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DE1208133B - Entlastetes Ventil, insbesondere fuer Dampfturbinenanlagen, mit Kolbenringabdichtung - Google Patents

Entlastetes Ventil, insbesondere fuer Dampfturbinenanlagen, mit Kolbenringabdichtung

Info

Publication number
DE1208133B
DE1208133B DEM48816A DEM0048816A DE1208133B DE 1208133 B DE1208133 B DE 1208133B DE M48816 A DEM48816 A DE M48816A DE M0048816 A DEM0048816 A DE M0048816A DE 1208133 B DE1208133 B DE 1208133B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston ring
ring
piston
rim
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM48816A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Prause
Horst Riedel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM48816A priority Critical patent/DE1208133B/de
Publication of DE1208133B publication Critical patent/DE1208133B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/145Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path by means of valves, e.g. for steam turbines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K39/00Devices for relieving the pressure on the sealing faces
    • F16K39/02Devices for relieving the pressure on the sealing faces for lift valves
    • F16K39/022Devices for relieving the pressure on the sealing faces for lift valves using balancing surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Entlastetes Ventil, insbesondere für Dampfturbinenanlagen, mit Kolbenringabdichtung Die Erfindung bezieht sich auf ein entlastetes Ventil mit einem Verschlußkörper, der als Hohlkolben mit Entlastungsbohrungen und einer Kolbenringabdichtung ausgebildet ist. Insbesondere ist die Erfindung bei sogenannten hemmenden, nur für Regelzwecke geeigneten Ventilen mit kurzzeitig wirkender Ventilkegelabdichtung anwendbar, um beispielsweise .in Dampfturbinenanlagen bei Lastabwurf, also z. B. bei Ausfall des Generators, das Auftreten unzulässiger Drehzahlen, d. h. ein Durchgehen der Maschine, zu verhindern. Besonders ist dabei an Regelventile gedacht, die im Betrieb vorwiegend in einem Zwischenbereich zwischen der vollen Offenlage und der vollen Schließlage arbeiten.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, mit möglichst kleinen Kräften und geringem Verschleiß die Regelbewegungen des Ventils durchzuführen.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Aussparung für den Kolbenring über radiale Bohrungen mit dem Innenraum des Hohlkolbens verbunden ist, wobei die Ausdehnung des Kolbenringes durch einen als Anschlag dienenden Ringbord so begrenzt ist, daß zwischen dem Kolbenring und der Bohrung, in die er beim Schließen des Ventils hineingleitet, ein Spaft bleibt und der Kolbenring nur im Bereich der Schließstellung des Ventils an der Innenwand der Bohrung anliegt. Hierbei ist unter dem Begriff des Bereiches der Schließstellung beispielsweise weniger als ein Viertel des Öffnungshubes zu verstehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise für ein kombiniertes Schnellschluß-Regelventil veranschaulicht, und zwar zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch ein solches Komb;nationsventil in schematischer Darstellung und F i g. 2 einen Teillängsschnitt durch das Regelventil in geschlossener Stellung mit vergrößerter Wiedergabe des Kolbenring-Gleitsitzes.
  • In F i g. 1 ist mit 1 das Ventilgehäuse des Kombinationsventils benannt, das den Ventilkörper 2 und das Voröffnungsventil 3 des Schnellschlußventils und den Ventilkörper 4 des Regelventils aufnimmt, wobei zu dem Schnellschlußventil der Ventilsitz 5 und zu dem Regelventil der Ventilsitz 6 gehört. Das Regelventil, welches die Erfindung zum Inhalt hat, befindet sich in dieser Darstellung in geöffneter Stellung und muß gegen den Strömungsdruck des Mediums, beispielsweise des Dampfes, geschlossen werden. In dem als Hohlkolben gestalteten Ventilkörper 4 befinden sich die Entlastungsbohrungen 7 und der Ventilsitz 8, während bei 9 nur schematisch der Kolbenring angedeutet ist, der über die radialen Bohrungen 10 unter den im Innenraum 11 des Ventilkörpers 4 herrschenden überdruckeinfluß gelangt, sobald bei 6, 8 der Ventilsitz geschlossen ist. Der Kolbenring 9 ist wie ein üblicher Kolbenring geschlitzt und bleibt an sich ein elastisches Element. Der Kolbenring wird durch einen Ringbord, wie er in F i g. 2 gezeichnet ist, daran gehindert, in der Stellung gemäß F i g. 1 sich an die Innenwand der Hülse 12 anzulegen, die als eine in den Ventilhals 13 eingesetzte Büchse gestaltet ist, die eine Abschrägung 14 zwecks leichten Auflaufens des Kolbenringes 9 in die Gleitfläche 14' der Büchse 12 beim Schließen des Ventils aufweist.
