DE1205475B - Kohlenhobel - Google Patents
KohlenhobelInfo
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- DE1205475B DE1205475B DEH50157A DEH0050157A DE1205475B DE 1205475 B DE1205475 B DE 1205475B DE H50157 A DEH50157 A DE H50157A DE H0050157 A DEH0050157 A DE H0050157A DE 1205475 B DE1205475 B DE 1205475B
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- Pending
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/32—Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
- E21C27/34—Machine propelled along the working face by cable or chain
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
Description
- Bei Kohlenhobeln ist es bekannt, in der Mitte des Kohlenhobel Kohlenhobels einen schwenkbaren Messerhalter so anzuordnen, daß die Messerschneiden nach den Hobelenden zu gerichtet sind. Bei derartigen Kohlenhobeln ist es weiter bekannt, die Messer selbst schwenkbar um Achsen zu lagern, die parallel zu den Schnittkanten der Messer verlaufen. Man will auf diese Weise Ungleichmäßigkeiten in der Länge der Messer ausgleichen und so verhindern, daß das jeweils nicht arbeitende Messer das Arbeiten des schneidenden Messers ungünstig beeinflußt.
- Die bekannten und beschriebenen Kohlenhobel erfordern die Ausbildung eines Hobelstalles. Da der Hobel für seine Führung eine erhebliche Länge haben muß, so kommt das jeweils schneidende Messer schon vor dem Strebende zum Stillstand. Es bleibt also ein Teil der Kohle stehen, was den Einsatz des Hobels bei Umkehrung der Zugrichtung beeinträchtigt. Um dies zu vermeiden, wird der erwähnte Hobelstall vorgesehen.
- Die Erfindung bezweckt, das Ausarbeiten eines Hobelstalles überflüssig zu machen. Zu diesem Zweck ist der mit zwei schwenkbar gelagerten Hobelmessern ausgerüstete Kohlenhobel so ausgebildet, daß die Schneiden der Hobelmesser zueinander weisen und nicht über das vordere und hintere Ende des Hobelkörpers hinausragen und daß das jeweils in Schnittrichtung vorlaufende Hobelmesser eingeklappt ist. Damit wird erreicht, daß das am Strebende, d. h. am Ende eines Arbeitsganges ankommende und eingeklappte Hobelmesser sogleich zum Einsatz kommt und den sonst stehenbleibenden Teil des Kohlenstoßes entfernen kann.
- Die in den Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichneten und in der Zeichnungsbeschreibung erläuterten Merkmale sind ebenfalls Gegenstand der Erfindung.
- Ein Ausführungsbesipiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben, die einen Kohlenhobel im Grundriß zeigt.
- Der Hobelkörper ist mit 1 bezeichnet. Er wird in an sich bekannter Weise durch Ketten am Stoß hin-und hergezogen. Am Hobelkörper 1 sind zwei Hobelmesser 2, 2' schwenkbar gelagert. Ihre mit 5, 5' bezeichneten Schwenkachsen liegen parallel zu den Schneiden der Hobelmesser. An der Rückseite jedes Hobelmessers sind vorspringende Teile 3, 3' befestigt, die in der Arbeitsstellung am Hobelkörper 1 anliegen und das Ausschwenken der Messer begrenzen.
- Die Rückseiten 8 der Hobelmesser dienen zugleich als Schnittiefenbegrenzer. Das Ein- und Ausklappen der Messer kann selbsttätig erfolgen oder auch mit Hilfe einer Steuerung durchgeführt werden. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind am Rücken 8 der Hobelmesser 2, 2' Vorreißmesser 4, 4' befestigt. Diese Vorreißmesser entlasten einmal die Hauptmesser, sie haben weiter den Vorteil, daß sie versuchen, aus dem Stoß herauszugehen, wenn sie einen größeren Widerstand finden, d. h. wenn die Kohle härter wird. Sie stellen somit einen veränderlichen Schnittiefenbegrenzer dar, d. h., sie sorgen dafür, daß bei härter werdender Kohle auch die Schnittiefe des jeweils arbeitenden Hauptmessers abnimmt. Die Anordnung eines Vorreißmessers am Schnittiefenbegrenzer ist unabhängig von der Ausbildung der Schneiden des Hobels und kann auch an normalen Hobeln angewendet werden, sie hat also insoweit selbständige Bedeutung.
