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DE1206713B - Einrichtung zur mechanischen Durchfuehrung des Spulenwechsels an Doppelsteppstichnaehmaschinen mit vertikal umlaufendem Greifer - Google Patents

Einrichtung zur mechanischen Durchfuehrung des Spulenwechsels an Doppelsteppstichnaehmaschinen mit vertikal umlaufendem Greifer

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Publication number
DE1206713B
DE1206713B DED40191A DED0040191A DE1206713B DE 1206713 B DE1206713 B DE 1206713B DE D40191 A DED40191 A DE D40191A DE D0040191 A DED0040191 A DE D0040191A DE 1206713 B DE1206713 B DE 1206713B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bobbin
bobbin case
electromagnet
changing
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED40191A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Myska
Walter Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Duerkoppwerke GmbH
Original Assignee
Duerkoppwerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Duerkoppwerke GmbH filed Critical Duerkoppwerke GmbH
Priority to DED40191A priority Critical patent/DE1206713B/de
Publication of DE1206713B publication Critical patent/DE1206713B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/26Bobbin holders or casings; Bobbin holder or case guards; Bobbin discharge devices
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B59/00Applications of bobbin-winding or -changing devices; Indicating or control devices associated therewith
    • D05B59/04Devices for changing the bobbin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Einrichtung zur mechanischen Durchführung des Spulenwechsels an Doppelsteppstichnähmaschinen mit vertikal umlaufendem Greifer Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur mechanischen Durchführung des Spulenwechsels an Doppelsteppstichnähmaschinen mit vertikal umlaufendem Greifer, die mit einem Spulenwechselmittel ausgerüstet ist, das beim Spulenwechsel an die Vorderseite des Greifers herangeführt wird, nach dem Lösen der Spulenkapselverriegelung die leere Unterfadenspule mitsamt der Spulenkapsel aus dem Greifergehäuse entfernt und anschließend eine, einem als drehbare Revolverscheibe ausgebildeten Magazin entnommene, gefüllte Spule nebst Spulenkapsel in das Greifergehäuse einführt.
  • Derartige bekannte Spulenwechseleinrichtungen weisen zur Lösung der technischen Aufgabe der Entfernung der leeren Unterfadenspule samt Spulenkapsel aus dem Greifergehäuse und der Einführung einer vollen Unterfadenspule samt Spulenkapsel in das Greifergehäuse als Spulenwechselmittel zwei an einem Hebel angeordnete Greifklauen auf, die zum Lösen der Spulenkapselarretierung im Greifergehäuse und zum Erfassen der Kapsel erforderlich sind, aber eine gegenüber dem üblichen konstruktiv geänderte Ausbildung der Spulenkapsel zur Voraussetzung haben.
  • Um die bei Doppelsteppstichnähmaschinen üb- lichen Spulenkapseln auch bei den hier in Frage kommenden Spulenwechseleinrichtungen verwenden zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, als Spulenwechselmittel einen koaxial zur Greiferachse verschiebbar angeordneten Elektromagneten und einen gemeinsam mit diesem verschiebbaren und mit ihm federnd verbundenen Schieber zu verwenden. Der Elektromagnet schwenkt die Spulenkapselklappe aus und hebt dadurch einerseits die Verriegelung zwischen der Spulenkapsel und dem Greifergehäuse auf und verriegelt andererseits die Spule in der Spulenkapsel, so daß die Spule beim nachfolgenden Herausziehen der Spulenkapsel nicht aus dieser herausfallen kann. Der Schieber ist nach einem weiteren Erfindungsmerkmal als eine den Elektromagneten umschließende zylindrische Hülse ausgebildet, die mittels Schraubenfedern gegenüber dem Elektromagneten in einer vorgeschobenen Position gehalten wird.
