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DE1205385B - Fotografischer Apparat mit einer Einrichtung zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung - Google Patents

Fotografischer Apparat mit einer Einrichtung zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung

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Publication number
DE1205385B
DE1205385B DEST13110A DEST013110A DE1205385B DE 1205385 B DE1205385 B DE 1205385B DE ST13110 A DEST13110 A DE ST13110A DE ST013110 A DEST013110 A DE ST013110A DE 1205385 B DE1205385 B DE 1205385B
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DE
Germany
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distance
setting
aperture
coupling
exposure time
Prior art date
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Pending
Application number
DEST13110A
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English (en)
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STUDIO GES fur IND und MODEPH
Original Assignee
STUDIO GES fur IND und MODEPH
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Filing date
Publication date
Application filed by STUDIO GES fur IND und MODEPH filed Critical STUDIO GES fur IND und MODEPH
Priority to DEST13110A priority Critical patent/DE1205385B/de
Publication of DE1205385B publication Critical patent/DE1205385B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/16Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly in accordance with both the intensity of the flash source and the distance of the flash source from the object, e.g. in accordance with the "guide number" of the flash bulb and the focusing of the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Fotografischer Apparat mit einer Einrichtung zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung Zusatz zum Patent: 1083 647 und Zusatzpatent: 1087 900 Die vorliegende Erfindung betrifft einen fotografischen Apparat mit einer Einrichtung nach Patent 1083 647 und nach dessen Zusatzpatent 1087900.
  • Gegenstand des Hauptpatents und des Zusatzpatents sind Einrichtungen an fotografischen Apparaten zur Erleichterung der Kameraeinstellung bei Aufnahmen mit künstlichen Lichtquellen, insbesondere Blitzlichquellen, bei denen die künstliche Lichtquelle gemeinsam mit dem Apparat gegenüber dem Aufnahmegegenstand in die gewünschte Entfernung gebracht wird. Hierbei muß, um eine gleichbleibende Belichtung des Aufnahmematerials bei allen Einstellungen auf verschiedene Entfernungen zu gewährleisten, jeweils die Blendeneinstellung entsprechend verändert werden. Gegenstand der älteren Patente sind sogenannte Leitzahlkupplungen, bei welchen die Blende bei der Scharfeinstellung der Kamera automatisch und zwangläufig so mitverstellt wird, daß die bekannte Leitzahlbedingung erfüllt wird.
  • Gegenstand des Hauptpatents 1083 647 ist im einzelnen eine derartige Einrichtung an einem fotografischen Apparat zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung für Blitzlichtaufnahmen, wobei die zwischen dem äußeren Entfemungseinstellorgan und dem Objektiv vorgesehenen Mittel, welche bei Betätigung des Entfernungseinstellorgans die Vorschubbewegung zur Scharfeinstellung des Objektivs bewirken, so ausgebildet sind, daß sich bezüglich der Winkelstellungen des Entfernungseinstellorgans eine logarithmische Folge von Fokussierungsentfemungen oder eine logarithmische Entfemungsskala am Entfemungseinstellorgan ergibt und wobei das Entfernungseinstellorgan mit dem ebenfalls mit logarithmischer Skala ausgebildeten Blendeneinstellorgan direkt oder durch ein linear arbeitendes Getriebe in mehreren, verschiedenen Leitzahlen entsprechenden Relativstellungen kuppelbar ist, derart, daß bei Veränderung der Entfernungseinstellung die Blendeneinstellung zwangsweise so mit verändert wird, daß die bekannte Leitzahlbedingung L=B - E für die je- weils eingestellte Leitzahl erfüllt ist.
  • Gegenstand des Zusatzpatentes 1087 900 ist eine besonders vorteilhafte Ausführung einer derartigen Einrichtung zur Anwendung an fotografischen Apparaten, bei welchen der Objektivvorschub mittels eines in einen schraubengangförmigen Führungsschlitz eingreifenden Stiftes oder mittels einer auf den das Objektiv tragenden Rahmen einwirkenden Kurvenscheibe bewirkt wird, wobei gemäß der Erfindung des ersten Zusatzpatentes der Führungsschlitz abweichend von der üblichen Schraubenform so geschnitten oder die Kurvenscheibe abweichend von der üblichen Form einer archimedischen Spirale so geformt ist, daß sich am Entfemungseinstellorgan die logarithmische Entfernungsskala ergibt, welche die einfachere Kupplungsmöglichkeit gemäß dem Hauptpatent ermöglicht.
