DE1208328B - Pendelartige Aufhaengung der Wiege von Schienenfahrzeugen fuer mehrachsige Drehgestelle - Google Patents
Pendelartige Aufhaengung der Wiege von Schienenfahrzeugen fuer mehrachsige DrehgestelleInfo
- Publication number
- DE1208328B DE1208328B DEV20220A DEV0020220A DE1208328B DE 1208328 B DE1208328 B DE 1208328B DE V20220 A DEV20220 A DE V20220A DE V0020220 A DEV0020220 A DE V0020220A DE 1208328 B DE1208328 B DE 1208328B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pendulum
- suspension
- cradle
- saddle
- rail vehicles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
- B61F5/04—Bolster supports or mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
- Pendelartige Aufhängung der Wiege von Schienenfahrzeugen für mehrachsige Drehgestelle Die Erfindung betrifft eine pendelartige Aufhängung der Wiege von Schienenfahrzeugen für mehrachsige Drehgestelle mittels geknickter Schwingpendel mit stufenloser Längenverstellung, deren untere Enden über Schaken und Schakensteine mit dem Federträger der Wiege beweglich verbunden und deren obere Enden unter Zwischenschaltung von Balligen Flächen und von Sattelscheiben mit Tragschneiden kardanisch im Drehgestellrahmen gelagert sind.
- Bei einer derartigen bekannten Pendelaufhängung stützen sich die Pendel tragenden Schaftmuttern in Vermittlung der an ihren Unterseiten vorgesehenen pfannenartigen Aussparungen auf den darunter befindlichen Tragschneiden der Sattelscheiben ab. Die Schaftmuttern sind bei dieser Traaschneidenauflagerung durch das Wagengewicht gegen ein Verdrehen gesichert. Nachteilig ist bei dieser Ausführung der Aufhängung, daß die als Spannmittel dienenden Schaftmuttern, zugleich als Gegenlager der darunterliegenden Sattelscheiben ausgebildet, ein Verstellen derselben - wie z. B. beim Ein- bzw. Nachregulieren der Pufferhöhe - nur dann ermöglichen, wenn die Pendel angehoben werden.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebene Aufhängung der Pendel in ihrer Konstruktion dahin gehend zu verbessern, daß die einzelnen Pendel in ihrer Länge verstellt werden können, ohna die Wiege entlasten zu müssen.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das obere Gewindeende jedes Pendels eine Schaftmutter trägt, deren Schaft in die kardanische Aufhängung mit seitlichem Spiel hineinreicht und die Sattelscheibe mit ihrer walzenförmig ausgebildeten unteren Fläche auf einer ebenen Verschleißscheibe frei abrollen kann.
- Gegenstand der Erfindung ist im weiteren, daß die Schaftmutter mittels eines auf einer Gegenplatte der Aufhängung lösbar angebrachten Sicherungssteges gegen Verdrehen gesichert ist.
- 1n der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei - der besseren übersieht halber- nur eines der vier für eine Aufhängung der Wiege erforderlichen Pendel mit einer Anordnung am Drehgestell gezeigt wird. Es zeigt F i g. 1 die Aufhängung eines Pendels, von der Längsseite des Drehgestells Gesehen, im Schnitt, F i g. 2 die Aufhängung nach F i Q. 1, von der Stirn-"eite des Drehgestells betrachtet.