  • Der Wechsel der Spulenkapsel kann bei der erfindungsgemäßen Einrichtung nach Erteilung eines Impulses selbsttätig ablaufen, wobei die mehrmalige Hin- und Herbewegung des Spulenwechselmittels sowie die sonstigen Schalt- und Bewegungsvorgänge innerhalb eines Spulenwechselzyklus mit Hilfe eines Elektromotors über ein Getriebe, Gestänge, Schaltnocken und Kontaktvorrichtungen bewirkt werden.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsforin der erfindungsgemäßen Spulenwechseleinrichtung dargestellt, die ohne irgendwelche Änderung von Teilen der Nähmaschine angebracht werden kann. Es zeigt F i g. 1 den Sockel einer Doppelsteppstichnähmaschine mit angebrachter Spulenwechseleinrichtung von vorn gesehen, F i g. 2 eine Ansicht von unten, F i g. 3 einen Schnitt, etwa der Linie 111-III der F i g. 2 entsprechend, F i g. 4 eine Magazintrommel in schaubildlicher Darstellung von vorn gesehen, F i g. 5 die Magazintrommel von hinten gesehen, ebenfalls in schaubildlicher Ansicht, F i g. 6 die Haltevorrichtung für die Magazintrommel, schaubildlich von vorn gesehen, F i g. 7 die Haltevorrichtung von hinten gesehen, F i g. 8 die Magazintrommel im Schnitt, F i g. 9 einen Schnitt, etwa der Linie IX-IX der F i g. 8 entsprechend, F ig. 10 eine Auslösevorrichtung für den absatzweisen Vorschub des Spulenkapselträgers in der Magazintrommel im Schnitt, Fig. 11 dieselbe Vorrichtung in einer anderen Schaltstellung, F i g. 12 die gleiche Einrichtung von hinten gesehen, F i g. 13 eine in der Magazintrommel befindliche Arretiervorrichtung für den Spulenkapselträger im Schnitt nach der Linie XIII-XIII der F i g. 9, F i g. 14 die Steuereinrichtung für den Spulenwechsel-Elektromagneten in der Seitenansicht, im wesentlichen der Linie XIV-XIV der F i g. 1 entsprechend, F i g. 15 bis 17 die Steuereinrichtung im Schnitt nach der Linie XV-XV der F i g. 1 in verschiedenen Stellungen, F i g. 18 einen Schnitt nach der Linie XVIII-XVIII der F i g. 17 und F i g. 19 ein Schaltbild der elektrischen Einrichtung des Spulenwechslers.
  • Nach den F i g. 1 bis 3 ist die Spulenwechseleinrichtung beispielsweise in eine nur teilweise angedeutete Wäscheknopflochnähmaschine 1 eingebaut, die auf einem auf der Tischplatte 2 befestigten Sokkel 3 gelagert ist. Die Spulenwechseleinrichtung besteht im wesentlichen aus drei Hauptteilen, nämlich der Magazintrommel 4, der an der Nähmaschine befestigten Haltevorrichtung 5 für die Magazintrommel 4 und einer an der Nähmaschine angeschraubten Betätigungs- und Steuereinrichtung 6.
  • Die Magazintrommel 4 (s. insbesondere F i g. 8 und 9) weist einen scheibenförmigen Spulenkapselträger 7 auf, der mit einer Anzahl radial angeordneter Ausnehmungen 8 zur Aufnahme von Spulenkapseln 9 mit den in diesen eingesetzten Unterfadenspulen 10 versehen ist. Der Spulenkapselträger 7 ist auf einer Achse 12 drehbar gelagert und steht unter der Wirkung einer Torsionsfeder 11. Die Achse 12 ist an zwei Seitenscheiben 13 und 14 sowie einem Teil 15 befestigt, der zur magnetischen Halterung der Magazintronimel 4 in der Haltevorrichtung 5 dient. Der mit der Achse 12 und der Seitenscheibe 14 verbundene Teil 15 hat zwei waagerecht abgebogene Lappen 30, 30' mit Begrenzungsstücken 31 sowie einen Zentrierstift 32 (F i g. 4 und 8).
  • Die beiden Seitenscheiben 13 und 14 sind mit je einer Ausnehrnure, 16 bzw. 17 versehen, von denen die Ausnehmung 16 in der Seitenscheibe 14 die gleiche Kontur aufweist wie die Ausnehmungen 8 in dem Spulenkapselträger 7, während die Ausnehmung 17 in der Seitenscheibe 13 im wesentlichen kreisrund und etwas kleiner ist als die Ausnehmungen 8 im Spulenkapselträger 7 und die Ausnehmung 16 in der Seitenscheibe 14.
