DE1204704B - - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H041
H04n Deutsche Kl.: 21 al-32/11
Nummer: 1204 704
Aktenzeichen: M 50213 VIII a/21 al
Anmeldetag: 4. September 1961
Auslegetag: 11. November 1965
Verfahren und Einrichtung zur Verbesserung des Störabstandes in einem Nachrichtensignal,
vorzugsweise bei einer magnetischen Speicherung von Fernsehsignalen
Anmelder:
Minnesota Mining and Manufacturing Company,
St. Paul, Minn. (V. St. A.) Vertreter:
Dr.-Ing. E. Sommerfeld und Dr. D. v. Bezold,
Patentanwälte, München 23, Dunantstr. 6
Als Erfinder benannt:
Wayne Royal Johnson,
Los Angeles, Calif. (V. St. A.)
Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Einrichtungen zur Verbesserung des Störabstandes
in gesendeten und an einem entfernten Ort empfangenen oder aufgezeichneten und wieder abgespielten
Nachrichtensignalen, die bei der Übertragung oder 5 Speicherung vorwiegend in einem bestimmten Frequenzbereich
des von ihnen eingenommenen Frequenzbandes durch Störsignale überlagert werden. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung
ist die magnetische Speicherung von Fernsehsigna- ίο len; die Erfindung kann jedoch auch bei anderen
Aufzeichnungsarten, wie photographischen, mechanischen oder elektrischen Verfahren verwendet werden.
Sie eignet sich besonders für die Aufzeichnung von sehr breitbandigen Signalen. 15
Bei der Aufzeichnung und Wiedergabe eines bis
zur Frequenz Null herabreichenden Frequenzbandes
ist es bekannt, das Frequenzband in mehrere Teilfrequenzbänder aufzuspalten und diese nach geeigneter Frequenztransformierung in nebeneinander- ao
liegenden Spuren auf einem Magnetogrammträger
gleichzeitig aufzuzeichnen. Um den Störabstand bei
sehr tiefen Frequenzen zu verbessern, werden diese
tiefen Frequenzen vor der Aufzeichnung einer Son- tene frequenzmodulierte Signal invertiert und das derbehandlung unterworfen, indem sie durch Fre- 25 invertierte Signal aufgezeichnet wird. Dieses Verfahquenz- oder Amplitudenmodulation in eine höhere ren ist durch die erforderliche Trägermodulation Frequenzlage verschoben werden. Es ist in diesem
Zusammenhang auch bekannt, in einer zweiten Spur
das gesamte Frequenzband aufzuzeichnen und zur
zur Frequenz Null herabreichenden Frequenzbandes
ist es bekannt, das Frequenzband in mehrere Teilfrequenzbänder aufzuspalten und diese nach geeigneter Frequenztransformierung in nebeneinander- ao
liegenden Spuren auf einem Magnetogrammträger
gleichzeitig aufzuzeichnen. Um den Störabstand bei
sehr tiefen Frequenzen zu verbessern, werden diese
tiefen Frequenzen vor der Aufzeichnung einer Son- tene frequenzmodulierte Signal invertiert und das derbehandlung unterworfen, indem sie durch Fre- 25 invertierte Signal aufgezeichnet wird. Dieses Verfahquenz- oder Amplitudenmodulation in eine höhere ren ist durch die erforderliche Trägermodulation Frequenzlage verschoben werden. Es ist in diesem
Zusammenhang auch bekannt, in einer zweiten Spur
das gesamte Frequenzband aufzuzeichnen und zur
Wiedergabe des Gesamtfrequenzbandes einen ent- 30 gen in drahtlosen Empfängern dadurch herabzusprechenden
Frequenzteiler wie bei der Aufzeich- setzen, daß aus dem übertagenen Frequenzband
nung zu verwenden, der von dem in der zweiten durch Filter diejenigen Teilbereiche ausgesiebt und
Spur aufgezeichneten Gesamtfrequenzband die tiefen einer Amplitudenbegrenzung unterworfen werden, in
Frequenzen in der gleichen Weise abtrennt wie bei denen das Verhältnis von Störspannungsamplitude
der Aufzeichnung, bevor das Restfrequenzband mit 35 zu Nutzspannungsamplitude größer ist als in den
den von der ersten Spur abgenommenen und rück- übrigen Bereichen. Die ausgesiebten und begrenzten
umgeformten tiefen Frequenzen wieder vereinigt Frequenzbereiche werden nach dieser Verarbeitung
wird. Dieses bekannte Verfahren hat den Nachteil, wieder mit dem übrigen Signal vereinigt. Eine Bedaß
es mehrere Aufzeichnungsspuren oder bei An- grenzung läßt sich jedoch bei Systemen, bei denen
wendung auf die Übertragung von Nachrichtensigna- 40 eine hohe Wiedergabetreue gefordert wird, im allgelen
mehrere Übertragungskanäle benötigt. meinen nicht anwenden.
Es ist ferner bekannt, bei der Übermittlung von Ein Verfahren zur Verbesserung des Störabstandes
Sprache die Verständlichkeit dadurch zu verbessern, in gesendeten und an einem entfernten Ort empfandaß
man vor der Übertragung die höheren Sprach- genen oder aufgezeichneten und wieder abgespielten,
frequenzen anhebt und sie nach der Übertragung 45 hierbei vorwiegend in einem bestimmten Frequenzmehr
oder weniger wieder abschwächt. bereich des eingenommenen Frequenzbandes durch
Weiterhin ist ein Verfahren zur Aufzeichnung von Störsignale überlagerten Nachrichtensignalen, bei
Videosignalen auf Magnetband bekannt, bei dem das welchem ein Teil des Frequenzbandes von dem
Videosignal einen oberhalb der höchsten zu über- Nachrichtensignal abgetrennt und gesondert vertragenden
Videofrequenz liegenden Träger mit einem 50 arbeitet wird, vorzugsweise für eine magnetische
im Vergleich zum Videofrequenzband kleinen Hub Speicherung von Fernsehsignalen ist gemäß der Erin
der Frequenz moduliert und bei dem das so erhal- findung dadurch gekennzeichnet, daß der abgetrennte
aufwendig und erfordert naturgemäß ein relativ breites Frequenzband.
Schließlich ist es bekannt, atmosphärische Störun-
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Bereich des Frequenzbandes vor dem Senden oder dergabe wird dann ungenügend, wenn das allgemeine
Aufzeichnen einer nichtlinearen Verstärkung mit Rauschniveau annähernd ebenso groß wird wie die
einem Exponenten kleiner als Eins unterworfen und Amplitude der wiederzugebenden Signale. Bei der
mit dem Rest des Signals wieder vereinigt wird, und Wiedergabe wird jedoch das Rauschsignal gleichdaß
nach dem Empfang oder der Wiedergabe des 5 zeitig mit den Nutzsignalen verstärkt. Hieraus ergibt
Nachrichtensignals der Frequenzbereich wieder vom sich, daß zwar das allgemeine Rauschniveau im Verübrigen
Signal abgetrennt, einer nichtlinearen Ver- gleich mit dem Mittelwert der Amplituden des Nutzstärkung
mit einem dem erwähnten Exponenten rezi- signals sehr klein sein kann, daß jedoch in der Nähe
proken Exponenten unterworfen und dann vor der der unteren Grenzfrequenz und der oberen Grenz-Verwertung
des Signals wieder mit dem Rest des io frequenz, wo die Signale einer sehr hohen Verstär-Signals
vereinigt wird. kung bedürfen, das Verhältnis von Nutzsignal zu
Die Erfindung soll an Hand des bevorzugten An- Rauschsignal stark abfällt und das störende Rauschwendungsgebietes,
nämlich der magnetischen Spei- signal sich daher auf die untere und obere Bandcherung
von Fernsehsignalen, erläutert werden. grenze konzentriert, in deren Nähe die größte Ver-
Bekanntlich sind alle heute verfügbaren Aufzeich- 15 Stärkung erforderlich ist.
