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DE1206475B - Saegezahngenerator - Google Patents

Saegezahngenerator

Info

Publication number
DE1206475B
DE1206475B DET25743A DET0025743A DE1206475B DE 1206475 B DE1206475 B DE 1206475B DE T25743 A DET25743 A DE T25743A DE T0025743 A DET0025743 A DE T0025743A DE 1206475 B DE1206475 B DE 1206475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
capacitor
transistor
diode
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET25743A
Other languages
English (en)
Inventor
Oliver Dalton
Robert George Rullman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tektronix Inc
Original Assignee
Tektronix Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tektronix Inc filed Critical Tektronix Inc
Priority to DET25743A priority Critical patent/DE1206475B/de
Priority claimed from NL6402827A external-priority patent/NL6402827A/xx
Publication of DE1206475B publication Critical patent/DE1206475B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/787Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices with two electrodes and exhibiting a negative resistance characteristic
    • H03K4/793Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices with two electrodes and exhibiting a negative resistance characteristic using tunnel diodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
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    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/10Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only
    • H03K4/12Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
    • H03K4/20Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements vacuum tubes only in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor using a tube with negative feedback by capacitor, e.g. Miller integrator
    • HELECTRICITY
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    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/48Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices
    • H03K4/50Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor
    • H03K4/56Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements semiconductor devices in which a sawtooth voltage is produced across a capacitor using a semiconductor device with negative feedback through a capacitor, e.g. Miller integrator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

  • Sägezahngenerator Die Erfindung betrifft einen Sägezahngenerator mit einem gegebenenfalls aus mehreren auswahlbaren Kondensator und einem von mehreren in Reihe mit dem Kondensator und einer Spannungsquelle schaltbaren Widerstand, bei welchem die Ausgangsgröße bestimmt wird von einem die Spannung umpolenden Verstärker, dessen Eingang an der Verbindung von Widerstand und Kondensator und dessen Ausgang an der anderen Platte des Kondensators liegt.
  • Bei Sägezahngeneratoren dieser Gattung hängen die Dauer und die Höhe der erzeugten Sägezahnimpulse im wesentlichen von den elektrischen Werten des Kondensators und des Widerstandes ab. Wenn man nun zur Erzeugung verschiedener Sägezahngrößen den Widerstand durch einen entsprechenden Schalter durch einen anderen Widerstand ersetzt, so ändern sich dadurch die Spannungsverhältnisse in der üblichen Reihenschaltung von Kondensatorwiderstand und EMK. Insbesondere ändert sich bei Beginn eines Sägezahnimpulses die Anfangsspannung, weil das Potential der Verbindungsstelle zwischen Kondensator und zeitbestimmendem Widerstand abhängig ist von der Größe dieses Widerstandes.
  • Die Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, die Abhängigkeit der Anfangsspannung der Sägezahnimpulse von der Größe des zeitbestimmenden Widerstandes unabhängig zu machen; erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß parallel zum Kondensator bei einem Sägezahngenerator der oben angegebenen Gattung eine Spannungsgegenkopplungsschleife mit ihrem Ausgang am Eingang des Verstärkers und mit ihrem Eingang am Ausgang desselben, d. h. an der anderen Platte des Kondensators liegt und daß im Ausgang der Gegegenkopplungsschleife ein bei Anliegen eines Triggerimpulses geöffneter elektronischer Schalter liegt.
  • Bei einer vorteihaften Ausführung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß in der Gegenkopplungsschleife ein als Basisverstärker geschalteter PNP-Transistor liegt, an dessen Basis über einen Spannungsteiler das die Anfangsspannung der Sägezahnimpulse bestimmende Potential gelegt ist, und daß der elektronische Schalter von einer mit der Anode am Kollektor des Transistors und mit der Kathode am Verbindungspunkt zwischen Kondensator und Widerstand liegenden Diode gebildet wird, welche nur bei Anliegen einer Mindestspannung an der Anode leitet. Vorteilhafterweise legt man dabei den negativen Rechteckimpuls, welcher als Triggerimpuls dient, an die Anode dieses elektronischen Schalters, d. h. der Diode.
  • In Fortbildung der Erfindung ist weiterhin vorgesehen, daß zwischen der anderen Platte des Kondensators und dem Emitter des Transistors ebenfalls eine Diode mit am Emitter liegender Anode liegt, welche erst ab einer Mindestspannung leitet. Wenn man nun die elektrischen Werte der Diode so wählt, daß.beide Dioden in der Gegenkopplungsschleife bei Anliegen eines negativen Rechteck-Triggerimpulses sperren, dann kann bei geöffneten Dioden der Kodensator über die Dioden und über den Transistor gegen Erde entladen werden, was weiter zur Erzielung einer möglichst gleichbleibenden Ausgangsspannung der Verbindungsstelle zwischen dem zeitbestimmenden Widerstand und dem Kondensator beiträgt.
