[go: up one dir, main page]

DE1204885B - Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1204885B
DE1204885B DES78247A DES0078247A DE1204885B DE 1204885 B DE1204885 B DE 1204885B DE S78247 A DES78247 A DE S78247A DE S0078247 A DES0078247 A DE S0078247A DE 1204885 B DE1204885 B DE 1204885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
connecting rod
cooling oil
cooling
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78247A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Zuleger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sueddeutsche Bremsen AG
Original Assignee
Sueddeutsche Bremsen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sueddeutsche Bremsen AG filed Critical Sueddeutsche Bremsen AG
Priority to DES78247A priority Critical patent/DE1204885B/de
Publication of DE1204885B publication Critical patent/DE1204885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/06Arrangements for cooling pistons
    • F01P3/08Cooling of piston exterior only, e.g. by jets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/16Pistons  having cooling means
    • F02F3/20Pistons  having cooling means the means being a fluid flowing through or along piston
    • F02F3/22Pistons  having cooling means the means being a fluid flowing through or along piston the fluid being liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Gekühlter Kolben für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf einen gekühlten Kolben für Brennkraftmaschinen, dem Kühlöl vorzugsweise über eine Bohrung in der Pleuelstange zugeführt wird und der mit einer Einrichtung zum Fördern des Kühlöles versehen ist.
  • Bei einem bekannten Kolben der vorgenannten Bauart besteht die Fördervorrichtung aus einer am Pleuelstangenauge angebrachten Zunge, die in einen Raum im Kolbenboden von kreisringsektorförmigem Querschnitt eintaucht und infolge der Relativbewegung der Pleuelstange gegenüber dem Kolben Kühlöl in Kühlkanäle des Kolbens fördert. Der Nachteil dieser bekannten Vorrichtung ist erstens darin zu sehen, daß sich die Zunge gegenüber den Wänden des Kolbenraumes nur unvollkommen abdichten läßt, und zweitens, daß eine Verdrängerwirkung nur in einem sehr kleinen Bereich einer Kurbelwellenumdrehung auftritt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Vermeidung dieser Nachteile.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise in dem Kolben ein koaxial zur Kolbenachse liegender zylindrischer Raum vorgesehen ist, in dem ein frei beweglicher Pumpenkolben angeordnet ist, der bei Annäherung des Kolbens an die Totpunkte infolge seiner Massenträgheit eine Relativbewegung gegenüber dem Kolben ausführt und das in dem zylindrischen Raum befindliche Kühlöl aus demselben verdrängt, und daß der Pumpenkolben mit einem Absperrglied versehen ist, durch das er bei Annäherung des Kolbens an dessen unteren Totpunkt eine in den zylindrischen Raum einmündende Zuführungsöffnung für das Kühlöl verschließt, worauf er das Kühlöl durch enge, auf den Kolbenboden gerichtete Spritzöffnungen aus dem zylindrischen Raum verdrängt.
  • Man hat schon einen gekühlten Kolben vorgeschlagen, der einen mit Kühlmittel gefüllten Hohlraum und einen Pumpenkolben aufweist, der infolge seiner Massenträgheit Relativbewegungen gegenüber dem Kolben ausführt. Diese bekannte Anordnung ist jedoch wegen des Fehlens einer laufenden Kühlölzufuhr nicht in der Lage, eine Kühlwirkung zu erzeugen, die mit der Wirkung des Erfindungsgegenstandes vergleichbar ist.
  • Das Absperrglied des Erfindungsgegenstandes ergibt im Bereich zwischen 90 und 180° Kurbelwinkel, d. h. über einem Viertelkreis vor dem unteren Totpunkt, eine Kühlölförderung zum Kolbenboden, auch wenn die Ölzufuhr über die Pleuelstangenbohrung in dieser Phase aussetzt. Durch die hohe Geschwindigkeit, mit der das 01 durch die Spritzöffnungen in dieser Phase auf den Kolbenboden auftrifft, wird die Wärmezufuhr außerdem erheblich verbessert.
