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DE1205833B - Durchlaufkopiergeraet zum Herstellen von Lichtpausen - Google Patents

Durchlaufkopiergeraet zum Herstellen von Lichtpausen

Info

Publication number
DE1205833B
DE1205833B DEC24400A DEC0024400A DE1205833B DE 1205833 B DE1205833 B DE 1205833B DE C24400 A DEC24400 A DE C24400A DE C0024400 A DEC0024400 A DE C0024400A DE 1205833 B DE1205833 B DE 1205833B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
original
originals
main
exposure cylinder
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC24400A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Hillebrand Linthout
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grinten Chem L V D
Chemische Fabriek L Van der Grinten NV
Original Assignee
Grinten Chem L V D
Chemische Fabriek L Van der Grinten NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grinten Chem L V D, Chemische Fabriek L Van der Grinten NV filed Critical Grinten Chem L V D
Publication of DE1205833B publication Critical patent/DE1205833B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/18Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material
    • G03B27/22Maintaining or producing contact pressure between original and light-sensitive material by stretching over a curved surface

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Or Original Feeding In Electrophotography (AREA)

Description

  • Durchlaufkopiergerät zum Herstellen von Lichtpausen Die Erfindung betrifft ein Durchlaufkopiergerät zum Herstellen von Lichtpausen eines Hauptoriginals und gewünschter Kombinationen mit mindestens einem darüberliegenden Zusatzoriginal, bei dem die Originale zusammen mit dem Lichtpausmaterial um einen rotierenden Belichtungszylinder geführt und zwischen dem Lichtpausmaterial und der äußeren Mantelfläche des Belichtungszylinders gehalten werden, welcher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der Vorderkante eines Originals versehen ist und mit einer weiteren Vorrichtung zusammenwirkt, die mindestens dann wirksam wird, wenn eine oder mehrere Lichtpausen fertiggestellt sind, und die dann vom Belichtungszylinder die nicht oder nicht mehr daran festgehaltenen Originale entfernt.
  • Es ist bekannt, ein Hauptoriginal mit einem oder mehreren darüberliegenden Zusatzoriginalen in gewünschter Kombination mit einer gewünschten Anzahl von Lichtpausen zu kopieren. Wenn bei bekannten handbetätigten Geräten dieser Art eine größere Anzahl von Zusatzoriginalen oder viele Kombinationen verschiedener Hauptoriginale mit den entsprechenden Zusatzoriginalen kopiert werden sollen, ergeben sich jedoch beträchtliche Zeitverluste.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, wurden bereits Geräte entwickelt, bei denen zu einem Band zusammengesetzte Zusatzoriginale und bandförmiges Lichtpausmaterial Verwendung finden, während die betreffenden Hauptoriginale auf die Belichtungsplatte von Hand aufgelegt werden. Dabei ist jedoch einerseits nachteilig, daß die Zusatzoriginale jeweils zu einem Band zusammengesetzt werden müssen und daß andererseits ein besonderer Arbeitsaufwand erforderlich ist, wenn ein bestimmtes Zusatzoriginal in mehreren Bändern verwendet werden muß, um die gewünschte Kombination zu ermöglichen. Außerdem wird auch für das Kombinieren der Originale und für das schrittweise Weiterbewegen des Bands aus Lichtpausmaterial, was wegen der nicht fortlaufenden Arbeitsweise des Gerätes erforderlich ist, eine , beträchtliche Zeit aufgewendet.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Lichtpausgerät der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß Kopien gewünschter Kombinationen eines Hauptoriginals mit Zusatzoriginalen fortlaufend unter , Vermeidung der genannten Nachteile hergestellt werden können.
  • Ein Durchlaufkopiergerät der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß entlang dem Weg der Originale zum Belichtungszylinder eine Abtastvorrichtung angeordnet ist, durch die den Originalen eigene Unterscheidungsmerkmale feststellbar sind, und daß die Vorrichtung zum Festhalten der Vorderkante eines Originals durch die Abtastvorrichtung in Abhängigkeit von dem Durchgang eines Hauptoriginals betätigbar ist.
  • Mit dem Durchlaufkopiergerät gemäß der Erfindung können in vorteilhafter Weise auch umfangreiche Sätze von Zusatzoriginalen mit den zugehörigen Hauptoriginalen zusammen schnell abgepaust werden. Man braucht zum Herstellen der gewünschten Kombinationen lediglich die Originale in der gewünschten Reihenfolge dem Belichtungszylinder zuzuführen.
  • Da die Zusatzoriginale überdies nicht miteinander verbunden zu werden brauchen, können sie von einem Satz wieder leicht entfernt und einem anderen Satz in jeder gewünschten Weise hinzugefügt werden.
  • Die fortlaufende Arbeit des Belichtungszylinders bietet weiterhin den Vorteil, daß zum Aufstellen der Kombinationen keine Zeit verlorengeht. Das Zuführen der Haupt- und Zusatzoriginale erfolgt ohne jede Unterbrechung der Belichtung. Während ein abgelichtetes Zusatzoriginal vom Belichtungszylinder entfernt wird, kann das nächste Zusatzoriginal dem Zylinder zugeführt werden.