  • Die Erfindung ist besonders anwendbar bei Sägezahngeneratoren für Kathodenstrahl-Oszillographen. Aus diesem Grund wird die Erfindung im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung an einem solchen Generator erläutert.
  • Der Sägezahngenerator enthält einen Miller-Integratorkreis, bei dem eine als Kathodenfolger geschaltete Vakuumtriode 10, die beispielsweise ein Nuvistor sein kann, am Eingang angeordnet ist. Die Kathode dieser Kathodenfolgerröhre ist über zwei Lastwiderstände an eine negative Speisespannungsquelle angeschlossen. Diese beiden Widerstände 12 und 14 sind in Reihe geschaltet und bilden einen Spannungsteiler, wobei der Widerstand 12 durch einen Kondensator 16 überbrückt ist. Die Anode der Röhre 10 ist an eine positive Speisegleichspannung über einen parasitäre Schwingungen unterdrückenden Widerstand 18 angeschlossen, der nach Erde zu durch einen Entkopplungskondensator 20 überbrückt ist. Ein Miller-Verstärkertransistor 22 in Bauart NPN, der als Emitterverstärker geschaltet ist, ist mit seiner Basis über einen Lastwiderstand 14 mit der Kathodenfolgerröhre 10 verbunden, während sein Kollektor an eine positive Speisegleichspannung über einen Lastwiderstand 24 angeschlossen ist, so daß dieser Transistor die hochverstärkende Spannungsverstärkerstufe des Miller-Integratorkreises bildet. Ein als Emitterfolger geschalteter NPN-Transistor 26 ist mit seiner Kollektorelektrode an eine positive Speisegleichspannungsquelle und mit seiner Basis an den Ausgang des Miller-Verstärkertransistors 22 angeschlossen. Der Emitter des Rückkopplungstransistors 26 ist mit einer negativen Speisegleichspannungsquelle über zwei in Reihe geschaltete Spannungsteilerwiderstände 28 und 30 verbunden. Ein zeitbestimmender Kondensator 32 ist mit seiner einen Anschlußklemme an den Emitter des Transistors 26 und mit seiner anderen Anschlußklemme über einen parasitäre Schwingungen unterdrückenden Widerstand 34 an das Gitter der Kathodenfolgerröhre 10 angeschlossen, so daß eine gegenkoppelnde Wechselspannungs-Rückkopplungsschleife geschaffen wird, die den Transistor 26 und den genannten zeitbestimmenden Kondensator enthält und vom Ausgang zum Eingang des Miller-Integratorkreises führt.
  • Von der dem Kopplungswiderstand 34 und dem zeitbestimmenden Widerstand 32 gemeinsamen Klemme führt ein zeitbestimmender Widerstand 36 zu einer geregelten, eine im wesentlichen konstante Spannung liefernden Quelle, deren Ausgangsspanr_ung durch die Einstellung des Schleifers eines veränderbaren Widerstandspotentiometers 38 steuerbar ist. Die Enden dieses Potentiometers sind zwischen verschiedene negative Gleichspannungen liefernde Quellen eingeschaltet. Der von dieser Spannungsquelle durch den zeitbestimmenden Widerstand 36 fließende Strom lädt den zeitbestimmenden Kondensator 32 auf, wenn in nachstehend beschriebener Weise ein Tor- oder Austastsignal angelegt wird, wobei an den Ladewiderständen 28 und 30 eine sägezahnförmige oder ansteigende Spannung erzeugt wird, die vermöge der Wirkungsweise des Miller-Integratorkreises eine im wesentlichen konstante Abstiegsgeschwindigkeit aufweist. Bei diesem Vorgang bleibt die am Gitter der Kathodenfolgerröhre 10 anstehende Spannung wegen der Wirkung der negativen Wechselspannungsrückkopplung unbeschadet der am zeitbestimmenden Kondensator vorhandenen Spannung im wesentlichen konstant. Dies bedeutet, daß die Spannung am zeitbestimmenden Widerstand 36 konstant bleibt, so daß der Ladestrom für den zeitbestimmenden Kondensator 32 ebenfalls konstant bleibt. Die Sägezahnspannung wird beendet und auf ihren Ausgangs- oder Ruhewert in der nachstehend beschriebenen Weise zurückgebracht, wobei das entstehende Sägezahn-Ausgangssignal an der Ausgangsklemme 40 und bei den Lastwiderständen 28 und 30 erscheint und auch noch als Ablenk-Ausgangssignal an der Ausgangsklemme 42 auftritt, nachdem es durch einen NPN-Transistor 44 in Emitterschaltung verstärkt worden war. Die Basis des Transistors 44 ist mit der den Belastungswiderständen 28 und 30 gemeinsamen Klemme verbunden. Der Kollektor des Transistors 44 ist an eine positive Gleichspannungsquelle angeschlossen, während sein Emitter über einen Lastwiderstand 46 an eine negative Gleichspannungsquelle und an die Ausgangsklemme 42 angeschlossen ist.
