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DE1205325B - Blattfedern fuer dehnbare Gliederbaender - Google Patents

Blattfedern fuer dehnbare Gliederbaender

Info

Publication number
DE1205325B
DE1205325B DEG36864A DEG0036864A DE1205325B DE 1205325 B DE1205325 B DE 1205325B DE G36864 A DEG36864 A DE G36864A DE G0036864 A DEG0036864 A DE G0036864A DE 1205325 B DE1205325 B DE 1205325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
legs
leaf spring
link
transverse
inflection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG36864A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Louis Gottlieb & Soehne
Original Assignee
Louis Gottlieb & Soehne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Louis Gottlieb & Soehne filed Critical Louis Gottlieb & Soehne
Priority to DEG36864A priority Critical patent/DE1205325B/de
Publication of DE1205325B publication Critical patent/DE1205325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Springs (AREA)

Description

  • Blattfedern für dehnbare Gliederbänder Die Erfindung betrifft Blattfedern für dehnbare Gliederbänder aus ineinandergehängten Haupt- und Zwischengliedern, die zwischen quer zur Bandlängsrichtung befindliche, einander hinterfassende Stellen der Gliederpaare eingespannt sind.
  • Es sind Blattfedern für die genannten Zwecke bekannt, die einen bogen- oder stumpfwinkelförmigen Mittelteil aufweisen, der in den Hohlraum des Gliederpaares vortritt und sich mit seinen Enden an den saumnahen Querstellen des Hauptgliedes abstützt.
  • Weiter ist es bekannt, in Gliederbändern eingelegte Blattfedern auf zwei oder sogar nur eine Federblech-bzw. Drahtstärke zusammenbiegbar zu gestalten.
  • Die Blattfedern nach der Erfindung weisen die als bekannt aufgeführten Merkmale auf, zeichnen sich aber durch eine neuartige Gestaltung aus, die einen technischen Fortschritt bringt.
  • Gemäß der Erfindung weist jede Blattfeder einen in an sich bekannter Weise bogen- oder stumpfwinkelförmigen Mittelteil auf, der in den Hohlraum des Gliederpaares vortritt und sich mit seinen Enden an den saumnahen Querstellen des Hauptgliedes abstützt, wobei an diesen Stützenden tangierend zwei Schenkel der Blattfeder vorgebogen, vor dem Mittelteil einander zugewandt und mit ihren freien Enden an einer Querwand des Zwischengliedes angelegt sind.
  • Die gekennzeichnete tangentiale Stellung der Blattfederteile behalten dieselben in jeder Phase ihrer Bewegung bei, indem die Blattfederschenkel auf bzw. von dem Blattfedermittelteii abrollen. Das bewirkt, daß die Schenkel sowohl unter ihrer eigenen Wirkung als auch derjenigen des Mittelteiles, also mit doppelter Kraft in Bandlängsrichtung ausgeschwenkt werden. Dadurch werden die Gliederpaare von dehnbaren Gliederbändern restlos ineinandergeschoben, die letzteren also entsprechend kurz zusammengezogen. Umgekehrt ergibt sich eine entsprechend große Dehnbarkeit der Gliederbänder. Bei Gliederbändern mit in der Bandlängsrichtung besonders schmalen, z. B. nur 5 bis 6 mm breiten Gliedern können infolge der Addition der Kräfte der Federteile diese an sich schwächer gehalten und damit die Dehnung des Gliederbandes entsprechend vergrößert werden. Die doppelte Federkraft erlaubt es auch, die Federschenkel überlang auszubilden. Dadurch ist eine solche Blattfeder besonders geeignet zum restlosen Ineinanderschieben von in Bandlängsrichtung sehr, z. B. 10 bis 12 mm breiten Gliederpaaren, deren entsprechend breiter Hohlraum nur abzüglich zweier Blattfederstärken zum Zusammenziehen bzw. Dehnen eines solchen Gliederbandes ausgenützt werden kann.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in sechs Abbildungen - jeweils in zur Bandebene parallelen Längsschnitt - dargestellt. Es zeigen A b b. 1, 3 und 5 die in Gliederpaare eines dehnbaren Bandes eingebauten Blattfedern in gespreiztem und A b b. 2, 4 und 6 dieselben in zusammengezogenem Zustand.
