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DE1204099B - Kollisionsgeschuetzte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskoerper - Google Patents

Kollisionsgeschuetzte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskoerper

Info

Publication number
DE1204099B
DE1204099B DEG41594A DEG0041594A DE1204099B DE 1204099 B DE1204099 B DE 1204099B DE G41594 A DEG41594 A DE G41594A DE G0041594 A DEG0041594 A DE G0041594A DE 1204099 B DE1204099 B DE 1204099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reactor
ship
deck
protective
collision
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG41594A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Woisin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KERNENERGIEVERWERT GES fur
Schiffahrt M B H
Original Assignee
KERNENERGIEVERWERT GES fur
Schiffahrt M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KERNENERGIEVERWERT GES fur, Schiffahrt M B H filed Critical KERNENERGIEVERWERT GES fur
Priority to DEG41594A priority Critical patent/DE1204099B/de
Publication of DE1204099B publication Critical patent/DE1204099B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/18Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being powered by nuclear energy
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/14Hull parts
    • B63B3/48Decks
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/50Measures to reduce greenhouse gas emissions related to the propulsion system

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Kollisionsgeschützte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskörper Die Erfindung betrifft eine kollisionsgeschützte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskörper auf einem oberhalb des Innenbodens angeordneten Schutzdeck. Es ist bereits bekannt, durch Anordnung mehrerer starker Decks übereinander, seitlich von der Reaktoranlage, z. B. zwischen Außenhaut und Längsschott, und zwar annähernd gleichmäßig über der Seitenhöhe zwischen Innenboden und oberstem Deck verteilt, eine gute Kollisionsschutzwirkung in der Weise zu erzielen, daß bei einer Kollision entweder die Decks zerstört oder die Bugplatten des rammenden Schiffes zerschnitten werden. Große Massengutschiffe, z. B. Tanker, und große Passagierschiffe, die hauptsächlich einem Reaktor bei einer Kollision gefährlich werden können, werden jedoch in zunehmendem Maße mit einem sehr steifen, unter der Wasseroberfläche liegenden Wulststeven ausgebildet. Derartige Wulststeven können, falls überhaupt, nur durch die Anordnung sehr starker Decks so gestaucht und zerstört werden, daß ein Eindringen des rammenden Stevens bis zur Reaktoranlage verhindert wird. Durch eine erhöhte Anordnung, wie sie von dem Eisbrecher »Lenin« bekannt ist, kann in vielen Fällen eine unmittelbare Zerstörung einer Reaktoranlage durch einen Wulststeven vermieden werden, ohne jedoch das tiefere Eindringen eines mit einem Wulst versteiften Vorschiffes in einen Kollisionsschutz bekannter Ausführung seitlich vom Reaktor zu vermeiden.
  • Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, unter Berücksichtigung der in den letzten Jahren zunehmend bevorzugten Stevenbauweise eine kollisionsgeschützte Anordnung des Reaktors in einem Schiff zu ermöglichen, bei welcher die Wirkung des Kollisionsschutzes gegenüber bekannten Anordnungen verbessert bzw. bei gleicher Wirksamkeit der dafür erforderliche Aufwand verringert ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das oberhalb des Innenbodens angeordnete Schutzdeck zumindest in den an die Außenhaut angrenzenden Bereichen gegenüber normalen Schutzdecks erheblich verstärkt ist.
  • Vorzugsweise wird der Reaktor innerhalb des Schiffes erhöht angeordnet, so daß der Reaktorraum oben z. B. vom Hauptdeck und unten vom Hauptschutzdeck begrenzt ist. In weiterer Ausgestaltung sind noch eine Mehrzahl von zusätzlichen Schutzdecks vorgesehen, die in an sich bekannter Weise seitlich zwischen dem Reaktorraum und der Schiffsaußenhaut über dem Hauptschutzdeck ausgebildet sind. Das unter dem Reaktor liegende Hauptschutzdeck ist ein besonders starkes Deck, so daß bei einem Rammstoß der rammende Steven durch das Hauptschutzdeck aufgeschnitten wird. Dadurch entstehen an dem rammenden Vorschiff zwei voneinander unabhängige Gebilde, von denen das obere am Eindringen bis zur Reaktoranlage durch die über dem Hauptschutzdeck befindlichen Kollisionsschutzdecks gehindert wird. Der untere Teil des rammenden Vorschiffes wird bei Wulststeven im wesentlichen von der sehr steifen Wulstform gebildet, die bei der neuen Kollisionsschutzanordnung mehr oder weniger ungehindert in das Reaktorschiff eindringen kann, ohne dabei jedoch den verhältnismäßig hoch gelegenen Reaktor beschädigen zu können.