  • Der Betrieb des Miller-Integratorkreises wird durch einen Torkreis gesteuert, der zwei Trenndioden 48 und 50 enthält, deren Kathoden an die untere bzw. obere Klemme des zeitbestimmenden Kondensators 32 angeschlossen sind. Ein Vergleichertransistor 52 in der Bauart PNP, der als Basisverstärker geschaltet ist, ist mit seinem Emitter an die Anode der Trenndiode 48 und mit seinem Kollektor an die Anode der Trenndiode 50 angeschlossen. Die Basis des Vergleichertransistors ist mit einer positiven Speisegleichspannung über einen Vorspannungs- oder Speisekreis verbunden, der zwei Spannungsteilerwiderstände 54 und 56 enthält, welche in Reihe zwischen diese Spannungsquelle und Erde eingeschaltet sind, wobei dem Widerstand 56 ein Überbrückungskondensator 58 parallel geschaltet ist. Die an dem Vorspannungswiderstand 56 abfallende Bezugsgleichspannung wird dieser Basiselektrode zugeführt und legt den Beginn des Ablenk-Ausgangssignals in der nachstehend beschriebenen Weise fest. Der Emitter des Vergleichertransistors 52 ist ebenfalls mit dieser Spannungsquelle über einen Emitter-Vorspannungswiderstand 60 verbunden, während der Kollektor dieses Transistors an eine negative Speisegleichspannung über einen Kollektor-Lastwiderstand 62 angeschlossen ist. Der Emitter-Kollektor-Kreis des Vergleichertransistors befindet sich normalerweise im Leitzustand, so daß zwischen den Anoden der gewöhnlich in Durchlaßrichtung vorgespannten Trenndioden 48 und 50 ein Gleichstrompfad vorhanden ist. Ein als Torschaltung für die Ablenkung wirkender Multivibrator, der in Form einer als bistabiler Multivibrator geschalteten Tunneldiode 64 ausgebildet ist, steuert den Leitzustand der Trenndioden 48 und 50 und somit die Zeit, zu der das Ablenk-Ausgangssignal erzeugt wird. Die Kathode dieser Tunneldiode ist mit Erde verbunden, während ihre Anode über einen Lastwiderstand 66 mit einer positiven Speisegleichspannung und mit dem Emitter-Kollektorkreis eines PNP-Steuertransistors 68 verbunden ist, welcher einen Teil eines Stabilitätsregelkreises und ebenfalls einen Teil eines Haltekreises bildet, wie er nachstehend beschrieben wird. Von einer Eingangsklemme 72 werden über eine Kopplungsdiode 70 positive Eingangs-Auslöseimpulse der Anode der Tunneldiode 64 zugeführt. Die Tunneldiode ist so vorgespannt, daß sie sich im Zustand niedriger Spannung befindet, wenn der Ablenkgenerator in seinem Ruhezustand ist. Ein Auslöseimpuls bringt diese Tunneldiode von diesem Zustand niedriger Spannung in den Zustand hoher Spannung. Dieser Auslöse-Eingangsimpuls kann als Folge eines vom Kathodenstrahloszilloskop empfangenen Vertikaleingangssignals durch einen (nicht dargestellten Auslöseimpulsgenerator erzeugt werden.
  • Die Anode der Tunneldiode 64 ist über einen Kopplungswiderstand 76 mit der Basis eines Schalttransistors 74 verbunden, so daß der Ausgangsimpuls dieser Tunneldiode zum Eingang des Schalttransistors ist als Emitterverstärker geschaltet, wobei die Emitterelektrode über einen Vorspannungswiderstand 78 an eine negative Speisegleichspannungsquelle und die Kollektorelektrode über einen Lastwiderstand 80 an eine positive Speisegleichspannungsquelle angeschlossen ist. Das in negativer Richtung ansteigende Ausgangssignal des Schalttransistors 74 wird über eine Kopplungsdiode 82 den Anoden der Trenndioden 48 und 50 zugeführt. Die Kathode dieser Kopplungsdiode 82 ist an den Emitter dieses Transistors und die Anode an den Kollektor des Vergleichertransistors 52 angeschlossen. Das vom Transistor 74 kommende negative Ausgangssignal kehrt die Vorspannung dieser Trenndioden um, so daß diese nichtleitend gemacht werden. Daraufhin lädt sich der zeitbestimmende Kondensator 32 mit linearem Anstieg über den zeitbestimmenden Widerstand 36 und das Potentiometer 38. Die am Kollektor des Schalttransistors 74 anstehende negative Spannung kann auch einem Austastkreis oder einem Generatorkreis zur Erzeugung eines »Positiven-Tor«-signals zugeführt werden (nicht dargestellt), wobei der Anschluß über eine Ausgangsklemme 84 erfolgt. Es soll hierauf hingewiesen werden, daß eine Rückwärts-Diode oder sogenannte »backward-Diode« 86 mit ihrer Kathode an die Kathode der Tunneldiode 64 und mit ihrer Anode an den Emitter des Schalttransistors 74 angeschlossen ist, so daß die Größe des von diesem Schalttransistor entnommenen Sättigungsstromes gesteuert wird, wenn dieser von dem von der Tunneldiode kommenden, in positiver Richtung verlaufenden Ausgangsimpuls leitend gemacht wird. Diese Rückwärts-Diode hilft auch mit, diesen Schalttransistor dadurch in seinen normalen nichtleitenden Zustand zurückzuführen, indem von der Kathode der Tunneldiode 64 ein in positiver Richtung verlaufender Impuls übertragen wird, wenn diese Tunneldiode in ihren ursprünglichen Zustand niedriger Spannung zurückkehrt.