  • Durch die Einrichtungen gemäß dem Hauptpatent und dem ersten Zusatzpatent ist die Kamerabedienung für Blitzlichtaufnahmen bei Nacht in optimaler Weise vereinfacht. Werden nämlich Blitzlichtaufnahmen bei Nacht ausgeführt, so kann die Belichtungszeit von vornherein fest eingestellt werden und braucht bei der unmittelbar vor der Aufnahme stattfindenden Entfernungs- und Blendenwahl nicht mehr geändert zu werden. Anders jedoch bei Tageslichtaufnahmen, insbesondere Farbaufnahmen, bei denen Blitzlicht als zusätzliche Lichtquelle verwendet wird. Hierbei ist es z. * B. oft nötig, die dem Fotografen zugekehrte Schattenseite eines nahen Objekts aufzuhellen und damit den Helligkeitsunterschied zwischen dieser Schattenseite und dem übrigen Bild (Kontrastumfang) zu verringern, da bekanntlich mit den üblichen Farbfilmemulsionen ein Kontrastumfang, der das Verhältnis 1: 4 überschreitet, nicht bewältigt werden kann. Ohne derartige Auffiellung werden die Lichter verwässert, und die Schatten erscheinen farbstichig, so daß Farbaufnahmen bei Sonnenlicht ohne zusätzliche Aufhellung vor allem bei Seiten- oder gar Gegenlicht für Druckzwecke unbefriedigend, wenn nicht überhaupt unbrauchbar ausfallen.
  • Die besten Ergebnisse werden bei einem Kontrastumfang von 1: 2 oder 1: 3 erzielt. Dann werden von den üblichen (Farb-) Aufnahmematerialien trotz ihres sehr begrenzten Belichtungsumfanges alle Bildteile gut durchgezeichnet abgebildet. Ein derartiges Kontrastverhältnis ist jedoch mit Sicherheit nur durch Anblitzen der Schatten zu erreichen.
  • Bei der Einrichtung gemäß dem Hauptpatent und dem Zusatzpatent wird die Blende zwangläufig mit der Entfernungseinstellung verändert. Bei Tageslichtblitzaufnahmen muß daher die Belichtungszeit je- weils vor der Aufnahme der sich ergebenden Blendeneinstellung angepaßt werden, da sonst alle Bildteile außer dem angeblitzten Vordergrundteil über-oder unterbelichtet würden. Es ist klar, daß die Notwendigkeit, die Belichtungszeit vor jeder Aufnahme nachzustellen, den durch die Kupplung von Blenden-und Entfernungsskala erzielten Vorteil wieder illusorisch macht.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll das durch die genannten älteren Patente für Blitzlichtnachtaufnahmen verwirklichte Prinzip der Einknopfbedienung auf den wichtigen, in seiner Bedeutung ständig noch zunehmenden Anwendungsfall der sogenannten »gemischten« Aufnahmen, d. h. Tageslichtaufnahmen mit zusätzlicher Blitzlichtauffiellung, erweitert werden.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß zur Verwendung bei Tageslichtaufnahmen mit zusätzlicher Blitzlichtaufhellung zusätzlich das in an sich bekannter Weise mit einer logarithmischen Belichtungszeitskala ausgebildete Belichtungszeiteinstellglied mit einem der beiden anderen miteinander kuppelbaren Einstellglieder für die Entfernung oder für die Blende kuppelbar ist, derart, daß nach Herstellung der Kupplung bei Einstellung einer kürzeren Entfernung und dementsprechend einer kleineren Blendenöffnung (größere Blendenzahl) das Belichtungszeiteinstellglied sich zwangläufig auf eine entsprechend längere Belichtungszeit einstellt, und umgekehrt. Dabei kann die Kupplung direkt oder indirekt erfolgen; sie kann dabei auch kraftschlüssig oder formschlüssig sein.
  • Durch diese Einbeziehung der Belichtungszeiteinstellung in die Kupplung der Einstellorgane gemäß den älteren Patenten ist gewährleistet, daß einerseits der zur Wirkung kommende Blitzlichtanteil durch die Entfernungsblendenkupplung nach den älteren Patenten gemäß dem jeweils eingestellten Leitwert bestimmt und nach erfolgter Kupplung unabhängig von der Entfernungsverstellung konstant gehalten wird, während der zur Wirkung kommende Tageslichtanteil entsprechend durch die zwangläufige Mitverstellung des Belichtungszeiteinstellorgans so geregelt wird, daß optimal ausgeleuchtete, hinsichtlich ihres Kontrastumfangs druckfähige Aufnahmen erzielt werden.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung ist besonders vorteilhaft bei Reportagen, bei denen der Fotoapparat besonders schnell arbeitsbereit eingestellt sein muß. Durch die Erfindung wird der Reporter erstmals in die Lage versetzt, unbehindert durch laufende Berechnung und Neueinstellung der für den betreffenden Lichtwert richtigen Belichtungszeit im geeigneten Augenblick sichere Schnappschüsse anzubringen, die hinsichtlich ihrer Farbqualität druckreif sind.
