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DE1206301B - Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren - Google Patents

Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren

Info

Publication number
DE1206301B
DE1206301B DEA43890A DEA0043890A DE1206301B DE 1206301 B DE1206301 B DE 1206301B DE A43890 A DEA43890 A DE A43890A DE A0043890 A DEA0043890 A DE A0043890A DE 1206301 B DE1206301 B DE 1206301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sector
sectors
shutter
closure
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA43890A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gerd Kiper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA43890A priority Critical patent/DE1206301B/de
Priority to US389112A priority patent/US3269293A/en
Publication of DE1206301B publication Critical patent/DE1206301B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Fotografischer Verschluß mit zwei Sektoren Die Erfindung betrifft einen fotografischen Verschluß mit zwei durch einen Verschlußantriebsmechanismus getriebenen, beim Verschlußablauf gleichsinnig, aber zeitlich verschieden ablaufenden und beim Verschlußspannen in entgegengesetzter Richtung zum Verschlußablauf gemeinsam bewegten Sektoren, wobei mindestens einem der zwei Sektoren ein durch dessen Antriebsglied steuerbarer, mit diesem fächerartig zusammenschiebbarer Zusatzsektor so zugeordnet ist, daß Sektor und Zusatzsektor in ihrer die Verschlußöffnung abdeckenden Lage sich weniger und in ihrer die Verschlußöffnung freigebenden Lage sich stark überdecken.
  • Zweilamellenverschlüsse sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekanntgeworden. Ein bereits vorgeschlagenes Verschlußprinzip arbeitet mit zwei bei gleichzeitiger Auslösung der Sektoren nacheinander ablaufenden Sektoren, die vorzugsweise in einem gemeinsamen Drehpunkt gelagert sind. Dabei läuft der eine Sektor ungehindert und der andere Sektor gehemmt ab. Ein Nachteil dieses Verschlußprinzips und der Zweisektorenverschlüsse überhaupt besteht darin, daß bei zentrisch runder Auslegung des Verschlußwerkes bzw. des Verschlußgehäuses ein großer Außendurchmesser des Verschlußgehäuses notwendig ist.
  • Es sind nun Schieberschlitzverschlüsse bekanntgeworden. Hierbei können infolge des vor der Filmebene reichlich vorhandenen Raums die einzelnen Schieber so stabil ausgeführt werden, daß sie ohne Gefahr von Verbiegungen weitere Schieber über Mitnehmerlappen mitnehmen können. Im Gegensatz hierzu müssen aber bei Zwischenlinsenverschlüssen die Verschlußsektoren so dünn wie möglich ausgebildet sein. Nietet man in solche dünne Sektoren Mitnehmerstifte für Zusatzsektoren, so ist mit Verbiegungen und Verwerfungen der Sektoren bei der Mitnahme des Zusatzsektors mit Sicherheit zu rechnen. Zur Abwinkelung von Lappen an den Sektoren ist aber in der Regel kein ausreichender Raum bei Zwischenlinsenverschlüssen vorhanden; außerdem wäre auch hier die Gefahr von Verbiegungen der Sektoren vorhanden. Aus diesem Grund ist die übertragung dieser bekannten Vorrichtungen auf Zwischenlinsen-, also auf Sektorenverschlüsse nicht naheliegend. Es ist auch bereits ein Schieberschlitzverschluß mit Zusatzschiebem bekannt, wobei der Zusatzschieber durch das Antriebsglied des Hauptschlebers über Anschlaglappen gesteuert wird.
  • Demgegenüber wird gemäß der Erfindung für einen Verschluß der eingangs genannten Art vorgeschlagen, daß die Mitnahmeverbindung zwischen dem Antriebsglied und dem Zusatzsektor durch eine Stift-Schlitz-Verbindung gebildet wird.
  • Das hat den wesentlichen Vorteil, daß bei Beginn der Bewegung der Zusatzsektoren keine Prellungen an den Zusatzsektoren und insbesondere an den Sektoren auftreten, weil die Beschleunigung der Zusatzsektoren einen stetigen Verlauf hat. Außerdem ist die Materialabnutzung an einer Stift-Schlitz-Verbindung erheblich geringer als bei einer Mitnahmeverbindung über Anschlaglappen, da bei letzteren nicht nur die auftretenden Prellungen, sondern auch die immer gleichbleibende Berührungsfläche eine starke Abnutzung bedingen.
  • Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen näher erläuterL Es zeigt F i g. 1 ein bereits vorgeschlagenes Antriebsprinzip für einen Zweisektorenverschluß, F i g. 2 eine verkleinerte Darstellung der Verschlußlamellen und des Verschlußgehäuses des Verschlusses nach F i g. 1 im gespannten und abgelaufenen Zustand der Sektoren, F i g. 3 eine erfindungsgemäße Sektorenanordnung in teilweise abgelaufenem Zustand im gleichen Maßstab wie F i g. 2.
  • In F i g. 1 wird zunächst ein bereits vorgeschlagenes Antriebsprinzip beschrieben, das zur Betätigung der erfindungsgemäßen Verschlußsektorenanordnung beispielsweise brauchbar ist.
  • Es können statt dieses Antriebsprinzips aber auch andere bekannte Antriebsprinzipien angewendet werden. Auf der Verschlußplatine 1 sind um einen gemeinsamen festen Drehpunkt 2 die beiden Sektorenhebel 3 bis 4 beweglich gelagert; der Aufzugshebel 5 sowie die Hemmasse 6 sind um ebenfalls feste Drehpunkte 7, 8 schwenkbar. Die Sektorenhebel 3, 4 stehen unter der Wirkung von Antriebsfedern 9, 10 sowie durch einen Lappen 11 am Sektorenhebel 4 in Mitnahmeverbindung und befinden sich durch Anlage des Lappens 11 an einem gehäusefesten Anschlag 12 in Anschlaglage. Der Aufzugshebel 5 liegt unter der Wirkung einer Rückstellfeder 13 an einem gehäusefesten Anschlag 14 an. Er ist in einem Gelenk 15 mit einer Schwinge 16 verbunden, die mittels einer Rückstellfeder 17 durch Anlage ihres Lappens 18 am Aufzugshebel 5 in Anschlaglage gehalten wird. Die Herfimasse 6 steht unter der Wirkung einer Rückholfeder 19. Sie umfaßt weiterhin einen Hemmstift 20, der mit dem Sektorenhebel 3 zusammenwirkt, sowie einen Steuerstift 21, der mit der Zeitsteuerkurve 22 eines nicht weiter dargestellten Zeit-Einstellgliedes zusammenarbeitet. Der Sektorenhebel 3 umfaßt eine Henimkante 23 sowie eine konzentrische- Lauffläche 24. Die Sektorenhebel 3, 4 weisen noch Sektorenstifte 25, 26 auf, die durch Ausbrüche 27, 28 der Verschlußplatine 1 greifen und mit den Sektoren 29, 30 im Eingriff stehen, die ihrerseits noch im Drehpunkt 2 gelagert sind. Beim Verschwenken des Aufzugshebels in Richtung des Pfeiles 34 gelangt die Schwinge 16 in Wirkverbindung mit dem Lappen 11 des Sektorenhebels 4, wodurch dieser und der mit diesem in Mitnahmeverbindung stehende Sektorenhebel 3 gleichsinnig unter Spannen ihrer Antriebsfedem 9, 10 mitgenommen werden. Mit den Sektorenhebeln 3, 4 werden die Sektoren 29, 30 ohne -Relativbewegung zueinander an der Verschlußöffnung 31 bzw. an der von den nicht dargestellten Blendenlamellen freigegebenen Blendenöffnung vorbeigeführt, ohne daß hierbei eine öffnung des Verschlusses erfolgt. Dies ist dadurch gewährleistet, daß die Innenkanten 32, 33 der Sektoren 29, 30 in die Anschlaglage des Sektorenhebels 3 am Lappen 11 des Sektorenhebels 4 einander überlappen. Während des Verschwenkens der Sektorenhebel 3, 4 gleitet die Schwinge 16 am Lappen 11 entlang, um schließlich von diesem nach dem Durchlaufen der Verschlußöffnung 31 durch die Innenkanten 32, 33 der Sektoren 29, 30 abzugleiten. In dieser Abrißstellung des Verschlusses ist die Hemmkante 23 des Sektorenhebels 3 so weit am Hemmstift 20 der Hemmasse 6 vorbeibewegt, daß diese unter der Wirkung ihrer Rückholfeder 19 bis zur Anlage ihres Steuerstiftes 21 auf der Zeitsteuerkurve 22 verschwenkt wird. Nach dem Abreißen der Schwinge 16 vom Lappen 11 des Sektorenhebels 4 kann dieser und mit diesem. zusammen der Sektor 30 unter der Wirkung seiner Antriebsfeder ungehindert in seine Anschlaglage zurücklaufen. Der Antriebshebel 3 und mit diesem der Sektor 29 wird durch die Antriebsfeder 9 ebenfalls in seine Ruhelage zurückbewegt. Am Anfang dieser Bewegung wird er jedoch, entsprechend der Einstellung der Zeitsteuerkurve 22, mehr oder weniger stark in seiner Bewegung verzögert, so daß das Schließen der Verschlußöffnung 31 durch den Sektor 29 nach einer vorbestimmten Zeit erfolgt. Beim Loslassen des Aufzugshebels 5 wird dieser unter der Wirkung der Rückstellfeder 13 in seine Anschlaglage zurückbewegt, wobei die Schwinge 16 durch Verschwenken den Lappen 11 passieren kann.
