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DE1206251B - Hemmwerk fuer elektrische Schalthebel - Google Patents

Hemmwerk fuer elektrische Schalthebel

Info

Publication number
DE1206251B
DE1206251B DES78500A DES0078500A DE1206251B DE 1206251 B DE1206251 B DE 1206251B DE S78500 A DES78500 A DE S78500A DE S0078500 A DES0078500 A DE S0078500A DE 1206251 B DE1206251 B DE 1206251B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
rocker
cam
escapement
cams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78500A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Czerny
Alexander Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES78500A priority Critical patent/DE1206251B/de
Publication of DE1206251B publication Critical patent/DE1206251B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G25/00Other details or appurtenances of control mechanisms, e.g. supporting intermediate members elastically
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05GCONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
    • G05G2700/00Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
    • G05G2700/12Control mechanisms with one controlling member and one controlled member
    • G05G2700/14Control mechanisms with one controlling member and one controlled member with one elastic element as essential part, e.g. elastic components as a part of an actuating mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Hemmwerk für elektrische Schalthebel Die Erfindung betrifft ein Hemmwerk für elektrische Schalthebel mit zwei gegenüberliegenden Betätigungsbereichen. Bisher hat man bei Geräten, deren Bedienungshebel eine Nullstellung in der Mitte und zwei einander gegenüberliegende Schaltstellungen aufwiesen, gewöhnlich nur eine Rastung vorgesehen, die bei einer Bewegung des Hebels aus der Nullstellung heraus nach beiden Seiten, und zwar über den ganzen neuen Stellbereich gleichermaßen hemmend wirkte. In manchen Fällen, z. B. bei Fahrschaltern mit einem Fahr- und einem Bremsstellbereich, wurde auch schon die Rastung z. B. nach der Bremsseite hin stärker ausgeführt als nach der Fahrseite. In der Praxis gibt es aber auch Fälle, z. B. bei Steuerungen mit zwei Stellbereichen und Nullstellung in der Mitte, bei denen zu einer gewissen Zeit der eine und zu einer anderen Zeit der andere Stehbereich bevorzugt zu bedienen ist, wobei aber beide Bereiche weder durch feste oder durch besondere Maßnahmen lösbare Anschläge getrennt sein sollen, jedoch ein gewolltes überschalten über die Nullstellung hinaus in den anderen Bereich möglich gemacht werden soll.
  • Dies bedeutet, daß der gewollte Einstellbereich von der in der Mitte liegenden Nullstellung ausgehend unbehindert bestreichbar sein muß, aber ein Herausgehen aus der Nullstellung in den gegenüberligenden Betätigungsbereich fühlbar gehemmt sein muß, und zwar muß dies auch so sein bei einem eventuellen Durchreißen des Betätigungshebels. Nach überwindung der Hemmung und überschalten in den neuen entgegengesetzten Betätigungsbereich soll dieser Bereich anschließend wieder ungehemmt und beliebig oft bestrichen werden können. Hemmwerke, die in der vorgenannten Weise ausgeführt sind, haben den großen Vorteil, daß infolge der zwangläufig beim gehemmten überschalten auftretenden Bewegungspause Stromstöße in den Antriebsmotoren auf ein zulässiges Maß gebracht werden, was bekanntlich beim unverzögerten Umschalten nicht möglich ist.
  • Ein Hemmwerk für elektrische Schalthebel mit zwei gegenüberliegenden Betätigungsbereichen und einer am Schalthebel angebrachten Auflaufrolle, das die vorgenannten Forderungen erfüllt, ist Gegenstand der Erfindung: Gemäß der Erfindung sind zwei unter der Einwirkung eines gemeinsamen Kraftspeichers zwangläufig entgegengesetzt bewegbare Nocken mit je dachförmigen Auflaufflächen ungleich starker Steigung vorgesehen, deren einander zugekehrte Dachflächen die steileren sind, so daß beim überlaufen der steilen Auflauffläche die Nocken unter der Wirkung eines sich entladenden Kraftspeichers in ihre andere Endlage nach Überwindung eines fühlbaren Widerstandes umspringen, während das Zurückbringen des Bedienungshebels infolge überlaufens der Auflaufrolle über die schwach geneigte Nockenauflauffläche praktisch widerstandlos erfolgt. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die in einer Geradführung gelagerten Nocken mit ihren freien Enden gelenkig mit den freien Enden einer Wippe verbunden sind, wobei an der Lagerwelle der Wippe ein Kniegelenksystem mit Kraftspeicher angeordnet ist.