  • Bei Benutzung einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Einrichtung braucht sich der Reporter künftig bei Sonne - gleichgültig ob Seiten- oder Gegenlicht - nur noch um die Schärfenkorrektur zu kümmern, wenn er die durch die herrschenden Lichtverhältnisse das Aufnahmematerial und die Art des verwendeten Kunstlichts bestimmten Kupplungen (Leitzahl- und Belichtungswertkupplung) vorgenommen hat.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich für die Klischee-Herstellung im allgemeinen und für die illustrierte Presse im besonderen. Durch die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielbare Qualität und Gleichmäßigkeit der Farbvorlagen wird die Herstellung der verschiedenen Farbauszüge ganz wesentlich erleichtert, die Arbeitszeit bedeutend reduziert und die Quantität des in Zukunft anfallenden druckreifen Materials wesentlich gesteigert werden können.
  • Schließlich wird durch die Erfindung auch der Amateur in die Lage versetzt, mühelos einwandfreie Farbaufnahmen bei Tageslicht mit Kunstlichtaufhellung zu machen.
  • Der Gedanke, die beiden an sich bekannten Kupplungsarten (sogenannte Leitzahlkupplung zwischen Entfernungs- und Blendeneinstellorgan einerseits, sogenannte Lichtwertkupplung zwischen Blenden und Belichtungszeiteinstellorgan andererseits) gemeinsam an einem Apparat vorzusehen und zueinander in Beziehung zu setzen, ist bekannt. Eine diesbezügliche Veröffentlichung enthält allerdings einerseits nur eine Problemstellung, insofern keine dem Gegenstand und dem ersten Zusatzpatent entsprechende Lehre für die Verwirklichung einer für beliebige Leitzahlen funktionierenden Leitzahlkupplung vermittelt wird; zum anderen ist die Möglichkeit einer gleichzeitigen Betätigung beider Kupplungen in der erwähnten Veröffentlichung zu einem anderen Zweck vorgesehen, nämlich um bei Tageslichtaufnahmen die Entfernung in Abhängigkeit von der (ihrerseits. mit der Belichtungszeit gekuppelten) Blende so zu steuern, daß jeweils entweder auf maximale Schärfentiefe eingestellt ist oder bestimmte Bildpartien durch Scharfeinstellung gegenüber dem Vorder- und Hintergrund hervorgehoben werden. Die Anwendung der Dreierkupplung zum Zwecke der Einknopfbedienung der Kamera bei »gemischten« Aufnahmen, d. h. bei Tageslichtaufnahmen mit zusätzlicher Blitzlichtauffiellung, ist der genannten Veröffentlichung nicht zu entnehmen.
  • Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung an Hand von Zeichnungen erläutert. Dabei zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der Einstellskalen eines erfindungsgemäß ausgebildeten fotografischen Apparates, F i g. 2, J und 4 drei verschiedene Ausführungsformen der Kupplung zwischen Blenden-, Entfernungs- und Belichtungszeitskala in schematischer Darstellung, F i g. 5 und 6 im - Schnitt und in Draufsicht eine Vorrichtung zur Kupplung zweier konzentrischer drehbarer Teile, F i g. 7 und 8 eine weitere Ausführungsfonn der Erfindung.
  • F i g. 1 gibt einen überblick über die gegenseitige Anordnung der zur Einstellung des Objektivs dienenden Einsteller und die Teilung ihrer Skalen. Es bedeutet: E die Entfernungsskala, L Leitzahlskala, die mit dieser starr gekuppelt sein kann, B die Blendenskala und Z die Belichtungszeitskala. Alle vier Skalen sind logarithmisch geteilt, wobei die Skalen E, L und B übereinstimmende Basislänge haben, während die Skala Z gegenüber den anderen Skalen nur halbe Basislänge hat.
  • Die gegenseitige Einstellung der Skalen B und E entspricht bei dem abgebildeten Beispiel der Leitzahl 32. Durch die gestrichelte Gerade 1 ist die Einstellung dieser beiden Skalen auf das Wertepaar »4 in Entfernung« und »Blende dargestellt. Die Zeitskala ist bei diesem Beispiel gegenüber der Entfernungs- und der Blendenskala so eingestellt, daß dem genannten Wertepaar die Belichtungszeit »1/,30 sec« zugeordnet ist. Sind nun die Skalen E, B und Z in den abgebildeten Relativstellungen miteinander gekuppelt und wird vom Fotografen die Entfernung z. B. von 4 auf 2 in geändert, so ändern sich die Einstellungen der Blenden und der Belichtungszeitskala zwangläufig mit, so daß der Apparat schließlich auf das durch die gestrichelte Gerade 2 angedeutete neue Wertetripel »2 in, Blende 16, 1/" sec« eingestellt ist.