- Damit die Hobelmesser nicht in das Liegende fahren können, ist es bekannt, den Hobelkörper auf dem Bodenblech 9 des Kohlenförderers laufen zu lassen. Das Bodenblech dient dabei gleichzeitig als Schnittiefenbegrenzer. Bei Führung eines erfindungsgemäßen Hobels auf dem Bodenblech liegen also die Hobelmesser dicht über dem Bodenblech des Förderers bzw. einer anderen Hobelführung. Ein Hobel hat aber auch die Tendenz, nach oben zu gehen, d. h. in das Hangende hinein. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung am Hobelkörper zwischen den Hobelmessern 2, 2' ein Bodenmeißel 7 angeordnet. Er ist um eine Achse 6 kippbar, die senkrecht zu den Achsen der Schwenkzapfen 5, 5' der Hobelmesser stehen. Dieser Bodenmeißel ? braucht nur einen verhältnismäßig kleinen Span wegzunehmen, der zwischen dem Liegenden und dem Vorreißmesser 4 übriggeblieben ist. Dieser Meißel hat aber den Vorteil, daß durch ihn auf den Hobelkörper eine nach abwärts gerichtete Kraft ausgeübt wird. Sie verhindert, daß der Hobel nach oben in das Hangende laufen kann. Dieser Tendenz wird im übrigen auch schon dadurch entgegengewirkt, daß der vom Hauptmesser wegzunehmende Span durch das Vorreißmesser und durch den Bodenmeißel verringert wird. Es ist vorteilhaft, das Vorreißmesser 4 etwa an der untersten Stelle der Höhe der Hauptmesser anzuordnen, es können aber auch mehrere Vorreißmesser über die Höhe verteilt an den Hauptmessern angebracht werden. Zur Höhenverstellung des Bodenmessers 7 ist es zweckmäßig, zwischen Hobel und Bodenblech eine höhenverstellbare Roll- oder Gleitführung anzuordnen. Damit kann das Bodenmesser auf die gewünschte Höhe verstellt werden, ohne beweglich im Hobelkörper angeordnet werden zu müssen.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Kohlenhobel mit schwenkbaren Hobelmessern, deren Schwenkachsen parallel zu den Schwenkflächen der Hobelmesser liegen, d adurch gekennzeichnet, daß dieSchneiden der Hobelmesser (2,2') zueinander weisen und nicht über das vordere und hintere Ende des Hobelkörpers (1) hinausragen und daß das jeweils in Schnittrichtung vorlaufende Hobelmesser eingeklappt ist.
- 2. Kohlenhobel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Rückseite (8) des Hobelmessers ein Vorreißmesser (4, 4') als Schnittbegrenzung angeordnet ist.
- 3. Kohlenhobel nach Anspruch 1, der auf dem Vorderblech geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Messern (2,2) ein Bodenmeißel (7) schwenkbar um eine zu den Drehzapfen (5) der Messer senkrecht liegende Achse angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 744174.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH50157A DE1205475B (de) | 1963-09-02 | 1963-09-02 | Kohlenhobel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH50157A DE1205475B (de) | 1963-09-02 | 1963-09-02 | Kohlenhobel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1205475B true DE1205475B (de) | 1965-11-25 |
Family
ID=7157276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH50157A Pending DE1205475B (de) | 1963-09-02 | 1963-09-02 | Kohlenhobel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1205475B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3785703A (en) * | 1971-03-19 | 1974-01-15 | Eickhoff Geb | Coal plow with individually pivoted blades |
| DE2819082A1 (de) * | 1978-04-29 | 1979-11-08 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Hobel |
| DE3216699A1 (de) * | 1982-05-05 | 1983-11-17 | Klöckner-Becorit GmbH, 4620 Castrop-Rauxel | Kohlenhobel |
| DE3447175A1 (de) * | 1984-12-22 | 1986-07-03 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Hobel fuer die untertaegige gewinnung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744174C (de) * | 1943-02-27 | 1944-01-10 | August Mann | Messerpaar fuer doppelseitig arbeitenden Kohlenhobel |
-
1963
- 1963-09-02 DE DEH50157A patent/DE1205475B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744174C (de) * | 1943-02-27 | 1944-01-10 | August Mann | Messerpaar fuer doppelseitig arbeitenden Kohlenhobel |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3785703A (en) * | 1971-03-19 | 1974-01-15 | Eickhoff Geb | Coal plow with individually pivoted blades |
| DE2819082A1 (de) * | 1978-04-29 | 1979-11-08 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Hobel |
| DE3216699A1 (de) * | 1982-05-05 | 1983-11-17 | Klöckner-Becorit GmbH, 4620 Castrop-Rauxel | Kohlenhobel |
| DE3447175A1 (de) * | 1984-12-22 | 1986-07-03 | Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen | Hobel fuer die untertaegige gewinnung |
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