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DE1207108B - Stapelachse fuer einen selbsttaetigen Plattenwechsler - Google Patents

Stapelachse fuer einen selbsttaetigen Plattenwechsler

Info

Publication number
DE1207108B
DE1207108B DEM61851A DEM0061851A DE1207108B DE 1207108 B DE1207108 B DE 1207108B DE M61851 A DEM61851 A DE M61851A DE M0061851 A DEM0061851 A DE M0061851A DE 1207108 B DE1207108 B DE 1207108B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
pawls
fingers
slots
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM61851A
Other languages
English (en)
Inventor
Kenneth Charles Goulding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Magnavox Electronics Co Ltd
Original Assignee
Magnavox Electronics Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Magnavox Electronics Co Ltd filed Critical Magnavox Electronics Co Ltd
Publication of DE1207108B publication Critical patent/DE1207108B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/08Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records
    • G11B17/12Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis
    • G11B17/16Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor from consecutive-access magazine of disc records with axial transfer to the turntable from a stack with a vertical axis by mechanism in stationary centre post, e.g. with stepped post, using fingers on post

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  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

  • Stapelachse für einen selbsttätigen Plattenwechsler Die Erfindung betrifft eine Stapelachse für selbsttätige Plattenwechsler mit einem Kern und einer diesen umschließenden Hülse, die mit zwei Reihen von Längsschlitzen versehen ist, durch die die Haltestützen für den Vorratsstapel bei dem Abwurf der Platte und die Stützklinken für den Vorratsstapel der Schallplatte bei dem Abspiel treten können und bei welcher die Haltestützen mit hakenförmigen Messerkanten am unteren Ende versehen sind.
  • Eine Art von Stapelachsen für Plattenspieler mit automatischem Plattenwechsel, die als Schirmachse bekannt ist, weist eine Haupthalterung auf, die aus mehreren Fingern beseht, welche vom Umfang der Spindel wie die Streben eines Regenschirmes aus verlaufen. Während eine Platte abgespielt wird, werden die anderen Plätten des Stapels von der Haupthalterung auf der Spindel aufgenommen. Wenn die nächst untere Platte im Stapel abgespielt werden soll, wird eine zweite Halterung wirksam und nimmt alle Plätten im Stapel mit Ausnahme der untersten auf. Die Haupthalterung wird dann innerhalb der Spindel zurückgezogen, so daß die unterste Platte die Spindel nach abwärts und auf den Plattenteller fällt. Wenn alle Platten des Stapels abgespielt sind, wird der gesamte Stapel vom Plattenteller aus nach oben und von der Spindel abgehoben und wenn der Stapel die Finger erreicht, gleitet er über sie und drückt sie in die Spindel hinein.
  • Es sind ferner Stapelachsen für Plattenspielgeräte mit zwei übereinander in einer Stützhülse untergebrachten Gruppen symmetrisch zum Umfang zugeordnete Halteorgane bekannt, von denen die untere Gruppe als einklappbare Stützorgane und die obere Gruppe als ausschwenkbare Klemmorgane ausgeführt sind, sowie mit einer axial verschiebbaren Betätigungsstange, welche durch die Stützhülse hindurchgeführt ist und zum Betätigen der Halteorgane dient, bei denen die Stützorgane an der Betätigungsstange verschwenkbar gelagert und ferner mit je einer Steuerkarste einer Fläche versehen sind, welche mit einer zugeordneten Steuerkante der Stützhülse erst nach Abwärtsbewegung der Stützorgane in ausgeklappter Stellung um eine bestimmte Strecke in Eingriff kommt, und bei denen die Klemmorgane an einer Buchse angebracht sind, die auf der Betätigungsstange axial verschiebbar gelagert und über federnde Mittel mit der Betätigungsstange zumindest in einer Bewegungsrichtung elastisch gekuppelt ist.
