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DE1205262B - Selbsttragende leichte Wand- und Dachplatte aus Kunststoff - Google Patents

Selbsttragende leichte Wand- und Dachplatte aus Kunststoff

Info

Publication number
DE1205262B
DE1205262B DEB56578A DEB0056578A DE1205262B DE 1205262 B DE1205262 B DE 1205262B DE B56578 A DEB56578 A DE B56578A DE B0056578 A DEB0056578 A DE B0056578A DE 1205262 B DE1205262 B DE 1205262B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
panels
plastic
self
roof panel
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB56578A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Kurtz
Dipl-Ing Karl Kaiser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB56578A priority Critical patent/DE1205262B/de
Publication of DE1205262B publication Critical patent/DE1205262B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/20Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of plastics
    • E04C2/205Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of plastics of foamed plastics, or of plastics and foamed plastics, optionally reinforced
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C65/00Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor
    • B29C65/48Joining or sealing of preformed parts, e.g. welding of plastics materials; Apparatus therefor using adhesives, i.e. using supplementary joining material; solvent bonding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Selbsttragende leichte Wand- und Dachplatte aus Kunststoff Es ist bekannt, Wandplatten ganz oder teilweise aus Kunststoff als tragende Zwischenwand in Bauten oder für idie Herstellung der Außenhaut von Hochhäusern zu verwenden. Der Kunststoff wird hierbei in Verbindung mit Asbest-Zement-Platten oder Spanplatten aus Holz benutzt. Bekannt sind auch Platten, die aus Kunststoffolien bestehen, welche beiderseits mit einer Kälte- und Wärmeisolierung beschichtet sind. Platten dieser Bauart werden infolge ihres Aufbaues aus mehreren Schichten als Sandwichplatten bezeichnet.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Platten ist jedoch, daß die Biege- und Knickfestigkeit der für den Bau benutzten Kunststoffe gering ist. Sie entspricht nicht den bautechnischen und bauamtlichen Forderungen.
  • Begehbare Decken können daher aus diesen Platten nicht hergestellt werden. Andere Platten aus Kunststoff erhalten die notwendige Tragfähigkeit erst durch ein Rahmenwerk aus Aluminiumprofilen. Bekannt sind weiterhin aus Leichtbeton hergestellte Platten mit Hohlräumen. Diese sind zwar ausreichend tragfest, müssen aber bei der Verwendung als Dachplatte einerseits an der Unterseite verputzt, andererseits außen mit einer regendichten Schutzschicht versehen werden. Hierdurch wächst der Zeitaufwand zur Herstellung, und es entstehen zusätzliche Kosten.
  • Ein anderer bekannter Baukörper besteht aus wellenförmig geformten Streifen, die beiderseits durch ebene Platten abgeschlossen sind.
  • Diese Ausführungsform besitzt an den Stellen, an denen die ebenen Platten die wellenförmigen Streifen berühren, keine homogenen steifen Knotenpunkte.
  • Vielmehr sind die Platten an den Berührungspunkten nur durch Verleimen oder Verkleben mit den Wellen verbunden.
  • Diese Verbindung kann nicht sehr fest und steif sein, weil die Kräfte nicht direkt von den Gurten in die Stege geführt werden. Dies wäre aber eine Voraussetzung dafür, starre Platten durch homogene und steife Knotenpunkte zu erhalten.
  • Man hat auch vorgeschlagen, den Raum zwischen den Stegen und den Gurten mit einem Isolierstoff auszufüllen. Nachteilig hierbei war, daß man zusätzlich zu dieser Ausfüllung noch Verschalungen für die Stege und Gurte benötigte, welche nach der Fertigstellung des Baukörpers aus diesem herausgenommen werden mußten.
  • Eine andere bekannte Bauweise betrifft Hohlbaukörper, die jeweils aus vorgeformten, z.B. kastenförmigen Bauteilen sowie einer oberen und einer unteren Platte bestehen. Bei der Herstellung der Bauteile werden feste Druckkörper mit Faserbahnen um- wickelt und mittels Druckplatten nach Füllung der Faserbahnen mit Harz und nach Erwärmung zu einem Hohlbaukörper geformt.
  • Nachteilig hierbei ist die Notwendigkeit, die Druckkörper nachträglich herausziehen zu müssen, weil dadurch der Widerstand der Platte gegen den Durchgang von Schall und Wärme wesentlich verringert wird.