  • Vom Kollektor des Miller-Verstärkertransistors 22 erstreckt sich ein einen Haltekondensator 88 enthaltender Rückkopplungskreis über den Emitterfolger-Transistor 26 und den Verstärkertransistor 68 zur Anode der Tunneldiode 64. Der in ansteigender Richtung verlaufende Vorlauf der Sägezahnspannung, die an den Lastwiderständen 28 und 30 abfällt, wird über eine Kopplungsdiode 90 zum Haltekondensator 88 übertragen. Die Kathode dieser Kopplungsdiode 90 ist an die obere Klemme dieses Kondensators angeschlossen, während ihre Anode mit diesen Lastwiderständen über einen Kopplungswiderstand 92 verbunden ist, so daß dieser Haltekondensator durch die diesem Sägezahnteil entsprechende positive Spannung gehalten wird. Diese positive Spannung wird der Basis des Transistors 68 zugeführt, um die in Durchlaßrichtung wirkende Basisspannung und auch den Emitter-Kollektor-Strom dieses Transistors bei einer vorbestimmten Sägezahnspannung zu vermindern, wobei der Emitterstrom dieses Transistors in nachstehend beschriebener Weise auf einen niedrigen Wert fällt, so daß die Tunneldiode in ihren ursprünglichen Ruhezustand zurückgebracht wird und die Sägezahnspannung äußerst schnell auf ihren Ruhewert fällt.
  • Wenn die darauf beruhende abfallende Hinterkante der an den Lastwiderständen 28 und 30 auftretenden Sägezahn-Ausgangsspannung somit in negativer Richtung verläuft und während des Rücklaufteiles der Ablenkspannung zu ihrem normalen Ruhewert zurückkehrt, wird dieser Teil mit der Hinterkante oder ablaufenden Kante des Ausgangs-Sägezahnsignals nicht zum Haltekondensator 88 übertragen, da die Kopplungsdiode 90 durch die auf diesen Kondensator aufgeladene positive Spannung vorgespannt wird. Der Haltekondensator entlädt sich daher anstatt über seinen den Widerstand 92 enthaltenden Ladewiderstandspfad über einen Haltewiderstand 94 nach Erde, der zwischen die obere Klemme des Haltekondensators 88 und eine negative Speisegleichspannungsquelle eingeschaltet ist, welche als Vorspannung für den Steuertransistor 68 wirkt. Demzufolge wird die der Basis des Steuertransistors 68 zugeführte ablaufende Kante des Haltesignals gestreckt oder gedehnt, weil sie eine längere Abfallzeit bis zur Rückkehr auf den normalen Ruhewert erfordert als das Ausgangs-Ablenksignal des Ablenkgenerators. Die am Kollektor des Transistors 68 vorhandene positiv werdende Spannung wird daher auf Grund der ablaufenden Hinterkante des vorgenannten Haltesignals -bei der Rückkehr in den Ruhezustand verzögert, wobei gleichfalls eine Vergrößerung bei der Rückkehr der Multivibrator-Tunneldiode 64 in Richtung auf den Auslösezustand erfolgt. Von der Klemme 72 kommende Auslöseimpulse können daher den Ablenkgenerator so lange nicht zum Anlaufen bringen, bis genügend Zeit verstrichen ist, daß er sich vollständig von einem vorhergehenden Arbeitsvorgang erholt hat.
