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DE1205595B - Anordnung fuer die Zusammenschaltung der Ausgaenge mehrerer Hochfrequenzverstaerker - Google Patents

Anordnung fuer die Zusammenschaltung der Ausgaenge mehrerer Hochfrequenzverstaerker

Info

Publication number
DE1205595B
DE1205595B DEH53352A DEH0053352A DE1205595B DE 1205595 B DE1205595 B DE 1205595B DE H53352 A DEH53352 A DE H53352A DE H0053352 A DEH0053352 A DE H0053352A DE 1205595 B DE1205595 B DE 1205595B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resonance circuit
consumer
amplifiers
arrangement
capacitance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH53352A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Helmut Odenwald
Werner Risse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
Original Assignee
HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HIRSCHMANN RADIOTECHNIK, Richard Hirschmann Radiotechnisches Werk filed Critical HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Priority to DEH53352A priority Critical patent/DE1205595B/de
Publication of DE1205595B publication Critical patent/DE1205595B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/46Networks for connecting several sources or loads, working on different frequencies or frequency bands, to a common load or source

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Anordnung für die Zusammenschaltung der Ausgänge mehrerer Hochfrequenzverstärker Die Erfindung betrifft eine Anordnung für die Zusammenschaltung der Ausgänge mehrerer Hochfrequenzverstärker für verschiedene Frequenzbereiche oder -kanäle. In dieser Anordnung sind die Ausgänge der Verstärker über je ein Bandfilter an einen gemeinsamen Verbraucher angepaßt angeschlossen. Der Sekundärkreis eines jeden Bandfilters ist als Reihenresonanzkreis ausgebildet.
  • Mit einer bekannten Anordnung dieser Art sind mehrere Verstärker für je einen Kanal der Fernsehbereiche I (40 bis 68 MHz) und III (174 bis 223 MHz) an eine Sammelleitung mit 60 Ohm Wellenwiderstand als gemeinsamen Verbraucher angeschlossen, die an ihren beiden Enden mit einem Widerstand von 60 Ohm abgeschlossen ist. Der Abschlußwiderstand an einem oder an beiden Enden wird praktisch durch eine Zuleitung zu einem Empfänger oder eine Stammleitung einer Gemeinschafts-Antennenanlage mit mehreren Empfängeranschlußdosen gebildet. Die Zuleitung und die Stammleitung haben den gleichen Wellenwiderstand und an ihren Enden den gleichen Abschfußwiderstand wie die Sammelleitung. Der Verbraucherwiderstand am Verstärkerausgang ist gleich dem halben Wellenwiderstand der Sammelleitung, also gleich 30 Ohm.
  • In den genannten Frequenzbereichen wird im Verstärker der gleiche Ausgangswiderstand durch die Bandfilter mit ausreichender Genauigkeit hergestellt. Das Bandfilter jedes Verstärkers hat außerhalb des verstärkten Kanals einen Widerstand, der um so viel größer ist als der angeschlossene Verbraucherwiderstand von 30 Ohm, daß gegenseitige Rückwirkungen der an die Sammelleitung angeschlossenen Verstärker in genügendem Maße vermieden sind, wenn zwischen zwei verstärkten Kanälen mindestens ein Kanal liegt. Für die Fernsehbereiche IV/TV (470 bis 790 MHz) sind die beschriebenen Verstärker jedoch wegen der höheren Frequenzen nicht mehr brauchbar. Der Widerstand des Ausgangsbandfilters wächst außerhalb des verstärkten Kanals nicht rasch genug an, weil der Reihenresonanzkreis durch den Verbraucherwiderstand zu stark gedämpft ist und seine Blindwiderstände nicht groß genug bemessen werden können. In den Fernsehbereichen IV/V wäre deshalb bei diesen Verstärkern ein Abstand von sechs bis acht Kanalbreiten zwischen den verstärkten Kanälen erforderlich, wenn mehrere Verstärker für verschiedene Kanäle an eine gemeinsame Sammelleitung der beschriebenen Art anzuschließen sind.