- Wie aus den F i g. 1 und 2 zu ersehen, ist das von einer Führun-shülse 1 umgebene Pendel 2 mit einem oberen Gewindeende 3 in bekannter Weise von unten durch den Längsträger 4 des Drehgestellrahmens und der auf ihm fest angebrachten Grundplatte 5 geführt und in dieser längs- und querbeweglich gelagert. Das untere Ende des Pendels 2 ist, aus Rücksicht auf eine möglichst einfache Darstellung in den Zeichnungen nicht dargestellt, in üblicher Weise über Schaken und Schakensteine mit dem Federträger der Wiege verbunden. Die Grundplatte 5 umschließt hierbei mit ihren nach oben abgewinkelten Seitenwänden 6 die sich auf einer Verschleißscheibe 7 abrollende Sattelscheibe 8, deren untere Fläche, in Fahrtrichtung konvex ausgebildet, ein zentrisches Einstellen des Pendels 2 gewährleistet. Die Sattelscheibe 8 trägt eine Gegenplatte 9, deren untere Fläche quer zur Fahrtrichtung, von ihrer Mitte ausgehend und nach beiden Seiten auslaufend, abgeschrägt ist, um ein freies Ausschwingen des Pendels 2 für das erforderliche Wiegenspiel zu ermöglichen. Hierzu sind die zueinandergerichteten Flächen der Sattelscheibe 8 mit einer in Fahrtrichtung verlaufenden stumpfen Tragschneide 10 und die Gegenplatte 9 mit einer der Tragschneide entsprechenden und sie übergreifenden Aussparung 11 versehen. Eine auf das Gewindeende 3 des durch den Längsträger 4, die Grundplatte 5, die Verschleißscheibe 7, die Tragschneide 10, die Aussparung 11 und die Gegenplatte 9 geführten Pendels 2 aufgeschraubte Schaftmutter 12 liegt mit ihrem Bund 13 auf der Gegenplatte 9 auf und trägt das Pendel 2. Als Sicherung gegen ein selbständiges Lösen der Schaftmutter 12 findet - wie im Ausführungsbeispiel gezeigt - ein Steg 14 Anwendung, der, mit seiner Längsseite am Bund 13 der Schaftmutter 12 anlie-Gend, mittels zweier Schrauben 15 auf der Gegenplatte 9 befestigt ist, die ihrerseits auf beliebige Art gesichert sind. Macht sich ein Ein- bzw. Nachstellen des Pendels zum Zwecke der Regulierung der Pufferhöhe des Wagens erforderlich, so wird zunächst der Sicherungssteg 14 beseitigt, indem die Schrauben 15 aus der Gegenplatte 9 entfernt worden sind. Nunmehr kann durch ein Anziehen oder Lösen der Schaftmuttern 12 die Länge des Pendels 2, ohne die innige Verbindung der Tragschneidenauflage aufzuheben, so verändert werden, bis die gewünschte Pufferhöhe erreicht ist. Nach erfolgter Einstellung der Pufferhöhe wird die Schaftmutter 12 im umgekehrten Sinne, wie beschrieben, durch Anbringung des Steges 14 wieder gegen ein Verdrehen gesichert.
- Der Anspruch 2 ist ein echter Unteranspruch und gilt nur in Verbindung mit dem Anspruch 1.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Pendelartige Aufhängung der Wiege von Schienenfahrzeugen für mehrachsige Drehgestelle mittels geknickter Schwingpendel mit stufenloser Längenverstellung, deren untere Enden über Schaken und Schakensteine mit dem Federträger der Wiege beweglich verbunden und deren obere Enden unter Zwischenschaltung von balligen Flächen und von Sattelscheiben mit Tragschneiden kardanisch im Drehgestellrahmen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet. daß das obere Gewindeende (3) jedes Pendels (2@ eine Schaftmutter (12) trägt, deren Schaft in die kardanische Aufhängung mit seitlichem Spiel hineinreicht und die Sattelscheibe (8) mit ihrer walzenförmig ausgebildeten unteren Fläche auf einet ebenen Verschleißscheibe (7) frei abrollen kann.
