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DE3123644A1 - Muffenstueck mit kurzer baulaenge zur verbindung von rohren mit glattzylindrischen enden - Google Patents

Muffenstueck mit kurzer baulaenge zur verbindung von rohren mit glattzylindrischen enden

Info

Publication number
DE3123644A1
DE3123644A1 DE19813123644 DE3123644A DE3123644A1 DE 3123644 A1 DE3123644 A1 DE 3123644A1 DE 19813123644 DE19813123644 DE 19813123644 DE 3123644 A DE3123644 A DE 3123644A DE 3123644 A1 DE3123644 A1 DE 3123644A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press ring
press
ring segments
union nut
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813123644
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MENGERING SANITAER HAUSTECH
Original Assignee
MENGERING SANITAER HAUSTECH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MENGERING SANITAER HAUSTECH filed Critical MENGERING SANITAER HAUSTECH
Priority to DE19813123644 priority Critical patent/DE3123644A1/de
Publication of DE3123644A1 publication Critical patent/DE3123644A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/06Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts in which radial clamping is obtained by wedging action on non-deformed pipe ends
    • F16L19/075Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts in which radial clamping is obtained by wedging action on non-deformed pipe ends specially adapted for spigot-and-socket joints for pipes of the same diameter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Pressure Members (AREA)