nungsverfahren hinsichtlich des Frequenzbandes der Es hängt von der speziellen Natur des jeweils zu
zu speichernden Nachrichtensignale beschränkt. Die reproduzierenden Signals ab, ob das Rauschsignal
untere Grenzfrequenz wird meist durch das Auf- von höheren oder von tieferen Frequenzen oder
zeichnungsverfahren bestimmt, während die obere beide Rauschsignale die größten Schwierigkeiten be-Grenzfrequenz
bis zu einem gewissen Grade von der 20 reiten. Bei der Wiedergabe von Fernsehsignalen,
apparativen Anlage und insbesondere von der Ge- welche theoretisch ein Frequenzband von der Freschwindigkeit
des Aufzeichnungsträgers abhängt. Die quenz Null bis zu der Frequenz 4 MHz umfassen,
Geräte können mit einem Nadelabtaster arbeiten, benutzt man zur periodischen Übertragung von dem
einen optischen Spalt einer fotografischen Wieder- Schwarzwert entsprechenden Signalen am Ende jeder
gabeeinrichtung oder einen Luftspalt eines Magnet- 25 Zeile und am Ende jedes Teilbildes (Zeilenserie)
kopfes enthalten. Wenn die Abmessungen der Ab- Einrichtungen zur Wiedereinführung der Gleichtaster
oder Wandler in Aufzeichnungsrichtung in die Stromkomponente, welche die Aufzeichnung von
Größenordnung der Wellenlänge des wiederzugeben- extrem niedrigen Frequenzen unnötig machen. Daden,
aufgezeichneten Signals kommt, kann das auf- her stellt im Falle des Fernsehens das hochfrequente
gezeichnete Signal nicht mehr einwandfrei wieder- 30 Rauschsignal die größte Schwierigkeit dar, und aus
gegeben werden und verschwindet schließlich voll- diesem Grunde wird in der vorliegenden Erfindungsständig.
Das Ausgangssignal fällt bei Annäherung beschreibung hauptsächlich die Verbesserung des
an diese absolute Grenzfrequenz ziemlich schnell Verhältnisses von Nutzsignal zu Rauschsignal am
und annähernd linear ab. oberen Ende des Frequenzbandes beschrieben.
Bei der magnetischen Speicherung von Signalen 35 Selbstverständlich können dieselben Verfahren auch
wird die untere Grenzfrequenz dadurch bestimmt, am unteren Bandende benutzt werden,
daß die Amplitude des wiedergegebenen Signals pro- Die hochfrequenten Bestandteile eines Fernsehportional im Gradienten der Magnetisierung des Auf- signals lassen sich in zwei Kategorien aufteilen. Die Zeichnungsträgers ist, so daß bei niedrigen Frequen- erste umfaßt die hochfrequenten Bestandteile, die bei zen das Ausgangssignal eine entsprechend kleine 40 der Abtastung eines Teils des Bildfeldes entstehen, Amplitude hat. Um eine getreue Wiedergabe der auf- in welchem ein plötzlicher Helligkeitssprung vorhangezeichneten Signale zu erreichen, werden die bei der den ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von Aufzeichnung und/oder Wiedergabe benutzten Ver- einer steilen Front innerhalb des Nutzsignals. Diese stärker so bemessen, daß ihre Frequenzkennlinien steile Front wird durch ein Frequenzspektrum wiekomplementär zu derjenigen des Aufzeichnungs- 45 dergegeben, welches sich theoretisch bis ins Unend- und Wiedergabesystems sind. Wenn die Empfindlich- liehe erstreckt und tatsächlich bis zur oberen Grenzkeit der Magnetköpfe, welche die Signalübertragung frequenz des übertragenen Bandes reicht und in auf das Aufzeichnungsmedium und die Signal- welchem die Amplituden der einzelnen Frequenzen abnähme von dem Aufzeichnungsmedium bewirken, umgekehrt proportional zu der Frequenz sind. Die sehr gering wird, muß man hohe Verstärkungsgrade 50 zweite Kategorie der hochfrequenten Bestandteile verwenden. entsteht bei der Abtastung eines Teiles des BiId-
daß die Amplitude des wiedergegebenen Signals pro- Die hochfrequenten Bestandteile eines Fernsehportional im Gradienten der Magnetisierung des Auf- signals lassen sich in zwei Kategorien aufteilen. Die Zeichnungsträgers ist, so daß bei niedrigen Frequen- erste umfaßt die hochfrequenten Bestandteile, die bei zen das Ausgangssignal eine entsprechend kleine 40 der Abtastung eines Teils des Bildfeldes entstehen, Amplitude hat. Um eine getreue Wiedergabe der auf- in welchem ein plötzlicher Helligkeitssprung vorhangezeichneten Signale zu erreichen, werden die bei der den ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von Aufzeichnung und/oder Wiedergabe benutzten Ver- einer steilen Front innerhalb des Nutzsignals. Diese stärker so bemessen, daß ihre Frequenzkennlinien steile Front wird durch ein Frequenzspektrum wiekomplementär zu derjenigen des Aufzeichnungs- 45 dergegeben, welches sich theoretisch bis ins Unend- und Wiedergabesystems sind. Wenn die Empfindlich- liehe erstreckt und tatsächlich bis zur oberen Grenzkeit der Magnetköpfe, welche die Signalübertragung frequenz des übertragenen Bandes reicht und in auf das Aufzeichnungsmedium und die Signal- welchem die Amplituden der einzelnen Frequenzen abnähme von dem Aufzeichnungsmedium bewirken, umgekehrt proportional zu der Frequenz sind. Die sehr gering wird, muß man hohe Verstärkungsgrade 50 zweite Kategorie der hochfrequenten Bestandteile verwenden. entsteht bei der Abtastung eines Teiles des BiId-
Bei allen Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräten feldes, in welchem ein hoher Detailreichtum vorliegt,
und bei allen Verstärkern tritt eine gewisse Größe Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn in dem
eines sogenannten Rauschens auf. Dieses kann von Bild ein Lattenzaun vorkommt. Im letzteren Fall
Ungleichmäßigkeiten des Wiedergabemediums, von 55 kann das Nutzsignal fast vollständig aus hohen Fre-
auf seiner Oberfläche abgelagertem Staub oder von quenzen von großer Amplitude bestehen. Im allge-
anderen Unvollkommenheiten herrühren. Der größte meinen liegen jedoch derartige Bilddetails, wie der
Teil dieses Rauschens entsteht jedoch in den Ver- erwähnte Lattenzaun, vor einem Hintergrund, und
stärkern selbst. Dieses Verstärkerrauschen enthält die hochfrequenten Komponenten haben eine ver-
das sogenannte Widerstandsrauschen, das von der 60 hältnismäßig niedrige Amplitude und werden da-
thermischen Bewegung innerhalb der Widerstands- durch undeutlich, daß zusammen mit ihnen ein
materialien herrührt. Es enthält ferner eine Rausch- Rauschsignal auftritt, welches bei Nutzsignalen höhe-
erscheinung, die auf die statistischen Schwankungen rer Amplitude nicht stören würde. Außerdem stört
bei der Emission der Elektronen von den Glüh- bei großen Flächen von nahezu gleicher Helligkeit
kathoden der Elektronenröhren herrührt. 65 das Rauschsignal stärker als an Bildstellen, an denen
Die Erfahrung hat gezeigt, daß der Rauschbetrag ausgeprägte Bilddetails auftreten. Im Wiedergabebild
aller dieser Rauschquellen annähernd gleichmäßig wird dort der Eindruck fallender Schneeflocken herüber
das ganze Frequenzband verteilt ist. Die Wie- vorgerufen.
