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DE1204009B - Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln

Info

Publication number
DE1204009B
DE1204009B DEA41501A DEA0041501A DE1204009B DE 1204009 B DE1204009 B DE 1204009B DE A41501 A DEA41501 A DE A41501A DE A0041501 A DEA0041501 A DE A0041501A DE 1204009 B DE1204009 B DE 1204009B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
tub
trays
spray pipes
stacks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA41501A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gottfried Hain
Konrad Matulla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALPMA ALPENLAND MASCHB GES HAI
Original Assignee
ALPMA ALPENLAND MASCHB GES HAI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALPMA ALPENLAND MASCHB GES HAI filed Critical ALPMA ALPENLAND MASCHB GES HAI
Priority to DEA41501A priority Critical patent/DE1204009B/de
Priority to AT709063A priority patent/AT251345B/de
Publication of DE1204009B publication Critical patent/DE1204009B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/12Forming the cheese
    • A01J25/126Cleaning cheese making equipment

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIj
Deutsche Kl.: 45 g-25/16
Nummer: 1204 009
Aktenzeichen: A 41501III/45 g
Anmeldetag: 30. Oktober 1962
Auslegetag: 28. Oktober 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von zu Stapeln zusammengestellten Horden, insbesondere von Drahtgitterhorden für Käse, in einer Spritzkammer nach einer vorausgehenden Aufweichbehandlung.
Es ist bekannt, Käsebretter und Horden durch Bürsten und Bespritzen mit Flüssigkeit zu reinigen. Die hierzu notwendigen Einrichtungen sind jedoch, insbesondere in Verbindung mit mechanischer Beschickung und Entnahme der Bretter, kompliziert. Auch ist es bekannt, Horden durch Eintauchen in eine Spülflüssigkeit zu behandeln. Für Gitterhorden reicht diese Reinigung aber meist nicht aus. Aber auch in bekannten Spritztunnels lassen sich fest anhaftende oder angebackene Rückstände oder dergleichen Verunreinigungen nicht immer restlos von den Drahtstäben, insbesondere an deren Schnittstellen, beseitigen.
Zur Intensivierung der Reinigungswirkung hat man auch schon vorgeschlagen, die zu reinigenden Gegenstände zunächst einer Aufweichbehandlung durch eine Spülströmung zu unterwerfen und anschließend noch abzuspritzen. Die Spritzdüsen stehen hierbei gegenüber den vorbeiziehenden Gegenständen fest, und die Spritzstrahle treffen stets gleichgerichtet auf, wodurch sich nicht erfaßte Stellen in toten Winkeln nicht vermeiden lassen. Um diesen Mangel zu beheben, sind schon Tunnel-Spritzanlagen mit hin und her gehenden Spritzdüsen bekanntgeworden. Diese Vorrichtungen eignen sich jedoch nur für Einzelstücke oder Stückreihen im kontinuierlichen'Durchsatz. Großflächige Drahtgitterhorden lassen sich hiermit nicht befriedigend reinigen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen, die auch für Horden bzw. Hordenstapel eine vollkommene Reinigung gewährleistet und auch kleinste und fest angebackene Rückstände von den Hordenteilen beseitigt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzkammer von einem zur Aufnahme des Hordenstapels im wesentlichen quaderförmigen, von oben zu beschickenden Wannenbehälter mit an mindestens zwei gegenüberliegenden Wanneninnenseiten auf und/oder ab bewegbaren Spritzrohren gebildet ist.
Vorteilhaft ist es, die gegenüberliegenden Spritzrohre gegenläufig zu bewegen. Es können aber auch um den ganzen Hordenstapel umlaufende Spritzrohre vorgesehen sein. Die Spritzrohre selbst sind zweckmäßig mit schräggestellten Spritzschlitzen versehen.
Der wannenartigen Spritzkammer läßt sich beson-Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln
Anmelder:
ALPMA Alpenland-Maschinenbaugesellschaft
Hain & Co. K. G.,
Rott/Inn, Rosenheimer Straße
ίο Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Gottfried Hain,
Lehen über Wasserburg/Inn;
Konrad Matulla, München
ders günstig ein ebenfalls wannenartiger Aufweichbehälter mit einer an sich bekannten Zirkulationseinrichtung für eine Spülflüssigkeit vorbauen.
