DE1205460B - Vollmantel-Schneckenzentrifuge - Google Patents
Vollmantel-SchneckenzentrifugeInfo
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- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
-
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- B04B11/00—Feeding, charging, or discharging bowls
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
B 04 b
Deutsche Kl.: 82 b-6/04
1205460
F40992III/82b
15.Oktober 1963
18. November 1965
F40992III/82b
15.Oktober 1963
18. November 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vollmantel-Schneckenzentrifuge,
bei der das Schleudergut durch ein zentrales Rohr zugeführt und durch eine Einlauföffnung
in der Wand des Schneckenkörpers in den Trennraum der Schleudertrommel aufgegeben wird.
Bei solchen Zentrifugen ist häufig zu beobachten, daß die Ablaufflüssigkeit zwar während einer gewissen
Zeit nach der Inbetriebnahme wenig oder keine Feinstoffe enthält, daß jedoch bei längerem
Betrieb solche Feinstoffe in steigendem Maß in der Ablaufflüssigkeit auftreten, mithin die Trennleistung
der Zentrifuge stark beeinträchtigt wird. Die Ursache für ein solches Verhalten ist darin zu sehen, daß die
Feinstoffe, die sich vorwiegend im weiteren Teil der Schleudertrommel abscheiden, durch die Schnecke
in die Förderrichtung zur Feststoffaustragöffnung gebracht und dabei an der Einlaufstelle für das Schleudergut
vorbeigeführt werden, wo sie durch das einlaufende Gut wieder aufgewirbelt werden.
Die Öffnung, durch die das Schleudergut in den Trennraum abgegeben wird, liegt in der Regel an
einer axial mittleren Stelle des Trennraumes, und das in den Trennraum eintretende Schleudergut, insbesondere
das Grobkorn, wird mit großer Kraft an die Wand der Schleudertrommel geschleudert und wirbelt
dabei den bereits abgesetzten Feinstoff wieder auf, so daß sich im Trennraum ein Kreislauf dieses
Feinstoffes bildet, der zur Folge hat, daß sich die ablaufende Flüssigkeit mit zunehmender Betriebsdauer
immer mehr mit diesem Feinstoff anreichert.
Es ist bereits versucht worden, diese nachteilige Erscheinung durch Aufgabe geringerer Schleudergutmengen
in der Zeiteinheit zu beseitigen, jedoch blieb nach längerem Betrieb der Feinstoffanteil in
der Ablaufflüssigkeit auch dann praktisch unverändert, wenn die Schleudergutaufgabe einen erheblichen
Teil vermindert wurde. Es wurde auch versucht, zwischen der Einlauföffnung, durch die das
Schleudergut in den Trennraum eingeführt wird, und der Wand der Schleudertrommel Schutzeinrichtungen
anzuordnen, die ein Aufprallen des eingeführten Schleudergutes auf diese Wand verhindern
sollen, jedoch brachte auch dies kein brauchbares Ergebnis.
Durch die Erfindung wird jedoch auch bei längerem Betrieb ein praktisch feinstofffreier Ablauf dadurch
erzielt, daß nahe der Einlauföffnung für das Schleudergut, in Förderrichtung der Schnecke vor
dieser Öffnung, ein zusätzlicher Abschnitt eines weiteren Schneckenganges vorgesehen wird. Hierdurch
wird erreicht, daß der bereits abgesetzte Feinstoff so an der Einlauföffnung vorbeigeführt wird, daß an
Vollmantel-Schneckenzentrifuge
Anmelder:
Flottweg-Motoren-Werk Dr. Georg Bruckmayer, Vilsbiburg (Ndb.)
Als Erfinder benannt:
Georg Hiller, Vilsbiburg (Ndb.)
der Stelle, an der das Schleudergut auf der Schleudertrommel auftrifft, kein Feinstoff vorhanden ist.
Der durch diesen zusätzlichen Abschnitt an der Öffnung vorbeigeführte Feststoff gelangt dann in den
engeren Teil des Kegelmantels, in dem sich das gröbere Korn des Trenngutes absetzt, und wird zusammen
mit diesem ausgetragen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Steigung der Schnecke in der
Gegend der Aufgabeöffnung erhöht, vorzugsweise verdoppelt, während die Steigung des zusätzlichen
Abschnitts des weiteren Schneckenganges der Steigung der Schnecke vor und nach dem Bereich der
Öffnung entspricht.
Zweckmäßigerweise erstreckt sich der Abschnitt des zusätzlichen Schneckenganges über einen Winkelbereich
von etwa 120 bis 250°, vorzugsweise etwa 180°. Die Schnecke und der zusätzliche Abschnitt
des weiteren Schneckenganges können zwei- oder mehrgängig sein.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist an Hand der Zeichnung erläutert, in der ein
Mittelabschnitt der Austragschnecke einer Vollmantel-Schneckenzentrifuge dargestellt ist.
