden mit Querbohrungen zu versehen zur Anbringung von Verschraubungen für die Verbindung zweier benachbarter, in axialer Richtung fluchtender Bolzen mittels je nach Seilabstand verschieden langer Verbindungslaschen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher erläutert. Es zeigen F i g. 1 bis 10 die einzelnen Schritte des Verfahrens zum Auswechseln des Oberseiles nach der Erfindung, F i g. 11 und 12 eine Draufsicht und eine Seitenansicht der Brückenklemmvorrichtung, welche die Durchführung des Seilauswechselverfahrens nach der Erfindung erleichtert.
  • In F i g. 1 ist die Ausgangsstellung zu Beginn des Auswechselvorganges dargestellt. Das aufzulegende Oberseil mit der Seiltrommel 10 befindet sich auf der untersten Sohle 1 des Förderschachtes B. Das alte Oberseil 4 ist noch mit beiden Fördergefäßen 3 und 6 verbunden. Das aufzulegende neue Oberseil 2 wird an dem mit dem Gefäß 3 verbundenen Ende des alten Seiles 4 angeklemmt.
  • Wie aus Fi g. 2 hervorgeht, wird nunmehr das neue Seil 2 mittels der Treibscheibe 5 durch das alte Seil 4 nach oben gezogen und von der Seiltrommel 10 abgerollt. Zur Verringerung des Übergewichtes des Seiltrums 4 kann im Gefäß 6 ein Totgewicht untergebracht werden.
  • In F i g. 3 hat das Gefäß 3 auf der Auflegeseite des neuen Seiles 2 seine oberste Stellung erreicht, während das Gefäß 6 in die unterste Lage eingefahren ist.
  • Gemäß F i g. 4 werden beide Gefäße festgelegt und vom alten Seil 4 getrennt. Wie sich weiter aus F i g. 4 ergibt, wird nunmehr das neue Seil t mit dem alten Seil 4 durch eine Brückenklemmvorrichtung nach der Erfindung verbunden.
  • Nunmehr wird mittels der Treibscheibe 5 das neue Seil 2 über das Fördergestell, die Treibscheibe 5, die Umlenkscheibe 9 auf der anderen Seite in den Schacht hinuntergelassen (F i g. 5). Hierbei ist es von besonderem Vorteil, daß die Brückenklemmvorrichtung nach beiden Seiten, sowohl auf der Treibscheibe als auch auf der Umlenkscheibe, sich der Krümmung des Scheibenumfanges anpaßt, ohne daß die Seile beschädigt bzw. geknickt werden.
  • Das alte Oberseil 4 wird etwa auf die Länge des Unterseiles 7 gekürzt und mit seinem neuen Anfangsstück mit dem von der Trommel 10 gelösten und frei herunterhängenden Ende des teilweise aufgelegten neuen Seiles 2 verbunden, wie in F i g. 6 dargestellt ist.
  • Weiterhin wird, wie sich aus F i g. 7 ergibt, mit Hilfe der Treibscheibe 5 das neue Oberseil 2 weitergetrieben, bis, wie aus F i g. 8 ersichtlich, die beiden Seilenden des neuen Seiles 2 über den Fördergefäßen 3 und 6 anstehen.
  • Nunmehr wird das neue Seil 2 mit den beiden Fördergefäßen 3 und 6 verbunden, während gleichzeitig das alte Seil 4 an seinem unteren Ende vom neuen Seil 2 gelöst und auf der untersten Sohle 1 an die Trommel 10 angeschlagen wird (F i g. 9).
  • Mit Hilfe der sich nunmehr entgegengesetzt drehenden Treibscheibe 5 wird das alte Seil 4 nach unten zur tiefsten Sohle heruntergelassen, aufgewickelt und zuletzt sein oberes Ende vom neuen Oberseil gelöst (F i g. 10). Damit ist der Auswechselvorgang des Oberseils beendet.
  • In F i g. 11 sind die beiden zu verbindenden Seile mit 11 und 12 bzw. 11' und 12' bezeichnet. Mittels der Klemmen 13, 14 sind die Seile in den Hülsen 15, 16 befestigt. Die Hülsen 15 und 16 sind um die Achsen A, B gegeneinander schwenkbar gelagert. Die Schwenkachsen sind als Bolzen 17, 18 ausgebildet, die mit den Rollen 19 und 20 versehen sind. Die Schwenkbolzen 17, 18 sind mittels des Laschenpaares 21 miteinander verbunden und damit zu einer Brückenklemmvorrichtung ausgebildet.
  • Bei Mehrseilfördeiung sind die Schwenkachsen 17, 18 an ihren Enden mit Querbohrungen versehen, die eine Schraubverbindung der Verbindungslaschen 22 mittels der Schrauben 23 ermöglichen. Die Verbindungslaschen 22 können je nach dem Seilabstand der Mehrseilförderung verschieden lang sein.
