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CH406826A - Stetigschleifer für Holzknüppel - Google Patents

Stetigschleifer für Holzknüppel

Info

Publication number
CH406826A
CH406826A CH623063A CH623063A CH406826A CH 406826 A CH406826 A CH 406826A CH 623063 A CH623063 A CH 623063A CH 623063 A CH623063 A CH 623063A CH 406826 A CH406826 A CH 406826A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
press
piston
presses
line
master
Prior art date
Application number
CH623063A
Other languages
English (en)
Inventor
Meinecke Curt
Alms Heinrich
Herrmann Gerhard
Original Assignee
Miag Muehlenbau & Ind Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miag Muehlenbau & Ind Gmbh filed Critical Miag Muehlenbau & Ind Gmbh
Publication of CH406826A publication Critical patent/CH406826A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L11/00Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor
    • B27L11/06Manufacture of wood shavings, chips, powder, or the like; Tools therefor of wood powder or sawdust
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/02Reciprocating-piston liquid engines with multiple-cylinders, characterised by the number or arrangement of cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


      Stetigschleifer    für     Holzknüppel       Die Erfindung bezieht sich auf einen     Stetigschleifer     für Holzknüppel, die in einem Vertikalschacht von       Mitnehmerketten    abwärts geführt und gegen einen  Schleifstein gedrückt werden, wobei jede     Mitnehmer-          kette    von mindestens zwei     Druckmittelpressen    ange  trieben wird, und zwar von einer steuernden     Meister-          Presse    und einer gesteuerten Folge-Presse, die über  Klinkenwerke auf die Achsen der Kettenräder wirken.  



  Bei bekannten     Stetigschleifern    bestehen Nachteile  darin, dass umfangreiche und kostspielige Getriebeein  richtungen erforderlich sind, um den Antrieb der bei  den Pressketten und das Absenken der Kettengerüste  entsprechend der     Schleifsteinabnützung    bzw. ihr Aus  fahren nach oben zum Zwecke der     Schleifsteinaus-          wechselung    zu ermöglichen.

   Weitere Nachteile beste  hen darin, dass die Kettengerüste gegeneinander fest  sein müssen, damit keine Veränderung der Schacht  weite und keine - in bezug auf die lotrechte Mittel  achse - unsymmetrische     Beaufschlagung    des Schleif  steins möglich ist; letzteres ist aber, insbesondere we  gen eines möglichst wenig von 90  abweichenden Win  kels zwischen Schachtwand und     Schleifsteintangente     an der Auslaufstelle, wünschenswert, weil dadurch die  Gefahr, dass der Schleifstein Knüppelreste unter der  Unterkante der Schachtwand hindurchdrückt, verrin  gert wird.  



  Ein     Stetigschleifer,    der die vorgenannten Nachteile  bei erheblicher Kostensenkung vermeidet, ist gemäss  der Erfindung gekennzeichnet durch zwei auf einem  den Schleifstein umschliessenden Podest quer einstell  bar befestigte Rahmen in Form eines liegenden U mit    gegeneinander gerichteten Schenkeln, in denen die lös  bar miteinander verbundenen und den Vertikalschacht  bildenden, die     Mitnehmerketten    und ihre Antriebe tra  genden Gerüste geführt und höhenverstellbar abgestützt  sind.  



  Dies kann über hydraulische Pressen, die eine sehr  schnelle und gut einstellbare Vertikalbewegung der  Kettengerüste ermöglichen, geschehen. Zweckmässig  können Spindeln vorgesehen sein, die die Fixierung  der durch die Hydropressen bewirkten Einstellung er  möglichen. Schliesst man beide     Hydraulikpressen    an  nur ein Drucksystem an, so ist selbsttätig eine voll  kommen gleichmässige     Beaufschlagung    der beiden  Pressen gewährleistet, da die Gerüste in ihren quer  einstellbaren Rahmen geführt sind.

   Von den beiden  Führungsstellen eines Kettengerüstes kann eine unten  im Rahmen liegen, während die andere Führungsstelle  darüber angeordnet sein kann; dies     kann    geschehen  durch einen Aufbau am Rahmen oder durch die Hub  presse selbst oder durch eine oben am Kettengerüst  angreifende Führung in Form von Winkelprofilen,  welche     z.B.    im Durchbruch einer     Stockwerksdecke    an  geordnet sein können. Hierbei ist die durch die Füh  rungsrahmen der Kettengerüste bedingte     Quereinstell-          barkeit    zu berücksichtigen.  



  Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungs  beispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist, im fol  genden näher erläutert; dabei zeigen       Fig.    1 einen     Stetigschleifer    mit abgebrochenen Ket  tengerüsten, wobei die linke Hälfte der Zeichnung  einen Vertikalschnitt gemäss Bezeichnung     I-I    der     Fig.         3 und die rechte Seite der Abbildung eine Seitenansicht  gemäss Pfeil Z der     Fig.    3 zeigen;       Fig.    2 zeigt eine Ansicht gemäss Pfeil Y in     Fig.    l;       Fig.    3 zeigt einen Horizontalquerschnitt gemäss  Pfeil     II-II    der     Fig.    1;

         Fig.    4 zeigt eine schaubildliche Darstellung der  Hälfte eines oben abgebrochenen Kettengerüstes;       Fig.    5 zeigt halb schematisch eine Einrichtung zum  Antrieb der Pressketten und       Fig.    6 zeigt ein Funktionsschema für die Einrich  tung nach     Fig.    5.  



  Der     Stetigschleifer    besteht aus den Hauptteilen:  Podest 1 mit Schleifstein 2, Rahmen 3 mit     Hydro-          presse    4 und zwei gleichen Gerüsten 5 mit je zwei  Pressketten 6 und zugehörigem Antrieb. Die Maschi  ne steht auf einem Fundament.  



  Das Podest 1 ist ein oben und unten mit Flanschen       versehener        verrippter    Kasten, bei dem in der zeich  nerischen Darstellung die Einrichtung zum Auswech  seln des Schleifsteines der Übersichtlichkeit wegen  nicht dargestellt ist. Der Schleifstein 2 ist in bekannter  Weise auf der Welle 21 befestigt, die in den beiden  getrennt neben dem Podest 1 aufgestellten Lagern 22  läuft.  



  Auf dem Podest sind beiderseits des Schleifsteins  2 die U-förmigen Rahmen 3 mittels Schrauben 31  derart befestigt, dass ihr Abstand von der durch die  Wellenachse 21 gehenden Vertikalebene 8 eingestellt  werden kann. Da beide Rahmen 3 unabhängig vonein  ander einstellbar sind, kann bei gegebener Schachtwei  te der Abstand des rechten Rahmens 3 von der Mittel  ebene 8 grösser sein als der Abstand des linken  Rahmens 3 mit der Folge, dass der Winkel 9 zwischen  der Horizontalen und der Tangente an den Schleifstein  2 an der Auslaufstelle möglichst klein wird, was aus  technologischen Gründen wünschenswert ist. Die Rah  men 3 können auf dem Podest geführt und gegen die  ses mit an sich bekannten Mitteln, zum Beispiel Spin  deln, verschoben werden, was aber aus Gründen der  Übersichtlichkeit ebenfalls nicht dargestellt ist.  



  Jeder der Rahmen 3 trägt eine Hydropresse 4, die  auf dem Querbalken des U-förmigen Rahmens 3 be  festigt ist, während auf den beiden Schenkeln je     eine     Standspindel 32 befestigt ist.  



  Das Kettengerüst 5 (vergleiche auch     Fig.    4) besteht  im wesentlichen aus dem U-förmigen Basisteil 51, an  dessen Schenkeln 51' nach oben die Pfeiler 52     an-          schliessen.    Oben am Querstück des Basisteils 51 ist der  Balken 53 angeordnet. Unten wird das U-förmige Ba  sisteil 51 durch die Wanne 51" geschlossen. Die bei  den Pfeiler 52 eines Gerüstes sind mit Bohrungen 52'  versehen, durch die parallel zur Achse der Welle 21  liegende Rohranker 54 gezogen sind. Zwischen den  Pfeilern und parallel zu diesen sind an den Rohran  kern 54     T-förmig    profilierte Schienen 54' befestigt. Auf  ihren Flanschen laufen die Rollen 6' der Glieder der  Pressketten 6.