  • In F i g. 2 ist nun die Sektorenanordnung nach F i g. 1 in verkleinertem Maßstab samt Verschlußgehäuse 100 gezeichnet, und zwar ausgezogen in der gespannten Stellung der Sektoren 29, 30 und strichpunktiert in der abgelaufenen Stellung der Sektoren. Nach der Erfindung, die an Hand der F i g. 3 näher erläutert wird, soll unter anderem gegenüber den be-,kannten Sektorenanordnungen eine wesentliche Verkleinerung des Verschlußaußendurchmessers des Verschlußgehäuses 100 erzielbar sein. Um diesen Effekt in den Zeichnungen offenkundig werden zu lassen, wurden bei den F i g. 2 und 3 gleiche Verschluß-bzw. Objektivöffnungen, 31 vorausgesetzt. In sämtlichen Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In F i g. 3 ist eine erfindungsgemäße Ausgestaltung gezeigt. Hier sind den Sektoren 39, 30 um die Achsen 103, 104 gelagerte Sektoren 101, 102 zugeordnet. Die Drehachsen 103, 104 sind symmetrisch zur Drehachse 2 angeordnet. Der als Stift ausgebildete Mitnehmer 25 ragt in einen Schlitz 101c des Sektors 101. Ebenso ragt der Mitnehmer 26 in einen Schlitz 102c des Sektors 102. Bei Ablauf des Sektors 103 wird also der Sektor 102 entsprechend der Form des Schlitzes 102c früher oder später durch den Stift 26 mitgenommen. Während des Ablaufes des Sektors 29 wird aber auch über den Stift 25 und den Schlitz 101 c der Sektor 101 bewegt. Die gleiche Mitnahmebewegung erfolgt beim Spannen des Verschlusses jedoch im umgekehrten Sinne, wobei die Sektoren 30, 29 wieder gemeinsam bewegt werden.
  • Ein einfacher Vergleich der F i g. 2 und 3 läßt erkennen, daß sich durch die erfindungsgemäße Sektorenordnung der Durchmesser des Gehäuses 100 um etwa 20 % gegenüber bekannten Verschlüssen dieser Art verkleinern läßt. Dies ist dadurch möglich geworden, daß die Sektoren in der gespannten und abgelaufenen Stellung sich wechselseitig in einem sehr weitgehenden Maße überlappen, während beim Verschlußablauf und insbesondere beim Spannen des Verschlusses die überlappung der Sektoren sich erheblich ändert. Darüber hinaus wird gegenüber den bekannten Verschlüssen mit Zusatzschiebern der bereits eingangs genannte Vorteil erzielt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:- - Fotografischer Verschluß mit zwei durch einen Verschlußantriebsmechanismus getriebenen, beim Verschlußablauf gleichsinnig, aber zeitlich verschieden ablaufenden und beim Verschlußspannen in entgegengesetzter Richtung zum Verschlußablauf bewegten Sektoren, wobei mindestens einem der zwei Sektoren ein durch dessen AntriebsgIied steuerbar, mit diesem fächerartig zusammenschiebbarer Zusatzsektor so zugeordnet ist, daß Sektor und Zusatzsektor in ihrer die Verschlußöffnung abdeckenden Lage sich weniger und in ihrer die Verschlußöffnung freigebenden Lage sich stark überdecken, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Mitnahmeverbindung zwischen dem Antriebsglied (3, 4) und dem Zusatzsektor (101, 102) durch eine Stift-Schlitz-Verbindung (26, 102, 25, 101 c) gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 884 909; deutsche Auslegeschrift Nr. 1094 576; schweizerische Patentschrift Nr. 356 019.
DEA43890A 1963-08-24 1963-08-24 Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren Pending DE1206301B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA43890A DE1206301B (de) 1963-08-24 1963-08-24 Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren
US389112A US3269293A (en) 1963-08-24 1964-08-12 Between-the-lens shutter assemblies

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA43890A DE1206301B (de) 1963-08-24 1963-08-24 Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren

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Publication Number Publication Date
DE1206301B true DE1206301B (de) 1965-12-02

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ID=6933891

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DEA43890A Pending DE1206301B (de) 1963-08-24 1963-08-24 Fotografischer Verschluss mit zwei Sektoren

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DE1094576B (de) * 1956-01-25 1960-12-08 Voigtlaender Ag Schlitzverschluss fuer photographische Kameras
CH356019A (de) * 1957-09-19 1961-07-31 Pflug Fritz Peter Schlitzverschluss an Photokamera

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US3269293A (en) 1966-08-30

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