  • Durch Abrollen der Rollen 19, 20 auf der Oberfläche der Treib- bzw. Seilscheibe werden die Seile von der Seillaufrille (Seilfutter) abgehoben, und es werden dadurch Beschädigungen vermieden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenförderanlagen, bei dem die Antriebskraft der Fördermaschine zum Aufbringen der neuen Seile auf den Seiträger benutzt wird,gekennzeichnet durch nachstehende zeitlich aufeinanderfolgende Verfahrensschritte: I. Das eine Gefäß bzw. der eine Förderkorb (3) wird in die unterste Stellung gefahren und das zuvor auf die tiefste Sohle gebrachte neue Oberseil (2) an das untere Ende des alten Oberseiles (4) angeschlagen (F i g. 1). II. Das untere Gefäß bzw. der untere Förderkorb wird, das neue Oberseil (2) von seiner Trommel (10) abrollend, in die oberste Stellung gefahren, nach Festlegung der Gefäße bzw. Förderkörbe (3 und 6) wird das alte Oberseil von den Gefäßen bzw. Förderkörben getrennt und sein oberes Ende mittels eines für das Laufen über die Treib- und Ablenkscheibe (5, 9) geeigneten Verbinders mit dem oberen Ende des neuen Oberseiles verbunden (F i g. 2, 3 und 4). III. Bis zum völligen Abrollen des neuen Oberseiles von seiner Trommel und zum Freihängen seines unteren Endes wird weitergetrieben und das alte Oberseil nach Verkürzen auf etwa Unterseillänge mit seinem unteren Ende an das untere Ende des neuen Oberseiles angeschlagen (F i g. 5 und 6). IV. Anschließend wird im bisherigen Treibsinne weitergetrieben, bis die Enden des neuen Oberseiles über den Gefäßen bzw. Förderkörben (3 und 6) anstehen, an die sie dann angeschlagen werden (F i g. 7 und 8). V. Abschließend wird das untere Ende des alten Oberseiles von dem neuen Oberseil gelöst, an die auf der untersten Sohle befindliche leere Seiltrommel (10) angeschlagen, durch Treiben in nunmehr entgegengesetzter Richtung das alte Oberseil herabgelassen, aufgewickelt und zuletzt sein oberes Ende vom neuen Oberseil gelöst (F i g. 9 und 10).
  2. 2. Verfahren zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenförderanlagen nach Ansruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Anschlagen des neuen Oberseiles (2) an das mit dem in die unterste Stellung gefahrenen Gefäß oder Förderkorb (3) verbundene Ende des alten Oberseiles (4) ein überstehendes Endstück des neuen Oberseiles (2) von mindestens solcher Länge frei bleibt, daß es nach Einfahren dieses Gefäßes bzw. Förderkorbes in die oberste Stellung unter Einsparung eines besonderen, für das Laufen über die Seilschienen (5 und 9) geeigneten Verbinders die Umschlingung der Treibscheibe (5) ermöglicht.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Verbindung des neuen Oberseiles (2) mit dem alten Oberseil (4) bestimmte Brückenklemmvorrichtung, von welcher die jedem Seilende zugeordnete Klemme (13;14) um eine Achse (A; B) schwenkbar ist, wobei beide Achsen (A; B) durch ein Laschenpaar (21) parallel in festem Abstand voneinander gehalten sind (F i g. 11 und 12).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Achsen (A, B) der Brückenklemmvorrichtung als Bolzen (17, 18) mit auf den Treib- und Ablenkscheiben laufenden Rollen (19, 20) ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4 für Mehrseilförderung, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (17, 18) an ihren Enden mit Querbohrungen zur Anbringung von Verschraubungen (23) für die Verbindung zweier benachbarter, in axialer Richtung fluchtender Bolzen mittels je nach Seilabstand verschieden langer Verbindungslaschen (22) versehen sind.
DED32253A 1959-12-31 1959-12-31 Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln der Oberseile von zweitrumigen Treibscheibenfoerderanlagen in Bergwerksbetrieben Pending DE1165222B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2409513C1 (ru) * 2009-12-07 2011-01-20 Федеральное агентство по образованию Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Норильский индустриальный институт" Способ замены канатов шахтной подъемной установки со шкивом трения и устройство для его осуществления
RU2409512C1 (ru) * 2009-06-04 2011-01-20 Федеральное агентство по образованию Государственное образовательное учреждение высшего профессионального образования "Норильский индустриальный институт" Способ навески и смены уравновешивающих канатов подъемных установок
WO2023232248A1 (en) * 2022-06-01 2023-12-07 Kone Corporation An arrangement for replacing elevator suspension ropes and a method

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