  • Bei der einfachsten Ausführungsform werden die Originale dem Belichtungszylinder von Hand zugeführt. Dabei ist zu beachten, daß die Originale stets genau an der richtigen Stelle des Außenmantels des Belichtungszylinders ankommen und die Vorderkante des Hauptoriginals im Arbeitsbereich der Haltevorrichtung und die Zusatzoriginale über dem Hauptoriginal genau ausgerichtet liegen. Um Irrtümer beim Zuführen der Originale zu vermeiden, kann der Belichtungszylinder auch mit einer Vorrichtung (z. B. mit einem mit einem Schalter zusammenwirkenden Nocken) versehen sein, durch die ein Signal gegeben wird, wenn sich der Zylinder in einer für die Zuführung eines Originals geeigneten Stellung befindet. Dieses Signal. kann gewünschtenfalls auch als Steuerimpuls für eie selbsttätig arbeitende Vorrichtung zum Zuführen der Originale verwendet werden. In diesem Fall hat man lediglich darauf zu achten, daß sich ein Original in dieser Vorrichtung befindet, wenn diese tätig wird.
  • Eine weitgehendere Mechanisierung des Gerätes kann erreicht werden, wenn die Originale nicht von Hand sondern mittels einer an sich bekannten Zuführungsvorrichtung zum einzelnen aufeinanderfolgenden Zuführen der Originale in die richtige Arbeitslage gebracht werden. Die Haupt- und Zusatzoriginale können dann so aufeinandergelegt werden, daß dem Belichtungszylinder stets zuerst das Hauptoriginal und erst dann die zugehörigen Zusatzoriginale aufeinanderfolgend zugeführt werden.
  • In jedem Fall werden die Hauptoriginale und die Zusatzoriginale auf ihrem Weg zum Belichtungszylinder an der Abtastvorrichtung vorbeibewegt und so gekennzeichnet, daß sich in einer von der Abtastvorrichtung abtastfähigen Eigenschaft voneinander unterscheiden, so daß diese Vorrichtung jedesmal ein Signal geben kann, sobald ein Hauptoriginal an ihr vorbeibewegt wird. Auf dieses Signal hin wird das belichtete Hauptoriginal vom Belichtungszylinder entfernt und das nächste Hauptoriginal daran festgelegt.
  • Zum Auslösen des gewünschten Signals können sich die Haupt- und Zusatzoriginale in vielfältiger Weise voneinander unterscheiden. Gemäß einer Ausbildung der Erfindung kann dieser Unterschied durch das Anbringen von Perforationen am Hauptoriginal erreicht werden. Die Perforationen können dann entweder photoelektrisch oder mechanisch abgetastet werden. Es ist auch möglich, die eine Art oder beide Arten der Originale mit Hilfsmitteln, wie z. B. elektrisch leitenden Streifen, zu versehen, mittels welcher das gewünschte Signal z. B. durch Schließen eines elektrischen Kontaktes gegeben werden kann.
  • Ferner können die Hauptoriginale eine andere Lichtdurchlässigkeit oder ein anderes Reflexionsvermögen als die Zusatzoriginale aufweisen, wenn eine Abtastvorrichtung verwendet wird, welche mit einem photoelektrischen Element ausgestattet ist, das auf die Unterschiede der Lichtdurchlässigkeit oder des Reflexionsvermögens anspricht.
  • Als Haltevorrichtung für die Vorderkante eines Originals ist eine bekannte pneumatische Haltevorrichtung besonders geeignet, die an die Saug- oder Druckseite einer Luftpumpe mittels eines Magnetventils angeschlossen werden kann. Wenn die Haltevorrichtung an die Saugseite der Luftpumpe angeschlossen ist, kann sie die Vorderkante des Hauptoriginals an die Oberfläche des Belichtungszylinders ansaugen; wenn sie andererseits mit der Druckseite der Pumpe verbunden ist, wird das Hauptoriginal angeblasen und dadurch vom Belichtungszylinder entfernt. Wenn eine Kombination eines Hauptoriginals und eines Zusatzoriginals mehrfach abgelichtet werden soll, so braucht hierzu lediglich das Hauptoriginal am Belichtungszylinder festgelegt und das Zusatzoriginal lose entlang dem Belichtungszylinder bewegt zu werden. Dabei kann es allerdings vorkommen, daß sich das Zusatzoriginal nach einer Anzahl Umdrehungen des Belichtungszylinders gegenüber dem Hauptoriginal etwas verschoben hat, so daß die genaue Aufeinanderlage zwischen den beiden Originalen unterbrochen ist. Um dies zu verhindern, wird in solchem Fall auch die Vorderkante des Zusatzoriginals am Belichtungszylinder mittels einer Haltevorrichtung für Originale festgelegt und diese Haltevorrichtung so lange in Betrieb gehalten, bis vom betreffenden Zusatzoriginal die gewünschte Anzahl Lichtpausen hergestellt worden ist.