Das Schleudergut tritt durch die Einlauföffnung 2 in den Trennraum, der durch einen die Schnecke 1
umschließenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Mantel begrenzt wird. In Förderrichtung der
Schnecke — in der Zeichnung von links nach rechts — liegt vor der Einlauföffnung 2 ein Abschnitt
3 eines zusätzlichen Schneckenganges. Die Steigung der Schnecke 1 ist im Bereich der Einlauföffnung
2 vergrößert, während die Steigung des zusätzlichen Abschnittes 3 etwa der Steigung der
Schnecke 1 außerhalb des Bereiches der Einlauföffnung 2 entspricht.
Claims (2)
1. Vollmantel-Schneckenzentrifuge, bei der das Schleudergut durch ein zentrales Rohr zuge-
509 738/249
führt und durch eine Einlauföffnung in der Wand des Schneckenkörpers in den Trennräum
der Schleudertrommel aufgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß nahe der
Einlauföffnung, in Förderrichtung der Schnecke vor dieser öffnung, ein zusätzlicher Abschnitt
eines weiteren Schneckenganges vorgesehen ist.
2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steigung der Schnecke im Bereich der Einlauföffnung größer, vorzugsweise
etwa doppelt so groß ist wie vor und nach dieser Öffnung, während die Steigung des Abschnittes
des zusätzlichen Schneckenganges der Steigung der Schnecke außerhalb des Bereiches der Einlauföffnung
entspricht.
3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zusätzliche Abschnitt
über einen Winkelbereich von 120 bis 250°, vorzugsweise 180°, erstreckt.
4. Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schnecke zwei- oder mehrgängig ist und/oder der zusätzliche Abschnitt des weiteren Schneckenganges
ebenfalls zwei- oder mehrgängig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 738/249 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF40992A DE1205460B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Vollmantel-Schneckenzentrifuge |
| GB4176664A GB1050847A (de) | 1963-10-15 | 1964-10-13 | |
| FR991465A FR1419751A (fr) | 1963-10-15 | 1964-10-14 | Centrifugeuse à vis sans fin et carter plein |
| SE12385/64A SE309388B (de) | 1963-10-15 | 1964-10-15 | |
| BE654396A BE654396A (de) | 1963-10-15 | 1964-10-15 | |
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| DK509564AA DK112019B (da) | 1963-10-15 | 1964-10-15 | Snekkecentrifuge med hel kappe. |
| NL6411985A NL125693C (de) | 1963-10-15 | 1964-10-15 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF40992A DE1205460B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Vollmantel-Schneckenzentrifuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1205460B true DE1205460B (de) | 1965-11-18 |
Family
ID=7098468
Family Applications (1)
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| DEF40992A Pending DE1205460B (de) | 1963-10-15 | 1963-10-15 | Vollmantel-Schneckenzentrifuge |
Country Status (8)
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| CH (1) | CH423632A (de) |
| DE (1) | DE1205460B (de) |
| DK (1) | DK112019B (de) |
| FR (1) | FR1419751A (de) |
| GB (1) | GB1050847A (de) |
| NL (1) | NL125693C (de) |
| SE (1) | SE309388B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1295494B (de) * | 1965-11-25 | 1969-05-14 | Westfalia Separator Ag | Schneckenzentrifuge mit Wascheinrichtung fuer die abgeschleuderten Feststoffe |
| DE1297034B (de) | 1965-11-13 | 1969-06-04 | Westfalia Separator Ag | Vollmantelschneckenzentrifuge |
| WO2006136171A3 (en) * | 2005-06-23 | 2007-03-01 | Westrup As | Centrifugal decanter |
-
1963
- 1963-10-15 DE DEF40992A patent/DE1205460B/de active Pending
-
1964
- 1964-10-13 GB GB4176664A patent/GB1050847A/en not_active Expired
- 1964-10-14 FR FR991465A patent/FR1419751A/fr not_active Expired
- 1964-10-15 CH CH1340864A patent/CH423632A/de unknown
- 1964-10-15 DK DK509564AA patent/DK112019B/da unknown
- 1964-10-15 SE SE12385/64A patent/SE309388B/xx unknown
- 1964-10-15 NL NL6411985A patent/NL125693C/nl active
- 1964-10-15 BE BE654396A patent/BE654396A/xx unknown
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| WO2006136171A3 (en) * | 2005-06-23 | 2007-03-01 | Westrup As | Centrifugal decanter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE309388B (de) | 1969-03-17 |
| NL125693C (de) | 1968-12-16 |
| DK112019B (da) | 1968-10-28 |
| FR1419751A (fr) | 1965-12-03 |
| CH423632A (de) | 1966-10-31 |
| NL6411985A (de) | 1965-04-20 |
| GB1050847A (de) | 1966-12-07 |
| BE654396A (de) | 1965-02-01 |
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