  • Zum Einbringen der gefüllten Spulen in den Spulenkapselträger 7 wird in eine radiale Bohrung 18 des Trägers 7 ein Dorn eingesetzt, mit dessen Hilfe der Träger 7 gegenüber den Seitenteilen 13, 14 jeweils um eine Teilung des Lochabstandes der Ausnehmungen 3 verdreht wird, bis in jeder Ausnehmung 8 des Spulenkapselträgers 7 eine gefüllte Spulenkapsel 9 eingesetzt ist. Dabei wird gleichzeitig die Torsionsfeder 11 gespannt, die in einer Ausnehmung 20 des Spulenkapselträgers 7 aufgenommen ist und deren eines Federende um ein Auge 21 (s. F i g. 9 und 13) gelegt ist, während das andere Federende an einem Zapfen 22 befestigt ist, der an der Seitenscheibe 14 sitzt. In dem Au-e 21 ist ein federbelasteter Arretierstift 23 untergebracht, der nach dem Einlegen der letzten Spulenkapsel 9 in den Spulenkapselträger 7 in e: ine öffnung 24 der Seitenscheibe 14 einrasten kann und dadurch verhindert, daß der Spulenkapselträger 7 unter der Wirkung der Torsionsfeder 11 zurückgedreht wird. In dem Spulenkapselträger 7 sind ferner eine den Ausnehmungen 8 entsprechende Anzahl radialer Ausnehmungen 25 eingearbeitet, in die durch Öffnungen 26, 27 (s. F i g. 5) der Seitenscheibe 14 b;-iidurchra-er.de Schaltstifte 28, 29 (s. F i g. 10, 11 und 12) wechselweise eingreifen können.
  • Die Haltevorrichtung 5 (s. F i g. 2, 3, 6 und 7) ist aui einer -in der Nähmaschine 1 befindlichen Achse 33 axial verschiebbar und verschwenkbar gelagert und ;.U i -h 1-els einer Kler-#irrscl-ir2ube 34 auf der Achse 33 befestigt. Die Haltevorrichtung5 weist einen Block35 mit daran befestigtem Blech36 auf. An den beiden Armen des Bleches 36 ist je ein nach oben wirkender Permanentmagnet 37 befestigt, an denen die Magazintrommel 4 mit ihren Lappen 30, 30' haften kann, wenn sie in die Nähmaschine eingesetzt wird. Ein weiterer Permanentmagnet 38 ist an einem Auslegerarm 39 des Blockes 35 befestigt, so daß er waagerecht ziehend auf den Teil 15 der Magazintrommel 4 wirken kann. In dem Block 35 ist noch eine prismenförmige Ausnehmung 40 vorgesehen (F i g. 3 und 6), in die der an der Magazintrommel 4 befestigte Zentrierstift 32 eingreift. Der Auslegerarm 39 trägt an einem rechtwinklig abgebogenen Lappen 39' einen Stift 41, der in die öffnung 24 (F i g. 5) der Magazintrommel 4 eingreift, wenn sie in die Nähmaschine 1 eingesetzt ist. Dabei wird gleichzeitig der Arretierstift 23 (F i g. 13) aus der öffnung 24 nach innen herausgedrückt, so daß der Spulenkapselträger 7 unter der Wirkung der Torsionsfeder 11 (F i g. 9) entgegen der Bewegungsrichtung eines Uhrzeigers verdreht werden kann. Diese Bewegung wird jedoch durch eine Schaltvorrichtung verhindert (F i g. 10 bis 12), deren Schaltstift 28 beim Einsetzen der Magazintrommel 4 durch die Seitenscheibe 14 in die Ausnehmung 25' des Spulenkapselträgers 7 hineinragt, noch bevor der Arretierstift 23 den Spulenkapselträger 7 freigibt. Der Schaltstift 28 ist in einer an dem Blech 36 befestigten Büchse 42 geführt und weist eine Eindrehung 43 auf, in die ein gabelförmig ausgebildeter Arm 44 eines doppelarmigen Hebels 44, 44' eingreift. Auf den Arm 44' drückt ein Schaltstift 29, der in einer Büchse 46 geführt ist und der unter der Spannung einer Feder 45 steht. Der doppelarinige Hebel 44, 44' ist auf einer Welle 47 verstiftet, die in einer Buchse 48 (F i g. 12) drehbar gelagert ist und einen Blechtell 49 trägt, der als Anker für einen Auslösemagneten 50 dient. Der Magnet 50 ist mittels eines Haltewinkels 51 an dem Blech 36 befestigt.