  • Es werden offene schalenförmige Formteile beschrieben, die als gewellte flache Platten hergestellt und mit Deckplatten zu einem Baukörper verleimt sind. Auch bei diesen Formteilen fehlt eine homogene Verbindung aller Teile, da Verleimungen unter Umständen als Schwachstellen wirken können.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt die genannten Schwierigkeiten bei der Herstellung von aus mehreren Teilen bestehenden Wand- und Dachplatten aus glasfaserverstärkten härtbaren Kunststoffen und Isolierstoffen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile homogen in noch nicht ausgehärtetem Zustand miteinander verbunden werden. Dadurch ergeben sich Platten mit hoher Steifheit und Festigkeit.
  • Um ein Herausziehen der Isolierstoffe nach dem Fertigstellen der Platte zu vermeiden, werden diese als verlorene Kerne in der Platte und als Träger für die einzelnen Teile angeordnet. Zur schubfesten Verbindung der einzelnen Platten sind die Kerne an den Stoßstellen der Platten mit Nut und Feder ausgebildet.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Platte besitzt zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften. Die durchlaufenden Glasfaserstränge führen die Kräfte von den Gurten direkt in die Stege.
  • Klebestellen oder andere nachträglich hergestellte Verbindungen, welche infolge der dadurch entstehenden Kerbstellen den Kraftfluß stören und niemals so fest sein können wie ein auf einmal und homogen hergestelltes Gußstück, sind nicht vorhanden. Die Zwischenräume zwischen den Stegen und den Gurten werden mit Isolierstoff ausgefüllt, der hier in neuartiger Weise nicht nur zur Isolierung, sondern gleichzeitig auch als Schalung dient und daher in dem Sacl;örpei verbleiben kann. Hierdurch wird nicht nur das Herausnehmen der Verschalung, sondern auch ihre Reinigung eingespart. Ein Preßdruck ist außerdem zur Herstellung der Platten nicht notwendig.
  • Die Platte wird ausschließlich aus Kunststoffen, z. B. aus glasfaserverstärkten Gießharzen, hergestellt.
  • Sie ist nach den Erkenntnissen der Statik so geformt, daß ohne zusätzliche Metallverstärkung und ohne Rahmenkonstruktion ihre Festigkeit den Anforderungen entspricht. Die gitterartig angeordneten und in einem Guß mit dem Ober- und Untergurt verbundenen Stege geben der Platte die verlangte Festigkeit bei kleinstem Gewicht. Die als Werkstoff verwendeten Kunststoffe haben gegenüber Holz oder Metall den Vorteil der größeren Korrosionsbeständigkeit gegen den Angriff von Regen, Sonnenlicht und Staub.
  • Die unlösbar eingelegten Glasfasern ergeben eine zugfeste Armierung in den Gitterstäben, vor allem aber in den beiden Gurtflächen.
  • Die Zwischenräume zwischen den schräg verlaufenden Stegen einerseits und dem oberen bzw. unteren Gurt andererseits werden durch einen Isolierstoff ausgefüllt, z. B. durch einen geschäumten Kunststoff. Dieser ist zwar sehr leicht, hat aber eine kleine Wärmeleitzahl und damit die Eigenschaft, gut zu isolieren. Dadurch wird die Isolierwirkung der fertigen Platte gegen Schall, z. B. Trittschall, und gegen Wärmedurchgang bedeutend vergrößert. Letzteres ist vor allem bei geschlossenen Bauten wichtig, weil die Abkühlung der Außenwand an einer Innenfläche auf den Taupunkt der Luft, d. h. zur Bildung von störendem Schwitzwasser führt. Die Ausfüllungen der Innenräume der Platten haben neben der Isolierwirkung noch die Aufgabe, eine Form zu bilden, in der die schrägen Gitterstäbe erzeugt werden können. Es ist also unnötig, besondere Formkästen herzustellen, vielmehr verbleiben die dreikantförmigen Leisten aus Schaumstoff nach der Fertigstellung der Platten in den Zwischenräumen. Diese Bauweise führt gleichzeitig zu einer sehr leichten Platte, wenn man sie mit Platten vergleicht, die aus Leichtbeton oder metallverstärktem Holz hergestellt werden.
  • Um aus den Platten eine glatte, zusammenhängende Wand- oder Dachplatte zu bilden, werden die Kanten der Platten als Nut bzw. Feder ausgebildet, und zwar die linke und obere Kante als Feder, die rechte und untere Kante als Nut. Ein gegenseitiges Verschieben der Platten an den Kanten ist dadurch unmöglich.
  • Verwendet man die Platten als Dachbeplankung, so entstehen undichte Stellen an den Stößen der Platten.