  • Da in den Bereichen beiderseits des oberen Totpunktes der Massendruck des Kühlöles den Zuführungsdruck wirksam unterstützt, gibt der Pumpenkolben in seiner kolbenbodennahen Lage außer den Spritzöffnungen weitere Ausflußöffnungen frei, durch die Kühlöl unter dem Einfluß der Zuführungs- und Massendrücke ungehindert auf den Kolbenboden auftreffen kann.
  • Vorteilhaft können auch Ausflußbohrungen in der Wandung des zylindrischen Raumes vorgesehen sein, die in ständig offener Verbindung mit der Ölzufuhr aus dem Pleuelauge stehen.
  • In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Im einzelnen stellt dar F i g. 1 einen Schnitt durch einen Kolben einer Brennkraftmaschine längs der Linie A-A in F i g. 2, F i g. 2 einen ebensolchen Schnitt längs der Linie B-B in F i g. 1, F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie C-C in F i g. 4 durch eine abgeänderte Bauart der Kolbenkühlvorrichtung, bei der die Ausflußöffnungen in ständig offener Verbindung mit der Bohrung im Pleuelauge stehen.
  • F i g. 4 einen ebensolchen Schnitt längs der Linie D-D in F i g. 3, F i g. 5 einen Schnitt längs der Linie E-E in F i g. 3, F i g. 6 den Weg des Ventilkolbens in dimensionsloser Darstellung über dem Kurbelwinkel aufgetragen, F i g. 7 den Druck p im Zylinder und die abgeführte Wärmemenge Q in dimensionsloser Darstellung aufgetragen über dem Kurbelwinkel a; darin ist der Zuführungsdruck des Kühlöles gestrichelt, der Trägheitsmassendruck der Ölsäule strichpunktiert und der resultierende Gesamtdruck ausgezogen gezeichnet; F i g. 8, 9 und 10 zeigen weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kolbenkühlvorrichtung, die sich im wesentlichen durch die Führung des Kühlöles im Kolbenboden unterscheiden.
  • An ihrem oberen Ende läuft die Pleuelstange l in das Pleuelauge 2 aus, in das eine Platte 3 eingesetzt sein kann. In der Platte 3 oder im Pleuelauge 2 selbst befindet sich eine Bohrung 4, der über die Ringnut 5 und die Pleuelstangenlängsbohrung 6 Kühlöl in nicht näher dargestellter Weise von der Schmierölpumpe der Brennkraftmaschine über die Hauptlager, über Bohrungen in der Kurbelwelle und über das jeweilige Pleuellager zugeführt wird. An die Platte 3 oder an das Pleuelauge 2 wird der Zylinder 7 durch die Federn 8 bzw. 9 angepreßt, so daß er annähernd dicht aufliegt, damit das Öl zu der Zuführungsöffnung 10 gelangen kann. In dem Zylinder 7 ist der Pumpenkolben 11 frei beweglich. Er ist mit einem zylindrischen Absperrglied 12 versehen, das in die Öffnung 10 eintauchen und so den Ölzu-und -abfluß aus dem Zylinder 7 versperren kann. In dem Pumpenkolben 11 befinden sich Spritzöffnungen 13, die in der Nähe seines Umfanges angeordnet sind und auf Ausnehmungen 14 im Kolbenboden 15 mit sichelförmigem Querschnitt zielen. Der Zylinder 7 kann auf den zentrischen Zapfen 16 des Kolbenbodens 15 aufgesteckt sein. Er kann aber auch in die zentrischen Zapfen 17 und 18 (F i g. 8 bis 10) eingesteckt sein. Die Aufgabe der Ausnehmungen 14 kann auch von einem eingegossenen Rohr 19, von spiralig verlaufenden Kanälen 20 oder von Querbohrungen 21 übernommen werden. In diesem Falle zielen die Spritzöffnungen in das Rohr 19 oder in einen Raum 22, der den Kanälen 20 und 21 vorgeschaltet ist. Der Zapfen 16 bildet einen Anschlag für den Pumpenkolben il in dessen oberem Totpunkt 0T. Dieser Anschlag