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DE1204060B - Stanzvorrichtung fuer bahnfoermiges Material aus Papier, Pappe od. dgl. - Google Patents

Stanzvorrichtung fuer bahnfoermiges Material aus Papier, Pappe od. dgl.

Info

Publication number
DE1204060B
DE1204060B DES80383A DES0080383A DE1204060B DE 1204060 B DE1204060 B DE 1204060B DE S80383 A DES80383 A DE S80383A DE S0080383 A DES0080383 A DE S0080383A DE 1204060 B DE1204060 B DE 1204060B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punching
web
clamping device
cylinder
guide rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES80383A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Jean Chambon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Machines Speciales S A Soc Et
Original Assignee
Machines Speciales S A Soc Et
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Machines Speciales S A Soc Et filed Critical Machines Speciales S A Soc Et
Publication of DE1204060B publication Critical patent/DE1204060B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/38Cutting-out; Stamping-out
    • B26F1/40Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type
    • B26F1/42Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type having a pressure roller

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Stanzvorrichtung für bahnförmiges Material aus Papier, Pappe od. dgl. Die Erfindui#g betrifft eine Stanzvorrichtung für bahnförmiges Material aus Papier, Pappe od. dgl. mit beweglicher Stanzplatte, einer Klemmvorrichtung für den Bahntransport und einer zwischen der Stanzplatte und der Klemmvorrichtung angeordneten, intermittierend arbeitenden Fördereinrichtung.
  • Das Stanzen von Bahnen oder Blättern aus verschiedenen Materialien, insbesondere Papier, durch Stanzplatten wird im allgemeinen mit einer Plattenpresse großer Leistung, mittels eines Zylinders oder eines schwingenden Balkens ausgeführt, der auf einer Schneide rollt, ohne zu gleiten. In den meisten Fällen muß hierbei eine Entlastung des Druckorgans vorgesehen werden, um das Vorrücken der zu stanzenden Bahn zu ermöglichen. Die hierzu verwendeten diskontinuierlich arbeitenden Steuervorrichtungen müssen erhebliche Trägheitskräfte bewältigen, so daß diese bekannten Maschinen nur mit begrenzter Geschwindigkeit arbeiten können.
  • Bekannt sind auch Rotationsstanzvorrichtungen mit zwei Zylindern, von denen der eine das Messer trägt, das durch Druck auf den Gegenzylinder schneidet. Diese Vorrichtungen sind kostspielig und empfindlich, da die Leisten in den Zylinder eingearbeitet sind. Sobald sie beschädigt werden, muß der ganze Zylinder ersetzt werden. Allerdings können derartige Rotationsstanzvorrichtungen mit großer Geschwindigkeit arbeiten, da die in Bewegung befindlichen Teile nur geringe Trägheit haben.
  • Weiterhin sind Vorrichtungen zum Drucken von Blättern bekannt, bei denen ebene Druckblöcke parallel zu sich selbst entlang einer geschlossenen Kurve verschoben werden, die zwei geradlinige parallele Teile besitzt, die durch zwei gekrümmte Teile verbunden sind. Während der Verschiebung gehen die Druckblöcke durch den Zwischenraum zwischen einem Druckzylinder und einem Gegendruckzylinder hindurch, wobei die zu druckenden Blätter am Umfang des Druckzylinders vorgeschoben werden.
  • Es ist schließlich eine intermittierend arbeitende Fördereinrichtung für Papierbahnen für eine Stanze od. dgl. bekannt, die eine über eine Nockenscheibe synchron mit dem Arbeitstakt der Stanze gesteuerte Klemmvorrichtung zum Festhalten der Bahn während der Bearbeitung aufweist.
  • Gemäß der Erfindung soll nun eine Stanzvorrichtung für eine fortlaufende Bahn geschaffen werden, die unter Verwendung des Prinzips der beschriebenen Druckvorrichtung in der Weise betätigt wird, daß die Bahn ohne jeden Papierverlust zwischen zwei Arbeitsgängen abgeschnitten werden kann.