Durch die gemäß der Erfindung ausgebildete Spritzkammer wird eine sehr intensive Reinigung 'erreicht und mit Sicherheit verhindert, daß fest angebackene und hartgewordene Rückstände und dergleichen Verunreinigungen noch an den Drahtstäben haftenbleiben. Diese Reinigungswirkung ist vor allem eine Folge der wiederholten Bespritzung aus verschiedenen Richtungen des stationären Stapels, wodurch hängengebliebene Rückstände restlos abgespritzt und die Horden noch einer Nachreinigung mit frischer Flüssigkeit unterworfen werden. Vor allem wird hierdurch erreicht, daß auch Schimmel- und Eiweißstoffe, die nach dem Aufweichen Fäden bilden, vollständig entfernt werden können. Die wannenartige Gestaltung einer Spritzkammer ermöglicht die gleichzeitige Behandlung eines größeren Hordenstapels, dessen Reinigungszeit nach Bedarf einstellbar ist. Die vorgeschlagene Vorrichtung ist einfach im Aufbau, leicht zu überwachen und ohne besonderen Aufwand auch zu automatisieren.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Reinigungsvorrichtung für Käsehorden gemäß der Erfindung. Es stellt dar
F i g. 1 einen Querschnitt,
F i g. 2 eine Draufsicht und
F i g. 3 eine Teilansicht eines Spritzrohres.
Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Reinigungsvorrichtung besteht aus einem Aufweichbehälter 1 von etwa rechteckigem Querschnitt und einer damit durch Verbindungswände 2 zusammengebauten, ebenfalls etwa rechteckigen Spritzkammer 3 von der Form einer oben offenen Wanne. Im Aufweichbehälter 1
509 719/7
sind in einer Vertikalebene angeordnete Heizschlangen 5 vorgesehen, die als eine Art Trennwand zwischen einem Stapelraum 6 für einen oder mehrere Hordenstapel 7 und einem Wirbelraum 8 dienen. Die Zirkulationsströmung wird beispielsweise durch eine Schraube 9 verursacht, die von einem Motor 10 angetrieben ist. In der Spritzkammer 3 ist an den gegenüberliegenden Querseiten je ein Spritzrohr 15 vorgesehen, das beiderseits an einer Tragkette 16 befestigt ist. Diese Tragketten laufen um untere und obere Räder 17,18 um und werden über Ketten 19 und 20 von einem reversiblen Motor 21 derart angetrieben, daß die beiden Spritzrohre 15 sich in gegenläufiger Richtung auf und ab bewegen und dabei mit starken Flüssigkeitsstrahlen den vom Aufweichbehälter 1 umgesetzten Hordenstapel 22 bespritzen. Die Spritzwasserversorgung kann durch Schlauchanschlüsse 23 erfolgen. Eine Hochdruckpumpe (nicht gezeichnet) sorgt für einen ausreichenden Spritzdruck.
Zur Verstärkung der Spritzwirkung und um auch die abgelegenen Stellen der Horden mit Spritzstrahlen bestreichen zu können, weisen die Spritzrohre 15 nicht einfache Spritzlöcher bzw. -düsen, sondern schlitzförmige Einschnitte 25 auf, die in zwei oder mehreren Reihen fischgratartig angeordnet sind, um auf diese Weise flache Flüssigkeitsstrahlen zu erreichen, die schräg nach oben bzw. unten gerichtet in die Hordenstapel einspritzen. Zweckmäßig sind die Schlitze 25 unter einem Winkel von 45° zur Vertikalen bzw. Horizontalen angeordnet.
Um oben an der sonst offenen Spritzkammer das Austreten von Spritzwasser zu vermeiden, kann ein Deckelverschluß (nicht gezeigt) vorgesehen sein. Vorteilhaft erweist sich ein Plastikrollo.
Über der Reinigungsvorrichtung kann sodann noch ein Deckenförderer (nicht gezeigt) vorgesehen sein, der die- einzelnen Stapel in die Behälter einlegt und nach der Behandlung entnimmt. Der gesamte Reinigungsvorgang bedarf sodann außer der Schaltung des Deckenförderers keiner Handarbeit mehr. Schließlich ließen sich auch diese Schaltvorgänge automatisch steuern.