kann auch durch einen Sprengring 23 gebildet werden. In den Zylinder sind die Nuten 24 eingearbeitet, die als Auslußöffnungen dienen, wenn der Pumpenkolben 11 in seiner OT-Stellung steht. Es kann auch eine dauernde Verbindung zwischen der Bohrung 4 und Ausflußbohrungen 25 (F i g. 3) bestehen. In einem solchen Fall können die Spritzöffnungen 13 entgegen den Darstellungen in der Zeichnung auch durch am Umfang des Pumpenkolbens eingearbeitete koaxial verlaufende Nuten von beliebigem Querschnitt ersetzt werden. Schließlich können Mittel vorgesehen sein, die ein Rückströmen des Kühlöles in der Längsbohrung 6 der Pleuelstange 1 infolge von Massenwirkungen entgegen der Wirkung des Zuführungsdruckes verhindern, wie hoher Schmieröldruck, Rückschlagventil in der Nähe des Pleuellagers und zeitweiliger Abschluß der Ölzufuhr zu der Längsbohrung 6 durch entsprechende Ausbildung des Pleuellagers.
  • Der Zapfen 16 befindet sich an der Stelle der größten Wärmebelastung. Dadurch kann die Wärme auf kürzestem Wege zu dem gekühlten Zapfen strömen, was durch das große Wärmegefälle noch begünstigt wird. Die Ringpartie wird dadurch thermisch entlastet, da sie die in Kolbenmitte anfallende Wärme nicht mehr zu übernehmen braucht.
  • Wenn der Kolben thermisch nicht gleichmäßig belastet ist, beispielsweise durch die einseitige Lage des Schußkanals einer Vorkammer eines Dieselmotors oder des Auslaßventils, so kann dieser Umstand bei der Größe und Lage der Ausnehmungen 14 berücksichtigt werden.
  • Der Zylinder 7 wird bei der Montage mit einem geringen Spiel über den Zapfen 16 geschoben. Bei Beginn des Betriebes wird der Hohlzylinder wechselweise um den Zapfen 16 kippen. Bei Erwärmung des Kolbens wird sich dann der Zapfen 16 dehnen und das Spiel aufheben.
  • Da am Pumpenkolben 11 nicht beide Außendurchmesser die gleiche Passung haben können, ist für den größeren die gröbere Passung zu empfehlen, da er radial nicht dichten muß.
  • Zur Beeinflussung der Spritzgeschwindigkeit des Kühlöles muß die Masse des Pumpenkolbens 11 verändert werden, da die Beschleunigung durch die Drehzahl festliegt. Man kann durch Änderung der äußeren Form des Pumpenkolbens auch seine Masse ändern, womit sich auch das Fassungsvermögen des Zylinders 7 ändert. Soll dieses unverändert bleiben, dann bietet sich noch die Wahl eines Werkstoffes mit einem anderen spezifischen Gewicht.
  • Der in der Regel aus Stahl bestehende Pumpenkolben 11 trifft in seinem UT auf den ebenfalls stählernen Zylinder 7, im OT dagegen auf den Leichtmetallzapfen 16 des Motorkolbens. Es ist möglich, daß der Zapfen 16 an dieser Stelle mit einem härteren Teil, etwa einer Stahlplatte, ausgerüstet werden muß. Andererseits wäre es denkbar, daß das dazwischen befindliche Öl den Anschlag so weit dämpft, daß keine Deformation des Zapfens 16 eintreten kann.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Kühlvorrichtung ist folgende (s. auch F i g. 6): Bewegt sich der Motorkolben verzögernd vom Kurbelwinkel -x zu 0T, so legt der Pumpenkolben 11 infolge seiner Massenträgheit den Weg von seinem UT zu seinem 0T zurück, die Zuführungsöffnung 10 durch das Absperrglied 12 dabei freigebend. Unter der Wirkung des Förderdruckes der Schmierölpumpe und der Massenträgheit des Ölsäule in der Pleuelstange kann nun das Öl unter den Pumpenkolben 11 in den Zylinder 7 fließen.