  • Gemäß der Erfindung sind zwei Stanzplatten entlang einer geschlossenen Kurve parallel zu sich selbst in der Weise bewegbar angeordnet, daß sie beim Stanzen zwischen einem Druckzylinder und einem Gegendruckzylinder hindurchgehen und daß sie an ihren Enden Führungsrollen aufweisen, die in entsprechenden Ausnehmungen der ihre Abheb- bzw. Absenkbewegung bewirkenden Transporträder eingreifen, wobei über und unter dem am Gegendruckzylinder angeordneten Transportrad bewegliche Führungen mit nach innen gekrümmten Armen für die Führungsrollen vorgesehen sind, die von einem Nokkenmechanismus steuerbar sind, durch den auch die Klemmvorrichtung und die intermittierend arbeitende Fördereinrichtung steuerbar sind.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, daß die Stanzplatten leicht herzustellen sind, da die Messer in einen Sockel aus Holz oder ähnlichem Material eingesetzt werden können. Die Ersatzkosten sind somit sehr gering.
  • Außerdem sind die zu überwindenden Trägheitskräfte der sich bewegenden Teile gering, da die Stanzplatten kontinuierlich bewegt werden.
  • Da eine positive Verbindung zwischen den beweglichen Führungen und dem Steuermechanismus besteht, der die Bahnzuführung intermittierend steuert, wird die Bahn schlagartig stillgelegt, ohne daß ein Papierverlust entsteht, sobald die Stanzplatte ihre aufsteigende Translationsbewegung beginnt, während die Bahn ihre Bewegung augenblicklich fortsetzt, sobald die Stanzplatte ihre absteigende Translationsbewegung beendet hat.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung rotieren der Druckzylinder und der Gegend,#tic'zx-Z3#linder mit einer konstanten peripheren Geschwindigkeit, die gleich ist der Translationsgeschwindigkeit der Stanzplatten.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Klemmvorrichtung um eine zur Bewegungsrichtung der Bahn senkrechte Achse schwenkbar und kann mit einem Tisch in Berührung gelang b Cr gen, auf dem die Bahn -leitet.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach der Erfindung während des Stanzens einer Bahn, Fi-. 2 einen ähnlichen Län-sschnitt zwischen zwei Stanzvorgängen, wobei die Fördervorrichtung der Bahn we-Clelassen ist, Fig. 3 eine vereinfachte Seitenansicht, die die verschiedenen Elemente der kinematischen Kette zeigt, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in im F i 1, F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 1 und Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. Die 1 " Vorrichtung nach der Erfindung besitzt ein Gestell 1, das aus zwei seitlichen Wänden gebildet wird. Die Stanzplatten 2 haben ebene Form und besitzen eine Platte 2 a, auf der der Sockel 2 b sitzt, der die Leiste 20 trägt.
  • Jede Stanzplatte 2 sitzt auf zwei seitlichen Zahnstangen 3 und 4, die an ihrer oberen und unteren Fläche bei 3a, 3b bzw. 4a, 4b ausgeschnitten sind. Die Zalmstangen 3 und 4 sind untereinander durch zwei Querträger 5 so verbunden, daß ein starrer Rahmen gebildet wird; außerdem besitzen sie seitliche Führuncen 38.
  • Die Zahnstangen 3 und 4 werden während des geradlinigen Weges der Stanzplatten 2 durch die Ritzel 6 vorgeschoben. Die Stanzplatten 2 werden auch bei einer Rotationsbewegung durch drei Paare von Transporträdern 7, 8, 9 vorgeschoben, wobei sie zu sich selbst parallel bleiben. In jedem Radpaar sind zwei Ausschnitte 7 a, 8 a und 9 a vorgesehen, die - ge geneinander um 180' versetzt sind. Die Radpaare 7 und 9 sind symmetrisch in bezug auf die Achse des mittleren Radpaares 8 angeordnet.
  • Die Ritzel 6 besitzen Wellen 10, die von der Antriebswelle 11 (F i g. 3) über die Zahnradgetriebe 12, 13 14, 15, 16, 17, 6a für den rechten Teil und 12, 13 14, 15, 18, 20, 6 a für den linken Teil in Drehung versetzt werden.
  • Die Zahnräder 7 und 9 rechts und links drehen sich auf den Achsen 21, die im Gestell 1 sitzen, um den Durchgang der Stanzplatten 2 während ihrer Drehbewegung freizugeben. Zu den Zahnrädern 7 und 9 gehören Ritzel 22, die von der Antriebswelle 11 aus gedreht werden (F i g. 3), und zwar das linke Rad über das Zahnrädergetriebe 12, 13, 14, 15, 16, 17, 23, 22 und das rechte Rad über das Zahnrädergetriebe 12, 13, 14, 15, 19, 18, 20, 24, 22.