  • Der gesamte dem Emitter des Verstärkertransistors 68 zugeführte Strom wird teilweise durch die Einstellung eines Stabilitätspotentiometers 96 gesteuert. Dieses Potentiometer ist mit seinem einen Ende an eine positive Spannungsquelle und mit seinem anderen Ende an eine negative Spannungsquelle angeschlossen. Der bewegliche Kontakt ist mit dem Emitter des Transistors 68 über einen später zu beschreibenden, den der Tunneldiode 64 zugeführten stromsteuernden Kreis verbunden. Wenn ein Wahlschalter 98 die dargestellte »Normal«-Stellung einnimmt, ist der Speisestrom so eingestellt, daß er eben unter dem Spitzenstrom dieser Tunneldiode liegt. In dieser Schalterstellung kann der mit der Tunneldiode 64 bestückte bistabile Multivibrator im Auslösebetrieb (Triggerbetrieb) arbeiten, wobei die Auslöseimpulse von der Klemme 72 kommen. Da der bewegliche Kontakt des Wählschalters 98 mit einer positiven Speisegleichspannungsquelle verbunden ist, wird in der Schaltstellung »frei laufend« dem Emitter des Transistors 68 über einen Widerstand 100 ein zusätzlicher Strom zugeführt. Wegen dieses zusätzlichen Stromes wird die Tunneldiode wieder geschaltet, so daß ein weiterer Arbeitsvorgang des Sägezahnspannungsgenerators bei der Rückkehr der Haltespannung zum Ausgangs- oder Ruhewert begonnen wird. Das Ergebnis ist, daß der gesamte Ablenkkreis als frei laufender Oszillator wirkt, der, ohne Eingangsauslöseimpulse zu benötigen, sich wiederholende Sägezahn-Ausgangsspannungen erzeugt.
  • Mit dem Emitter des Steuertransistors 68 ist ein Spannungsbegrenzerkreis, der eine für die obere Grenze bestimmte Diode 102 und eine für die untere Grenze bestimmte Diode 104 enthält, verbunden, der die an diesem Emitter anstehende Spannung zwischen einen oberen, durch die Spannung an der Kathode der Diode 102 festgelegten Wert von beispielsweise -I-12 Volt und einem unteren, durch die Spannung an der Anode der Diode 104 festgelegten Grenzwert von beispielsweise etwa -I-4 Volt hält. Die Begrenzerdiode 102 befindet sich normalerweise im Leitzustand. Wenn jedoch die Spannung am Emitter des Transistors 68 -+-12 Volt überschreiten will, wenn sie dem Sägezahnteil des Haltesignals zu folgen trachtet, wird diese Diode leitend und begrenzt diese Emitterspannung auf einen Maximalwert von etwa -I-12 Volt. Diese Begrenzerwirkung auf eine Maximalspannung gestattet es, daß der Steuertransistor 68 plötzlich nichtleitend gemacht oder auf einen wesentlich verminderten Leitzustand gebracht wird, wenn die seiner Basis zugeführte positive Spannung etwa +12 Volt überschreitet, da dann sein Emitterübergang in Sperrichtung vorgespannt wird. Wie vorstehend erläutert wurde, wird dadurch die Rückkehr der Tunneldiode 64 in ihren anfänglichen Ruhezustand bewirkt. Die Anode der Begrenzerdiode 104 ist mit der Anode einer Vorspannungs- oder Speisediode 106 verbunden, die normalerweise leitet und einen Teil des Vorspannungs- oder Speisekreises dieser Begrenzerdiode bildet. Zwischen die + 12-Volt-Quelle der Speisespannung und Erde sind zwei Spannungsteilerwiderstände 108 und 110 eingeschaltet, während weitere zwei Widerstände 112 und 114 in Reihe zwischen diese Spannungsquelle und die Anoden der Dioden 104 und 106 eingeschaltet sind. Die Kathode der Diode 106 ist mit der den Spannungsteilerwiderständen 108 und 110 gemeinsamen Klemme verbunden. Der die Spannungsteilerwiderstände 108, 110, die Widerstände 112 und 114 und die Vorspannungs- oder Speisediode 106 enthaltende Vorspannungs- oder Speisekreis sorgt für eine untere Grenzspannung von etwa +4 Volt an der Anode der Begrenzerdiode 104. Wenn daher die in negativer Richtung verlaufende Hinterkante des positiven Haltesignals zu ihrer normalen Spannung zurückkehrt, um die Basis des Transistors 68 auf diese Spannung zu bringen, folgt die Emitterspannung dieses Transistors so lange nach, bis sie etwa +4 Volt erreicht, da zu diesem Zeitpunkt die Begrenzerdiode 104 in Sperrichtung vorgespannt ist. Erreicht die Spannung am Emitter etwa 4 Volt, so kann sie nicht weiter in negativer Richtung abfallen, da die Begrenzerdiode 104 leitend wird, so daß eine weitere Abnahme der Haltespannung bewirkt, daß der Emitterübergang des Transistors 68 plötzlich stark in Durchlaßrichtung vorgespannt wird. Dadurch kann abhängig von der Stellung des Schalters 98 von den mit den Widerständen 96 oder 100 verbundenen Quellen durch die Diode 104 zur Tunneldiode 64 ein zusätzlicher Speisestrom fließen. Der über den Widerstand 100 ankommende Strom reicht immer aus, die Tunneldiode 64 in ihren Zustand bei hoher Spannung zu schalten und diese frei arbeiten zu lassen. Der vom Widerstand 96 ankommende Strom kann so eingestellt werden, daß er nicht für das freie Arbeiten der Tunneldiode ausreicht, jedoch genügt, damit diese von den über die Klemme 72 ankommenden Auslöseimpulsen ausgelöst wird. Die Einstellung des beweglichen Kontaktes am Potentiometerwiderstand 96 regelt daher den Betrag des durch die Tunneldiode 64 fließenden Speisestromes, wenn sich dieser Stromkreis im Ruhezustand befindet. Mit der Einstellung dieses Potentiometers wird daher die Stabilität oder die Auslöseempfindlichkeit dieses mit der Tunneldiode arbeitenden Multivibrators geregelt i und damit die Amplitude des zur Auslösung des Multivibrators erforderlichen Eingangs-AuslöseimpuI-ses eingestellt. Der Bereich dieser Stabilitätsregelung ist gewöhnlich ausreichend groß, so daß auch ein freier Lauf des gesamten Ablenk- oder Sägezahngenerators hervorgerufen werden kann.