- 2. Aufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaftmutter (12) mittels eines auf einer Gegenplatte (9) der Aufhängung lösbar angebrachten Sicherungssteges (14) gegen Verdrehen gesichert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 368165; deutsche Auslegeschriften Nr. 1010 551, 1014142; Taschenbuch »Hüte«, 1949, 1I. Band, 27. Auflage, S.41.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV20220A DE1208328B (de) | 1961-02-25 | 1961-02-25 | Pendelartige Aufhaengung der Wiege von Schienenfahrzeugen fuer mehrachsige Drehgestelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV20220A DE1208328B (de) | 1961-02-25 | 1961-02-25 | Pendelartige Aufhaengung der Wiege von Schienenfahrzeugen fuer mehrachsige Drehgestelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1208328B true DE1208328B (de) | 1966-01-05 |
Family
ID=7578398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV20220A Pending DE1208328B (de) | 1961-02-25 | 1961-02-25 | Pendelartige Aufhaengung der Wiege von Schienenfahrzeugen fuer mehrachsige Drehgestelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1208328B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE368165C (de) * | 1922-02-18 | 1923-02-01 | Eisenbahnwagen Und Maschinenfa | Drehgestellwiege fuer Eisenbahnfahrzeuge |
| DE1010551B (de) * | 1955-07-07 | 1957-06-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur Kraftuebertragung zwischen dem Wagenkasten von Schienenfahrzeugen und dem mit einer Wiege versehenen Drehgestell |
| DE1014142B (de) * | 1955-08-13 | 1957-08-22 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zum Halten einer Wiege ein- oder mehrachsiger Drehgestelle von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen |
-
1961
- 1961-02-25 DE DEV20220A patent/DE1208328B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE368165C (de) * | 1922-02-18 | 1923-02-01 | Eisenbahnwagen Und Maschinenfa | Drehgestellwiege fuer Eisenbahnfahrzeuge |
| DE1010551B (de) * | 1955-07-07 | 1957-06-19 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zur Kraftuebertragung zwischen dem Wagenkasten von Schienenfahrzeugen und dem mit einer Wiege versehenen Drehgestell |
| DE1014142B (de) * | 1955-08-13 | 1957-08-22 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Einrichtung zum Halten einer Wiege ein- oder mehrachsiger Drehgestelle von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3105509A1 (de) | Befestigungsvorrichtung fuer ein turbinengehaeuse | |
| DE1208328B (de) | Pendelartige Aufhaengung der Wiege von Schienenfahrzeugen fuer mehrachsige Drehgestelle | |
| DE2037440A1 (de) | Verstellbares Lager | |
| DE837549C (de) | Verbindung von Hauptrahmen und Drehgestellen bei Lokomotiven und anderen Drehgestellfahrzeugen | |
| DE907061C (de) | Unterkonstruktion fuer Einschienenhochbahnen | |
| DE1009216B (de) | Verbindung eines mittleren Drehgestells mit dem Kasten eines Schienenfahrzeugs | |
| DE917652C (de) | Lagerung des Motorgetriebeblockes in Kraftfahrzeugen | |
| DE252859C (de) | ||
| DE935369C (de) | Kastenauflagerung auf Drehgestellen schnellfahrender Schienen-fahrzeuge mit ausschwingendem Fuehrungsdrehzapfen | |
| DE1213660B (de) | Verstellbares Radlager, insbesondere fuer Rasenmaeher | |
| DE1438829C (de) | ||
| DE618114C (de) | Schienenbefestigung auf einer eisernen Rippenunterlegplatte | |
| DE162392C (de) | ||
| DE654494C (de) | Triebwerkrahmen mit Haupt- und Stuetzlagern fuer dieselelektrische oder -mechanische Schienenfahrzeuge | |
| DE463240C (de) | Reibwalzenlager fuer Druckmaschinenfarbwerke | |
| AT210463B (de) | Wiegenabfederung bei Triebdrehgestellen von Elektrolokomotiven | |
| DE745088C (de) | Wiegeanordnung fuer Drehgestelle von Eisenbahnfahrzeugen | |
| DE553692C (de) | Lageranordnung fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE530868C (de) | Zwaengrollenrahmen fuer Gleisrueckmaschinen mit zwei aus zwei Rollenpaaren bestehende Rollensaetzen | |
| DE535708C (de) | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE463596C (de) | Verbindung zweier Waagebalken oder -hebel mittels einer starren Stange | |
| DE500542C (de) | Sich selbst einstellendes Schneidenlager | |
| DE1014142B (de) | Einrichtung zum Halten einer Wiege ein- oder mehrachsiger Drehgestelle von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen | |
| AT257905B (de) | Tragbare Motorkettensäge | |
| DE444372C (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Schraeglage des Tisches von Auslesemaschinen |