  • In den Ventilkörpern solcher Regelventile müssen Entlastungsventile oder Entlastungsbohrungen vorgesehen sein, um die erforderlichen öffnungs- oder Schließkräfte in tragbaren Grenzen zu hatten. Wenn auch die Benutzung von Bohrungen billiger und einfacher ist, so müssen doch diese in ihrem Durchtrittsquerschnitt so bemessen sein, daß bei geschlossenem Ventil nicht mehr Dampf herausströmt, als dem Leerlauf der Maschine entspricht. Eine genaue Berechnung dieser Leerlaufdampfmenge ist aber nicht möglich, weil diese Dampfmenge von Faktoren abhängt, welche nur auf erfahrungsgemäßen Annahmen beruhen.
  • In Fig. 2 ist wiederum mit 4 der Ventilkörper, mit 7 eine der Entlastungsbohrungen, mit 12 die als Büchse gestaltete Hülse und mit 13 der Ventilhals bezeichnet, während mit 6 und 8 die beiden Sitzflächen und mit 10 eine der radialen, zur Kolbenringaussparung 15 führenden Bohrungen benannt ist. Der Kolbenring 9 besitzt eine Ringschulter 17 und eine Gleitfläche 18, deren zum Ventilkörpersitz 8 hin gelegene Kante bei 19 abgeschrägt ist, damit das Hineingleiten des Kolbenringes 16 in die am Ende verengte, vor der Bohrung gebildete Gleitfläche 14' erleichtert wird.
  • An der Gleitfläche 18 soll. stets ein Spalt 18' vorhanden sein und bestehenbleiben. Ein solches veränderbares Spaftspiel ist kleiner zu wählen, als die Leerlaufdampfmenge im Durchtrittsquerschnitt ausmacht. Hinsichtlich einer Spaltkorrektur wird bemerkt, daß eine solche nicht so einfach möglich ist. Es könnte nämlich geschehen, daß bei einem zu groß errechneten Spiel entweder der Kegel oder die Büchse erneuert werden müßte, abgesehen von der Möglichkeit ' daß Kegel und Büchse einer Wärineverforinung unterliegen können, die mit Sicherheit zu einem Streifen und dem sogenannten »Fressen« führeit würde.
  • Im übrigen ist der Zweitstrom, das ist die Dampfmenge, die durch die Bohrungen 7 strömt, in dem Bereich, in dem der Kolbenring nicht anliegt, aber doch noch nicht der »Aussteuerpunkt« erreicht ist, zu groß, um vernachlässigt werden zu können. Hierbei ist der Aussteuerpunkt der Punkt, bei dem die Durchflußmenge nicht mehr weiter mit dem Hub anwächst. Es empfiehlt sich deshalb, den Zweitstrom durch eine Lamellendichtung zu vermindern.
  • Der Außendurchmesser des Kolbenringes 9 ist dabei nicht größer als der Bohrungsdurchmesser der Büchse 12 bzw. des Ventilhalses 13, in die er beim Schließen des Ventils hineinschlüpfen muß. Für die Aufnahme der Ringschulter 17 und zur gleichzeitigen Ausdehnungsbegrenzung des Kolbenringes 9 sowie zur Regulierung der Spaltbreite dient ein Ringbordanschlag 20 bzw. 20' eines Abdeckringes 21, der mittels Schrauben 22 im Ventilkörper 4 gehalten wird und noch einen Zentrierbord 23 aufweisen kann.
  • In weiterer Ausgestaltung der -Erfindung wird also der einen Teil der Kolbenringaussparung 15 umgrenzende Ringbord 20 von einem mit zentrischen Bordrändern 20, 23 versehenen, stirnseitig auf dem Ventilkörper befestigten Abdeckring 21 gebildet. Ferner ist der Kolbenring 9 in seinem Profil in Bildung einer Abstufung derart abgewinkelt gestaltet, daß auf seiner der Gleitfläche 18 abgewendeten Seite eine hinter dem Ringbord 20 bzw. 20' der Aussparung 15 bzw. 15' greifende Ringschulter 17 bzw. 17' vorhanden ist. Es ist also möglich, eine Ringschulter 17' des Kolbenringes 16 an Stelle der Ringschulter 17 und die Aussparung 15 in eine nur angedeutete Aussparung 15' hineinragen zu lassen, was für die Einwirkung des Druckes über die Bohrungen 10 auf die Innenfläche 24 des Kolbenringes 16 und damit für die Bildung des sich unter Einwirkung der Begrenzungsanschlagflächen 25 bzw. 25' einstellenden Nullspieles gleichbedeutend ist. Es wird hierbei einerseits eine ausreichende Ventilkörperabdichtung auf der Entlastungsseite zwischen Kolbenring und Büchse bzw. Ventilhalsgleitfläche im letzten Schließbereich des Ventilhubes erreicht, und andererseits werden die Reibungskräfte zwischen Kolbenring und Büchsengleitfläche so gering als möglich gehalten, so daß sowohl das öffnen wie auch das Schließen des Ventils mit kleinstmöglichen Kräften vollzogen werden kann. Sobald nämlich der Kolbenring beim öffnen des Ventils aus der Drosselbohrung der Büchse oder des Ventilhalses herausgleitet, also diese nur kurze Gleitfläche verlassen hat, hört die Wandreibung vollständig auf, da jetzt ein großes Spiel zwischen Kolbenring und der diesem gegenüberliegenden Wandung vorhanden ist und dieser Ring in seine ursprüngliche spannungsfreie Lage zurückkehren kann.