  • Wie man aus F ig. 1 entnehmen kann, sind die Skalen so angeordnet und unterteilt, daß bei ihrer gemeinsamen zwangläufigen Drehung sich das Blenden-öffnungsverhältnis (abgeleitet aus Brennweite geteilt durch Blendendurchmesser) umgekehrt proportional der Entfernung ändert. Ferner ändert sich die Belichtungszeit proportional dem Quadrat des öffnungsverhältnisses und daher proportional dem reziproken Quadrat der Entfernung.
  • In den symbolischen Darstellungen der F i g. 2, 3 und 4 bedeuten die drei Kreisscheiben Z, E, B die den in F i g. 1 linear dargestellten logarithmischen Skalen entsprechenden Einstellringe für den fotografischen Apparat. Bei dieser Ausführungsfonn der Erfindung sind die die Skalen tragenden Einstellringe nicht direkt, sondern indirekt über besondere Kupplungsvorrichtungen 3, 4, 5, die weiter unten noch näher beschrieben werden, miteinander kuppelbar. Diese Ausführungsform der Erfindung mit indirekter Kupplung wird vorzugsweise bei solchen Apparaten verwendet, bei denen die den drei Einstellgrößen zugeordneten Einstellmittel (Einstellringe) räumlich voneinander getrennt, beispielsweise an verschiedenen Wandflächen des Kamerakastens angeordnet sind. Die Kupplungen 3, 4, 5 sind schematisch jeweils durch zwei konzentrisch angeordnete Teile a, b angedeutet, von denen jedes starr mit einem der beiden dieser Kupplung zugeordneten Einstellringe gekuppelt ist (durch Verbindungslinien dargestellt) und die in verschiedenen Relativstellungen zueinander drehfest miteinander gekuppelt werden können.
  • Hinsichtlich der gemäß der Erfindung vorgesehenen Kupplung der logarithmischen Belichtungszeitskala mit der logarithmischen Entfernungsskala bestehen dabei verschiedene Möglichkeiten, von denen einige in den Ausführungen nach F i g. 2 bis F i g. 4 beispielshalber gezeigt sind.
  • So sind bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform zwei voneinander unabhängige Kupplungsvorrichtungen 3 und 4 vorgesehen, deren innere Teile b mit der Entfernungseinstellachse starr gekuppelt sind. Die den Entfernungsring mit dem Blendeneinstellring verbindende Kupplung 3 dient dabei als Leitzahlvorwähleinrichtung.
  • Für Blitzlichtaufnahmen bei Nacht wird gemäß den eingangs genannten älteren Patenten lediglich die Kupplung 3 benutzt. Die der Relativstellung der beiden Teile a, b, in welcher sie miteinander drehfest verbunden werden, entsprechende Leitzahl kann dabei beispielsweise auf einer am Außenteil a angebrachten Leitzahlskala gegenüber einer auf dem Innenteil angeordneten Marke c abgelesen werden. (Die Anordnung von Skala und Marke könnte auch umgekehrt gewählt sein.) Für Tagesaufnahmen mit Blitzlichtaufhellung wird gemäß der Erfindung außer der Kupplung 3 noch die Kupplung 4 benötigt, und zwar ist dabei die Leitzahlkupplung 3 entsprechend der für die BlitzlichtaufhelIung der Vordergrundpartien maßgebenden Leitzahl einzustellen. Dazu wird für einen beliebig gewählten Blendenwert die Belichtungszeit so eingestellt, daß sie dem durch die jeweiligen Aufnahmebedingungen gegebenen Belichtungswert entspricht. Nun wird die Kupplung 4 in einer solchen Relativstellung ihrer Teile a, b hergestellt. Hinsichtlich der Belichtung wäre jetzt die Kamera einsatzfähig, jedoch muß nun der Fotograf noch die Entfernungsscharfeinstellung besorgen, wobei durch die geschilderte Kupplung die Belichtungszeit- und die Blendeneinstellung in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung zwangläufig so geführt werden, daß die an der Kupplung 3 vorgewählte Leitzahl und der durch Betätigung der Kupplung 4 in der beschriebenen Weise bestimmte Belichtungswert für alle Einstellungen erhalten bleiben. Der Belichtungswert wird dabei aber nicht angezeigt, ist also auch nicht ablesbar.
  • Bei der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform, sind ebenfalls zwei Kupplungen 3 und S', 5" vorgesehen, deren Innenteile sämtlich mit der Entfernungseinstellachse starr gekuppelt sind.
  • Die Kupplung 3 entspricht der Kupplung 3 in F i g. 2. Für Blitzlichtaufnahmen bei Nacht wird sie allein betätigt und dient dabei als Leitzahlvorwähleinrichtung.