   Zur leicht einstellbaren Verspannung  der beiden Kettengerüste 5 gegeneinander sind Anker  54" vorgesehen, die in der aus der Zeichnung ohne  weiteres zu entnehmenden Art an den hervorstehenden    Enden der Rohre 54 leicht einstellbar befestigt sind.  Unten in den Schenkeln 51' des Basisteils 51 sind die  Lager 55' für die unteren Kettenwellen 67 angeordnet,  auf denen Buchsen 68 mit Kettenrädern 55" sitzen; an  den den Lagern 55' zugekehrten Enden der Buchsen  68 Flanschen 66 mit einer Verzahnung für den durch  die hydraulischen Pressen 7, 7' betätigten Klinkentrieb  für die Pressketten. Dieser Antrieb ist später näher  beschrieben.  



  Zum Zwecke der seitlichen Abdeckung des Schach  tes können die beiden Gerüste 5 auf jeder Seite durch       Abdeckbleche    57 miteinander verspannt werden, wo  bei die Wirkung der     Diagonalverspannung    schon er  zielt wird, wenn das     Abdeckblech    57 mit seinen Sei  tenkanten die aus den Gerüstpfeilern 52 hervorstehen  den Rohre 54 tangiert, wie dies in     Fig.    1 dargestellt ist.  



  Wesentlich für einen einwandfreien Betrieb ist die  Anordnung einer Spritzdüse 58 über den unteren Ket  tenrädern 55" in der Nähe des rückkehrenden     Ketten-          turms,        durch        die        die     6' der Kette 6 und die  Zahnlücken der Kettenräder von anhaftendem, noch  feuchtem Schleifgut abgespritzt werden.  



  Im dargestellten Ausführungsbeispiel für die Er  findung wird die obere     Führung    der Gerüste 5 gegen  die Rahmen 3 dadurch erzielt, dass unter den Kästen  53 des Basisteils 51 Führungskragen 53' vorgesehen  sind, in die die Kolben der Hydropressen 4 hineinra  gen. Will man die Hydropressen nicht mit dieser zu  sätzlichen Führungsaufgabe belasten, so können ge  sonderte Führungsmittel auf den Rahmen 3 vorgese  hen werden oder aber, wie schon früher     erwähnt,    zu  sätzliche Führungsmittel, die ausserhalb der Maschine  am Gebäude angeordnet sein können; in diesem Fall  muss für eine     Nachstellmöglichkeit    entsprechend der       Verschiebbarkeit    der Rahmen 3 gesorgt werden.  



  Es ist vorteilhaft, beide Hydropressen 4 an dassel  be hydraulische System anzuschliessen, um gleich-  Kraft- und Lastverhältnisse zu erhalten. Die Gerüste  sind ausserdem auf den Spindeln 32 der Rahmen 3  abgestützt durch Flansche 59, die an den Schenkeltei  len 51' des Basisteils 51 angeschweisst sind und zwi  schen zwei Muttern jeder Spindel 52 festgeschraubt  werden. Diese zusätzlichen     Abstützungsmittel    dienen  der     Fiierung    der durch die Hydropressen 4 eingestell  ten Höhe und entlasten damit die Pressen von einer  Dauerbelastung; sie sind an sich bekannt.  



  Die Antriebswellen 67 der     Pressketten    6 müssen  unter Ausübung eines gleichbleibend grossen Dreh  moments mit praktisch konstanter, vornehmlich sehr  geringer Drehzahl angetrieben werden. Hierzu eignen  sich mindestens zwei     Klinkwerke,    die durch hydrauli  sche Pressen abwechselnd betätigt werden.  



  Die Steuerung     muss    insbesondere für den Fall des       Anfahrens    derart ausgelegt sein, dass bei jeder Stel  lung der beiden Pressen der gleichmässige Ablauf des  gesteuerten Wechselspiels garantiert ist.  



  Um die dargestellte Aufgabe zufriedenstellend zu  lösen, wird ein Antrieb vorgeschlagen, der gekenn  zeichnet ist durch einen zur einen Presse gehörenden       Umsteuerer    mit einem Schalter, der kurz vor Beendi-      gong des Hingangs des Kolbens den     Umsteuerer    der  anderen Presse so betätigt, dass deren Kolben zum  Hingang veranlasst wird, wobei die Zähne der Klink  werkräder gegeneinander drehversetzt sind. Die erst  genannte Presse ist die Meisterpresse, die andere die  Folgepresse. Die Meisterpresse ist in der     Fig.    5 oben  dargestellt.  