  • An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgeführten Hemmwerkes in schematischer Darstellung zeigt, wird die Erfindung näher erläutert.
  • Das zu betätigende Gerät 1, z. B. ein Fahrschalter, ist durch einen auf einer Gerätewelle 2 sitzenden Bedienungshebel 3 betätigbar, der aus der Mittelstellung 0 in die beiden durch gestrichelte Linien angedeuteten Schaltstellungen Y und R verschwenkbar ist. Mit dem Hebel 3 ist auf der Hebelverlängerung 4 eine Rolle 5 verbunden. Diese läuft bei der Betätigung des Bedienungshebels auf in ihrem Schwenkbereich angeordneten bzw. in diesen einbringbare Nocken 6 und 7 auf, die auf in Lagern 61, 71 in Richtung gegen die Auflaufrolle 5 zu längsverschiebbaren Zapfen 60, 70 befestigt sind. Die Nocken 6 und 7 sind gleichartig ausgeführt und haben eine dachförmige Gestalt, wobei die Dachflanken 10 und 11, die einander gegenüberliegen, steiler geneigt sind als die Nachflanken 9 und 12. In der Nullstellung liegen die Flanken 10 und 11 der Rolle 5 benachbart, doch so, daß jeweils ein Nocken höher liegt, z. B. der Nocken 7 höher als der Nocken 6. Die Nockenzapfen 60 und 70 sind an ihren freien Enden gelenkig über zwischengeschaltete Zugstangen 13, 14 mit einer Wippe 15 verbunden. Die Wippe 15 ist mit einer Welle 16 fest verbunden, die bei 17 drehbar gelagert ist. An der Welle 16 ist ein Schwenkhebel 18 befestigt, der gegenüber der Längsrichtung der Wippe 15 um einen Winkel a versetzt liegt. Der Schwenkhebel 18 wirkt mit einem Hebel 19 zusammen, der selbst an einem festen Punkt 20 drehbar gelagert ist und der zusammen mit dem Hebel 18 ein Kniegelenk bildet. Damit dieses Kniegelenk verstellt werden kann; z. B. aus der gezeichneten Stellung heraus, ist am Hebel 18 ein in Richtung der Welle 16 weisender Zapfen 21 vorgesehen, der in eine Kulisse 22 eingreift, die am freien Ende des Hebels 19 angebracht ist. Damit kann der Hebel 18 sich in der Kulisse 22 bewegen und den Hebel 19 in die gestrichelte Lage 190 verschwenken. Auf dem Hebel 19 sitzt eine Druckfeder 23. Diese ist mit ihrem einen Ende auf einem Telleranschlag-24-des Hebels 19 abgestützt und drückt mit ihrem anderen Ende auf -den in der Kulisse 22 geführten Zapfen des Hebels 18. Dadurch wird das Kniegelenk 18, 19 stets in seine beiden möglichen Endstellungen gedrückt und damit über die Welle 16 und die Wippe 15 die beiden Nocken 6 und 7 in ihrer eingenommenen Lage gehalten. Die Druckfeder 23 dient gleichzeitig als Kraftspeicher, der beim Umlegen der Wippe 15 auf diese sich schlagartig entlädt und das sichere Umlegen in die neue Wippenendstellung bzw. neue Nockenlage erzwingt.
  • Das beschriebene Hemmwerk arbeitet folgendermaßen: Angenommen, das Hemmwerk steht in der dargestellten Nullstellung, dann befindet sich der Hebel 3 in der Mittelstellung 0, und der Nocken 7 ist der Rolle 5 genähert, während der Nocken 6 demgegenüber zurücksteht. Diese Stellung wird unter dem Druck der Kraftspeicherfeder 23 gesichert. In der eingenommenen Lage kann der Hebel 3 von der Nullstellung 0 ohne weiteres und beliebig oft in die Stellung V und zurück zur Nullstellung verschwenkt werden, weil die Rolle 5 über den Nocken 6, ohne diesen zu berühren, hinwegläuft. Soll nun der Hebel 3 in die Stellung R gebracht werden, dann stößt nach Einleitung der Bewegung die Rolle 5 bereits gegen die steile Flanke 11 des Nockens 7 und drückt diesen beim weiteren Auflaufen unter Überwindung eines beträchtlichen Widerstandes nieder, der sich für die Bedienungsperson so fühlbar macht, daß ein achtloses überfahren der Nullstellung 0 nicht erfolgen kann. Wird der Hebel 2 in Richtung auf R verschwenkt, dann wird durch die Rolle 5 der Nocken 7 so weit niedergedrückt, daß die Rolle ihn überläuft. Durch das Niederdrücken des Nockens 7 hat sich die Wippe 15 und damit auch das Kniegelenk mit verschwenkt. Das Kniegelenk ist über seine Strecklage, in der die beiden Hebel 18 und 19 fluchten, hinausbewegt worden. Nach überlaufen dieser Strecklage hat sich der Druck der Kraftspeicherfeder 23, die beim Verschwenken des Kniegelenks gespannt wurde, auf die Welle 16 und damit die Wippe 15 und die Nocken 6 und 7 entladen und dabei den Nocken 6 hochgehoben und den Nocken 7 entsprechend in seine untere Lage gezogen, wo nunmehr durch das Kniegelenksystem, das in seine andere Endstellung umsprang, eine Verrastung erreicht ist. In der neu erreichten Betriebsstellung kann nunmehr der Bedienungshebel 3 von der Nullstellung 0 bis zur Stellung R wiederum beliebig oft verschwenkt werden. Erst wenn die Nullstellung erneut in Richtung auf die Stellung V überlaufen wird, trifft die Rolle 5 auf die steile Flanke 10 des Nockens 6 und drückt diesen gegen einen beträchtlichen Widerstand nieder. Dabei wiederholt sich die Verrastung in analoger Weise.