  • Der Verbraucherwiderstand von 30 Ohm kann durch den Reihenresonanzkreis und den anderen Bandflterkreis nicht in einen passend bemessenen Parallelwiderstand an der Röhrenanode oder an einem Transistor transformiert werden, so daß die Röhre oder der Transistor nicht mit bestem Wirkungsgrad arbeitet. Dadurch wird der Verstärkungsgrad des Verstärkers kleiner. Durch die Erfindung sind die angeführten Mängel der bekannten Anordnung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Anordnung der eingangs beschriebenen Art der unmittelbar an den Verbraucher angeschaltete Blindwiderstand des Reihenresonanzkreises wesentlich größer als der Widerstand des Verbrauchers bemessen ist und der andere Blindwiderstand des Reihenresonanzkreises durch einen entsprechend verstimmten Parallelresonanzkreis gebildet ist.
  • Der unmittelbar an den Verbraucher angeschaltete Blindwiderstand des Reihenresonanzkreises kann grundsätzlich eine Induktivität oder eine Kapazität sein. Vorteilhafter ist eine Kapazität, die bei einem Hochfrequenzverstärker für je einen Kanal oder eine Kanalgruppe der Fernsehbereiche IV/V kleiner als 1,2 pF sein muß, damit wenigstens annähernd die bestmöglichen Eigenschaften des Verstärkers erreicht werden.
  • Dieser kleine Kondensator hat so kleine räumliche Abmessungen, daß störende Querkapazitäten zum Verstärkerchassis leicht zu vermeiden sind.
  • Für die Kapazität von 1,2 pF ergibt sich je nach dem gewählten Kanal der Fernsehbereiche IV/V eine Induktivität des Reihenresonanzkreises zwischen 33 und 100 nH. Diese Induktivität muß dämpfungsarm sein und eine möglichst kleine Eigenkapazität haben. Diese Bedingungen sind leicht einzuhalten, weil die Induktivität des verstimmten Parallelresonanzkreises in der Nähe seiner Resonanzfrequenz stark ansteigt und die tatsächlich eingeschaltete Induktivität deshalb bei entsprechender Abstimmung viel kleiner sein kann. Sie wird praktisch am besten durch eine kurze koaxiale Leitung gebildet, die an einem Ende kurzgeschlossen ist (Topfkreis). Am freien Ende ihres Innenleiters sind die Kapazitäten des Parallel- und des Reihenresonanzkreises angeschlossen. Es ist vorteilhaft, die Kapazität des Parallelresonanzkreises wenigstens doppelt so groß zu wählen wie die des Reihenresonanzkreises.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß die direkt mit dem Verbraucher verbundenen Blindwiderstände einen festen Wert haben und daß zur Abstimmung der einzelnen Verstärker auf die verschiedenen Frequenzbereiche oder -kanäle mindestens ein Element des Parallelresonanzkreises veränderbar gestaltet ist.
  • Als Abstimmelement kann vorteilhafterweise eine veränderbare Kapazität (Trimmer) verwendet werden, weil. eine Seite dieser Kapazität in der erfindungsgemäßen Anordnung an Masse liegt. Die erfindungsgemäße Anordnung eröffnet dadurch die vorteilhafte Möglichkeit, den gleichen Verstärkeraufbau für alle Kanäle der Fernsehbereiche IV/V zu verwenden und den Abgleich auf jeden einzelnen Kanal durch passende Einstellung veränderbarer Induktivitäten oder Kapazitäten zu bewirken.
  • Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung wird noch an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert, dessen Prinzipschaltbild in der F i g. 1 wiedergegeben ist.
  • F i g. 2 ist ein Ersatzschaltbild der Anordnung nach F i g. 1.
  • Von drei Verstärkern mit gleichem Aufbau sind im Schaltbild der F i g. 1 jeweils nur der letzte Transistor T und das Bandfilter am Verstärkerausgang gezeichnet. Gleiche Bauteile der drei Verstärker sind mit gleichen Buchstaben bezeichnet.
  • Die drei Verstärker verstärken verschiedene Kanäle der Fernsehbereiche IV/V, die mindestens eine Kanalbreite Abstand voneinander haben.