Description

  • Muffenstück mit kurzer Baulänge zur Verbindung
  • von Rohren mit glattzylindrischen Enden Zusatz zu Patent (Patentanmeldung P 31 08 06do29 Die Erfindung bezieht sich auf ein Muffenstück mit kurzer Baulänge zur Verbindung von Rohren mit glattzylindrischen Enden nach Patent (Patentanmeldung P 31 08 064.2).
  • In der Hauptanmeldung ist ein Muffenstück mit kurzer Baulänge zur Verbindung von Rohren mit glattzylindrischen Enden beschrieben, das nahe jedem Muffeneingang ein Dichtungselement, vorzugsweise einen Dichtungs-Rollring aufweist. Bei einer Ausführungsw form dieses Muffenstücks ist im Bereich jedes Muffeneingangs ein Gewinde außen am Muffenstück zum Auf schrauben einer Überwurfmutter vorgesehen, die als Treibelement für einen Preßring oder eine Gruppe von untereinander verbundenen Preßring-Segmen ten dient. Bei entsprechender Drehung der Überwurfmutter wird der Preßring oder die Gruppe der Preßring-Segmente durch eine konische Leitfläche am Muffeneingang gegen die Außenwand des Rohrendes gepreßt, wodurch dieses Rohrende gegen Kräfte in und senkrecht zur Rohrachse gesichert wird. Man erreicht dadurch insbesondere bei liegenden Rohranordnungen die erforderliche Quersteifigkeit und axiale Sicherung der Rohrverbindung.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Quersteifigkeit und axiale Sicherung der Rohrverbindung weiter zu verstärken.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei Verwendung einer Überwurfmutter als Treibelement der Preßring oder die untereinander verbundenen Preßring-Segmente einendoppelkeilförmiger#Querschnitt aufweisen und die Überwurfmutter an ihrem nach innen gezogenen Bund mit einer konischen Leitfläche für den nach außen gerichteten Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente versehen ist. Dieser doppelkeilförmige Querschnitt wird beim Anziehen der Überwurfmutter einerseits durch die konische Leitfläche am Muffeneingang und andererseits durch die konische Leitfläche an dem nach innen gezogenen Bund der Überwurfmutter gegen die Außenwand des Rohrendes gepreßt, wobei in vorteilhafter Weise die zur Anlage mit der Außenwand des Rohrendes kommende Fläche bei dem erfindungsgemäßen Preßring bzw.
  • Preßring-Segmenten gegenüber derjenigen beim Gegenstand der Hauptanmeldung wesentlich größer ist. Unter Beibehaltung einer kurzen Baulänge des Muffenstücks wird die queraxiale Abstützung durch den nach außen gerichteten Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente mit doppelkeilförmigem Querschnitt verstärkt, so daß wiederum die am Rohrende angreifenden Hebelkräfte, insbesondere bei liegenden Rohranordnungen, durch die Verbindung besser abgefangen werden können.
  • Wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der nach außen gerichtete Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente aus einem härteren (zähhartem) Material als der nach innen gerichtete Teil desselben bzw. derselben besteht, wird die axiale Sicherung der Rohrverbindung zusätzlich verbessert und das Anziehen der Überwurfmutter erleichtert. Zugleich kann auf ein weiteres Dichtungselement im Muffenstück verzichtet werden, da der nach innen gerichtete Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente- aus einem relativ weichen elastomerischem Material bestehen und somit gleichzeitig die Dichtungsfunktion übernehmen kahn. Dadurch kann die Baulänge des Muffenstücks noch weiter verringert werden. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Innenseite eines solchen Muffenstücks sehr einfach gestaltet werden kann, so daß Herstellungskosten eingespart werden.
  • Vom Rohrende auf die Verbindung einwirkende Hebelkräfte werden noch besser abgefangen, wenn nach noch einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der nach außen gerichtete Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente in deren Wirkposition sich über den Bund der Überwurfmutter hinaus erstreckt.
  • Noch eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der doppelkeilförmige Querschnitt symmetrisch gegenüber einem mittig angeordneten flachen Ring ausgebildet ist.
  • Diese Version erleichtert die Montage.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Innenseite des Preßrings oder der Preßring-Segmente konkav ausgebildet. Dadurch wird ein vollflächiges Anpressen der Innenseite des Preßrings oder der Preßring-Segmente begünstigt.
  • Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Schnittansicht eines Muffenstücks in Form einer Doppelmuffe, in deren unteren Hälfte das glattzylindrische Ende eines Rohres eingedichtet ist, während an der oberen Hälfte der Doppelmuffe die Teile vor dem Eindichten gezeigt sind; Fig. 2 eine Schnittansicht von durch einen flachen Ring untereinander verbundenen Preßring-Segmenten mit doppelkeilförmigem Querschnitt entlang der Linie II - II in Fig.3 und Fig. 3 eine Draufsicht des in Fig. 2 gezeigten Teils, das beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 verwendet wird.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Muffenstück handelt es sich um eine Doppelmuffe 11a, das Muffenstück kann jedoch alternativ auch jeweils an den Enden z.B. eines Abzweigstücks vorgesehen sein.
  • Die Doppelmuffe 11a weist am Außenumfang neben den beiden Muffeneingängen jeweils ein Gewinde 14 auf. Auf das in Fig. 1 unten liegende Gewinde 14 ist eine Überwurfmutter 15a mit einem nach innen gezogenen Bund 36 aufgeschraubt. Die Überwurfmutter 15a dient als Treibelement für Preßring-Segmente 37, die einen symmetrischen doppelkeilförmigen Querschnitt aufweisen und an einem mittig angeordneten flachen Ring 17 angeformt sind. Im Ausführungsbeispiel sind drei solche Preßring-Segmente 37 vorgesehen, es können jedoch auch mehr oder weniger sein. Die Preßring-Segmente 37 weisen ferner bezogen auf den Ringumfang nur eine relativ geringe Bogen-Länge auf und sie sind in gleichen gegenseitigen Abständen an dem flachen Ring 17 positioniert. Die Preßring-Segmente können aber auch eine erheblich größere Bogenlänge besitzen und im Extremfall nur durch schmale Schlitze gegenseitig voneinander getrennt sein. Alternativ kann an Stelle dieser Preßring-Segmente auch ein durchgehender Preßring mit doppelkeilförmigem Querschnitt (nicht gezeigt) verwendet werden.