  • Die Erfindung nutzt die Tatsache aus, daß die Stoßenergie beider Schiffe in Verformungsarbeit umgesetzt wird, und zwar von dem Schiff mit der nachgiebigeren Struktur in stärkerem Maße. Durch das starke Hauptschutzdeck wird bei einer Kollision das sehr steife Unterwasserschiff vom Überwasserschiff abgetrennt. Damit wird insbesondere die versteifende Wirkung eines Wulststevens ausgeschaltet und die Nachgiebigkeit der Vorschiffsstruktur eines Kollisionsgegners vergrößert. Das in der Höhe des Reaktors auftreffende, rammende Vorschiff wird daher bei einer Schutzanordnung nach der Erfindung stärker zusammengestaucht, so daß die Eindringtiefe im gerammten Schiff in Höhe und in Richtung auf den Reaktor verringert wird.
  • Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung, in denen eine bevorzugte Ausführungsform beispielsweise erläutert und dargestellt ist. Die einzige Zeichnungsfigur zeigt schematisch einen Querschntt durch einen Schiffsrumpf und einen seitlich danebenliegenden Umriß des Stevens eines anderen Schiffes.
  • Der Schiffsrumpf des Reaktorschiffes wird im wesentlichen von der Außenhaut 10, dem Hauptdeck 12 und dem Boden 30 gebildet. Unmittelbar unter dem Hauptdeck 12 befindet sich der Reaktorraum 15 in der Mitte des Schiffes. Der Boden des Reaktorraumes 15 wird von dem besonders starken Hauptschutzdeck 14 gebildet, welches sich parallel zum Hauptdeck 12 über die ganze Breite des Schiffes erstreckt. Die Seitenwände des Reaktorraumes 15 werden in üblicher Weise von Längsschotten 16 gebildet.
  • Der Reaktor 18 ist hier schematisch als ein einen kreisförmigen Querschnitt aufweisender Körper dargestellt. Der Reaktor ist auf schrägliegenden Fußteilen 20 abgestützt, die ihrerseits sowohl an den Längsschotten 16 als auch am Schutzdeck 14 abgestützt sind.
  • Oberhalb des Hauptschutzdeckes 14 sind beiderseits vom Reaktorraum 15 üblichen Kollisionsschutzdecks 22, 24 und 26 vorgesehen. Unterhalb des Schutzdecks 14 weist der Schiffsraum keine zusätzlichen Schutzvorrichtungen auf. Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung liegt unter dem Schutzdeck 14 im Schiffsraum nur noch der übliche Innenboden 28.
  • Zur Verdeutlichung der Lage des Schutzdeckes 14 mit Bezug auf einen Schiffssteven ist neben dem Querschnitt des Reaktorschiffes der Umriß eines Vorschiffes 32 dargestellt. Dieses Vorschiff weist einen Wulstbug 34 auf, der üblicherweise wesentlich tiefer unter dem Wasserspiegel 36 als das Schutzdeck 14 des Reaktorschiffes liegt. Im Falle einer Kollision würde daher das besonders stark ausgebildete Schutzdeck 14 den Wulst von dem darüberliegenden Teil des Vorschiffes abtrennen. Dadurch wird es möglich, die Rammenergie mittels des besonders stark ausgebildeten Schutzdeckes 14 und der darüberliegenden normalen Schutzdecks 22, 24, 26 an einem verhältnismäßig leicht verformbaren Teil des rammenden Schiffes in Verformungsarbeit umzusetzen, so daß dieser Teil des rammenden Schiffes am Eindringen in das Reaktorschiff gehindert wird. Der vom übrigen Vorschiff abgetrennte Wulst des rammenden Schiffes dringt unterhalb des besonders starken Schutzdeckes 14 in das Reaktorschiff ein, so daß selbst bei einem tieferen Eindringen des Wulstes 34 der Reaktor 18 nicht beschädigt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Kollisionsgeschützte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskörper auf einem oberhalb des Innenbodens angeordneten Schutzdeck, d adurch gekennzeichnet, daß das Schutzdeck zumindest in den an die Außenhaut angrenzenden Bereichen erheblich verstärkt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl zusätzlicher Schutzdecks, die in an sich bekannter Weise seitlich zwischen Reaktorraum und Schiffsaußenhaut über dem Hauptschutzdeck ausgebildet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktorraum oben vom Hauptdeck und in an sich bekannter Weise unten vom Hauptschutzdeck begrenzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: »Hansa«, 1962, S. 2563; »Engineering, 25. 9. 1959, S.246.
DEG41594A 1964-09-24 1964-09-24 Kollisionsgeschuetzte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskoerper Pending DE1204099B (de)

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DEG41594A DE1204099B (de) 1964-09-24 1964-09-24 Kollisionsgeschuetzte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskoerper

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DEG41594A DE1204099B (de) 1964-09-24 1964-09-24 Kollisionsgeschuetzte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskoerper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1204099B true DE1204099B (de) 1965-10-28

Family

ID=7126716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG41594A Pending DE1204099B (de) 1964-09-24 1964-09-24 Kollisionsgeschuetzte Anordnung eines Reaktors in einem Schiffskoerper

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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