  Auf jeder angetriebenen Kettenwelle 67     sizten    zwei       Klinkwerkräder    66, 66' mit je acht Zähnen, womit  sich ein Teilungswinkel w - 45  ergibt. Auf der  Welle sind neben den     Klinkwerkrädern    die Klinken  träger 13, 13' gelagert, an denen die federbelasteten  Klinken 14, 14'     angelenkt    sind. Der Antrieb der Klink  werke erfolgt durch die Pressen 7, 7', deren Kolben  stangen 60, 60' mit Gleitsteinen 15 der Klinkenträger  in bekannter Weise zusammenarbeiten. Auf jeder Pres  se 7, 7' ist ein     Umsteuerer    80, 80' angebracht, der bei  der Meisterpresse 7 mit den elektrischen Schaltern 81  und 82, bei der Folgepresse 7' mit dem Elektromagne  ten 84 verbunden ist.

   Die Kolbenstange 60 trägt einen  Steuerstab 61, der über zwei Scherenlenker 62 mit der  Schubstange 83 des     Umsteuerers    80 verbunden ist.  Der Steuerstab 61 der Meisterpresse 7 trägt zum Un  terschied zum Steuerstab 61' der Folgepresse einen  Ansatz 60", der bei genügender Annäherung der Kol  benstange 60 an seine rechte Ausgangslage die Schub  stange 83 mitnimmt und so in bekannter Weise die  Umsteuerung der Meisterpresse 7 bewirkt.  



  Jeder     Umsteuerer    80, 80' ist ein bekannter hydrau  lischer     Schieberschalter    mit einer Druckzuleitung 91,  zwei     Verteilleitungen    93, 94 und zwei     Rücklaufleitun-          gen    92. Jede Presse 7, 7' hat einen Ringdeckel 71, der  von der Kolbenstange 60, 60' durchdrungen wird, und  einen Volldeckel 72, der das druckabhängig gesteuerte       Rückschlagventil    73 enthält.

   Der Volldeckel 72 hat       ausserdem    einen feststehenden Hilfskolben 74, der in  eine Bohrung 63 der Kolbenstange 60, 60' eindringt  und eine     ölzufuhrleitung    75 enthält, die über die Boh  rung 76 mit der Verteilerleitung 94 verbunden und       andererseits    durch das druckabhängig gesteuerte       Rückschlagventil    73 verschlossen ist. Dies ist durch  den kleinen Kolben 77 unter Zwischenschaltung einer  Feder     beaufschlagt    und ist durch die Leitung 78 mit  der grösseren Seite des     Pressenkolbens    69 verbunden.  Der kleine Kolben 77 wird über die Leitung 95 druck  beaufschlagt, die von der     Verteilerleitung    94 abge  zweigt ist.

   Die Schubstange 83 des     Umsteuerers    80 ist  über ein flexibles Stück 96' mit der positiven Elektro  leitung 96 verbunden und kann den Strom in der rech  ten Endstellung über den Kontakt 88 an das Zählwerk  89 weiterleiten; dies ist über die Stromleitung 90 an  das elektrische Negativ angeschlossen. An der anderen  Seite des zur Meisterpresse 7 gehörenden     Umsteuerers     80 befindet sich der elektrische Schalter 81, dessen auf  der Schubstange 83 sitzender Schaltfinger 85 mit dem  Gehäusekontakt 86 elektrische Verbindung erhält,  wenn die Schubstange 83 des     Umsteuerers    80 heraus  gezogen wird. Dies ist dann der Fall, wenn die Kol  benstange 60 mit ihrem Steuerstab 61 das Lenkerpaar  62 gestreckt hat.

   Mit Schliessung des Schalters 85, 86    wird der Strom über die Leitung 97 zum Elektroma  gneten 84 geleitet, der den zur Kolbenstange 60' der  Folgepresse 7' gehörenden     Umsteuerer    80' auf Hin  gang bringt, kurz bevor der Meisterkolben 69 seinen  Hingang beendet hat.  