  • Die Vorrichtung zum Festhalten des Zusatzoriginals kann genauso wie die Vorrichtung zum Festhalten des Hauptoriginals ausgebildet sein.
  • An Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. Bei dem dargestellten Durchlaufkopiergerät wird von einer Kombination blattförmiger Originale mit unterschiedlichem Reflexionsvermögen jeweils eine Lichtpause dargestellt. Es zeigt F i g.1 einen schematischen Längsschnitt durch das Gerät, F i g. 2 einen Teilquerschnitt entsprechend der Linie II-II in F i g.1, F i g. 3 einen Teilquerschnitt entsprechend der Linie III-111 in F i g.1 und F i g. 4 die elektrische Schaltung des Gerätes.
  • Das dargestellte Durchlaufkopiergerät ist aus einer Anzahl an sich bekannter Vorrichtungen, nämlich einer Belichtungsvorrichtung A, einer Vorrichtung B zum Zuführen von Originalen und einer photoelektrischen Abtast- und Kommandovorrichtung, zusammengesetzt.
  • In der Belichtungsvorrichtung A ist zwischen Rahmenplatten 1 des im übrigen nicht näher dargestellten Gerätegehäuses eine röhrenförmige Hochdruck-Quecksilberdampflampe 2 angeordnet. Um die Quecksilberdampflampe 2 herum ist ein aus Glas bestehender Belichtungszylinder 3 drehbar, der an den Rahmenplatten mittels Lagern gelagert ist. In der die äußere Mantelfläche bildenden Wand des Belichtungszylinders 3 ist eine pneumatisch arbeitende steuerbare Haltevorrichtung für Originale angeordnet. Diese Haltevorrichtung besteht aus einem zur wahlweisen Luftzu- und Abführung dienenden Kanal, nachstehend kurz »Luftkanal« 4 genannt, der sich in der Zylinderwandung entlang einer Erzeugenden der Mantelfläche des Belichtungszylinders 3 erstreckt und über Öffnungen mit dem Außenumfang des Belichtungszylinders in Verbindung steht. Der Luftkanal 4 kann über eine flexible Leitung 72 und ein Ventil 73 entweder mit der Druckseite oder mit der Saugseite einer fortlaufend arbeitenden (nicht dargestellten) Luftpumpe verbunden werden. Das Ventil 73 wird mittels eines Magneten 74 elektrisch betätigt. Das Ventil 73 besteht aus einem Zylinder 75, in dem ein Doppelkolben 76 auf-und abwärts bewegt werden kann. An seinem einen Ende ist der Doppelkolben 76 mit dem beweglichen Kern des Magneten 74 und an seinem anderen Ende mit einer Feder 77 verbunden. Wenn der Magnet 74 nicht erregt ist, hält die Feder 77 den Doppelkolben 76 in seiner (nicht dargestellten) obersten Stellung. Hierbei sind die Leitung 72 und damit auch der Luftkanal 4 über die Leitung 78 mit der Saugseite der Luftpumpe verbunden. Wenn der Magnet 74 jedoch erregt ist, befindet sich der Doppelkolben 76 in seiner untersten Stellung, wobei die Leitung 72 mit der Leitung 79 und damit mit der Druckseite der Luftpumpe verbunden ist.
  • Das zu belichtende lichtempfindliche Pausmaterial, z. B. ein Diazotypiematerial, wird durch das Lichtpausgerät in Form einer bandförmigen Materialbahn 5 hindurchgeführt. Es wird dabei über Rollen 6, eine Führungsplatte 7, Rollen 8 und 9, den Belichtungszylinder 3 und weitere Rollen 10 und 11 geleitet.
  • Das lichtempfindliche Material, die Rollen und der Belichtungszylinder bewegen sich in Richtung der dargestellten Pfeile. Hinter der Rolle 11 (in einem in der Zeichnung nicht dargestellten Teil des Lichtpausgerätes) wird das belichtete Pausmaterial in Stücke geschnitten, entwickelt usw.
  • Die Belichtungsvorrichtung A ist weiterhin mit einer Vorrichtung versehen, die das Zuführen und die Abnahme der Originale zum bzw. vom Belichtungszylinder 3 steuert. Diese Vorrichtung weist zwei Stangen 12 auf, die beiderseits der Materialbahn 5 des Lichtpausmaterials angeordnet, starr miteinander verbunden und einerseits auf einer quer zur Materialbahn 5 verlaufenden Welle 13 schwenkbar gelagert sind. An den Stangen 12 ist eine Transportrolle 14 drehbar gelagert. Die Vorrichtung umfaßt weiterhin zwei Anschläge 15, die an Tragarmen 16 schwenkbar gelagert sind, wobei die Tragarme 16 ihrerseits an den Rahmenplatten 1 (vgl. F i g. 3) des Gerätegehäuses festgelegt sind. Ein Ende jedes Anschlages 15 erstreckt sich durch eine Öffnung einer Führungsplatte 17 und ruht in der Ausgangsstellung des Anschlages auf der Materialbahn 5 des Lichtmaterials auf. Am anderen Ende der Anschläge 15 wirken zwei Zugfedern 18, über welche die Anschläge 15 nachgiebig in ihrer Ausgangsstellung gehalten werden.
