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DE1204368B - Blasduese zur Herstellung von Fasern aus schmelzfluessigen Silikaten, wie Glas, Mineralien u. dgl. - Google Patents

Blasduese zur Herstellung von Fasern aus schmelzfluessigen Silikaten, wie Glas, Mineralien u. dgl.

Info

Publication number
DE1204368B
DE1204368B DEG37408A DEG0037408A DE1204368B DE 1204368 B DE1204368 B DE 1204368B DE G37408 A DEG37408 A DE G37408A DE G0037408 A DEG0037408 A DE G0037408A DE 1204368 B DE1204368 B DE 1204368B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nickel
fibers
nozzle
glass
minerals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG37408A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Sebastian Speth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to GB1051763D priority Critical patent/GB1051763A/en
Application filed by Gruenzweig und Hartmann AG filed Critical Gruenzweig und Hartmann AG
Priority to DEG37408A priority patent/DE1204368B/de
Priority to NL6403076A priority patent/NL6403076A/xx
Priority to US355641A priority patent/US3352653A/en
Publication of DE1204368B publication Critical patent/DE1204368B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/06Manufacture of glass fibres or filaments by blasting or blowing molten glass, e.g. for making staple fibres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Fibers (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES S/WrWt PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
CO3b
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 32 a - 37/08
G 37408 VIb/32a
1. April 1963
4. November 1965
Die Erfindung betrifft die verbesserte Ausbildung einer Blasdüse zur Herstellung von Fasern aus Silikatschmelzen im Wege des Düsenblasverfahrens.
Bei diesem bekannten Verfahren werden verhältnismäßig dünne Strahlen der Schmelze in einen Blasstrom geleitet, der etwa in Richtung der Schmelzestrahlen rasch fließt und sie zu feinen Fasern auszieht.
Blasdüsen solcher Art sind in mehreren Bauformen bekannt und weisen einen beiderseits offenen Kanal auf, in den an einem, meist dem oberen, Ende die Schmelzestrahlen sowie durch einen oder mehrere Schlitze die Blasmittelströme eintreten. Am anderen Ende des Kanals verläßt der faserführende Blasstrom die Blasdüse. Der Kanal kann bekanntlich kreisförmigen oder rechteckig-schlitzförmigen Querschnitt haben.
Bei der letztgenannten Bauweise läßt sich der Kanalquerschnitt, d. h. der Abstand zwischen zwei Blasdüsenhälften, während des Betriebs laufend ao ändern, wie es z. B. im Patent 848 990 beschrieben ist. Diese Maßnahme erlaubt zwar das vorteilhafte Anpassen der Blasdüse an die jeweiligen Betriebsbedingungen bzw. die Eigenschaften der Schmelze. Jedoch bringt die zur Verbesserung der Faserqualitat an sich erwünschte Verringerung des Abstandes zwischen den Blasdüsenhälften die Gefahr mit sich, daß bei einem bestimmten Abstand die Blasdüse von den Fasern bzw. der Schmelze verstopft wird und ausgewechselt werden muß.
Trotzdem man solche Blasdüsen mit Rücksicht auf Beanspruchungen, die sie durch die Temperaturen der Schmelze und des Blasmittels erfahren, bisher bereits aus Edelstahl und ähnlichen hochwertigen, wärmebeständigen Werkstoffen gefertigt hat, war ihre Lebensdauer ziemlich begrenzt. Insbesondere bei enger Einstellung des Kanals stellten sich an den Wandungen, die den faserführenden Blasstrom begrenzen, rasch Anfressungen bzw. Erosionen ein, die vermutlich durch die Bildung von Wirbeln in der Strömung auch den Zerfaserungsvorgang beeinträchtigen und möglicherweise eine Ursache für die erwähnte Verstopfung des Düsenkanals waren.
Man hat schon versucht, diese Schwierigkeiten zu mildern, indem man parallel zu den Kanalwandungen der Blasdüse einen Luftstrom eingebracht hat, der die Wandungen kühlen und die Angriffe der Schmelze bzw. des heißen Blasmittels von ihnen fernhalten soll. Dieser Vorschlag konnte sich jedoch nicht durchsetzen, da er, abgesehen von den zusätzlichen Kosten, zwangsläufig einen ungünstig breiten Blasdüse zur Herstellung von Fasern aus
schmelzflüssigen Silikaten, wie Glas,
Mineralien u. dgl.