  • Bei derartigen Stapelachsen werden die Stützorgane mit dem gesamten Plattenstapel nach abwärts ; bewegt, bevor die Platten oberhalb der untersten Platte von Klemmorganen erfaßt werden, und die unterste Platte nach unten fällt. Wenn eine oder mehrere Platten im Stapel zuerst an der äußeren Oberfläche der Achse hängen bleiben sollten und nicht weich fallen; können die Stützorgane erschüttert und beschädigt werden: Ferner muß der hin- und hergehende Mechanismus, der die Aufwärts- und Abwärtsbewegung des inneren Kernes bewirkt, das volle Gewicht des Plattenstapels von der Spindel aufnehmen, bevor die Klemmorgane wirksam werden. Die Klemmorgane bewegen sich bei dieser bekannten Anordnung nach außen und stehen nur in Reibeingriff innerhalb der in radialer Richtung nach innen liegenden Wandungsflächen der zentrischen Bohrungen der Platten oberhalb der untersten Platte. Derartige Anordnungen ergeben Schwierigkeiten, wenn mehr als eine Platte gleichzeitig nach unten bewegt werden soll.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die um den gehäusefesten Kern befestigten Haltestützen und Stützklinken in bekannter Weise mit Nockenflächen zu versehen, die mit den entsprechenden Kanten der Längsaussparungen der den Kern umschließenden Steuerhülse dadurch in Wirkungsweise treten, daß diese Steuerhülse während des Plattenwechsels vom Wechselwerk einmal gehoben und anschließend gesenkt wird.
  • Mit einer derartigen Anordnung wird erreicht, daß die sich bewegende äußere Hülse zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Teil des Gewichtes des Plattenstapels aufnehmen muß und daß die Haltefinger sich so lange nicht bewegen, bis alle Platten oberhalb der untersten in geeigneter Weise von den Halteklinken aufgenommen werden. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung, die äußere Hülse an Stelle des inneren Kernes verschiebbar auszubilden, ergeben sich eine einfachere Betätigung und eine geringere Gefahr der Beschädigung sowie insbesondere auch eine erheblich einfachere Konstruktion. Bei der erfindungsgemäßen Stapelachse sind Halteklinken an ihren unteren Enden mit Messerkanten versehen, die unter die untere Fläche der vorletzten Platten im Stapel greifen und in ihrer Wirkungsweise ein diskontinuierliches, ringförmiges Gestell bilden, auf dem der übrige Plattenstapel gehalten wird, wenn die unterste Platte abfällt.
  • Der Kern kann in zwei Teile gefertigt sein, wobei die Halteklinken in Schlitzen in einem oberen Teil und die Finger in Schlitzen in dem unteren Teil befestigt sind. Die radialen Schlitze in den beiden Teilen des Kernes brauchen nicht notwendigerweise gegeneinander ausgerichtet sein, obgleich dies von Vorteil ist, weil in diesem Fall sowohl die Finger als auch die Halteklinken durch die gleiche Reihe von Schlitzen in der Betätigungshülse greifen können. Wenn der Kern in zwei Teile hergestellt ist, kann die Betätigungshülse so angeordnet sein, daß sie den oberen Teil des Kernes und damit die Halteklinken entgegen einer Federwirkung nach oben vom unteren Teil des Kernes abhält, wenn er die Halteklinken in ihre vorspringende Stellung verschiebt. Auf diese Weise lassen sich kleine Fehlausrichtungen im Plattenstapel oder Änderungen in der Dicke der Platten in Kauf nehmen, wenn die Teile der Halteklinke, die unter die Platten oberhalb der untersten Platte im Plattenstapel eingreifen sollen, zuerst nach außen in Eingriff mit dem Rand der zentrischen Bohrung in der untersten Platte gebracht und dann nach oben über die Betätigungshülse verschoben werden, bis sie zwischen die unterste Platte und die unmittelbar Barüberliegende Platte eingreifen, bevor die Finger zurückgezogen werden und die unterste Platte abgesenkt wird. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß der obere Teil des Kernes auf einem zentrischen Stab befestigt wird, so daß er eine begrenzte vertikale Gleitbewegung relativ zum unteren Kernteil ausführen kann, und indem eine Aussparung in den Halteklinken vorgesehen wird, in die ein Teil der Betätigungshülse einpaßt, so daß beim Anheben der Betätigungshülse die Klinken und der obere Teil des Kernes mit ihnen zusammen mit der Hülse angehoben wird, bis die Teile der Halteklinken zwischen die unterste Platte und die unmittelbar Barüberliegende Platte eingreifen, wodurch die Teile der Betätigungshülse sich aus den Aussparungen in den Halteklinken herausbewegen und sich über die Nockenflächen auf den Klinken so verschieben, daß die Klinken in ihre voll vorspringenden Stellungen gebracht werden. Die Feder, die den oberen Teil des Kernes in die unterste Stellung spannt, kann eine wendelförmige Druckfeder sein, die zwischen die Spitze des oberen Teiles des Kernes und eine Kappe im oberen Ende der Betätigungshülse eingeschlossen ist.