  • Zur genannten Vorrichtung gehört weiterhin eine Führung 19, die um eine Welle 20 schwenkbar ist. Am Belichtungszylinder 3 ist eine mit einem Nocken 21 versehene Scheibe starr befestigt. Bei jeder Umdrehung des Belichtungszylinders 3 schließt der Nocken 21 kurzzeitig die Kontakte eines Schalters 22. Über einen (ersten) Kontakt des Schalters 22 wird ein Elektromagnet 23 erregt, der die Stangen 12 über ein Betätigungsgestänge 24 betätigt. Dadurch wird die Transportrolle 14 gegen die Rolle 8 angedrückt. Gleichzeitig werden die Stangen 12 gegen die Anschläge 15 bewegt (vgl. F i g. 3) und die Anschläge 15 entgegen der Kraft der Zugfedern 18 geschwenkt, wodurch die vorher auf der Materialbahn 5 aufruhenden freien Enden der Anschläge 15 von dieser Materialbahn abgehoben werden. Zugleich wird ein mit einer der Stangen 12 verbundener Arm 25 von einem Ansatz 26 der Führung 19 abgehoben. Die Führung 19 wird daraufhin durch die Wirkung einer Feder 27 um die Welle 20 geschwenkt, bis die untere Kante der Führung 19 auf dem Belichtungszylinder aufliegt und dabei entlang dem umlaufenden Außenmantel desselben gleitet. Sobald der Nocken 21 den Schalter 22 wieder freigibt (dies erfolgt, wenn der Nocken 21 die Rolle 9 erreicht) und der Elektromagnet 23 nicht länger erregt bleibt, kehren die Stangen 12, die Rolle 14, die Anschläge 15 und die Führung 19 wieder in ihre (in der Zeichnung dargestellte) Ausgangsstellung zurück; dies ist auf die Arbeit der Federn 28 und 18 und den durch den Arm 25 auf den Ansatz 26 gegen die Kraft der Feder 27 ausgeübten Druck zurückzuführen. Ein Anschlag 29 begrenzt die entsprechende Bewegung der Stangen 12.
  • Die Vorrichtung B zum Zuführen von Originalen weist eine gekrümmte Tischplatte 30 auf, auf der die abzulichtenden Haupt- und Zusatzoriginale stapelweise zurechtgelegt werden können. Eine Andrückplatte 32, die um eine Welle 31 schwenkbar ist, übt einen leichten Druck auf die so bereitgelegten Originale aus. Eine in feststehenden Lagern der Rahmenplatten 1 gelagerte Transportrolle 33 erstreckt sich durch eine Öffnung der Tischplatte 30 nach oben hindurch und ist mit einem sich wenig abnutzenden elastischen Gummi überzogen. Wenn der Nocken 21 der Belichtungsvorrichtung den Schalter 22 schließt, wird auch ein Motor 34 über einen (zweiten) Kontakt dieses Schalters in Betrieb gesetzt. Dadurch wird die Rolle 33 über Zahnräder 35 und 36 in Richtung der dargestellten Pfeile gedreht. An den Rahmenplatten 1 ist weiterhin eine Welle 37 drehbar gelagert, an der eine Anzahl Scheiben 38 in einem gegenseitigen Abstand von beispielsweise 10 cm festgelegt sind. Die Scheiben 38, die auf dem Gummiüberzug der Rolle 33 aufliegen, stehen unter einem durch ihr Eigengewicht der Welle 37 und durch das Gewicht weiterer mit der Welle 37 verbundener (nachstehend noch beschriebener) Teile hervorgerufenen Druck und weisen an ihrem Umfang einen Überzug aus einem Polyurethan (beispielsweise Vulkollan der Farbenfabriken Bayer A.G., Leverkusen) auf.
  • Die Welle 37 durchsetzt die eine Rahmenplatte 1 nach außen und bildet dort einen vorstehenden Zapfen 39 (vgl. F i g. 2), auf dem ein über ein Zwischenrad 41 mit dem Zahnrad 36 kämmendes Zahnrad 40 frei drehbar gelagert ist. Bei eingeschaltetem Motor 34 wird das Zahnrad 40 also angetrieben und dreht sich in Richtung des in F i g. 1 gestrichelt dargestellten Pfeiles.