Anmelder:
Grünzweig & Hartmann Aktiengesellschaft,
Ludwigshafen/Rhein,
Bürgermeister-Grünzweig-Str. 1-47
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr. Sebastian Speth, Duisburg
Kanal erfordert und außerdem dem Blasstrom Energie entzieht.
Es hat sich nun gezeigt, daß sich die Nachteile der bekannten Blasdüse in überraschend einfacher Weise beseitigen lassen, wenn gemäß der Erfindung wenigstens ihre den faserführenden Blasstrom begrenzende Wandung aus Nickel oder einer überwiegend Nickel enthaltenden Legierung gebildet ist.
Dazu genügt es bereits, die Kanalwandung mit einer etwa einen Millimeter oder wenig dickeren Schicht von Nickel bzw. seiner Legierung zu plattieren.
Es ist ebenfalls möglich, wenigstens den Hauptteil der Blasdüse aus Nickel bzw. seiner Legierung anzufertigen, was besonders in einer aggressiven Atmosphäre im Hinblick auf die Vermeidung die Korrosion fördernder Lokalelemente vorteilhaft sein kann.
Zwar kannte man bereits seit langem die höhere »Klebetemperatur« von Nickel, verglichen etwa mit Stahl. Da nur oberhalb dieser Temperatur ein erhitztes Silikat fest mit dem Metall verklebt und sich unterhalb wieder ablösen läßt, hat man von dieser Eigenschaft des Nickels zum Bau von Glasformen u. dgl. schon Gebrauch gemacht.
Die tatsächlich zu beobachtende Steigerung der Gestaltsfestigkeit von erfindungsgemäß ausgebildeten Blasdüsen überschreitet jedoch das auf Grund der Eigenschaften von Nickel zu erwartende Ausmaß bei weitem. So konnte z. B. die Kanalbreite von nickelplattierten Blasdüsen gegenüber dem Mindestwert von aus Stahl gefertigten Düsen um 20% und mehr verringert werden, ohne daß ein »Zulaufen« der Düse eintrat. Zugleich zeigte die erfindungsgemäße Blasdüse unter sonst gleichen Bedingungen eine um mindestens das Dreifache höhere Standzeit.
509 720/10*
Vergleichsversuche mit anderen Metallen, die Nickel hinsichtlich der »Klebetemperatur« zum Teil noch übertreffen, wie Wolfram, sonst aber etwa gleiche Eigenschaften haben, führten durchweg zu negativen Ergebnissen. Diese Metalle führten zumeist früher zum Ausfallen der Blasdüsen als Stahl.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Blasdüse zur Herstellung von Fasern aus Silikatschmelzen, wie Glas, Mineralien u. dgl. im Wege des Düsenblasverfahrens, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ihre den faserführenden Blasstrom begrenzenden Wandung aus Nickel oder einer überwiegend Nickel enthaltenden Legierung gebildet ist.
2. Blasdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanalwandung mit einer etwa einen Millimeter oder wenig dickeren Schicht von Nickel bzw. seiner Legierung plattiert ist.
3. Blasdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus Nickel bzw. seiner Legierung gebildet ist.
DEG37408A 1963-04-01 1963-04-01 Blasduese zur Herstellung von Fasern aus schmelzfluessigen Silikaten, wie Glas, Mineralien u. dgl. Pending DE1204368B (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1051763D GB1051763A (de) 1963-04-01
DEG37408A DE1204368B (de) 1963-04-01 1963-04-01 Blasduese zur Herstellung von Fasern aus schmelzfluessigen Silikaten, wie Glas, Mineralien u. dgl.
NL6403076A NL6403076A (de) 1963-04-01 1964-03-23
US355641A US3352653A (en) 1963-04-01 1964-03-30 Blast nozzle for forming silicate fibers

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG37408A DE1204368B (de) 1963-04-01 1963-04-01 Blasduese zur Herstellung von Fasern aus schmelzfluessigen Silikaten, wie Glas, Mineralien u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204368B true DE1204368B (de) 1965-11-04

Family

ID=7125626

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG37408A Pending DE1204368B (de) 1963-04-01 1963-04-01 Blasduese zur Herstellung von Fasern aus schmelzfluessigen Silikaten, wie Glas, Mineralien u. dgl.

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3352653A (de)
DE (1) DE1204368B (de)
GB (1) GB1051763A (de)
NL (1) NL6403076A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1051763A (de) 1900-01-01
US3352653A (en) 1967-11-14
NL6403076A (de) 1964-10-02

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