  • Die beiden zentralen Räder 8 drehen sich auf Hohlachsen 25, die am Gestell 1 sitzen. Sie gehören zu Ritzeln 19 und werden von der Antriebswelle 11 aus über Zahnrädergetriebe 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 a, 19 in Drehung versetzt.
  • Die Zahnstangen 3 und 4 tragen jede an ihren beiden Längsenden ein Paar Führungsrollen 26 und 29, die sich um dieselbe Welle drehen, und in der Mitte eine Führungsrolle 29 a, die in derselben Längsebene liegt wie die Führungsrollen 29.
  • Der Antrieb der Zahnstangen 3 und 4 bei ihrer Drehbewegung erfolgt über die Führungsrollen 26, die in die Ausnehmungen 7 a, 8 a, 9 a der Zahnräder 7, 8, 9 eingreifen.
  • Es ist eine zentrale Steuervorrichtung vorgesehen, um das Eingreifen der Führungsrollen 26 in die zentralen Räder 8 für die Rotationsbewegung zu unterstützen oder um den Durchgang der Führungsrollen 26 für die geradlinige Verschiebung zuzulassen. Diese Vorrichtung besitzt ein Paar bewegliche obere Führungen27 und ein Paar bewegliche untere Führungen 27 a, die auf den Achsen 28 bzw. 28 a sitzen.
  • Die beweglichen oberen und unteren Führungen 27, 27a sind durch Stangen70 miteinander verbunden. Jede bewegliche obere Führung 27 besitzt ein Zahnsegraent 80, das mit einem Antriebssektor 71 im Eingriff ist, der auf einer Querwelle 72 sitzt. Die Drehung der Welle 72 und folglich diejenige der Führungen27 und 27a wird durch Nocken73 und 73 a gesteuert, die um die Achse 74 durch ein Ritzel 75 gedreht werden, das mit dem Ritzel 16 im Eingriff ist. Zu diesem Zweck sitzt auf der Welle 72 eine Muffe 76, die durch zwei Arme 77 und 78 verlängert ist, welche Führungsrollen 79 und 90 tragen, die mit den Nocklen 73 und 73 a zusammenarbeiten.
  • Die Längsführung der Zahnstangen 3 und 4 wird durch Führungsroffen 29 und 29 a gesichert, die sich zwischen den oberen Schienen 30 und den zentralen Schienen 31, 32, 33, 34 im oberen Teil und zwischen den unteren Schienen 35 und den zentralen Schienen 31, 32, 33, 34 im unteren Teil während der geradlinigen Verschiebung verschieben.
  • Während der Drehbewegung (F i g. 2) wird die Führung durch die gekrümmten Schienen 36 an beiden Enden der Rollbahn gesichert.
  • Die transversale Führung der Zahnstangen 3 und 4 erfolgt durch Führungsrollen 37, die sich um Achsen drehen, welche von den oberen Schienen 30 und unteren Schienen 35 getragen werden und auf welcher. die seitlichen Führungen 38 der Zahnstangen 3 und 4 sitzen.
  • Die Stanzplatten 2, die auf den Zahnstangen 3 und 4 sitzen, passieren den Zwischenraum zwischen den Zylindern 39 und 40. Der untere Druckzylinder 39 sitzt auf der Antriebswelle 11 und dreht sich mit konstanter Winkelgeschwindigkeit.
  • Die Umfangsgeschwindigkeit des Druckzylinders 39, dessen Durchmesser dem Teilkreisdurchmesser des Zahnrades 12 entspricht, ist gleich der linearen Geschwindigkeit der Zahnstangen 3 und 4 und folglich gleich der Translationsgeschwindigkeit der Stanzplatten 2. Die Abwicklung des Druckzylinders 39 ist gleich der Entfernung zwischen den Achsen der Zahnräder 7 rechts und 9 links plus der Länge des Umfanges beim Wälz-Teilkreisdurchmesser eines Zahnrades, wobei dieser gleich der Hälfte der Entfernung zwischen den Rädern 7 und 9 und gleich der Hälfte der Entfernung zwischen den Rädern 7 und 9 und gleich dem Wälzkreisdurchmesser der Zahnräder 19 und 22 ist. Das zentrale Rad 8 ist von den Rädern 7 und 9 gleich weit entfernt. Der obere Gegendruckzylinder 40 gehört zu dem Zahnrad 15, und er wird von der Antriebswelle 11 aus über das Zahnrädergetriebe 12, 13, 14, 15 gedreht, wobei der Wälzkreisdurchmesser des Zahnrades 15 gleich dem Durchmesser des Gegendruckzylinders 40 ist. Dieser wird also mit einer Umfangsgeschwindigkeit angetrieben, die gleich derjenigen des Druckzylinders 39, gleich der Geschwindigkeit der Stanzplatte 2 ist.
