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DE1207693B - Sternrechwender mit mehreren Rechenraedern - Google Patents

Sternrechwender mit mehreren Rechenraedern

Info

Publication number
DE1207693B
DE1207693B DET19922A DET0019922A DE1207693B DE 1207693 B DE1207693 B DE 1207693B DE T19922 A DET19922 A DE T19922A DE T0019922 A DET0019922 A DE T0019922A DE 1207693 B DE1207693 B DE 1207693B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
star
wheels
tubular frame
joint
vertical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET19922A
Other languages
English (en)
Inventor
Fernando Gremese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1207693B publication Critical patent/DE1207693B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/142Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms
    • A01D78/146Arrangements for transport by movement of the heads carrying rake arms in a horizontal plane

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOId
Deutsche KL: 45 c-83/00
T 19922III/45 c
5. April 1961
23. Dezember 1965
Vorliegende Erfindung betrifft einen Sternrechwender mit mehreren an einem Rohrgestell angebrachten Rechenrädern und einem Tragbalken, der an seinem einen Ende über eine senkrechte Gelenkachse mit der Dreipunkteinspannung eines Schleppers und mit seinem anderen Ende mit dem um eine senkrechte Achse schwenkbaren Rohrgestell verbunden ist.
Solche Rechwender haben bekanntlich gegenüber ähnlichen, geschleppten Maschinen den Vorteil eines nur geringeren Gewichtes, geringen Platzbedarfs und niedrigen Preises; sie weisen jedoch den Nachteil auf, daß der Heuwender auf einer Doppelreihe von Heu arbeitet und deshalb das Gestell des Heuwenders unbedingt unsymmetrisch ausgebildet sein muß. Hierdurch ist wieder eine Unsymmetrie des Gewichtes des gesamten Rechenrädersystems bedingt, wobei das auf der kürzeren Seite des Gestells angebrachte Rechenrad die Neigung zum Heben hat, während die auf der längeren Seite des Gestells angebrachten Rechenräder stärker auf dem Boden lasten und die Neigung haben, dort steckenzubleiben.
So ist beispielsweise ein Heuwender bekanntgeworden, der aus einem Tragbalken und einem Rohrgestell besteht, an dem Rechenräder über Ausleger völlig starr befestigt sind. An den Enden des Tragbalkens sind Gelenke mit vertikaler Achse angeordnet, über die der Tragbalken zur Dreipunkteinspannung und das Rohrgestell zum Tragbalken verschwenkbar ist. Um nun die unvermeidlichen Bodenunebenheiten aufzufangen und eine Zerstörung der starr gelagerten Rechenräder zu vermeiden, ist der Tragbalken dieses Gerätes in der Nähe der Dreipunkteinspannung noch um eine horizontale Achse drehbar und durch eine Feder vorgespannt. Diese vorbekannte Bauart aber hat den wesentlichen Nachteil, daß, sobald ein Rad durch eine Bodenwelle angehoben wird, auch alle anderen Räder abheben und nicht mehr arbeiten.
Bei einem anderen vorbekannten eingespannten Heuwender, mit dem Heu nicht seitlich aufgenommen werden kann, ist für ein einzelnes, seitlich neben einem Schlepper angeordnetes Rechenrad eine parallelogrammartige Aufhängung vorgesehen, durch die ein federndes Aufliegen des Rades am Boden gewährleistet werden soll. Das vorgesehene Parallelogramm gestattet aber immer noch keine Höheneinstellung des Rechenrades. Zur Höhenverstellung ist somit ein besonderer Seilzug vorgesehen, der vom Führersitz aus bedienbar ist. Diese Lösung ist zwar für einen Einradbetrieb denkbar, für ein Gerät mit mehreren Rädern ist sie jedoch nicht brauchbar.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, diese bisher bestehenden Nachteile zu beseitigen und Sternrechwender mit mehreren Rechenrädern
Anmelder:
Gino Tonutti, Remanzacco, Udine (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. G. Commentz, Patentanwalt,
Stuttgart 13, Klippeneckstr. 4
Als Erfinder benannt:
Fernando Gremese, Remanzacco, Udine (Italien)
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 1. Februar 1961 (1078)