  • Hat der Motorkolben 0T erreicht, befindet sich der Pumpenkolben 11 ebenfalls in seinem 0T. Das Öl kann nun weiterhin in den Zylinder 7 strömen. Da es in 0T die maximale relative Beschleunigung erfährt, kann es mit einem so verstärkten Druck unter Umständen sogar durch die Öffnungen 13, 24 und 25 des Pumpenkolbens 11 bis zum Kolbenboden 15 gelangen. Letzteres ist vom resultierenden Druck und von den verschiedenen Drosselstellen, insbesondere am Pumpenkolben 11, abhängig.
  • Während der beschleunigten Abwärtsbewegung des Motorkolbens bis zum Kurbelwinkel +a bleibt der Pumpenkolben 11 in seinem 0T stehen. Das Öl kann infolge seiner Massenträgheit weiter auf dem erwähnten Weg den Zylinder 7 füllen und unter Umständen auch weiter fließen.
  • Nachdem der Kurbelwinkel +a überschritten ist, wird der Motorkolben bis UT verzögert. Der Pumpenkolben 11 gelangt infolge seiner Massenträgheit in seinen UT. Er wird nach einem kurzen Zeitraum (etwa bei 90°) einen geringen Weg zurückgelegt und dabei einen kleinen -Teil der Ölfüllung wieder ausgeschoben haben, dann aber die Nuten 24 und mit seinem Absperrglied 12 die Zuflußöffnungen 10 im Zylinder 7 verschließen. Danach schleudert der Pumpenkolben 11 das in dem Zylinder 7 befindliche Öl durch seine axialen Bohrungen 13 gegen den Zapfen 16. In den Ausnehmungen 14 desselben strömt es mit größerer Geschwindigkeit zum Kolbenboden 15. Der Pumpenkolben 11 möchte seine beim Kurbelwinkel -h a vom Motorkolben mitgeteilte Geschwindigkeit beibehalten. Sie wird auch durch die guten Schmierverhältnisse auf seinem Wege zu UT durch die Reibung nicht wesentlich gemindert. Da der Motorkolben aber immer mehr verzögert wird, nimmt die Relativgeschwindigkeit des Pumpenkolbens 11 im gleichen Maße zu. Dadurch entsteht im Zylinder 7 insbesondere im UT ein verhältnismäßig großer Druck, so daß das Kühlöl nun mit seiner maximalen Geschwindigkeit durch die Ausnehmungen 14 an den Kolbenboden gespritzt wird. Durch die große Geschwindigkeit ist dabei der Wärmeübergang wesentlich verbessert. Das in der Pleuelstange 1 verbliebene Öl wird nun etwas verspätet in Richtung auf das Pleuellager zurückfließen. Die Verspätung hängt vom Druck der Schmierölpumpe ab. Ist dieser sehr groß, so ist es möglich, daß er die Trägheitskraft überwindet, wodurch stets ein Druck am Pleuelauge 2 erhalten bleibt und eine Rückströmung überhaupt verhindert wird.
  • In UT und auch auf dem Wege zu 0T bis zum Kurbelwinkel -a, den der Motorkolben beschleunigt zurücklegt, befindet sich der Pumpenkolben 11 in seinem UT. Die Ölsäule wird anfangs stärker, dann aber schwächer werdend zum Pleuellager fließen oder aber nur den Förderdruck in der gleichen Weise vermindern.