  • In dem Hohlraum 1, der innerhalb eines aus einem Hauptglied 2 und einem Zwischenglied 3 bestehenden Gliederpaares zwischen den einander hinterfassenden, quer zur Bandlängsrichtung liegenden saumnahen Querstellen 2' des Hauptgliedes 2 und einer Querwand 3' des Zwischengliedes 3 gebildet ist, ist eine die Glieder 2, 3 ineinanderschiebende Blattfeder 4 eingespannt. Die Blattfeder 4 besteht aus einem Mittelteil s, der bogen- oder stumpfwinkelförmig in den Hohlraum 1 vortritt und sich mit seinen Enden 5' an zwei saumnahen Querstellen 2' des Hauptgliedes 2 abstützt, wobei an diesen Stützenden 5' tangierend zwei Schenkel 6 vorgebogen sind, die vor dem Mittelteil 5 einander schräg zugewandt sind und sich mit ihren in Abstand voneinander befindlichen freien Enden 6' auf die gegenüberliegende Querwand 3' des Zwischengliedes 3 anlegen. Wird die Blattfeder 4 ihrer Vorspannung überlassen, so nimmt ihr Mittelteil s unter Abstützen an den Querstellen 2' des Hauptgliedes 2 seine bogen- oder stumpfwinkelförmige Gestalt an, tritt also in den Hohlraum 1 vor und ihre Schenkel 6 spreizen sich nach vor- und auswärts, wobei sie mit ihren freien Enden 6' auf der Querwand 3' des Zwischengliedes 3 nach außen gleiten. Dadurch werden Haupt- und Zwischenglied 2, 3 eines Gliederpaares ineinandergeschoben. Beim Dehnen des Gliederbandes gleiten die Blattfederschenkel 6 mit ihren freien Enden 6' auf der Querwand 3' des Zwischengliedes 3 gegeneinander, legen sich an den Blattfedermittelteil 4 an und gelangen zuletzt mit demselben in eine vollkommene Strecklage.
  • Der bogenförmige Mittelteil 5 der Blattfeder 4 kann in seiner Mitte eine entgegengesetzte Ausbiegung 7 und die freien Enden 6' der beiden Schenkel 6 Einbiegungen 8 aufweisen, die mit ihren mittleren Teilen an der Zwischengliedquerwand 3' tangieren, das Gleiten auf derselben erleichtern und bei völlig zusammengedrückter Blattfeder 4 in der Ausbiegung 7 des Mittelteiles 5 Raum finden.
  • Bei der letzten Ausführungsform eines dehnbaren Bandes, die besonders für in Bandlängsrichtung breite Gliederpaare bestimmt ist, weist der eine der beiden Schenkel 6, der besonders lang ist, an seinem freien Ende eine längere Einbiegung 8 auf, die mit ihrem mittleren Teil an der Zwischengliedquerwand 3' tangiert, während der andere Schenkel 6 an seinem freien Ende eine kürzere Einbiegung 8' aufweist, die daher nur mit ihrem Ende an der Zwischengliedquerwand 3' tangiert und dadurch beim Gegeneinandergleiten der Schenkel 6 die dabei sich noch aufrichtende Einbiegung 8 unterfaßt und die beiden Schenkel 6 übereinanderleitet. Dabei ist für die einander übergreifenden Schenkelteile Raum durch federndes Ausbiegen des Blattfedermittelteiles 5 geschaffen bzw. eine Ausbiegung 7 am Mittelteil 5 vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Blattfedern für dehnbare Gliederbänder aus ineinandergehängten Haupt- und Zwischengliedern, die zwischen quer zur Bandlängsrichtung befindliche, einander hinterfassende Stellen der Gliederpaare eingespannt sind, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß jede Blattfeder einen in an sich bekannter Weise bogen- oder stumpfwinkelförmigen Mittelteil (5) aufweist, der in den Hohlraum (1) des Gliederpaares (2, 3) vortritt und sich mit seinen Enden (5') an den saumnahen Querstellen (2') des Hauptgliedes (2) abstützt, wobei an diesen Stützenden (5') tangierend zwei Schenkel (6) der Blattfeder vorgebogen, vor dem Mittelteil (5) einander schräg zugewandt und mit ihren freien Enden (6') an einer Querwand (3') des Zwischengliedes, (3) angelegt sind. z. Blattfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach ihren Enden hin leicht nach außen gebogenen Schenkel (6) sich mit geraden freien Enden (6') an der Zwischengliedquerwand (3') anlegen. 3. Blattfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (5) in seiner Mitte eine entgegengesetzte Ausbiegung (7) aufweist und die freien Enden (6') der Schenkel (6) Einbiegungen (8) aufweisen, die an die Zwischengliedquerwand (3') tangieren und bei zusammengedrückter Blattfeder in der Ausbiegung (7) des Mittelteiles (5) Platz finden. 4. Blattfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe bei besonders langen Schenkeln (6) am einen derselben eine längere Einbiegung (8) und am anderen eine kürzere Einbiegung (8') aufweist, die beim Gegeneinandergleiten der Schenkel (6) die längere Einbiegung (8) unterfaßt und die Schenkel (6) übereinanderleitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1829 578, 1795 009, 1786 993; französische Patentschrift Nr. 1264 072.
DEG36864A 1963-01-19 1963-01-19 Blattfedern fuer dehnbare Gliederbaender Pending DE1205325B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1786993U (de) * 1958-12-13 1959-04-16 Fr Speidel Fa Feder fuer dehnbare gliederbaender.
DE1795009U (de) * 1959-06-22 1959-09-03 Glauner & Epp Dehnbares gliederband.
DE1829578U (de) * 1961-01-26 1961-04-13 Fischer Artur Fa Blattfeder fuer dehnbare gliederbaender.
FR1264072A (fr) * 1960-05-03 1961-06-19 Gay Freres Ets Ruban métallique élastique pour bracelets-montres ou analogues

Patent Citations (4)

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