  • Sowohl die Halteklinken als auch die Finger können in axialer Richtung in den Schlitzen im Kern durch Federsprengringe in ihrer Lage gehalten sein, die in ringförmigen Nuten im Kern und entsprechenden Aussparungen in den Halteklinken oder Fingern angeordnet sind. Diese Federsprengringe ermöglichen dann eine Hin- und Herbewegung der Halteklinken und Finger zwischen Stellungen, in welchen sie innerhalb der Schlitze im Kern zurückgezogen sind, verhindern aber, daß sie sich in axialer Richtung nach oben oder unten relativ zum Kern verschieben.
  • An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel eines automatischen Plattenwechslers mit einer Stapelachse gemäß der Erfindung erläutert. Die Figuren zeigen F i g. I-IV senkrechte Schnitte in Halbebenen, die sich längs der Mittellinie der Spindel bei 120° zueinander treffen und aufeinanderfolgende Schritte im Arbeitsablauf der Stapelachse darstellen; F i g. V ist eine schematische Seitenansicht des Mechanismus zum Anheben und Senken von Teilen der Steuerhülse, und F i g. VI ist eine Aufsicht auf den Plattenspieler. Die Stapelachse weist ein Rohr 1 und einen koaxialen Stab 2 auf, die beide durch die Mitte eines Plattentellers 24 des Plattenwechslers nach unten reichen, wo das Rohr 1 starr mit einem Rahmenteil 25 des Plattenwechslers befestigt ist. Der untere Teil 3 eines Ringkernes ist innerhalb des Rohres 1 angebracht und steht nach oben aus dem Rohr 1 vor. Ein oberer Teil 4 des Kernes kann frei auf den Stab 2 über dem unteren Teil des Kernes nach oben und unten gleiten. Der untere Teil 3 des Kernes besitzt drei in gleichem Abstand versetzte radiale Schlitze 5, in deren jedem ein Tragfinger 6 befestigt ist. Die drei Finger 6 werden in ihrer Lage durch einen Federsprengring 7 gehalten, der in einer Ringnut im Kern und in Aussparungen in den unteren Teilen der Finger angeordnet ist. Der obere Teil 4 des Kernes weist auch drei in gleichem Abstand voneinander angeordnete radiale Schlitze 8 auf, die mit den Schlitzen 5 ausgerichtet sind. Die Schlitze 8 enthalten jeweils eine Halteklinke 9, die ähnlich wie die Finger 6 durch einen Sprengring, 10 in ihrer Lage gehalten werden. Die Sprengringe 7 und 10 bilden Drehpunkte, um welche die Finger 6 und die Halteklinke 9 sich entsprechend hin- und herbewegen können. Der untere Teil der Bohrung des unteren Kernteiles 3 ist vergrößert, und ein ringförmiger Stößel 11 gleitet innerhalb des Ringraumes zwischen dem unteren Teil des Kernes 3 und dem Stab 2. Unterhalb des Stößels ist in dem gleichen Ringraum eine wendelförmige Druckfeder 12 vorgesehen, die den Stößel nach oben in Eingriff mit den extremen inneren Teilen der unteren Kanten der Finger 6 drückt, so daß diese Finger in ihre voll vorspringende Stellung nach den F i g. I und II gespannt werden, in welchen sie aus den Schlitzen 5 hervorstehen, und zwar jeweils, einer durch jeden der drei Schlitze 13, die in einer Betätigungshülse 14 ausgebildet sind, welche den Kern 3 und 4 umgibt und um den Kern 3 und 4 herum nach oben und unten verschiebbar ist. In dieser Lage bilden die Finger 6 eine Haupthalterung für einen Stapel von Platten 15 auf der Stapelachse und werden trotzdem über den größten Teil ihrer Länge durch die Seiten der Schlitze 5 und die Kanten der Schlitze 13 gut abgestützt.