  • Die Preßring-Segmente 37 sind an dem flachen Ring 17 senkrecht so angeformt, daß ihre konkave, in Umfangsrichtung verzahnte Innenseite 38 etwa mit dem Innendurchmesser des flachen Ringes 17 fluchtet. Dieser Innendurchmesser ist dabei geringfügig größer gehalten als der größtmögliche Außendurchmesser des jeweils einzudichtenden glattzylindrischen Rohrendes 18. Die Preßring-Segmente 37 sind einschließlich des flachen Ringes 17 im Ausführungsbeispiel aus einem zähharten Kunststoff hergstellt.
  • In der unteren Hälfte der Doppelmuffe 11a ist ein Rollring 24 aus Gummi in Dichtungsposition veranschaulicht. Dieser Rollring 24 befindet sich vor dem Einschieben des Rohrendes 18 in die Doppelmuffe 11a in einen Bereitschaftsraum 25 (in Fig. 1 oben gezeigt), dem nach innen ein Koinpressionsbund 26 folgt, an dem sich wiederum ein Dichtungsringraum 27 anschließt. Beim Einschieben des Rohrendes 18 in die Doppelmuffe 11a wird der Rollring 24 durch Reibung mitgenommen und durch den Kompressionsbund 26 so verformt, daß der Rollring 24 schlagartig in den unmittelbar an den Kompressionsbund 26 angrenzenden Dichtungsringraum 27 expandiert. Nach beendeter Einschubbewegung nimmt der Rollring 24 die in Fig. 1 in der unteren Hälfte der Doppelmuffe 11a gezeigte Position im Dichtungsringraum 27 ein.
  • Um das auf vorstehende Weise in die Doppelmuffe 11a eingedichtete Rohrende 18 axial zu sichern und vor allem auch queraxial abzustützen, um z.B. bei liegenden Rohranordnungen von den Rohrenden her einwirkende Hebelkräfte abzufangen, werden die durch den flachen Ring 17 untereinander verbundenen Preßring-Segmente 37 mit dem doppelkeilförmigen Querschnitt mit Hilfe der Überwurfmutter 15a in die in Fig. 1 unten gezeichnete Arbeitsposition gebracht, wobei zu diesem Zweck die Überwurfmutter 15a auf das betreffende Außengewinde 14 der Doppelmuffe 11a aufgeschraubt wird.
  • An jedem Muffeneingang der Doppelmuffe 11a sind in Einschnitten oder Aussparungen konische Leitflächen 9 für die nach innen ragenden Teile (Hälften) der Preßring-Segmente 37 vorgesehen, deren Zahl und Bogenlänge jeweils derjenigen der Preßring-Segmente 37 entspricht. Ferner weist die Überwurfmutter 15a an ihrem nach innen gezogenen Bund 36 eine rundumlaufende konische Leitfläche 39 auf, die mit den nach außen gerichteten Teilen der Preßring-Segmente 37 zusammenwirkt. Der doppelkeilförmige Querschnitt der Preßring-Segmente 37 ist den konischen Leitflächen 9 und 39 so angepaßt, daß beim Eindrücken der Preßring-Segmente 37 in den Muffeneingang durch entsprechende Drehung der Überwurfmutter 15a die Preßring-Segmente 37 radial nach innen verformt und gegen den Außenumfang des eingedichteten Rohrendes 18 gepreßt werden.
  • Dabei erstreckt sich im Ausführungsbeispiel der nach außen gerichtete Teil der Preßring-Segmente 37 über den Bund 36 der Überwurfmutter 15a hinaus. Die konischen Leitflächen 9 an den beiden Muffeneingängen befinden sich wie vorstehend erwähnt, in Einschnitten oder Aussparungen, die eine Drehsicherung für die Preßring-Segmente 37 bilden, wenn die Überwurfmutter zum Eintreiben der Preßring-Segmente in den jeweiligen Muffeneingang aufgeschraubt wird.
  • Wenngleich beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die Rollringe 24 die Dichtungsfunktion übernehmen, kann an deren Stelle auch eine ringförmige Lippendichtung oder dgl. (nicht gezeigt) in einer innen entsprechend modifizierten Doppelmuffe vorgesehen sein.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung (nicht gezeigt) kann der nach innen ragende Teil der Preßring-Segmente oder des Preßrings wesentlich kürzer (kleiner) als der nach außen ragende Teil sein, wodurch eine weitere Verkürzung der Baulänge des Muffenstücks erreicht werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche Muffenstück mit kurzer Baulänge zur Verbindung von Rohren mit glattzylindrischen Enden nach Patent (Patentanmeldung P 31 08 064.2), dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Überwurfmutter (15a) als Treibelement der Preßring oder die untereinander verbundenen Preßring-Segmente (37) einen doppelkeilförmigen Querschnitt aufweisen und die Uberwurfmutter (15a) an ihrem nach innen gezogenen Bund (36) mit einer konischen Leitfläche (39) für den nach außen gerichteten Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente (37) versehen ist.
  2. 2. Muffenstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen gerichtete Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente (37) aus einem härteren (zähhartem) Material als der nach innen gerichtete Teil desselben bzw. derselben besteht.
  3. 3. Muffenstück nach den Ansprüchen 1 und 2 e dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen gerichtete Teil des Preßrings oder der Preßring-Segmente (37) in deren Wirkposition sich über den Bund (36) der Uberwurfmutter (15a) hinaus erstreckt.
  4. 4. Muffenstück nach den Ansprüchen 1 - 33, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelkeilförmige Querschnitt symmetrisch gegenüber einem mittig angeordneten flachen Ring (17) ausgebildet ist.
  5. 5. Muffenstück nach den Ansprüchen 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite (38) des Preßrings oder der PreB-ring-Segmente (37) konkav ausgebildet ist.
DE19813123644 1981-06-15 1981-06-15 Muffenstueck mit kurzer baulaenge zur verbindung von rohren mit glattzylindrischen enden Withdrawn DE3123644A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0195140A1 (de) * 1985-03-13 1986-09-24 John Derek Guest Rohrverbindungen
EP1154186A1 (de) * 2000-05-11 2001-11-14 PLASSON Ltd Rohrverbindung mit integrierter Dichtung

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EP0195140A1 (de) * 1985-03-13 1986-09-24 John Derek Guest Rohrverbindungen
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