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel. Selbstverständlich kann der Zusammenbau der beiden Behälter auch in anderer Weise erfolgen. An Stelle der gezeigten Heizschlange kann selbstverständlich auch eine Heizspirale in verschiedener Ausbildung vorgesehen sein. Zur Verstärkung der Zirkulationsströmung kann gegebenenfalls noch eine weitere Strömungsschraube eingebaut sein, wie an sich die Zirkulationsströmung auch in anderer Weise erreicht werden könnte, z. B. mittels einer Umlaufpumpe. Selbstverständlich könnten an Stelle des einen Spritzrohres auf einer Seite noch mehrere Spritzrohre vorgesehen sein. Zusätzliche feststehende Düsen, auch an den beiden anderen Kammerseiten, sind ebenfalls möglich. Auch könnten eine oder beide Tragketten 16 durch Riemen ersetzt sein. Die beiden Rohre 15 ließen sich auch an einer oder zwei durchgehenden Umlauf ketten oder Riemen befestigen. Auch eine geschlossene Umlaufbewegung in einer oder beiden Richtungen der Spritzrohre wäre sodann möglich. Die wannenartige Spritzkammer könnte natürlich auch durch einen Spritztunnel, durch den die aus dem Aufweichbehälter entnommenen Stapel von einem Längsförderer transportiert werden, ersetzt sein.
Sollen nicht stapelbare Horden gereinigt werden, dann können diese in eigene Stapelkörbe eingelegt werden. Mittels solcher Körbe können auch andere Gegenstände gereinigt werden.
Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, die Hordenstapel in der Spritzkammer einer Vorspritzung und dann einer Endabspritzung zu unterwerfen. Die Vorabspritzung könnte im Umlaufverfahren und nur die Endabspritzung mit reiner Spritzflüssigkeit, z. B. Frischwasser, durchgeführt werden. Die Umschaltung der dann auch auf Umlauf arbeitenden Hochdruckpumpe könnte automatisch, z. B. durch Magnetventile, erfolgen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Reinigen von zu Stapeln zusammengestellten Horden, insbesondere Drahtgitterhorden für Käse, in einer Spritzkammer mit hin und her beweglichen Spritzdüsen nach einer vorausgehenden Aufweichbehandlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzkammer von einem zur Aufnahme des Hordenstapels (22) im wesentlichen rechteckigen, von oben zu beschickenden Wannenbehälter (3) mit an mindestens zwei gegenüberliegenden Wanneninnenseiten auf und/oder ab bewegbaren Spritzrohren (15) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Wannenseiten gegenläufig zueinander sich bewegende Spritzrohre (15) vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um den gesamten Hordenstapel (22) umlaufende Spritzrohre (15) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzrohre (15) beiderseits an Tragketten (16) oder Riemen befestigt sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzrohre (15) mit Reihen von schräggestellten Spritzschlitzen (25) versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spritzwanne (3) ein ebenfalls wannenartiger, oben offener Aufweichbehälter (1) mit einer an sich bekannten Zirkulationseinrichtung (9) für eine Spülflüssigkeit vorgebaut ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufweichbehälter (1) durch eine Heizschlange (5) in einen Stapelraum (6) und einen Wirbelraum (8) unterteilt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 631 281;
britische Patentschrift Nr. 360 504;
USA.-Patentschriften Nr. 1 879 770, 1 996 214,
209 849, 1 093 068.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 719/7 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEA41501A 1962-10-30 1962-10-30 Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln Pending DE1204009B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA41501A DE1204009B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln
AT709063A AT251345B (de) 1962-10-30 1963-09-03 Vorrichtung zum Reinigen von zu Stapeln zusammengestellten Horden

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DEA41501A DE1204009B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204009B true DE1204009B (de) 1965-10-28

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DEA41501A Pending DE1204009B (de) 1962-10-30 1962-10-30 Vorrichtung zum Reinigen von Hordenstapeln

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DE (1) DE1204009B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2472420A1 (fr) * 1979-12-28 1981-07-03 Badet Robert Perfectionnements aux machines pour le lavage d'articles empiles

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Also Published As

Publication number Publication date
AT251345B (de) 1966-12-27

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