  • Die Betätigungs- und Steuereinrichtung 6 ist an einem abschwenkbaren Halter 52 der Nähmaschine 1 befestigt, wie am besten F i g. 2 zeigt. An einem U-förmig gebogenen Rahmen 53, der an dem Halter 52 befestigt ist, sitzt ein Elektromotor 54 mit angeflanschtem Getriebe 55, auf dessen Abtriebswelle 56 eine Scheibe 57 und ein Zahnrad 58 sitzen. An der Scheibe 57 ist eine Schubstange 59 angelenkt (s. F i g. 14 bis 17), die über einen um eine Achse 60 drehbaren Hebel 61 und einen weiteren Hebel 62 an dem Elektromagneten 63 des Spulenwechselmittels angelenkt ist. Der Elektromagnet 63 ist in Schlitzen 65 eines rohrförmigen Schiebers 64 gegen die Wirkung von Zu-federn 66 verschiebbar angeordnet. Der Schieber 64 hat seitlich angeordnete Führungsstifte 67, die in Führungsnuten 68 des Rahmens 53 ein-"reifen und den Schieber 64 geradführen.
  • Das auf der Abtriebswelle 56 des Getriebes 55 befestigte Zahnrad 58 steht im Eingriff mit einem Zahnrad 69 mit einem übersetzungsverhältnis von 2: 1. Das Zahnrad 69 ist mit den Nockenscheiben 70, 71, 72 verstiftet und ist mit diesen zusammen auf einer am Rahmen 53 befestigten Achse 73 drehbar gelagert. An dem Rahmen 53 sind drei Mikroschalter 74, 75, 76 (F i g. 19) angeordnet, die mit den Nockenscheiben 70, 71, 72 in Wirkverbindung stehen.
  • Wie aus dem Schaltbild F ig. 19 ersichtlich ist, wird der Elektromotor 54 durch den Mikroschalter 74 und eine parallel zu diesem liegende Anlaßtaste 77 geschaltet, und zwar in der Weise, daß nach dem Niederdrücken der Taste 77 und erfolgtem Anlauf des Elektromotors 54 der Mikroschalter 74 durch die Nockenscheibe 70 geschlossen wird, die ihn, bedingt durch das übersetzungsverhältnis und die Ausbildung der Nockenscheibe 70, erst nach zweimaliger Umdrehung der Getriebeabtriebswelle 56 wieder öffnet. Der mit der Nockenscheibe 71 zusammenwirkende Mikroschalter 75 steuert den Elektroma,-neten 63, der das Spulenwechselmittel darstellt. Der von der Nockenscheibe 72 gesteuerte Mikroschalter 76 ist mit dem Auslösemagneten 50 verbunden, der das Weiterschalten des Spulenkapselträgers 7 nach erfolgter Aufnahme der aus dem Nähmaschinengreifer entnommenen Spulenkapsel mit leerer Unterfadenspule bewirkt. Durch Umlegen eines Umschalters 78 aus seiner in F i g. 19 gezeigten Lage in die mit 11 bezeichnete Stellung kann der Auslösemagnet 5 ausgeschaltet werden, wodurch lediglich die in dem Nähmaschinengreifer befindliche Spulenkapsel herausgezogen wird, ohne daß eine neue Spulenkapsel in den Greifer eingeführt wird. Letzteres ist erforderlich, wenn eine neue Magazintrommel in die Maschine eingesetzt werden soll.