5 6
Bei der Aufzeichnung von Femsehsignalen ist es Ausgangssignale zu den Signalen im Eingangssignal
immer wünschenswert, das Übertragungsfrequenz- eine Beziehung aufweisen, welche eine Multiplikaband
möglichst weit nach oben auszudehnen. Dies tion der Eingangssignale des Verzerrungsnetzwerks
gilt unabhängig davon, ob sogenannte Frequenz- mit einem Faktor bedeutet. Die Augenblicksampliband-Spaltungsverfahren
verwendet werden. Auch 5 tuden werden zu einer Potenz erhoben, welche den bei diesen Verfahren ist nämlich die Bandgeschwin- reziproken Wert der gebrochenen Potenz bei der
digkeit sehr viel höher als die Bandgeschwindigkeit Aufzeichnung darstellt, multipliziert mit dem rezibei
der Tonaufzeichnung, und der Bandverbrauch proken Wert der Proportionalitätskonstanten, die
ist sehr hoch. Weiterhin muß bei einer Verkleinerung bei der ersten Verzerrung benutzt wurde. Die Signale
der Bandgeschwindigkeit bei diesen Verfahren die io in den beiden Kanälen werden dann zueinander
Anzahl der Kanäle, in denen eine Aufzeichnung er- addiert, womit die Wiederherstellung der ursprüngfolgt,
erhöht werden, und hiermit sind höhere Kosten liehen Signale abgeschlossen ist. Beim Farbfernsehen
und kompliziertere Aufzeichnungs- und Wiedergabe- werden, wenn die sogenannten gemischten Höhen
geräte verbunden. Daher ist es selbst bei solchen bei der Aufzeichnung allen Farbkanälen hinzuaddiert
Verfahren wünschenswert, jeden einzelnen Kanal in 15 sind, diese gemischten Höhen einzeln bei der Wiederder
besten möglichen Weise auszunutzen. Schließlich gäbe addiert. Wenn die gemischten Höhen nur in
tritt bei diesen Verfahren auch das Problem auf, die einem Kanal aufgezeichnet wurden, werden die Si-Phasenlage
der in den einzelnen Spuren aufgezeich- gnale dieses Kanals nach der Wiedergabe allen anneten
Signale genau beachten zu müssen. deren Signalen hinzuaddiert. Jede dieser beiden
Zur Ausführung der Erfindung kann folgender- 20 Möglichkeiten hat ihre Vorteile. Wenn eine Addition
maßen vorgegangen werden: Die aufzuzeichnenden zu allen Kanälen bei der Auf zeichnung stattgefunden
Signale werden durch ein geeignetes Filternetzwerk hat, findet eine weitere statistische Verminderung des
in wenigstens zwei Frequenzbänder oder Frequenz- Rauschsignals statt, und zwar um einen Faktor vor:
bereiche aufgeteilt. Der eine dieser Frequenzbereiche VVJ, da es sich um drei Kanäle handelt. Jedoch
kann als der rauschbelastete Frequenzbereich be- 25 kann (da die sehr hohen Frequenzen die größte Rolle
zeichnet werden und der andere als der verhältnis- spielen) das Phasenproblem bei der Rekombination
mäßig rauschfreie Frequenzbereich. Bei der Auf- der Signale die durch die erwähnte weitere Verminzeichnung
von Femsehsignalen kann der sogenannte derung des Rauschsignals erreichten Vorteile wieder
Kreuzungspunkt des Filternetzwerkes derjenige Punkt aufheben. Die Wahl des Systems hängt bis zu einem
sein, in welchem die wiedergegebenen Signale auf 30 gewissen Grade davon ab, wie die Signale unmittelbar
die Hälfte ihres maximalen Energieniveaus abgefal- nach ihrer Wiedergabe benutzt werden sollen,
len sind. d. h. drei Dezibel tiefer liegen, obwohl der Der Betrag der Rauschverminderung, der sich
tatsächliche Trennungspunkt nicht kritisch ist. Die hierdurch erreichen läßt, hängt sowohl von dem
Signale in dem rauschbehafteten Bereich durchsetzen Proportionalitätsfaktor der linear verstärkten Signale
einen nichtlinearen Verstärker, in welchem die 35 ab als auch von den reziproken Exponenten der
augenblickliche Amplitude des Ausgangssignals pro- nichtlinearen Verstärker bei der Aufzeichnung und
portional einer gebrochenen Potenz der augenblick- Reproduktion. Rücksichten auf die Gerätebemessung
liehen Amplitude des Eingangssignals ist. Das resul- führen zu der Benutzung von Verstärkungen nach
tierende Ausgangssignal hängt dann mit Signalen von einem Wurzelgesetz und einem quadratischen Gesetz,
gleicher Amplitude in dem verhältnismäßig rausch- 40 Es können aber auch kleinere Exponenten bei der
freien Bereich über einen Proportionalitätsfaktor zu- Aufzeichnung und größere Exponenten bei der
sammen, welcher das Produkt einer Konstanten und Reproduktion benutzt werden, so daß man eine zuder
Originalamplitude zu einer gebrochenen Potenz sätzliche Verminderung des relativen Rauschens
erhoben ist. Die Signale des rauschbelasteten Be- erreicht. Die hochfrequenten Komponenten werden
reichs werden nach dieser Verstärkung dann wieder 45 den Komponenten tiefer Frequenz überlagert. Die
den Signalen des Frequenzbandrestes in einer Ad- größten Amplituden treten gewöhnlich, jedoch nicht
dierschaltung hinzugefügt, und die in dieser Weise immer, bei sprunghaften Übergängen im Signal bei
kombinierten Signale werden aufgezeichnet. In einem der Abtastung von plötzlichen Helligkeitsänderungen
Farbfernsehsystem können die Signale des rausch- im Bildfelde auf und die größte Amplitude tritt dann
belasteten Bereichs die sogenannten gemischten 50 auf, wo die tiefen Frequenzen ihre kleinste Ampli-Höhen
sein und können entweder zu allen drei Färb- tude besitzen.
komponentensignalen oder nur zu einem einzigen Der dynamische Bereich jedes Aufzeichnungs-
Farbkomponentensignal hinzuaddiert werden. mediums ist begrenzt und normalerweise wird man
Bei der Wiedergabe werden die in dieser Weise die Forderung erheben, diesen Aufzeichnungsbereich
aufgezeichneten Signale von der üblichen Abtastein- 55 so weit wie möglich auszunutzen. Bei der Aufzeichrichtung
abgenommen, vorverstärkt und Vorzugs- nung wird man daher nach Möglichkeit anstreben,
weise auch vergleichmäßigt, so daß die Signale bis die Maximalamplitude des nichtlinearen Signals
zur oberen Grenzfrequenz in denselben relativen praktisch gleich der Maximalamplitude des gleichen
Amplituden wiedergegeben werden, die sie vor der Signals vor der nichtlinearen Verstärkung zu machen.