  • An den Transistor T ist ein Parallelresonanzkreis angeschlossen, der aus der veränderbaren Kapazität C1 und der Induktivität L1 besteht. In einer praktischen Ausführungsform ist die Induktivität L1 durch ein kurzgeschlossenes koaxiales Leitungsstück (Topfkreis) gebildet, das kürzer als ein Viertel der Betriebswellenlängen ist. Das koaxiale Leitungsstück besteht aus einem Behälter B, der auf einer Seite offen ist, und einem Innenleiter in der Mittelachse des Behälters, der mit dem Behälterboden leitend verbunden ist. über eine Koppelschleife K ist ein zweiter Parallelresonanzkreis an den ersten angekoppelt. Er besteht aus einer Induktivität L, die den gleichen Aufbau hat wie die Induktivität L1, und einer veränderbaren Kapazität C". Als veränderbare Kapazitäten C, und Cp werden Schraubtrimmer verwendet. An der Verbindungsstelle der Induktivität L und der Kapazität C, ist ein Kondensator C, angeschlossen, der mit einer Klemme KT- verbunden ist. Die Klemme KL ist zum Anschluß des Verbrauchers bestimmt.
  • In der Anordnung nach F i g. 1 sind die drei Ausgangsklemmen KL der Verstärker durch eine Sammelleitung S verbunden, die an beiden Enden mit einem Widerstand R abgeschlossen ist, der gleich dem Wellenwiderstand der Sammelleitung ist. Statt der Abschlußwiderstände R wird in der Praxis meistens an beiden Enden je eine Stammleitung einer Gemeinschafts-Antennenanlage angeschlossen, die an ihrem Ende durch einen Widerstand von der Größe des Wellenwiderstandes der Leitung abgeschlossen ist. Der Anschluß einer entsprechenden Zuleitung zu einem einzelnen Empfangsgerät ist selbstverständlich ebenfalls möglich. Für den jeweils verstärkten Kanal ist der Verbraucherwiderstand, der an den Klemmen KL der Verstärker liegt, gleich der Hälfte des Abschlußwiderstandes R an den Enden der Sammelleitung. Da die Kapazität Ckt der Klemmen KL bei den hohen Frequenzen der Fernsehbereiche IV/V nicht mehr vernachlässigbar klein ist, stellt die Sammelleitung S zusammen mit den Klemmenkapazitäten einen Tiefpaß dar, dessen Grenzfrequenz oberhalb der oberen Frequenzgrenze der FernsehbereicheIV/V liegt. Die LeitungsstückeSl, S2, S3, S4 der Sammelleitung, die zwischen den Verstärkern bzw. zwischen den Verstärkern und den Abschlußwiderständen liegen, bilden die Serieninduktivitäten des Tiefpasses, und die Klemmenkapazitäten Ckl sind die Querkapazitäten. Zu diesen Querkapazitäten liegt jeweils der Ausgangswiderstand des angeschlossenen Verstärkers parallel.
  • Für die Anordnung nach F i g. 1 ergibt sich also das Ersatzschaltbild der F i g. 2. Es ist bereits bekannt, mehrere Verstärker in der beschriebenen Weise an einen solchen Tiefpaß anzuschließen.
  • Der Serienkondensator C, bildet mit einer Induktivität L', die durch den aus der Induktivität L und der Kapazität Cp bestehenden Parallelresonanzkreis gebildet wird, einen Serienresonanzkreis, dessen Resonanzfrequenz f,.s im verstärkten Kanal liegt. Wenn die Resonanzfrequenz des Parallelresonanzkreises mit f,.p bezeichnet wird, gilt Wenn f,., sich nur wenig von f".p unterscheidet, ist L' sehr viel größer als L. Die erreichbare überhöhung von L' über L ist durch die Kreisdämpfung begrenzt.