  • Für Tageslichtaufnahmen mit Blitzlichtaufhellung bleibt die Kupplung 3 entkuppelt. Für Tageslichtaufnahmen mit Blitzlichtauffiellung dient die Kupplung 5, die aus zwei voneinander abhängigen Komponenten 5' bzw. 5" besteht, deren innere Teile beide mit der Entfernungseinstellachse verbunden sind, sei es, daß beide für sich mit der Entfernungseinstellachse starr verbunden sind, sei es, daß nur das innere Teil einer Komponente starr mit der Entfernungseinstellachse und die inneren Teile beider Komponenten miteinander verbunden sind. Dabei dient die Kupplung 5' als Belichtungswertvorwähleinrichtung, während die Kupplung 5" in solcher Relativstellung ihrer beiden Teile a, b betätigt wird, daß einem beliebig eingestellten Blendenwert die für die gewünschte Leitzahl zugeordnete Entfernungseinstellung entspricht. Der an der Kupplung 5' vorgewählte Belichtungswert und die durch Betätigung der Kupplung b bestimmte Leitzahl bleiben dann für alle Entfernungseinstellungen erhalten. Die Leitzahl wird hierbei nicht angezeigt und ist daher auch nicht ablesbar.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsforin, bei der sowohl die Leitzahl als auch der Belichtungswert vorgewählt werden können und ablesbar sind, ist in F i g. 4 gezeigt. Bei dieser Ausführungsfonn ist die Zeitskala indirekt mit der Entfernungsskala verbunden, und zwar über die Blendenskala. Die Leitzahl kann an der Kupplung 3, der Belichtungswert an der Kupplung 5 vorgewählt werden. Nach Ausführung dieser Kupplungen wird die Belichtungszeit und die Blendeneinstellung zwangläufig in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung so geführt, daß für beliebige Entfernungseinstellungen die vorgewählte Leitzahl und der vorgewählte Belichtungswert stets erhalten bleiben, d. h., daß bei kürzer werdendem Abstand der Kamera vom Objekt die Blende kleiner, die Zeit jedoch länger wird, und umgekehrt, wenn bei Tageslichtaufnahmen mit Blitzlicht aufgehellt wird.
  • Wird nur die Kupplung 3 betätigt, so liegt die für Blitzlichtaufnahmen bei Nacht zweckmäßige Leitzahlkupplung gemäß den älteren Patenten vor.
  • Wird nur die Kupplung 5 betätigt, so erhält man die bekannte Belichtungswertkupplung zwischen Blende- und Zeiteinstellung.
  • Selbstverständlich kann bei allen geschilderten Ausführungsbeispielen die Kamera nach Lösen aller Kupplungen in der üblichen Weise benutzt werden, d. h. mit getrennter Einstellung der drei Größen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können jeweils zwei der obenerwähnten Skalen durch die in F i g. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung in einer beliebigen Relativstellung miteinander gekuppelt werden. An der Außenseite einer Wandung 6 eines Kameragehäuses sind zwei koaxiale, gegeneinander verdrehbare Scheiben 7 und 8 angeordnet. Die Scheibe 7 ist starr mit einer Welle 9 verbunden, welche zur Einstellung einer der Veränderlichen des Apparates, z. B. der Entfernung, und der zugehörigen Skala dient.
  • Die gegenüber der Scheibe 7 drehbare Scheibe 8 wird durch eine Madenschraube 10 in ihrer axialen Lage gehalten. Mittels eines Zahnkranzes 11 greift sie in einen weiteren Zahnkranz 12 ein, der zur Einstellung einer anderen Veränderlichen des Apparates, z. B. der Blende, dient. Die dieser Veränderlichen entsprechende Skala kann entweder auf der Scheibe 8 angeordnet sein und gegen eine Marke 13 abgelesen werden oder auf dem Zahnkranz 12 oder einem der von diesem eingestellten Teile angeordnet sein.
  • In einer Ausnehmung der inneren Scheibe 7 ist radial verschieblich ein Schlitten 14 angeordnet, der einen halbzylinderförmigen oder dornartigen Fortsatz 15 aufweist. In dem äußeren Ring 8 sind mehrere zur Form des Fortsatzes passende Ausnehmungen oder Bohrungen 16 vorgesehen. Mit Hilfe eines Knopfes 17 kann der Schlitten 14 aus seiner indifferenten in seine (gemäß F i g. 5 obere) Kupplungsstellung gebracht werden, in welcher er die Scheiben 7 und 8 drehfest miteinander verbindet.
  • Der Schlitten kann entweder durch ausreichende Reibung oder durch eine besondere, aus Kugel und Feder bestehende Rastvorrichtung 18 in seiner je- weiligen Stellung gehalten werden.
  • Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 7 dargestellt; hier sind die den drei Einstellgrößen zugeordneten Einstellringe konzentrisch um das (nicht gezeigte) Objektiv angeordnet, und zwar innen der logarithmisch geteilte Entfernungseinstellring E, in der Mitte der mit logarithmischer Blendenskala versehene Blendeneinstellring B sowie außen der Zeiteinstellring Z, dessen Skala gleichfalls logarithmisch geteilt ist. Dabei sind die Winkelbereiche der einzelnen Skalen aufeinander abgestimmt, d. h. Entfernungs- und Blendenskala haben gleiche Basislänge (in Winkelgraden), während die Basislänge der Zeitskala nur halb so groß ist. Die Skalen sind dabei, in übereinstimmung mit der in F i g. 1 gezeigten linearen Darstellung, so angeordnet, daß beispielsweise dem Uhrzeigersinn auf der Entfemungsskala zunehmende Entfernungen, auf der Blendenskala abnehmende Blendenwerte und auf der Zeitskala abnehmende Belichtungszeiten entsprechen. - Selbstverständlich könnten Entfernungs-, Blenden-und Zeiteinstellring auch in anderer radialer Reihenfolge angeordnet sein.
  • Die drei Ringe sind gegeneinander drehbar und können in verschiedenen Relativstellungen zueinander lösbar miteinander gekuppelt werden.
  • Zu diesem Zweck weist beispielsweise der Entfernungsring einen zungenartigen Ansatz 26 auf, der so ausgebildet ist, daß er bei Drehung der Entfernungsskala gegen die Blendenskala über diese schleift. In diesem Ansatz 26 ist eine Kuppelvorrichtung 27 geführt, beispielsweise ein Bolzen, der in entsprechende öffnungen des darunterliegenden Blendenringes zur Herstellung der Kupplung einrasten und zum Lösen der Kupplung gegen Federspannung aus der Raststellung herausgezogen werden kann. Mittels einer entsprechenden Kuppelvorrichtung 28 können der Blenden- und der Zeiteinstellring in verschiedenen Relativstellungen lösbar miteinander gekuppelt werden. Zu diesem Zweck trägt der Blendeneinstellring eine über den Zeiteinstellring schleifende Zunge 29, in welcher ein Bolzen geführt ist, der in entsprechende Löcher des Zeiteinstellringes einrasten kann.
  • Die jeweiligen Einstellungen, d. h. das durch die jeweilige Stellung der drei Skalen eingestellte Wertetripel, können an einer gemeinsamen Marke 30 abgelesen werden.
  • Im völlig entkuppelten Zustand (27 und 28 gelöst) können wie bei einer normalen Kamera die drei Einstellungen unabhängig voneinander vorgenommen werden.
  • Zur Herstellung der bereits in den älteren Patenten unter Schutz gestellten Leitzahlkupplung zwischen Entfernungs- und Blendeneinstellung wird hingegen die Entfernungsskala mittels der Kupplung 27 mit der Blendenskala gekuppelt. Die der jeweiligen Relativstellung, in welcher die Kupplung ausgeführt wird, entsprechende Leitzahl ist direkt unterhalb der Kupplung 27 auf dem Blendenring abzulesen. Diese in der unteren Hälfte des Blendenrings entlang den Rastöffnungen für den Kupplungsstift angeordnete Leitzahlskala ist dabei ihrerseits notwendigerweise ebenfalls logarithmisch. Nach Ausführung dieser Kupplung wird bei Scharfeinstellung auf eine bestimmte Entfernung die Blende zwangläufig so eingestellt, daß die betreffende Leitzahl erhalten bleibt, d. h., daß die Bedingungen für Blitzlichtaufnahmen bei Nacht erfüllt sind. In F i g. 7 ist die Entfernungs-Blendenkupplung für die Leitzahl »24« dargestellt; der gezeigten Entfernungseinstellung auf 3 in entspricht demgemäß die Blende »8«, bei Änderung der Entfernungseinstellung durch Drehen am Entfernungseinstellring wird der Blendeneinstellring mitgenommen, so daß beispielsweise bei Einstellung auf 6 m Entfernung automatisch die Blende »4« eingestellt wird, die der Leitzahl »24« entspricht. Wird andererseits bei gelöster Kupplung 27 der Blendeneinstellring mit dem Zeiteinstellting durch Betätigung der Kupplung28 gekuppelt, so ist je nach der Relativstellung, in welcher die beiden Ringe miteinander gekuppelt werden, der zugehörige Belichtungswert an einer auf dem Zeiteinstellring entlang den Rastöffnungen für die Kupplung 28 angebrachten Belichtungswertskala abzulesen. Wird beispielsweise, wie in F i g. 6 gezeigt, die Kupplung 28 für einen solchen Belichtungswert ausgeführt, daß einer Belichtungszeit 1/1" sec die Blende »8« entspricht, so wird bei nachfolgender Veränderung der Blenden- bzw. Zeiteinstellung die Zeit- bzw. Blendeneinstellung zwangläufig so verändert, daß dieser Belichtungswert automatisch erhalten bleibt.