Aufzeichnung besaßen. Nach dieser Vergleichmäßi- 60 Der maximale Schwankungsbereich, der bei einem
gung werden die Signale dann auf zwei Kanäle auf- Fernsehsignal (mit Ausschluß der Synchronsignale)
geteilt, welche dieselben Frequenzbereiche besitzen aufgezeichnet werden muß, geht vom hellsten Weiß
wie die Frequenzbereiche bei der Aufzeichnung. Die bis zum vollständigen Schwarz. Die Maximalampli-Signale
des rauschbelasteten Bereichs durchsetzen tude der Hochfrequenzsignale, welche aufgezeichnet
dann einen nichtlinearen Verstärker oder ein nicht- 65 werden müssen, gibt diesen ganzen Bereich wieder
lineares Netzwerk, deren Eigenschaf ten invers zu den und wenn die Signaländerung sprunghaft ist, so wird
Eigenschaften des Verstärkers bzw. des Netzwerks die Amplitude der Signale, welches die Summe der
bei der Aufzeichnung sind. Dies bedeutet, daß die Hochfrequenzkomponenten darstellt, gleich der Am-
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plitude der tiefsten Frequenz oder Grundfrequenz Rauschsignal unterzugehen, mit 14 db über dem
des Sprunges sein. Um den dynamischen Bereich des Rauschsignal liegt.
Aufzeichnungsmediums möglichst gut auszunutzen, Der Vorteil, welcher durch Aufteilung des Bandes
muß die Ausgangsseite des nichtlinearen Verstärkers in ein rauschbehaftetes Signal und in ein rauschfreies
in dem rauschbehafteten Kanal so eingestellt werden, 5 Signal und durch nichtlineare Verstärkung lediglich
daß, wenn A0 gleich dem Maximum des Signals ist, des rauschbehafteten Signals erreicht wird, rührt
welches den Übergang von Schwarz zu Weiß am auch von der Tatsache her, daß das rauschbehaftete
Ausgang des verhältnismäßig rauschfreien Kanals Signal an der Spitze der niederfrequenten Nutzsignale
wiedergibt, die Amplitude eines Signals im Ausgang auftritt und daß die nichtlinearen Verstärker ent-
des nichtlinearen Kanals, das eine Änderung der- io sprechend der Gesamtamplitude verstärken. Dies
selben Größe wiedergibt, der Gleichung bAlln = A0 wird in demjenigen Falle anschaulich, in welchem
entspricht. Darin ist b die Proportionalitätskonstante eine große Fläche von annähernd maximaler Ampli-
und l/n der gebrochene Exponent. Ebenso muß an tude, welche sich dem Schwarzwert annähert, abge-
der Ausgangsseite des nichtlinearen Verstärkers im tastet wird. Die Amplitude des Gesamtsignals hat
Wiedergabegerät die entsprechende Beziehung fol- 15 dann den Wert Eins. Wenn das gesamte Signal nicht-
gendermaßen lauten: (Vb)A" — A0. linear verstärkt werden würde und das Rauschsignal
Obwohl diese Beziehungen eine maximale Aus- den angenommenen Wert von 0,01 A0 haben würde,
■ nutzung des Aufzeichnungsmediums ermöglichen und so würde die Amplitude des Gesamtsignals zwischen
ein maximales Verhältnis des Nutzsignals zum Stör- 0,99 A0 und 1,01 A0 schwanken. Nach der Quadrie-
signal gewährleisten, ist es nicht unbedingt erforder- 20 rung werden diese Werte sehr annähernd 0,98 und
lieh, in der Praxis diese Beziehungen zu realisieren. 1,02. Der Rauschanteil wird also annähernd ver-
Die einzige Forderung, die erfüllt werden muß, be- doppelt, statt weitgehend vermindert zu werden,
steht darin, daß der konstante Faktor im Wieder- Bei Benutzung des Bandteilungsverfahrens gemäß
gabeverstärker den reziproken Wert des Faktors in der Erfindung würde die Amplitudenschwankung
dem nichtlinearen Aufzeichnungsverstärker haben 25 des Schwarzflächensignals infolge des Rauschens
muß, und daß die Exponenten der Amplituden- ± 0,0001 A0 betragen, d. h., es würde eine Differenz
funktionen ebenfalls reziprok sein müssen. im Rauschsignal von 48 db auftreten.
Wenn die Bedingungen für die maximale Aus- Einer der Vorteile der Erfindung, der vielleicht
nutzung des dynamischen Bereichs erfüllt werden nicht ohne weiteres auffällt, besteht darin, daß durch
und die maximale Signalamplitude zu Eins angenom- 30 die Erfindung die Amplitude von angestoßenen
men wird, so werden die Konstanten b und Vb eben- Schwingungen stark vermindert wird. Derartige ange-
falls Eins und können in der nachfolgenden Betrach- stoßenen Schwingungen können von einem scharfen
tung außer acht gelassen werden. Wie oben gesagt, Abfall der Kennlinie der Vergleichmäßigungsschal-
sind die Wiedergabeverstärker die hauptsächliche tung herrühren, die zur Herstellung des Verhaltens
Quelle des Rauschsignals und daher sollen für die 35 bei hohen Frequenzen in der Nähe der Grenzfrequenz
nachfolgende Diskussion diese Verstärker als die benutzt wird. Derartige angestoßene Schwingungen
einzige Rauschsignalquelle betrachtet werden. An stören am meisten bei plötzlichen Änderungen der
den Klemmen des Abspielkopfes möge das Rausch- Polarität oder Amplitude, und die Amplitude dieser
signal 40 bis 60 Dezibel unter dem Signal A0 liegen, Schwingungen ist proportional der Größe dieser
d. h. es möge ein Amplitudenverhältnis von 1:100 40 plötzlichen Änderungen.
bis 1:1000 vorhanden sein. Wenn man das kleinere Es stellt eine Eigenschaft der nichtlinearen VerVerhältnis
annimmt und ferner annimmt, daß ein stärker dar, daß ihre Verstärkung mit abnehmender
Signal in dem rauschbehafteten Band vor der nicht- Signalamplitude sinkt, und da die angestoßenen
linearen Verstärkung eine Amplitude gleich derjeni- Schwingungen stets von kleinerer Amplitude sind als
gen des Rauschsignals haben möge, d. h. eine Ampli- 45 der Sprung des Signals, besteht das Ergebnis darin,
tude von der Größe 0,01 A0 vorhanden sein möge, daß eine weitere Verkleinerung der Amplitude
so beträgt die Amplitude desselben Signals am Aus- erreicht wird. Bei einem quadratischen Verstärker
gang des nichtlinearen Aufzeichnungsverstärkers eine wird also eine Schwingungsamplitude von 10% auf
Amplitude von 0,1 A0, d. h., es wird mit einer Am- 1% vermindert.