  • Das Zahnrad 40 bildet zugleich einen Teil einer Reibungskupplung, die ebenfalls auf dem Zapfen 39 der Welle 37 angeordnet ist und weiterhin zwei Friktionsscheiben 42 und 43, Kupplungsscheiben 44 und 45, eine Feder 46 und eine Mutter 47 aufweist. Die Kupplungsscheibe 44 ist auf dem Zapfen 39 starr festgelegt; die Kupplungsscheibe 45 ist dagegen mit einem vorstehenden und in einer Längsnut eines Zapfens 39 verschiebbaren Federkeil versehen, so daß sie auf dem Zapfen unverdrehbar, jedoch axial verschiebbar gelagert ist. Die Mutter 47 kann auf das mit einem entsprechenden Gewinde versehene freie Ende des Zapfens 39 mehr oder weniger weit aufgeschraubt werden, wodurch auch die Vorspannung der Feder 46 entsprechend änderbar ist. Auf diese Weise kann das Drehmoment, das über das Zahnrad 40 auf die Welle 37 übertragen wird, mittels der Reibungskupplung auf einen gewünschten Wert eingestellt werden.
  • Der auf der Tischplatte 30 zurechtgelegte Stapel Originale gleitet durch sein Gewicht über diese Platte nach vorn, bis die Vorderkante der Originale in die Einklemmstelle zwischen der Rolle 33 und den Scheiben 38 hineinragen. Das unterste Original des Stapels wird sodann durch den Gummiüberzug der Rolle 33 erfaßt und weitertransportiert. Durch die Reibung zwischen diesem Original und den Überzügen der Scheiben 38 überträgt das Original auch auf diese Scheiben eine Antriebskraft. Diese Antriebskraft wirkt dem auf die Scheiben 38 über die vorstehend beschriebene Reibungskupplung und die Welle 37 übertragenen Drehmoment entgegen.
  • Mittels der Mutter 47 ist die Reibungskupplung so eingestellt worden, daß das übertragene Drehmoment zu klein ist, um die zwischen dem Original und den Scheiben 38 auftretende Reibung zu überwinden. Die Scheiben bewegen sich also mit dem Original mit, während die Reibungskupplung, die bestrebt ist, die Scheiben 38 fortlaufend in entgegengesetztem Sinne zu verdrehen, dabei gleitet.
  • Wenn das unterste Original des auf der Tischplatte 30 bereitgelegten Stapels auf diese Weise entnommen wurde, wird auch der Rest des Stapels (der auf dem untersten Original ruhte) in die Einklemmstelle zwischen der Rolle 33 und den Scheiben 38 gefördert. Sollten auf diese Weise zwei Originale zugleich zwischen die Transportrolle 33 und die Scheiben 38 gelangen, so ist die Transportrolle 33 nicht länger in der Lage, auf die Scheiben 38 über die Originale (die üblicherweise verhältnismäßig glatt sind) eine ausreichende Antriebskraft zu übertragen. Infolgedessen werden die Scheiben 38 nun nicht mehr über die Rolle 33, sondern über die Reibungskupplung angetrieben, d. h., ihre Bewegungsrichtung wird entsprechend umgekehrt. Infolge der Reibung des (zweiten) mit den Scheiben 38 in Berührung kommenden Originals wird dieses durch die Scheiben vor die Einklemmstelle zwischen der Rolle 33 und den Scheiben 38 zurückgeführt. Erst wenn das unterste Original vollständig zwischen der Rolle 33 und den Scheiben 38 hindurchgeführt ist, kann das vorher zurückgeführte Original erneut zwischen die Rolle 33 und die Scheiben 38 eintreten. Wenn mehr als zwei Originale zugleich zwischen die Rolle 33 und die Scheiben 38 gelangen, wird nur die unterste von ihnen normal weiterbewegt; die anderen Originale werden dagegen aufeinanderfolgend zurückgeführt.
  • Mit dieser Vorrichtung können die in Form eines Stapels zurechtgelegten Originale einzeln aufeinanderfolgend entnommen werden. Ein entnommenes Original wird durch die Rolle 33 von der Tischplatte 30 nach Rollen 48 und 49 hinbewegt. Diese Rollen werden mittels einer aus einem Achszapfen der Rolle 49 angeordneten Seilrolle 50, eines Seiles 51 und einer auf einem Achszapfen der Rolle 6 angeordneten Seilrolle 52 fortlaufend angetrieben. Die Durchmesser der Seilrollen 50 und 52 sind so gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Rollen 48 und 49 größer als die der Rolle 33 ist. Infolgedessen wird ein zwischen den Rollen 48 und 49 befindliches Original beschleunigt und durch diese Rollen weiterbewegt, sobald es die Rolle 33 verlassen hat. Auf seinem Weg zwischen der Rolle 33 und den Rollen 48 und 49 legt das Original den Hebel 53 eines Schalters 54 um. Über den dadurch geschlossenen Kontakt bleibt der Antriebsmotor 34 eingeschaltet, wenn der Nocken 21 den Schalter 22 freigibt. Die Rollen 48 und 49 transportieren das Original über eine Führungsplatte 55 in den Einklemmspalt zwischen einer Andrückrolle 56 und der Materialbahn 5 des lichtempfindlichen Pausmaterials. Von da ab bewegt sich das Original mit der Materialbahn 5 mit, bis es gegen die Anschläge 15 anschlägt.