  • Um diese gegen den Durchtritt von Regenwasser abzudichten, wird eine schwalbenschwanzförmige Einfräsung in den Kanten der Platten angebracht. Die Einfräsungen an zwei aneinanderstoßenden Platten bilden einen zusammenhängenden Hohlraum, der nach dem Verlegen der Platten zu einer geschlossenen Dichtfläche mit einem zähen Kitt verschlossen wird.
  • Der Kitt darf seine Biegsamkeit im Laufe der Zeit und bei tiefen Temperaturen nicht verlieren. Da- durch ist sichergestellt, daß in der Fuge auch bei der Zusammenziehung der einzelnen Platten infolge tiefer Außentemperatur und der dadurch hervorgerufenen Vergrößerung zwischen den Platten keine Undichtigkeiten entstehen, weil der Kitt nachgibt. Er muß daher elastisch sein und darf durch Wärme, Luft oder Regen nicht angegriffen werden.
  • Als zusätzlichen Schutz gegen Feuer kann in die Platten eine Matte aus nichtbrennbarem Stoff, z. B.
  • Asbestfaser, eingelegt werden.
  • Die A b b. 1 und 2 zeigen eine beispielsweise Ausführung einer Wandplatte nach der Erfindung.
  • Zwei z. B. aus glasfaserverstärktem Kunstharz bestehende Flächen, und zwar der Obergurt 1 und der Untergurt 2, sind durch die schräg verlaufenden Gitterstäbe 3 verbunden. Infolge der Herstellung aus einem flüssigen Harz entstehen an den Verbindungsstellen, an denen zwei Gitterstäbe mit einem Gurt zusammenstoßen, nahtlose und sehr feste abgerundete Verbindungen. Die Zwischenräume zwischen den Gitterstäben und den Gurten werden mit einem wärme- und schalldämpfenden Stoff, z. B. einem geschäumten Kunststoff 4, ganz ausgefüllt. Zur Führung der zusammenstoßenden Platten werden die linke und obere Kante jeweils als Feder 5 mit schrägen Außenflächen, die rechte und untere Kante als Nut 6 ausgeführt. Beim Zusammensetzen der Platten kommt es zu einer geschlossenen Fläche. Zur Abdichtung der bei dem Zusammensetzen der Platten entstehenden Fugen gegen den Durchtritt von Regenwasser sind schwalbenschwanzförmige Ausfräsungen 7 außen an den Kanten angebracht (A b b. 2). Diese Ausfräsungen werden nach dem Zusammensetzen der Platten mit einem zähen Kitt 8 (Abb. 2) ausgefüllt.
  • Die Dicke der Platte, d. h. Länge der schrägen Gitterstäbe, und die verwendeten Wanddicken richten sich nach der Länge der selbsttragenden Wandplatte und der Flächenlast, die übernommen werden soll. Der zwischen zwei Kanten entstehende Luftspalt wird teilweise mit Schaumstoff 9 abgedichtet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von aus mehreren Teilen bestehenden Wand- und Dachplatten aus glasfaserverstärkten härtbaren Kunststoffen und Isolierstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile homogen in noch nicht ausgehärtetem Zustand miteinander verbunden werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffe als verlorene Kerne in der Platte und als Träger für die einzelnen Teile angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kerne an den Stoßstellen der Platten mit Nut und Feder ausgebildet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 843 890; schweizerische Patentschriften Nr. 29 001; 181 971; französische Patentschrift Nr. 1 116 248; Zeitschrift: Europäische technische Informationen, 1958, Heft 4, S. 78.
DEB56578A 1960-02-09 1960-02-09 Selbsttragende leichte Wand- und Dachplatte aus Kunststoff Pending DE1205262B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3201786A1 (de) * 1982-01-21 1983-07-28 Peter St. 8000 München Lutz Verfahren zur ausbildung eines kastenprofil-traegers aus faserverstaerktem kunstharz um einen stuetzschaum-kern, u.a. geeignet zur herstellung von segelbrettern (windsurfing)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH29001A (de) * 1904-03-01 1904-06-30 Massimo Ciglia Gipsplatte zur Herstellung von Wänden, Decken etc.
CH181971A (fr) * 1933-10-19 1936-01-31 Louis Weitzel Robert Auguste Elément de construction et procédé pour sa fabrication.
DE843890C (de) * 1940-12-24 1952-07-14 Holoplast Ltd Plattenfoermiger Hohlbaukoerper
FR1116248A (fr) * 1954-12-09 1956-05-04 Le Vitrex éléments de construction

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