plitude von 20 db über dem Rauschsignal wieder- 50 In der vorliegenden Beschreibung bedeutet
gegeben. Dabei ist natürlich angenommen, daß das »Augenblickswert der Amplitude« die absolute
Rauschsignalniveau nach einer Vergleichmäßigung augenblickliche Größe der Spannung oder des
gemessen ist. Stromes des Signals ohne Rücksicht auf dessen VorWenn das Nutzsignal und das Rauschsignal von- zeichen. Es ist nicht das Signal als solches, welches
einander vollständig unabhängig wären, so würde 55 bei der Aufzeichnung zu einer gebrochenen Potenz
das Signalniveau von 0,1 nach seiner Quadrierung und bei der Reproduktion zu einer Potenz größer als
mit seiner Originalamplitude von 0,01 A0 erscheinen, Eins erhoben wird. Wenn dies der Fall wäre, so
während das Rauschsignal mit 0,0001 A0 erscheinen wären die reziproken Exponenten beispielsweise 0,5
würde, d. h. mit dem hundertsten Teil dieser Ampli- und 2, und das Vorzeichen des aufgezeichneten
tude oder mit einer um 40 db kleineren Amplitude. 60 Signals würde unbestimmt sein, und dasjenige des
Das Rauschsignal kann jedoch als statistisches Signal reproduzierten Signals wäre stets positiv. In Wirkan
der Spitze des Nutzsignals auftreten, so daß ein lichkeit ändert sich jedoch jedes aufgezeichnete oder
Augenblickswert der Amplitude von 0,11A0 auf- reproduzierte Signal in seinem Vorzeichen gleichtreten
kann, welcher nach seiner Quadrierung eine zeitig mit dem Signal, welches am Eingang des nichtAmplitude von 0,0121 ergibt, d. h. daß eine Rausch- 65 linearen Verstärkers liegt. Die Größe des Signals
Signalkomponente von etwa Ve der Amplitude des würde seinen Exponenten enthalten, welcher nicht
gesamten Signals vorhanden wäre. Dies bedeutet der unmittelbar beeinflußte Parameter ist. Obwohl
jedoch, daß das Nutzsignal, statt vollständig in dem also die Amplitude den Maximalwert der betrach-
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teten Spannungen oder Ströme darstellt, erscheint kannter Weise aufgebaut sein kann. Eine dieser
der Ausdruck »Augenblicksamplitude oder »Augen- Möglichkeiten ist ein zweiter Differenzverstärker,
blickswert der Amplitude« der am besten geeignete welchem die Signale von einem der beiden Kanäle
Ausdruck zu sein. Ferner ändert ein Schaltelement mit umgekehrter Phasenlage zugeleitet werden, so
oder eine Einheit, welche den Augenblickswert der 5 daß die Addition durch die Subtraktion einer nega-Amplitude
in der gewünschten Weise beeinflußt, tiven Größe bewirkt wird. Die kombinierten Signale,
gleichzeitig und notwendig auch die Maximalampli- welche also sowohl die linear verstärkten Niedertude
in der gleichen Weise und umgekehrt und daher frequenzkomponenten als auch die nichtlinear verist
die Bezeichnung »Amplitude« in gewissen Zu- stärkten Hochfrequenzkomponenten enthalten, wersammenhängen
ebenfalls am Platze. io den einem bekannten Aufzeichnungskopf 17 zu-
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Anlage für geführt, so daß sie auf dem Aufzeichnungsband 19
die Aufzeichnung von Fernsehsignalen; in üblicher Weise aufgezeichnet werden.
F i g. 2 zeigt das entsprechende Schaltbild einer Bei einer Anlage, in welcher das hier benutzte
Wiedergabeanlage für die mit der Einrichtung nach System verwendet wurde, ist ein Bandaufteilungs-F
i g. 1 aufgezeichneten Signale; 15 verfahren benutzt worden, durch welches die maxi-
F i g. 3 ist ein schematisches Schaltbild eines Ver- male aufzuzeichnende Frequenz auf die Hälfte redustärkers,
dessen Ausgangsamplitude praktisch pro- ziert wurde. Da das Fernsehband eine Breite von
portional der Quadratwurzel der Eingangssignale 4 MHz besitzt, wird durch die Bandaufspaltung die
ist und maximale aufzuzeichnende und wiederzugebende
F i g. 4 ein schematisches Schaltbild eines Ver- 20 Frequenz auf 2 MHz begrenzt. Wenn diese Signale
stärkers, der an seinen Ausgangsklemmen Signale bei der Wiedergabe an den Klemmen des Abnahmeliefert,
welche in ihrer Amplitude proportional dem kopfes auftreten, liegt die Grenzfrequenz um
Quadrat der Amplituden an seiner Eingangsseite drei Dezibel tiefer als die maximale Empfindlichkeit
sind. und liegt also bei etwa 1,2 MHz. Die Kennlinie fällt
In der Schaltung nach F i g. 1 kann eine Signal- 25 von diesem Wert an schnell bis zur absoluten Grenzquelle
1 eine Fernsehaufnahmekamera oder unter frequenz, bei welcher die Empfindlichkeit Null be-Umständen
auch ein Fernsehempfänger sein. Die trägt, ab und welche etwas oberhalb 2 MHz liegt.
Ausgangssignale der Quelle 1 gelangen zu einer Lei- Die Vergleichmäßigungsschaltungen werden scharf
tung 3, und diese Leitung kann entweder das voll- auf die Frequenz von 2 MHz abgestimmt und schneiständige
Fernsehsignal mit Einschluß der Gleich- 3° den oberhalb dieses Frequenzwertes scharf ab. Das
Stromkomponenten führen oder ein Fernsehsignal, Frequenzband von 1,2 bis 2 MHz stellt also den soaus
welchem die Komponenten niedrigster Frequenz genannten rauschbehafteten Teil der Signale dar.
durch einen Blockkondensator entfernt worden sind, Das Tiefpaßfilter 5 wird daher so bemessen, daß es
so daß sie in üblicher Weise später wieder hergestellt scharf bei der Frequenz 1,2 MHz abschneidet,
werden müssen. Wenn die aufzuzeichnenden Signale 35 Bei der in F i g. 2 dargestellten Wiedergabeeiner
Frequenzbandaufteilung unterworfen werden, einrichtung ist das Aufzeichnungsmedium 19 dasselbe
ist die Signalquelle 1 die Einrichtung eines Kanals, in wie in Fig. 1. Jeder Verfahrensschritt beim Abspielwelchem
ein derartiger Vorgang stattfindet. Da die Vorgang hat seinen entsprechenden Verfahrensschritt
Aufrechterhaltung der genauen Phasenbeziehungen bei der Aufzeichnung. Es ist also für jeden dieser
bei Fernsehsignalen von höchster Bedeutung ist, muß 4° Verfahrensschritte eine Einrichtung erforderlich,
das für die Aufteilung der Signale in zwei Kanäle, welche entweder identisch mit der im Aufzeichnungsvon
denen der eine die tiefen Frequenzen und der kanal benutzten Einrichtung ist oder die duale Funkandere die hohen Frequenzen führt, benutzte Filter- tion ausübt. Die entsprechenden Bestandteile sind
netzwerk so beschaffen sein, daß die Phasenverzöge- daher in F i g. 2 durch dieselben Bezugszeichen wie
rung direkt proportional zur Frequenz ist. Dies läßt 45 in Fig. 1, die jedoch mit einem Strich versehen wursich
bei Tiefpaßfiltern (Gaußfiltern) verhältnismäßig den, angedeutet.
leicht erreichen, ist jedoch bei Hochpaßfiltern nicht Die auf dem Band 19 aufgezeichneten Signale wer-
ebenso leicht möglich. In der bevorzugten Aus- den durch eine Abtasteinrichtung 17' abgenommen,
führungsform der Erfindung wird daher die Aus- die ebenso ausgeführt sein kann wie die Abtastgangsspannung
der in F i g. 1 mit 1 bezeichneten 5° einrichtung 17 in F i g. 1 und die vielfach sogar die-Signalquelle
zwei Kanälen zugeführt, von denen der selbe Abtasteinrichtung sein kann. Beim Abspielen
eine ein Tiefpaß-Gaußfilter S und der andere eine liefert diese Abtasteinrichtung ihre Signale zunächst
Verzögerungsleitung 7 enthält, welche das gesamte an einen Verstärker 21.