  • Die vertikale Abmessung der Welle 11 kann in geeignetster Weise so modifiziert werden, daß die Einstellung des zwischen den Zylindern 39 und 40 vorhandenen Zwischenraums als Funktion der Dicke der Stanzplatten 2 möglich ist.
  • Zu diesem Zweck kann die Welle 11, so wie sie dargestellt ist, von exzentrierten Hülsen 41 und 42 getragen werden, die in der entsprechenden Stellung bei einem gewünschten Zwischenraum zwischen den Zylindern 39 und 40 festgelegt sind. Selbstverständlich können auch andere Mittel gewählt werden, um die vertikale Stellung der Welle 11 zu ändern.
  • Die auszustanzende Bahn 43 wird mit einem vorbestimmten Format von einem Paar von Zylindern 44 und 45 zugeführt, die sich mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit drehen und so der Bahn eine konstante lineare Geschwindigkeit erteilen, welche immer kleiner ist als die lineare Geschwindigkeit der Stanzplatten 2 mit den Messern.
  • Die Vorrichtung besitzt im übrigen zwei Paare von Zugzylindern für das Band, d. h. die Zylinder 46,47 einerseits und 49, 49 andererseits. Die Achsen 46a und 48 a der unteren Zylinder 46 und 48 (F i g. 3) sitzen auf Zahnrädern 50 und 51, deren Wälzkreisdurchmesser gleich dem der Zylinder ist. Der Zylinder 46 wird von der Antriebswelle 11 aus über das Zahnrädergetriebe 12, 52, 50 gedreht. Der Zylinder 48 wird von dem linken Rad 9 aus über das Zahnrädergetriebe 22, 53, 54, 51 in Drehung versetzt. Die oberen Zylinder 47 und 49 werden von Hebeln 55 bzw. 56 gehalten, welche an Achsen 55 a bzw. 56 a an dem Gestell sitzen. Die Zylinder 46, 47, 48, 49 haben wegen der übersetzungsverhältnisse der Zahnräder eine Umfangsgeschwindigkeit, die der Vorrückgeschwindigkeit der Stanzplatten 2 gleich ist.
  • Die Vorrichtung besitzt außerdem nach dem Eintritt des Bandes 43 hin Klemmeinrichtungen 57, die auf der Welle 58 sitzen, die in dem Gestell 1 lagert. Die Klemmeinrichtungen können mit einem Tisch 59 in Berührung kommen, auf dem die Bahn 43 gleitet, oder von dem Tisch entfernt werden.
  • Die Bewegung der Klemmvorrichtungen 57 kann zyklisch durch geeignete mechanische, elektrische oder elektronische Mittel gesteuert werden, um das Vorrücken der Bahn 43 in der Stanzvorrichtung während der Zeitintervalle einzustellen, während der keine Stanzplatte 2 zwischen den Zylindern 39 und 40 hindurchgeht. In dem dargestellten Beispiel wird die Bewegung der Klemmvorrichtung 57 durch ein Paar Nocken 60 und 61 bestimmt, die auf einer Welle 62 sitzen, die zu dem Zahnrad 52 gehört. Der Wälzkreisdurchmesser des Zahnrades 52 ist gleich der Hälfte desjenigen des Zahnrades 12. Auf die Nocken 60 und 61 stützt sich eine Führungsrolle 63, die an einem Ende eines Hebels 64 angeordnet ist, der auf der Welle 58 sitzt.
  • Die beiden Nocken 60 und 61 zeigen jeweils ein Segment von geringem Durchmesser und ein Segment von großem Durchmesser und können gegeneinander im Winkel verschoben werden. Man kann so das Zeitintervall, währenddessen die Zungen 57 die Bahn 43 freigeben, variieren, und zwar als Funktion des gewünschten Formats.
  • Im folgenden wird die Funktionsweise der Vorrichtung nach der Erfindung beschrieben.