  • Im folgenden wird die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Ablenkgenerators kurz beschrieben: Der Eingangsklemme 72 zugeführte positive Eingangs-Auslöseimpulse werden der Anode der Tunneldiode 64 zugeführt, so daß diese Tunneldiode von ihren normalen stabilen Zustand bei niedriger Spannung in ihren stabilen Zustand bei hoher Spannung umgeschaltet wird. Dadurch wird eine in positiver Richtung verlaufende Rechteck- oder Stufenspannung erzeugt, die an die Basis des normalerweise nichtleitenden Schalttransistors 74 gelangt und diesen Transistor leitend macht, so daß an seinem Kollektor eine in negativer Richtung verlaufende Rechteck-oder Stufenspannung gebildet wird. Diese negative Spannung wird -über die Kopplungsdiode 82 zu den Anoden der normalerweise leitenden Trenndioden 48 und 50 übertragen, wodurch diese Trenndioden nichtleitend werden. Die beiden Klemmen des zeitbestimmenden Kondensators 32 sind normalerweise über die üblicherweise leitenden Trenndioden 48 und 50 und den Transistor 52 miteinander und mit Erde verbunden. Wenn jedoch die Trenndioden 48 und 50 nichtleitend gemacht werden, beginnt sich der zeitbestimmende Kondensator 32 über den zeitbestimmenden Widerstand 36 aufzuladen. Die an der unteren Klemme des zeitbestimmenden Kondensators anstehende Spannung zeigt die Neigung, negativer zu werden und den Spannungsabfall am zeitbestimmenden Widerstand 36 zu vermindern und somit den Ladestrom des zeitbestimmenden Kondensators zu vermindern. Die negativ werdende Spannung an der unteren Klemme des zeitbestimmenden Kondensators wird jedoch über die Kathodenfolgerröhre 10 an die Basis des Verstärkertransistors 22 des Miller-Integrators gekoppelt und von diesem Transistor verstärkt, und umgekehrt. Diese umgekehrte Spannung wird dann über den zeitbestimmenden Kondensator 32 zurückgekoppelt, so daß sie irgendeiner Spannungsänderung am Gitter der Kathodenfolgerröhre 10 entgegenwirkt. Dies bedeutet, daß die am zeitbestimmenden Widerstand 36 anstehende Spannung im wesentlichen konstant bleibt und daß der zeitbestimmende Kondensator 32 im wesentlichen konstant geladen wird, wie dies bei üblichen Miller-Ablenkkreisen der Fall ist.
  • Die durch den eben beschriebenen Vorgang am zeitbestimmenden Kondensator 32 gebildete sägezahnförmige Spannung erscheint an den Ausgangsklemmen 40 und 42. Die positiv werdende Sägezahn-Ausgangsspannung wird auch dem Haltekondensator 88 über die Kopplungsdiode 90 zugeführt, so daß dieser beispielsweise auf etwa -1--13 Volt geladen wird. Diese positiv werdende Spannung wird der Basis des Transistors 68 zugeführt und macht in der Nähe von + 12 Volt den Emitter-Kollektor-Kreis dieses Transistors plötzlich nichtleitend. Dadurch wird der Stromfluß durch die Tunneldiode 64 unter den Minimumpunkt gebracht. so daß der durch die Tunneldiode gebildete bistabile Multivibrator von seinem stabilen Zustand bei hoher Spannung in seinen ursprünglichen stabilen Zustand bei niedriger Spannung zurückkehrt und an der Anode dieser Tunneldiode eine in negativer Richtung verlaufende Stufen- oder Rechteckspannung erzeugt. Die in negativer Richtung verlaufende Spannung wird der Basis des Schalttransistors 74 zugeführt und macht diesen Transistor wieder nichtleitend und erzeugt an seinem Kollektor eine in positiver Richtung verlaufende Rechteck- oder Stufenspannung, die über die Kopplungsdiode 82 zu den Anoden der Trenndioden 48 und 50 übertragen wird. Demzufolge werden die Trenndioden 48 und 50 leitend gemacht, so daß der zeitbestimmende Kondensator 32 entladen wird und die Ausgangs-Sägezahnspannung auf ihren normalen Ruhewert zurückkehrt.