Signalband um denselben Betrag von Mikrosekunden Bei einer praktischen Ausführung enthält dieser
verzögert, als ihn die niedrigen Frequenzen in der 55 Verstärker mehrere Stufen, die in dem gleichen Ver-Leitung
5 erfahren. Stärkergehäuse untergebracht sein können. Vorzugs-
Die Signale beider Kanäle werden in einem Dif- weise soll die gesamte Vergleichmäßigung der abferenzverstärker
9 wieder miteinander vereinigt, in genommenen Signale in diesem Punkte stattfinden,
welchem die von dem Filter S gelieferten Signale von so daß die dem Tiefpaßfilter 5' und der Verzögedem
gesamten Signalfrequenzband abgezogen wer- 60 rungsleitung 7' zugeleiteten Signale die aufgezeichden,
so daß nur die Hochfrequenzkomponenten neten Frequenzen mit den gleichen relativen Ampliübrigbleiben.
Diese treten an der Ausgangsseite des tuden enthalten wie die Signale, die dem Aufzeich-Differenzverstärkers
auf und werden einem nicht- nungskopf 17 in F i g. 1 zugeführt werden. Sie entlinearen
Verstärker 11 zugeführt. Gleichzeitig wer- halten jedoch außerdem noch die Rauschsignale,
den die von dem Filter 5 gelieferten Signale einem 65 welche in den vorhergehenden Stufen entstehen. Das
linearen Verstärker 13 zugeleitet. Die Ausgangs- Filter 5' und die Verzögerungsleitung 7' müssen
großen dieser beiden Verstärker gelangen zu einer elektrisch identisch mit dem Filter 5 und der Lei-Addierschaltung
15, welche in beliebiger an sich be- tung 7 in Fig. 1 sein, und dasselbe gilt von dem
11 12
DifferenzverstärkerP'. Da der größte Teil der Ein- lichung. Zur Veranschaulichung sind entsprechende
richtung, die für die Aufzeichnung benutzt wird, Schaltungen in F i g. 3 und 4 dargestellt,
auch für den Abspielvorgang verwendet werden In der Schaltung nach F i g. 3 wird das Ausgangskann, brauchen diese Schaltungsbestandteile in vie- signal des Differenzverstärkers 9 dem Gitter einer len Fällen nur einfach vorhanden zu sein und lassen 5 Fünfpolröhre 23 zugeführt. Diese Röhren haben die sich durch Benutzung geeigneter Umschalter von Eigenschaft, daß ihr dynamischer innerer Widerder Aufzeichnungsseite auf die Abspielseite um- stand sehr hoch ist und daß ihr Anodenstrom innerschalten. Der lineare Verstärker 13 kann ebenfalls halb eines beträchtlichen Arbeitsbereiches direkt gleichartig aufgebaut sein wie der Abspiel- proportional der Steuergitterspannung gemacht werverstärker 13'. io den kann. Der innere Widerstand dieser Röhren
auch für den Abspielvorgang verwendet werden In der Schaltung nach F i g. 3 wird das Ausgangskann, brauchen diese Schaltungsbestandteile in vie- signal des Differenzverstärkers 9 dem Gitter einer len Fällen nur einfach vorhanden zu sein und lassen 5 Fünfpolröhre 23 zugeführt. Diese Röhren haben die sich durch Benutzung geeigneter Umschalter von Eigenschaft, daß ihr dynamischer innerer Widerder Aufzeichnungsseite auf die Abspielseite um- stand sehr hoch ist und daß ihr Anodenstrom innerschalten. Der lineare Verstärker 13 kann ebenfalls halb eines beträchtlichen Arbeitsbereiches direkt gleichartig aufgebaut sein wie der Abspiel- proportional der Steuergitterspannung gemacht werverstärker 13'. io den kann. Der innere Widerstand dieser Röhren
Der Verstärker 11' übt jedoch die umgekehrte kann daher als unendlich betrachtet werden, und die
Wirkung aus wie der Verstärker 11. Er arbeitet nicht Verstärkerausgangsspannung ist direkt proportional
wie der Verstärker 11 nach einem Quadratwurzel- zum Widerstand des Belastungskreises. Bei der Vergeseiz,
sondern vielmehr nach einem quadratischen Stärkung von Hochfrequenzkomponenten kann die-Gesetz.
Es treten also an seiner Ausgangsseite Ampli- 15 ser Belastungskreiswiderstand nicht zu groß gemacht
tuden auf, welche dem Quadrat der Eingangsampli- werden, da sonst die unvermeidlichen Nebenschlußtuden
entsprechen. Die Bestandteile 1Γ und 13' lie- kapazitäten unweigerlich die hohen Frequenzen abgen
an der Addierschaltung 15', deren Ausgangs- schwächen. Bei der in Fig. 3 dargestellten Schalgröße
eine Wiedergabe der aufgezeichneten Signale tung werden die Anodenspannung und die Schirmdarstellt.
Bei der hier beschriebenen Einrichtung ge- 20 gitterspannung aus einer gewöhnlichen Gleichstromlangt
dieses Ausgangssignal zu einer Dekodierungs- quelle bezogen, und die Anode erhält ihre Gleicheinrichtung,
welche den Bandaufteilungsvorgang, der spannung über einen Widerstand 25 von 3000 Ohm,
vor der Aufzeichnung stattgefunden hatte, wieder da nämlich gefunden wurde, daß bei diesem Wert
umkehrt. Da dies jedoch mit der Erfindung nichts zu des Anodenwiderstandes die Ausgangskennlinie bis
tun hat, ist diese nachfolgende Einrichtung in der 25 zu der Grenzfrequenz von 2MHz horizontal verläuft.
Zeichnung nicht mit dargestellt. Der Anodenbelastungskreis ist über einen Block-
Bei der beschriebenen Einrichtung werden die kondensator 27 angeschlossen, der so groß gewählt
Signale des rauschbehafteten Kanals nur einem ein- ist, daß er innerhalb des Frequenzbandes von 1,2 bis
zigen Kanal zugeführt, welcher die niederfrequenten 2 MHz einen vernachlässigbaren Scheinwiderstand
und verhältnismäßig rauschfreien Signale führt. Es 30 darstellt. Der Belastungskreis selbst besteht aus zwei
dürfte also erkennbar sein, daß die Hochfrequenz- entgegengesetzt gepolten Kristallgleichrichtern 29,
komponenten des Verstärkers 1Γ auch an mehr als die zueinander parallel liegen und nach Erde geführt
einen Niederfrequenzkanal gehen können und dabei sind. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel
einzelne Addierschaltungen durchlaufen. Diese Mög- wurden zwei Gleichrichter »Hughes IN 191« ver-
lichkeit ist jedoch zur Vereinfachung der Zeichnun- 35 wendet, welche die gleichen Kennlinien besitzen und
gen und der Beschreibung nicht mit -dargestellt. für Hochfrequenz geeignet sind. Es handelt sich da-
Bei der vorstehenden Beschreibung des Block- bei um Punktkontaktgleichrichter. Die Gleichrichter
Schaltbildes nach Fig. 1 und 2 wurden die nicht- 29 sollen jedoch sorgfältig zueinander ausgesucht
linearen Verstärker 11 und 11' lediglich durch ihre werden, da die Kennlinien solcher Gleichrichter nicht
Funktionen gekennzeichnet. Die Filter, die Verzöge- 40 so gleichmäßig ausfallen wie diejenigen von Vakuum-
rungsleitungen, die linearen Verstärker und die röhren. Die Hochspannungsseite dieser beiden Gleich-
Differenzverstärker sind ebenso wie die Aufzeich- lichter ist mit dem Gitter einer weiteren Verstärker-
nungsköpfe und Abnahmeköpfe so wohlbekannte röhre 31 verbunden. Die Anode der Röhre 31 wird
Schaltelemente, daß ihre Beschreibung überflüssig über einen gewöhnlichen Lastwiderstand 33 aus der-
erschien. Quadrierende und radizierende Schaltungen 45 selben Gleichstromquelle gespeist, wie die Anode
sind ebenfalls bekannt. Verschiedene Schaltungen der Röhre 23 und die Verbindung zu der Addier-
zur Quadrierung und Radizierung, von denen einige schaltung 15 enthält einen Blockkondensator 35. Die
mehr oder weniger kompliziert sind, sind in dem Röhren 23 und 31 sind in der üblichen Weise durch
Buch »Waveforms«, Bd. 19, Radiation Laboratory Kathodenwiderstände 37 und 39 vorgespannt. Diese
Series (McGraw-Hill, 1949), auf den Seiten 678 50 Widerstände sind nicht mit Parallelkondensatoren
bis 693 beschrieben, und es ist dort auch gesagt, daß versehen, so daß die Röhren innerhalb gewisser
manche dieser Schaltungen auch dritte Wurzeln zie- Grenzen durch die entstehende Gegenkopplung
hen können. Für den Verstärker 11 kann jede der stabilisiert sind.