  Die hydraulische Anlage besteht aus den Pumpen  11 für die Meisterpresse und 12 für die Folgepresse;  beide Pumpen sitzen im Reservoir 16 und werden  vom Motor 17 über ein Getriebe 17' mit stufenlos       änderbarer    Übersetzung angetrieben.  



       In    der gezeichneten Stellung     fliesst    das öl von der  Pumpe 11 über die Leitung 91 zum     Umsteuerer    80  und von da über die Leitungen 94, 76, 75 in den  Zylinder 63 der Kolbenstange 60. Da die geförderte  Ölmenge konstant ist, wird der Kolben 69 im Eilgang  vorgetrieben, bis die Klinke 14 an dem ihr nächsten  Zahn des     Klinkwerkrades    66 anliegt. Es sei an dieser  Stelle eingefügt, dass die dargestellte Stellung der  Meisterpresse 7 praktisch nicht vorkommt, da die  Welle 67 sich dauernd dreht und der Kolben nach  Erreichung der Ausgangsstellung im Eilgang den  nächsten vor ihm     herwandernden    Zahn des     Klinkwerk-          rades    einholt.

   Die in     Fig.    1 gezeichnete Stellung sei  aber als Ausgangsstellung, die man einstellen kann,  angenommen. Der sonst stets vorhandene Eilgang ist  also hier gleich Null, da die Klinke 14 am zugehörigen  Zahn anliegt und Arbeit an die Welle 67 abgibt. Aus  diesem Grunde erhöht sich der Druck, wodurch das  Ventil 73 geöffnet wird und das<B>öl</B> durch die Bohrung  78 auch auf die Stirnseite des Kolbens 69 gelangt.  Seine Geschwindigkeit sinkt deshalb in diesem Mo  ment plötzlich ab und der Arbeitshub beginnt.

   Mit  der Bewegung der Kolbenstange 60 nach links werden  die Steuerlenker 62 gestreckt und nehmen die Schub  stange 83 mit, wodurch zunächst der Schalter 85, 86  geschlossen und dann der     Umsteuerer    80' der Folge  presse durch deren Elektromagnet 84 betätigt wird,  mit der Folge, dass, wie beschrieben, die Kolbenstange  60' der Folgepresse in Bewegung gesetzt und     anschlies-          send    der Meisterkolben 60, 69 umgesteuert wird und  zurückgeht, da das Öl aus der Leitung 91 nun über die  Leitung 93 und die Bohrung 79 im Ringdeckel 71 auf  die kleinere Seite des Kolbens 69 tritt.

   Da die linke  Fläche dieses Kolbens kleiner ist als die rechte, die in  der Zeiteinheit geförderte     ölmenge    aber konstant, geht  der Kolben schneller zurück als er hingeht. Kurz vor  Erreichen der Ausgangsstellung stösst der Ansatz 60"  des Steuerstabes 61 die Schubstange 83 zurück und  sorgt für die Umsteuerung der Meisterpresse. Gleich  zeitig wird das Zählwerk 89 bei Anstossen der Schub  stange 83 am Kontakt 88 betätigt.  



  Bei der Folgepresse ist der Vorgang gleichartig,  nur bleibt der Steuerstab 61' in der strichpunktiert ge  zeichneten Endlage stehen, so dass keine Beeinflussung  der Schubstange 83' über die Kolbenstange 60 erfolgt.  Der     Umsteuerer    80' wird vielmehr vom Elektroma  gneten 84 in der schon beschriebenen Weise betätigt.  Damit ist eine vom Weg des Meisterkolbens 69 abhän  gige Steuerung der Folgepresse 7' gegeben mit der  Wirkung, dass der Antrieb aus jeder Lage der beiden      Pressen heraus nach spätestens einem Arbeitstakt der  Meisterpresse 7 in das richtige Arbeitsspiel verfällt.  