  • Das Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Spulenwechseleinrichtung kann wie folgt beschrieben werden: 1. Füllen der leeren Magazintrommel Durch die Ausneh in.ung 16 in der Seitenscheibe 14 werden nacheinander - durch absatzweises Drehen des Spulenkapselträgers 7 mittels eines in die radiale Bohrung 18 (F i g. 9) eingesetzten Dornes werden die Ausnehmungen 8 des Spulenkapselträgers 7 nacheinander mit der Ausnehmung 16 in der Seitenscheibe 14 in übereinstimmende Lage gebracht - Spulenkapseln 9 mit gefüllter Unterfadenspule 10 in die Ausnehmun-en 8 eingebracht. Nachdem der Spulenkapselträger 7 unter gleichzeitigem Spannen der Torsionsfeder 11 um 3601 gedreht worden ist, rastet der Arretierstift 23 in die Öffnung 24 (F i g. 5) der Seitenscheibe 14 ein, wodurch der Träger 7 gegen Rückdrehung gesichert ist.
  • 2. Einsetzen der Magazintrommel in die Nähmaschine Die Magazintrommel 4 mit den eingelegten Spulenkapseln mit gefüllter Unterfadenspule wird in die an der Nähmaschine 1 befestigte Haltevorrichtung 5 derart eingesetzt, daß zunächst der Schaltstift 28 (F i g. 10) in die radiale Ausnehmung 25' hineinragt, bevor die ab ' gebogenen Lappen 30, 30' der Magazintrommel 4 an dem Permanentmagneten 37 und der Befestigungsteil 15 an dem Magneten 38 zur Anlage kommen. Die Justierung der Magazintrommel 4 zur Greiferachse 79 erfolgt durch die prismenförinige Ausnehmung 40 im Block 35 und den Zentrierstift 32 an der Magazintrommel 4. In der Arbeitslage der Magazintrommel 4 ist der Arretierstift 23 durch den Stift 41 an der Haltevorrichtuna 5 in den Spulenb kapselträger 7 hineingedrückt, so daß diese Arretierung unwirksam ist. Eine Drehung des Spulenkapselel trägers 7 wird bei eingesetzter Magazintrommel 4 durch den Schaltstift 28 (F i g. 10) verhindert.
  • 3. Durchführung des Spulenwechsels Die während des Einsetzens einer neuen Magazintrommel 4 zweckmäßigenveise in der in F i g. 2 strichpunktiert eingezeichneten abgeschwenkten Stellung befindliche Betätigungs- und Steuereinrichtung 6 wird nach dein Einsetzen der Magazintrommel 4 in ihre Betriebsstellung gebracht. Durch einen Druck auf die Taste 77 (F i g. 19) beginnt der Motor 54 zu laufen und treibt über das Getriebe 55 die Scheibe 57 an, die über das Gestänge 59, 61, 62 den Elektromagneten 63 und über die Zugfedern 66 auch den Schieber 64 durch die Ausnehmungen 17, 8, 16 in der Magazintrommel 4 hindurchbewegt, wobei zunächst der Schieber 64 an die in dem nicht dargestellten Greifergehäuse sitzende Spulenkapsel 9 (F i g. 16) gedrückt wird. Sodann kommt der Elektromagnet 63, der inzwischen durch die Nockenscheibe 71 und den Mikroschalter 75 an Spannung gelegt wurde, an der Spulenkapselklappe 80 zur Anlage. Bei der Rückbewegung (F i g. 17) bleibt der Schieber 64 zunächst noch an der Spulenkapsel 9, während die Spulenkapselklappe 80 durch die Kraft des Elektromagneten 63 abgeschwenkt wird, wodurch einerseits die Verriegelung zwischen der Spulenkapsel 9 und dein nicht dargestellten Greifergehäuse aufgehoben und andererseits die Spule 10 in der Spulenkapsel 9 arretiert wird. Beim weiteren Zurückfahren des Elektromagneten 63 wird die Spulenkapsel 9 in die Ausnehmung 8 des Spulenkapselträgers 7 gezogen und dort aufgenommen. Gleichzeitig wird der Magnet 63 abgeschaltet, und unmittelbar darauf erfolgt über den Mikroschalter 76 (F i g. 19) und den Magneten 50 (F i g. 10 und 11) die Auslösung zur Drehung des Spulenkapselträgers 7, wobei die nächste Spulenkapsel 9 in die Öffnung vor dem Elektromagneten 63 gebracht wird. Dieser Vorgang erfolgt selbsttätig in zwei Schritten, wie aus den F i g. 10 und 11. ersichtlich ist. Erhält der Auslösemagnet 50 einen Impuls, so wird der Anker 49 angezogen, der Schaltstift 28 aus der Ausnehmung 25' herausgezogen und gleichzeitig der Schaltstift 29 in die Ausnehmung 25" hineingeschoben, so daß der Spulenkapselträger 7 sich unter der Wirkung der Torsionsfeder 11 in die in F i g. 11 gezeichnete Stellung bewegt. Nach dem Lösen des Ankers 49 vom Magneten 50 wird der Schaltstift 28 vermittels der Feder 45 in die Ausnehmung 25 geschoben und der Schaltstift 29 aus der Ausnehmung 25" herausgezogen. Hierdurch bewegt sich der Spulenkapselträger 7, wiederum unter der Wirkung der Torsionsfeder 11, so weit, daß die Spulenkapsel 9 frei vor den Ausnehmungen 16 und 17 in der Magazintrommel 4 liegt.