  • Die Hülse 14, die zusammen mit dem Stab 2 unter dem Einfluß eines Plattenwechselmechanismus hin-und herverschiebbar ist (F i g. V zeigt dies in vergrößertem Maßstab), ist am oberen Ende durch eine Kappe 16 abgeschlossen. Eine wendelförmige Druckfeder 17 ist zwischen das Ende einer Aussparung in der Kappe 16 und die obere Fläche des Kernteiles 4 so eingeschlossen, daß dieser Teil des Kernes nach unten in Eingriff mit dem unteren Kerntei13 gespannt wird, wie in den F i g. II und IV gezeigt ist. In der Ruhestellung werden horizontale Messerkanten 18, und zwar jeweils einer am unteren Teil einer jeden Halteklinke 9, innerhalb der Schlitze 8 zurückgezogen gehalten, weil ein Teil 19 der Betätigungshülse über einem vorspringenden Kantenteil 20 auf jeder Klinke liegt, und die Köpfe 21 der Klinken können in eine weitere Reihe von Nebenschlitzen 22 eingreifen, die mit den Schlitzen 13 in der Betätigungshülse 14 ausgerichtet sind.
  • Zu Beginn eines Wechselvorganges beginnt sich die Betätigungshülse14 zu heben, und hierbei gelangt der Teil 19 der Betätigungshülse aus einer Aussparung in jeder der Klinken 9 und bewegt sich in einer schrägen Fläche 23 nach oben, so daß die Klinken um den Sprengring 10 hin- und herbewegt und die Messerkanten 18 durch die Schlitze 13 nach außen verschoben werden. Wie sich aus F i g. III ergibt, wird diese Hin- und Herbewegung der Klinke 9 nahezu sofort angehalten, weil die Messerkanten 18 sich gegen die Wandung der zentrischen Bohrung in der untersten Platte des Stapels 15 anlegen. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Teil 19 der Betätigungshülse noch nicht vollständig aus der Aussparung in jeder Klinke 9 herausbewegt, und die Klinke 9 und der obere Kernteil 4 werden anschließend mit der Betätigungshülse entgegen der Wirkung der Druckfeder 17 angehoben. Dieser Vorgang wird fortgesetzt, wie F i g. III zeigt, bis die Messerkanten 18 zwischen die unterste Platte und die zweitunterste Platte im Stapel 15 eingreifen. Die Kraft der Feder 17 reicht aus, um eine weitere Aufwärtsbewegung des Kernteiles 4 und der Halteklinke 9 zu verhindern, so daß der Teil 19 der Betätigungshülse 14 seine Bewegung längs der Nockenoberfläche 23 auf den Klinken vervollständigt, die Klinken 9 führen ihre Hin- und Herbewegung um den Sprengring 10 vollständig durch, und die Messerkanten 18 werden zwischen die unterste und die zweitunterste Platte im Stapel eingeführt. Alle Platten oberhalb der untersten Platte werden dann von der Nebenhalterung aufgenommen, die durch die Halteklinken ausgebildet wird. Eine weitere Aufwärtsbewegung der Betätigungshülse 14 bewirkt, daß der. Teil der Hülse unmittelbar unterhalb den Schlitzen 13 in die schrägen Nockenoberflächen 24 auf jedem Finger 6 eingreift und aufliegt, so daß die Finger 6 um den Sprengring 7 so lange hin- und herbewegt werden, bis sie, wie F i g. IV zeigt, vollständig innerhalb des Kernteiles 3 zurückgezogen sind. Die unterste Platte in dem Stapel ist . dann nicht mehr abgestützt und fällt auf .der Außenseite der Betätigungshülse 14 auf den Plattenteller 25 zurück.
