DE1207204B - Stetigschleifer - Google Patents
StetigschleiferInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L11/00—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
- B27L11/06—Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood powder or sawdust
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F03—MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F03C—POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
- F03C1/00—Reciprocating-piston liquid engines
- F03C1/02—Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
D21b
Deutsche Kl.: 55 a -1/10
M 54890 VH b/55 a
21. November 1962
16. Dezember 1965
21. November 1962
16. Dezember 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stetigschleifer für Holzknüppel, die in einem Vertikalschacht
zwischen Mitnehmerketten abwärts geführt und gegen einen Schleifstein gepreßt werden, wobei die
Mitnehmerketten und ihre Antriebe höhenverstellbar gelagert sind.
Bei bekannten Stetigschleifern bestehen Nachteile darin, daß umfangreiche und kostspielige Getriebeeinrichtungen
erforderlich sind, und zwar sowohl zum Antrieb der Preßketten als auch für die Stellvorrichtung
zum Heben und Senken der Kettengerüste bei fortschreitender Abnutzung und beim Auswechseln des Schleifsteins. Da wegen des gemeinsamen
Kettenantriebs bei bekannten Bauarten die Kettengerüste starr miteinander verbunden sein müssen,
ist keine Veränderung der Schachtweite und keine — in bezug auf die lotrechte Mittelachse —
unsymmetrische Beaufschlagung des Schleifsteins möglich. Letzteres ist jedoch zur Herstellung eines
guten Schleifproduktes wünschenswert, weil der Winkel zwischen der Horizontalen und der Schleifstein-Tangente
an der Anlaufstelle möglichst klein sein soll, wodurch die Gefahr, daß der Schleifstein Knüppelreste
unter der Unterkante der Schachtwand hindurchdrückt, wesentlich verringert wird.
Die bekannten Vorrichtungen zum Heben und Senken der Kettengerüste bestehen aus mindestens
vier lotrechten Spindeln, aus den zugehörigen als Schneckenräder ausgebildeten Spindelmuttern und
aus einem Antrieb, der deren Gleichlauf sicherstellt. Nachteilig ist hier außer der Kompliziertheit und
der die Zugänglichkeit störenden Anordnung besonders die Tatsache, daß das Gewicht des gefüllten
Förderschachtes ständig von Gewindegängen getragen werden muß.
Ein Stetigschleifer, der die erwähnten Nachteile beseitigt, ist gemäß der Erfindung gekennzeichnet
durch zwei die Lager je zweier Ketten und ihres Antriebs aufnehmende Gerüste, die sich über hydraulische
Pressen auf zwei U-förmigen Rahmen abstützen, welche auf einem den Schleifstein umschließenden
Podest liegen und gegeneinander einstellbar sind.
Die hydraulisch parallel betriebenen Pressen ermöglichen eine schnelle und genaue Vertikalverstellung
der beiden Kettengerüste, auch unabhängig voneinander. Zusätzlich sichern Spindeln die von den
Pressen in eine bestimmte Höhenlage gebrachten Gerüste. Jedes Kettengerüst weist zwei Pfeiler auf, die
von Rohrankern parallel zu der Welle des. Schleifsteins
durchdrungen werden und miteinander verbunden sind, wobei an den Rohrankern außen Querver-Stetigschleifer
Anmelder:
MIAG Mühlenbau und Industrie G. m. b. H.,
Braunschweig, Ernst-Amme-Str. 19
Als Erfinder benannt:
Curt Meinecke, Braunschweig
binder angreifen, welche die eingestellten Gerüste gegeneinander verspannen und zum Verändern der
Schachtweite lösbar sind. Jedes Gerüst ist an mindestens drei Stellen vertikal geführt, von denen zwei
an -der Innenseite des U-Rahmens liegen und die dritte durch die einerseits am Rahmen fest verankerte
hydraulische Presse oder durch an einem Gebäudeteil, beispielsweise im Durchbruch einer
Stockwerksdecke angeordnete Winkelprofile gegeben ist, allerdings unter Berücksichtigung der Quereinstellbarkeit
der Kettengerüste.
Sieht man zum Antrieb der Pressketten hydraulisch betriebene Klinkenwerke vor, so genügt für die
Verstellvorrichtungen und für den Kettenantrieb ein zentrales Druckmittelaggregat.
Alle Rahmen- und Gerüstteile können in selbsttragender, geschweißter Kastenbauweise erstellt werden.