  • Sollte aus irgendeinem Grunde die vorstehend beschriebene Nockenlage, z. B. durch äußere Eingriffe, fälschlicherweise geändert worden sein, dann ist dies für die spätere richtige Wirkungsweise ohne Belang, denn die Rolle 5 -läuft bei der Verschwenkung in die Nullstellung nunmehr in einem solchen Fall auf die sich ihm entgegenstellende leicht geneigte Auflagefläche 9 oder 12 und überläuft diese, ohne daß dabei ein nennenswerter Widerstand für den Bedienenden auftritt. Durch den dabei niedergedrückten Nocken wird das Hemmwerk in die richtige Endlage gebracht, so daß -anschließend der ungestörte Betrieb möglich ist.
  • Das Kniegelenk kann bei der beschriebenen Vorrichtung anders ausgebildet sein. An Stelle des Zweigelenksystems, bei dem der gemeinsame Gelenkpunkt nachgiebig ausgeführt ist, kann auch ein Dreihebelsystem mit mittlerer Koppel und daran angeschlossenem Kraftspeicher verwendet werden. Der Kraftspeicher kann auch so ausgeführt sein, daß beispielsweise an dem freien Hebelende 21 des Hebels 18 eine Zugfeder eingehängt ist, die mit ihrem anderen Ende an einem festen Punkt eingehängt ist, der auf einer durch den Wippendrehpunkt gehenden und zu der Nockenbewegungsrichtung parallel verlaufenden Linie liegt. Schließlich braucht die Rolle 5 nicht unbedingt auf einer Verlängerung 4 des Hebels 3 befestigt zu werden. Es kann vielmehr die Rolle auch am Hebel 3 zwischen Lage 2 und Bedienungsgriff angebracht werden und mit den Nocken 6 und 7 des Hemmwerks entsprechend zusammenwirken.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Hemmwerk für elektrische Schalthebel mit zwei gegenüberliegenden Betätigungsbereichen und einer am Bedienungshebel angebrachten Auflaufrolle, dadurch gekennzeichnet, daß zwei unter der Einwirkung eines gemeinsamen Kraftspeichers (23) zwangläufig entgegengesetzt bewegbare Nocken (6, 7) mit je dachförmigen Auflaufflächen (9,10,11,12) ungleich starker Steigung vorgesehen sind, deren einander zugekehrte Dachflächen (10,11) die steileren sind, so daß beim überlaufen der steilen Auflauffläche die Nocken unter der Wirkung des sich entladenden Kraftspeichers in ihre andere Endlage nach überwindung eines fühlbaren Widerstandes umspringen, während das Zurückbringen des Bedienungshebels infolge überlaufens der Auflaufrolle über die schwach geneigte Nockenauflauffläche (9,12) hinweg praktisch widerstandslos erfolgt.
  2. 2. Hemmwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in einer Geradführung (61 und 71) gelagerten Nocken (6 und 7) mit ihren freien Enden gelenkig mit den freien Enden einer Wippe (15) verbunden sind, wobei an der Lagerwelle (16) der Wippe ein Kniegelenksystem (18, 21,19 20) mit Kraftspeicher (23) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 486 605, 542 375, 593 004, 1059 080, 1074 702; schweizerische Patentschrift Nr. 156 202.
DES78500A 1962-03-15 1962-03-15 Hemmwerk fuer elektrische Schalthebel Pending DE1206251B (de)

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE486605C (de) * 1929-11-19 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Antriebsgestaenge fuer elektrische Schalteinrichtungen, bei dem das Ein- und Ausschalten mittels Kraftspeichers erfolgt
DE542375C (de) * 1932-01-23 C & W Berges Maschinenfabrik Einrichtung zum selbsttaetigen Ausruecken von Maschinen mit aufeinanderfolgenden verschiedenen Ausrueckstellungen
CH156202A (de) * 1931-06-03 1932-07-31 Aebi & Co A G Auslösevorrichtung für einen an einem Segment sperrbaren Lasthebel.
DE593004C (de) * 1930-01-24 1934-02-20 Bernhard Jansen Dr Ing Stufenschalteinrichtung zum Umschalten der Anzapfungen eines Stufentransformators
DE1059080B (de) 1953-02-09 1959-06-11 Iaelinia Ag Fuer Elek Sche Ind Schaltvorrichtung
DE1074702B (de) 1960-02-04 Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft, Berlin Und Erlangen Einrichtung zum Rasten von beweglichen Organen elektrischer Schalter

Patent Citations (6)

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