  • Wenn die Betätigungshülse im Anschluß daran wieder nach unten eingezogen wird, werden die Finger 6 zuerst durch die Hülse freigegeben und durch die Wirkung der Feder 12 auf den Stößel 11 nach außen gedrückt. Gleichzeitig bringt die Hülse die Klinken 9 damit nach unten, bis der Rest des Stapels sanft auf die von den Fingern 6 gebildete Haupthalterung abgelegt wird. Dann kommt der Kernteil 4 auf dem oberen Ende des Kernteiles 3 zur Ruhe, so daß eine weitere Abwärtsbewegung der Hülse 14 bewirkt, daß der Teil 19 sich über die Nockenvorsprünge 20 auf den Klinken schiebt und damit die Messerkanten innerhalb des Kernteiles 4 wieder zurückgezogen werden.
  • Wenn es im Anschluß daran notwendig ist, den Plattenstapel 15 von dem Plattenteller 25 anzuheben, werden die Platten einfach von der Spindel weg hochgehoben. Da die Spindel ihre Ruhestellung einnimmt, sind die Halteklinken 9 bereits innerhalb des Kernes zurückgezogen, und wenn die Platten nach oben angehoben werden, kommen sie in Eingriff mit den Nockenoberflächen 24 auf den Fingern 6 und bewirken, daß diese Finger entgegen der Wirkung der Feder 12 und des Sprengringes 7 in den unteren Teil des Kernes zurückgezogen werden. Die Finger6 springen sofort wieder nach auswärts unter Einwirkung der Feder 12 und sind bereit, einen neuen Stapel von Platten über dem oberen Ende der Spindel aufzunehmen.
  • Wie F i g. VI zeigt, weist der Plattenwechsler eine federvorgespannte Plattform 27 auf, die einen kombinierten Ein-Aus-Schalter und einen Steuerknopf 28, einen Tonarm 29, den Plattenteller 25 und einen Stabilisierarm 30, um die Platten auf der Stapelachse horizontal zu halten, aufweist. Der Mechanismus zum Anheben und Senken der Betätigungshülse 14 besteht aus einem horizontal verschiebbaren, geneigten Nocken 31, der von einer Steuerscheibe 32, welcher Nockennuten in seiner Oberfläche enthält, nach rückwärts und vorwärts verschoben wird. Die Scheibe 32 dreht sich um 360° und der Nocken 31 verschiebt sich einmal bei jedem Plattenwechsel nach rückwärts und vorwärts, wie dies in der Technik bekannt ist.
  • Die Hülse 14 wird mit Hilfe einer wendelförmigen Zugfeder 33 nach unten gedrückt und der Stab 2 nimmt eine Rolle 34 am unteren Ende auf, die auf dem Nocken 31 aufliegt. Die Betätigungsstange 14 wird zu Beginn eines Plattenwechsels bei einer Verschiebung des Nockens 31 nach rechts in F i g. V angehoben. Dies bewirkt, daß die Rolle 34 auf der schrägen Oberfläche gleitet, so daß der Stab 2 sich in axialer Richtung über das Rohr 1 und den Kern 3, 4 anhebt. Die Verschiebung wird durch die Kappe 16 auf die Betätigungsstange 14 übertragen, die sich entgegen der Wirkung der Feder 33 hebt. Bei einer Verschiebung des Nockens 31 nach links, wie in F i g. V gezeigt, gleitet die Rolle 34 die schräge Oberfläche nocheinmal nach unten, da die kombinierte Wirkung von Schwerkraft und Federkraft der Feder 33 einen Abfall der Hülse 14 und des Stabes 2 in axialer Richtung durch das Rohr l und den Kern 3, 4 bewirken.
