DE1203311B - Frequenzregelbarer Multivibrator - Google Patents
Frequenzregelbarer MultivibratorInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/26—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
- H03K3/28—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
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- H03K3/282—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable
- H03K3/2823—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator astable using two active transistor of the same conductivity type
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen;
Anmeldefag:
Auslegetag:
Aktenzeichen;
Anmeldefag:
Auslegetag:
H03k
Deutsche Kl.: 21 al - 36/β2
M 57863 VIII a/21 al
16. August 1963
21. Oktober 1965
16. August 1963
21. Oktober 1965
Die Erfindung betrifft einen frequenzregelbaren Multivibrator, dessen Koppelkreise jeweils aus der
Reihenschaltung eines Kondensators und eines QJe-iqhrichters bestehen.
Ziel der Erfindung ist ein frequenzregelbarer MuI-tivjbrator
dieser Art, der einen sehr großen Frequeinzejnstellbereic.h
Jjat, ohne dje Verwendung von
Bereichsschaltern zu erfordern, mittels deren bisher verschieden bemessene Schaltungsteile in den Schaltkreis
eingeschaltet wurden., um den Frequenzbereich gu verändern,
Hierzu sieht die Erfindung vor, daß in jedem Koppe.Jkreis zwei derartige Reihenschaltungen parallel
geschaltet sind und daß das Kathodenpotential der einander parallelliegenden Gleichrichter unterschiedlich
einstellbar ist, so daß der Einfluß, den die
Kondensatoren auf dip Schwingfrequenz des Multivibrators
haben, bezüglich der einzelnen Koppelkreise unterschiedlich grpß ist.
Diese Ausbildung eines Multivibrators gestattet ao eine Frequenzeinstellung bis zum Verhältnis ^50fl : 1,
ohne daß ein Umschalten von Schaltungsteilen erforderlich ist.
Vorzugsweise sieht die Erfindung bei einem derartigen Multivibrator vor, daß ein Kondensator in
einem der zwei parallelen Zweige viel größer ist als der in dem anderen Zweig, daß die Kathode des mit
diesem Kondensator in Reihe lingenden Gleichrichters an einem Punkt variablen Potentials liegt und
daß die Kathode des dem kleineren Kondensator zugeordneten Gleichrichters an einem Punkt festen
Potentials liegt. Das variable Potential wird vorzugsweise mittels eines Potentiometers erhalten, welches
parallel zur Betriebsspannungsquelle liegt.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise an Hand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen
Fig. 1 und 2 Schaltungen bekannter astabiler
Transistor-Multivibratoren, die zur Erklärung und zum Vergleich dienen, und
F i g. 3 eine Schaltung einer Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 3 sind neben den zugehörigen Bauelementen typische, in der Praxis vorkommende elektrische
Werte angegeben; jedoch kommt diesen elektrischen Werten in keiner Weise begrenzende Bedeutung zu,
sie sind nur als Beispiele angegeben. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen in allen drei Figuren gleiche
Teile.
F i g. 1 zeigt einen bekannten Oszillator, der Rechteckwellen mit sehr kurzer Anstiegszeit und einem
horizontalen Impulsdach erzeugt, die im wesentlichen frei von »Neigung« sind. Der Oszillator ent-Frequenzregelbarer
Multivibrator
Anmelder:
The Marconi Company Limited, London
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bor6, Dipl.-Ing. H. Gralfs
und Dipl.-Phys., Pr, G. Mgnitz, Patentanwälte,
München 22,
und Dipl.-Phys., Pr, G. Mgnitz, Patentanwälte,
München 22,
Als Erfinder benannt:
Peter Benneti Helsdon,
Chelrn&fard, Essex (Großbritannien)
Peter Benneti Helsdon,
Chelrn&fard, Essex (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität;
Großbritannien vom 16. August 1962 (31473),
vom 20. Mai 1963
vom 20. Mai 1963
hält zwei Transistoren T1 und T2, wobei der Koliek=-
tor von T1 mit der Basis von T% mittels eines
Zwischenstufen-Koppelkreises verbunden ist; der Koppelkreis enthält eine Diode D1 in Serie mit einem
Kondensator C1. Der Kollektor von T2 ist in ähnlicher
Weise durch einen Zwischenstufen-Koppelkreis, der eine Diode D2 in Serie mit einem Kondensator
C2 enthält, mit der Basis des Transistors T1
verbunden. Die Hauptladewiderstände für die Kollektoren sind mit RCl und RC2 bezeichnet und die
Basiswiderstände mit RB 1 und RB 2. Ein einwandfrei
horizontales Impulsdach wird erreicht, weil, wie bekannt, die Dioden D1 und D2 in den Zwischenstufen-Koppelkreisen
Wiederaufladeströme der Kondensatoren C1 und C2 in diesen Schaltkreisen daran hindern,
durch die Hauptladewiderstände Rc x und Rc 2
der Kollektoren zu fließen. Diese Ströme sind so gerichtet, daß sie die Hilfsladewiderstände RA t und RA 2
durchfließen, die an den Verbindumgspunkten der Dioden D1 und D2 mit den Kondensatoren C1 und C2
liegen. Diese bekannte Schaltung hat jedoch den Nachteil, daß man ihre Frequenz nicht verändern
kann.