Diese Bauart mit zweiseitiger Verstellbarkeit jedes Kettengerüstes ergibt eine einfache, leicht zu
bedienende und sehr anpassungsfähige Vorrichtung. Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist, im
folgenden näher erläutert, dabei zeigt
F i g. 1 einen Stetigschleif er mit abgebrochenen Kettengerüsten, wobei die linke Hälfte der Zeichnung
einen Vertikalschnitt gemäß Bezeichnung I-I der F i g. 3 und die rechte Seite der Figur eine Seitenansicht
gemäß PfeilZ der Fig. 3 zeigten,
F i g. 2 zeigt eine Ansicht gemäß Pfeil Y in F i g. 1;
Fig. 3 zeigt einen Horizontalquerschnitt gemäß PfeilenII-II der Fig. 1 und ;
F i g. 4 zeigt eine schaubildliche Darstellung der Hälfte eines oben abgebrochenen Kettengerüstes.
Der Stetigschleifer besteht aus den Hauptteilen Podest 1 mit Schleifstein 2, zwei Rahmen 3 mit hydraulischen
Pressen 4 und zwei gleichen Gerüsten 5 mit je zwei Preßketten 6. .
Das Podest 1 ist ein oben und unten mit Flanschen
versehener verrippter Kasten, bei dem in, der zeichnerischen Darstellung die Einrichtung zum
Auswechseln des Schleifsteins der Übersichtlich- ;, keit wegeff,nicht dargestellt ist. Der Schleifstein 2 ist
■ 509 758/15
Claims (5)
1. Stetigschleifer für Holzknüppel, die in einem Vertikalschacht zwischen Mitnehmerketten abwärts
geführt und gegen einen Schleifstein gepreßt werden, wobei die Mitnehmerketten und
ihre Antriebe höhenverstellbar gelagert sind, gekennzeichnet
durch zwei die Lager je zweier Ketten und ihres Antriebs aufnehmende Gerüste (5), die sieh über hydraulische Pressen
(4) auf zwei U-förmigen Rahmen (3) abstützen, welche auf einem den Schleifstein (2) umschließenden
Podest (1) liegen und gegeneinander einstellbar sind.
2. Stetigschleifer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Kettengerüst (5) zwei Pfeiler (52) aufweist, die von Rohrankern (54)
parallel zu der Welle (21) des Schleifsteins (2) durchdrungen werden und miteinander verbunden
sind, wobei an den Rohrankern (54) Querverbinder (54") angreifen, welche die beiden Gerüste
(5) gegeneinander verspannen.
3. Stetigschleifer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerüste (5) über
ihrer unteren Führungsstelle im Rahmen (3) entweder durch an diesem feste Teile, zum Beispiel
die hydraulischen Pressen (4), oder durch an einem Gebäudeteil angebrachte Winkelprofile
geführt sind.
4. Stetigschleifer nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet
durch Spritzdüsen (58) im Raum über den unteren Kettenrädern (55").
5. Stetigschleifer nach Anspruch 1 bis 4 wahlweise, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
zweier Preßketten (6) eines Gerüstes (5) aus einem von zwei hydraulischen Pressen (7, 7')
betriebenen Klinkenwerk besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1747 685;
britische Patentschrift Nr. 234190;
USA.-Patentschrift Nr. 1499 547.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1747 685;
britische Patentschrift Nr. 234190;
USA.-Patentschrift Nr. 1499 547.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 758/15 12.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962M0053977 DE1503340A1 (de) | 1962-08-22 | 1962-08-22 | Antrieb einer langsamen Welle |
| DEM54890A DE1207204B (de) | 1962-08-22 | 1962-11-21 | Stetigschleifer |
| AT103263A AT259351B (de) | 1962-08-22 | 1963-02-11 | Vorrichtung zum stetigen Schleifen von Knüppelholz |
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Publications (1)
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| US1948189A (en) * | 1930-02-27 | 1934-02-20 | Andrew N Russell | Wood grinding machine |
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1962
- 1962-08-22 DE DE1962M0053977 patent/DE1503340A1/de active Pending
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-
1963
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- 1963-03-14 FI FI0503/63A patent/FI44510B/fi active
- 1963-05-17 CH CH623063A patent/CH406826A/de unknown
- 1963-06-04 FR FR936887A patent/FR1358808A/fr not_active Expired
- 1963-08-20 US US303445A patent/US3215356A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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|---|---|
| FI44510B (de) | 1971-08-02 |
| DE1503340A1 (de) | 1969-12-18 |
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| CH406826A (de) | 1966-01-31 |
| AT259351B (de) | 1968-01-10 |
| US3215356A (en) | 1965-11-02 |
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