  Dies wird klargemacht durch das Funktionsschema  nach     Fig.    6. Auf der Ordinate ist der Teilungswinkel  w der     Klinkwerkräder    66, 66' aufgetragen und auf  der Abszisse die Zeit in Zeiteinheiten z. Die Punkte  dieses Diagramms werden im folgenden in sogenann  ten Winkelzeiten angegeben, wobei der Zeitwert z  zunächst genannt und nach einem folgenden Schräg  strich der zugehörige Winkel in Dezimalbruchteilen  von 1 angegeben ist. Die in     Fig.    1 gezeigte Stellung der  Meisterpresse 7 wird durch den auf der Abszisse lie  genden Punkt 0,5/0 des Diagramms gekennzeichnet.

    Die an diesen Punkt anschliessende Linie a bedeutet  den Winkelweg des von der Meisterpresse 7 getrie  benen     Klinkwerkzahns    über den gesamten     Teilungs-          winkelbereich    w. Die mit der Linie a zusammenfallen  de Teillinie b' kommt, wie vorher angedeutet, prak  tisch nicht vor und geht an demjenigen Punkt (1,05/  0,25) in die Linie b über, an der normalerweise die  Klinke 14 den zugehörigen Zahn einholt, was beim  Zusammentreffen der Linie c mit der Linie a der Fall  ist. Hierauf wird später noch zurückgekommen. Von  diesem Punkt an (1,05/0,25) laufen Klinke und Zahn  zusammen, die Welle 67 wird angetrieben, was bis  zum Punkt 2,5/1 der Fall ist.

   Vorher, beim Punkt  2,2/0,85, wird der Kontakt 85, 86 am Schalter des  zur Meisterpresse 7 gehörenden     Umsteuerers    80 ge  schlossen und die Folgepresse 7' nach Betätigung ihres       Umsteuerers    80' durch den Elektromagneten 84 in  Hingang versetzt. Dies geschieht zunächst nach Linie  d des Diagramms im Eilgang bis die Klinke am Punkt  2,3/0,4 den zugehörigen     Klinkwerkzahn    eingeholt hat,  der nach Linie e läuft. Wenn die Kolbenstange 60  der Meisterpresse entlang der Linie a den Punkt 2,5/1  erreicht hat, erfolgt die Umsteuerung in beschriebener  Weise und die Kolbenstange 60 geht zurück gemäss  Linie f bis zum Punkt 3/0, der dem Punkt 1/0 ent  spricht. Nach diesem Zeitpunkt wird der nachfolgen  de Zahn betrachtet, im Diagramm also zum Punkt 1/0  nach links zurückgegangen.

   Wie man sieht, wird nach  Erreichen der Punkte 3/0 bzw. 1/0 der Eilgang des  Meisterkolbens gemäss Linie c in Gang gesetzt, bis  die Kraftübertragung zwischen Klinke 14 und folgen  dem Zahn am Punkt 1,05/0,25 wieder hergestellt ist.  Das Spiel der Meisterpresse entlang den Linienzügen  g, h, a, i, k, (= g) usw. der     Klinkwerkzähne    (hierbei  stellen die Linien h und i das Rückspringen vom zu  nächst betrachteten     Klinkwerkzahn    auf den Folgezahn  in der Zeit Null dar) sowie den Linienzug 1, m, c, b,  f der     Stossfläche    der Klinke 14 geht dauernd vor sich  und ist nur abhängig von der eingestellten     ölmenge,     mit der die Meisterpresse 7 versorgt wird.  



  Die Kolbenstange 60' der Folgepresse 7' hatte, wie       vorbeschrieben,    ihre Klinke 14' nach     Zurücklegung     des     Eilgangs    d mit dem nächsten vor der Klinke lie  genden Zahn im     Diagrammpunkt    2,3/0,4 in Eingriff  gebracht und hatte von da an antreibend gearbeitet  (Hinweis:

   Der     Diagrammpunkt    2,5/0,5 für einen Zahn  ist identisch mit dem     Diagrammpunkt    0,5/0,5 für den         Folgezahn).    In letztgenanntem Punkt steigen die Li  nien n für den     Klinkwerkzahn    und p für die Klinke  kraftübertragend gemeinsam an bis zum Punkt 1,5!1,  von wo ab die Klinke im beschleunigten Gang gemäss  Linie q zurückgeht bis zum     Diagrammpunkt    2/0. Vor  her, nämlich am     Diagrammpunkt    1,9/0,2, in dem sich  die Bewegungslinie q der Klinke und die Bewegungsli  nie e des folgenden Zahns kreuzen, fällt die Klinke  auf den Rücken des Folgezahns ab.