dort beschriebenen radizierenden Schaltungen ver- Bekanntlich ändert sich der einen Kristallgleich-
wendet werden und für den Verstärker 11' jede der 55 richter durchsetzende Strom annähernd mit dem
dort beschriebenen quadrierenden Schaltungen. Quadrat der am Gleichrichter liegenden Spannung,
Es ist nicht erforderlich, daß der Verstärker 11' und infolgedessen stellt die an einem solchen Gleichein
Signal liefert, welches einem ganzzahligen Ex- richter liegende Spannung die Quadratwurzel des
ponenten entspricht, sofern nur der Exponent des Gleichrichterstromes dar. Jede dieser Feststellungen
Verstärkers 11' den reziproken Wert des Verstärkers 60 ist gleichbedeutend mit der Feststellung, daß der
11 darstellt. Auch ist es nicht notwendig, daß die effektive Widerstand der Vorrichtung sich invers zu
Größe n, also der Exponent im Verstärker 11', den der angelegten Spannung in der betreffenden HaIb-Betrag
2 hat, wenn er nur größer als 1 ist, obwohl welle ändert, in welcher der Gleichrichter durchlässig
die Verbesserung hinsichtlich des Verhältnisses ist. In der Sperrhalbwelle ändert sich der Widerstand
Nutzsignal zu Rauschsignal um so größer ist, je 65 in der gleichen Weise, ist jedoch so viel höher, daß
größer der Exponent im Verstärker 11' gemacht er im vorliegenden Falle vernachlässigt werden kann,
wird. Diese Tatsachen vergrößern den Anwendungs- Der Scheinwiderstand jedes Gleichrichters 29 ist
bereich der Erfindung und erleichtern ihre Verwirk- für Signale, deren Amplituden in der Nähe des
Claims (1)
13 14
Rauschsignalniveaus liegen, sehr viel kleiner als der 42 dieselbe Beziehung zum effektiven Widerstand des
Widerstand 25. In erster Annäherung kann man also Gleichrichternetzwerks 45 hat wie der Leitwert des
sagen, daß alle durch die Röhre 23 gelieferten Signale Widerstandes 25 zum Leitwert der Gleichrichter 29,
die Widerstände der Gleichrichter durchsetzen, und sind also die Eigenschaften der Widerstände in beida
der Ausgangsstrom der Röhre proportional ihrer 5 den Fällen die gleichen und die Ausgangsgrößen der
Eingangsspannung ist, ist auch die Spannung an den Gleichrichter besitzen die gewünschten Eigenschaf-Gleichrichtern,
die an der Röhre 31 liegt, propor- ten. Hierzu ist erforderlich, daß der Widerstand 47
tional der Eingangs^pannung der Röhre 23. Sie ist klein im Verhältnis zum minimalen Widerstand der
also proportional der Quadratwurzel der Gitter- beiden Gleichrichter ist. Der Widerstand der Gleichspannung
der Röhre 23. io richter läßt sich dadurch erhöhen, daß man in jedem
In Wirklichkeit gilt dies jedoch nicht streng exakt. Zweig des Gleichrichternetzwerks eine Reihen-Bei
kleinen Signalamplituden, bei denen der effektive schaltung von zwei oder mehr als zwei Gleichrichtern
Widerstand der Gleichrichter hoch ist, wird ein grö- verwendet. Hierdurch wird auch eine Vergleichßerer
Bruchteil des Stromes von dem Widerstand 25 mäßigung der Kennlinien der Gleichrichter erreicht,
abgeleitet, da sich der Anodenstrom der Röhre 23 15 da nämlich dann die beiden Reihenschaltungen mitumgekehrt
wie die Widerstände aufteilt. Wenn man einander verglichen werden müssen und nicht einannimmt,
daß die Gleichrichterkennlinien einem zelne Gleichrichter.
quadratischen Gesetz gehorchen, ändert sich also die Andere nichtlineare Elemente können an Stelle
am Gitter der Röhre 31 liegende Spannung nicht der Gleichrichter in die Schaltung eingesetzt werden,
genau nach einem Quadratwurzelgesetz, d. h., der 20 vorausgesetzt, daß die Abhängigkeit ihres Stromes
Exponent von A0 beträgt nicht genau 0,5, sondern von ihrer Spannung in einer Weise verläuft, welche
ist etwas größer. Er ist aber nach wie vor erheblich für die zu behandelnden Hochfrequenzen geeignet
kleiner als Eins. Ähnliches gilt, wenn die verwen- ist. Wenn ihre Kennlinie symmetrisch zur Spannung
deten Kristallgleichrichter eine kubische Kennlinie oder zum Strom verläuft, kann man auch einzelne
besitzen oder eine Kennlinie mit einem anderen Ex- 25 solche Schaltelemente an Stelle der dargestellten
ponenten als Zwei. Gleichrichternetzwerke verwenden. Die benutzten
Um das Signal in befriedigender Weise wieder- Verstärker haben möglicherweise nicht von sich aus
herzustellen, ist es erforderlich, daß der nichtlineare die Verstärkungsfaktoren b und Vb, jedoch läßt sich
Verstärker 11' so eng wie möglich eine exakt rezi- dies durch die Verstärkung von vorhergehenden oder
proke Eigenschaft besitzt wie der Verstärker 11. Dies 30 nachfolgenden Verstärkern ausgleichen. Man kann
läßt sich dadurch erreichen, daß man eine Schaltung auch die Verstärkung oder Abschwächung in dem
verwendet, welche praktisch dual derjenigen des linearen Niederfrequenzkanal entsprechend beVerstärkers
11 ist, d. h. eine Schaltung, in welcher messen.
die Widerstände durch Leitwerte, die Ströme durch Es ist zu beachten, daß die im vorstehenden be-
Spannungen und umgekehrt ersetzt sind. Ein der- 35 schriebenen besonderen reziproken Verstärker nicht
artiger Verstärker ist in F i g. 4 dargestellt. In dieser die einzigen hierfür verwendbaren Verstärker und
Schaltung wird der Eingangsröhre 41 das Signal des auch nicht notwendig die besten Verstärker für einen
Differentialverstärkers 9' zugeführt, die als Röhre besonderen Anwendungsfall sind. In der vorliegenden
mit Ausgangswiderstand in ihrer Kathodenzuleitung Beschreibung wurden lediglich deshalb diese Vergeschaltet
ist. Die Eigenschaft dieser Schaltung be- 40 stärker behandelt, um zu zeigen, daß der Erfindungssteht
darin, daß ihr Ausgangswiderstand niedrig ist gedanke mit zwei Verstärkern von verhältnismäßig
und daß die Spannung der Kathode direkt propor- einfachem Aufbau durchführbar ist.