  • Gleichzeitig mit der Rückkehr der Ausgangs-Sägezahnspannung auf den Ruhewert beginnt die Entladung des Haltekondensators 88 von der darauf angesammelten positiven Spannung. Der Entladepfad für diesen Haltekondensator ist jedoch dem vorerwähnten Ladepfad wegen des Vorhandenseins der Kopplungsdiode 90 nicht gleich. Die entstehende Haltespannung kehrt langsamer als die Ausgangs-Sägezahnspannung auf ihren Ruhewert zurück und hindert dadurch während einer ausreichenden Zeitspanne nach der Rückkehr dieser Ausgangsspannung zu ihrem Anfangswert die wiederholte Auslösung der Tunneldiode 64, so daß alle Stromkreiskapazitäten einschließlich des zeitbestimmenden Kondensators 32 sich auf ihre Ruhespannungen entladen können, wodurch die nachfolgenden Zeitbasis-Ablenksignale nahezu identisch ausfallen.
  • Es soll darauf hingewiesen werden, daß der zeitbestimmende Widerstand 36, der zeitbestimmende Kondensator 32 und der Haltekondensator 88 in ihren Werten dadurch geändert werden, daß mehrere unterschiedliche Widerstände und Kondensatoren mittels geeigneter, miteinander gekuppelter Wahlschalter an den Stromkreis an- oder von diesem abgeschaltet werden, so daß eine Veränderung der Ablenkgeschwindigkeit des Horizontal-Ablenksignals eintritt. Da der durch den zeitbestimmenden Widerstand 36 und die Trenndiode 50 verlaufende Ruhestrom die Neigung zeigt, sich mit dem Widerstandswert des zeitbestimmenden Widerstandes zu ändern, neigt die Anfangs- oder Ruhegittervorspannung der Kathodenfolgerröhre 10 ebenfalls zu einer Änderung. Eine beliebige Änderung dieser Vorspannung ändert die Anfangsspannung des Zeitbasis-Ablenksignals. Falls ein transistorisierter Ablenkgeneratorkreis zur Anwendung gelangt, so kann die gesamte Ablenkspannung vom Anfang bis zum Ende der Ablenkung nur 10 Volt betragen, so daß ein Fehler von nur 1 Volt bis zu 10% der gesamten Ablenkspannung betragen kann. Ein solcher Fehler kann bei einem üblichen, mit einer Vakuumröhre arbeitenden Ablenkgenerator mit einer Ablenkspannung in der Gegend von 150 Volt geduldet werden, da ein solcher Fehler weniger als 1% betragen würde. Die grundlegende Aufgabe des Vergleichertransistors 52 ist es, diesen durch Änderungen in dem zeitbestimmenden Widerstand hervorgerufenen Fehler der Vorspannung im wesentlichen zu beseitigen, indem der Stromfluß durch die Trenndiode 50 geregelt wird.
  • Da die Trenndioden 48 und 50 normalerweise leitend sind, wird vom Kollektor des Miller-Verstärkertransistors eine gegenkoppelnde Gleichspannungs-Rückkopplungsschleife zum Eingang der Kathodenfolgerröhre 10 über den Rückkopplungs-Emitterfolgertransistor 26, die Trenndiode 48, den Vergleichertransistor 52 und die Trenndiode 50 gebildet. Irgendeine Änderung der Gleichspannung am Gitter der Kathodenfolgerröhre wird daher umgekehrt und über diesen Gleichspannungs-Rückkopplungskreis zurückgeführt, so daß einer solchen Änderung entgegengewirkt und die Vorspannung korrigiert wird, indem der Stromfluß durch die Diode 50 gesteuert wird, und an die Basis des Vergleichertransistors 52 ist eine Bezugsspannung angelegt, die mit der an den Emitter dieses Transistors angelegten Ausgangsspannung des Miller-Kreises verglichen wird, so daß eine Änderung dieser Ausgangsspannung gegenüber der Bezugsspannung durch den Transistor 52 verstärkt und als Korrekturspannung über die Anode der Trenndiode 50 an das Gitter der Röhre 10 angelegt wird. Demzufolge wird der durch die Diode 50 fließende Ruhestrom so gesteuert, daß die Vorspannung an dem Gitter der Röhre 10 im wesentlichen konstant bleibt und ebenfalls die Ausgangs-Ruhespannung des Kreises im wesentlichen konstant bleibt.