  • Bei der nun folgenden Vorwärtsbewegung des Schiebers 64 mit dem Elektromagneten 63, der nunmehr spannungslos bleibt, wird diese Spulenkapsel 9 in den Nähmaschinengreifer eingeführt, und nach vollzogener Rückwärtsbewegung des Schiebers 64 und des Elektromagneten 63 bleiben der Motor 54 und das Getriebe 55 nach Ausführung von zwei vollen Umdrehungen durch Ausschalten des Mikroschalters 74 vermittels der Nockenscheibe 70 stehen.
  • Soll lediglich die in der Nähmaschine befindliche Spulenkapsel 9 in die Magazintrommel 4 zurückgeholt werden, ohne daß eine neue Spulenkapsel in die Näh- maschine eingeführt werden soll, z. B. beim Wechsel der Magazintrommel, so kann dies durch Umlegen des in der F i g. 19 mit 78 bezeichne3!en Umschalters in die Stellung II erfolgen. Hierdurch -wird der Auslösemagnet 50 ausgeschaltet und der Elektromagnet 63 durch überbedckung des Mikroschalters 75 für die Dauer eines vollständigen Arbeitsspieles des Spulenwechslers eingeschaltet. Diese Spulenkapsel 9 wird also, bevor sie in dem Spulenkapselträger 7 verbleibt, zweimal hin- und herbewegt. Der Weitertransport des Spulenkapselträgers wurde dabei durch Ausschaltung des Auslösemagneten 50 verhindert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur mechanischen Durchführung des Spulenwechsels an Doppelsteppstichnähmaschinen mit vertikal umlaufendem Greifer, die mit einem Spulenwechselmittel ausgerüstet ist, das beim Spulenwechsel an die Vorderseite des Greifers herangeführt wird, nach dem Lösen der Spulenkapselverriegelung die leere Unterfadenspule mitsamt der Spulenkapsel aus dem Greifergehäuse entfernt und anschließend eine einem als drehbare Revolverscheibe ausgebildeten Magazin entnommene gefüllte Spule nebst Spulenkapsel in das Greifergehäuse einführt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das Spulenwechselmittel aus einem koaxial zur Greiferachse verschiebbar angeordneten Elektromagneten (63) zur Lösung der Spulenkapselverriegelung und einem gemeinsam mit diesem verschiebbaren, in Vorschubrichtung vor dem Elektromagneten liegenden und mit federnd verbundenen Schieber (64) besteht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (64) als eine den Elektromagneten (63) umschließende zylindrische Hülse ausgebildet ist, die mittels Schraubenfedern (66) gegenüber dem Elektromagneten in einer vorgeschobenen Position gehalten wird. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrmalige Hin- und Herbewegung des Spulenwechselmittels (63, 64) sowie die sonstigen Schalt- und Bewegungsvorgänge innerhalb eines Spulenwechselzyklus nach Erteilung eines Impulses mit Hilfe eines Elektromotors (54) über ein Getriebe (55), Gestänge (59, 61, 62), Schaltnocken (70, 71, 72) und Kontaktvorrichtungen (74, 75, 76) selbsttätig abgewickelt werden.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 942 128; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1721055; USA.-Patentschriften Nr. 3 051108, 3 038 429, 3 012 530, 3 012 529, 1794 255, 1118 450.
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