  • Um diese Einrichtung gemäß der Erfindung für Tageslichtaufnahmen mit Kunstlichtaufhellung zu verwenden, werden beide Kupplungen 27 und 28 für die betreffende Leitzahl und den betreffenden Belichtungswert wirksam gemacht. Danach ist sichergestellt, daß für jede EntfernunIgseinstellung zwangläufig die richtigen Werte von Belichtungszeit und Blende eingestellt werden, d. h., daß für die Kunstlichtbeleuchtung der Vordergrundpartien die Leitzahlbedingung und für die Tageslichtbeleuchtung des gesamten Bildes und insbesondere der Hintergrundpartien die Belichtungswertbedingung in jedem Fall von selbst erfüllt ist, wenn zur Einhaltung eines bestimmten Kontrastumfangsverhältnisses bei Tageslicht mit Blitzlichtaufhellung fotografiert wird.
  • Vorzugsweise sind sowohl die Einrastöffnungen auf dem Blendeneinstellrina als auch die auf dem f Zeiteinstellring in genügend kleinen Abständen angeordnet, um eine Einstellgenauigkeit von V, oder sogar 1/4 Blendenstufen zu ermöglichen, was für Farbaufnahmen unerläßlich ist.
  • Um eine möglichst große Einstellgenauigkeit zu erzielen, ist es wünschenswert, den Winkelbereich der Skalen möglichst groß zu wählen. Andererseits müssen die Basislängen (in Winkelgraden) der Skalen, wie schon erwähnt, aufeinander abgestimmt sein. Im allgemeinen ist dabei der Winkelbereich der Skalen nach oben durch die Blendenskala begrenzt, da sich Blenden bei direkter übertragung vom Einstellring nur in seltenen Fällen über einen Bereich von mehr als 90' steuern lassen. Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist daher vorgesehen, den Winkelbereich der Blendeneinstellskala durch ein Untersetzungsgetriebe zu erhöhen.
  • In F i g. 8 ist als Beispiel eine Ausführun,asiorril einer solcherart verbesserten Blendeneinstellvorrichtung gezeigt.
  • Dabei ist mit 31 der normale, mit den Mitteln zur Einstellung der Blendenlamellen direkt verbundene Blendensteuerring bezeichnet, während 32 den ge, genüber 31 untersetzten Blendeneinstellring darstellt, welcher die logarithmische Blendenskala trägt und zur Einstellung dient.
  • Zwischen beiden ist ein Getriebe angeordnet, das bei der in F i g. 8 gezeigten konzentrischen Anordnung der beiden Ringe 31 und 32 vorzugsweise aus drei um 120" gegeneinander versetzten Zahnräderpaaren 33, 34, 35 besteht. Der mit Außenverzahnung versehene Blendensteuerring 31 steht dabei im Eingriff mit den kleineren Zahnrädern der Getriebe 33 bis 35, während der mit Innenverzahnung versehene Blendeneinstellring 32 entsprechend in die größeren Zahnräder der Getriebe, die an die kleineren angellanscht sind, eingreift. Die drei Getriebezahnräderpaare 33 bis 35 sind dabei ortsfest mit dem Objektivgehäuse, beispielsweise mittels Schrauben, verbunden. Auf diese Weise kann man erreichen, daß einem Drehbereich des inneren Blendenringes von weniger als 90', wie er bei normalen Blendensteuerringen üblich ist, am Blendeneinstellring ein entsprechend größerer Winkelbereich entspricht. Die auf dem Blendeneinstellring 32 befindliche Blendenskala ist daher gegenüber 31 gespreizt. Durch entsprechende Wahl der Entfernungs- und Zeitskalen läßt sich so eine hohe Einstellgenauigkeit erzielen.