einen Sternrechwender so auszubilden, daß alle Rechenräder auch bei einem unebenen Gelände mit möglichst dem gleichen Druck auf dem Boden arbeiten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Tragbalken in bezug auf die Bodenhöhe starr in der Dreipunkteinspannung um eine vertikale Achse verschwenkbar angeordnet ist und die Rechenräder voneinander unabhängig über federnde Gelenkparallelogramme mit einstellbarer Federkraft am Rohrgestell aufgehängt sind. Durch diese Art der Einzelaufhängung der Rechenräder ist nicht nur eine gleichmäßige, auch in unebenem, holprigem Gelände sichere Arbeitsweise gewährleistet, sondern gleichzeitig wird durch die einfache und solide Bauweise auch ein Ausbrechen von Rechenzähnen und ein Aufbocken der Räder vermieden. Durch die in vertikaler Richtung starre Aufhängung des Tragbalkens ergibt sich eine besonders sichere Führung des Gerätes. Ferner läßt sich durch die Art der Fixierung auch die Umwandlung vom Heurechen zum Heuwender bzw. die Inbetriebnahme aus der Transportlage in kurzer Zeit vollziehen.
509 759/174
Darüber hinaus besteht jedes Gelenkparallelogramm vorteilhaft aus einer am Rohrgestell befestigten Lasche, zwei daran angelenkten Hebeln und einer zweiten, diese Hebel an ihren anderen Endpunkten verbindenden Lasche, an der über Ausleger und eine vertikale Achse das Rechenrad angelenkt ist, wobei dann an dem Gelenkpunkt zwischen der zweiten Lasche und dem unteren Hebel eine Zugfeder befestigt ist, an deren freiem Ende eine durch ein Handrad verstellbare Gewindespindel angreift, die im gegenüberliegenden Gelenkpunkt zwischen der Lasche und dem Hebel gehalten ist.
Zur Fixierung des Tragbalkens in je einer der in Arbeits- bzw. Transportlage des Gerätes entsprechenden Stellung können an der Dreipunkteinspannvorrichtung zwei Löcher vorgesehen sein, in die in der jeweiligen Stellung Stifte einsetzbar sind.
Bei einer besonders zweckmäßigen Bauform des Gerätes ist die Stellung des Tragbalkens zum Rohrgestell über ein Gelenk und ein Verstellsegment festlegbar.
Schließlich ist es auch noch denkbar, die Rechenräder an den Gelenkparallelogrammen über eine vertikale Achse in an sich bekannter Weise anzulenken und mittels Verriegelungsstiften in ihrer Lage as zu fixieren.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform des erfindungsgemäßen Sternrechwenders dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Grundriß des Wenders in seiner auch zur Beförderung auf der Straße geeigneten Ruhestellung,
Fig. 2 ein elastisches Gelenkparallelogramm zur Aufhängung eines Rechenrades in vergrößertem Maßstab,
Fi g. 3 einen Grundriß des Wenders bei der Arbeit als Heurechen und
F i g. 4 einen Grundriß des Wenders bei der Arbeit als Heuwender.
Gemäß den Zeichnungen ist der erfindungsgemäße Sternrechwender an der üblichen Dreipunkteinspannvorrichtung 3 P/B eines Schleppers eingespannt, dessen Hinterräder mit T bezeichnet sind, wobei diese Einspannvorrichtung 3 P mit einer einstellbaren Gewindespindel V versehen ist. Bei Schleppern, die eine nicht einstellbare Hebevorrichtung aufweisen, kann, um bei eingestellter Arbeitshöhe des Wenders diese Arbeitshöhe in bezug auf den Boden beizubehalten, eine nicht besonders dargestellte Zugstange vorgesehen sein.
In der Mitte der Dreipunkteinspannvorrichtung 3 P/B ist die Einspannvorrichtung 1 des Tragbalkens 2 befestigt. Diese Vorrichtung 1 ist um einen Bolzen la des Balkens B drehbar gelagert und kann, wie aus den Fig. 1 und 3 ersichtlich ist, zwei verschiedene Richtungen einnehmen, die durch die Löcher 16 und 1 c bestimmt sind, in die wieder ein Stift einzusetzen ist.
Das andere Ende des Tragbalkens 2 weist eine Gabel 4 auf, die um den Zapfen 5 drehbar angeordnet ist, der im Mittelpunkt eines Kreissegmentes 6 angebracht und an einem die Rechen r tragenden rohrartigen Balken 7 angeschweißt ist. Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, so sind am Balken 7 wieder Laschen 8 angeschweißt, auf denen zwei Hebel 9 6g und 10 drehbar gelagert sind, die zusammen mit den Laschenpaaren 11 und den waagerechten Laschen 12 die die vier Rechenräder r tragenden Gelenkparallelogramme bilden. Die Rechenräder r sind also in den waagerechten Laschen 12 um senkrechte Zapfen drehbar gelagert und können somit die jeweils gewünschte Richtung einnehmen. Die Gelenkparallelogramme weisen, je eine diagonale Zugfeder 13 auf, deren Zugkraft mittels der Gewindespindel 14 und eines Handrades 14 a einstellbar ist.
Die Laschen 12, die mittels senkrechter Zapfen 15 die Rechenräder r tragen, weisen weiter jeweils ein durchgehendes Loch 16 auf, in das ein Stift eingelassen werden kann, der die Rechenräder r in zwei bestimmten Lagen festhält, je nachdem, ob das Gerät nun als Heurechen (Fig. 3) oder als Heuwender (F i g. 4) arbeiten soll.