  • Die Kathodenfolgerröhre 10 ist deshalb zwischen den Miller-Verstärkertransistor 22 und die gemeinsame Klemme des zeitbestimmenden Widerstandes 36 und des zeitbestimmenden Kondensators 32 eingefügt, da eine Vakuumröhre nur einen sehr geringen Gitterstrom beim Betrieb als A-Verstärker zieht, wenn das Gitter hinsichtlich der Kathode negativ ist, was im Gegensatz zu einem ziemlich großen, vom Miller-Verstärkertransistor gezogenen Basisstrom oder auch eines Emitterfolgertransistors steht, wenn mit letzteren diese Kathodenfolgerröhre ersetzt würde. Dieser niedrige Gitterstrom bewirkt, daß im wesentlichen derselbe Ladestrom in den zeitbestimmenden Kondensator fließt, wie er in den zeitbestimmenden Widerstand fließt, wenn die Trenndioden in Sperrichtung vorgespannt sind, und zwar weil die Diode so ausgewählt ist, daß sie einen sehr geringen Leckstrom aufweist. Da im zeitbestimmenden Kondensator 32 im wesentlichen derselbe Strom wie im zeitbestimmenden Widerstand 36 fließt und da dieser Ladestrom ohne Rücksicht auf die Spannung des zeitbestimmenden Kondensators wegen der Wirkungsweise des Miller-Integratorkreises im wesentlichen konstant ist, ist die bei der Ladung dieses zeitbestimmenden Kondensators erzeugte Sägezahnspannung äußerst linear. Dies trifft auch dann zu, wenn die für die Kathodenfolgerröhre 10 verwendeten Vakuumröhren unterschiedliche Arbeitscharakteristiken, hervorgerufen durch Alterung od. dgl., aufweisen.
  • Es ist klar, daß der gewöhnliche Fachmann in den Einzelheiten der vorbeschriebenen bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verschiedene Änderungen ausführen kann. Beispielsweise kann die Tunneldiode 64 durch zwei geeignet zusammengeschaltete Transistoren oder Vakuumröhren unter Bildung eines bistabilen Multivibrators ersetzt werden, und es kann der Miller-Integratorkreis als ein »nach unten laufender« (mit fallender Spannung betriebener) Ablenkkreis an Stelle eines »nach oben laufenden« (mit ansteigender Spannung arbeitenden) Kreises geschaltet werden, wobei naheliegende Änderungen getroffen werden können einschließlich des Ersatzes von NPN-Transistoren durch Transistoren der Bauart PNP, und umgekehrt. Die vorliegende Erfindung soll daher nicht durch die vorstehend beschriebene, bevorzugte Ausführungsform, sondern nur durch den Schutzbereich der folgenden Ansprüche begrenzt sein.
  • Alle beschriebenen und gezeigten Einzelheiten sind erfindungswesentlich.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Sägezahngenerator mit einem gegebenenfalls aus mehreren auswählbaren Kondensator und einem von mehreren in Reihe mit dem Kondensator und einer Spannungsquelle schaltbaren Widerstand, bei welchem die Ausgangsgröße bestimmt wird von einem die Spannung umpolenden Verstärker, dessen Eingang an der Verbindung von Widerstand und Kondensator und dessen Ausgang an der anderen Platte des Kondensators liegt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Konstanthaltung der Ruhespannung an der Verbindung zwischen Widerstand (36) und Kondensator (32) unabhängig vom Wert des Widerstandes parallel zum Kondensator (32) eine Spannungs-Gegenkopplungsschleife (52) mit ihrem Ausgang am Eingang des Verstärkers (10, 22, 26) und mit ihrem Eingang am Ausgang desselben, d. h. an der anderen Platte des Kondensators (32) liegt und daß im Ausgang der Gegenkopplungsschleife ein bei Anliegen eines Triggerimpulses sperrender elektronischer Schalter (50) liegt.
  2. 2. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gegenkopplungsschleife ein als Basisverstärker geschalteter PNP-Transistor (52) liegt, an dessen Basis über einen Spannungsteiler (54, 56) das die Anfangsspannung der Sägezahnimpulse bestimmende Potential gelegt ist.
  3. 3. Generator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter von einer mit der Anode am Kollektor des Transistors (52) und mit der Kathode am Verbindungspunkt zwischen Kondensator (32) und Widerstand (36) liegenden Diode (50) gebildet wird, welche nur bei Anliegen einer Mindestspannung an der Anode leitet.
  4. 4. Generator nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Sägezahnimpuls auslösende Triggerimpuls in Form einer negativen Rechteckwelle an die Anode der Diode (50) gelegt wird.
  5. 5. Generator nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der anderen Platte des Kondensators (32) und dem Emitter des Transistors (52) ebenfalls eine Diode (48) mit am Emitter liegender Anode liegt, welche erst ab einer Mindestspannung leitet.
  6. 6. Generator nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Werte der beiden Dioden (48, 50) derart gewählt sind, daß bei Anliegen eines Triggerimpulses beide Dioden sperren.
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