  • Hat sich der Belichtungszylinder 3 so weit gedreht, daß der Nocken 21 den Schalter 22 schließt und die Stangen 12 über den Elektromagneten 23 geschwenkt und dadurch zugleich die Anschläge 15 angehoben worden sind, wobei zugleich die Rolle 14 nach unten gedrückt wird, dann wird das Original zwischen die Rollen 9 und 57 und schließlich nach dem Belichtungszylinder 3 hin weiterbewegt.
  • Durch eine entsprechende Auswahl der Umfangsgeschwindigkeit der Rollen 33, 48 und 49 ist die Arbeit der Vorrichtung so synchronisiert, daß ein Original jeweils dann an den Anschlägen 15 bereitliegt, wenn der Nocken 21 den Schalter 22 erreicht. Zugleich ist die Lage des Schalters 22 so gewählt, daß die Vorderkante eines zugeführten Originals genau an der Stelle der genannten Öffnungen des Luftkanals 4 zu liegen kommt.
  • Oberhalb der Führungsplatte 55 (Teil C des Lichtpausgerätes) ist ein kastenförmiger Behälter 60 angeordnet, dessen Inneres durch eine Zwischenwand 61 in zwei Räume aufgeteilt ist, von denen jeder in seiner der Führungsplatte 55 zugekehrten Wand eine öffnung aufweist. In einem der beiden Räume ist eine kleine Glühlampe 62 und im anderen ein photoelektrisches Element (Photozelle oder Photowiderstand) 63 angeordnet.
  • Das photoelektrische Element 63 bildet einen Teil eines elektronischen Schalters 71 (vgl. F i g. 4). Wenn das photoelektrische Element (ausreichend) belichtet ist, wird im elektronischen Schalter 71 ein Kontakt 70 geschlossen, der sich im Speisestromkreis des Magneten 74 und des Ventils 73 in Hintereinander-Schaltung mit einem (dritten) Kontakt des Schalters 22 befindet.
  • Wenn beide Kontakte geschlossen sind (wobei der Nocken 21 den Schalter 22 schließt und das photoelektrische Element 63 ausreichend belichtet ist), wird der genannte Magnet 74 erregt und durch den Luftkanal 4 ein Luftstrom geblasen; wenn jedoch lediglich einer der beiden Kontakte geschlossen ist, bleibt der Magnet 74 ausgeschaltet, und durch den Luftkanal 4 wird nunmehr Luft angesaugt.
  • Wenn ein Hauptoriginal an den Anschlägen 15 anliegt, befindet sich dessen hinteres Ende noch auf der Führungsplatte 55 und wird durch das Licht der Glühlampe 62 angestrahlt. Infolge des verhältnismäßig großen Reflexionsvermögens des Hauptoriginals wird ein Teil des Lichtes zum photoelektrischen Element 63 hin reflektiert. Ist der elektronische Schalter 71 richtig eingestellt, so wird nunmehr der Kontakt dieses Schalters geschlossen. Liegt an den Anschlägen 16 jedoch ein Zusatzoriginal bereit, so wird wegen dessen geringeren Reflexionsvermögens weniger Licht reflektiert; in diesem Fall wird das photoelektrische Element 63 nicht ausreichend belichtet, um den Kontakt 70 des elektronischen Schalters 71 schließen zu können.
  • Wenn das beschriebene Lichtpausgerät in der gewünschten Weise arbeiten soll, ist es natürlich notwendig, daß die Reflexionsvermögen der beiden Originalarten sich genügend voneinander unterscheiden. Ein vorteilhafter Unterschied kann z. B. erzielt werden, wenn das Hauptoriginal aus durchsichtigem Transparentpapier und die Zusatzoriginale aus einem Zelluloseazetatfilm bestehen.