Fig. 2 zeigt eine bekannte Variante des Schaltkreises
nach F i g. 1, mit welcher man die Frequenz in einem gewissen Bereich verändern kann. Wie man
sieht, unterscheidet sich die Schaltung von der in Fig. 1 dargestellten dadurch, daß die Basiswider-
509 718/401
stände Rb1 und RB2 facht an der Betriebsspannung
liegen, sondern statt dessen an einer Stromversorgung variablen Potentials, die in F i g. 2 durch den
Schieber P eines parallel zur Betriebsspannung liegenden Potentiometers gebildet wird. In beiden
Fig. 1 und 2 wird der Ausgang mit 0 bezeichnet. Obwohl die Schaltung nach Fig. 2 einen gewissen
Frequenzveränderungsbereich ergibt, ist dieser Bereich sehr begrenzt und wesentlich geringer, als oft
für viele Zwecke, z.B. bei Testausrüstungen für Fernsehgeräte, benötigt wird. In der Praxis ist es sehr
schwierig, einen Frequenzveränderungsbereich von mehr als 10:1 mit einer bekannten Schaltungsanordnung
nach F i g. 2 zu erhalten.
Beim Vergleich der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform
mit dem bekannten Schaltkreis nach Fig. 2 sieht man, daß jeder Zwischenstufen-Koppelkreis
in Fig. 3 aus zwei parallelen Kreisen besteht.
Die parallelen Kreise im Koppelkreis zwischen dem Kollektor des Transistors T1 und der Basis des Transistors
T2 enthalten die Diode ID1 und den Reihenkondensator
IC1 sowie die Diode 2D1 und den
Reihenkondensator 2C1. Der Kondensator 2C1 ist
viel größer als der Kondensator IC1. Die entsprechenden
Bauelemente im Koppelkreis zwischen dem as Kollektor des Transistors T2 und der Basis des Transistors
T1 haben die Bezugszeichen: ID2, IC2 und
2D2, 2C2; wobei 2C2 genau so groß wie 2C1 ist,
aber viel größer als IC2, welch letzterer genauso
groß wie IC1 ist. Die gemeinsamen Punkte von ID1
und IC1 bzw. ID2 und IC2 liegen über große
äd 1R d 1^
1 2 2
Widerstände 1RA1 UQd 1^a 2 am Betriebsspannungsanschluß; die gemeinsamen Punkte von 2D1 und
2C1 bzw. 2D2 und 2C2 liegen über kleineren Widerständen
2Ra1 und 2RÄ2 an dem SchieberP eines
Widerstandes, welcher einen Teil des parallel zur Betriebsspannung liegenden Potentiometers bildet.
Um die Darstellung zu vereinfachen, wird angenommen, daß das Potentiometer zwischen Betriebsspannung
und Erde liegt, d. h. daß der 4,7-kQ-Widerstand nicht vorhanden ist. Wenn der Schieber P sich
am Betriebsspannungsende des Widerstandes, auf dem er gleitet, befindet, wirken die größeren und die
kleineren Kondensatoren in jedem der Zwischenstufen-Koppelkreise parallel, und die Frequenz hat
ihr Minimum, das hauptsächlich von den größeren Kondensatoren bestimmt wird. Wenn der Schieber
im Rahmen seiner Bewegung auf das »geerdete« Ende zu bewegt wird, leiten die Dioden 2D1 und 2D2
nicht, und die Kondensatoren 2 C1 und 2C2 befinden
sich nicht im Kreis; die Frequenz hat nun ihr Maximum, das von den Werten der kleineren Kondensatoren
1C1 und 1C2 bestimmt wird.
Zwischenstellungen des Schiebers ergeben Zwischenwerte der Frequenz. Ein versuchsweise aufgebauter
Schaltkreis, der gemäß Fig. 3 geschaltet und dimensioniert war, ergab einen glatt und kontinuierlich
veränderlichen Frequenzbereich von 0,1 bis 250 Hz; d. h. einen Bereich von 2500:1, der somit
viel größer ist als der mit dem bekannten in Fig. 2 dargestellten Schaltkreis erreichbare.
Claims (3)
1. Frequenzregelbarer Multivibrator, dessen Koppelkreise jeweils aus der Reihenschaltung
eines Kondensators und eines Gleichrichters bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in
jedem Koppelkreis zwei derartige Reihenschaltungen parallel geschaltet sind und daß das
Kathodenpotential der einander parallelliegenden Gleichrichter unterschiedlich einstellbar ist, so
daß der Einfluß, den die Kondensatoren auf die Schwingfrequenz des Multivibrators haben, bezüglich
der einzelnen Koppelkreise unterschiedlich groß ist.
2. Multivibrator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator in einem
der zwei parallelen Zweige viel größer ist als der in dem anderen Zweig, daß die Kathode des mit
diesem Kondensator in Reihe liegenden Gleichrichters an einem Punkt variablen Potentials liegt
und daß die Kathode des dem kleineren Kondensators zugeordneten Gleichrichters an einem
Punkt festen Potentials liegt.
3. Multivibrator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das variable Potential mittels
eines Potentiometers erhalten wird, welches parallel zur Betriebsspannungsquelle liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 718/401 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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1963
- 1963-06-17 SE SE6677/63A patent/SE313072B/xx unknown
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- 1963-08-16 DE DEM57863A patent/DE1203311B/de active Pending
Also Published As
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|---|---|
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