   Nachdem die       Klinke    abgefallen und die Kolbenstange 60' zur Ruhe  gekommen ist,     verharrt    er ohne     Zurücklegung    von  Winkelbewegung gemäss der Linie r, bis zum Zeit  punkt 2,2 (siehe     darüberliegender    Hinweispfeil beim  Winkelwert 0,85 der Linie a) die Wiedereinschaltung  des Kolbens der Folgepresse durch den Kolben der  Meisterpresse in der beschriebenen Weise erfolgt.  



  Durch diese Steuerung wird ein vollkommen zu  verlässiger Betrieb erzielt, Anfahren aus jeder Stellung  der beiden Pressen ermöglicht und weitgehende  Streuung der     Rücklaufgeschwindigkeiten,    bedingt  durch Herstellungsungenauigkeiten, aufgenommen.  Die Linie q für den Rückgang der Klinke 14' des Kol  bens 60' kann vom Punkt l,5/1 ausgehend steiler oder  flacher verlaufen, ohne dass die Funktion gefährdet  ist; der steilere Verlauf, also die schnellere Rücklauf  bewegung des Folgekolbens, kommt praktisch nicht  vor, da die Geschwindigkeit bei absoluter Dichtheit  des Kolbens durch die zugelieferte     ölmenge    gegeben  ist; wohl aber kann ein langsamerer Rücklauf erfolgen  durch auftretende     Undichtigkeiten;    in diesem Fall  liegt die Linie q flacher.

   Läuft der Folgekolben so  langsam zurück, dass er in seiner Endlage nicht mehr  stehenbleibt, was man einfach beobachten kann, so  wird damit das Vorliegen eines Fehlers augenschein  lich und es empfiehlt sich, die Anlage zu überprüfen,  obwohl die Funktion des Wechselspiels selbst noch  nicht in Frage gestellt ist. Dies ist erst der Fall, wenn  der Meisterkolben vor dem Klinkenfall umkehrt, das  heisst aber, dass im Diagramm der Schnittpunkt der  Linien q und e rechts von der Zeitmarke 2,2 liegt.  Auch kann der Meisterkolben gemäss Linien m bzw.  f viel langsamer zurücklaufen ohne dass die Funktion  gefährdet wird. Dies geschieht erst, wenn die Linie c  die Linie b rechts von der Zeitmarke 1,5 schneidet.  Das könnte aber nur vorkommen, wenn schwere me  chanische Fehler in der Anlage vorliegen, für deren  rechtzeitige Entdeckung es aber zahlreiche Mittel gibt.  



  Die dargestellte mechanische Einrichtung kann  auch anders ausgeführt werden, zum Beispiel durch  feste     Anlenkung    der Kolbenstangen an den Klinken  haltern 13, 13' und entsprechend schwenkbare Auf  hängung der Pressen 7, 7'. Auch können Pressen mit  gebogenen Zylindern verwendet werden, die die Klin  kenhalter ohne Zwischenschaltung eines Gelenkes  dann unmittelbar     beaufschlagen.    Beide Pressen und       Klinkwerke        gleich    auszubilden empfiehlt sich aus  Gründen der Einfachheit und aus Gründen der weit  gehenden Überdeckung der Arbeitshübe, wie aus dem  Diagramm zu entnehmen ist (zum Beispiel Linie b  zwischen den Punkten 1,05/0,25 und 1,5/0,5).

   Es kann      ohne weiteres eine Einrichtung geschaffen werden mit  ungleichen Pressen und     Klinkwerken,    bei denen die  eine Gruppe nur einen Überbrückungshub sehr viel  kleinerer Winkelerstreckung auszuführen braucht, um  den Antrieb der Welle während des Rückgangs des  Meisterkolbens zu übernehmen.  



  Weiterhin kann die Steuerung in verschiedenen  bekannten Modifikationen ausgestaltet werden; zum  Beispiel kann man die Steuerung vollhydraulisch oder  auch vollelektrisch machen. Man kann die     Umsteuerer     als Relais' benutzen und sie einen Umschaltkolben  steuern lassen, wie dies angezeigt sein wird, wenn die  Anlage recht gross ist.  