  • Selbstverständlich läßt sich bei dem Apparat nach der Erfindung, insbesondere für Nacht-Blitzlichtaufnahmen, die Blendenskala mit der Entfernungsskala allein kuppeln. Ferner kann bei gewöhnlichen Tageslichtaufnahmen auch in an sich bekannter Weise die Blendenskala nur mit der Belichtungszeitskala gekuppelt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Fotografischer Apparat mit einer Einrichtung nach dem Hauptpatent 1083 647 und dessen Zusatzpatent 1087 900 zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung für Blitzlichtaufnahmen, wobei die zwischen dem äußeren Entfernungseinstellorgan und dem Objektiv vorgesehenen Mittel, welche bei Betätigung des Entfernungseinstellorgans die Vorschubbewegung zur Scharfeinstellung des Objektivs bewirken, so ausgebildet sind, daß sich bezüglich der Winkelstellungen des Entfernungseinstellorgans eine logarithmische Folge von Fokussierungsentfernungen oder eine logarithmische Entfernungsskala am Entfernungseinstellorgan ergibt, und wobei das Entfernungseinstellorgan mit dem ebenfalls mit logarl-thmischer Skala ausgebildeten Blendeneinstellorgan direkt oder durch ein linear arbeitendes Getriebe in mehreren, verschiedenen Leitzahlen entsprechenden Relativstellungen kuppelbar ist, derart, daß bei Veränderung der Entfernungseinstcllung die Blendeneinstellung zwangsweise so mitverändert wird, daß die bekannte Leitzahlbedingung L =B - E für die jeweils eingestellte Leitzahl erfüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung bei Tageslichtaufnahmen mit zusätzlicher Blitzlichtaufhellung zusätzlich das in an sich bekannter Weise mit einer logarithmischen Belichtungszeitskala ausgebildete Belichtungszeiteinstellglied (Z) mit einem der beiden anderen miteinander kuppelbaren Einstellglieder für die Entfernung (E) oder für die Blende (B) kuppelbar ist, derart, daß nach Herstellung der Kupplung bei Einstellung einer kürzeren Entfernung und dementsprechend einer kleineren Blendenöffnung das Belichtungszeiteinstellglied sich zwangläufig auf eine entsprechend längere Belichtungszeit einstellt, und umgekehrt.
  2. 2. Fotografischer Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Belichtungszeiteinstellglied (Z) mit dem Blendeneinstellglied (B) kuppelbar ist. 3. Fotografischer Apparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn eichnet, daß die Belichtungszeitskala und die Blendenskala gegenläufig so angeordnet sind, daß nach Kupplung von Entfernung, Blende und Zeit bei Einstellung einer kürzeren Entfernung und eine entsprechend der Leitzahlkupplung kleiner werdende Blendenöffnung das Belichtungszeiteinstellglied zwangläufig aui eine entsprechend längere Belichtungszeit eingestellt wird. 4. Fotografischer Apparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basislänge der logarithmischen Zeitskala halb so groß ist wie die Basislänge der logarithmischen Blendenskala. 5. Fotografischer Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Belichtungszeiteinstellglied (Z) mit dem betreffenden mit ihm zu verbindenden anderen Einstellglied für Entfernung oder für die Blende in verschiedenen Relativstellungen kuppelbar ist, welche jeweils verschiedenen Belichtungswerteinstellungen entsprechen. 6. Fotografischer Apparat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Relativstellung, in welcher das Belichtungszeiteinstellglied mit dem betreffenden anderen Einstellglied gekuppelt wird, an zwei konzentrischen, gegeneinander drehbaren Teilen (a, b) der Kupplungsvorrichtung (4; S'; 5) angezeigt ist. 7. Fotografischer Apparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der den jeweiligen Relativstillungen entsprechende Belichtungswert an der Kupplungsvorrichtung (4, 5', 5) angezeigt ist. 8. Fotografischer Apparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung der Einstellglieder Kupplungsvorrichtungen vorgesehen sind, welche zwei konzentrische drehbare Teile (a, b; 7, 8) aufweisen, welche mit den Einstellgliedern über Getriebeteile drehfest verbunden sind oder unmittelbar im Eingriff stehen, wobei im eingekuppelten Zustand der Kupplungsvorrichtung ein radial vorspringender Fortsatz (15) eines in dem einen Teil (7) radial beweglichen Schiebers (14) in eine von mehreren Ausnehmungen (16) des anderen Teiles (8) eingreift, wobei jeder dieser Ausnehmungen eine bestimmte Relativstellung der gekuppelten Einstellglieder entspricht. 9. Fotografischer Apparat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spreizung des am äußeren Blendeneinstellglied verfügbaren Stellbereichs zwischen dem äußeren Blendeneinstellglied (32) und dem die Blendenlamellen steuernden inneren Blendensteuerring (31) in an sich bekannter Weise ein Untersetzungsgetriebe vorgesehen ist. In Betracht gezogene Dru ekschriften: Deutsche Ausglegeschrift Z48991X/57a (bekanntgemacht am 8. 3. 1956). In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1098 354.
DEST13110A 1957-10-29 1957-10-29 Fotografischer Apparat mit einer Einrichtung zur gemeinsamen Blenden- und Entfernungseinstellung Pending DE1205385B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102012108765A1 (de) 2012-09-18 2014-05-28 Iuliana Rodica Circa Kamera mit einer Stellvorrichtung und Verfahren zum Einstellen und Darstellen der Einstellparameter einer Kamera

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1098354B (de) 1956-05-15 1961-01-26 Gauthier Gmbh A Photographische Kamera mit Belichtungsmesser

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