  • Damit eine Belichtung des photoelektrischen Elements 63 durch Reflexion der Führungsplatte 55 vermieden wird, ist diese Platte mit einem möglichst wenig reflektierenden Belag versehen (sie kann z. B. mit einem matt schwarzen Lackanstrich versehen sein). Die abzulichtenden Hauptoriginale und Zusatzoriginale sind auf der Tischplatte 30 in der richtigen Reihenfolge geschichtet, so daß auf jedem Hauptoriginal die zugehörige Zusatzoriginale aufliegen. Wenn die Materialbahn 5 des lichtempfindlichen Pausmaterials angetrieben wird, werden die Originale völlig selbsttätig in der beschriebenen Weise abgepaust. Der Vorgang ist dabei folgender: Mit der ersten Umdrehung des Belichtungszylinders 3 wird - wenn der Nocken 21 den Schalter 22 schließt - die Vorrichtung zum Zuführen der Originale in Gang gesetzt und bewegt das unterste Hauptoriginal über die Führungsplatte 55. Bevor der Belichtungszylinder 3 seine zweite Umdrehung vollendet hat, kommt das Original an den Anschlägen 15 zum Stillstand. Das photoelektrische Element 63 wird durch das über das Hauptoriginal reflektierte Licht belichtet und so der elektronische Schalter 71 geschlossen. Da der Belichtungszylinder 3 sich weiterdreht und der Nocken 21 den Schalter 22 erneut schließt, werden die Anschläge 15 angehoben und das Hauptoriginal dem Belichtungszylinder 3 zugeführt. Zugleich wird der Magnet 74 erregt; der Luftkanal 4 bläst, und die Führung 19 gleitet auf dem Belichtungszylinder. Bei der weiteren Drehung des Belichtungszylinders 3 gibt der Nocken 21 den Schalter 22 wieder frei. Dadurch hört die Erregung des Magneten 74 auf und der Luftkanal 4 saugt wieder. Dadurch wird die Vorderkante des Hauptoriginals fest gegen die Öffnung des Luftkanals 4 gesaugt und von dem Belichtungszylinder 3 mitgenommen. Die Vorrichtung zum Zuführen der Originale hat unmittelbar hinter dem Hauptoriginal ein nachfolgendes (Zusatz-) Original über die Führungsplatte 55 geführt. Infolge des kleineren Reflexionsvermögens des Zusatzoriginals wird das photoelektrische Element 63 dadurch jedoch nicht ausreichend belichtet, um den Kontakt 70 des elektronischen Schalters 71 schließen zu können. Der Magnet 74 des Ventils 73 wird deshalb nicht erregt, wenn der Nocken 21 den Schalter 22 erneut schließt. Der Luftkanal 4 saugt also weiterhin und hält das Hauptoriginal auch während der nächsten Umdrehung am Belichtungszylinder 3 fest. Indessen kommt jedoch die Zuführungsvorrichtung in Betrieb, so daß das Zusatzoriginal dem Belichtungszylinder 3 zugeführt wird und durch das lichtempfindliche Pausmaterial an das Hauptoriginal angepreßt wird. Da der Belichtungszylinder 3 weiter rotiert, wird das Lichtpausmaterial durch das das Hauptoriginal und das Zusatzoriginal durchsetzende Licht bildweise belichtet. Auf diese Weise entsteht auf dem Lichtpausmaterial ein latentes Bild, das aus einer Kombination der Bilder des Hauptoriginals und des Zusatzoriginals besteht. Wenn bei der Weiterdrehung des Belichtungszylinders 3 der Nocken 21 den Schalter 22 erneut schließt, während die Führung 19 am Belichtungszylinder 3 aufliegt, wird das Zusatzoriginal durch diese Führung 19 vom Hauptoriginal abgehoben und über die Rolle 10 und zwischen den Rollen 11 und 64 hindurch auf einen Tisch 65 gefördert.
  • Während der Belichtung des ersten Zusatzoriginals ist bereits ein zweites zugeführt worden. Während der Abnahme des ersten wird das zweite Zusatzoriginal dem Belichtungszylinder 3 zugeführt und an das Hauptoriginal angepreßt. Daraufhin erfolgt die Ablichtung in gleicher Weise wie oben beschrieben usw. Das Hauptoriginal bleibt durch den Luftkanal 4 so lange angesaugt, wie Zusatzoriginale zugeführt werden. Wenn alle zu einem Hauptoriginal gehörigen Zusatzoriginale auf diese Weise belichtet wurden und ein neues Hauptoriginal von dem auf der Tischplatte 30 bereitgelegten Stapel entnommen und zugeführt wurde, wird der elektronische Schalter 71 über das photoelektrische Element 63 betätigt. Wenn der Nocken 21 nun den Schalter 22 betätigt, wird der Magnet 74 des Ventils 73 erregt. Infolgedessen bläst nunmehr der Luftkanal 4, und das auf dem Belichtungszylinder 3 befindliche Hauptoriginal wird dadurch abgehoben und gemeinsam mit dem (letzten) Zusatzoriginal, das zugleich auf dem Belichtungszylinder auflag, dem Tisch 65 zugeführt. Das anschließend zugeführte Hauptoriginal wird durch den Luftkanal 4 wieder angesaugt, woraufhin der beschriebene Kreislauf von neuem beginnt.
  • Natürlich kann die beschriebene Vorrichtung vielfach geändert werden. Statt der Reflexionseigenschaften der Haupt- und Zusatzoriginale könnte auch die Lichtdurchlässigkeit dieser Originale zur Signalgabe verwendet werden, auf welche die Vorrichtung zum Festhalten der Originale am Belichtungszylinder 3 anspricht. In diesem Fall wird die Glühlampe 62 einerseits und das lichtempfindliche Element 63 anderseits der Bewegungsbahn der Originale angeordnet. Bei der in der Zeichnung beschriebenen Vorrichtung könnte dies z. B. so verwirklicht werden, daß das Element 63 unterhalb der Führungsplatte 55 angeordnet und diese Platte mit Öffnungen versehen wird, durch welche das Licht der Glühlampe 62 unmittelbar auf das Element 63 auftreffen kann.