  • Solange sich keine Stanzplatte in Arbeitsstellung zwischen den Zylindern 39 und 40 befindet (Rotationsphase der Platten 2), halten die Klemmeinrichtungen die Bahn 43 fest. Bei Beginn der Translationsphase, wenn die erste Stanzplatte 2 zwischen die Zylinder 39 und 40 gelangt, d. h. wenn die Stanz-oder Prägeleisten dieser Platte mit dem Druckzylinder 39 in Kontakt kommen, drehen die Nocken 60, 61, die zu diesem Zweck verkeilt sind, den Hebel 64 und heben die Kleinmeinrichtungen 57. Diese geben dann die Bahn 43 frei, die mit der gewünschten Geschwindigkeit in die Vorrichtung einläuft. Dies ist möglich, weil die Bahn 43, die während der Rotationsphase der Stanzplatten 2 stillsteht, eine Schleife 43a von variabler Länge zwischen den Zuführungszylindern 44, 45 und dem ersten Paar von Zugzylindern 46, 47 bildet. Diese Schleife vergrößert sich, wenn die Klemmeinrichtungen 57 den Einlauf der Bahn in die Stanzvorrichtung stoppen, und verringert sich, wenn die Klemmvorrichtungen gehoben sind. Die Schleife 43 a wird im Prinzip niemals vollständig beseitigt-Jede Stanzplatte geht zwischen den Zylindern 39 und 40 hindurch und bewirkt das Stanzen der Bahn auf Format. Wenn die Stanzplatte den zwischen den Zylindern 39 und 40 eingeschlossenen Zwischenraum passiert hat, bewirken die Nocken 60 und 61 das Zurückfallen des Hebels 64 und folglich das Festhalten der Bahn durch die Klemmeinrichtungen 57.
  • Von diesem Augenblick an beginnt die Schleife 43a sich wieder zu vergrößern. Die Klemmeinrichtungen 57 setzen die Bahn 43 fest bis zur Ankunft der folgenden Stanzplatte.
  • Nach dem Ausstanzen durch die Stanzplatten wird die Bahn in eine umlaufende Abstreifvorrichtung bekannter Art eingeführt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Stanzvorrichtung für bahnförmiges Material aus Papier, Pappe od. dgl. mit beweglicher Stanzplatte, einer Klemmvorrichtung für den Bahntransport und einer zwischen der Stanzplatte und der Klemmvorrichtung angeordneten, intermittierend arbeitenden Fördereinrichtung, d a - durch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Stanzplatten (2) entlang einer geschlossenen Kurve parallel zu sich selbst in der Weise bewegbar angeordnet sind, daß sie beim Stanzen zwischen einem Druckzylinder (39) und einem Gegendruckzylinder (40) hindurchgehen und daß sie an ihren Enden Führungsrollen (26) aufweisen, die in entsprechenden Ausnehmungen der ihre Abheb- bzw. Absenkbewegung bewirkenden Transporträder (7, 8, 9) eingreifen, wobei über und unter dem am Gegendruckzylinder (40) angeordneten Transportrad (8) bewegliche Führungen (27, 27 a) mit nach innen gekrümmten Armen für die Führungsrollen (26) vorgesehen sind, die von einem Nockenmechanismus (73) steuerbar sind, durch den auch die Klemmvorrichtung (57) und die intermittierend arbeitende Fördervorrichtung (46, 47 bzw. 48, 49) steuerbar sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder (39) und der Gegendruckzylinder (40) mit einer konstanten peripheren Geschwindigkeit rotieren, die gleich ist der Translationsgeschwindigkeit der Stanzplatten (2). 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (57) um eine zur Bewegungsrichtung der Bahn senkrechte Achse schwenkbar ist und mit einem Tisch (59) in Berührung gelangt, auf dem die Bahn gleitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 960 357; deutsche Auslegeschrift Nr. 1088 332; österreichische Patentschrift Nr. 191438; britische Patentschrift Nr. 644 102; USA.-Patentschriften Nr. 2 932 508, 2 794 392, 528830.
DES80383A 1961-07-25 1962-07-12 Stanzvorrichtung fuer bahnfoermiges Material aus Papier, Pappe od. dgl. Pending DE1204060B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1204060X 1961-07-25

Publications (1)

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DE1204060B true DE1204060B (de) 1965-10-28

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DE (1) DE1204060B (de)

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