  • Schließlich ist das entlastete Ventil in an sich bekannter Weise mit einem vorgeschalteten Schnellschlußventil zusammengebaut und in einem gemeinsamen Gehäuse vorzugsweise gleichachsig untergebracht. Es ist hierbei erwünscht, daß das Regelventil schon bei geringeren Drehzahlüberschreitungen schließt als das Schnellschlußventil. Es sollen dabei diese Regelbewegungen in der Weise beherrscht werden, daß die Abdichtung auf der Entlastungsseite des Ventilkörpers, d. h. eine Dampfdrosselung nur bis zu einem solchen Maße erfolgt, daß weniger Dampf durchgeht, als dem Leerlauf der Maschine (Turbine, Dampfmaschine) entspricht. Bei bekannten Kombinationsventilen wird das Schnellschlußventil beim Anfahren der Turbine geöffnet, es soll erst im Gefahrenmoment durch Ansprechen eines Sicherheitsreglers schließen. Demgegenüber dient das außerdem verwendete Regelventil einerseits zur Leistungsregelung für die Maschine und soll andererseits im Fall eines Lastabwurfes nur vorübergehend schließen, um ein Durchgehen der Maschine zu verhüten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Entlastetes Ventil mit einem Verschlußkörper, der als Hohlkolben mit Entlastungsbohrungen und einer Kolbenringabdichtung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (15) für den Kolbenring (9) über radiale Bohrungen (10) mit dem Innenraum (11) des Hohlkolbens verbunden ist, wobei die Ausdehnung des Kolbenringes (16) durch einen als Anschlag dienenden Ringbord (20 bzw. 20) so begrenzt ist, daß zwischen dem Kolbenring und der Bohrung, in die er beim Schließen des Ventils hineingleitet, ein Spalt bleibt und der Kolbenring nur im Bereich der Schließstellung des Ventils an der Innenwand (14') der Bohrung anliegt.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Teil der Kolbenringaussparung (15) umgrenzende Ringbord (20) von einem mit zentrischen Bordrändern (20, 23) versehenen, stimseitig auf dem Ventilkörper (4) befestigten Abdeckring (21) gebildet wird. 3. Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenring (9) in seinem Profil in Bildung einer Abstufung derart abgewinkelt gestaltet ist, daß auf seiner der Gleitfläche (18) abgewendeten Seite eine hinter den Ringbord (20 bzw. 20') der Aussparung (15 bzw. 15') greifende Ringschulter (17 bzw. 17') vorhanden ist. 4. Ventil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ventilsitz (8) hin gerichtete äußere Kante der Gleitfläche des Kolbenringes (9) in Bildung einer Auflauffläche (19) abgeschrägt ist, damit das Hineingleiten des Kolbenringes in die am Ende verengte, vor der Bohrung gebildete Gleitfläche (14') erleichtert wird. 5. Entlastetes Ventil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ventil in an sich bekannter Weise mit einem vorgeschalteten Schnellschlußventil zusammengebaut und in einem gemeinsamen Gehäuse vorzugsweise gleichachsig untergebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 851294.
DEM48816A 1961-04-25 1961-04-25 Entlastetes Ventil, insbesondere fuer Dampfturbinenanlagen, mit Kolbenringabdichtung Pending DE1208133B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2319061A1 (fr) * 1975-07-25 1977-02-18 Sulzer Ag Groupe a deux soupapes combinees et commandes independantes
FR2319060A1 (fr) * 1975-07-25 1977-02-18 Sulzer Ag Groupe a soupapes combinees et a commandes independantes
DE3241867A1 (de) * 1982-11-12 1984-05-24 Honeywell Gmbh, 6050 Offenbach Druckentlastetes ventil
EP2703698A1 (de) * 2012-09-04 2014-03-05 Siemens Aktiengesellschaft Kombiniertes Stell- und Schnellschlussventil für eine Strömungsmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851294C (de) * 1950-06-13 1952-10-02 Erich Lempe Entlastetes Ventil mit Haupt- und Hilfsventil

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