  Die besonderen Vorteile der Anwendung des be  schriebenen Antriebes liegen darin, dass der Antrieb  immer gleich ausgeführt werden kann, unabhängig von  dem Abstand der Förderketten, dass die Ketten einzeln  betrieben werden können, um bei der Einspeisung der  Holzknüppel entstehende Leerräume zu beseitigen und  dass die Antriebsdrehzahl     feinst    eingestellt werden  kann durch Anwendung von hydraulischen Verstell  pumpen oder, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt  von stufenlos veränderbaren Getrieben. Diese brau  chen nur sehr klein ausgeführt zu werden im Vergleich  mit einem mechanischen, stufenlos und fein regelbar  arbeitenden Antrieb für den     Stetigschleifer.     



  Überdies hat die     Eilgangeinrichtung    den Vorteil,  die Presskette schnell zum Kraftangriff zu bringen.  Statt nur eine Meister-und eine Folge-Presse zu ver  wenden, können drei oder mehr Pressen die     Mitneh-          merketten    antreiben, wobei man bei drei Pressen die  mittlere Presse einerseits als Folgepresse für die erste  Presse, andererseits als Meisterpresse für die dritte  Presse ausbilden kann.  



  Dadurch, dass man hydraulisch leicht grosse Kräf  te aufbringen kann, dass man in der Wahl der Zähne  des     Klinkwerkrades    weitgehend frei ist und dass man  den Klinkenträger als langen Hebel ausbilden kann,  gibt der Antrieb nach der Erfindung die Möglichkeit,  extrem hohe Kräfte bei kleinsten Drehzahlen zuver  lässig zu beherrschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stetigschleifer für Holzknüppel, die in einem Ver tikalschacht von Mitnehmerketten abwärts geführt und gegen einen Schleifstein gedrückt werden, gekennzeich- net durch zwei auf einem den Schleifstein (2) um- schliessenden Podest (1) quer einstellbar befestigte Rahmen (3) in Form eines liegenden U mit gegeneinan der gerichteten Schenkeln, in denen die lösbar mitein ander verbundenen und den Vertikalschacht bildenden, die Mitnehmerketten (6) und ihre Antriebe tragenden Gerüste (5) geführt und höhenverstellbar abgestützt sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schleifer nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Gerüste (5) durch die U-Rahmen (3), durch an diesen feste Teile, zum Beispiel Hydro- pressen (4), und/oder durch ein Gebäudeteil vertikal geführt sind und sich auf diesen Hydropressen (4) und auf Gewindespindeln (32) abstützen. 2. Schleifer nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Spritzvorrichtungen (58) im Raum über den unteren Kettenrädern (55"). 3.
    Schleifer nach Patentanspruch, bei dem jede Mitnehmerkette von mindestens zwei Druckmittel pressen angetrieben wird, und zwar von einer steuern den Meister- Presse und einer gesteuerten Folge- Pres se, die über Klinkenwerke auf die Achsen der Ketten räder wirken, gekennzeichnet durch um Bruchteile von Zahnteilungen gegeneinander drehversetzte Klinken- werkräder (66, 66') und durch einen zur Meisterpresse (7) gehörenden Umsteuerer (80) mit einer Einrichtung, zum Beispiel Schalter (85, 86), die kurz vor Beendi gung des Hingangs der Kolbenstange (60) den Um steuerer (80') der Folgepresse (T) so betätigt, dass deren Kolbenstange (60') zum Hingang veranlasst wird. 4.
    Schleifer nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die die Klinkenwerkräder (66, 66') an treibenden Druckmittelpressen (7, 7') eine von der Stirnseite des Kolbens in die Kolbenstange (60, 60') gehende Bohrung (63) aufweisen, in die ein feststehen der Kolben (74) mit einem Kanal (75) ragt, der sowohl mit der Druckleitung (76, 94) als auch über ein Grenz- druckventil (73) mit einer vor der Stirnfläche des Kol bens (69) mündenden Leitung (78) verbunden ist.
CH623063A 1962-08-22 1963-05-17 Stetigschleifer für Holzknüppel CH406826A (de)

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DEM54890A DE1207204B (de) 1962-08-22 1962-11-21 Stetigschleifer

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