  • Nach dem Kurbelwinkel a wird sich der Pumpenkolben 11 wieder zu seinem 0T bewegen und das Arbeitsspiel wieder beginnen.
  • Die Größe der Kurbelwinkel f3 und 7, d. h., die Zeit, welche der Pumpenkolben benötigt, um von seinem 0T zu UT bzw. zurück zu gelangen, hängt von der Reibung, der Viskosität des Öles und dessen Drosselverlusten beim Passieren der Spritzöffnungen 13 ab und ist kein konstanter Wert.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Gekühlter Kolben für Brennkraftmaschinen, dem Kühlöl vorzugsweise über eine Bohrung in der Pleuelstange zugeführt wird und der mit einer Einrichtung zum Fördern des Kühlöls versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in dem Kolben ein koaxial zur Kolbenachse liegender zylindrischer Raum vorgesehen ist, in dem ein frei beweglicher Pumpenkolben (11) angeordnet ist, welcher bei Annäherung des Kolbens an die Totpunkte infolge seiner Massenträgheit eine Relativbewegung gegenüber dem Kolben ausführt und das in dem zylindrischen Raum befindliche Kühlöl aus demselben verdrängt, und daß der Pumpenkolben mit einem Absperrglied (12) versehen ist, durch das er bei Annäherung des Kolbens an dessen unteren Totpunkt eine in den zylindrischen Raum einmündende Zuführungsöffnung (10) für das Kühlöl verschließt, worauf er das eingeschlossene Kühlöl durch enge, auf den Kolbenboden (15) gerichtete Spritzöffnungen (13) aus dem zylindrischen Raum verdrängt.
  2. 2. Kolbenkühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkolben (11) in seiner kolbenbodennahen Lage außer den Spritzöffnungen (13) weitere Ausflußöffnungen (24) freigibt, durch die das Kühlöl unter dem Einfluß der Zuführungs- und Massendrücke ungehindert auf den Kolbenboden (15) auftreffen kann.
  3. 3. Kolbenkühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Raum in an sich bekannter Weise durch einen Zylinder (7) in Form eines einseitig offenen Napfes gebildet wird, der auf oder in einen zylindrischen in das Kolbeninnere ragenden zentrischen Zapfen (16) am Kolbenboden (15) gesteckt ist und federnd an eine zylindrische Fläche des Pleuelauges (2) derart angepreßt wird, daß er in jeder Lage der Pleuelstange (1) eine Verbindung zwischen der Bohrung (4) im Pleuelauge (2) und der Zuführungsöffnung (10) im Boden des Zylinders (7) herstellt.
  4. 4. Kolbenkühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzöffnungen aus axialen Bohrungen (13) bestehen, die in der Nähe des Umfanges des Pumpenkolbens (11) angeordnet sind und auf Ausnehmungen (14) im Kolbenboden(15) mit sichelförmigem Querschnitt zielen.
  5. 5. Kolbenkühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrglied (12) aus einem in die Zuführungsöffnung (10) eintauchenden Zapfen besteht.
  6. 6. Kolbenkühlung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand des Zylinders (7) angeordnete Ausflußbohrungen (25) in ständig offener Verbindung mit der Bohrung (4) im Pleuelauge (2) stehen.
  7. 7. Kolbenkühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die ein Rückströmen des Kühlöles in der Längsbohrung (6) der Pleuelstange (1) infolge von Massenwirkungen entgegen der Wirkung des Zuführungsdruckes verhindern. B. Kolbenkühlung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzöffnungen aus koaxialen, am Umfang des Pumpenkolbens (11) eingearbeiteten Nuten bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 871222; deutsche Auslegeschrift Nr. 1119 601; USA.-Patentschrift Nr. 1688 403.