tional zur Spannung des Gitters schwankt, sich also Es ist außerdem zu beachten, daß die Schaltung in
tional zur Spannung des Gitters schwankt, sich also Es ist außerdem zu beachten, daß die Schaltung in
praktisch unabhängig vom Strom ändert. Dies gilt F i g. 1 auch für andere Zwecke als zur Auf zeichnung
unter der Voraussetzung, daß der Scheinwiderstand 45 von Signalen der Addierschaltung 15 auf dem Aufdes
Ausgangskreises verhältnismäßig hoch im Ver- zeichnungsmedium 19 benutzt werden kann. Man
gleich mit dem Innenwiderstand der Röhre ist, statt kann beispielsweise die Signale der Addierschaltung
ihm gegenüber klein zu sein wie in dem Aufzeich- 15 zur Modulation einer Trägerwelle benutzen. Die
nungsverstärker. Der Röhrenstrom fließt durch den modulierte Trägerwelle kann dann drahtlos oder
Kathodenwiderstand 42 von noch höherem Wider- 50 über ein koaxiales Kabel fernübertragen werden,
stand. Die Gleichstromkomponente des Ausgangs- Dort kann die modulierte Trägerwelle in üblicher
signals wird durch einen Blockkondensator 43 unter- Weise empfangen und gleichgerichtet werden, um die
drückt, der in dem benutzten Frequenzbereich einen Modulationsspannung zurückzugewinnen. Die Moduvernachlässigbaren
Widerstand darstellt. Auf den lationsspannung kann dann einer dem Verstärker 21 Blockkondensator folgen zwei Gleichrichter 45, die 55 in F i g. 2 entsprechenden Stufe zugeführt werden,
einander entgegengeschaltet sind, jedoch zu dem
einander entgegengeschaltet sind, jedoch zu dem
Blockkondensator in Serie liegen und nicht wie in Patentansprüche:
F i g. 3 nach Erde geführt sind. Hinter den Gleichrichtern ist ein Widerstand 47 nach Erde geführt, 1. Verfahren zur Verbesserung des Störabstandessen
spannungsführendes Ende am Gitter der Aus- 60 des in gesendeten und an einem entfernten Ort
gangsröhre 49 liegt. Diese letztere Röhre ist über empfangenen oder aufgezeichneten und wieder
einen Widerstand 51 vorgespannt. abgespielten, hierbei vorwiegend in einem be-
Der Belastungskreis des Verstärkers 11 enthält stimmten Frequenzbereich des eingenommenen
also Leitwerte parallel mit einer Quelle konstanten Frequenzbandes durch Störsignale überlagerten
Stromes, und der Belastungskreis des Verstärkers 11' 65 Nachrichtensignalen, bei welchem ein Teil des
enthält Widerstände in Reihe mit einer Quelle kon- Frequenzbandes von dem Nachrichtensignal abge-
stanter Spannung. Wenn die Summe des Wider- trennt und gesondert verarbeitet wird, vorzugs-
standes 47 und der effektive Widerstand der Röhre weise für eine magnetische Speicherung von
I 204
Fernsehsignalen, dadurch gekennzeichnet,
daß der abgetrennte Bereich des Frequenzbandes vor dem Senden oder Aufzeichnen einer
nichtlinearen Verstärkung mit einem Exponenten kleiner als Eins unterworfen und mit dem Rest
des Signals wieder vereinigt wird und daß nach dem Empfang oder der Wiedergabe des Nachrichtensignals
der Frequenzbereich wieder vom übrigen Signal abgetrennt, einer nichtlinearen Verstärkung mit einem dem erwähnten Expcnenten
reziproken Exponenten unterworfen und dann vor der Verwertung des Signals wieder mit
dem Rest des Signals vereinigt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Exponent etwa V2
und der zweite Exponent etwa 2 beträgt.
3. Sende- oder Aufzeichnungsemrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Trenneinrichtungen (5, 7, 9) vorhanden sind, welche den genannten
Frequenzbereich von dem Bandrest abtrennen, daß ein nichtlinearer Verstärker (11) zur Verstärkung
der Signale dieses Frequenzbereichs nach dem Gesetz bA1'" verstärken und daß eine
Addierschaltung (15) zur Addition der Ausgangsgröße des nichtlinearen Verstärkers zu den Signalen
in dem genannten Rest des Frequenzbandes vorhanden ist.
4. Empfangs- oder Wiedergabeeinrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß Trenneinrichtungen (5', 7', 9') zur Trennung des erwähnten Frequenzbandbereiches
von dem Bandrest, ferner ein nichtlinearer Verstärker (U') zur Verstärkung der
Signale des genannten Frequenzbereichs nach dem Gesetz (l/b)An vorhanden ist und daß eine
Addierschaltung (15') zur Addition der Ausgangsgröße dieses nichtlinearen Verstärkers zu den
Signalen in dem erwähnten Bandrest vorhanden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch einen linearen Verstärker (13
bzw. 13') zur Verstärkung der Signale des genannten Bandrestes vor ihrer Zuführung zu der Addierschaltung
(15 bzw. 15').
6. Einrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Trenneinrichtungen
ein Tiefpaßfilter (5, 5') zur Abtrennung des tieferen Teils des Frequenzbandes, ferner
Verzögerungseinrichtungen (7, T) zur Verzögerung der Signale des ganzen Bandes um denselben
Betrag, wie er in dem Filter auftritt, vorhanden sind und daß eine Anordnung (9, 9') zur
Subtraktion der Ausgangsgröße des Filters von der Ausgangsgröße der Verzögerungsmittel zur
Gewinnung des oberen Teils des Frequenzbandes vorhanden ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Subtraktionsanordnung aus
einem Differenzverstärker (9, 9') besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 865 325, 658 976;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 094 797,1096 955.
Deutsche Patentschriften Nr. 865 325, 658 976;
deutsche Auslegeschriften Nr. 1 094 797,1096 955.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 737/249 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
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| US53594A US3207854A (en) | 1960-08-30 | 1960-08-30 | Noise reduction method for recorded signals |
| DE19611204704 DE1204704C2 (de) | 1961-09-04 | 1961-09-04 | Verfahren und einrichtung zur verringerung des einflusses von stoersignalen, die einem breitbandigen nachrichtensignal bei einer uebertragung oder einem aufzeichnungs- und wiedergabevorgang ueberlagert werden |
| GB3473261A GB953135A (en) | 1961-09-04 | 1961-09-27 | Noise reduction method for recorded signals |
| FR874589A FR1306773A (fr) | 1961-09-04 | 1961-09-29 | Perfectionnements apportés aux procédés et dispositifs pour l'émission, la réception, l'enregistrement et la reproduction de signaux électriques |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19611204704 DE1204704C2 (de) | 1961-09-04 | 1961-09-04 | Verfahren und einrichtung zur verringerung des einflusses von stoersignalen, die einem breitbandigen nachrichtensignal bei einer uebertragung oder einem aufzeichnungs- und wiedergabevorgang ueberlagert werden |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1204704C2 DE1204704C2 (de) | 1973-09-20 |
| DE1204704B true DE1204704B (de) | 1973-09-20 |
Family
ID=5656535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19611204704 Expired DE1204704C2 (de) | 1960-08-30 | 1961-09-04 | Verfahren und einrichtung zur verringerung des einflusses von stoersignalen, die einem breitbandigen nachrichtensignal bei einer uebertragung oder einem aufzeichnungs- und wiedergabevorgang ueberlagert werden |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1204704C2 (de) |
| GB (1) | GB953135A (de) |
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- 1961-09-04 DE DE19611204704 patent/DE1204704C2/de not_active Expired
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