  • Wenn die Induktivität L' groß ist, ergibt sich für die Serienkapazität C" der erwünschte kleine Wert, der bei Verstärkern für einen Kanal der Fernsehbereiche IV/V unter 1,2 pF liegt. Um störende Rückwirkungen der an eine Sammelleitung angeschlossenen Verstärker aufeinander zu verhindern, muß der Ausgangsscheinwiderstand des Verstärkers außerhalb des verstärkten Kanals möglichst groß sein. Er ist im wesentlichen gleich dem kapazitiven Widerstand von C" und wird für eine gegebene Frequenz um so größer, je kleiner CS ist. Eine für Empfangs-Antennenanlagen ausreichende Rückwirkungsfrist wurde bei praktisch ausgeführten Verstärkern für je einen Kanal der Fernsehbereiche IV/V mit C, = 0,75 pF erreicht, wenn zwischen den verstärkten Kanälen im Fernsehbereich IV mindestens ein Kanal liegt und im Fernsehbereich V mindestens zwei Kanäle liegen.
  • Ein solcher Verstärker kann ohne Veränderung seines Aufbaues auf jeden beliebigen Kanal der Fernsehbereiche IV/V abgestimmt werden. Dazu brauchen nur die Kapazitäten Cp und C1 der Parallelresonanzkreise und Kapazitäten oder Induktivitäten von weiteren Resonanzkreisen, die in der F i g. 1 nicht eingezeichnet sind, entsprechend eingestellt zu werden. Durch die Erfindung wird also die vorteilhafte Möglichkeit geboten, für alle Kanäle der Fernsehbereiche IV/V den gleichen Verstärkeraufbau zu verwenden, der durch den einfachen Abgleich von Schraubtrimmern und eventuell auch Induktivitäten auf jeden gewünschten Kanal abstimmbar ist. Da die Frequenzgrenzen des Fernsehbereiches IV/V sich fast wie 1,7:1 verhalten, muß die Parallelkapazität Cp annähernd im Verhältnis 3: 1 veränderbar sein. Das Verhältnis der Parallelkapazität C, zur Serienkapazität C, liegt bei den praktisch ausgeführten Verstärkern für die Fernsehbereiche IV/V ungefähr zwischen 2,5 und 7,5.
  • Wenn die Kapazität C, durch eine Induktivität ersetzt wird, muß der Parallelresonanzkreis aus L und Cp so abgeglichen werden, daß sich eine Serienresonanz dieser Induktivität mit einer resultierenden Kapazität des Parallelresonanzkreises ergibt, die wesentlich kleiner ist als die eingestellte Kapazität C.. Die übrigen Erläuterungen gelten in sinngemäßer Abwandlung auch in diesem Fall.
  • An die Samelleitung S der Anordnung nach F i g. 1 können auch zusätzliche Verstärker für je einen Kanal der Fernsehbereiche I oder III in der bekannten Ausführung mit einem einfachen Serienresonanzkreis am Ausgang angeschlossen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung für die Zusammenschaltung der Ausgänge mehrerer Hochfrequenzverstärker für verschiedene Frequenzbereiche oder -kanäle, bei der die Verstärkerausgänge über je ein Bandfilter an einen gemeinsamen Verbraucher angepaßt angeschlossen sind und bei der der Sekundärkreis eines jeden Bandfilters als Reihenresonanzkreis ausgebildet ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der unmittelbar an den Verbraucher angeschaltete Blindwiderstand des Reihenresonanzkreises wesentlich größer als der Widerstand des Verbrauchers bemessen ist und daß der andere Blindwiderstand des Reihenresonanzkreises durch einen entsprechend verstimmten Parallelresonanzkreis gebildet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die direkt mit dem Verbraucher verbundenen Blindwiderstände einen festen Wert haben und daß zur Abstimmung der einzelnen Verstärker auf die verschiedenen Frequenzbereiche oder -kanäle mindestens ein Element des Parallelresonanzkreises veränderbar gestaltet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der direkt mit dem Verbraucher verbundene Blindwiderstand eine Kapazität (C") ist, die höchstens halb so groß ist wie die Kapazität (Cp) des Parallelresonanzkreises.
DEH53352A 1964-07-25 1964-07-25 Anordnung fuer die Zusammenschaltung der Ausgaenge mehrerer Hochfrequenzverstaerker Pending DE1205595B (de)

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