DES78247A 1962-02-28 1962-02-28 Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1204885B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES78247A DE1204885B (de) 1962-02-28 1962-02-28 Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES78247A DE1204885B (de) 1962-02-28 1962-02-28 Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204885B true DE1204885B (de) 1965-11-11

Family

ID=7507334

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES78247A Pending DE1204885B (de) 1962-02-28 1962-02-28 Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1204885B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019122877A1 (de) * 2019-08-27 2021-03-04 Man Energy Solutions Se Kolben einer Brennkraftmaschine

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1688403A (en) * 1922-01-14 1928-10-23 Sperry Dev Co Piston for internal-combustion engines
DE871222C (de) * 1942-07-20 1953-03-19 Ricardo & Co Engineers Kolben
DE1119601B (de) * 1957-01-15 1961-12-14 Karl Schmidt Ges Mit Beschraen Vorrichtung zum Kuehlen von Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1688403A (en) * 1922-01-14 1928-10-23 Sperry Dev Co Piston for internal-combustion engines
DE871222C (de) * 1942-07-20 1953-03-19 Ricardo & Co Engineers Kolben
DE1119601B (de) * 1957-01-15 1961-12-14 Karl Schmidt Ges Mit Beschraen Vorrichtung zum Kuehlen von Leichtmetallkolben fuer Brennkraftmaschinen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019122877A1 (de) * 2019-08-27 2021-03-04 Man Energy Solutions Se Kolben einer Brennkraftmaschine
DE102019122877B4 (de) 2019-08-27 2021-08-19 Man Energy Solutions Se Kolben einer Brennkraftmaschine
US11473522B2 (en) 2019-08-27 2022-10-18 Man Energy Solutions Se Piston of an internal combustion engine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3058239B1 (de) Längenverstellbare pleuelstange
DE19530191A1 (de) Pleuelstange
DE4007992C2 (de)
DE3638783C2 (de)
DE1303444B (de) Schmiereinrichtung an einem Verdichterkolben
DE3044255C2 (de)
WO1992014039A1 (de) Hydraulisches spielausgleichselement für den einsatz an brennkraftmaschinen
DE1204885B (de) Gekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen
DE901120C (de) Einspritzpumpe mit Mengensteuerung ohne Rueckstroemung
DE3742831A1 (de) Zweipunkt-spritzversteller
CH389989A (de) Einrichtung zur Hochdruckschmierung eines Lagers einer Pleuelstange bei einer Kolbenmaschine
DE1169973B (de) Hochdruck-Kolbenpumpe zur Foerderung tief-siedender verfluessigter Gase
DE1045172B (de) Fluessigkeitsgekuehlter Kolben fuer Brennkraftmaschinen
DE720660C (de) Einrichtung zur Innenkuehlung der Kolben von Brennkraftmaschinen
DE486938C (de) Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen
DE964867C (de) Schmiereinrichtung fuer Kolbenbolzenlager
DE319635C (de) Rohoelmotor mit aeusserer Verbrennungskammer
DE587469C (de) Brennstoffilter fuer Einspritzbrennkraftmaschinen
DE859239C (de) Reglung fuer Pumpen, insbesondere Brennstoffeinspritzpumpen, mit gegenlaeufig angetriebenen Pumpenkolben
AT229636B (de) Einspritzpumpe mit Kraftstoffmengenregelung
DE1112858B (de) OElgekuehlter Arbeitskolben fuer Brennkraftmaschinen
DE4302515C2 (de) Ölpumpe für Hubkolbenverbrennungsmotor
AT223430B (de) Mit einer hin- und hergehenden Bewegung arbeitende Pumpe mit Selbstregelung der Förderleistung, insbesondere zur Brennstoffeinspritzung in Motoren
DE1062981B (de) Viertakt-Brennkraftmaschine mit einem Kolben aus mehreren, zur AEnderung des Verdichtungs-verhaeltnisses gegeneinander verstellbaren Kolbenteilen
DE1231482B (de) Vorrichtung zum Einbringen des Brennstoffes bei schnellaufenden Einspritzbrennkraftmaschinen, insbesondere mit Gemischverdichtung und Fremdzuendung