Der rohrartige Balken 7 kann zwei verschiedene Lagen einnehmen, nämlich die in F i g. 1 dargestellte seitliche Lage während der Fahrt auf der Straße und die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Lage bei der Arbeit auf dem Feld. Die seitlich um die senkrechten Zapfen 15 drehbar gelagerten Rechenräder r können ebenfalls zwei Lagen einnehmen, je nachdem, ob das Heu zusammengebracht oder gewendet werden soll.
Da die Rechenräder r jeweils von einem elastischen mit einer einstellbaren Feder 13 versehenen Gelenkparallelogramm getragen sind, können sie einzeln derart in die richtige Höhe gebracht werden, daß sie den Boden bei der Arbeit nur leicht berühren.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sternrechwender mit mehreren an einem Rohrgestell angebrachten Rechenrädern und einem Tragbalken, der an seinem einen Ende über eine senkrechte Gelenkachse mit der Dreipunkteinspannung eines Schleppers und mit seinem anderen Ende mit dem um eine senkrechte Achse schwenkbaren Rohrgestell verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragbalken (2) in bezug auf die Bodenhöhe starr in der Dreipunkteinspannung um eine vertikale Achse verschwenkbar angeordnet ist und die Rechenräder (r) voneinander unabhängig über federnde Gelenkparallelogramme (8, 9, 10, 11) mit einstellbarer Federkraft am Rohrgestell (7) aufgehängt sind.
2. Sternrechwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gelenkparallelogramm aus einer am Rohrgestell (7) befestigten Lasche (8), zwei daran angelenkten Hebeln (9, 10) und einer zweiten, diese Hebel (9, 10) an ihren anderen Endpunkten verbindenden Lasche (11) besteht, an der über Ausleger (12) und eine vertikale Achse (15) das Rechenrad (r) angelenkt ist, und daß am Gelenkpunkt zwischen der zweiten Lasche (11) und dem unteren Hebel (10) eine Zugfeder (13) befestigt ist, an deren freiem Ende eine durch ein Handrad (14 a) verstellbare Gewindespindel (14) angreift, die im gegenüberliegenden Gelenkpunkt zwischen der ersten Lasche (8) und dem oberen Hebel (9) gehalten ist.
3. Sternrechwender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung des Tragbalkens (2) in je einer der Arbeits- bzw. Transportlage des Gerätes entsprechenden Stellung an der Dreipunkteinspannvorrichtung zwei Löcher (Ib, Ic) vorgesehen sind, in die in der jeweiligen Stellung Stifte einsetzbar sind.
4. Sternrechwender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Tragbalkens (2) zum Rohrgestell (7) über ein Gelenk (5) und ein Verstellsegment (6) festlegbar ist.
5. Sternrechwender nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenräder (r) an den Gelenkparallelogrammen (8, 9, 10, 11) über eine vertikale Achse (15) in an sich bekannter Weise angelenkt und mit Vemegelungsstiften in ihrer Lage fixierbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1161932, 1227787;
USA.-Patentschrift Nr. 2459 961.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 759/174 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
DET19922A 1961-02-01 1961-04-05 Sternrechwender mit mehreren Rechenraedern Pending DE1207693B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT1207693X 1961-02-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1207693B true DE1207693B (de) 1965-12-23

Family

ID=11433359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET19922A Pending DE1207693B (de) 1961-02-01 1961-04-05 Sternrechwender mit mehreren Rechenraedern

Country Status (1)

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DE (1) DE1207693B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459961A (en) * 1946-09-23 1949-01-25 Ernest C Pollard Windrow lifter and turner
FR1161932A (fr) * 1955-12-05 1958-09-08 Lely Nv C Van Der Râteau à décharge latérale comportant une rangée de roues râteleuses
FR1227787A (fr) * 1958-06-20 1960-08-24 Lely Nv C Van Der Dispositif pour déplacer latéralement des végétaux se trouvant sur le sol

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459961A (en) * 1946-09-23 1949-01-25 Ernest C Pollard Windrow lifter and turner
FR1161932A (fr) * 1955-12-05 1958-09-08 Lely Nv C Van Der Râteau à décharge latérale comportant une rangée de roues râteleuses
FR1227787A (fr) * 1958-06-20 1960-08-24 Lely Nv C Van Der Dispositif pour déplacer latéralement des végétaux se trouvant sur le sol

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