  • Statt der dem Ausführungsbeispiel entsprechenden Belichtungsvorrichtung A könnten auch andere selbsttätig arbeitende Lichtpausgeräte verwendet werden, wie sie z. B. in den deutschen Patentschriften 671438 und 743 200 beschrieben sind.
  • Statt der beschriebenen Vorrichtung B zum Zuführen der Originale könnten auch andere, ähnliche Vorrichtungen Verwendung finden, wie z. B. solche nach der USA.-Patentschrift 2 892 629.
  • In F i g. 4 ist ein Schaltplan des elektrischen Stromkreises der in den F i g. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtung wiedergegeben. In dieser Figur ist das Stromnetz mit a-b bezeichnet. Die Kontakte des Schalters 22 sind einerseits an dieses Stromnetz angeschlossen. Über den obersten (ersten) Kontakt des Schalters 22 wird der Elektromagnet 23 der Vorrichtung erregt, der die Zuführung und Abnahme der Originale in der Belichtungsvorrichtung A steuert, wenn der Nocken 21 diesen Schalter schließt.
  • Über den mittleren (zweiten) Kontakt des Schalters 22 wird in gleicher Weise der Antriebsmotor 34 der Vorrichtung B zum Zuführen der Originale eingeschaltet. Nachdem ein Original, das zugeführt wurde, den Schalter 54 geschlossen hat, bleibt der Antriebsmotor 34 über diesen Schalter, der den zweiten Kontakt des Schalters 22 überbrückt, eingeschaltet.
  • Der unterste (dritte) Kontakt des Schalters 22 liegt mit dem Kontakt 70 des elektronischen Schalters 71 und dem Magneten 74 des obengenannten Ventils 73 in Hintereinanderschaltung. Der elektronische Schalter 71, der vom Stromnetz a-b her erregt wird, wird über das photoelektrische Element 63 gesteuert. Stets, wenn ein Hauptoriginal zugeführt und dementsprechend das photoelektrische Element 63 ausreichend belichtet wird, wird der Kontakt 70 geschlossen. Wenn daraufhin der Schalter 22 ebenfalls geschlossen wird, ist ein Stromkreis gebildet, durch den der Magnet 74 erregt wird. Der Luftkanal 4 im Belichtungszylinder 3 wird dadurch an die Druckseite der Luftpumpe angeschlossen.
  • Obgleich vorstehend beschrieben wurde, wie die Erfindung bei einem Lichtpausverfahren mit Diazotypiematerial verwendet werden kann, ist die Erfindung noch nicht an ein solches Verfahren gebunden. Sie kann auch bei anderen Verfahren Verwendung finden, bei denen anderes Kopiermaterial, wie z. B. Halogensilbermaterial, thermographisches, elektrographisches Material u. dgl., verwendet wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Durchlaufkopiergerät zum Herstellen von Lichtpausen eines Hauptoriginals und gewünschter Kombinationen mit mindestens einem Barüberliegenden Zusatzoriginal, bei dem die Originale zusammen mit dem Lichtpausmaterial um einen rotierenden Belichtungszylinder geführt und zwischen dem Lichtpausmaterial und der äußeren Mantelfläche des Belichtungszylinders gehalten werden, welcher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der Vorderkante eines Originals versehen ist und mit einer weiteren Vorrichtung zusammenwirkt, die mindestens dann wirksam wird, wenn eine oder mehrere Lichtpausen fertiggestellt sind, und die dann vom Belichtungszylinder die nicht oder nicht mehr daran festgehaltenen Originale entfernt, dadurch gekennzeichnet, daß entlang dem Weg der Originale zum Belichtungszylinder eine Abtastvorrichtung angeordnet ist, durch die den Originalen eigene Unterscheidungsmerkmale feststellbar sind, und daß die Vorrichtung zum Festhalten der Vorderkante eines Originals durch die Abtastvorrichtung in Abhängigkeit von dem Durchgang eines Hauptoriginals betätigbar ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung durch Perforierungen an Originalen mechanisch betätigbar ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung ein photoelektrisches Element aufweist, das auf eine unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit oder ein unterschiedliches Reflexionsvermögen der Originale anspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 813 232, 856 845; schweizerische Patentschrift Nr. 257 430.
DEC24400A 1960-06-20 1961-06-19 Durchlaufkopiergeraet zum Herstellen von Lichtpausen Pending DE1205833B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH257430A (de) * 1947-07-18 1948-10-15 Kunstaedter Wilhelm Maschine zum selbsttätigen Lichtpausen und Entwickeln.
DE813232C (de) * 1947-09-03 1951-09-10 Grinten Chem L V D Belichtungsgeraet fuer die Herstellung von Kontaktkopien
DE856845C (de) * 1950-07-13 1952-11-24 Fotokopist G M B H Entwicklungs- und Kopiereinrichtung fuer fotografische Papiere

Patent Citations (3)

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