  • Der Plattenwechsel kann von Hand anstatt automatisch durchgeführt werden, indem der Oberteil der Betätigungshülse 14 erfaßt und langsam nach oben und wieder nach unten verschoben wird. Dies hat die gleiche Wirkung als ob die Betätigungshülse und der Stab 2 beaufschlagt und von unterhalb des Plattentellers 25 wieder nach unten abgenommen werden.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Stapelachse für selbsttätige Plattenwechsler mit einem Kern und einer diesen umschließenden Hülse, die mit zwei Reihen von Längsschlitzen versehen ist, durch die die Haltestützen für den Vorratsstapel bei dem Abwurf der Platte und die Stützklinken für den Vorratsstapel der Schallplatte bei dem Abspiel treten können und bei welcher die Haltestützen mit hakenförmigen Messerkanten am unteren Ende versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die um den gehäusefesten Kern (2) befestigten Haltestützen und Stützklinken in bekannter Weise mit Nockenflächen versehen sind, die mit den entsprechenden Kanten der Längsaussparungen der den Kern umschließenden Steuerhülse dadurch in Wirkungsverbindung treten, daß diese Steuerhülse während des Plattenwechsels vom Wechselwerk einmal gehoben und anschließend gesenkt wird.
  2. 2. Stapelachse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (3, 4) aus zwei Teilen besteht, wobei die Halteklinken (9) in Schlitzen (8) in einem oberen Teil und die Finger (6) in Schlitzen (5) in einem unteren Teil befestigt sind.
  3. 3. Stapelachse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshülse (14) so ausgebildet ist, daß sie den oberen Teil (4) des Kernes und damit die Halteklinken (9) entgegen der Federwirkung vom unteren Teil (3) des Kernes nach oben drückt, wenn sie die Halteklinken (9) in ihre vorspringende Stellung verschiebt, so daß Teile der Halteklinken, die unterhalb der Platten über der. untersten Platte im Stapel eingreifen, zuerst nach außen in Eingriff mit der Kante der zentrischen Bohrung in der untersten Platte und dann nach oben mittels der Betätigungshülse verschoben werden, bis sie zwischen die unterste Platte und die unmittelbar darüberliegende Platte eingreifen, bevor die Finger zurückgezogen werden und die unterste Platte nach abwärts fällt.
  4. 4. Stapelachse nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklinken (9) und die Finger (6) in axialer Richtung in den Schlitzen im Kern durch Federsprengringe (7, 10) fixiert sind, die in ringförmig Nuten im Kern und in entsprechenden Aussparungen in den Halteklinken und Fingern liegen.
  5. 5. Stapelachse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet; daß sich die Betätigungshülse einmal bei jedem Arbeitsablauf nach oben und unten verschiebt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1128 166; österreichische Patentschrift Nr. 225 970.
DEM61851A 1963-08-02 1964-07-23 Stapelachse fuer einen selbsttaetigen Plattenwechsler Pending DE1207108B (de)

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DE (1) DE1207108B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128166B (de) 1959-09-21 1962-04-19 Electroacustic Gmbh Stapelachse fuer Plattenspielgeraete
AT225970B (de) * 1957-10-26 1963-02-25 Philips Nv Zentralspindel für Plattenwechsler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT225970B (de) * 1957-10-26 1963-02-25 Philips Nv Zentralspindel für Plattenwechsler
DE1128166B (de) 1959-09-21 1962-04-19 Electroacustic Gmbh Stapelachse fuer Plattenspielgeraete

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